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Trading-Gezwitscher Stark - Stärker - DAX

Gastautor: Andreas Mueller
26.11.2010, 18:16  |  2846   |   |   

Wird der eindrucksvolle Aufwärtstrend unter der Last der politischen Meldungen brechen oder ist das Kapital an den Finanzmärkten stärker? Zum Wochenausklang gab es zumindest ein heißes Tauziehen.

Marktblick

 

Ohne Vorgaben aus den USA gab es zum Wochenausklang wenig Impulse für die Asiatischen Aktienmärkte. Der Nikkei in Tokio konnte die Marke von 10.000 Punkten dennoch verteidigen und nur ein kleines Minus von 0,4 Prozent aufweisen. Etwas höhere Verluste gab es in Hong Kong. Mit minus 0,8 Prozent fiel der Hang Seng erneut unter 23.000 Punkte zurück.

 

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Dadurch leicht verunsichert eröffnete der DAX unter seinem Vortagesschluss. Beinahe konnte dieses so entstandene GAP in der ersten Handelsstunde geschlossen werden. Die deutschen Einfuhrpreise stiegen im Monat Oktober zum Vorjahr um 9,2 Prozent und fielen zum Vormonat um 0,2 Prozent. Deutsche Ausfuhrpreise stiegen hingegen zum Vorjahresmonat um 4,3 Prozent und sanken auf Monatssicht um 0,3 Prozent. Für die Eurozone wurde ebenfalls ein Geldmengenwachstum von 1,0 Prozent M3 und 4,9 Prozent M1 im Oktober-Jahresvergleich veröffentlicht. In Folge dessen fiel der EUR/USD erneut unter 1,33 und beschleunigte seine Abwärtsbewegung noch einmal. Der erhöhte europäische Verkaufsdruck sorgte umgehend an den Aktienmärkten für eine Trendumkehr, welche den Deutschen Aktienindex bis zum Mittag auf 6.780 Punkte drückte. Dort kam es zu einer Stabilisierung, von der aus sich im Fahrtwasser der Wall Street erneute Käufer am Markt einfanden.

Etwas müde von der volatilen Handelswoche startete der Dow Jones unter 11.100 Punkten und legte bis zum aktuellen Zeitpunkt leicht zu. Ein Minus von 0,7 Prozent zum Vortag gilt es womöglich noch aufzuholen bis zum Wochenschluss in Amerika um 22 Uhr unserer Zeit.

 

 

Erlösung für die Shorties

 

Etwas verwirrt vom dicken Truthahn zum Erntedankfest in den USA am Vortag recherchierte fremderohnenamen die falschen Termine. Sollte es erneut so ein satter Tag an den Börsen werden? Davon unbeeindruckt vermeldete um 6 Uhr Statz die ersten Freitagsgewinnmitnahmen aus Asien. Dies gab goldfinger69 „etwas Hoffnung für die Shortys wenigstens ein paar Punkte zu bekommen“. Als Standuhr pünktlich um 8 Uhr diese Bewegung als „Nachtbetrug“ deklarierte, stellten die ersten Trader vor Schreck ihre Positionen umgehend glatt. Der im Dunkeln erfolgten Korrektur wurde scheinbar misstraut, denn immer wieder ist von den magischen 7.000 Punkten im DAX zu lesen, die beispielsweise merkur01 am Morgen ins Gedächtnis der Diskussionsteilnehmer rief. Ob dies mit dem aktuell schlechten Wetter unter dem EU-Rettungsschirm zu erreichen ist, quälte auch heute wieder die Mehrheit der Marktteilnehmer. Neben Irland sind ebenso Portugal und Spanien auf der „Watchlist“. Auf Grund der Unsicherheiten gab es daher für den Euro zum US-Dollar vorerst nur eine Richtung – down!

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