DAX+0,46 % EUR/USD-0,59 % Gold+0,44 % Öl (Brent)0,00 %

Max Otte warnt: "Alle sind fürs Endspiel positioniert" - So retten Sie Ihr Vermögen vor de (Seite 3) | Diskussion im Forum


ISIN: DE0007664005 | WKN: 766400 | Symbol: VOW
183,65
13.12.19
Frankfurt
+4,17 %
+7,35 EUR

Begriffe und/oder Benutzer

 

Antwort auf Beitrag Nr.: 51.395.169 von DonVladimir am 01.01.16 17:31:24
Zitat von DonVladimir:
Zitat von bahalover: Max Otte selbst ist "saniert", das Schreiben eines Börsenbriefes kostet sicher nicht die Welt und die Abonennten zahlen gutes Geld ... dazu die Verwaltungsgebühr seines Fonds. Sei ihm gegönnt, keine Frage. Aber grundsätzlich muss ich - wenn ich Aufmerksamkeit und letztlich auch Geld von Anlegern und Anlegerinnen will - plärren und Schreckensszenarien an die Wand malen. Das machen die Zeugen Jehovas übrigens auch, die warnen seit Jahr und Tag vor dem bald bevorstehenden Weltuntergang, dem man natürlich nur als Zeuge Jehovas entgehen will.

Bzw. sich vor dem Crash nur als Abonnent von Prof. Max Otte wird schützen können :D . Lest selbst :
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/menschen-wirtschaft/oe…


Viele Professoren haben den Professoren-Titel einfach nicht verdient!

Max Otte gehört dazu. Er hatte bspw. Praktiker als aussichtsreichen Turn-around-Titel propagiert. Jeder, der halbwegs über betriebswirtschaftliche Kenntnisse verfügt und eine Bilanz lesen kann, wußte, Praktiker kriegt nie die Kurve.

Was unterrichtet Otte gleich nochmal?

Glanzlichter gibt es da noch ganz andere: Coba empfahl er laufend bis er fast beim Tiefstkurs zum Ausstieg reit. Noch Fragen?


Na, dann hat er wohl den Börsenbrief von Heiko Thieme abonniert ! Im Grunde genommen ist aktives Management / Trading eine reine Talentsache, denn wenn es lernbar wäre im Sinne von "wenn A, dann B", dann würde es jeder machen ... und wer würde dann die andere Seiten von Finanzwetten einnehmen ? Eben, niemand.

Im Grunde genommen kann sich der Prof. Dr. Otte einfach saugut verkaufen, die Performance seines Fonds wie auch seiner Empfehlungen ist wie so oft ein Wegweiser in Richtung passives Investieren :laugh: !
Wenn das Leben so einfach wäre, man sich nur für den Crash positionieren müsste und danach saniert wäre, könnte man es so machen wie 1922 Herr Quandt: Alle Kreditlimits ausschöpfen und sich in eine beherrschende Anteilsposition in einer zukunftsträchtigen AG einkaufen, und dann den Crash abwarten. Dann ist man vermögend, und gleichzeitig schuldenfrei.
Den „Optimismus“ von Herrn Otte, dass das Geld entwertet wird und Aktien wertvoll bleiben, teile ich nicht.

Es kann genauso gut ein deflatorischer Crash kommen in dem Geld plötzlich knapp und wertvoll wird, die Aktienkurse, Goldpreise, Immobilienpreise etc. pp. in den Keller rauschen und alle gut dastehen die in Cash gegangen sind, dagegen alle die Schulden angehäuft haben stranguliert werden inclusive einige Staaten.

Es wird, um es mal philosophisch auszudrücken, immer genau das passieren, was
a) niemand, auch nicht Herr Otte, erwartet
b) denen die großes Vermögen besitzen nützlich ist (weil nur die es steuern können durch ihre Marktmacht und finanzielle Reserven)

In einem Crash korrelieren vor allem erst mal alle Assets, eine „Flucht“ in ein bestimmtes Asset (z.B. Aktien, oder Gold) um dem Crash zu entgehen wird nicht oder nur schwach funktionieren.

Der letzte Crash 2008 hat ganz deutlich gezeigt:

* Gold ging eher mit runter, wenn auch nicht so stark
* Rohstoffe und Öl crashten, und zwar gewaltig
* Aktien crashten ebenso, vor allem Bankaktien
* der Dollar verlor nicht etwa an Außenwert, sondern gewann massiv dazu (Grund: man brauchte dringend und schnell viele Dollars, um notleidend werdende Kredite zu tilgen bzw. wurde zwangsliquidiert mit eben diesem Ziel)
* der Kreditmarkt trocknete aus, es gab eine Liquiditätskrise trotz dass die Notenbanken alles versuchten mit neu in den Markt geschleusten Billionen zuzuschütten
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.397.230 von bahalover am 02.01.16 12:53:42
Zitat von bahalover: Im Grunde genommen kann sich der Prof. Dr. Otte einfach saugut verkaufen, die Performance seines Fonds wie auch seiner Empfehlungen ist wie so oft ein Wegweiser in Richtung passives Investieren :laugh: !

Genau so sieht das nämlich aus!
Hier Ottes thesaurierender Fonds (seit Auflegung) gegenüber dem DAX (grün)

bis ca. 10/2014 in line, 2015 fällt Ottes Fonds dann zurück.

Und auf was setzt Otte? Schwerpunktmäßig auf Warren Buffet, ansonsten auf Tech- und Industriewerte :eek:
@ HelicopterBen : jop, genau so ist es ... in allen Anlageklassen wird es in Zukunft ausgeprägte Trends geben, aufwärts und abwärts. Die kann - das sollte sich nun wirklich herumgesprochen haben - niemand vorhersagen, selbst Warren Buffett betont, er könne die Entwicklung des S&P 500 nicht prognostizieren, und Warren denke ich verdient die Bezeichnung "Börsenprofi" :D !

Aber ein ehrliches "Ich weiß es ja selbst nicht ..." macht Dich halt nicht zum gefragten Interviewpartner und Börsenbriefschreiber.

Also Leute, der ganz große Crash wird kommen, dieses Jahr oder zumindest in den nächsten dreißig ! Bis dahin sanieren wir die Leuschels, Ottos & Co .... NICHT !
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.398.943 von HelicopterBen am 02.01.16 22:25:29Otte geht fundamental vor. Wenn die Fundamentals sich ändern, schmeißt er halt seine empfohlenen Aktien raus.

Seine Performance, sprich sein glückliches Händchen, ist nicht berauschend.
In vielem hat er recht, vor allem was die politische "Elite" betrifft.
Allerdings hat er nicht immer die richtigen Konsequenzen gezogen, daher seine mäßige
Performance.
Muss man nicht unbedingt haben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.400.686 von Schürger am 03.01.16 13:39:02
Zitat von Schürger: Otte geht fundamental vor. Wenn die Fundamentals sich ändern, schmeißt er halt seine empfohlenen Aktien raus.

Seine Performance, sprich sein glückliches Händchen, ist nicht berauschend.
In vielem hat er recht, vor allem was die politische "Elite" betrifft.
Allerdings hat er nicht immer die richtigen Konsequenzen gezogen, daher seine mäßige
Performance.
Muss man nicht unbedingt haben.


Das ist natürlich der Evergreen, das Elitenbashing. Frage ... würden wir es besser machen, wenn es um hochkomplexe Themen gilt ? Würde es Max Otte besser machen ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.400.986 von bahalover am 03.01.16 15:02:41Wichtig ist unvermündelt Mündelsichers, was nicht verunmündelt wurde!
"Natürlich macht es boom, die Frage ist nur wann und wie" ?? Wird es das? Das normale kleine boom, dass es zwischendurch immer mal gibt, ist davon die Rede? Ich denke doch eher nicht oder? Und sind unsere Märkte wirklich so instabil, wie gerne behauptet wird? Oder ist das vielleicht alles nur ein Strategie der Panikmache? Der Wirtschaft geht es gut und alle können beruhigt schlafen!! Schaut man sich die Arbeitsmarktstatistik von Berlin zum Beispiel an, dann sieht man, dass es viele Angebote gibt, und das in den unterschiedlichsten Branchen! Heute sind 73% aller Stellenangebote auf Vollzeitstellen bezogen. Das ist sehr viel! (Quelle: http://www.backinjob.de/stellenmarkt-Berlin) Auch in anderen Städten ist das so. Man könnte meinen, viele seien richtig "heiß darauf" einen "boom" mitzuerleben.
Zitat: ' Es bestehe laut Otte sogar die Gefahr, „dass sich unser Geld und unser Papiervermögen in Luft auflöst.“ ' Zitatende

dann wenigstens in heiße Luft, wenn man es zum Heizen verwendet.
Wenn es richtig boom macht, und das wird es, sind wir wieder beim Naturalien-/ Tauschhandel in der Steinzeit. Vergleichbar mit den Nachkriegszeiten. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass dann irgend jemand irgend etwas für einen Wisch mit ein paar Zahlen drauf gibt.
Dabei muss es nicht einmal richtig 'boom' machen. Man stelle sich nur mal einen größeren, Flächen deckenden Elektrizitätsausfall vor ...
Das Szenario von Herrn Professor wird wohl noch auf sich warten lassen. Die Wirtschaft und das gesamte System sind krank, aber kranke Bäume werden oft sehr alt ...


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben