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Gold- und Rohöl-Longs steigen leicht - CoT-Report

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Washington 18.10.2021 - Die Finanzinvestoren in den USA haben ihre Netto-Longs auf US-Rohstoffe zuletzt wieder leicht reduziert. Bei Kupfer, Rohöl und Gold zeigte sich aber ein leichtes Plus bei den Netto-Longpositionen.

Wie die Commodity Futures Trading Commission am Freitag mitteilte, haben die spekulativen Finanzinvestoren ihre Netto-Longpositionen auf zwölf in den USA gehandelte Rohstoffe, in der Woche bis zum 12. Oktober, um 2,8 Prozent auf 1.044.843 Kontrakte reduziert. Dabei gingen die Longs auf Weizen und Mais deutlich zurück. Die Netto-Longs auf Kupfer wurden hingegen um ein Drittel ausgeweitet.

Der Goldpreis ist in der vergangenen Woche kurzzeitig auf 1.800 USD geklettert. Grund für den neuerlichen Anstieg ist die jüngste Unsicherheit, die sich an den Aktienmärkten zeigte. Auch die anziehende Inflation ist zunehmend ein Preistreiber, da die Marktteilnehmer das gelbe Metall nach wie vor als Absicherung gegen steigende Preise sehen. Gleichzeitig haben die Aussichten auf eine geldpolitische Straffung – vor allem in den USA – ihren Schrecken verloren. Die Protokolle der jüngsten Sitzung des Offenmarktausschusses wurden veröffentlicht und zeigten, dass Mitte November mit der Reduktion der monatlichen Anleihekäufe begonnen werden könnte. Diese Schritte wurden bereits seit längerem erwartet. Die Netto-Longs auf Gold wurden um 2,9 Prozent auf 69.817 Kontrakte gesteigert.

Die Netto-Longpositionen auf Silber wurden um 7,4 Prozent auf 4.972 Kontrakte ausgeweitet, die Netto-Shorts auf Platin wurden deutlich reduziert, so dass die Investoren hier wieder mit 595 Kontrakten netto long sind. Die Netto-Shorts auf Palladium wurden um 17,3 Prozent auf 2.101 Kontrakte reduziert.

Die Netto-Longpositionen auf Rohöl wurden zuletzt um 3,3 Prozent auf 326.605 Kontrakte ausgeweitet. Die Ölpreise haben sich über die Marke von 80 USD je Barrel erholt und heizen die globale Inflation an. Dies sorgt für einen steigenden Druck auf die Förderländer, die Produktionsmengen zu erhöhen. Bislang haben die OPEC+ Staaten aber keine Maßnahmen zur Entspannung der Lage vorgenommen. Es wird argumentiert, dass man im nächsten Jahr einen Überschuss bei Rohöl erwartet. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Rohöl an vielen Stellen gleichzeitig. So zieht die Nachfrage saisonal bedingt an, die Konjunktur erholt sich weiter. Hinzu kommen die hohen Preise für Erdgas, die Rohöl zu einem attraktiven Substitut machen.

Auch Kupfer gilt weiterhin als knapp, weshalb die Preise zuletzt über die Marke von 10.000 USD je Tonne kletterte. In der vergangenen Woche hat Kupfer das höchste Wochenplus seit 2016 verzeichnet. Die Preise werden gestützt, da unter anderem in China die Verarbeiter zu geringeren Durchsätzen gezwungen werden. Grund dafür sind die Stromsperren in Teilen der Volksrepublik. An der London Metals Exchange sind die verfügbaren Kupferbestände zuletzt auf 14.150 Tonnen zurückgegangen, das geringste Niveau seit vielen Jahrzehnten. Die Bestände an der Shanghai Futures Exchange liegen bei knapp 42.000 Tonnen und damit auf dem geringsten Niveau seit 2009. Die Netto-Longs auf Kupfer stiegen um 34,7 Prozent auf 35.564 Kontrakte.

Bei den Agrarrohstoffen zeigte sich ein Rückgang der Netto-Longs. Bei Weizen stiegen die Netto-Shorts deutlich, so dass die Investoren nun mit 8.546 Kontrakte netto-short sind. Die Netto-Longs auf Mais wurden um 9,0 Prozent auf 227.931 Kontrakte reduziert und die Netto-Longs auf Sojabohnen gingen um 41,2 Prozent auf 29.068 Kontrakte zurück


Quelle: shareribs.com / CFTC


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Nachrichtenquelle: Shareribs
18.10.2021, 12:43  |  167   |   

Disclaimer

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