Sedlmayr Spaten (Seite 41)

eröffnet am 10.07.09 13:32:25 von
neuester Beitrag 03.11.20 10:50:44 von


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23.08.20 23:03:44
Beitrag Nr. 401 ()
Hallo ein NAV wurde meines Wissens in den letzten 10 Jahren nicht mehr veröffentlicht. Muss die Firma ja auch nicht und falls es mal zu einem Squeeze-out kommt, sind die Aktien dann nicht so teuer. Sedlmayr verkauft ja auch höchstens mal nen alten Gasthof in Hintertupfingen als eines der erstklassigen Objekte, die seit Jahrzehnten im Bestand sind und deren Wert dann sichtbar würde. Von daher kann man nur mutmaßen, was dieses Top-Portfolio wirklich wert ist. Ich schätze auf jeden Fall deutlich mehr als der jetzige Aktienkurs von 3.300 EUR. Habe mir dieses Jahr bei 3.000 noch einige dazugekauft. Die Dividendenerhöhung um 5 (!) EUR dieses Jahr war jedenfalls ein starkes Zeichen, wenn viele (auch Immowerte) die Dividende ausfallen lassen.
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18.10.20 23:10:07
Beitrag Nr. 402 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.857.161 von Betongold-Fan am 23.08.20 23:03:44Ich möchte nur Aktien halten wo ich auch tatsächlich den Wert weiss.

Pauschal sagen "der Wert wird sicher über dem Aktienkurs sein"". Geht gar nicht.

Also ich habe schion mehrere male versucht den Wert zu errechnen. Eentweder bin ich zu dumm, oder ich kann ess echt. Es fängt schon damit an , dass Zahlen der Ag gibt und des Konzerns. Andererseits istv es ja so, dass an allen Geseellschaftsteilen die Beteiligung (auch wenn 100%) von der AG gehalllten wird. Wenn man ddie Anzahl oder noch besser die qm weiß, die jeweils in Wohnungen und GEWERBE im Besitz sind könntre man einfach mit einem genannten qm-Wert multiplizieren, und die Schulden abziehen; aber da wird auch schon schwer, eben wie Vermöen und Schulden da hinein fliessen;?

Würde mich freuen wen andere vieleicht eine ganz grobe Schätzung nennen würden!
Sedlmayr Grund und Immobilien | 3.220,00 €
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18.10.20 23:32:38
Beitrag Nr. 403 ()
Anhand einiger Angaben lässt sich der Wert der Immobilien grob berechnen. Ein Weg wäre z.B. die Angabe im GB, dass der Verschuldungsgrad bei Marktwertbetrachtung bei etwa 18% liegt. Bei etwa 650 Mio. Finanzschulden ergibt sich ein Wert der Immobilien von ca. 3,6 Mrd. Dann wieder die Finanzschulden weg und durch die Aktienanzahl geteilt ergibt überschlägig ca. 4.000 Euro je Aktie. Bei Sedlmayr gehe ich davon aus, dass auch die Marktwerte recht "konservativ" angesetzt werden.

Weitere grobe Bewertungsansätze wären über die qm möglich bzw. über die Mieteinnahmen.

Warum ist der reine NAV denn so wichtig? Der würde ja im Grund nur bei einer kompletten Veräußerung zum tragen kommen. Daher schaue ich bei den Immobilienwerten vorrangig auf die laufende FFO-Rendite.
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21.10.20 21:17:37
Beitrag Nr. 404 ()
Heute hatte ich Zeit, den GB 2018/2019 noch einmal genauer durchzugehen. Dabei ist mir aufgefallen, dass diese stark vereinfachte Berechnung zu ungenau ist. Der genannte Verschuldungsgrad bei Marktbewertung bezieht sich nicht nur auf das Immobilienvermögen sondern auf die Bilanz.

Jedoch findet sich in dem GB eine weitere Angabe, die eine ungefähre NAV Berechnung ermöglicht: Auf S. 8 wird ein Wert von 2,4 Mrd. auf Basis konservativer Marktwerte für das Immobilienvermögen genannt. Zieht man hiervon die 650 Mio. Finanzschulden ab kommt man auf einen Wert von etwa 2.400 Euro je Aktie. Das dürfte dann wirklich "konservativ" gerechnet sein und lässt jegliches Potenzial (u.a. in den Brauereigrundstücken) steckt außen vor.

Gibt es noch andere Meinungen oder Berechnungsansätze hier im Forum?
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22.10.20 15:36:10
Beitrag Nr. 405 ()
Danke.

Meiner Ansicht fängt das Problem schon da an, wie man diwe qm Meter errechnet.
Die Stuttgarter AG hat man zu ca 75% übernnnommen, ob man dann auch nur anteilig die qm zur Berechnung genommen hat. Und diese hält bei einigen Wohnunngseigentümer nur ein drittell, man düfte dann nur ca 80%von einem drittel für die Wohnungenn ansetzen, entsprechen die Verbindlichkeiten für diese Wohnungen auch nur anteiligt. Hatte erst gedacht die Wohnungen, die man weder in München oder Stuttgart, bzw in dem Umland wären so wenige dass man es vernachlässigen könnte ! Nun sehe ich, dass man in Leipzig 24 Häuser hält. Der qm Preis in Leipzig ist teilweise nur ein Vuertel oder noch weniger als die Müchener Preis. Wenn in jedem Haus 16 Wohnungen wären ,wären das schon 10% aller Wohnungen die man besitzt.

Und damit ich da sicher bin? Man nimmt die Konzernzahlen, oder? Denn man ist ja Aktionär der AG unsd nicht des Konzerns, oder?
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22.10.20 17:34:47
Beitrag Nr. 406 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.465.979 von supialexi2 am 22.10.20 15:36:10Es zählen die Zahlen auf Konzernenene. Also inkl. Dinkelacker u.a. Beteiligungen.

Der Ansatz über die qm dürfte ein sehr ungenaues Ergebnis liefern da die Lagen jeweils sehr unterschiedlich sind. Auch eine Möglichkeit wäre Mieteinnahmen x Kaufpreisfaktor abzüglich Schulden. Auch hier fehlen die stille Reserven. Und welchen KP Faktor setzt man an? Konservativ 20? Oder 25? Oder München gleich mit 50 für die besten Lagen.
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22.10.20 19:15:12
Beitrag Nr. 407 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.467.524 von Pacific1 am 22.10.20 17:34:47
Zitat von Pacific1: Es zählen die Zahlen auf Konzernenene. Also inkl. Dinkelacker u.a. Beteiligungen.

Der Ansatz über die qm dürfte ein sehr ungenaues Ergebnis liefern da die Lagen jeweils sehr unterschiedlich sind. Auch eine Möglichkeit wäre Mieteinnahmen x Kaufpreisfaktor abzüglich Schulden. Auch hier fehlen die stille Reserven. Und welchen KP Faktor setzt man an? Konservativ 20? Oder 25? Oder München gleich mit 50 für die besten Lagen.


Klar gibt es immer Unsicherheiten!
Und du meinst auch wenn man nur ca 25 % Anteil an einer Wohnung hat, weil andere Anteile an der besitzhaltenen Firma besiitzen, zählt siie voll bei der AG??
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23.10.20 17:18:35
Beitrag Nr. 408 ()
Eigentlich war bisher für mich klar, dass ich kaufen wollte, neBen der relativ sicheren DIVIDENDE UND Kursgewinne, freute ich mich auf die jährliche HV mit viel Bier mitten in München.. Bekloppt, das man sich durch sowas lenken lässt.

Nun jetzt eben habe ich über youtube einen Film gesehen, wo aufgrund der Demografie immer 15 Jahre im voraus die Entwickelungen auf dem Immobilienmarkt erkennbar seien..
So wie man 2005 und 2006 voraussagte,, dass es spätestens 2015 zu wenig Wohnungen gibt.,so ist schon seit 2015 sichttbar, dass ab 2025 ein Überangebot da sei. Ab 2030 seien überalll, dann auch in München Leerstände normal und die Peise sinken..Bei so Preisen von 40facher oder 50facher Jahresmiete sind Leerstände überhaupt nicht nehr kalkulierbar.

Mich hat der Film voll überzeugt , und werde in den nächsten zwei Jahren meine beiden grössten Immobilien verkaufen. Und wohl bei Wohnungsbestandhaltern mal lieber keine Aktiien kaufen, glaube bei gewerblichen Objekten ist die Sache nicht viel anders.
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27.10.20 00:02:13
Beitrag Nr. 409 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.479.371 von supialexi2 am 23.10.20 17:18:35Corona wird nicht der letzte Virus sein, welcher das geschwächte Immunsystem der Menschheit heimsucht..
Ob gesundheitsbewußte Menschen dann noch in Großstädten wohnen wollen, oder lieber dort wo die Natur noch intakt ist, das mag eine Überlegung wert sein.
Sedlmayr Grund und Immobilien | 3.260,00 €
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27.10.20 09:33:20
Beitrag Nr. 410 ()
@Goldbaba

Wenn auch nur ein Bruchteil der Großstädter auf die Idee kommen sollte, in einer intakten Natur leben zu wollen, wird diese bald nicht mehr intakt sein.

Großstädte sind aus Naturschutzgedanken nicht die schlechteste Wahl. Klingt auf das erste Hören merkwürdig, ist aber so.
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