Nach Nvidia und Broadcom
MicroStrategy kündigt nach Bitcoins Monsterrallye einen Aktiensplit an
MicroStrategy hat am Donnerstag einen Aktiensplit im Verhältnis 1:10 angekündigt. Die Details.
- Aktiensplit 1:10 bei MicroStrategy angekündigt
- Dividende am 1. August, zusätzliche Aktien für Aktionäre
- MicroStrategy mit aggressiver Bitcoin-Kaufstrategie, besitzt über 226.331 Bitcoins
- Report: Goldpreis nicht zu stoppen

Das Unternehmen teilte mit, dass die Aktien in Stammaktien der Klasse A und Stammaktien der Klasse B aufgeteilt werden, "um die Aktien von MicroStrategy für Investoren und Mitarbeiter leichter zugänglich zu machen".
MicroStrategy plant, am 1. August eine Dividende an die Aktionäre auszuschütten, so dass sie für jede Aktie, die sie besitzen, neun zusätzliche Aktien erhalten. Die Ausschüttung der zusätzlichen Aktien soll nach Handelsschluss am 7. August erfolgen. Die Aktie wird dann ab dem 8. August auf Post-Split-Basis gehandelt.
MicroStrategy wurde als Anbieter von Unternehmenssoftware gegründet, begann jedoch im Jahr 2020 mit einer aggressiven Bitcoin-Kaufstrategie. Im Februar dieses Jahres sagte das Unternehmen, dass es seinen Unternehmensfokus und seine Marke auf die Bitcoin-Entwicklung verlagern würde. MicroStrategy hat bisher über 226.331 Bitcoins erworben, deren Gesamtwert sich auf etwa 15 Milliarden US-Dollar beläuft. Damit besitzt das Unternehmen mehr als ein Prozent der gesamten Bitcoin-Umlaufmenge. Zudem verfügt MicroStrategy über eine der weltweit größten Bitcoin-Reserven eines einzelnen Unternehmens.
Die MicroStrategy-Aktie stieg in Folge der Ankündigung zum Aktiensplit um knapp sieben Prozent, liegt aber immer noch über 30 Prozent unter ihrem Allzeithoch von 1.999,99 US-Dollar, das im März dieses Jahres erreicht wurde. Die Titel haben sich in diesem Jahr im Sog der Bitcoin-Rallye mehr als verdoppelt, verglichen mit einem Anstieg von 38 Prozent beim Bitcoin. Auf Zwölfmonatssicht ist die MicroStrategy-Aktie um 216 Prozent gestiegen, verglichen mit einem Anstieg von 91 Prozent beim Bitcoin.
Aktiensplits sind bei börsennotierten Unternehmen, deren Aktien erheblich gestiegen sind, üblich. Der Split ändert zwar nichts an der Bewertung des Unternehmens, könnte die Aktie aber für Kleinanleger psychologisch zugänglicher machen.
Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Redaktion
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