Schwacher Ausblick

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CrowdStrike 2.0: Die nächste Cybersecurity-Aktie crasht!

Die Aktie von Zscaler ist am Dienstagabend um 15 Prozent gecrasht. Grund hierfür ist ein Ausblick unter den Erwartungen. der die Bewertung der Aktie infragestellt.

Für Sie zusammengefasst
  • Zscaler-Aktie um 15% gefallen wegen schwachem Ausblick.
  • Umsatzwachstum übertrifft Erwartungen, Gewinn enttäuscht.
  • Alternativen wie Fortinet und A10 Networks attraktiver.
  • Report: Goldpreis nicht zu stoppen
Schwacher Ausblick - CrowdStrike 2.0: Die nächste Cybersecurity-Aktie crasht!

Das Jahr 2024 ist für Cybersecurity-Aktien bislang ein raues. Nach der Erholung im Vorjahr dürften viele Anleger und Investoren auf fortgesetzte Kursgewinne gehofft haben, denn die Branche gilt als äußerst zukunftsträchtig. Tonangebend waren bisher jedoch vor allem eine hohe Volatilität und eine große Schwankungsfreude vieler Einzelwerte.

Besonders hart getroffen hat es nach dem weltweiten Ausfall von Windows-basierten Computersystemen CrowdStrike. Der Vorfall hat das Unternehmen mehr als ein Drittel seines Marktwertes gekostet. Nichtsdestotrotz notiert die Aktie gegenüber dem Stand vor 12 Monaten mit einem Plus von 61 Prozent, was die Berg- und Talfahrt der Anteile verdeutlicht.

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Umsatzwachstum übertrifft Erwartungen

Dem steht die Aktie von Zscaler, einem Spezialisten für cloudbasierte Sicherheitssysteme, spätestens seit dem Dienstagabend in nichts nach, denn die Anteile haben sich in der US-Nachbörse um mehr als 15 Prozent verbilligt. Grund hierfür ist der im Rahmen des Quartalsberichts veröffentlichte, gemessen an der Bewertung schwache Ausblick.

Mit seinem Ergebnis für das abgelaufene Vierteljahr konnte Zscaler noch überzeugen. Die Erlöse kletterten gegenüber dem Vorjahr um 30,3 Prozent auf 592,9 Millionen US-Dollar, womit die Erwartungen um 25,3 Millionen US-Dollar übertroffen werden konnten.

Bereinigter Gewinn steigt, Nettoverluste verringert

Der bereinigte Gewinn pro Aktie landete bei 0,88 US-Dollar, ein Ergebnis um 19 Cent über den Schätzungen. Im Jahr zuvor hatte das Unternehmen einen Ertrag von 0,64 US-Dollar je Anteilsschein erwirtschaftet.

Nach standardisierter Rechnungslegung (GAAP) ist das Unternehmen aufgrund der hohen Aktienvergütungen noch nicht profitabel. Ohne Bereinigungen verzeichnete Zscaler einen Nettoverlust in Höhe von rund 15 Millionen US-Dollar, das entspricht 0,10 US-Dollar pro Aktie und bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Halbierung der GAAP-Verluste.

Enttäuschende Gewinnprognose für 2025

Nicht überzeugen konnte das Unternehmen mit seiner Guidance für das kommende Quartal sowie das vorausliegende Geschäftsjahr. Für die kommenden drei Monate rechnet Zscaler mit Erlösen von 605 Millionen US-Dollar (Mittelpunkt-Schätzung) und einem bereinigten Gewinn von 0,62 US-Dollar pro Aktie. Hier hatten Analysten auf 0,72 US-Dollar getippt.

Im Gesamtjahr plant das Management, Erlöse in Höhe von 2,61 Milliarden US-Dollar zu erzielen, was um 20 Millionen US-Dollar unter der Prognose liegt. Der bereinigte Gewinn pro Aktie soll sich auf 2,84 US-Dollar belaufen. Das liegt um mehr als 50 Cent unter der Schätzung von 3,36 US-Dollar.

Zscaler

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ISIN:US98980G1022WKN:A2JF28

Nachbörse korrigiert abweichende Gewinnerwartungen

Die gewaltige Abweichung beim erwarteten Gewinn dürfte der Grund für den nachbörslichen Crash der Aktie sein, denn die Bewertung des Unternehmens ist trotz des dynamischen Umsatzwachstums außergewöhnlich hoch.

Auf Basis der Analystenschätzungen beträgt das für 2025 erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis 57,5. Die unternehmenseigene Schätzung führt auf der Grundlage des Schlusskurses von 193,19 US-Dollar zu einem KGV von 68 – das liegt meilenweit über dem Branchendurchschnitt von 24.

Fazit: Aktie kein Kauf, Alternativen attraktiver

Der von Zscaler für 2025 erwartete Gewinn lag um 15,5 Prozent unter den Schätzungen der Analysten. Das entspricht genau der nachbörslichen Kursreaktion. Damit könnte der Ausverkauf der Aktie, für die vorab eine Bewegung von 9,6 Prozent eingepreist war, bereits beendet sein.

Der Peergroup-Vergleich zeigt jedoch, dass die Aktie aus fundamentaler Perspektive über weiteres Abwärtspotenzial verfügen könnte. Ein Einstieg drängt sich daher auch nach dem Crash nicht auf.

Wer sich in der Branche engagieren möchte, sollte auf möglichst hohe Profitabilität setzen. Hier überzeugt mit einer Nettomarge von rund 24 Prozent vor allem Fortinet. Eine besonders günstige Bewertung weist mit einem 18er-KGV A10 Networks auf.

Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Redaktion

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Verfasst vonMax Gross

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