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René Leibold von connect.QBV Transfergesellschaft: Wenn Entlassungen im Unternehmen nicht zu vermeiden sind

Geschäftsführer René Leibold gewährt einen Einblick in die Branche.

Mit Verständnis für die Belange der Arbeitgeber und Einfühlungsvermögen gegenüber den betroffenen Mitarbeiter:innen begleitet die connect.qbv Menschen aus allen Branchen und Hierarchieebenen bei der beruflichen Neuorientierung.

Sie sprechen viel von Personalumbau - was meinen Sie genau damit?

Unternehmen verändern sich ständig. Restrukturierungen, Verlagerungen von Standorten oder etwa die Digitalisierung wirken auf unsere Wirtschaft. Sie wirken auch auf den Arbeitsmarkt. An einem Standort werden Fachkräfte dringend gesucht, andernorts muss ein Werk schließen und setzt gutes Personal frei. Jetzt könnte man meinen, dass es ein Leichtes wäre einen Ausgleich zu schaffen.

Aber passen die Kompetenzen genau zu den Anforderungen? Sind die Belegschaften flexibel genug oder herrschen unerkannte Bedürfnisse für den Wechsel? Der Markt ist in ständiger Bewegung, weshalb aktuelle Analysen für einen Überblick benötigt werden.

Wenn es um Freisetzungen in größerem Rahmen geht, sind Transfergesellschaften wie connect.qbv die Partner der Wahl. Die Arbeit solcher Arbeitsmarktexperten hat sich für solche Extremfälle bewährt. So wird vorerst das zu entlassende Personal übernommen und schnell für neue Arbeitsverhältnisse vorbereitet. Eine frühzeitige Übergabe hilft somit auch den Unternehmen, die entlassen müssen. Nicht umsonst haben wir allein in Nordbayern gerade drei Projekte in der Umsetzung. Denn wir realisieren: der Strukturwandel macht keinen Halt vor Traditionsunternehmen, bewährten Branchen und auch nicht vor dem Mittelstand.
 

Ein ausgereiftes und transparentes Konzept bei der Durchführung von Transferprojekten. Quelle: connect.QBV.GmbH

Das Arbeitsverhältnis mehrerer Mitarbeiter:innen ist gekündigt. Ab sofort werden diese von der connect.QBV begleitet - was sind die nächsten Schritte?

Zunächst einmal müssen die Entlassenen in ihrer Situation ernst genommen werden. Arbeitslosigkeit, oft nach langen Jahren in einem Unternehmen, das ist ein existenzielles Thema, ein Schock.

Ist der Mitarbeiter erst einmal bei uns angekommen, sind vor allem zwei Dinge zu tun: die vorhandenen Kompetenzen ermitteln und diese erweitern hin zu neuen Jobs. Genauso wichtig ist es, die Menschen zu befähigen und fördern, aus eigenem Antrieb ins Handeln zu kommen. Eigenmotivation zu unterstützen und passgenaue Jobprofile zu finden. Connect.qbv hat mehr als 20 Jahre Erfahrung darin, die Vermittlungsquote konstant hochzuhalten. Wertschätzung zu zeigen und dennoch den Ernst der Lage deutlich zu machen - das ist notwendig. Dabei sind oft auch klare Worte gefragt, die man uns aber zugesteht, weil wir alle Seiten respektieren.

Sie unterstützen überwiegend Firmen und Mitarbeitende, die sich in Krisen befinden. Wie ergeht es den Partnern nach der Zusammenarbeit mit einer Transfergesellschaft wie Ihrer?

Nicht wenige Unternehmen erholen sich nach harten Einschnitten wie Standortschließungen oder Restrukturierungen. In einigen Fällen werden Teile von Unternehmen im Falle von Insolvenzen von anderen Firmen übernommen. Und gelegentlich geht ein Unternehmen mit der Insolvenz komplett unter. Für connect.qbv ist wichtig, das Bestmögliche im Falle von Freisetzungen für die Mitarbeiter zu erreichen. Falls Restrukturierungen oder Sanierungen geplant sind, hilft frühzeitiges Handeln, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Je früher wir eingebunden sind, umso genauer können wir die tatsächlich entstehenden Kosten für Freisetzungen kalkulieren. Das können wir mit unserer Erfahrung besser und genauer als alle anderen Beteiligten. Wir können da mit dem spitzen Bleistift rechnen. So arbeiten zahlreiche Wirtschaftsprüfer und Berater gern mit uns. Beratung im Vorfeld wird immer wichtiger und macht ja auch Sinn.

Welche Änderungen kommen die folgenden Jahre auf die Transfergesellschaften zu?

Als wirksames Instrument der Arbeitsmarktpolitik haben sich Transfergesellschaften bewährt. Die Politik ist also gut beraten, wenn sie weiterhin auf uns setzt. Der Erfolg hat auch hier recht.  Es wird vor allem darum gehen, die disruptiven Effekte der Digitalisierung abzufedern – wie in der Automobilzulieferindustrie und anderen produzierenden Bereichen. Wir erwarten auch mehr Aufträge in der Beratung von Unternehmensseite. Da Krisen stark in die Öffentlichkeit vordringen, entsteht für die Geschäftsführung zunehmend der Druck für alle Beteiligten die beste Entscheidung zu treffen. Das wird Transfergesellschaften wie uns zugutekommen.



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Gastautor: Seyit Binbir
30.11.2021, 11:29  |  1222   |   |   

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