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Deutsche Rohstoff AG: Meldungen, Analysen, Meinungen (Seite 2572)


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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.990.477 von ChrisHamburg01 am 15.06.18 06:29:18
Zitat von ChrisHamburg01: Ich hoffe drauf. Da der Kurs deine Berechnungen nicht nachvollzieht befürchte ich eine wie auch immer geartete negative Überraschung.
Wenn deine Berechnungen stimmen müssten doch die Insider Aktien kaufen bis zum Gehtnichtmehr. Tun sie aber nicht.


Vielleicht eine quiet period vor wichtigen news?
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.990.477 von ChrisHamburg01 am 15.06.18 06:29:18Nein. Ich habe ja gar nichts konkret zum Gewinn geschrieben. Das ist hochspekulativ ggü. der Umsatzabschätzung. Man muss dafür erstmal das Q2 abwarten und das dann genau analysieren. Es gibt auch von der DRAG keinerlei Anhaltspunkt für das Nettoergebnis, sondern nur die EBITDA-Prognose von 13 - 15 Euro je Aktie inkl. des Sonderertrages von SCOG.

Deren Umsätze sollen noch bis Mai einfließen und sind in o.g. Rechnung als Sicherheitspuffer nicht aufgeführt. Ein Tippfehler ist da drin mit 75 % anstatt richtig 86 % Bohranteil Litzenberger. In der Rechnung ist aber 86 % genommen worden.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.990.687 von wipsy_trader am 15.06.18 07:18:53Ein Herr Trump scheint mehr Einfluss auf den Ölpreis oder Geschäftsentwicklung zu haben als ein Herr Dr. Gutschlag.

Aber um inhaltslose und persönliche Kommentare hier nicht platzt zu machen, bitte ich dich, nicht drauf zu antworten!
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.990.744 von Wertefinder1 am 15.06.18 07:26:56In der Q1-Bilanz gibt es einen Wertansatz der Sachanlagen von ca. 148 Mio. €. Ich verstehe es so, das sich das durch den SCOG Flächenverkauf auf ca. 110 Mio. € verringert.

Verbleiben dann aber immer noch über 35 € je Aktie an Wertansatz, die über Abschreibungen oder einen vorzeitigen Verkauf der Flächen erwirtschaften werden müssen. Da ist dann die Frage, wieviel dieses Wertes auf die aktuell produzierenden Flächen und Anlagen Vail, Markham, Haley, Litzenberger und EOG entfallen und wieviel auf noch nicht produzierende Flächen.

Nehme ich den geschätzten Q2-Umsatz von 35 Mio. €, dann sind das ca. 7 Euro je Aktie. Daran sieht man gut, das nur das Erwirtschaften der getätigten Investitionen schon eine große Aufgabe sein könnte.

Die von der DRAG genannten Gewinnmargen sind im Moment für Laien wie mich halt nur schwer erkennbar. Das dürfte der Grund sein, warum die Aktie nicht vorankommt.

Man muss beim Q2-Ergebnis auch auf die verbuchten Abschreibungen achten und die an der langfristigen Förderkurve spiegeln. Nicht das jetzt ein hoher Gewinn verbucht wird, der aber in Folgejahren durch Sonderabschreibungen gar nicht hätte verbucht werden dürfen.

Deshalb dürfte sich auch kein Analyst an die Aktie rantrauen. Bis auf die die es müssen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.991.008 von Wertefinder1 am 15.06.18 07:56:47Tippfehler: Über 20 statt 35 € je Aktie.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.991.008 von Wertefinder1 am 15.06.18 07:56:47
Zitat von Wertefinder1: In der Q1-Bilanz gibt es einen Wertansatz der Sachanlagen von ca. 148 Mio. €. Ich verstehe es so, das sich das durch den SCOG Flächenverkauf auf ca. 110 Mio. € verringert.


Sehe ich auch so. Die 110 Mio sind aber die Kaufsumme plus die Investitionen. Man kann die nun erhöhen auf den zuletzt ausgewiesenen NAV von ca. 250 Mio. plus die bilanziellen flüssigen Mittel um auf eine faire Bewertung der DRAG zu kommen. Davon abzuziehen sind dann noch die Passiven der Bilanz. Dann kommt man auf einen EK-Wert auf den ja auch der User DIICO immer wieder abzielt. Ich halte diesen Ansatz für den am besten geeigneten, weil DRAG vorrangig ein Holdingunternehmen für Rohstoffbeteiligungen ist und nicht ein operativ tätiges Unternehmen. Zu einem für das Management passenden Zeitpunkt werden die Beteiligungen verkauft werden und dann ist genau diese Betrachtung relevant.

Salt Creek wurde etwas oberhalb des ausgewiesenen NAV verkauft. Die NAV Werte halte ich deshalb für einigermassen zuverlässig, da auch diese bei Verkaufsverhandlungen für Elster und Cub die Orientierung bieten dürften.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.990.744 von Wertefinder1 am 15.06.18 07:26:56Lieber Wertefinder. Du schreibst viele korrekte Sachen und verschrubelst sie dann immer. 15 Mio Ebitda ist nicht korrekt und wäre wohl auch sehr dürftig. Sowohl für das Jahr 2018 und das Q2 2018.

Ich gebe dir Recht, eine Ergebnisprognose ist wirklich schwierig. Umsatz nicht so sehr. Wir stimmen ja mit unseren Umsatzberechnungen weitestgehend überein. Auch wenn die herangehensweise eine völlig Unterschiedliche ist.

Das Q2 Ebit kann man ja auch mal versuchen anhand der Konstellation im Q1 hochzurechnen.

Im Q1 sind von 15,7 Mio. € Umsatz 1,1 Mio. € übrig geblieben als Konzernergebnis.
+ Verschiebung von 2 Mio. € Umsatz, die man glaube ich 1:1 dem Ergebnis zurechnen kann
= 17,7 Mio. € Umsatz und 3,1 Mio. € Ergebnis = 17,5% Rendite

Q2 soll ca. 45 Mio. $ Umsatz bringen = 38 Mio. € Umsatz (WK 1,17)
Davon 17,5% = 6,65 Mio. €
+ 2 Mio. € aus der Verschiebung
+ Verkäufe

An dem Punkt wird es aber schwierig mit der Ergebnisschätzung, da die Preise durch die Absicherungsgeschäfte in Q1 dtl. niedriger waren als für die neuen Bohrungen. Das heißt die Rendite müsste steigen. Aber um wieviel?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.991.671 von fatalis-neu am 15.06.18 09:11:50:confused: - Habe ich das geschrieben? :confused:

Die Prognose lautet bisher auf ein EBITDA von 65 - 70 Mio. Euro im Gesamtjahr 2018.
Das sind pro Aktie dann genau 12,8 - 13,8 Euro EBITDA im Gesamtjahr.
Bei einem aktuellen Kurs von 23,x Euro.

Wie wir beide mit der Meldung von gestern festgestellt haben, müsste die Umsatzbandbreite für 2018 von 75 - 85 Mio. Euro erreichbar sein - trotz des weitestgehenden Flächenverkaufs bei SCOG ab Juni zumindest am unteren Ende. Prognosevoraussetzung war ein Ölpreis von 65 USD im Jahresschnitt - da liegt man glaube ich derzeit im Rahmen. Weiter ein Wechselkurs von 1,22 USD. Auch das passt noch.

Ergo kann man davon ausgehen, das sagen wir 12 Euro EBITDA je Aktie im Gesamtjahr erreichbar sein müssten. Bleibt die Frage, was davon Netto in Euro übrigbleibt.

Und man darf nicht vergessen, das 2017 fast 40 % des Nettogewinns (!) durch (nicht realisierte) Währungsverluste eliminiert wurden. Also für die nicht mit dem Unternehmen vertrauten Anleger gar nicht deutlich wurde, wie lukrativ das Geschäftsmodell ohne Währungsverluste gewesen wäre.

Das gibt es jedenfalls bis jetzt 2018 nicht. Und die Entscheidungen der Vortage der FED und der EZB, mit der Konsequenz einer noch deutlicheren Ausweitung des Zinsunterschieds zwischen den USA und der Eurozone, sprechen dem ersten Anschein nach nicht für den Euro.
WTI vs Brent


Nach den 2-3 Wochen, in denen WTI deutlich schlechter gelaufen ist, verringert sich die Lücke nun wieder etwas.

Die letzten 5-6 Tage lief WTI wesentlich besser als Brent

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heute grosses Handelsvolumen auf Xetra und TG, aber Kurs bewegt sich nicht.

Wird im Laufe des Tages denke ich in die eine oder andere Richtung ausschlagen, je nachdem ob Käufer oder Verkäufer die Puste ausgeht ...
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