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SEB Immoinvest vor Öffnung ? - 500 Beiträge pro Seite



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Wiederaufnahme des SEB ImmoInvest noch in diesem Jahr


Frankfurt (fondsweb.de) - Mit den anziehenden Immobilienmärkten wird mittelfristig auch mit einer deutlichen Erholung der Performance gerechnet. Bis zum Ende des Kalenderjahres 2011 konzentriert sich das Fondsmanagement weiter auf die Durchführung von Immobilienverkäufen, um ausreichend Liquidität für eine nachhaltige Wiederaufnahme der Anteilrücknahme noch in diesem Jahr zu schaffen. Zugleich wird die Ertragsstärke des verbleibenden Portfolios durch Vermietungsaktivitäten ausgebaut, berichtet das Fondsmanagement des SEB ImmoInvest P (980230).

Allein in den vergangenen zwei Monaten konnten nach Angaben des Fondsmanagements Mietverträge mit einer Gesamtfläche von über 86.000 qm verlängert werden. Zudem hätten 35.000 qm neu vermietet werden. Nachfolgend einige der Erfolge:

Karl-Martell-Straße 60, Nürnberg
Ein großflächiger Vermietungserfolg markiert die vorzeitige Verlängerung des Mietvertrages mit der ERGO Direktversicherungen über rund 25.000 qm Bürofläche. Das Gebäude ist der Hauptsitz von Deutschlands meistgewähltem Direktversicherer mit über 1.800 Mitarbeitern am Standort. Das sechsgeschossige Gebäude liegt verkehrsgünstig im Westen Nürnbergs. Bereits seit Ankauf im Jahr 1998 ist das Gebäude zu 100 % vermietet. Durch die frühzeitige Vertragsverlängerung ist die 100-prozentige Auslastung des Bürokomplexes bis 2026 sichergestellt.

Hamburger ABC-Bogen
Mit der Vermietung zusätzlicher Büroflächen im Hamburger ABC-Bogen konnte der Leerstand in dem Objekt von zuvor 28,1 % auf nunmehr nur noch 8 % verringert werden. Im Erdgeschoss des Geschäftshauses, das in der Nähe des Gänsemarktes liegt, befinden sich gehobene Einzelhandelsgeschäfte und eine Zahnklinik. Das markante Bürogebäude wurde im Jahr 2000 für den SEB ImmoInvest direkt nach Fertigstellung erworben. Der gewölbte Bogen mit einer durchgehenden Glasfassade ist nicht nur optisch beeindruckend, sondern berücksichtigt als Klimafassade auch ökologische Aspekte. Die Strategie des Fondsmanagements, den Hauptmieter Google Germany langfristig zu binden, indem für diesen weitere Flächen in dem Objekt vorgehalten wurden, ist mit der Vermietung weiterer 2.300 qm aufgegangen.

Drehbahn 47-48, Hamburg
Die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudeensemble Drehbahn 47-48 konnte mit einem Vermietungserfolg abgeschlossen werden. Das historische Gebäude in exklusiver Lage zwischen Dammtor und Binnenalster wurde im Jahre 2008 in einem Ensemble mit einem Neubau erworben. In den Jahren 2009 bis 2011 wurde das 1926 für die deutsche Post erbaute Gebäude nach DGNB-Standard modernisiert und erhielt ein DGNB-Vorzertifikat aufgrund der Einhaltung der wesentlichen Kriterien der Nachhaltigkeit bereits im Planungsstadium. Die Nutzfläche konnte um über 20 % gesteigert werden, indem das Gebäude um drei repräsentative Büroetagen aufgestockt wurde. Die hohen Anforderungen des Fondsmanagement an die Modernisierung des Gebäudes ermöglichten direkt bei Fertigstellung den Abschluss eines Mietvertrages mit Big Point GmbH, dem weltweit führenden Anbieter und Pionier im Segment der browserbasierten Online-Spiele. Dem Fondsmanagement ist es damit gelungen, dem SEB ImmoInvest einen wertvollen Baustein zu einem nachhaltig ertragsstarken Portfolio hinzuzufügen.

Vermietungen Den Haag und Rotterdam
Weitere großflächige Mieterfolge konnten in den Niederlanden erzielt werden. Die Experian Group, ein Global Player im Bereich Daten- und Informationsmanagement, unterzeichnete einen Mietvertrag über eine Fläche von rund 2.100 qm. Damit sind die Büroräume des architektonisch auffallenden Objektes in der Verheeskade bis März 2021 voll vermietet. In dem vierteiligen Gebäudekomplex De Lotus im etablierten Bürostandort Alexanderplein hat der Bestandsmieter Royal Haskoning seinen Mietvertrag über insgesamt 8.620 qm frühzeitig bis 2021 verlängert und weitere 970 qm hinzugemietet. Damit ist der Gebäudekomplex de Lotus seit dem Kauf im Jahr 2007 zu 100 % vermietet.

Verkäufe
Auch die bisher erfolgreich durchgeführten Verkäufe von Immobilien in einem Gesamtverkehrswertvolumen von EUR 218 Mio. haben mit Verkaufspreisen, die durchschnittlich 5 % über dem Verkehrswert lagen, die Qualität des Fondsmanagement auch bei der Beschaffung von liquiden Mitteln unter Beweis gestellt. Der Abschluss weiterer Verkaufsverträge steht unmittelbar bevor. Nach den aktuellen Planungen werden wir noch im Jahre 2011 Immobilienverkäufe abschließen, mit denen ausreichend Liquidität für eine nachhaltige Wiedereröffnung des Fonds generiert werden kann.

Seit seiner Auflegung hat der Fonds jeden Monat eine stets positive Wertentwicklung erreicht. Auch zum 31. August 2011 weist der Fonds mit einer Wertentwicklung von 1,7 % p. a. auf Jahresbasis und 3,8 % p. a. in den vergangenen 5 Jahren wiederum ein deutlich positives Ergebnis über dem Branchendurchschnitt aus. Nach Angaben des Branchenverbandes BVI lag der Durchschnitt aller Offener Immobilienfonds zum 31. August 2011 bei 1,1 % p. a., in den vergangenen 5 Jahren bei 3,6 % p. a. Die auf Jahresbasis temporär reduzierte Performance ist den Nachwirkungen der Finanzmarktkrise geschuldet, da finanz- und volkswirtschaftliche Einflüsse sich immer leicht zeitversetzt auf die Immobilienmärkte auswirken.

Quelle:Financial Webworks GmbH 23.09.2011 13:42


Weitere Finanznachrichten auf der Website von Cortal Consors.
Aktueller Marktüberblick bei Cortal Consors.


Da es so still geworden ist, habe ich mal die Finanznachricht eingestellt.
Keine Kaufempfehlung - Meine Mutter hofft gerade auf die Öffnung, damit sie nach Jahren des Wartens aussteigen kann. Sie ist jetzt 87 und man hatte ihr den Fond als offenen Fond mit täglichem Ausstieg verkauft.:confused:
Mir scheint, hier wurde ein wichtiges Forum über Immoinvest gelöscht.
@oller1 - Was meinst Du mit Deiner Bemerkung?
Über 8 Euro Gewinn je anteil bei Wiedereröffnung.

Liquidität ist bald ausreichend geschaffen.

Wieder allen Unkerufen , der SEB wirds schaffen.
Nachrichten
SEB ImmoInvest Verkaufsprogramm läuft erfolgreich


Frankfurt (fondsweb.de) - Die SEB Asset Management hat für ihren Offenen Immobilienfonds SEB ImmoInvest (980230) Kaufverträge für 10 Immobilien in den Niederlanden, USA, Belgien, Italien und Frankreich im Gesamtwert von rund 680 Mio. Euro unterschrieben. Damit ist sie mit den Maßnahmen zur Liquiditätsbeschaffung wieder im Plan, nachdem sich einzelne Verhandlungen, belastet durch die Staatsschuldenkrise, verzögert hatten, heißt es von Seiten der Fondsgesellschaft. Die erzielten Verkaufspreise würden in Summe 0,5 Prozent oberhalb der aktuellen Verkehrswerte liegen. Mit Eigentumsübergang der Objekte steige die Liquidität im Fonds auf 21,8 Prozent beziehungsweise rund 1,4 Mrd. Euro. Das Verkaufsvolumen sei damit auf insgesamt 14 Objekte im In- und Ausland im Wert von über 910 Mio. Euro gestiegen.

Die neuen Vertragsabschlüsse im Einzelnen:

Für rund 57 Mio. Euro wurden laut Fondsgesellschaft die beiden an Royal Haskoning und ABB vermieteten niederländischen Bürogebäude Lotus A und B an eine Objektgesellschaft der Real I.S. veräußert. Die Objekte würden sich am Rotterdamer Bürostandort Alexanderplein und sind Teil eines vierteiligen Gebäudeensembles befinden, das 2007 als Projektentwicklung für den Fonds erworben worden sei. Der Verkaufspreis für die beiden Gebäude liege 2 Prozent über dem Gesamtverkehrswert.

Auch das 23-geschossige Art-Déco Bürogebäude 225 Bush Street in San Francisco gehöre zum Verkaufsportfolio. 1922 errichtet und in den letzten Jahren umfassend modernisiert, sei das Gebäude vor sechs Jahren für rund 179 Mio. USD für den Fonds erworben worden. Der Verkaufspreis liege nahezu auf Verkehrswertniveau von 213 Mio. USD. Die insgesamt rund 52.000 Quadratmeter seien aktuell zu knapp drei Viertel an verschiedene Unternehmen vermietet.

Nach 15 Jahren Haltedauer hab auch das Brüsseler Bürohaus in der 139/141 Rue Royal für rund 5,4 Mio. Euro den Eigentümer gewechsel. Das Gebäude sei 1976 errichtet worden und verfüge über knapp 5.500 qm. Neuer Besitzer sei die belgische Behörde Centre Public d Action Sociale de Bruxelles, die das derzeit unvermietete Gebäude selbst nutzen werde.

Das italienische Einkaufszentrum Megaló befinde sich in der Provinzstadt Chieti und biete auf rund 48.500 qm Gesamtfläche eine Mischung aus 110 Läden und Freizeitangeboten wie Multiplexkino sowie Restaurants. Neuer Eigentümer sei ein europäischer Shoppingcenter-Fonds. Der Verkaufspreis liege deutlich über dem aktuellen Verkehrswert.

In Frankreich seien gleich für 5 Immobilien Kaufverträge unterschrieben worden. Über die Einzelkaufpreise sei zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart worden.

Den Zuschlag für 4 in den Jahren 1998 bis 2006 erworbene Objekte in Paris hat nach Meldung der Fondsgesellschaft ein internationales Investorenkonsortium erhalten. Das Paket umfasse rund 31.600 qm Büro- und Einzelhandelsfläche. Der Verkaufspreis in Höhe von 290 Mio. Euro liege leicht unterhalb des aktuellen Gesamtwertes.

Unterschrieben sei auch der Kaufvertrag für das Bürogebäude "Le Villette" im Zentrum von Lyon. Käufer der rund 10.200 Quadratmeter großen Immobilie sei ein institutioneller Investor. Der Verkaufspreis liege mehr als 50 Prozent über dem Ankaufspreis des Jahres 2001. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

Neben weiteren ausgewählten Bestandsobjekten im Gesamtwert von rund 550 Mio. Euro befinde sich das Immobilienportfolio Quartier Potsdamer Platz in Berlin in der Vermarktung. Mit dieser Doppelstrategie zur Liquiditätsbeschaffung strebe die Fondsgesellschaft die Öffnung des Fonds bis zum Jahresende 2011 an.

Quelle:Financial Webworks GmbH 04.11.2011 12:29


Weitere Finanznachrichten auf der Website von Cortal Consors.
Aktueller Marktüberblick bei Cortal Consors.
Im Endeffekt kommt es darauf an, wieviele Anlager diesen Fonds als "Spekulationsobjekt" halten (Ausnutzung Börse zu NAV) und wieviele diesen Fonds als "Anlageobjekt" halten.
"Am Markt konzentriert sich man sich nun auf die drei Branchenriesen unter den in Not geratenen Fonds: den SEB Immoinvest (WKN 980230)......."


In Not geraten, das trifft es ziemlich gut.

...... und zwar nach dem zwei andere Immofonds in Abwicklung gegangen sind. Einer hatte wohl eine Öffnung angedacht und war "massiven Rückgabewünschen gegenübergestanden", die man wohl nicht bedienen konnte. Dann kams, wies kommen mußte.

Wird beim SEB Immoinvest genauso kommen. Selbst wenn wir verblödeten Kleinanleger, die sich das Investment als sicher und liquide aufschwatzen ließen dabeibleiben, die Institutionellen werden verkaufen, so schnell es geht. Über ein Jahr nicht ans Geld kommen und Rückstellungen für potentielle Verluste bilden müssen, das mag niemand. Da haben die Risikomanager längst auf "sell at first opportunity" entschieden. Übrigens an all die Superoptimisten, die hier immer eine Öffnung noch in 2012 beschworen haben: in ein paar Tagen ist 1.Advent!
"die Institutionellen werden verkaufen, so schnell es geht"

.....und kaufen mit dem Geld dann was?


"...Rückstellungen für potentielle Verluste bilden müssen...."

äh ???
Ich glaube nicht, dass es dieses Jahr noch etwas wird mit der Wiedereröffnung. Aber die SEB hat ja noch knapp ein halbes Jahr Zeit.
Mein persönliches Votum: Sobald der Fonds wieder offen ist verkaufe ich alles.
Hallo,
ich hänge mich mal als direkt Betroffener in dieses Thema rein.
Ich habe eine größere Summe in diesem Fonds festliegen. Wie vielen Anderen auch, ist uns der Immoinvest als sichere Geldanlage angepriesen worden und sollte Mitte 2011 zur Ablösung des Hauskredites verwendet werden.
Nach dem vielen Auf und Ab der letzten Monate weiß man nicht mehr wo vorne und hinten ist.
Meine Frage:
Soll ich jetzt an der Börse verkaufen oder abwarten, was bei einer etwaigen Abwicklung in den nächsten Jahren vom Fonds übrig bleibt? Wo kommt unterm Strich mehr raus? Oder besser: Bleibt mehr übrig???
An eine Wiedereröffnung glaube ich nicht mehr so richtig. Die ist mir schon zu oft angekündigt worden und dann doch nicht eingetreten.
Ich denke die vielen Verkäufe der letzten Monate dienen dazu, möglichst viel Geld für die Abwicklung zu sammeln.

Wer hat da ein bisschen Erfahrung und kann mir da weiter helfen????

Mit freundlichen Grüßen

Steffen750
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.399.948 von steffen750 am 25.11.11 15:15:06Die Öffnung war schon mal für den Herbst diesen Jahres angesagt und wurde verschoben. Ich kann da keine Empfehlung geben und beobachte nur den Fond
für meine Mutter. Die möchte natürlich keine Verluste realisieren und hofft ohne Ende auf die Öffnung. Allerdings geben die letzten Nachrichten auch zur Hoffnung Anlass. In diesem Falle wird die Verkaufsorder gleich am ersten Tag platziert.

Bei einem Verkauf über die Börse muss man wahrscheinlich auch die Dringlichkeit der Geldbeschaffung berücksichtigen. Vielleicht kann man den realisierten Verlust gegen die wegfallenden Zinszahlungen abwägen.
So ist es, keiner weiß was, alle wollen raus. Was man sicher weiß ist, das man jetzt nicht rankommt ans Geld. Hab so das Gefühl, wir Kleinanleger werden bei der Wiedereröffnung genau aufpassen müssen. Das ganze Fondsmanagement ist ein einziges Desaster. Von der Kaufempfehlung (sicher, liquide, renditestark) bis zu den kryptischen Ankündigung einer Öffnung, die dann doch nie kommt. Ich fühle mich betrogen und will nur noch raus.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.415.430 von Larcys am 29.11.11 19:17:18Ich fühle mich betrogen und will nur noch raus.

wo liegt der "Betrug"? In der Tatsache, dass man den eigenen Kopf ausgeschaltet hat und anderen vertraut hat; und das Konstrukt gar nicht verstanden hat?
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.417.476 von wallstreetmarc am 30.11.11 09:47:38meiner Mutter wurde dieser Fond angedreht von der damaligen Citybank als jederzeit an den Emittenten zurückzugeben.

Risikoklasse 0
Stand 2003

Anlageziel: Liquiditätsreserve
Frage: haben Sie ausreichend Liquidität, um Ihre laufenden Kosten oder eventuelle unerwartete Ereignisse der nächsten 3 Monate zu decken?

Anwort: nein

-------------

Den persönlichen Beratungsbogen sollte ich schreddern und habe ihn sicherheitshalber festgehalten.

---

2011 hat sie auf die selbe Weise einen Geldmarktfond gekauft. Wunderbarer Weise hat der nette Mann bei der heutigen Targobank sich viel Mühe gegeben und nunmehr hat meine Mutter - ohne Computer und Börsenhandel - heute 87 -
jetzt die höchste Risikoeinstufung......(wahrscheinlich aufgrund der jahrelangen Erfahrung mit SEB Immoinvest)
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.418.678 von lostchance am 30.11.11 12:47:57Hallo Zusammen,

die gesetzlichen Neuregelungen, das nur 30.000,- € pro Halbjahr abgehoben werden
dürfen, kommen erst zum 1.1.2013 und damit m.E. zu spät. Würde diese Gesetzesänderung
bereits ab 1.1.2012 gelten, würden die institutionellen Anleger (Vermögensverwalter,
Fonds, Versicherungen usw.) beim Rausziehen von Geldern sehr stark ausgebremst werden.
Dann hätten die offenen Immobilenfonds eine gute Chance zu überleben gehabt.

Andererseits gehe ich davon aus, dass bei den meisten offenen Immobilienfonds die
maximale 2 jährige Sperrfrist in 2012 ausläuft, wie hier beim SEB Immoinvest im Mai 2012.

Da alle von der gleichen Angst getrieben, so schnell wie möglich ihr Geld rausholen wollen, bin ich sehr skeptisch, dass das funktionieren soll. Die Institutionellen werden natürlich mal viel schneller als Liesjen Müller die Info haben und die 1,4 Mrd. (21,8%)Liquidität abräumen bevor der Rest überhaupt aufwacht.

Da die meisten der nun verkauften Immobilien mehr eingebracht hat, als der Ansatzwert im Fond fände ich es absolut ungerecht, wenn die Instis sich nun erstmal an diesem
Geld bedienen würden. Der Rest der Immobilien liegt vielleicht nicht jeweils im zu erzielenden Verkehrswert höher als der Ansatzwert im Fond. D.h. das es sein könnte, das bei einer Abwicklung uns Kleinanlegern nur schwächere Verkaufserlöse zugute kommen.

Andererseits könnte m.E. und das ist natürlich nur meine persönliche Meinung in Kürze
eine Währungsreform im Rahmen des Auseinanderbrechens der Eurozone anstehen.
In so einem Umfeld werden, die die Gewinner sein die Sachwerte wie z.B. hier die
Gewerbeimmobilien haben. Die werden natürlich im Rahmen eines allgemeinen Niedergangs
auch schwer Federn lassen müssen.
Aber die Werte werden auf jeden Fall deutlich höher sein, als ein Umtauschverhältnis von 1000 € in 100 neue DM2, was so im Internet als Planspiele kusiert.
Vielleicht zeichnet sich dieses Szenario bis Mai 2012 sehr viel deutlicher ab und dann kann auch alles ganz anders kommen. Dann werden alle froh sein, wenn Sie hier bei den
Immobilen bleiben können und lieber die angedachte Lastenausgleichsabgabe von vielleicht 30% über viele Jahre zahlen. (Siehe auch 1923 und 1948)

Warten wir es mal ab, wie sich die Welt in den nächsten Monaten noch verändern wird.

Gruß

LSS (aus Wallstreet Online - Silberaktie - Alcyone)
"Andererseits könnte m.E. und das ist natürlich nur meine persönliche Meinung in Kürze
eine Währungsreform im Rahmen des Auseinanderbrechens der Eurozone anstehen.
In so einem Umfeld werden, die die Gewinner sein die Sachwerte wie z.B. hier die
Gewerbeimmobilien haben. Die werden natürlich im Rahmen eines allgemeinen Niedergangs
auch schwer Federn lassen müssen.
Aber die Werte werden auf jeden Fall deutlich höher sein, als ein Umtauschverhältnis von 1000 € in 100 neue DM2, was so im Internet als Planspiele kusiert.
Vielleicht zeichnet sich dieses Szenario bis Mai 2012 sehr viel deutlicher ab und dann kann auch alles ganz anders kommen. Dann werden alle froh sein, wenn Sie hier bei den
Immobilen bleiben können und lieber die angedachte Lastenausgleichsabgabe von vielleicht 30% über viele Jahre zahlen. (Siehe auch 1923 und 1948)"

Ich bin ja kein Freund von Verschwörungstheorien.
Aber das Timing ist fast zu Perfekt. Die Gesetz greifen
durch eine Lobby gesteuert zu spät und die Panik hier
ist am Höhepunkt. Jeder will nur noch sein geliebtes Papiergeld haben.
Die Immobilien haben im entscheidenden Moment dann andere.
Hallo am Donnerstag 8.12 soll jetzt die Telefonkonferenz sein
An dem Tag sind auch spätestens beim CS Euroreal die Würfel gefallen

Kann man die Telefonkonferenz mithören
Um welche Uhrzeit ist die?
Wer hat nähere Info??
Der Fonds hat eine weitere Immobilie verkauft:

http://www.dasinvestment.com/nc/investments/fonds/news/datum/2011/12/07/sarasin-fonds-kauft-eine-seb-immoinvest-immobilie/
Fondkommentar Dezember der SEB:
"In diesem Zuge musste auch der Käufer der Immobilie Bush
Street in San Francisco wegen Schwierigkeiten in der
Finanzierung vom Kaufvertrag zurücktreten"
Der Verkaufspreis hat bei 213 Mio USD gelegen.
Hat einer mehr Infos ?
Vorbereitung zur Wiedereröffnung
Die Vorbereitungen zur Wiedereröffnung laufen auf
Hochtouren, ein weiterer Kaufvertrag konnte abgeschlossen
werden. Parallel verhandelt das Fondsmanagement
über den Verkauf einer Beteiligung am Potsdamer
Platz sowie weiterer einzelner Immobilien. Aus diesen
Verhandlungen erwarten wir kurzfristig Abschlüsse, die
für einen zusätzlichen Liquiditätspuffer zur Wiedereröffnung
des Fonds sorgen werden.
(aktueller Fondkomentar Dezember)

Also wenn sie es mit diesen mehr als zuversichtlichen Ankündigungen nicht schaffen, den Fonds spätestens im Januar/Februar zu öffnen, dann kann man das Managment wohl nicht mehr ernst nehmen..

Ich rechne mit einer Öffnung Anfang 2012 und nochmal guten Kaufkursen morgen nach der Telefonkonferenz, wenn dann verkündet wird, dass es für Dez. nicht mehr ganz reicht..
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.451.450 von wallstreetmarc am 07.12.11 18:28:44Liquiditätspuffer

das sagt doch eigentlich ganz klar, dass die Liquidität zu einer Öffnung ausreicht!! Und es nun darum geht einen Puffer aufzubauen..
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.453.438 von RiGoe1 am 08.12.11 09:41:3211:00

Kann jemand hier kurz das Ergebnis zusammenfassen?
Sind alle ermattet und haben keine Neuigkeiten? 2011 ist bald rum und keine Öffnung nirgends in Sicht. Auch auf der SEB page schweigt man lieber über dieses sicher unangenehme Thema. Habe jedenfalls nix aktuelles gefunden. Stattdessen Krachermeldung das SEB "Bank of the year" in Schweden (welche Überraschung!) sowie Estland und Lettland geworden ist. Die Armen. Wenn die SEB dort die beste Bank ist, dann will ich nicht die schlechteste kennenlernen.
http://www.sebassetmanagement.de/de/presse/

Dann vertrauen wir mal auf 2012! :(
Danke Steffen.

"Die sich zuspitzende Staatsschuldenkrise und die jüngsten Meldungen zweier namhafter Fondsanbieter - die Öffnung eines Fonds zu verschieben bzw. einen Fonds abzuwickeln - haben die Verkaufsgespräche rund um den Potsdamer Platz in Berlin unerwartet und unverhältnismäßig stark beeinflusst. Die Entscheidung über das weitere Verfahren wurde daher auf das nächste Jahr verschoben. „Die Märkte sind mittlerweile unberechenbar geworden. Im Interesse aller Anleger – unabhängig ob langfristig orientiert oder rückgabewillig – steht der Werterhalt ihres Vermögens an oberster Stelle“,

Das wars dann wohl mit dem SEB Immoinvest. Für die Pressemeldung eines Fondsverwalters erstaunlich offen.

"Verkaufsgespräche rund um den Potsdamer Platz in Berlin unerwartet und unverhältnismäßig stark beeinflusst" und "Die Märkte sind mittlerweile unberechenbar geworden" heißt doch übersetzt: Der Fonds kommt aktuell eben nicht weiter bei der Schaffung von mehr Liquidität und das Management weiß auch nicht, was es machen soll (unberechenbar). Warum soll das 2012 anders sein? Der Rest der Pressemeldung ist politisches Blabla. Was sollen sie auch anderes schreiben?

Der Börsenkurs sackt entsprechend ab.
Heute -4,5%. Weiß einer was? Da schwindet wohl der Glaube an die Wiedereröffnung rapide. Wo sind sie hin die Schönredner und Claqueure wie laserjet oder wallstreetmarc, die dem Siechtum des SEB Immoinvest wenigstens eine humoristische Note gaben. Auch wenn der verzapfte Unsinn in der Konsquenz nie wirklich lustig war.
Hier bin ich;)

Gegenfrage:
Kann es sein, dass manche
erst mal diesen Schock von letzter Woche verdauen mussten und
erst wieder heute fähig waren ihre Panikverkäufe zu tätigen?


Übrigens am 14.12.2011 schrieb ich im Parallelthread:
"SEB Immoinvest: das wird wohl nix mehr dieses Jahr aber bestimmt Anfang 2012"
Kein Fonds der 2 Jahre dicht war kann wieder öffnen.
"Kein Fonds der 2 Jahre dicht war kann wieder öffnen."

Interessante Aussage. Gibt es auch eine Begründung dazu ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.500.533 von Larcys am 19.12.11 20:26:15Wo sind sie hin die Schönredner und Claqueure wie laserjet oder wallstreetmarc

also ich war mit der Ausschüttung des CS Euroreal auf Teneriffa..
Der Januar dürfte wohl entscheidend sein. Dann wird sich herausstellen, ob die Reden einer Knoflach einfach nur optimistischer Brei sind und waren und ob die Buchwerte der Immos am Potzdammer Platz in etwas stimmen oder ob es Gefälligkeitsgutachten waren, die mit Marktpreisen nichts zu tun haben. (Wie es so viele Gutachten und Bewertungen bei den Degis und wie sie alle in Abwicklung heissen, waren..)

Und mal soviel zur Finanzkrise und der Ausrede der Kreditknappheit:
EZB flutet Bankenmarkt
Die Europäische Zentralbank öffnet die Geldschleusen und stellt den Banken für drei Jahre unbegrenzte Finanzmittel zur Verfügung

http://www.n-tv.de/wirtschaft/EZB-flutet-Bankenmarkt-article…
@ larcy

ein fluten mit EZB Geld heißt nicht dass Geschäftsbanken auch bereit sind in diesem Marktumfeld (riskante) Kredite zu vergeben.

Wir werden alle definitiv am 5.5. Bescheid wissen wie es weiter geht...
Sind Immos für Banken, wenn sie diese zu 50 oder 60% beleihen wirklich riskant?

Trotz aller Probleme bei den Fonds dürfte es bei der Beleihungsgrenze kaum was sicheres geben.

Das Risiko trägt der Eigenkaptalgeber und das sind im Fond wir
Was kann man machen?
Ich werde mich mal an dr-stoll-kollegen wenden, ob eine Klage etwas bringen kann.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.537.100 von pollicbe am 01.01.12 16:16:24eine entsprechende info würde sicher so mancher begrüssen,

trotzdem ein scheines und erfolgreiches neues jahr.
Ich habe das Gefühl, dass die Pessimisten hier mal wieder die Oberhand gewonnen haben. Ok, vier Monate sind es noch. Das könnte knapp werden. Aber ich denke, dass die Verhandlungen zum Potsi wieder aufgenommen werden. Vielleicht springt dann etwas mehr als 1 Mrd. Euro raus. Damit sollte genug Liquidität für eine Wiedereröffnung vorhanden sein.
Ich halte eine (kleine) Abwertung des Fonds für realistischer als ihn ganz und gar über die Wupper gehen zu lassen...
So , nun herrscht ja bezüglich des SEB Immoinvest Ruhe auf dem Board. Selbst die Schönschreiber und von der SEB selbst gesteuerten Meinungsmacher sagen nix mehr, weil es nix mehr zu sagen gibt. Ist ja jetzt wohl klar, was passieren wird im Mai. Deshalb mal eine ernst gemeinte Frage: Kennt jemand eine Schätzung oder weiß eine nachvollziehbare Berechngsmethode, in welcher Höhe im Falle der Liquidierung des Fonds die Auszahlung erfolgen würde. Vor allem, ist hier wirklich absolute Gleichbehandlung gewährleistet, oder kann es hier einige institutionelle Großanleger geben, die eine Vorzugsbehandlung erhalten?
"Ist ja jetzt wohl klar, was passieren wird im Mai. Deshalb mal eine ernst gemeinte Frage: Kennt jemand eine Schätzung oder weiß eine nachvollziehbare Berechngsmethode, in welcher Höhe im Falle der Liquidierung des Fonds die Auszahlung erfolgen würde."

Bist du wirklich der Meinung, dass es eine zuverlässig Schätzung oder Berechnungsmethode gibt?
Mit welcher Genauigkeit bist du zufrieden?

Angenommen jetzt postet hier jemand :

"Ich habe alle Immobilien des SEB bewertet (!!??) und komme zu
dem Schluss, dass pro Anteil 45 Euro rauskommt."

Was machst du dann? Du kaufst dann mit deiner ganzen Liquidität
an der Börse für 41 Euro SEB ?

Oder es schreibt jemand:
"Ich habe alle Immobilien des SEB bewertet und komme zu
dem Schluss, dass pro Anteil 35 Euro rauskommt."

Verkaufst du dann (falls du Anteile besitzt) alles über die
Börse?

Wenn dem so ist, dann ist dir sowieso nicht zu helfen.

Oder willst du nur beruhigt werden obwohl du ja sicher bist,
dass der SEB abgewickelt wird?
Die Pessimisten gewinnen heute mal wieder die Oberhand.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.578.599 von wikinger612 am 11.01.12 13:35:40ich habe heute für einen kleinen Betrag in den 40ern nachgekauft!
Was kann man machen?
Ich werde mich mal an dr-stoll-kollegen wenden, ob eine Klage etwas bringen kann.


Hey, Anwalt müsste man sein. Die Negativmeldungen nur weiter anheizen, um noch mehr Erstberatungsgebühr zu kassieren. Aber schnell, schnell, die Verjährung droht.

Zitat von laserjetOder willst du nur beruhigt werden obwohl du ja sicher bist, dass der SEB abgewickelt wird?


Etwas Beruhigung kann im Moment keinem schaden.
Die Meißten, die hier Diskutieren, haben bei 45 € und mrhr gekauft

Wo soll jetzt unter 40 noch ein großes Risiko liegen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.581.419 von Winzer2 am 11.01.12 21:30:08vielleicht bei noch 5 Euro schätz ich mal (wenn man bei Abwicklung aussitzt).
Somit ist Chance/Risiko bei ca +14 und Risiko -5 eigentlich supi.
Heißt im Klartext, dass der Markt nur noch eine 25% Chance auf Öffnung sieht.

Mein Optimissmus ist zwar gesunken, aber immer noch über 25%
@laserjet
Danke, das Du Dich meiner Frage angenommen hast. Beruhigung brauche ich nicht mehr, da ich mir voll bewußt bin, was nun passieren wird. Abwicklung! Bin auch emotional nicht so abhängig von dem Investment, da ich dort zwar eine erhebliche Summe drin habe aber eben doch nur einen sehr kleinen Teil meines Gesamtportfolios. Ärgerlich nur, das ich auf das Geschwätz der SEB Berater eingefallen bin und mich von der Frau Knoflach, die heute so still ist, blenden ließ.
Wollte lediglich wissen, ob es im Rahmen der Transparenzpflichten bei Immobilienfonds eine regelmäßige wertmäßige Auflistung der Fondsobjekte gibt. Immerhin muß es ja soetwas geben, sonst könnte ja kein nachvollziehbarer Kurs gebildet werden. Wenn beim Kurs letztlich auch Angebot und Nachfrage eine Rolle spielen, dürfte der doch bei seriösem Management ziemlich eng am erwarteten Gesamtwert der Objekte+der Liquidität ausgerichtet sein. Deine Antwort hat aber meine Erwatung bestätigt, das soetwas schwierig sein dürfte. Letztlich begibt man sich auf Treu und Glauben in die Hände des Fondsmanagements und wenn das versagt, dann hat man eben Pech gehabt. Nicht anders als bei einer Aktie. Schade nur, dass dies die SEB Bankberater immer so gänzlich anders dargestellt haben. Aber dafür haben sie auch schon bezahlt.
Anyway, danke noch einmal für Deine Bestätigung!
Zitat von Larcys@laserjet
Danke, das Du Dich meiner Frage angenommen hast. Beruhigung brauche ich nicht mehr, da ich mir voll bewußt bin, was nun passieren wird. Abwicklung! Bin auch emotional nicht so abhängig von dem Investment, da ich dort zwar eine erhebliche Summe drin habe aber eben doch nur einen sehr kleinen Teil meines Gesamtportfolios. Ärgerlich nur, das ich auf das Geschwätz der SEB Berater eingefallen bin und mich von der Frau Knoflach, die heute so still ist, blenden ließ.
Wollte lediglich wissen, ob es im Rahmen der Transparenzpflichten bei Immobilienfonds eine regelmäßige wertmäßige Auflistung der Fondsobjekte gibt. Immerhin muß es ja soetwas geben, sonst könnte ja kein nachvollziehbarer Kurs gebildet werden. Wenn beim Kurs letztlich auch Angebot und Nachfrage eine Rolle spielen, dürfte der doch bei seriösem Management ziemlich eng am erwarteten Gesamtwert der Objekte+der Liquidität ausgerichtet sein. Deine Antwort hat aber meine Erwatung bestätigt, das soetwas schwierig sein dürfte. Letztlich begibt man sich auf Treu und Glauben in die Hände des Fondsmanagements und wenn das versagt, dann hat man eben Pech gehabt. Nicht anders als bei einer Aktie. Schade nur, dass dies die SEB Bankberater immer so gänzlich anders dargestellt haben. Aber dafür haben sie auch schon bezahlt.
Anyway, danke noch einmal für Deine Bestätigung!



Immer mit der Ruhe, wer an der Börse emotional handelt hat schon verloren...........
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.583.834 von Larcys am 12.01.12 12:06:41Hi Larcys,

noch eine Anmerkung: Natürlich gibt es zweimal im Jahr eine Aufstellung
mit den Gutachterwerten aller Objekte.
Aber es ging bei deiner Frage ja um die erzielbaren
Preise bei einer Abwicklung. Und die kann natürlich
keiner wissen.

gruss
Traurig ist es schon, wenn Leuten, die ganz klar maximale Sicherheit und Kapitalerhalt als höchstes Anlageziel angegeben haben, ein solcher Immobilienfond angeboten wurde. Die Schließung des Fonds bzw. die Aussetzung der Rücknahme hat das Vertrauen massiv erschüttert, womit eine Abwärtsspirale losgetreten wurde, aus der es kaum noch ein Entrinnen gibt. Sobald der Fond wieder geöffnet wird, ist das Verkaufsinteresse so hoch, dass die Liquidität wohl kaum reichen dürfte, um alle Verkaufswünsche zu befriedigen. Ein Verkauf sämtlicher Vermögenswerte wäre ein Lösung, nur dürfte die sich deutlich länger hinziehen oder zu massiven Bewertungsabschlägen führen, beides keine Lösungen im Sinne der Fond-Halter.

Eine quotierte Teilauszahlung (max. x-Prozent des Einlagekapitals) könnte eine Brücke sein, um dieser Falle zu entrinnen, nur sehe ich hierfür leider keine Rechtsgrundlage.

SSSM
Wer ohne Not verkünde, noch 2011 wieder öffnen zu wollen und das Versprechen dann nicht einlöse, schüre die Verunsicherung der Anleger unnötig. „Das ist kein gutes Zeichen. Da darf man sehr nachdenklich werden.“ Zudem dürften inzwischen sehr viele Anteile über die Börse an mutmaßlich opportunistische Investoren verkauft worden sein. „Ich habe eine Hypothese, die nicht so optimistisch ist“, sagte Danne.

Der Deka-Vorstand äußerte sich damit deutlich pessimistischer zu den Krisenfonds als es zuletzt die anderen beiden großen Publikumsfondsanbieter Union Investment und RREEF getan hatten.

Der CS Euroreal und der SEB ImmoInvest - jeweils etwa sechs Milliarden Euro schwer - müssen spätestens im Mai entscheiden, ob sie wieder aufmachen oder aber für immer schließen. Dann läuft die Gnadenfrist der Regulierer ab. Beide Fonds arbeiten derzeit mit Hochdruck an ihrer Wiederöffnung. Eigentlich wollten sie noch 2011 aufmachen, doch nach eigenem Bekunden hatten sie für die Anteilsschein-Rücknahme nicht genug Liquidität zusammen - auch weil sich Immobilienverkäufe in der Schuldenkrise länger hinziehen.
Sach ich schon seit Monaten. Unterirdische Management- und Kommuniaktionsleistung der Fondsgesellschaft
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.645.324 von Larcys am 25.01.12 14:04:29Hallo Zusammen,

es ist nur so eine Vermutung, aber könnte es nicht sein, dass die Kapitalanlage-
gesellschaft SEB gegenwärtig selbst massiv mit rund 35% Abschlag
für ca. 35,50 € an der Hamburger Fondsbörse eigene Anteile an dem
SEB Immoinvest zurückkauft. Die Stimmung ist schlecht, die Anteilseigner
haben Angst, dass der Fonds letztlich ab Mai 2012 aufgelöst bzw. abverkauft wird.

Man verhält sich seitens der Kapitalanlagegesellschaft scheinbar möglichst unprofessionell
und schafft Erwartungen, die man dann nicht einhält und heizt damit schön die Stimmung
weiter nach unten an. Gleichzeitig schüttelt man die Schwachen, Zittrigen und Verzweifelten raus
und kauft und kauft und füllt sich die Taschen mit den eigenen Anteilsscheinen.

Das Pockern und Bluffen ist doch normalerweise das Geschäft dieser Leute, die müssen doch bei
zahlreichen Großobjekten, die Verkäufer über den Tisch ziehen können.
Und die Verkäufer solcher Immobilien sind sicherlich auch keine Leichtgewichte.
Insofern sprechen wir hier über Leute, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit allen Wassern gewaschen sind.
Hier gilt natürlich auch der Spruch "Im Einkauf liegt der Gewinn".

Man überlege sich, wie toll der Fonds darsteht, wenn zum Wiedereröffnungs-
zeitpunkt ein Großteil derer mit 20,30 und 35% Abschlag verkauften
Anteile in eigenen Händen ruhen, und nicht die 54,39 € einfordert
werden können.

Gruß

LSS
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.652.894 von Langstreckenschwimmer am 26.01.12 17:10:26was geht so um an den Börsen am Tag? 20.000 Stück(?) etwa; wenn höherer Umsatz ist. Das ist dann 35.- x 20.000 = 700.000 Euro Umsatz am Tag und x 20 Börsentage = 14 Millionchen im Monat. Mit viele kleinen Stücken auf den Tag verteilt. Sind also wohl eher Kleinspekulanten die hier kaufen...
Hallo,

hat jemand eine Idee, wie die etwaige Abwicklung laufen könnte?

Also wann wird was ausgezahalt?

Denke auf bei einer Abwertung von maybe 10 % sind wir bei Kursen, wo es interessant wird, auch bei einer erwarteten Abwicklung.
Schön wäre es wenn der SEB an der Börse
zurückkaufen könnte.

Damit wäre ja allen gedient.

Aber das geht ja nicht.
Der Rückkauf über die Börse ist ja eine "Anteilsrücknahme".
Und da er geschlossen ist wäre das ja inkonseqent.

Da hätten die Politiker mal was Schlaues beschließen
können und das erlauben können.

Außerdem sind die Umsätze im Vergleich zur Fondsgröße minimal.
Aber über die Zeit würde sich das zusammenläppern.
Hat jemand heute etwas von Mannheim erfahren, da scheint es ja nichts Neues gegeben zu haben, oder?
Zitat von laserjetSchön wäre es wenn der SEB an der Börse
zurückkaufen könnte.

Damit wäre ja allen gedient.

Aber das geht ja nicht.
Der Rückkauf über die Börse ist ja eine "Anteilsrücknahme".
Und da er geschlossen ist wäre das ja inkonseqent.

Da hätten die Politiker mal was Schlaues beschließen
können und das erlauben können.


So schlau wäre das nicht.

Dabei würde ja der Fonds, wenn es so liefe wie von Langstreckenschwimmer ausgemalt, gegen seine eigenen Anteilseigner agieren:
Negative Stimmung machen, um den Kurs zu drücken, dadurch Anleger zum Verkauf bei niedrigem Kurs bewegen, und den Gewinn einstreichen.

Wäre zwar gut für die Anleger, die Nerven bewahren und ihre Anteile halten. Aber gar nicht gut für die Zittrigen, die die Nerven verlieren und verkaufen.
Zitat von laserjetSchön wäre es wenn der SEB an der Börse
zurückkaufen könnte.

Damit wäre ja allen gedient.

Aber das geht ja nicht.
Der Rückkauf über die Börse ist ja eine "Anteilsrücknahme".
Und da er geschlossen ist wäre das ja inkonseqent.

Da hätten die Politiker mal was Schlaues beschließen
können und das erlauben können.

Außerdem sind die Umsätze im Vergleich zur Fondsgröße minimal.
Aber über die Zeit würde sich das zusammenläppern.


Hallo laserjet,

wo steht geschrieben, dass der SEB Immoinvest sein Kapital nicht in eigene
Anteile anlegen darf.
Das Vermögen setzt sich aus Immobilien und anderen Kapitalanlagen zusammen. Wenn
die z.B. die liquiden Mittel des Fonds in Schuldverschreibungen anlegen oder Termingeld oder in Anleihen. Wer schreibt dem Fonds vor, vorin er seine Liquidität
investieren darf. Das hat meines Erachtens auch nichts mit der Tatsache zu tun, dass
der Fonds geschlossen wurde.

Das der Fonds gegen seine eigenen Anteilseigner agiert wird hier in Frage gestellt.
Wer schreibt den Leuten vor, dass sie das nicht dürfen. Wer überwacht das, dass nur
unsere Interessen vertreten werden dürfen. Ich glaube jedenfalls nicht daran, dass
bei einem so großen Apparat irgendwo jemand sitzt, der sich um meine Interessen Gedanken macht.

Gruß

LSS
Ist doch Quatsch, dass SEB eigene Anteile kauft...
Die brauchen die Liqui für eine Öffnung und die Volumen, die an der Börse umgehen sind im Verhältnis zum Fondsvolumen marginal...

Der Markt hat wohl wenig Vertrauen bzgl. Öffnung...
Hallo Zusammen,

es bestätigt sich auch hier die Regel, daß man nur kaufen sollte, was man auch versteht. Derart geballtes Halbwissen ist erschreckend.
Ein an und für sich gutes Produkt wurde zweckentfremdet und leidet nun an diesem Strukturproblem. Wenn einfach alle investierten still halten würden und sich frischen Höschen anzögen, gäbe es kein Problem. Nach und nach kann jeder seine Anteile verkaufen.
Mir ist klar, daß bei tausenden Beteiligten eine Koordination unmöglich ist. Das alte Problem der Lemminge.

Zur Info für alle:

Kein Immobilienfonds darf in eigene Anteile investieren. Dies gilt auch für Rückkäufe und Kurspflege an der Börse. Das verbietet ihnen das Investmentgesetz.

Der springende Punkt ist, ob die Gesellschaften überhaupt ein Interesse daran haben, das Produkt in dieser Form fortzuführen.

Eine Abwicklung würde ich nicht begrüßen, da diese sich ewig hinzieht und auch die eine oder andere steuerliche Überraschung bereithält.

Schönen Gruß st
Völlig richtig.Wenn alle stillahlten würden.....

Aber dazu bedarf es auch einmal positiver Pressearbeit. Anstatt wie jüngst Frau K. sagte: Der Vertraunenskrise begegnet man am Besten mit neuen Produkten. Mit so einer Aussage fühle ich mich als Bestandsanleger verarscht (tschuldigung). Da wird die negative Bercihterstattung von einem selbst noch unterstützt.Der normale Anleger liest diese Artikel und nicht die Factsheets etc.

Und wenn der Deka-Chef CS und SEB kritisiert...so in etwa keine Chance mehr..Marktbereinigung geht weiter, dann ist so eine Aussage auch weit von einer Solidarität in der Branche entfernt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.660.619 von seniortrader am 27.01.12 20:50:05Wenn einfach alle investierten still halten würden und sich frischen Höschen anzögen, gäbe es kein Problem

Hat sich "Bernie" Madoff bestimmt auch gesagt!.. :laugh:
"Hat sich "Bernie" Madoff bestimmt auch gesagt!.."


Na ja, mit Schneeball hat ein OIF nun wirklich nichts gemeinsam.

Das Beste wäre die Möglichkeit einer gestaffelten Öffnung. Z.b. Rückgabemöglichkeit von 10.000 Euro pro Konto pro Monat etc.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.667.337 von seniortrader am 30.01.12 11:47:08Es gäbe da schon Möglichkeiten.Z.B. diese mit 10.000/Monat.

Aber wem schlagen wir das jetzt vor, dass so etwas noch umgesetzt werden kann?
Zitat von seniortrader"Hat sich "Bernie" Madoff bestimmt auch gesagt!.."


Na ja, mit Schneeball hat ein OIF nun wirklich nichts gemeinsam.

Das Beste wäre die Möglichkeit einer gestaffelten Öffnung. Z.b. Rückgabemöglichkeit von 10.000 Euro pro Konto pro Monat etc.


Das gehts meines wissens WENN ÜBERHAUPT nur mit gesetzes Änderung, da Altanleger zu anderen Bedingungen gekauft haben.
Zitat von seniortrader"Hat sich "Bernie" Madoff bestimmt auch gesagt!.."


Na ja, mit Schneeball hat ein OIF nun wirklich nichts gemeinsam.

Das Beste wäre die Möglichkeit einer gestaffelten Öffnung. Z.b. Rückgabemöglichkeit von 10.000 Euro pro Konto pro Monat etc.

OIF hat mit Pyramidenspiel unangenehm viel zu tun.
Und die Kontoeröffnungen würden bei deinem Modell riesige Zuwächse verzeichnen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.669.567 von big_mac am 30.01.12 17:55:12"OIF hat mit Pyramidenspiel unangenehm viel zu tun."

Das mußt Du uns erklären.....

"Und die Kontoeröffnungen würden bei deinem Modell riesige Zuwächse verzeichnen. "

Unsinn, gilt natürlich für den Bestand.

Schönen Gruß
Was sagt ihr hier zu den Kurssteigerungen von heute?
der Kurs ist eben günstig.... da kaufen die Leute ein... was soll man viel verkehrt machen bei diesem Abschlag...:laugh:

nach meiner Rechnung sind etwa 20 % mit Cash unterlegt... das sind etwa 11 EURO ... 54 minus 11 sind 43 EUR reiner Immobesitz... mein persönliches Worst Case Szenario geht von maximal 30 % SicherheitsAbschlag im Falle der wohl nun wahrscheinlichen Auflösung des Fonds aus...

bleiben von den 43 EUR Restimmobestand minus 30 % so etwa 30 EURO über ...plus die 11 EURO Cashquote ergibt 41 EUR fairer Wert....

also sind das derzeit Kaufkurse...selbst bei Auflösung... zumindest meine ganz persönliche Meinung...

bei Kauf zu 37 EURO hat man nach meiner Meinung selbst in obigem schlechten Szenario sofort 10 % verdient.... ( 41 Euro zu 37 EURO, wobei 11 Euro Cash ohnehin Mitte direkt des Jahres ausgezahlt würden.... die restlichen Anteile in Tranchen...)

auch wenn die Auflösung etwas dauern würde, verblieben zusätzlich die etwa 5 % Miet/ Zinseinnahmen bis zur Veräußerung...

die Veräußerung ist wohl auch mindestens zu 70 % möglich, da die Versicherer zum Bsp. in Deutschl. derzeit sowas suchen, da diese einen kleinen Anlagenotstand haben.... Gewerbeimmos im großen Stil kämen da nicht ungelegen... insbesondere langjährig vermietete....

ich sehe den Kurs wieder bis an die 40 EURO heranlaufen, wenn die Panik sich legt... eventuell gibts bei der Verkündung der Auflösung einen kleinen Abschlag...

bei Veräußerung zu 90 oder 80 % Restwert sieht die Rechnung noch viel besser aus.....:laugh:
ganz zu schweigen bei Wiedereröffnung.....oder der kompletten Veräußerung nahe 100 % Verkehrswert....

nebenbei:

-welchen Erlös bringt denn der Potsdamer Platz ein.... sollte der Deal stattfinden...???;)

- gibt es Veräußerungsmindestwert- und Zeitvorgaben wenn der Fonds aufgelöst wird....?

die 7/10 Grenze aus obiger Rechnung habe ich einfach mal aus dem Zwangsversteigerungsgesetz als gegenüber dem Gläubiger zustimmungspflichtige Veräußerungsgrenze entnommen...

na was sagt ihr dazu....?????
Zitat von seniortrader"OIF hat mit Pyramidenspiel unangenehm viel zu tun."

Das mußt Du uns erklären.....

"Und die Kontoeröffnungen würden bei deinem Modell riesige Zuwächse verzeichnen. "

Unsinn, gilt natürlich für den Bestand.

Schönen Gruß


- der Pyramidenspielcharakter wurde schon oft genug beschrieben, deshalb nur ganz kurz: Auszahlungen werden aus Einzahlungen neuer Kunden getätigt. Logisch, denn Immobilien liquidiert man nicht per Mausclick. Wenn mehr Geld raus als rein will ist schnell Game Over. Wahrscheinlich wird mehr überbleiben als bei Madoff - wenn das Trost genug ist, bitte sehr.

- welcher Bestand ? der auf Konto 1 bei Bank A, Konto 2 bei Bank B, notfalls der der Tante oder der Nichte, usw.? Vergiss es einfach, so wird das nichts.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.670.135 von ktulu75 am 30.01.12 19:39:22was soll man viel verkehrt machen bei diesem Abschlag..
so rechnen wie du, z.B. :D

welchen Erlös bringt denn der Potsdamer Platz ein.... sollte der Deal stattfinden...??
man munkelt von Anboten um ca. 1 mrd. Da hättest schon deine 30% Abschlag, dafür sollte dann eine Öffnung möglich sein und der Klumpen weg.

mit der langjährigen Vermietung hapert es irgendwie im Fonds.
Veräußerung zu 70% von was ? zu 70% der Schulden wäre eine Katastrophe.

Kurs 40 ist jederzeit temporär möglich, auch noch 2-4 € mehr.
ktulu75

deine Rechnung klingz einfach und vernünftig, du hast jedoch den Hebeleffekt mit dem Fremdkapital vergessen

Die banken bekommen 100 % + Vorfälligkeitsentschädigung und wir den rest
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.670.384 von big_mac am 30.01.12 20:20:3270 % von was....?

na von das: 54 EURO NAV gemäß SEB Info Januar 2012 wie folgt berechnet:

Der Anteilpreis nach dem Investmentgesetz wird börsentäglich
durch die Fondsgesellschaft unter Kontrolle der Depotbank
ermittelt. Dieser errechnet sich aus den Verkehrswerten, die für
die Immobilien von den unabhängigen Sachverständigenausschüssen
festgestellt wurden und der Bewertung der weiteren
Vermögensgegenstände des Fonds abzüglich der Verbindlichkeiten,
geteilt durch die Anzahl der umlaufenden Anteile.
Details zu der Anteilwertermittlung und Bewertung der Vermögensgegenstände
sind im Verkaufsprospekt dargestellt.

Die Verbindlichkeiten sind bei den 54 Euro schon ab....

so 43 Euro würden mir aber auch schon reichen.... ist aber leider kein Trost für den der zum NAV Preis nebst Ausgabeaufschlag gekauft hat....
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.671.035 von ktulu75 am 30.01.12 22:26:43das hier die 7/10 Grenze aus obiger Rechnung habe ich einfach mal aus dem Zwangsversteigerungsgesetz als gegenüber dem Gläubiger zustimmungspflichtige Veräußerungsgrenze entnommen.. hat sehr nach 70% der Schulden geklungen.
Anteilsinhaber haben keinen Schuldtitel, sie sind Eigenkapitalgeber und keine Gläubiger.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.670.290 von big_mac am 30.01.12 20:06:36"Auszahlungen werden aus Einzahlungen neuer Kunden getätigt"

Ach soo! Dann ist unser Rentensystem ein Pyramidenspiel, Bausparen, Versicherungen, Kreditwesen... Hilfe! Warum hast Du uns das nicht früher gesagt?

Entweder glaubst Du das wirklich, oder Du bist hier zum bashen unterwegs. Das wäre nicht nett. Die Leute sind schon verunsichert genug.

Grüße
Zitat von big_macwas soll man viel verkehrt machen bei diesem Abschlag..
so rechnen wie du, z.B. :D

welchen Erlös bringt denn der Potsdamer Platz ein.... sollte der Deal stattfinden...??
man munkelt von Anboten um ca. 1 mrd. Da hättest schon deine 30% Abschlag, dafür sollte dann eine Öffnung möglich sein und der Klumpen weg.

mit der langjährigen Vermietung hapert es irgendwie im Fonds.
Veräußerung zu 70% von was ? zu 70% der Schulden wäre eine Katastrophe.

Kurs 40 ist jederzeit temporär möglich, auch noch 2-4 € mehr.



Ein Pyramidenspiel zeichnet sich darin ab, wenn quasi Luft gehandelt wird und ständig neue Geldgeber geraucht werden um andere wieder auszuzahlen.

Dabei gibt es keinen Substanzwert, sondern es ist ein reiner Geldkreislauf.

Dich kann man nicht mehr ernst nehmen! Du willst den SEB zu 20 euro kaufen, nur zu............ Du bist wirklich nur zum Bashen hier........

Kurse unter 30 vor ausschüttung wird es nicht geben und mit einem Pyramidenspiel hat ein OIF nichts zu tun!!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.671.797 von seniortrader am 31.01.12 08:47:42- Rentensystem ja. Aber Fehlbeträge zahlt der Staat aus Steuern.
- eine Bausparkasse zahlt mit Einnahmen aus vergebenen Krediten aus, ausserdem ist ein Guthaben dort ein Schuldtitel und die Verträge langfristig.
- eine Versicherung hat eine Menge schnell liquidierbares Vermögen, ebenso eine Bank. Einlagen sind Schuldtitel, und mit Staat und Notenbank sind mächtige Organisationen zum Auffang bereit. Wohlgemerkt, Auffang für Einlagen und nicht nachrangige Schuldtitel, nicht für Eigenkapital.
Würde eine Versicherung oder eine Bank schließen und in Abwicklung gehen, wenn sie morgen keine frischen Kundengelder bekommt, während sie auf der anderen Seite vertragsgemäß bedient? Das Geschäftsmodell hat seine Risken, aber Pyramidenspiel ist es definitiv keines!

Damit bleibt das Rentensystem als Pyramidenspiel, das nur durch staatliche Zuschüsse funktioniert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.672.316 von big_mac am 31.01.12 10:05:07eine Bausparkasse zahlt mit Einnahmen aus vergebenen Krediten aus

falsch. Die Einnahmen werden als Kredite vergeben.

ausserdem ist ein Guthaben dort ein Schuldtitel und die Verträge langfristig.

falsch. Jeder kann sein Guthaben adhoc abziehen. Das gleiche Problem, wie bei einem Bankrun. Damit haben wir überall dasselbe Prinzip : Wenn alle dasselbe zur selben Zeit wollen, ist Schicht im Schacht. Da hilft auch kein Staat und keine Notenbank mehr.

Das Geschäftsmodell hat seine Risken, aber Pyramidenspiel ist es definitiv keines!

Na also. Du verstehst es ja doch.

OIF´s haben strukurelle Probleme. Die sind seit langem bekannt, aber die Branche hat jahrelang gepennt und gerne die kurzfristigen cashflows aufgenommen. Es wird sich zeigen, ob die neuen Regeln zum Ziel führen. Für einige Fonds kommen sie vermutlich zu spät.
Aber letztendlich haben es die Anleger selbst in der Hand, ob sie eine Abwicklung herbeiführen, oder ein Fonds weiterexistieren kann.

Schönen Gruß st
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.672.468 von seniortrader am 31.01.12 10:29:16Hi seniortrader,

volle Zustimmung bezüglich Inhalt und Stil.

gruss
laserjet
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.671.542 von big_mac am 31.01.12 07:45:39danke für die Belehrung.... ist mir auch klar.... als Fondsanteilinhaber bist Du kein Gläubiger und nicht Inhaber eines Titels... allerdings habe ich beispielhaft diese Grenze als mögliche Untergrenze angenommen... bei etwas Überlegung sollte das aus meinen Ausführungen hervorgehen...


es gibt noch keinen Fall einer Komplettverwertung eines OIFs, also habe ich vergleichsweise die 70 % Grenze aus einem anderen "Immobilienverwertungssektor" genommen....
im übrigen lässt die Aufsichtsbehörde bestimmt auch kein Verschleudern der Immos zu unter 70 % bei Auflösung zu...

also mac .... bash noch ein bißchen.... wenns den Immoinvest für 20 EUR gibt, kauf ich erst mal eine richtig dicke Portion... für 37 EUR finde ich sie ja schon lecker ... aber für 20 EUR:lick:


PS: wie hoch ist denn prozentual die Hebelung über Kredite beim Immoinvest???? wäre wichtig zu wissen... so weit ich weiß, kann sie nicht über 50 % liegen und ist sogar demnächst auf 30 % beschränkt...?????
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.672.965 von ktulu75 am 31.01.12 12:01:40Die Verbindlichkeiten machen zur Zeit 1158,3 Mio EUR aus, das sind gemessen an dem Immovermögen von 6228,9 Mio EUR etwa 18,6%.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.672.965 von ktulu75 am 31.01.12 12:01:40Einen Fall gibt es. Den Kanam US-Grundinvest. Hat die Immos innerhalb eins halben Jahres veräußert. Im Schnitt knapp unter Verkehrswert. Leverage war eher hoch. Mit Vorfälligkeit und nach allen Kosten für den Verkauf hat man nicht mal 10% eingebüßt.

Die Abwicklung von Kanam war sehr professionell.

Gruß st
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.672.468 von seniortrader am 31.01.12 10:29:16Viel Spass beim Versuch einen bank run durch Rückgabe der Aktien der Bank auszulösen :D
Danach sollte der Unterschied klar sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.672.965 von ktulu75 am 31.01.12 12:01:40wie hoch ist denn prozentual die Hebelung über Kredite beim Immoinvest???? wäre wichtig zu wissen... so weit ich weiß, kann sie nicht über 50 % liegen und ist sogar demnächst auf 30 % beschränkt...?????

auf Fondsebene um die 20%. Auf Objektebene teilweise bis ca. 70%.
das mit Kanam war natürlich ein Meilenstein einer guten Abwicklung... dann wären die jetzigen Kurse selbstverständlich ein richtiges Schnäppchen....
im übrigen scheint es aufwärts zu gehen....:laugh:

@ mac: ich glaube es wird nichts mehr aus unseren 20er Kursen... leider....;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.673.808 von ktulu75 am 31.01.12 14:13:54Mein Gott, wie besorgt das Forum um mich und meine Kurse ist :eek: Rührend.
Da könnte ich ja glatt noch denken, ich täte am Ende viel zu viel bieten.:D
Gestern waren hier 49 Euro noch abolute Kaufkurse, da man ja ganz ganz sicher alles wieder zu 55 EURO zurückgegen könne. Heute sind 10 % Prozent Verlust gegenüber off. Kurswert, bei einem "Meilenstein guter Abwicklung", schon freudige Erregung im Board wert. Dann richten wir uns mal auf WESENTLICH mehr als 10% Abschlag ein, denn dieser Fonds ist schlecht gemanaged. Nach dem Kommunikationsdesaster in 2011, wo man ohne Not die Wiedereröffnung im laufenden Jahr in Aussicht stellte ohne liefern zu können, rechne ich eher mit einem Meilenstein schlechter Abwicklung.
Auf einer Telko bei der Targo-Bank soll angeblich der Eröffnungstermin am 03. Mai genannt worden sein.

Weiss da jemand etwas genaueres?
wie kann man nur 1,3 mrd Eur für eine Immobilie zahlen?

nur eine dumme Sau kann das
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.699.172 von Tom.K. am 04.02.12 11:19:57ein Haufen Scheisse kann nicht öffnen
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.702.013 von Rabzoll am 05.02.12 16:36:28und da behaupten einige, ich bashe :eek::D
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.702.013 von Rabzoll am 05.02.12 16:36:28Rabzoll, willst du den Laden nicht mal aufmischen, dass er in die Puschen kommt?! Dann klappt das bestimmt auch mit der Wiedereröffnung! :laugh:
SEB Asset Management AG
Rotfeder-Ring 7 (für das Navigationssystem: Speicherstraße)
60327 Frankfurt am Main
Warum wenn die SEB so überzeugt von ihrem Produkt ist, kauft SEB dann nicht Anteile in ihr Depot? Schließlich fehlen ja nur ca. 10 %. Die Banken bekommen ja das Geld sowieso geschenkt und bei nem Ausfall haftet ja der Steuerzahler. Also normal kein Problem.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.705.710 von Mabuse55 am 06.02.12 14:11:59Was sagt Bassel 2/2.5/3 zum Risikogewicht solcher Fondsanteile ?:confused:
Als Eigenkapital ist das wahrscheinlich gar nicht so klein, und dann muß die Bank mit eigenem Eigenkapital unterlegen - und schon ist es vorbei.
Der SEB zahlt fürs tatsächlich (für die Bank) billige Fremdkapital höhere Zinsen als seine Eigenkapitalrendite für die Anteilseigner ist, und das dürfte sogar bei Kauf über die Börse noch so sein (wo dem Fonds nichts zufließt).
Gibt es vom SEB Immoinvest Fond ne Aufstellung, wie viel Liquidität, wie viel Umlaufvermögen, wie viel Anlagevermögen (sprich Immobilienwerte) auf der einen Seite, und welche Verbindlichkeiten auf der anderen Seite vorhanden sind? Aus vermieteten Immobilien sollte doch ein Cash-Flow existieren, der hoch genug ist, um evtl. Verbindlichkeiten mittelfristig zu tilgen, ohne an die Substanz (Verkauf von Immobilien) gehen zu müssen. Welche Möglichkeiten gibt es zwischen einer kompletten Abwicklung und einer weiteren Aussetzung der Rücknahme, z.B. eine quotierte Rücknahme von Anteilen?

SSSM
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.706.796 von SommerSonneSandMeer am 06.02.12 16:43:48Vermögensaufstellung gibt es halbjährlich, ist auf der Website zu finden - ebenso eine Ertragsrechnung. Das ganze ist nicht am Standard des Reportings einer AG, insbesonders bezüglich der Firmenbeteiligungen (die werden nicht konsolidiert, sondern nur Wert der Beteiligung und Gesellschafterdarlehen angegeben, Kredite muss man sich mühsam zusammenrechnen).

Einen Cash Flow gibt es natürlich, es gibt ja auch Ausschüttungen - Cash Cows sind die Fonds aber alle nicht. Kredittilgungen erfolgen ganz offensichtlich nur bei Verkauf oder durch Refinanzierung. Eine sehr langfristige Tilgung wäre wohl möglich, mittelfristig nicht oder nur bei Ausfall der Ausschüttung. Zunächst würden aber planmäßige Tilgungen den Aufbau von Liquidität verhindern.

Bezüglich 3.Möglichkeit ist mir in §39InvG Abs.3 aufgefallen, der möglicherweise eine Übertragung der Verwaltung an eine andere Verwaltungsgesellschaft durch die Depotbank möglich macht, mit einer Sondergenehmigung der Behörde, nachdem das Sondervermögen an die Depotbank gefallen ist, etc.. Eine Frage für Juristen, praktisch gesehen wird man Anlegern ihr Geld kaum unbeschränkt lange vorenthalten können.

a propos: Für X Jahre auf die Ausschüttung verzichten um Liqui zu sammeln möchte hier keiner ? :confused:
jetzt ist die Katze aus dem Sack! Danach kann auch mit 50% Liquiditätsquote niemand mehr öffnen!

SEB deutet Aus für Offenen Immobilienfonds an CSGN.VX SEBa.ST - RTRS
Today 17:19

Frankfurt, 07. Feb (Reuters) - Die Zukunft des Offenen Immobilienfonds SEB ImmoInvest SEBa.ST steht auf der Kippe. Erstmals deutete Fondsmanagerin Barbara Knoflach an, dass der sechs Milliarden Euro schwere Fonds liquidiert werden könnte. "Wir haben eine Chance, und wir werden alles tun, um die Chance zu nutzen", sagte Knoflach am Dienstag am Rande eines Pressegesprächs des Fondsverbands BVI. Sie fügte dann aber hinzu: "Selbst wenn liquidiert wird und wir genügend Zeit haben, bin ich guter Dinge, dass die Anleger mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ohne Verluste rauskommen."

Der SEB ImmoInvest gilt als eines der Flagschiffe der Offenen Immobilienfonds. Bis Mai hat der Fonds noch Zeit, seine Kasse für eine Wiederöffnung zu füllen. Sollte er bis dahin nicht liquide genug sein, um potenzielle Auszahlungswünsche der Anteilseigner bedienen zu können, muss er abgewickelt werden. Experten zufolge hat sich für eine Wiederöffnung eine Liquiditätsquote von 30 Prozent bewährt. Der ImmoInvest hatte zuletzt 21 Prozent und deshalb auch die eigentlich noch für 2011 angepeilte Wiederöffnung abgesagt.

Durch die Veräußerung des Tafelsilbers des Fonds, den Potsdamer Platz, könnte der Fonds die notwendigen Mittel erhalten. 19 Immobilien - fast das gesamte Ensemble - stecken im ImmoInvest. Doch im von der Schuldenkrise geprägten Umfeld erweist es sich als äußerst schwierig, die Gebäude mit einem Verkehrswert von 1,4 Milliarden Euro loszuschlagen. Potenzielle Käufer lassen sich Zeit, und den Anbietern läuft diese davon.

Sollte es der SEB ImmoInvest nicht schaffen, wäre er nicht der erste Offene Immobilienfonds, aber der mit Abstand größte, der abgewickelt würde. Das Fondsmanagement wäre gezwungen, alle Immobilien des Fonds zu verkaufen. Die Erlöse würden etappenweise an die Anleger ausgezahlt. Damit müssten die Investoren selbst nach zwei Jahren Wartezeit noch Monate warten, bis sie Geld sehen.
Sie fügte dann aber hinzu: "Selbst wenn liquidiert wird und wir genügend Zeit haben, bin ich guter Dinge, dass die Anleger mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ohne Verluste rauskommen."


Also, daß der Fond möglicherweise liquidiert wird, wurde auch schon in "Fragen und Antworten Januar 2012" ganz hauchzart angesprochen. Insofern ist die gestrige Aussage Knoflachs nicht ganz überraschend.
Mich würde aber interessieren, was ihr von der obigen Aussage haltet. Nehmen wir mal an, das BaFin gäbe dem Management tatsächlich einen Sack voll Zeit, die Immobilien zu veräußern und nehmen wir zusätzlich an, daß sich die Kreditvergabe der Banken ein wenig bessert. Wäre unter diesen Umständen die Aussage Knoflachs zumindest halbwegs ernstzunehmen? Bitte keine Antworten, die von allzu großen Emotionen getragen sind!
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.717.104 von Ottomann am 08.02.12 09:43:36Hi,

"Wäre unter diesen Umständen die Aussage Knoflachs zumindest halbwegs ernstzunehmen"

Ich denke ja. Um das Beispiel Kanam US Grundinvest nochmal zu erwähnen.
Der hatte relativ viel an Vorfälligkeit zu bezahlen und verkaufte im schwierigsten aller Märkte zu der Zeit, den USA.
Bilanz : vorausssichtlich etwa -10% vor Abwertungs und Abwicklungsbeginn.

Außerdem habe ich folgende Überlegung :

Wenn der Fonds es schafft, im Mai zu öffnen, habe ich knapp 50% Gewinn in 3 Monaten. Bei Liquidation sehe ich vom derzeitigen Niveau immer noch ein positives Ergebnis.

Mein überschaubares Riskio : Ich muß ca. 2 Jahre auf mein Geld warten, wobei ein großer Batzen in wenigen Monaten zu erwarten wäre.

Für mich persönlich Chance/Risiko excellent.

Die Börsenkurse kommen m.E durch Anleger zustande, die das Geld wirklich brauchen (Hauskauf, Darlehensrückführung, Notsituation usw.)

Soweit meine Einschätzung,

Good luck st
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.717.104 von Ottomann am 08.02.12 09:43:36Wäre unter diesen Umständen die Aussage Knoflachs zumindest halbwegs ernstzunehmen?

sie ist "guter Dinge". Und "mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit".
"genügend Zeit" ist das rätselhafte - nach 3 Jahren geht der Rest des Fonds an die Depotbank, niemand weiß wie die sich verhalten wird.

Immerhin sieht sie noch eine Chance. Zwei oder mehr sind es also nicht mehr.

Halbwegs ernstnehmen kann man das. Aber eben halbwegs.
Was soll man davon halten? Wir der Anleger jetzt seelisch und moralisch ganz langsam auf eine Abwicklung vorbereitet?
Ein Sprichwort sagt: "Das Beste erhoffen und mit dem Schlimmsten rechnen."
Die Zeit läuft ab. Wenn ich mich nicht irre, sind es jetzt noch genau 3 Monate...
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.717.514 von big_mac am 08.02.12 10:26:22Genau, vielleicht verschenkt die Depotbank die Immos auch, weil sie gar nichts wert sind und dann bleibt man auf den Krediten sitzen.

:cry:
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.717.703 von seniortrader am 08.02.12 10:45:05Die Depotbank könnte z.B. -mit Genehmigung BAFIN- einen anderen Verwalter einsetzen. Dieses Spiel kann noch lange dauern.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.717.703 von seniortrader am 08.02.12 10:45:05ich geh davon aus, dass die Bafin dem Schwergewicht ImmoInvest mindestens 5 Jahre Zeit gibt. Die 3 Jahre sind ja nicht Gesetz, sondern flexibel handzuhaben. Von daher dürfte der Zeitdruck nicht groß sein viel loszuwerden.
Ich kann mir gut vorstellen, dass wir in diesen Tagen und Wochen den Tiefsstand des Kurses sehen. Denn ein paar Verkaufserfolgesmeldungen, wenn auch kleine, werden mit Sicherheit noch kommen.
Zum Statement von Fr. Knoflach:

Ja, man kann eine Einstimmung auf die Abwicklung reininterpretieren.

Aber es gibt noch andere Adressaten als die Anleger: Die
Verhandlungspartner und Käufer.

Und da ist die Botschaft folgende:
"Ich muss nicht zu jedem Preis verkaufen.
Die Vermeidung von Verlusten für den Anleger hat erste Priorität.
Wenn mir der Preis nicht passt gehe ich in die Abwicklung
und habe dan mehr Zeit und mehr Angebote."

Nachdem man sich ja mit der "2011-Eröffnung"
selbst ein Bein gestellt hat, hat man hier eventuell
dazugelernt.

Der Kurs in Hamburg ist heute wieder runtergegangen.
Eventuell wegen der Aussage?

Was mit aber auffällt.
Im Bid stehen 15000 Stück zu 36 Euro.

Jemand oder der Marketmaker würde also 15000 Stück für 36 Euro kaufen
(wenn er sie bekäme).
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.719.117 von laserjet am 08.02.12 13:55:46Sehe gerade, dass kevinmiddleton
im Parallelthread mit Posting Nr.1383 in
die selbe Kerbe haut.
Statement zu aktuellen Medienberichten
„Wir arbeiten weiterhin mit Hochdruck an der Wiedereröffnung des SEB ImmoInvest. Anderslautende
Medienberichte weisen wir zurück“, sagt Barbara Knoflach. Aktuell werden zahlreiche Verkäufe parallel
verhandelt, um die erforderliche Liquidität zu schaffen. Das derzeitige Marktumfeld ist sicherlich nicht
optimal, dennoch haben wir das Ziel der Wiedereröffnung weiter fest im Blick. Konkrete Informationen zu
den laufenden Verhandlungen werden nicht kommuniziert, um diese nicht zu belasten.
Den aktuellen Stand sowie Antworten auf Fragen rund um den SEB ImmoInvest können Sie dem aktuellen
Fragen und Antworten-Dokument entnehmen.
Frankfurt am Main, 08.02.2012
was soll sie auch sagen, die Gute. Natürlich muss sie so reden, auch wider besseren Wissens, um nicht Klagen Vorschub zu leisten. Aber hier wird in den letzten postings wieder ganz schöner Unfug verbreitet. Erinnert mich an die Zeit, ist noch gar nicht so lange her, als hier jeder niedergemacht wurde, der auch nur andeutete, dass es angesichts des Marktumfeldes und er sehr eigenartigen Kommunikation der Fondsgesellschaft vielleicht doch nicht zur Öffnung in 2011 kommen könnte. Da wisen wir ja inzwischen auch besser Bescheid. Richtet Euch die Abwicklung ein. ...und die BAFIN wird einen Teufel tun, der Fondsgesellschaft auch nur einen Tag mehr zeit zu geben.Sie hat für Verlässlichkeit (gutbürgerlich: Rechtssicherheit) zu sorgen. Das heißt hier erstmal, dass die Leute nach ohnehin langer Zwangsinvestitionsphase endlich an ihr Geld kommen.
Sie sollen aber doch unser Geld schützen und nicht Notverkäufe quasi wie bei einer Zwangsversteigerung provozieren.
Zu 36 kann jetzt jeder so viel verkaufen, wie er an Geld benötigt oder eben abwarten, knapp 20% könnten (aktuell ca 15-17%, nicht jedoch die ganzen 21%) werden bei Bekanntgabe der Abwicklung zeitnah ausgezahlt.
Der Rest bleibt für Reparaturen etc. als Liquditätspuffer und wenn weitere Objekte verkauft werden, gibt es auch wieder AUszahlungen aber das kann dann auch noch etwas dauern. Aber am ende nehme ich lieber 42-48€ entgegen als jetzt gleich nur 35-38.
Die Frage ist: Was ist profitbringender bei einer Abwicklung? "Notverkäufe" oder Verkäufe um den Verkehrswert minus die Sicherstellung der ordentlichen Bewirtschaftung be(also: Managergehälter). Und die Gehälter sind bekanntermaßen nicht zu unterschätzen.
Der Axa Immoselect nähert sich seinem wahren Wert bei 20 - 25 Euro.

Kennt ihr den zusammengebrochenen K1 Hedgefonds?
Zitat von Fred83Die Frage ist: Was ist profitbringender bei einer Abwicklung? "Notverkäufe" oder Verkäufe um den Verkehrswert minus die Sicherstellung der ordentlichen Bewirtschaftung be(also: Managergehälter). Und die Gehälter sind bekanntermaßen nicht zu unterschätzen.


Es gibt keine Notverkäufe. 3 Jahre (+ die 2 der Schließung) sind ausreichend lang, wenn effizient gearbeitet wird (an der Voraussetzung habe ich allerdings meine Zweifel).
Daraus ergibt sich auch, dass um den Verkehrswert verkauft wird - denn ein unter diesen Umständen erzielter Kaufpreis ist per Definition der Verkehrswert.
Zitat von big_macEs gibt keine Notverkäufe. 3 Jahre (+ die 2 der Schließung) sind ausreichend lang, wenn effizient gearbeitet wird (an der Voraussetzung habe ich allerdings meine Zweifel).
Daraus ergibt sich auch, dass um den Verkehrswert verkauft wird - denn ein unter diesen Umständen erzielter Kaufpreis ist per Definition der Verkehrswert.



NUR MEINE MEINUNG:

:laugh::laugh:

mein guter freund,

momentan dürfen keine objekte weit unter wert verkauft werden.
dies ändert sich wenn der fonds im mai abgewickelt wird. daran
werden auch die drei oder vier jahre nichts ändern, ausser du
bist milliardär und willst unbedingt den potsdamer platz kaufen;)

deine bewirtschaftung bringt alle paar tage einen cent.. das ist
doch nicht dein ernst dies als argument hier zu bringen:confused::confused:

das ding ist so gut wie gelaufen, rette sich wer kann:laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.744.226 von GedeckterCall am 13.02.12 19:19:30Es werden auch nach dem Mai keine Objekte wesentlich unter "Wert" verkauft werden. Unter "Wert" zum Zeitpunkt des Verkaufs, wohlgemerkt - nicht heutige Traumziffern.
Zitat von GedeckterCall
Zitat von big_macEs gibt keine Notverkäufe. 3 Jahre (+ die 2 der Schließung) sind ausreichend lang, wenn effizient gearbeitet wird (an der Voraussetzung habe ich allerdings meine Zweifel).
Daraus ergibt sich auch, dass um den Verkehrswert verkauft wird - denn ein unter diesen Umständen erzielter Kaufpreis ist per Definition der Verkehrswert.



NUR MEINE MEINUNG:

:laugh::laugh:

mein guter freund,

momentan dürfen keine objekte weit unter wert verkauft werden.
dies ändert sich wenn der fonds im mai abgewickelt wird. daran
werden auch die drei oder vier jahre nichts ändern, ausser du
bist milliardär und willst unbedingt den potsdamer platz kaufen;)

deine bewirtschaftung bringt alle paar tage einen cent.. das ist
doch nicht dein ernst dies als argument hier zu bringen:confused::confused:

das ding ist so gut wie gelaufen, rette sich wer kann:laugh::laugh:



Naja, wie es zum Schluß laufen wird, weiß keiner. Aber, daß du hier kräftig rumbashst ist wohl offensichtlich!
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.746.777 von Ottomann am 14.02.12 10:59:33Naja, wie es zum Schluß laufen wird, weiß keiner. Aber, daß du hier kräftig rumbashst ist wohl offensichtlich!

Danke für die Blumen, aber ich schreibe nur das Offensichtliche.
Na Offensichtlich ist hier wirklich nicht viel. Denn wird der Fonds zu gemacht(abgewickelt) oder öffnet er tatsächlich im Mai? Dazwischen paßt ne verdammte Menge an Interpredation.
Eigene oder die veröffentlichte von SEB.
Falls er öffnet und man heute kauft, hat man einen schnellen Gewinn erziehlt.
Falls er abgewickelt wird, werden mit großer Wahrscheinlichkeit eine ganze Menge an frustierten Investierten aussteigen und damit ein Überangebot im ask erzeugen.
Es werden viele Investierte jeden Tag beten und hoffen, das er im Mai öffnet, weil diese das geld dringend brauchen, wenn dann der Abwicklungsbefehl kommt, werden viele davon nicht drei Jahre oder mehr warten können, oder wollen.
Das denke ich, wie aber als noch nicht investierter sich verhalten?
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.747.583 von 5002 am 14.02.12 13:03:24Hälfte jetzt, Hälfte nach (event.) Abwicklungsbekanntgabe und weiterem Kursverfall. Dann dürfte nicht mehr viel schief gehen
Ein paar Zweifel zur Öffnung hab ich schon. Gestern war Vormittag in der Tagesschau die Managerin des Fond(Name stand paar Beiträge hier vorher). Da äußerte sie sich nahezu überschwänglich, das der Fonds defintiv öffnen wird und der momentan einsetzende Kursverfall an den handelbaren Börsen nur darauf zu führen ist, weil ein böser KOnkurent noch bösere Gerüchte streut.
Ich höre da heraus, das man eventuell noch einen big Verkauf hin bekommen kann und daduch die Chance zum öffnen hat.
Auf der anderen Seite sind ja momentan 25% Liquidität vorhanden und bei einer Schließung würden relativ zeitnah min ca. 30% vom NAV 54€ ausgezahlt werden können. Dies reduziert dann erheblich das eingesetzte Kapital vom Risiko des "Verlustes". Man hat also mit einen relativ geringen verbliebenen Kapitaleinsatz, die Chance auf erhebliche Vermehrung.

Dann die Frage an hoffentlich vorhandene Steuerexperten.
Wie verhält sich die Auszahlung der Abschlagszahlungen bei einer Fondsabwicklung steuerrechtlich? Also, wird die Abschlagszahlung wie eine Dividende behandelt?
Beispiel NAV Fonds 50€, mein Kaufkurs über Börse z.b. 30€. Jetzt zahlt der Fonds im idealfall 5x a 10€ Abschlagszahlung über drei Jahre aus. Das hieße für mich, das wird für mein Steuerverständnis kompliziert!

Wenn ich es als Dividende betrachte, wird der Anleger schlechter gestellt, denn zuerst unterliegt ihm die Auszahlung der KAP und später würde er nach drei Jahren einen Verlustvortrag über die 50€ erhalten, welchen er nur wieder ausgleichen könnte, wenn er später durch andere Investments wieder 50€ Gewinn macht. Wäre unfair und wird sicher nicht so gehandthabt.

Dann könnte die Fondsgesellschaft bis zum tatsächlichen getätigten Kaufpreis über KAG, eine BARauszahlung ohne KAP Abzug händeln. Woher will aber die Fondsgesellschaft meinen getätigten Kaufkurs über die Börsewissen? Und richtig kompliziert wird es, wenn ich zwischendurch die gekauften Anteile über die Börse vor der letzten Auszahlung eventuell verkaufen möchte und extra noch die Anteile bis dahin in unterschiedlichen Depots lagern will.
Nicht lachen, dem könnte und wird es so bei mir passieren.
Mir ist bewußt, das ich einem armen Teufel in einer Notsituation Anteile abkaufe. Bewußt ist mir aber auch, das ich ihm somit eine andere Not lindern kann.
Aber beim Thema KAP Versteuerung muß ich passen, hat jemand eine Idee oder einen Link, wodas angeschnitten wird?
Dank schon mal im Voraus
wallstreetmarc, genau so schwebt es mir vor!
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.747.583 von 5002 am 14.02.12 13:03:24Das denke ich, wie aber als noch nicht investierter sich verhalten?

nicht ínvestiert bleiben, bis auf weiteres.

Wann kommen eigentlich die margin calls bei den Santander-Kreditnehmern ? :confused:
<<Wie verhält sich die Auszahlung der Abschlagszahlungen bei einer Fondsabwicklung steuerrechtlich? Also, wird die Abschlagszahlung wie eine Dividende behandelt?>>

Antwort: Nein

Wurde hier schon vor einiger Zeit diskutiert.

Allerdings sind die Steuerprogramme der Broker/Banken
hochkomplexe Dinger mit vielen Fehlermöglichkeiten.
Da dem Finanzministerium daran gelegen ist bei
neuen Produkten (hier nicht der Fall)
die Steuerlöcher möglichst bald dicht zu
machen, wird an den Regeln ziemlich oft rumgeschraubt.
D.h. man kann nicht einfach davon ausgehen, dass das
dann richtig verbucht wird. Sollte eine Teilauszahlung
anstehen unbedingt nachprüfen ob das richtig verbucht wurde.
Zitat von 5002Ein paar Zweifel zur Öffnung hab ich schon. Gestern war Vormittag in der Tagesschau die Managerin des Fond(Name stand paar Beiträge hier vorher). Da äußerte sie sich nahezu überschwänglich, das der Fonds defintiv öffnen wird und der momentan einsetzende Kursverfall an den handelbaren Börsen nur darauf zu führen ist, weil ein böser KOnkurent noch bösere Gerüchte streut.
Ich höre da heraus, das man eventuell noch einen big Verkauf hin bekommen kann und daduch die Chance zum öffnen hat.
Auf der anderen Seite sind ja momentan 25% Liquidität vorhanden und bei einer Schließung würden relativ zeitnah min ca. 30% vom NAV 54€ ausgezahlt werden können. Dies reduziert dann erheblich das eingesetzte Kapital vom Risiko des "Verlustes". Man hat also mit einen relativ geringen verbliebenen Kapitaleinsatz, die Chance auf erhebliche Vermehrung.


ich wünsche dir, das du glück mit deinem investment hast.
dennoch ist zu sagen, das seb schon bei schließung immer
groß angekündigt hat, zum nächsten termin aufzumachen.
du kannst gerne mal die ganzen eröffentlichungen im internet
lesen. fakt ist, es wurde im ersten jahr angekündigt. im letzten
jahr sogar bis jahres frist und dannach (also jetzt) bis mai.
fakt ist, es ist nicht offen!!!!
mai muß er zahlen oder abgewickelt werden.
die kernaussage ist immer, postdamer platz verhandlungen laufen...
ich weiß nicht wie lange man dies noch erzählen will.
der immomarkt ist gut in deutschland, aber eine immobilie in der
grüße zu halten, ist schon fast fahrläßig. der gesamtwert eines
einzelnen objekts wie potsdamer platz ist viel zu groß, gemessen
am gesamtvolumen.

letztes jahr konnte man im ersten halbjahr noch 4 verkäufe melden.
im zweiten halbjahr gings immer um den verkauf von oben genannter
immobilie und jetzt dieses jahr, geht man mit 3 oder 4 vermietungen
hausieren..................
sorry das finde ich einfach nur lächerlich.

ihr solltet euch lieber fragen, was in 3 oder vier jahren ist,
sollte der PP immer noch nicht verkauft sein. Dann übernehmen
die Depotbanken!!

mai muß kommen, das die immos weit unter buchwert verkauft werden
können - leider wird es auch so kommen. was die aussage der fonds-
managerin betrifft :confused:
welcher konkurent sollte ein interesse haben, den seb schlechter
zu machen als er ist? - die immofonds haben seit den schließungen
genug mit ihren image zu kämpfen.

auch die anschuldigung von ottomann macht keinen sinn. wer sollte hier
bashen? gibts puts auf den seb?

macht einfach mal die augen auf. fonds und börse ist keine einbandstrasse!
aber ich verstehe natürlich das es weh tut, wen das investment negativ läuft. - man kann den kopf in den sand stecken oder die wahrheit akzeptieren.

mfg
die Strategie der Knoflach ist ziemlich klar: Zeit schinden, damit möglichst viele Schadenersatzansprüche verjähren und den eigenen Kopf retten.

Der Immoinvest bricht zusammen und Anleger werden 40% Verlust einfahren.
Nie im Leben wird er 40% Verlust bringen, das weiß auch der Hinterletzte. Aber er wird wohl Verlust bringen. 10-30%.
Da von NAV 54€ schon 11€ cash da sind, wird der Rest der 43€ eben nicht nur 50% Verkaufserlös bringen was dann den 40% Verlust entspräche.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.770.298 von noonetu am 17.02.12 21:27:34Barbara Knoflach: "auch bei Abwicklung erleiden unsere Anleger wohl keinen Verlust" (sinngemäß)

Muss man ihre Anleger tatsächlich für so blöd halten, dass das abgekauft wird und beruhigend wirkt?!! Oder was bezweckt sie damit?
Na ich hoffe, das inzwischen jeder begriffen hat, dass er einne gewissen Verlust vom jetzigen NAV machen wird. Sie hat ja auch nie gesagt, keiner erleidet einen Verlust, sondern das es sein könnte, dass es ohn eVerlust läuft.
Damit auch nicht NAV 54€ gemeint!! Denn Verlust hat man auch noch keinen, wenn man soviel raus bekommt, wie einbezahlt. Und da zieht die gute Fr. Knoflach natürlich sämtliche Ausschüttungen über die Laufzeit vom NAV ab (lächerlich aber ist natürlich so) und wird am ende sagen: Nur ein kleiner Teil unserer Anleger (nämlich die, die erst seit kurzer Zeit ,4 Jahren oder so, investiert sind, haben einen gewissen Verlust erlitten.

Merke: Auszahlung am ende von 45€ bedeutet also immernoch für viele (nach deren Verständnis!) keinen Verlust, weil man ja auch 5 Jahre 4% ausgezahlt bekam und eben zu ca. 57€ plus 5,25% bezahlt hat.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.771.224 von noonetu am 18.02.12 10:22:34Genau, es kommt auf die Definition an
heute um 12:02:38 in Hamburg 10.708 Stück zu 38,00

letzter Umsatz zu 38,20
Und noch etwas mehr als 2 Monate - langsam sollten die Verkaufsmeldungen rein kommen. Sonst ist auch die letzte Hoffnung weg...
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.777.668 von wikinger612 am 20.02.12 15:33:26der CS ist bei 43, schleicht auffällig unauffällig nach oben.
Ich bin der Meinung, dass alle Fonds (SEB, CS und Kanam) in einem Boot sitzen. Wenn auch nur einer die Abwicklung angkündigt wird das eine Panikwelle erzeugen, die die anderen mitreißt.
(Nur meine ganz private Meinung.)
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.783.039 von wikinger612 am 21.02.12 15:40:48Nicht unbedingt. Wenn Griechenland pleite ist kann der Rest trotzdem florieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.783.057 von big_mac am 21.02.12 15:42:32Eigentlich kann man gleich von den ollen OIs in den Gr. März Bond switchen. Da gibt´s doch große Ähnlichkeit: (noch höhere) Chance nach oben bei wohl ebenso begrenztem Risiko!..
Wo man jetzt zockt ist ja fast egal! ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.783.039 von wikinger612 am 21.02.12 15:40:48Das ist auch meine Meinung. Aber der Kan Âm Grund kann nicht öffnen, haben doch kaum etwas verkauft. Siehe auch Riesenverlust p2 value mit Trianon. Wahrscheinlichkeit für Wiederöffnung vielleicht bei 5 %.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.809.137 von Markfalk am 26.02.12 18:32:10R.I.P Kanam.
Schweigen im Walde? Letzter Post eine Beileidsbekundung. SEB Immoinvest Management und Vertrieb stellen sich auch tot.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.854.156 von Larcys am 05.03.12 21:21:41Planen wahrscheinlich grade die 3. Million Gewinn, da die ersten 2 nicht geklappt haben.
Hallo,
bin neu hier und gebe zu ganz wenig Ahnung zu haben.
Habe vor etlichen Jahren den Immoinvest gezeichnet und war ( wie alle sehr zufrieden ).Warum alles jetzt in die Schieflage geraten ist, habe ich verstanden.
Was ich nicht verstehe, ist, was im Falle einer Abwicklung mit "meinem" Geld passiert. Wie geht so etwas vonstatten ?
Wie ist eure Einschätzung, kommt es zu einer Abwicklung oder öffnet er wieder ? Sollte man an der Börse verkaufen, um eventuell noch etwas zu retten? Mir ist klar, dass ihr nur Empfehlungen geben könnt. Ich habe aber nur ein gefährliches Halbwissen.
Vielen Dank.
Eine Öffnung ist leider sehr unwahrscheinlich. Bei der Abwicklung wirst du über die nächsten 4-5 Jahre verteilt dein Geld stückweise zurück bekommen. Vorheriger Verkauf über die Bröser bringt immer mehr Verlust als halten bis zum Ende, weil Inflation/Zinsen eingepreist sind an der Börse.
Ob es genau alle 6 Monate zu Zahlungen kommt, bezweifle ich und schafft aktuell ein Fonds auch nicht, weil man nur dann was nennenswertes auszahlen kann, wenn man auch genug Objekte verkauft hat. Und der verwaltungstechnische Aufwand lohnt für 100 Mio verteilt auf die Vielen Anteile nicht.
Wobei du realistisch damit rechnen musst, dass du nur ca 45€ pro Anteil( der jetzt 54€ wert sein soll) zurück bekommst also einen Verlust erleiden wirst. Ich sehe eine recht große Spanne für den Verlust als aktuell abschätzbar. Also 40-50€ je Anteil Rückzahlung, weniger hoffe ich doch mal stark nicht.
Letzte Kurse
Zeit
Kurs
Volumen
15:07:25 34,55 1
15:04:48 34,95 40
14:49:32 34,55 652
14:31:42 34,70 1
14:29:07 34,90 69
14:10:32 34,70 1
13:31:07 34,98 25
12:56:17 34,70 100
12:43:24 34,60 217
12:34:07 34,62 500


...
Hallo

Auch ich habe von der Bank "aufgeschwatzt" Anteile vom SEB Immovest, die auf Eis liegen.

Ich lese hier Zurückzahlung in Raten mit hohen Verlusten?

Kann ich meine Anteile nicht jetzt schon über die Börse verkaufen?

Wie geht das?

Danke für die Antworten
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.982.299 von MutzumHandeln am 30.03.12 21:33:53Hallo,

das kannst du, z.b. über Hamburg Börse, zur Zeit 34-35 Euro.

Mfg
Stucki
Du kannst und konntest schon immer über die Börse verkaufen. Wenn du online Wertpapiere kaufen und verkaufen kannst, ist es einfach. Ansonsten dem Bankberater eine Order erteilen.
Aber da hast du große Verluste. Daher solltest du noch die nächsten drei/vier Jahre abwarten, denn ein Immobilieninvestment ist ja ein langfristiges. Das heißt man macht es, wenn man langfristig Geld anlegen will. Also wirst du ja noch Zeit haben. Du wirst dann nach und nach das Geld ausbezahlt bekommen. Sicher mehr als wenn du jetzt über die Börse verkaufst. Aber Weniger als 54€ je Anteil wird es leider mit großer Wahrscheinlichkeit nach werden. Aber eher 40-45€ je Anteil längerfristig oder eben 35€ je Anteil Montag an der Börse.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.984.868 von noonetu am 31.03.12 21:49:39Daher solltest du noch die nächsten drei/vier Jahre abwarten, denn ein Immobilieninvestment ist ja ein langfristiges. Das heißt man macht es, wenn man langfristig Geld anlegen will. Also wirst du ja noch Zeit haben

Weisste, solche Sätze sind nochmal ne Ohrfeige für Anleger, die ihre Anteile schon zig Jahre halten.. Aber anscheinend sind Immos und besonders wohl Mausoleen etc. die ideale, langfristige Anlagen für´s Grab..
Ich bin selbst geschädigter NAV Käufer, der noch nichts an der Börse wett gemacht hat. Meinst du, mich ärgert das nicht?
Denn eigentlich wurden einem die Anteile ja als täglich handelbar verkauft. Nun ist man aber fast genau so gebunden, wie bei einem Direktinvestment.

Nur wer jetzt so allmählich erst aufwacht oder von der Schleißung jetzt nach zwei Jahren erst erfährt, der wird das dann wohl auch als Langfristanlage gekauft haben und sollte genau das tun, was einem die SEB assetm. raten würde. Halten bis zum Schluss, denn das wird den geringsten (oder gar keinen) Verlust bedeuten.
Zitat von noonetuEine Öffnung ist leider sehr unwahrscheinlich. Bei der Abwicklung wirst du über die nächsten 4-5 Jahre verteilt dein Geld stückweise zurück bekommen.

Ob es genau alle 6 Monate zu Zahlungen kommt, bezweifle ich und schafft aktuell ein Fonds auch nicht, weil man nur dann was nennenswertes auszahlen kann, wenn man auch genug Objekte verkauft hat. Und der verwaltungstechnische Aufwand lohnt für 100 Mio verteilt auf die Vielen Anteile nicht.


Hallo noonetu,

über die Abwicklungszeit bestimmt die Bafin. Bisher wurden den auflösenden Gesellschaften maximal 3. Jahre genehmigt.
Weshalb sollte das im Falle des SEB Immoinvest anders sein.

Ich persönlich gehe davon aus, dass bei einer Abwicklung letztlich nahezu 100% der Anteilspreise über die 3 Jahre ausgeschüttet werden.
Dies möchte ich nachfolgend auch gerne begründen.

Zum einen liegt nach den letzten mir bekannten Informationen eine Liquidität von 21,8% = 1.400.000.000 € (von einem Fondsvolumen von 6.327.400.00 €) vor. Dieses Geld wird sich geringfügig mit dem gegenwärtigen Kapitalmarktzins verzinsen können. D.h. wir reden bei diesem Anteil des Fonds schon mal über mehr als 100%.

Die 14 Immobilien wurden wohl mit Kaufpreisen von durchschnittlich 0,5% über der Bewertung im Fonds veräußert. Dabei kann man davon ausgehen, das die verkauften Objekte nicht die Sahnestücke waren, die wurden 2011 unter der Prämise der Öffnung zurückgehalten. Man wollte sicherlich aus der Perspektive 2011 mit Objekten, die noch vernünftige Renditen erzielen können, weiter wirtschaften.
Deshalb gehe ich davon aus, dass sicherlich das eine oder andere ertragsstarke Gewerbeobjekt in europäischen Regionalzentren und internationalen Metropolen, deutlich über der Bewertung im Fonds verkauft werden kann. Das wird Ausreiser nach unten wieder ausgleichen. So das der Durchschnitt nahe an die 100% ran kommen wird.

Desweiteren gehe ich davon aus, dass die Mieten aus den ca. 1.700 Mietverträgen weiter reinkommen werden. Zumindest so lange, wie die jeweilige Immobilie noch nicht abverkauft wurde. Das heißt zusätzliches Geld als Puffer.

Angesichts der weltweiten Krisensituationen, die nicht von einem Moment auf den anderen vom Radar verschwinden werden, gehe ich weiter von einer Fluchtbewegung in Sachwerte (auch Grundvermögen) aus. Das sichert zudem hohe Verkaufspreise.

Darüber hinaus wird das Management sicherlich auch wegen der eigenen Zukunft stark bemüht sein beste Ergebnisse zu erzielen.

Insofern bin ich relativ entspannt, stelle mich lediglich auf eine entsprechend lange Wartezeit ein.

Gruß

LSS
Ich widerspreche ja nicht, dass die Auszahlungen über die Zeit hin in Summe recht nahe an den NAV rankommen können aber dem KANAM Grundinvest hat die Bafin fast 5 Jahre Zeit eingeräumt.
Eine begehrt lange Zeitspanne, die nach vielen Internetartikeln zufolge auch SEB und CS gerne hätten.
Die eigentliche Idee am Investment in den OIF war aber mal nicht nur sein Geld wieder zu bekommen sondern die über Jahre stabile 5%ige Rendite auch noch. Und nicht grade so das Geld in Summe nach 4 Jahren plus zwei Jahren Schließung plus noch die gewisse bereits investierte Zeit raus zu bekommen.
Abzüglich Ausgabeaufschlag bleibe ich damit noch sicher im Minus, Und tausende andere auch. Denn sonst wäre der Börsenkurs jetzt auf 45 und nicht 36€.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.009.252 von Langstreckenschwimmer am 05.04.12 20:11:57über die Abwicklungszeit bestimmt die Bafin. Bisher wurden den auflösenden Gesellschaften maximal 3. Jahre genehmigt.

Kanam hat für seinen Kanam Grund hat bis Anfang 2017 Zeit.
Warum es beim viel voluminöserm ImmoInvest weniger werden soll kann ich nicht nachvollziehen und kann ich mir nicht vorstellen.


Das sichert zudem hohe Verkaufspreise.

Darüber hinaus wird das Management sicherlich auch wegen der eigenen Zukunft stark bemüht sein beste Ergebnisse zu erzielen.


Warum sichert es dann bei den Degis und beim AXA keine hohen Verkaufspreise bzw. warum folgten dort massivste Abwertungen auf das Portfolio?! Sind Aberdeen, AXA etc. etwa nicht bemüht beste Ergebnisse zu erzielen?! Ist in deinen Augen der SEB eine Oase des anders und besser seins mit korrekter bewerteten Immobilien?! Woran machst du das fest? Ich sehe keinen großen Unterschied im Portfolio.. (den PP mal ausgenommen)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.010.547 von wallstreetmarc am 06.04.12 10:57:15Hallo wallstreetmarc,
hallo noonetu,

sicherlich habt Ihr mich da etwas mißverstanden, es ist nicht so, dass ich
begeistert wäre, wenn man gerade mal den NAV am Ende der Abwicklungszeit wieder bekommen hat.
Natürlich hätte ich auch gerne eine angemessene Rendite für mein eingesetztes Kapial.
Wollte eigentlich nur vermitteln, dass ich vermute, dass kein allzugroßer Verlust am Ende rauskommen wird.

Natürlich sind die Objekte der Fonds unterschiedlich wertvoll, aber z.B.
die Abwicklung des KanAm US-grundinvest bestätigt meine Vermutung, das nahezu 100% des NAV erreicht werden können, wenns gut läuft.



Das mit den 3 Jahren habe ich aus einer Pressemitteilung auf der Homepage
des SEB Immoinvest. Auch andere Artikel sprechen bei den meisten Abwicklern von 3 Jahren Abwicklungszeitraum.





-------------------

Was Ausgabeaufschläge betrifft bin ich jedoch allergisch, habe keine Lust die Paläste der Banken bzw. der Kapitalanlagegesellschaften zu finanzieren.
Deshalb kaufe ich ohne Ausgabeaufschläge.



Gruß

LSS
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.013.373 von Langstreckenschwimmer am 07.04.12 19:22:15Hier noch das Link zum ersten eingeblendeten Textbild meines vorangegangenen
Artikels.

http://www.kanam.de/kanam_dt/presse/pressemitteilungen/offen…
Zitat von LangstreckenschwimmerHallo wallstreetmarc,
Natürlich sind die Objekte der Fonds unterschiedlich wertvoll, aber z.B. die Abwicklung des KanAm US-grundinvest bestätigt meine Vermutung, das nahezu 100% des NAV erreicht werden können, wenns gut läuft.


Dieses Gerücht hält sich irgendwie hartnäckig, stimmt aber trotzdem nicht.




Ca. 17%-21% Verlust, je nachdem wie viel AA man gezahlt hat. Und die Kanams gab es meines Wissens nach nicht mit 0% AA.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.013.399 von sparfux am 07.04.12 19:36:39Hallo Sparfux,

so stand es in dem Artikel direkt von KanAm selbst. Ich habe das zunächst mal so als korrekt angesehen.

Zitat
"Das Verkaufsergebnis im Berichtszeitraum weicht lediglich um -3,8 Prozent von der letzten turnusgemäßen Bewertung ab."

Aber erstens ist das ja nicht der SEB Immoinvest, zweitens kommt es mir hier nicht auf ein paar %-Punkte an. Ich möchte nur sehr deutlich machen, dass der an der Hamburger Börse ermittelte Börsenkurs mehr als ein Schnäppchenpreis ist. Das hier nur clevere Aufkäufer hoffen, dass es möglichst viele Zittrige gibt, die die Nerven verlieren und mit einem Abschlag von 32,14% ihre Anteile verschleudern.

(37,00 €/54,52 €)



Gruß

LSS
Zitat von Langstreckenschwimmerso stand es in dem Artikel direkt von KanAm selbst. Ich habe das zunächst mal so als korrekt angesehen.

Zitat
"Das Verkaufsergebnis im Berichtszeitraum weicht lediglich um -3,8 Prozent von der letzten turnusgemäßen Bewertung ab."

habe es zwar jetzt (ausnahmsweise) nicht selber nachgerechnet, aber das wird schon stimmen, wenn sie es schreiben. Die Immobilien wurden sicher im Schnitt zu -3,8% vom letzten Buchwert verkauft, allerdings gehen dann noch die happigen Verkaufsprovisionen, die KanAm sich einverleibt, Verkaufsnebenkosten und im Betrachtungsszeitraum auch Währungsverluste davon ab. Das schreibt KanAm aber nicht! Da muss man dann doch selber rechnen.
... und die -3,8% werden noch durch die Fremdkapitalquote gehebelt. (Das wird auch gerne vergessen.)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.013.472 von sparfux am 07.04.12 20:32:57Hallo sparfux,

gehe davon aus, dass man die Objekte des KanAm US-grundinvest letztlich nicht mit den Objekten des SEB Immoinvest vergleichen kann.

Nach der geplatzten Wohnimmobilienblase 2008 in Amerika kam mit Zeitverzögerung auch entsprechend preislicher Abwärtsdruck auf die US Gewerbeimmobilien. So wie ich das in Erinnerung habe war dies ausschlaggebend für den Niedergang des KanAm US-grundinvest.

Ich denke, das stellt sich bei dem SEB Immoinvest etwas anderes dar, da von
148 Objekten nur 11 Objekte in den USA gelegen sind.




Aber z.B. 67 Objekte von 148 sind in Deutschland.




In der BRD kann man gegenwärtig jedoch den langsamen Aufbau einer Wohnimmobilienblase beobachten. D.h. die Preise für Wohnimmobilien ziehen massiv an.



http://www.goldreporter.de/statt-gold-und-silber-immobilienb…

Sicherlich ist die Situation anders als damals in den USA, da die Neubauten in Deutschland noch nicht so extrem zunehmen. Meines Erachtens wird das aber bei steigenden Preisen sicherlich noch kommen.




Im Gefolge wird dann m.E. in Deutschland sicherlich mit Zeitverzögerung auch der Gewerbeimmobilienmarkt preislich hoch ziehen.

D.h. der Abverkauf der SEB Immobilien wird in einem preislich günstiger werdenden Umfeld geschehen.

Gruß

LSS
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.016.369 von Langstreckenschwimmer am 09.04.12 19:00:42Hallo Zusammen,

die Wohnimmobilienpreise werden durch die Decke gehen, davon bin ich überzeugt.



Die Angst vor dem zu erwartenden Eurozusammenbruch, einhergehend mit zu erwartenden Währungsreformen in einzelnen Staaten, treibt die Leute in vermeindlich sichere Wohnimmobilien. Und da wir als reiche Deutsche in Europa für alles haften, werden wir natürlich in das gleiche Fahrwasser gezogen werden.
Jede Horrornachricht zu diesem Themenkreis, die wir in den nächsten Monaten präsentiert bekommen, wird die Tendenz steigender Wohnimmobilienpreise beflügeln.
Das Wesentliche für uns SEB Anteilshalter wird sein, die Gewerbeimmobilienpreise werden mit 1 bis 2 Jahren Zeitverzörgerung, also mitten im Abwicklungszeitraum, nachziehen.

Der niedrige Zins und die EZB Geldschwemme tun ein Übriges.

Gruß

LSS
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.018.928 von Langstreckenschwimmer am 10.04.12 13:48:15Hallo Zusammen,

wir leben in einem freien Land und jeder kann hier seine persönliche Meinung
haben.

Dann haben wir das zentrale Problem, dass die Abwicklung des SEB ImmoInvest
m.E. immer wahrscheinlicher wird, je näher der Mai rückt.

Hier gibt es jede Menge Meinungen was passieren wird. Ich möchte mal ein
Szenario zur Diskussion stellen, über das man eigentlich gar nicht so recht sprechen darf, da mit der Mainstream-Meinung nicht vereinbar.

Gehen wir mal davon aus, dass die Dinge mit dem Euro und die Eurozone kollabieren werden. Gerade ziehen die Zinsen für spanische und im Gefolge auch italienischen Anleihen wieder an und das obwohl die EZB mehr als eine Billion Liquidität aus dem Nichts geschaffen im Rahmen eines 3 Jahrestenders zu 1% Zins an die europäischen Geschäftsbanken verteilt hat.
Aus dem nichts geschaffenes Geld der EZB, als Kredit vergeben an insolvenznahe Banken, sollen dazu dienen Staatsanleihen von überschuldeten Pleitestaaten zu kaufen. Wenn man sich dazu die Jugendarbeitslosigkeit (18 -25) mit 51,5% in Griechenland, 50,5% in Spanien, 31% in Italien, kombiniert mit der Bilanz der EZB Aktivseite 3.2 Billionen Anleihen auch von PIIGS-Staaten, Eigenkapital Passivseite ca 90 Milliarden. Gewürzt mit einem Fiskalpakt, der bereits von Spanien schon wieder gerissen wird, geplantes Haushaltsdefizit 5,8% statt 4,4% und von Tschechien und England erst gar nicht mitgetragen wird. Die Mutter aller Brandmauern soll das Schlimmste verhindern. Der Interbankenhandel ist komplett zusammengebrochen usw. usw.

Man kann also berechtigte Zweifel daran haben, das der 95jährige Krebspatient Euro, der in der Intensivstation künstlich beatmet wird, überlebt. Hinzu kommt, das in den entscheidenden Staaten USA, Europa, Japan und China in den letzten Jahrzehnten Geld auf Teufel komm raus gedruckt wurde. Schon lange passt die Güter- und Dienstleistungsmenge nicht zur ausufernden Geldmenge.

Man kann also auch der Meinung sein, dass es nach einem auseinanderbrechen
der Eurozone und einer in Haftungnahme Deutschlands, in Deutschland und einigen Staaten Europas zu Währungsreformen kommen wird.

Dann wird es wieder solche netten Gesetze geben



und was wird in solch einem Umfeld aus einem abwickelnden offenen Immobilienfonds, wie dem SEB ImmoInvest ?

Gruß

LSS
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.029.848 von Langstreckenschwimmer am 12.04.12 13:39:06Hast Du eigentlich die Vorräte schon im Keller?

Und die Waffen besorgt, diese zu verteidigen?


Was willst Du eigentlich mit Deiner Facharbeit sagen. Die Mülldeponie ist ein paar Ecken weiter.

Schönen Gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.029.848 von Langstreckenschwimmer am 12.04.12 13:39:06und was wird in solch einem Umfeld aus einem abwickelnden offenen Immobilienfonds, wie dem SEB ImmoInvest ?

die Börsen würden einbrechen und somit auch der Börsenpreis des SEB ImmoInvest. Hat ja schon die aktuelle Eurokrise gezeigt. Also ebenfalls der Griff in´s Kloo für die SEB Anleger, die nur über die Börse aussteigen können.
Ein Direkt-Invest in Immos wäre da vermutlich besser. Die Untergangspropheten wie du kaufen übrigens auch gerne Gold und Minibunker für den Keller.
Zitat von LangstreckenschwimmerHallo Zusammen,

wir leben in einem freien Land und jeder kann hier seine persönliche Meinung
haben.

Dann haben wir das zentrale Problem, dass die Abwicklung des SEB ImmoInvest
m.E. immer wahrscheinlicher wird, je näher der Mai rückt.

Hier gibt es jede Menge Meinungen was passieren wird. Ich möchte mal ein
Szenario zur Diskussion stellen, über das man eigentlich gar nicht so recht sprechen darf, da mit der Mainstream-Meinung nicht vereinbar.

Gehen wir mal davon aus, dass die Dinge mit dem Euro und die Eurozone kollabieren werden. Gerade ziehen die Zinsen für spanische und im Gefolge auch italienischen Anleihen wieder an und das obwohl die EZB mehr als eine Billion Liquidität aus dem Nichts geschaffen im Rahmen eines 3 Jahrestenders zu 1% Zins an die europäischen Geschäftsbanken verteilt hat.
Aus dem nichts geschaffenes Geld der EZB, als Kredit vergeben an insolvenznahe Banken, sollen dazu dienen Staatsanleihen von überschuldeten Pleitestaaten zu kaufen. Wenn man sich dazu die Jugendarbeitslosigkeit (18 -25) mit 51,5% in Griechenland, 50,5% in Spanien, 31% in Italien, kombiniert mit der Bilanz der EZB Aktivseite 3.2 Billionen Anleihen auch von PIIGS-Staaten, Eigenkapital Passivseite ca 90 Milliarden. Gewürzt mit einem Fiskalpakt, der bereits von Spanien schon wieder gerissen wird, geplantes Haushaltsdefizit 5,8% statt 4,4% und von Tschechien und England erst gar nicht mitgetragen wird. Die Mutter aller Brandmauern soll das Schlimmste verhindern. Der Interbankenhandel ist komplett zusammengebrochen usw. usw.

Man kann also berechtigte Zweifel daran haben, das der 95jährige Krebspatient Euro, der in der Intensivstation künstlich beatmet wird, überlebt. Hinzu kommt, das in den entscheidenden Staaten USA, Europa, Japan und China in den letzten Jahrzehnten Geld auf Teufel komm raus gedruckt wurde. Schon lange passt die Güter- und Dienstleistungsmenge nicht zur ausufernden Geldmenge.

Man kann also auch der Meinung sein, dass es nach einem auseinanderbrechen
der Eurozone und einer in Haftungnahme Deutschlands, in Deutschland und einigen Staaten Europas zu Währungsreformen kommen wird.

Dann wird es wieder solche netten Gesetze geben



und was wird in solch einem Umfeld aus einem abwickelnden offenen Immobilienfonds, wie dem SEB ImmoInvest ?

Gruß

LSS



Bist Du manisch Depressiv oder einfach nur rotzdumm ?

Erst schwafelst Du davon, dass bei Abwicklung die Immofonds an Wert gewinnen und jetzt kommst du mit Währungsreform, begründet durch hohe Jugendarbeitslosigkeit.

Wie hoch ist doch gleich der spanische Schuldenstand ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.034.285 von compratore am 13.04.12 10:32:23Hallo compratore,

bin weder depressiv noch rotzdumm.

Schade das Du so unsachlich und beleidigend reagierst. Ich werde jedoch weiterhin sachlich bleiben.

Weder Du noch ich können in die Zukunft schauen.

Habe lediglich mögliche Szenarien aufgezeigt.

Bleibt es bei den Schwelbränden (ähnlich wie die letzten 15 Jahre in Japan) und arten die nicht zu einer großen Weltwirtschaftkrise aus. Könnte es so sein, dass die Gewerbeimmobilienpreise im Nachgang zu steigenden Wohnimmobilienpreisen (nur bezogen auf Deutschland) massiv anziehen.

Ich sehe mich als Realist und würde dem großen Crashszenario vielleicht eine 30%ige Wahrscheinlichkeit einräumen. Dabei würde ich Immobilienbesitz deutlich dem Besitz von Anleihen oder Geld bevorzugen. Beides hat der SEB Immoinvest im Topf.

Zu Deiner Frage nach dem Schuldenstand Spaniens lege ich Dir nachfolgendes
Link

http://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/747827/Trotz-…

Danach sollen es 79,8% vom BIP sein. Gemeinsam mit den Regionen nach Berechnungen von Carmel Asset Management bereits 90% des BIP. Das ist natürlich im Verhältnis zu Griechenland ca. 160% oder Japan 230% noch geringfügig, beängstigend ist das es in sehr kurzer Zeit extrem hohe Anstiege gab.

Übrigens hat der SEB Immoinvest in Spanien nur ein Objekt.


Gruß

LSS
Immobilienbesitz, Anleihen + Geld - Das sind aber drei Dinge!

Wie ist das gemeint: Beides im Topf??:confused:
1 und 2 davon / 1 und 3 davon / 2 und 3 davon?:confused:
Zitat von trenuk01Immobilienbesitz, Anleihen + Geld - Das sind aber drei Dinge!

Wie ist das gemeint: Beides im Topf??:confused:
1 und 2 davon / 1 und 3 davon / 2 und 3 davon?:confused:


Hallo trenuk01,

gemeint ist natürlich

Immobilien einerseits
(überwiegt natürlich)

und

relativ liquide Mittel andererseits
(Schuldverschreibungen, Anleihen, Bankguthaben usw.)

Gruß

LSS
Dann laß uns auf die liquiden Mittel hoffen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.049.431 von trenuk01 am 17.04.12 14:49:12Hallo Zusammen,

interessanter Artikel zu unserem Thema.

Gruß

LSS


18.04.2012 | 09:32

Mai wird Nagelprobe für offene deutsche Immo-Fonds


http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/binternational/51…

Liquidität.
Im Mai müssen zwei Schwergewichte unter den offenen Immobilienfonds (OIF) den Offenbarungseid leisten. Bis dahin müssen die Manager der Publikumsfonds SEB Immoinvest und CS Euroreal entscheiden, ob sie genügend Liquidität angesammelt haben, um Anteilsrückgaben im Zweifelsfall auch im großen Stil überstehen zu können.
WB/Neumayr


Frankfurt.
Anderenfalls müssten die Fonds mit einem Volumen von zusammen rund 12 Mrd. Euro abgewickelt werden. Was das für das Geld der Sparer bedeutet, steht in den Sternen.
Daher geht unter den Investoren die Angst vor einem Milliardengrab um: Setzten Sparer aufs falsche Pferd, als sie ihr Geld in vermeintlich sichere und stabile offene Immobilienfonds investierten? Eigentlich sollten sie wie beim Tagesgeld jederzeit an ihr Vermögen rankommen - nur besser verzinst. Doch davon kann schon lange keine Rede mehr sein.

Mangelnde Liquidität

Denn als im Herbst 2008 zu viele Anleger gleichzeitig Anteile verkauften, um an Geld zu kommen, wurde es für ein Dutzend OIF eng. Sie mussten die Rücknahme von Anteilscheinen zum Schutz der Investoren aussetzen. Sonst wären die Barmittel aufgezehrt worden, und die Fonds hätten ihre Gebäude unter Wert notverkaufen müssen.

Als sich der Markt wieder beruhigt hatte, sorgte die Politik für Unruhe. Erneut mussten mehrere Fonds auf Eis gelegt werden. "Anfang Mai 2010 führte das Diskussionspapier zum Gesetz zur "Stärkung des Anlegerschutzes und Verbesserung der Funktionsfähigkeit des Kapitalmarkts" zu einer starken Verunsicherung der Anleger und zu massiven Anteilrückgaben im Gegenwert von 1,4 Mrd. Euro in der gesamten Branche", kritisierte das SEB Asset Management.

Ihren Ruf als extrem sicheres "Betongold" haben die OIF zumindest vorerst verspielt: Zwar haben nach Daten des Bundesverbands Investment und Asset Management (BVI) die meisten der Immobilienfonds mit zusammen mehr als 70 Prozent des Volumens die jüngsten Krisen problemlos durchschifft. Sie dürften von der Marktbereinigung sogar profitieren. Und sie werfen Renditen ab. So liegt etwa der Branchenriese Deka-Immobilien Europa mit einem Fondsvermögen von 11,6 Mrd. Euro auf Jahressicht 2,3 Prozent im Plus.

Fonds eingefroren

Auf der anderen Seite sind aktuell aber sieben, zusammen fast 14 Mrd. Euro schwere Publikumsfonds eingefroren. Das sind über 16 Prozent des gesamten Marktes. Die Anleger kommen seit Jahren nicht an ihr Geld - außer sie nehmen an der Börse kräftige Abschläge in Kauf. Zudem musste bereits ein halbes Dutzend Publikumsfonds mit einem Anteil von rund 11 Prozent am OIF-Vermögen die Segel streichen. Sie werden aufgelöst und verschwinden für immer vom Markt.
Jüngstes Opfer: Ende Februar gab der KanAm Grundinvest mit einem Fondsvermögen von knapp 4 Mrd. Euro die Hoffnung auf eine erfolgreiche Wiedereröffnung auf. Zur Begründung hieß es: "Die allgemeine Verunsicherung könnte bei einer Wiedereröffnung ein "Windhundrennen" auslösen, bei dem nur ein Teil der Anleger ihre Anteile zurückgeben kann." Um die Gleichbehandlung aller Anleger sicherzustellen, müsse der Fonds gekündigt werden.

So weit sind Manager bei SEB und Credit Suisse noch nicht. Doch die Uhr tickt. Bei den beiden und zwei weiteren kleineren OIF geht es darum, durch den Verkauf von Immobilien bis Mai genügend Liquidität anzusammeln, um im Falle der Wiedereröffnung alle potenziellen Rückkaufanforderungen der Anleger befriedigen zu können.

Etwas Hoffnung macht, dass sich wichtige Immobilienmärkte wie Deutschland, Frankreich oder England zuletzt erholt haben. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Fonds für ihre Objekte einen akzeptablen Preis erzielen können. "Vor zwei Jahren war es deutlich schwieriger, Immobilien zu verkaufen als jetzt", sagt Sebastian Gläsner von IPD Investment Property Databank in Wiesbaden.

Mindestliquidität oder ...

Liquidität von rund 30 Prozent des Fondsvermögens gelten am Markt als Untergrenze, um Fonds wieder zu öffnen. Über den CS Euroreal ist zu hören, er sei auf einem guten Weg, dieses Ziel zu erreichen. Generell gilt demnach: Je größer die Objekte, umso schwieriger wird es, sie unter dem starken Zeitdruck tatsächlich zu einem akzeptablen Preis verkaufen zu können.

... Abwicklung

Im Zweifel dürften sich die Fondsmanager für eine Abwicklung entscheiden, bevor sie das Risiko eingehen, nach einer kurzfristigen Öffnung ohne liquide Mittel dazustehen - schon um Klagewellen der dann verbleibenden Investoren zu vermeiden. Die Anwälte landauf landab haben sich längst in Stellung gebracht.

Dabei ist keineswegs ausgemacht, wie viel die Abwicklung eines OIF die Anleger kosten wird. Einen Totalverlust können die Sparer wegen des Gegenwerts der Immobilien ohnehin nicht erleiden, ihr Geld ist als Sondervermögen auch insolvenzgeschützt. Im besten Fall können die Gebäude ohne Verlust verkauft werden. Dafür haben die Fondsmanager mehrere Jahre Zeit - unter Beobachtung der Aufsichtsbehörde Bafin, die darauf achtet, dass die Immobilien nicht verschleudert werden. In der Zwischenzeit sorgen Mieterträge für laufende Einnahmen.

(dpa/Harald Schmidt)
!
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Leider ist so eine Aktion schwer zu koordinieren. Es würde ja schon funktionieren, wenn alle maximal 30% ihrer Anteile zurückgeben, falls sie wirklich Geld benötigen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.090.293 von MarkusWW am 26.04.12 10:18:02Hallo MarkusWW,
hallo alle,

1.) Im Zuge der bisher durchgeführten 17 erfolgreichen Immobilienverkäufe, in der Summe rund 1 Mrd. EUR, ist es gelungen eine respektable Kasse in Höhe von mehr als 30 Prozent des Fondsvolumens aufzubauen.

Zur Vermeidung von Mißverständnissen muß hier wohl gesagt werden, daß eine gesamte Liquidität in Höhe von 1,9 -2 Mrd. € vorhanden ist.

2.) Angesichts des unkalkulierbaren Liquiditätsbedarfs im Umfeld der Marktturbulenzen wurde nicht nur den neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen Rechnung getragen, sondern auch die Intervalle möglicher Anteilrückgaben verändert. Konnten die Anleger über ihre Anteile bisher täglich verfügen, ist es ihnen dann bis auf Weiteres nur noch jährlich möglich.

Ich meine mich zu erinnern, daß die s.g. neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen eine Haltefrist der Anteile von 2 Jahren vorsieht. Dieses galt allerdings nur für den Kauf von Anteilen ab Inkrafttreten der neuen Gesetze, nicht für Anteile, die man schon seit Jahren hält.
Die Neuregelung (= Rückgabe nur noch jährlich möglich zu einem best. Stichtag auch für "Altanleger") könnte m.E. ein Schuß sein, der nach hinten losgeht.
Nach Lesen der jüngsten Veröffentlichung habe ich spontan gedacht, eigentl. völlig passiv bleiben zu können. Denn: Sollte das Ding am 07.05. gutgehen, dann brauch ich keinen Verkaufsantrag zu stellen, weil ich das dann am 21.08 z.B. auch noch ganz "cool" tun kann, und wenns nicht gutgehen sollte, nützt mir mein Verkaufsauftrag auch nix.
Gehöre ich aber jetzt zur Weltuntergangsfraktion, die daran glaubt, daß der EURO in Bälde den Bach runtergeht, so kann ich nicht ein Jahr auf mein Geld bei der SEB warten und zuschauen, wie es wertlos wird. Insofern wäre ich dann doch von der SEB geradezu gezwungen, einen Verkaufsantrag für den 07.05.12 zu stellen.

Bitte um eure Meinungen dazu!
Danke!
Das spielt dafür doch direkt keine Rolle, ob der EURO den Bach runter geht. Im Gegenteil, die Immobilien behalten Ihren Wert, egal in welcher Währung das dann sein wird.
Zitat von OttomannNach Lesen der jüngsten Veröffentlichung habe ich spontan gedacht, eigentl. völlig passiv bleiben zu können. Denn: Sollte das Ding am 07.05. gutgehen, dann brauch ich keinen Verkaufsantrag zu stellen, weil ich das dann am 21.08 z.B. auch noch ganz "cool" tun kann, und wenns nicht gutgehen sollte, nützt mir mein Verkaufsauftrag auch nix.
Gehöre ich aber jetzt zur Weltuntergangsfraktion, die daran glaubt, daß der EURO in Bälde den Bach runtergeht, so kann ich nicht ein Jahr auf mein Geld bei der SEB warten und zuschauen, wie es wertlos wird. Insofern wäre ich dann doch von der SEB geradezu gezwungen, einen Verkaufsantrag für den 07.05.12 zu stellen.


Ganz so einfach wird's wohl leider nicht. Auch wenn "das Ding" am 07.05. gutgeht, wird man z.B. am 21.08. seine Anteile nicht zum NAV an SEB zurückgeben können, sondern allenfalls (zu welchem Preis auch immer) über die Börse verkaufen. Habe telefonisch bei SEB nachgefragt: Die Rückgabe an die Gesellschaft ist künftig nur noch zu einem (für alle Anleger einheitlichen) Stichtag möglich. Laut telefonischer Aussage ist als nächster Termin der 29.03.2013 vorgesehen.
Hier nochmals die Pressemitteilung für Euch. Viel Glück.

Pressemitteilung
Frankfurt, 25. April 2012
Anteilinhaber entscheiden selbst über die Zukunft des SEB ImmoInvest
Die SEB Asset Management hat sich entschlossen, die Anteilinhaber des
SEB ImmoInvest selbst über die Zukunft des Fonds entscheiden zu lassen.
Zu diesem Zweck wird die Gesellschaft den Fonds am 07. Mai 2012 für die
Dauer eines Handelstages öffnen und für den Fall, dass alle
Anteilrückgabebegehren bedient werden konnten, im Anschluss auf das
AnsFuG umstellen.
Im Sinne der Gleichbehandlung aller Anleger trägt die SEB Asset
Management in der Weise Vorsorge, als der Anteilwert im Zuge von
Wertanpassungen im Vorfeld der Öffnung um rund 5 Prozent gesenkt wird.
Am Stichtag werden alle zuvor erteilten Verkaufsorders gesammelt
berücksichtigt.
Die Bruttoliquidität beträgt am Eröffnungstag mehr als 30 Prozent.
Die Anteilrücknahme des SEB ImmoInvest ist seit nunmehr annähernd zwei Jahren ausgesetzt.
Die SEB Asset Management ist sich der damit für die Anleger verbundenen Unannehmlichkeiten
bewusst und bedauert sie ausdrücklich. Umso sorgfältiger und zielstrebiger hat sich das
Management auf die wichtigen Tage, die nun vor den Anlegern liegen, vorbereitet. Im
Mittelpunkt aller Anstrengungen stand, die Investoren des Fonds über die Zukunft des SEB
ImmoInvest selbst entscheiden zu lassen und dafür tragfähige Rahmenbedingungen und eine
transparente Entscheidungsgrundlage zu schaffen.
Vor diesem Hintergrund hat sich die SEB Asset Management in Abstimmung und mit
Genehmigung der Finanzaufsicht (BaFin) entschieden, den SEB ImmoInvest am Montag, den 07.
Mai, wiederzueröffnen, de facto allerdings zunächst nur für die Dauer eines Tages. Für den Fall,
dass alle Anteilrückgaben bedient werden konnten, wird der Fonds am Ende des Handelstages
frühzeitig auf das Anlegerschutz- und Funktionsverbesserungsgesetz (AnsFuG) umgestellt.
2(4)
Angesichts des unkalkulierbaren Liquiditätsbedarfs im Umfeld der Marktturbulenzen wurde
nicht nur den neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen Rechnung getragen, sondern auch die
Intervalle möglicher Anteilrückgaben verändert. Konnten die Anleger über ihre Anteile bisher
täglich verfügen, ist es ihnen dann bis auf Weiteres nur noch jährlich möglich.
„Wir bitten unsere Anleger, diese Maßnahme nicht als Bevormundung oder Einschränkung ihrer
Dispositionsmöglichkeiten zu verstehen, sondern als Chance, die den Weg in die Zukunft dieser
Anlageform weist und den langfristigen Charakter der Kapitalanlage in Immobilien
unterstreicht,“ sagt Barbara Knoflach, Vorstandsvorsitzende der SEB Asset Management AG.
Diese Umstellung verschafft in der augenblicklichen Situation genau jene Handlungsspielräume,
die zu einer erfolgreichen Weiterführung des Fonds im Sinne seiner Anteilinhaber benötigt
werden.
Oberster Grundsatz im Zuge der verfolgten Wiedereröffnungsstrategie ist die Gleichbehandlung
aller Anleger. Entsprechend werden alle Verkaufsorders vom heutigen Tage an bis zum 07. Mai
2012 gesammelt und an diesem Tage entweder alle ausgeführt oder keine. Derselbe
Gleichbehandlungsgrundsatz hat die SEB Asset Management für die Zukunft des Fonds auch in
der Weise Vorsorge treffen lassen, als Rückstellungen für latente Steuern gebildet und
Wertberichtigungen vorgenommen wurden. Letztere spiegeln die Erfahrungen wider, die im
Rahmen der jüngsten Verkaufsverhandlungen zahlreicher Objekte gesammelt wurden.
Im Zuge der bisher durchgeführten 17 erfolgreichen Immobilienverkäufe, in der Summe rund 1
Mrd. EUR, ist es gelungen eine respektable Kasse in Höhe von mehr als 30 Prozent des
Fondsvolumens aufzubauen. Die Qualität des Portfolios hat sich in diesem Zusammenhang
nicht verändert, was für die von den Anteilinhabern zu treffende Entscheidung von großer
Bedeutung ist. In diesem Zusammenhang ist es dem Management besonders wichtig, die
Aufmerksamkeit auf die in der Öffentlichkeit immer wieder diskutierte Liegenschaft am
Potsdamer Platz zu lenken. Hier handelt es sich entgegen der allgemeinen Darstellung nicht um
das Klumpenrisiko eines einzigen Objektes, sondern um neunzehn eigenständige Gebäude
verschiedener Nutzungsarten, die einzeln vermarktet werden können. Dieser Punkt liegt der SEB
Asset Management umso mehr am Herzen, als die Diskussion über den SEB ImmoInvest in den
vergangen Monaten leider immer wieder auf diesen Aspekt reduziert worden ist.Details
entnehmen Sie bitte ab morgen Abend der Internetseite www.sebassetmanagement.de
Das Management des SEB ImmoInvest ist sich der Schwere und Reichweite der Entscheidung,
vor die die Anleger gestellt sind, vollumfänglich bewusst. Sie dürfen versichert sein, dass das
Management den einzig gangbaren Weg gewählt hat, der angesichts der außerordentlichen
Marktumstände beschritten werden kann. Dazu wurden in den vergangenen Monaten solide
Ausgangsvoraussetzungen geschaffen, die die Anleger heute überhaupt erst in die Lage
versetzen, eine Handlungsalternative zu haben.
Barbara A. Knoflach: „Umso eindringlicher bitten wir unsere Anleger, die Alternativen
abzuwägen und sich durch einen Verbleib im Fonds zu seiner Zukunft zu bekennen, die an die
23-jährige Erfolgsgeschichte sehr wohl anknüpfen kann. Die einzige Chance eine Auflösung des
3(4)
Fonds mit all ihren Konsequenzen zu vermeiden besteht darin, vom Angebot, den Fonds zu
verlassen, mehrheitlich keinen Gebrauch zu machen.“
Im Rahmen der am Donnerstag Vormittag stattfindenden Pressekonferenz wird Barbara
Knoflach, Vorstandsvorsitzende der SEB Asset Management und Managerin des SEB ImmoInvest
das Maßnahmenpaket näher kommentieren und auf Ihre Fragen eingehen.
Pressekontakt
SEB Asset Management
Brigitte Schroll, Head of Communications
Telefon: 069 27299-1502
E-Mail: presse@sebam.de
Twitter: twitter.com/seb_am
SEB Asset Management
Karolin Sulzer, Pressereferentin
Telefon: 069 27299-1503
E-Mail: presse@sebam.de
Twitter: twitter.com/seb_am
SEB Gruppe
SEB ist ein führender nordeuropäischer Finanzkonzern. In Schweden und den baltischen Staaten bietet die Bank ein breites Spektrum
von Beratungsdienstleistungen und Finanzlösungen an. In Dänemark, Finnland, Norwegen und Deutschland liegt der Fokus der
Geschäftsaktivitäten im Firmenkundengeschäft und im Asset Management. Die Bank offeriert in diesen Ländern ein umfassendes
Leistungsangebot für institutionelle Kunden sowie Firmenkunden. SEB ist ein internationaler Konzern mit weltweiter Präsenz in 20
Ländern. Der SEB Konzern hat eine Bilanzsumme von 2.363 Milliarden SEK (rd. 265 Milliarden EUR), verwaltet ein Vermögen von 1.261
Milliarden SEK (rd. 142 Milliarden EUR) per 31.12.2011 und hat rund 17.000 Mitarbeiter. Weitere Informationen zum Konzern finden Sie
unter www.sebgroup.com.
SEB Asset Management Deutschland
Die SEB Asset Management (SEB AM), Frankfurt, ist das spezialisierte Investmenthaus des SEB-Konzerns in Deutschland für aktiv
gemanagte Wertpapier- und Immobilienfonds. Als Teil der Konzerndivision „Wealth Management“ mit rund 1.000 Mitarbeitern und
Assets under Management von 1.175 Milliarden SEK (rd. 132 Milliarden EUR) verfügt die SEB AM über globale Expertise in traditionellen
und innovativen Assetklassen und unterschiedlichen Anlagestilen. Der Investmentansatz ist durch aktives Management in kleinen
spezialisierten Inves