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Der Zukunftsfond (Und rocken Fischer und Diekman nun die Börse)


ISIN: DE000A2DTM69 | WKN: A2DTM6
49,28
14.06.18
KAG Kurs
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Kai Diekman und Leonhard Fischer: Batman & Robin für die Kleinsparer?

https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10104107-kai-diekman-leonhard-fischer-batman-robin-kleinsparer

Bisher war der Start noch nicht optimal aber bleiben wir mal am Ball

Hatwer den Fonds gekauft ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.491.794 von Huusmeister am 08.04.18 11:17:44Warum sollte ich das tun? Nur weil dort bekannte Namen draufstehen?

Ich brauche mir doch nur die Fonds der Prominenz anzusehen, egal ob sie Dirk Müller, Max Otte, Friedrich & Weil heißen, um zu sehen, dass jemand, der sich gut vermarkten kann, noch lange kein guter Fondsmanager ist.
Das Handelsblatt hatte sich vorsichtig geäußert:
www.handelsblatt.com/my/finanzen/anlagestrategie/fonds-etf/k…

Mit einem Mischfonds wird man meines Erachtens nicht die Fondswelt neu erfinden, das ist ja klar.
Insoweit ist das ja nichtmal ein klares Bekenntnis zur Aktienanlage.

Grundsätzlich könnte man natürlich Publikumskreise erreichen, die derzeit den Draht zum Finanzmarkt nicht finden. Da vielen Sparern die Orientierung fehlt, ist so eine Initiative sicher nicht kategorisch abzulehnen. Man muss ja sehen, dass diese Kundengruppe staatlich zur Zwangsrente mit Riester hindirigiert wurde, was sich ja auch nicht gerade als günstig und sicher erwiesen hat und vielfach nur wegen der Zulagen betrieben wird. Früher waren es Kapitallebensversicherungen mit Steuervorteil und teils 30jährigen Verträgen, aber Wertpapieranlagen mit jederzeitigem Kapitalzugriff, sind in Deutschland ja 3/4 der Sparer fremd.

Meines Erachtens fehlt ein kostengünstiges Produkt mit reinem Aktienbezug, das Garantien bietet, müssten ja keine 100% des Kapitals sein, sondern vielleicht 80%. Dann könnte man breite Bevölkerungskreise motivieren. Der DAX als Volksaktie. Das kann man leider auch nicht klar befürworten, aber sowas fehlt. Stattdessen sind die Kryptowährungen populär.

Also mal abwarten, was aus der Initiative wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.492.457 von honigbaer am 08.04.18 14:42:24
Zitat von honigbaer: Meines Erachtens fehlt ein kostengünstiges Produkt mit reinem Aktienbezug, das Garantien bietet, müssten ja keine 100% des Kapitals sein, sondern vielleicht 80%. Dann könnte man breite Bevölkerungskreise motivieren. Der DAX als Volksaktie. Das kann man leider auch nicht klar befürworten, aber sowas fehlt. Stattdessen sind die Kryptowährungen populär.



Das ist für mich die Quadratur des Kreises und wird nicht klappen. Genau diese Garantien sind es doch, die Riester und Co. so viel Rendite kosten, eben weil für die Absicherung über Futures usw. zum einen Gebühren anfallen und zum anderen bei steigenden Aktienkursen entsprechende Verluste.

Meiner Meinung nach sollte klar kommuniziert werden, dass Zockereien mit Aktien extrem riskant sind, dass aber langfristige Aktienanlage (etwa über einen DAX-ETF) die beste Möglichkeit ist, sein Geld anzulegen. Dass bis heute jeder Crash wieder aufgeholt wurde. Und dass eben dauert, bis die Erträge sichtbar werden.

Wer aber mit Kryptowährungen rummacht, ist für so ein Produkt ohnehin verloren.
Da würde ich doch widersprechen.

Die Absicherung eines Kursniveaus von 80%, das entspricht beim derzeitigen Indexstand von 12.240 Punkten einem Basispris von 9.800. Die entsprechenden Put Optionen bis März 2022 (DS3WAY käme in Frage) kostet 10,39, also auf 12.240 Anlagevolumen 1.039 Euro in 4 Jahren, das sind 8,4% bzw 2,1% jährlich. Die Absicherung von 100% des aktuellen Kursniveaus, würde auch nur etwa das doppelte kosten. Das sind zwar keine Peanuts, aber bei mancher teuren Privatrente können die 2% durchaus auch den Kosten der involvierten Investmentfonds entsprechen. Zu extrem riskanten Zockereien mit ETFs wäre damit jedenfalls niemand mehr gezwungen.

Es ist meines Erachtens auch keineswegs gesagt, dass jeder Kursrückgang auch bald wieder aufgeholt wird, der Nikkei steht auf dem Niveau der 90er Jahre und weit unter seinem Allzeithoch.

Gerade die vielgepriesene Anlage in ETF entspricht meines Erachtens ganz und gar nicht den Erwartungen der meisten Privatanleger an eine Geldanlage. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass diese sich aus Angst vor 10 oder 20%igen Rückschlägen beim Vermögensaufbau, selbst mit langfristigen Anlagen für die Altersvorsorge nicht an den Aktienmarkt herantrauen und so auf ordentliche Erträge verzichten.

Der Preis der oben genannten PUT Option reflektiert eine nennenswerte Wahrscheinlichkeit, mit dem DAX ETF über 4 Jahre einen mehr als 20%igen Verlust zu erleiden. Solch ein Negativszenario werden viele bei ihrer Altersvorsorge für inakzeptabel halten. Zu den ETFs wird man da seriöserweise nicht raten können. Tatsächlich ein Drama, denn die entgehenden Gewinne sind ja ganz enorm und gerade auf längere Sicht (Rentenverträge) ist das Risiko natürlich weitaus geringer, nicht zuletzt wegen andauernder Inflationspolitik.

Was dann letztlich sogar den Bogen zum Irrwitz mit den Kryptowährungen schlägt. Man kann es ja der Jugend gar nicht übel nehmen, wenn sie angesichts der Schuldenberge und Notenbankpoltik auf den Kryptowährungsschwindel hereinfällt, aber das Risko eines seriösen langfristigen Aktieninvestments dramatisch überschätzt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.493.262 von JuliaPapa am 08.04.18 19:20:41Das ist für mich die Quadratur des Kreises und wird nicht klappen. Genau diese Garantien sind es doch, die Riester und Co. so viel Rendite kosten, eben weil für die Absicherung über Futures usw. zum einen Gebühren anfallen und zum anderen bei steigenden Aktienkursen entsprechende Verluste.

Meiner Meinung nach sollte klar kommuniziert werden, dass Zockereien mit Aktien extrem riskant sind, dass aber langfristige Aktienanlage (etwa über einen DAX-ETF) die beste Möglichkeit ist, sein Geld anzulegen. Dass bis heute jeder Crash wieder aufgeholt wurde. Und dass eben dauert, bis die Erträge sichtbar werden.

Wer aber mit Kryptowährungen rummacht, ist für so ein Produkt ohnehin verloren.
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Diese Quadratur des Kreises betreiben die Anlager doch jeden Tag, wieso soll das ein Hexenwerk sein?
Viele Anleger haben weniger Kapital als Risikobereitschaft und müssen auf Hebelprodukte zurückgreifen. Und viele Sparer haben Kapital, das an der Börse besser angelegt wäre, scheuen aber das Risiko und haben auch keine Anlageideen, aber das Problem der unrentablen Altersvorsorge.

Die teuren Garantien werden doch wie erwähnt auch auch dann teuer verkauft, wenn Lebens- und Rentenversicherungen abgeschlossen werden und vor allem, wenn Bankeinlagen gehalten werden. An die stelle des früher sicheren Zinses ist dabei längst das zinslose Risiko getreten, indem die Banken, letztlich dann mutmaßlich wieder der Staat, dafür gerade stehen soll.

Wenn man nun als einzige Alternative eine indexbezogene Aktienanlage anbietet, die ja bei internationalen Indizes auch noch mit Währungsrisiken verbunden ist und im DAX auch, da die enthaltenen Firmen international aktiv sind, wird man aufgrund des impliziten Totalausfallrisikos eben nur einen eingeschränkten Personenkreis zur Altersvorsorge auf dieser Basis animieren können. Auch Riester und Rürup macht es mit teuren Subventionen, indem man Zulagen oder Steuervorteile nur bekommt, wenn man entsprechende Risiken eingeht und / oder die teuren Garantien kauft.

Ohnehin übernimmt die EZB derzeit gewaltige Risiken, indem für hunderte Milliarden Firmen- und Staatsanleihen angekauft wurden. Würde man einen Fonds auflegen, bei dem man für 5jährige Sparpläne am Ende eine Garantie für über 20% hinausgehende Verluste garantiert, meinetwegen nur nutzbar für einen gewissen jährlichen Betrag, könnte das sicher breite Schichten ansprechen, die jetzt mit Nullzins auf dem Konto warten. Angesichts der bei dem bei der Aktienanlage zu erwartenden Ertrag, könnte die Steuer auf die zusätzlichen Gewinne der Anleger diese Garantien ohne weiteres finanzieren, wobei ein entsprechendes Programm dann je nach Erfolg ausgebaut werden könnte.

Hätten wir ein gerechtes Steuersystem, müsste der Staat sowieso bei 20% Verlust wenigstens 5% als Negativsteuer erstatten, während viele Verluste steuerlich aufgrund der Freibeträge oder bei Einkünften unter Existenzminimum oder wegen niemals entstehender gegenzurechnender Gewinne verpuffen.

Und ich bin ja bestimmt der letzte, der Eingriffe des Staats in das Wirtschaftsleben wünscht, aber in vielen Staaten ist es ja normal, dass ein Staatsfonds unterhalten wird, wie in Norwegen oder Alaska. Und wenn man nicht möchte, dass der Staat ein solches Angebot macht, wieso sollen es dann nicht private Anbieter unterbreiten, wenn der Finanzmarkt es erlaubt die Risiken zu hedgen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.547.287 von honigbaer am 15.04.18 14:38:16Also mal gaaanz allgemein gesprochen denke ich dass Der Staat private Anlage(egal welcher Art erstmal)/Vorsorge vielvielvielmehr unterstützen sollte, als permanent Stöckchen zwischen die Speichen zu schmeissen.
Die deutsche Mentalität/Verständnis/Auffassungen; Dazu; ist aber Meiner Meinung -weitgehend, nicht vollständig- eh derdermassen Banane, dass Eine signifikante Veränderung Dieser Umstände wohl nicht erwartbar ist.
Wenn -in "öffentlichen" Diskussionen, zumindest- ("Gross")Kapital "fast" Per Se Satanifiziert wird braucht man sich; natürlich; auch nicht wundern Was HINTEN rauskommt.


In Meinen Augen müsste Dieses SELF-empowering-the-people in Unserem Land viel, viel größer sein.
Dass Es Das nicht ist spricht leider Bände.
Aber wenn man Darauf wartet ist Die Überübernächste Apokalypse schon durch.
Mit Anlagen/Vorsorge ist Jetzt auch gar nicht zwiiingend "AKtien"; noch nicht mal (unbedingt) Börse; gemeint.
("Aktien alternativlos"; usw; finde ich auch vollvollkommen Schwachsinn(klar gibt es vielleicht icht sosoviele Möglichkeiten daneben; aber dass Es Keine Anderen gäbe ist doch einfach nur GigaSchwachsinn))
Es gibt auch noch diverse Andere Dinge. Meinetwegen kann auch Jemand Einen Zigarettenautomaten kaufen, aufstellen, und den Alle 2 Monate neu füllen.:laugh::laugh:
Es geht einfach; erstmal; Darum die Möglichkeit(en) zu haben mit Seinem Habe; abseits von "Konventionellen"; zu ARBEITEN.

Und Was Du Jetzt Hier anführst: EZB, Zinsen, blabla......................
Natürlich sind Das Alles Marktfaktoren, auch mit Einem grossen EInfluss.
Aber in DIesen Diskussionen sind Das doch TROTZdem nur Vorgeschobene Argumente.


Vor ALLEM Vorsorgeseitig(aber auch Anderes) wäre Da(mit) m.M. eine Menge, Menge auch möglich, aber Der durchschnittliche Deutsche WILL DIese Dinge denke ich eben auch gar nicht.
Erfahrungsgemäß will der durchschnitts Deutsche, wenn es sowas gibt, alles, was in irgendeiner Weise mit Steuervorteilen verbunden ist. Von der wohnungsbauprämie über vermögenswirksame Leistunge, früher gab es mal Bauherrenmodelle und Fonds mit Verlustzuweisung, Riester und Rürup, 12jährige Kapitallebensversicherungen, Entgeltumwandlung, Kindergeld ... OK, das ist was anderes.

Der Staat hat durch die komplette Steuerbefreiung plus Abziehbarkeit der Beiträge seinerzeit eine ganze Generation umerzogen, bis zuletzt jeder Erwachsene im Durchschnitt mehr als eine Versicherung laufen hatte. Eine extrem teure Subventionierung und so lange ist das noch gar nicht her. Mit dem Ergebnis einer Aktienentwöhnung, denn dadurch, dass man sowieso 4% Garantiezins und Ablaufleistungen mit 5 oder 6% Rendite bei voller Kapitalgarantie steuerfrei vereinnahmen konnte, war die normale Aktienanlage erstmal uninteressant.
Viel beachtetes Anlageprodukt Das steckt hinter Diekmanns Zukunftsfonds

https://www.wiwo.de/my/finanzen/geldanlage/viel-beachtetes-anlageprodukt-das-steckt-hinter-diekmanns-zukunftsfonds/22595718.html


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