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Wann platzt die TESLA-Blase (Seite 8145)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.918.790 von drehrumbum am 14.11.19 08:46:05
Zitat von drehrumbum: Dann muss ja jetzt niemand mehr in Europa einen qualitativ minderwertigen US-Tesla (so die Empfindungen im tff-forum) kaufen, sondern auf den Tesla made in Germany warten. ;)


Jetzt mal ganz im Ernst. Das kann doch nicht Ernst gemeint sein ?

Also das kann ich nicht bestätigen. Ich glaube das ist nicht Hauptentscheidungskriterium. Der Grund und Boden ist nicht ursächlich für die Qualität des Fahrzeugs. Das sind andere wichtige Faktoren, die über einen Kauf entscheiden und andere wichtige Dinge welche die Qualität eines Produktes ausmachen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.920.386 von sg-1 am 14.11.19 10:48:50
Zitat von sg-1: Ist tatsächlich aber so, dass Tesla die momentan größte Reichweite hat und es das Model 3 gerade erst zum effizientesten Auto geschafft hat:
https://t3n.de/news/elektroauto-effizienz-tesla-3-1219448/
Das ist wahr! Der Ioniq kommt knapp an dem M3 ran, aber mit einer mini Batterie. Dass Gewicht den Verbraucht erhöht sollte bekannt sein, und doch ist Tesla immer noch sparsamer.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.920.455 von JosefKeuscher am 14.11.19 10:55:30
Zitat von JosefKeuscher:
Zitat von drehrumbum: Dann muss ja jetzt niemand mehr in Europa einen qualitativ minderwertigen US-Tesla (so die Empfindungen im tff-forum) kaufen, sondern auf den Tesla made in Germany warten. ;)


Jetzt mal ganz im Ernst. Das kann doch nicht Ernst gemeint sein ?

Also das kann ich nicht bestätigen. Ich glaube das ist nicht Hauptentscheidungskriterium. Der Grund und Boden ist nicht ursächlich für die Qualität des Fahrzeugs. Das sind andere wichtige Faktoren, die über einen Kauf entscheiden und andere wichtige Dinge welche die Qualität eines Produktes ausmachen.
Laut der Bloomberg Befragung die hier gepostet wurde, ist ca 90% der Tesla Fahrer sehr zufrieden. Das ist eine hohe Zahl! Es liegt zwar kein Vergleichsmaterial mit andere Marken vor, aber dies zu übertreffen ist schwer, weil jeder gerne meckcert, und 100% in der Praxis nicht erreicht werden kann.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.918.871 von Magictrader am 14.11.19 08:52:53
Zitat von Magictrader: JosefKeuscher - bitte objektiv sein und genau recherchieren. Der Audi e-tron ist in Sachen Fahrverhalten besser als sein Konkurrent das Tesla Model X und dies bei ähnlicher Reichweite und günstigerem Preis, dazu ist der Audi noch klar besser verarbeitet. Tesla baut tolle Autos, der VW Konzern wird aber ein starker Gegner, im direkten Vergleich zu Tesla ist die VW Aktie theoretisch noch immer deutlich unterbewertet und müsste bei 250 stehen, um ansatzweise die neue Ausrichtung auf die Massenproduktion von E-Mobilen zu rechtfertigen. Auch dem Model Y wird VW/Audi mit dem Q4 e-tron und dem ID.4 solide Alternativen direkt vor die Nase stellen. Parallel bietet der VW Konzern noch saubere Benziner und Diesel an, jeder Konsument findet bei VW, Skoda und Audi ein passendes Produkt. Gerade in kühlen Regionen können E-Mobile mit ihrer reduzierten Reichweite noch nicht überzeugen, VW fährt hier sinnvoll zweigleisig! Erst der Feststoff-Akku kann den Verbrenner in 10 Jahren verdrängen, sehr kurze Ladezeiten und hohe Kapazitäten sind dann möglich. Nicht Tesla, sondern VW wird in wenigen Jahren der Marktführer in Sachen E-Mobilität.



Es mag Bereiche geben in denen der Audi e-tron gut ist und besser als ein Tesla. Die Reichweite ist schon sehr knapp.
Der cw Wert ist zu hoch, der Akku ist viel kleiner und die Extras machen den Wagen viel teurer. Man braucht nur die Tests zu lesen.

Habe gestern CLEANELECTRIC Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität - gehört.

Die Jungs die das Podcast machen sind sehr positiv eingestellt gegenüber jedem Elektrofahrzeug. Der Audi e-tron war da aber immer der Running GAG. Sorry das leider so sagen zu müssen.

Der ADAC meint:
Fahrkomfort (+)
Kofferraum (stimmt wohl etwas nicht?)
"660 Liter Kofferraumvolumen können die ADAC Messwerte aber nicht bestätigen: Unter die Laderaumabdeckung passen magere 375 Liter, bis unters Dach 515"
"ADAC Ausweichtest schneidet der e-tron durchschnittlich ab"
"Zudem ist die Präzision nicht sonderlich gut, was neben der gefühllosen Lenkung auch auf das Konto der eher komfortorientierten Federung geht."
"Errechnete Reichweite: 365 Kilometer. Für ein Elektroauto ist das zwar o.k., aber heute kein Spitzenwert mehr und bei einer so großen Batterie etwas enttäuschend."

Fazit
"Der Audi e-tron wäre ein erstklassiges Reisefahrzeug, wenn da nicht die für diesen Zweck bescheidene Reichweite wäre. Und er wäre ein deutlich besseres E-Auto, wenn er mit der Energie effizienter umgehen würde. Bei einem Leergewicht von über 2,5 Tonnen und der wuchtigen SUV-Karosserie ist dies allerdings nicht darstellbar."

https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/fahr…

Du schreibst:
Audi e-tron "besser als sein Konkurrent das Tesla Model X und dies bei ähnlicher Reichweite und günstigerem Preis"

auto-motor-und-sport.de
Audi e-Tron(der Große) Tesla Model X LR
Strom-Verbrauch 23,7 kWh/100 km 20,8 kWh/100 km
Ladeenergie bei Volladung 94,1 kWh 106,9 kWh
cw-Wert 0,27 o,25

Das sind getestete Werte von einer Audi nahen Zeitschrift. Wir brauchen hier nicht zu diskutieren über Reichweite und Preis.
Das dürfte Dir selber klar sein. Wer sich das anschauen mag, unten ein paar Links.
Am besten gefällt mir dabei der eine Artikel, bei dem sogar ich schmunzeln musste :

"TESLA MODEL X UND TESLA MODEL S GEBRAUCHT KAUFEN – ALTERNATIVEN ZU MERCEDES-BENZ EQC UND AUDI E-TRON"

PS.: Finde ich persönlich keine Alternative für Käufer in Deutschland, weil die Gebrauchtwagenpreise viel zu hoch sind für das Model X.

In keiner Weise möchte ich der deutschen Autoindustrie schaden. Halte selber VW, weil ich glaube, wir werden dort eine langsame Aufwärtsbewegung sehen.

In den Köpfen der Menschen steckt diese Reichweitenangst durch die ewigen Parolen mit Halbwahrheiten der Autoindustrie, die man überall in Zeitschriften, Blogs und im Fernsehen immer wieder zu sehen bekommen hat. Leider hat man da nur selten seitens der Schreiber nachgehackt und die Industrie etwas hinterfragt. Selbsternannte Spezialisten haben immer wieder gegen die E-Mobilität angekämpft. Das jahrelange einprügeln der deutschen Autoindustrie auf die Elektromobilität rächt sich nun.

Den Autofahrern in Deutschland nun das Gegenteil zu erklären wird den deutschen Autoherstellern Kosten und Mühe bereiten.


Quellen:
https://www.auto-motor-und-sport.de/elektroauto/audi-e-tron-…
https://greenspeed.de/wissenswertes/mercedes-benz-eqc-und-au…
Nextmove Reichweitentest https://youtu.be/9kAJwRuBTVY

Hätte Audi kostenloses Laden mit als Extra inkludiert, wie Tesla das mit seinem Model S und dem X macht, dann wäre das überhaupt kein Thema mit der Reichweite und der mangelnden Effizienz.




Lieber Magictrader, objektiv und genau genug ?
Diese Recherche war wirklich eine der Einfachsten für mich.
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Btw. hier die Verkündung der Berlin News. Fand anscheinend während der Verleihung des goldenen Lenkrads für das model 3 statt.

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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.919.756 von aceniro am 14.11.19 10:00:17von aceniro:

„Teslas Zukunft sehe ich persönlich sehr skeptisch“
„Ich persönlich möchte keinen einzigen Tesla in der Vermietflotte haben“, sagte Erich Sixt.


Der arbeitet immer noch ? :). Jetzt ist er 75 Jahre. Respekt. Kenne ihn noch von früher aus den 80er Jahren.
Er hat einen Faible fürs Fliegen und schon immer auch einen eigen Flieger gehabt.

Sixt hat sich mit seinem Leasing da verhoben. Die Wagen war anfangs sehr teuer und dann kam die massive Preisreduzierung bei dem X und S. Das hat den Leasinggebern weh getan. Nicht umsonst stehen bei den Sixt Gebrauchtwagen die Tesla-Fahrzeuge sehr lange herum. Hat leider nicht so geklappt mit dem Geschäft.
Unternehmerrisiko. Waren ja nicht so viele Fahrzeuge.

Früher hatte Sixt ja Harleys, Ferraris, Porsche und Lotus zu vermieten. Da wurde groß mit Plakatwerbung gemacht und vermietet wurden die nur ganz selten. Nur ein paar Stützpunkte hatten die edlen Fahrzeuge überhaupt Frankfurt-Allerheiligen Straße, Hamburg und München. Überall hingen die Werbeplakate. Bekommen haben die aber nur die guten Sachbearbeiter der Großkunden übers Wochenende. Da war die Angst viel zu Groß einen Schaden zu haben. Das wurde dem Filialleiter dann vom Umsatz abgezogen. So standen die Dinger immer eingeparkt in der letzten Ecke der Parkgarage hinter drei anderen Fahrzeugen versteckt. :)

Danke für die nette Erinnerung an Herrn Sixt.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.920.119 von drehrumbum am 14.11.19 10:29:40
Zitat von drehrumbum: Die VW-Gruppe hat Stand jetzt im Jahr 2019 in Norwegen bereits 14.842 Elektrofahrzeuge verkauft (Golf, Up, E-tron). Tesla 17.218.
VW dabei tendenziell steigend, Tesla tendenziell fallend. Bin gespannt, ob die Medien laut tönen, wenn VW überholt. Bisher geht das ja bei VW mehr lautlos über die Bühne.
Komischerweise hört man auch nichts mehr von Norwegen als Vorbildsland. ;)
Quelle: elbilstatistikk.no


Ja, der VW ist halt noch "das Massenauto" und muss "30x" mal mehr verkaufen ( so aceniro bezüglich der Produktionszahlen von VW) . Der kostet ja inzwischen nur noch knapp über 20.000€ in Deutschland mit den ganzen Prozenten. Ein Superpreis un wirklich attraktiv. Man sieht e-Mobilität geht voran und ist ein Wachstumsmarkt.
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Ich habe noch nie gesehen, dass Anleger in einem 60-Milliarden-Dollar-Unternehmen so begeistert von einem Quartalsgewinn von 134 Millionen Dollar sind.

Wäre dies ein anderes produzierendes Unternehmen mit dieser Marktkapitalisierung, wäre ein Vierteljahresgewinn von 100 USD katastrophal schlecht.

Es ist klar, dass Q1 für Tesla eine wesentlich größere Herausforderung darstellt als Q3/4 und sehr wahrscheinlich zu einem Verlust führen wird.

Um jedoch großzügig zu sein, gehen wir davon aus, dass Tesla das derzeitige „Rentabilitätsniveau“ ab dem dritten und vierten Quartal beibehalten kann. Nehmen wir an, dass das Unternehmen einschließlich des Verkaufs von regulatorischen Krediten 300 Millionen US-Dollar pro Quartal erwirtschaften kann.

Wo würden die Tesla-Investoren bleiben?

Sie besaßen ein hoch verschuldetes kapitalintensives Produktionsunternehmen, das einem sich schnell verschärfenden Wettbewerb und dem Auslaufen des Handels mit staatlichen Subventionen mit fast 60-fachen Erträgen ausgesetzt war.

Selbst wenn man das Best-Case-Szenario für dieses Unternehmen annimmt - ein Best-Case-Szenario, das äußerst unwahrscheinlich ist -, ist die Aktie spektakulär überbewertet.

Tatsächlich ist die Tesla-Aktie der am meisten überbewertete Vermögenswert auf den US-amerikanischen Kapitalmärkten.

Der Preis des Unternehmens ist wie bei einer hyperaggressiven Wachstumsaktie, es gibt jedoch keine plausible Möglichkeit, angesichts von Kapazitätsengpässen, einer schwachen Bilanz und wirtschaftlichem Gegenwind aggressiv zu wachsen.

Sie besitzen eine einzige Autofabrik in einem hochpreisigen Gerichtsbezirk und haben fast keine ERSATZKAPAZITÄTEN.

Es ist absolut absurd, die Batteriefabriken, Tesla Buffalo und die Giga-3-Fabrik aufzulisten, die es nicht als Fabriken gibt.

EINE FABRIK + KEINE KAPAZITÄT + KEIN GELD = KEIN WACHSTUM

Ist das besser?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.921.523 von aceniro am 14.11.19 12:52:12
Zitat von aceniro: EINE FABRIK + KEINE KAPAZITÄT + KEIN GELD = KEIN WACHSTUM

Ist das besser?


Bei der Formel fehlt das Geld von Dritten. ;)

Ich seh die Tesla-Formel so:

EINE FABRIK + KEINE KAPAZITÄT + KEIN GELD + X GELD VON DRITTEN =
0,8X WACHSTUM + 0,2X AUFRECHTERHALTUNG DES BETRIEBS

Tesla MUSS also wachsen, damit Geld "für Wachstum" eingesammelt werden kann und von diesem Geld etwas abgezwackt werden kann, um das Überleben zu sichern.

Das ist von Anfang an die Strategie. Sie hat bisher funktioniert!

Für die Zukunft ist die Frage, ob diese Strategie mal nicht mehr funktioniert oder ob sich Tesla aus eigener Ertagskraft aufrechterhalten kann (oder gar aus eigener Kraft wachsen).

Um ehrlich zu sein, hätte ich nicht für möglich gehalten, dass das so lange gut geht.
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Walter Röhrl spricht Klartext über Strom Autos...



"Ich brauch den Schrott net" (Walter Röhrl 2019)
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