Osram: Bleibt nur die Übernahme? (Seite 3) | Diskussion im Forum



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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.293.538 von faultcode am 19.08.19 19:24:50obige Tabelle ist veraltet, und nun sowieso; sie zeigt aber, wie wichtig so eine Wahrscheinlichkeits-Tabelle entsprechend der möglichen Szenarien ist


4.10.
Österreicher scheitern an Annahmeschwelle -- AMS scheitert mit Übernahme von Osram
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/industrie/ams-sch…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.634.814 von faultcode am 07.10.19 00:43:1728.11.
Allianz verkauft, Bieter AMS wird nervös -- Hedgefonds halten fast die Hälfte der Osram-Aktien
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/osram-ueb…

=>
Das Angebot von AMS für den Leuchtenhersteller Osram könnte zum Spekulationsobjekt für Hedgefonds werden. Laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (Freitag) sollen laut Finanzkreisen bereits bis zu 45 Prozent der Osram-Aktien in den Händen von Hedgefonds liegen.

Wie manager magazin bereits vor einigen Tagen berichtete, sollen die Hedgefonds Anteile vor allem von einstigen Großinvestoren wie dem Versicherer Allianz eingesammelt haben. "Es scheint, dass eine Reihe von Hedgefonds Aktien erworben haben mit dem Ziel, diese erst zu einem späteren Zeitpunkt und zu einem höheren Preis anzudienen", sagte Osram-Chef Olaf Berlien der Zeitung.

Der österreichische Chip- und Sensorenhersteller AMS bietet 41 Euro pro Osram-Aktie, womit das deutsche Unternehmen mit rund 4,6 Milliarden Euro bewertet wird. Bis zum kommenden Donnerstag will AMS eine Schwelle von 55 Prozent an Osram erreichen. Laut einer Meldung vom Mittwochabend wurden bisher aber nur 3,3 Prozent der Aktien angedient. Zuvor hatte AMS 20 Prozent an Osram am Markt gekauft. Die Mindestannahmeschwelle hatte AMS im aktuellen Angebot auf 55 Prozent gesenkt.

Dem Bericht zufolge würden viele Hedgefonds darauf spekulieren, ihre Aktien zu einem späteren Zeitpunkt mit einem hohen Aufschlag an AMS verkaufen zu können. Andere dagegen könnten aber auch auf einen massiven Kursverfall der Osram-Aktie wetten und darauf spekulieren, dass die Übernahme in der kommenden Woche scheitert.


Berlien und Everke werben für Fusion

Die Vorstandsvorsitzenden von Osram und AMS hatten zuletzt in einem Brief an die Aktionäre für die Übernahme des Münchner Konzerns durch den österreichischen Sensorspezialisten geworben. Die beiden Firmenchefs Olaf Berlien (Osram) und Alexander Everke (AMS) gehen in dem Schreiben auf die bereits bei Vorlage der Jahreszahlen verkündete Zusammenschlussvereinbarung ein. "Mit der Vereinbarung setzen wir ein Signal, dass der Zusammenschluss nur gemeinsam gelingen kann", heißt es in dem Schreiben. Er biete "die große Chance, die Neuausrichtung von Osram noch schneller voranzutreiben". Die IG Metall und der Osram-Betriebsrat sind allerdings gegen die Übernahme.


AMS braucht Beherrschungsvertrag

Für Berlien und Everke drängt die Zeit. Nach Informationen von manager magazin waren in den vergangenen Wochen verschiedene Hedge-Fonds bei Osram Börsen-Chart zeigen eingestiegen.

Auch der einstige Osram-Anteilseigner Allianz Global Investors (AGI) habe seine Anteile von einst rund 9 Prozent inzwischen komplett über die Börse verkauft. Die Hedgefonds könnten darauf spekulieren, AMS zu einem noch höheren Angebot für Osram zu zwingen für den Fall, dass Osram die auf 55 Prozent gesenkte Übernahmeschwelle gerade so erreicht. Um vollen Durchgriff auf Osram zu haben, braucht AMS einen Beherrschungsvertrag - und dieser dürfte auf einer Hauptversammlung nur mit Zustimmung der Hedgefonds zu bekommen sein. Kritiker warnen, dass bereits die von AMS gebotenen 41 Euro je Osram Aktie äußerst hoch gegriffen sind - sollte der Preis weiter steigen, werden auch die finanziellen Risiken für AMS immer größer.

Osram steckt in der Krise. 2018/19 rutschte das Unternehmen mit 343 Millionen Euro in die roten Zahlen, unter anderem wegen einer Abschreibung von 171 Millionen Euro auf das Autozuliefer-Gemeinschaftsunternehmens mit Continental. Ein Jahr zuvor stand noch ein Gewinn von 188 Millionen Euro zu Buche. Der Umsatz brach wie befürchtet um 13 Prozent auf 3,46 Milliarden Euro ein. Die Dividende fällt aus. "2019 war sicher eines der herausforderndsten Jahre unserer jüngeren Geschichte", sagte der Vorstandschef.

Der Gegenwind werde bis Dezember anhalten, danach hoffe Osram auf eine Stabilisierung.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.038.250 von faultcode am 28.11.19 19:47:53

6.12.
Osram wird österreichisch - Übernahmeversuch von AMS erfolgreich
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11965220-roundup-…
...
Im zweiten Anlauf ist dem österreichischen Elektronikunternehmen AMS die erhoffte Übernahme von Osram geglückt. Mehr als 55 Prozent der Aktionäre des Münchner Beleuchtungsherstellers haben das Übernahmeangebot von 41 Euro je Aktie angenommen, wie AMS am Freitagabend in Premstätten mitteilte. Die beim Osram-Management zunächst nicht willkommenen Österreicher haben damit ihre selbst gesetzte Schwelle erreicht.
...

=> damit ist Dr.Olaf Berlien nun auf absehbare Zeit endlich von seinen CEO-Aufgaben erlöst - oder umgekehrt :D
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aktuell 44,1

da dürften sich Hedgefonds ordentlich verspekuliert haben mit ihren Shorts. Jetzt ist alles möglich bei einem brutalen Squeeze out 44 oder 100 oder 1000 oder unendlich, jedenfalls ist ein Spektakel garantiert.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.110.841 von baujahr69 am 09.12.19 10:08:04mehr als 41,- wird es dann wohl nicht geben
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Wissen die immer noch nicht wieviel Aktien angedient wurden?????

Was ist das für ein Saftladen!
OSRAM Licht | 43,91 €
Lächerliche 59,3% .....

Kann nur AMS den Tip geben - sich damit zufrieden zugeben---sollen doch die DummHedgefonds sich im Aufsichtsrat mal mit Ratschlägen melden---

Jedenfalls keinesfalls das Angebot erhöhen...
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