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Salzgitter für 33,33 statt Aurubis für 46,46 - bingo, bingo, bingo! (Seite 2)

eröffnet am 18.09.12 00:48:51 von
neuester Beitrag 30.01.23 08:21:14 von


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    22.01.23 22:32:41
    Beitrag Nr. 5.966 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 73.140.049 von lazy_invest am 22.01.23 21:45:23Beim Cashflow werden allgemein in der Industrie hohe Freisetzungen im Zuge des Rückgangs von Einkaufspreisen und Lagerbeständen sowie dem Forderungseingang aus den ersten preislich erhöhten Auslieferungen erwartet. Im Q4 2022 und auch im Q1 2023. Das ist ein wesentlicher Treiber bei den aktuellen Kursen von Aktien mit hohen Lagerwerten.
    Salzgitter | 36,38 €
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    22.01.23 22:29:54
    Beitrag Nr. 5.965 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 73.140.049 von lazy_invest am 22.01.23 21:45:23Da man an der Wertgenerierung für die Aktionäre interessiert ist, hat man ja gerade deshalb die überschüssige Liquidität in den Kauf von Aurubis Aktien investiert. Und auch Du wirst zugeben müssen, das man das Geld der Aktionäre nicht hätte langfristig besser anlegen können.

    Angesichts
    o der gerade erst am Anfang stehenden Wachstumsstory von Aurubis in den USA,
    o der in den EU sich noch weiter verschärfenden Anforderungen an das Recycling von Elektrokomponenten
    o dem steigendem Kupferbedarf durch die Elektrifizierung heutiger fossiler Energieformen
    o dem sich daraus ergebenden neuen Geschäftsfeld Batterierecycling
    dürfte es der grösste Fehler sein, wenn man die Anteile an Aurubis verkauft.

    Bzw. wenn jemand Aurubis übernehmen und dafür an die Salzgitter AG herantritt, dann müsste der Preis diese o.g. Kriterien schon für etliche Jahre inkludieren. Es müsste also eine erhebliche Prämie gezahlt werden, damit es auch für die Salzgitter AG und ihre Aktionäre etwas ist was in Frage kommt.

    Sinnvoller wäre es, wenn die Salzgitter AG (eine weitere Aktie) zukauft, ein Übernahmeangebot abgibt und die Aurubis AG vollkonsolidiert. Damit dürfte wärend der Umstellung auf SALCOS aber nicht zu rechnen sein, weil dieses Projekt wohl keinen Raum für soetwas lassen würde. Andererseits wäre der Energiebedarf der Salzgitter AG zusammen mit den Deutschen Standort der Aurubis AG nochmals erheblich größer und könnte vllt. bessere Möglichkeiten im Einkauf auf dem Energiemarkt bedeuten. Da die Salzgitter AG mit ihren 29,9 % auf der Hauptversammlung der Aurubis AG aber schon ein sehr gewichtiger Faktor ist, dürfte gegen die Salzgitter AG auch jetzt schon nichts bei Aurubis beschlossen werden.

    Kernfrage für mich ist, ob die Aurubis AG ihrerseits noch 2,99 % an der Salzgitter AG hält oder nicht. Auch die Aurubis AG steht vor großen Investitionen u.a. in den USA, wie sie kürzlich informiert hat. Das dürfte von dieser Seite ebenfalls nicht dafür sprechen, das dort über 2,99 % gegangen wird - wenn man überhaupt noch diese Aktienanzahl hält. Aber immerhin muss man konstatieren, das das Management der Aurubis AG seinerseits ein Interesse an der Eigenständigkeit haben könnte und daher von sich aus Aktien der Salzgitter AG aufkaufen könnte. Jedenfalls erscheint mir das wahrscheinlicher als umgekehrt - auch wenn es sehr unwahrscheinlich ist. Wenn das passieren sollte, dann wird es für Leerverkäufer wirklich enger als eng.
    Salzgitter | 36,38 €
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    22.01.23 21:45:23
    Beitrag Nr. 5.964 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 73.139.410 von Briefmarke am 22.01.23 18:48:04Der Denkfehler besteht darin, dass der Wert eines Unternehmens sich nicht nach einem hohen Einmalgewinn richtet, sondern die Summe der zukünftigen diskontierten Cashflows ist. Die Cashflows waren in Anbetracht des hohen Gewinns nicht gut, siehe negativer free cashflow nach 9 Monaten und rund 130 Mio. operativer cashflow bei über 1 Mrd. (!) EBT. Einige hier stellen die Bewertung nach cashflows aber infrage und rechnen eher nach Buchwerten (und tun dabei so, dass die Bilanz statt nach going concern nach Liquidationswerten erstellt worden wäre).
    Es gibt sicher einige Felder, bei denen auch eine Salzgitter profitieren kann (rabajatis führt dazu ja eine Menge aus). Es ist und bleibt allerdings ein Zykliker, der auch von einer Rezession stark getroffen wäre. Wir werden sehen, aber die 100 sehe ich hier sicher nicht in den nächsten Jahren. Dazu dürfte es auch zu viele Zweifel an den Vorteilen des Wirtschaftsstandortes Deutschland geben.
    Dazu: Wäre man an der Wertgenerierung für die Aktionäre interessiert, würde man sukzessive Aurubis verkaufen und eigene Aktien zurückkaufen und ein paar andere Dinge tun.
    Salzgitter | 36,38 €
    2 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
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    22.01.23 20:10:15
    Beitrag Nr. 5.963 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 73.139.410 von Briefmarke am 22.01.23 18:48:04Nahc 9 Monaten waren es rund 17,50 Euro je Aktie Gewinn nach Steuern. Ist die Frage was im Q4 noch dazugekommen ist bzw. ob man noch irgendwas für eine Sonderabschreibung findet. Allerdings war das ein absolutes Ausnahmejahr - 2023 wird man diese Gewinnhöhe nicht wieder erreichen - bei weitem nicht.

    Allerdings hat man sich als Regel-Ziel einen Gewinn wie 2021 gesetzt. Und der lag um 10 Euro nach Steuern je Aktie. Darin ist die anteilige at-equity-Gewinnzurechnung von Aurubis enthalten. 2021 waren das 217 EBT bei einem Cashzufluss von ca. 21,5 Mio. Euro via Dividende. Der Cashzufluss aus der Aurubis Beteiligung ist nicht soo hoch und könnte nach der geänderten Dividendenstrategie zukünftig geringer ausfallen, auch wenn es für 2022 mit 1,80 Euro je Aktie eine Rekorddividende geben wird.

    Das Eigenkapital pro eine der 54 Millionen außenstehenden Aktien liegt um 95 Euro. Wobei Buchgewinne von ca. 20 Euro Euro je Aktie nicht bilanziert sind. Allerdings hat dies für Analysten und Investoren offenbar keinerlei Wert, weil man nur nach einer Ertragsbewertung geht.

    Es ist so, als wenn man ein Sparguthaben von sagen wir 1 Million Euro hat, aber bei der Bank keine Zinsen dafür bekommt. Dann ist der Wert dieser 1 Millionn Euro für Analysten nach der DCF-Methode gleich null. Nur wenn das Geld Zinsen abwirft, können sie daraus einen Ertragswert berechnen und es bekommt einen Wert. Klingt verrückt - aber so ist die Analystenwert leider in den letzten Jahren geworden.

    Der Börsenkurs könnte fundamental betrachtet weit über 100 Euro steigen: Wert Aurubis, Wert KHS, Wert alles andere, Gewinne der Zukunft, spekulative Themenkomponente Wasserstoff. Für wahrscheinlich halte ich das allerdings nicht. Wegen der vorherrschenden DCF-Wertberechnung und grundsätzliche Ängstlichkeit ggü. Veränderungen.
    Salzgitter | 36,38 €
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    22.01.23 19:47:25
    Beitrag Nr. 5.962 ()
    Sozialverträglicher Personalabbau in der Stahlherstellung in den nächsten 10 Jahren über die Regel-Verrentung

    https://www.ariva.de/news/salzgitter-ag-will-bis-2033-etwa-5…
    Salzgitter | 36,38 €
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    22.01.23 18:48:04
    Beitrag Nr. 5.961 ()
    Habe kaum Ahnung von KGV und ähnlichem.
    Meinte irgendwo gelesen zu haben, dass Salzgitter einen Reingewinn
    von 15 Euro, je Aktie erwartet.

    Wäre also ein KGV von derzeit weniger als dem 2 1/2?
    Sollte der Gewinn tatsächlich so hoch sein und der Ausblick
    in den nächsten Jahren weiterhin vielversprechend,
    dann müssten dreistellige Kurse oberhalb 100 Euro pro Aktie
    zu erwarten sein?

    Die Beteiligung an der Aurubis bringt ständig Cash in Form
    einer dicken Dividende für Salzgitter ein!

    Wo habe ich einen Denkfehler?
    Kursziel "Dausend", äh nur Hundert ist bei weitem nicht überzogen?
    Salzgitter | 36,38 €
    4 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
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    20.01.23 07:39:41
    Beitrag Nr. 5.960 ()
    Und wer es immer noch nicht glauben kann, oder diesen JP Morgen Experten glauben mag, sollte sich mal den Schrottpreis anschauen. Der läuft immer voraus.
    Salzgitter | 34,48 €
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    20.01.23 06:59:21
    Beitrag Nr. 5.959 ()
    Salzgitter | 34,48 €
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    20.01.23 06:56:35
    Beitrag Nr. 5.958 ()
    Die verdienen weiterhin prächtig. Wird dieses Jahr auch nicht anders sein als letztes Jahr
    Salzgitter | 34,48 €
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    20.01.23 06:54:02
    Beitrag Nr. 5.957 ()
    Salzgitter | 34,48 €
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