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Euro im Auf und Ab: Zinssenkungen und Wirtschaftsdaten treiben Kurse

Euro im Auf und Ab: Zinssenkungen und Wirtschaftsdaten treiben Kurse

Der Euro hat in den letzten Tagen eine wechselhafte Entwicklung durchlaufen, die von verschiedenen wirtschaftlichen Indikatoren und geldpolitischen Entscheidungen beeinflusst wurde. Am Dienstag beendete die Gemeinschaftswährung ihre Erholungsrally und fiel im New Yorker Handel auf 1,1120 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte zuvor den Referenzkurs auf 1,1139 Dollar festgesetzt. Schwache Wirtschaftsdaten aus Deutschland, insbesondere die Konjunkturerwartungen des ZEW, die stärker als erwartet fielen, hatten kaum Einfluss auf den Devisenmarkt. Im Gegensatz dazu sorgten robuste US-Daten, wie ein unerwarteter Anstieg der Einzelhandelsumsätze und eine stärkere als erwartete Zunahme der Industrieproduktion, für Auftrieb beim Dollar.

Am Mittwoch profitierte der Euro jedoch von der Zinssenkung der US-Notenbank Fed, die ihren Leitzins um 0,5 Prozentpunkte auf 4,75 bis 5,00 Prozent senkte. Diese Entscheidung wurde als Reaktion auf die abflauende Inflation erwartet und führte dazu, dass der Euro im New Yorker Handel auf bis zu 1,1187 US-Dollar kletterte. Analysten wie Johannes Mayr von Eyb & Wallwitz betonten, dass die US-Wirtschaft weiterhin stabil sei und ein "Soft-Landing" wahrscheinlich bleibe. Die Märkte hatten zuvor eine große Zinssenkung von 0,5 Prozentpunkten erwartet, was die Wahrscheinlichkeit für weitere Zinssenkungen bis zum Jahresende erhöhte.

Am Montag setzte der Euro seine Erholungsrally fort und stieg auf 1,1123 US-Dollar, was den dritten Anstieg in Folge darstellt. Die Erwartungen an eine große Zinssenkung der Fed trugen zu dieser Entwicklung bei. Das "Fed Watch Tool" der CME zeigte eine Wahrscheinlichkeit von 61 Prozent für eine solche Entscheidung, was einen signifikanten Anstieg im Vergleich zur Vorwoche darstellt.

Am Mittwoch fiel der Euro jedoch wieder und wurde auf 1,1124 US-Dollar festgesetzt. Die EZB hatte den Referenzkurs entsprechend angepasst, was die Volatilität der Gemeinschaftswährung unterstreicht. Die Entwicklungen zeigen, dass sowohl die geldpolitischen Entscheidungen der Fed als auch die wirtschaftlichen Indikatoren aus Europa und den USA entscheidend für die Kursbewegungen des Euro sind. Die Marktteilnehmer bleiben gespannt auf die kommenden geldpolitischen Maßnahmen und deren Auswirkungen auf die Währungsentwicklung.



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ISIN:EU0009652759WKN:965275

Die Währung EUR/USD wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +0,11 % und einem Kurs von 1,113USD auf Forex (19. September 2024, 07:44 Uhr) gehandelt.






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Verfasst von wO Newsflash
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