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     233  0 Kommentare Vier Glasfaserunternehmen bilden Open Access Allianz für konsensfähige Branchenstandards

    Berlin/Hamburg/Unterschleissheim (ots) -

    - Setzen auf Beschleunigung des Glasfaserausbaus - Deutsche GigaNetz, DNS:NET,
    Infrafibre Germany und Eurofiber Netz unterzeichnen Absichtserklärung für neue
    Allianz
    - Technische Realisierung über Layer-2-Bitstromzugang und S/PRI-Schnittstelle

    Die Deutsche GigaNetz, DNS:NET, Eurofiber Netz und Infrafibre Germany mit den
    Gesellschaften LEONET und BBV Deutschland bilden eine neue Open Access Allianz.
    Dazu wurde heute die Unterzeichnung eines Memorandums of Understanding (MoU)
    bekanntgegeben. Die Vereinbarung sieht die Vermarktung von Internet- und
    Telefondiensten mit Gigabit-Geschwindigkeit im Glasfasernetz der jeweiligen
    Partner vor. Die neue Open Access Allianz setzt damit ein starkes Zeichen für
    die Förderung des Open Access-Modells und konsensfähige Branchenstandards. Die
    Forcierung und Etablierung eines freien gegenseitigen Zugangs ist essenziell, um
    den dringend erforderlichen schnellen und flächendeckenden Ausbau gezielt und
    wirtschaftlich sinnvoll voranzutreiben. Gleichzeitig geht es darum, die
    Auslastung von Glasfasernetzen zu erhöhen, die Wirtschaftlichkeit von
    Investitionen zu verbessern und somit den Übergang von Kupfer auf Glas zu
    erleichtern.

    Deutsche GigaNetz, DNS:NET, Eurofiber Netz (vorher Vattenfall Eurofiber GmbH)
    und Infrafibre Germany mit den Gesellschaften LEONET und BBV Deutschland gehören
    seit Jahren zu den Treibern des Glasfaserausbaus in verschiedenen Regionen
    deutschlandweit. Dabei investieren alle Unternehmen massiv aus
    eigenwirtschaftlichen Mitteln in den Ausbau und Betrieb einer zukunftsfähigen
    Glasfaserinfrastruktur und den Betrieb der Glasfasernetze. Von den Vorteilen des
    Open Access Modells sind dabei alle vier Akteure überzeugt, da hiervon sowohl
    der deutschlandweite Infrastrukturausbau als auch die Verbraucher gleichermaßen
    profitieren.

    Alle Mitglieder der Allianz wollen die jeweils vorhandene
    Glasfaser-Infrastruktur des anderen nutzen, um darüber die individuellen
    Internetdienste für Kunden anzubieten - so es das Geschäftsmodell vorsieht. Die
    Verbraucher profitieren so von einer größeren Vielfalt an unterschiedlichen
    Diensteanbietern, die Netzbetreiber wiederum von einer höheren Auslastung ihrer
    investitionsintensiven Netze. Auch für ökonomisch und ökologisch unsinnige
    Doppelausbauten von Glasfasernetzen gibt es somit keinerlei Argumente. Vielmehr
    lassen sich dadurch freiwerdende Investitionsmittel in Regionen einbringen, die
    noch nicht über eine hochmoderne Glasfaserinfrastruktur verfügen. Rund zwei
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