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Arties Depot 2012: Major Indices (DAX, EuroSTOXX 50, S&P 500, ...) - 500 Beiträge pro Seite


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Hallo zusammen,

Ich stelle in diesem Thread mein Trading-Depot auf die großen Aktien-Indizes vor.

Gehandelt werden hauptsächlich XXL-WAVEs auf den DAX, EuroSTOXX 50 und S&P 500 mit einem Zeithorizont von 2 bis 8 Wochen. Ziel ist es, mit ruhigem Positionstrading einen einigermaßen stetigen Ertrag zu generieren und (natürlich) die Verluste klein zu halten.
Ich werde hier - nach Zeit und Möglichkeit - den aktuellen Stand des Depots mitführen.


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Disclaimer:
Die nachfolgenden Beiträge stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren, Derivaten oder ähnlichen Kontrakten dar und ersetzen keine Anlageberatung. Nachahmung auf eigene Gefahr und unter Risiko des Totalverlustes.
Startkapital: 10.000 €

Aktuelle Aufträge:
EuroSTOXX 50: Buy Limit @ 2310, S/L: 2260 (DX0BYJ, Limit: 6,25 €, S/L: 5,75 €, 200 Stück)
Schade, ein mustergültiger Verlusttrade. Oben gefillt und unten ausgestoppt worden, die ganze Bewegung wurde mitgenommen - nur leider auf der falschen Seite.
Heute etwas spekulativer: short, wenn der DAX unter den gestrigen Schluss fällt.

Cash: 9900 €

Depot: (leer)

Aufträge:
DAX: Sell Stop @ 6510, S/L: 6555 (DX0BXS, Stop-Buy: 54,65 €, S/L: 54,20 €, 110 Stück)
Kann ich auch mit OS-scheine mittraden?
Naja, da WAVEs Delta-1-Produkte sind, eigentlich nur mit OS die ebenfalls ein Delta von 1 haben (also nur weit im Geld).
Außerdem würde ich nach diesen zwei Verlusttrades erstmal warten, bis es mal läuft.

Heute wieder etwas unglücklich: fast auf TT rein und beim S/L wieder raus. Ein Inside-Day. Mal warten, ob sich die Woche noch was ergibt.

Cash: 9850,50 €
Depot: (leer)
Aufträge: (keine)
Meine mutigen drei Thesen: :)
- Ich nehme an, wir werden in den nächsten Wahlen europaweit einen deutlichen Linksruck sehen.
- Außerdem fehlt mir die Phantasie, was ein QE3 noch groß bewirken sollte.
- Und zu guter Letzt technisch: ich denke, dass wir das Jahreshoch im April/März in den großen Indizes gesehen haben und nun mittelfristig fallende Kurse sehen werden.

Mit diesen Vermutungen lag ich zwar vor einigen Wochen schon mal falsch, in meinen Augen hat sich die Situation aber noch nicht großartig verbessert.

Meine übergeordnete Strategie:

Wenn die Indizes aus ihrer Range der letzten 2-3 Wochen nach unten wegbrechen, sehe ich das als Bestätigung für mein Short-Szenario. Nicht sehr originell, aber m. E. besser als blind in den Markt zu springen.
D. h. ein Schlusskurs unter im DAX unter 6370, EuroSTOXX 50 unter 2180, im Dow Jones unter 12700 und im S&P 500 unter 1340.
Mit einem Ziel von mindestens -10% unter den aktuellen Kursen.
Leider hab ich auf dem Weg nach unten die letzten Wochen keinen passenden Short-Einstieg gefunden, darum jetzt kurzfristige Spekulation auf Rebound mit engem Stopp:

DAX: Buy Limit @ 6265, S/L: 6230 (DE22YY, Limit: 21,37 €, S/L: 21,05 €, 150 Stück)
Wir befinden uns m. E. nach wie vor in einem übergeordneten Abwärtstrend. Da die Indizes seit beinahe drei Wochen am Fallen sind, spekuliere ich auf eine Gegenbewegung die idealerweise etwa 38 %, besser noch 62 % der Bewegung seit Ende April/Anfang Mai retraced.

Das letzte Tagestief ist mir noch etwas zu nahe am Einstieg, um den Stopp bereits auf Break-even zu ziehen. Trotzdem sollte bis spätestens Dienstag die Position entweder ausgestoppt oder deutlich im Gewinn sein, andernfalls wird sie geschlossen.

Positionen:
DE22YY, 150 Stück, Entry: 21,37 €, S/L: 21,20 €
Es geht bergauf... wenn auch wackelig.
Stopp auf 6300, Ziel etwa bei 6620.

Positionen:
DE22YY, 150 Stück, Entry: 21,37 €, S/L: 21,68 €, TP: 24,84 €
Ausgestoppt bei 21,68 €. Ich halte an meinem Szenario weiter fest, evtl. morgen Vormittag erneuter Einstieg, je nach Eröffnung.

Cash:
9897,00 € (-1,0 %)
Positionen: keine


Die vergangene Woche war positiv in allen Indizes, dabei waren die größten Gewinner die Banken und Spanien.

Ungeordnete Gedanken zu aktuellen Geschehnissen:
* Frankreich wird dieses WE wohl mit geringer Wahlbeteiligung ein erwartetes Ergebnis produzieren. Nächstes WE sind dann die Griechen dran.

* Spanien bekommt jetzt auch 10^11 Euro, aber offiziell nur die Banken, damit nicht der ganze Staat von der EU reguliert wird. Deren größtes Problem sind die faulen Immobilienkredite, die sie in letzten Jahren aufgehäuft haben (war da nicht mal was??). Aber ja, es bleibt bestimmt auf die Banken beschränkt, das glaube ich auch.

* Die EU-Komission schlägt lustig vor, die Bankensicherung der Mitgliedsländer zu europäisieren. Sollten sie mit dieser Frechheit wirklich durchkommen, haben wir Euro-BUNDs.

* Die Amerikaner werden wohl oder übel ein gigantisches QE3 aufsetzen müssen.

* Die Ersten schreien schon wieder Aktien zu kaufen mit dem ewigen Argument, "wenn die Kanonen donnern...". Hätte man immer Aktien gekauft, als die "Kanonen donnerten", wäre man jetzt mit Sicherheit pleite, weil man den Boden nicht mehr erlebt hätte.

Nach dem nicht sehr schlauen letzten Versuch, gegen die Trendrichtung zu spekulieren, unterlasse ich das auch jetzt, obwohl ich vermute, wir sehen seitwärts bis steigende Kurs die nächsten zwei Wochen.
M. E. sind wir immer noch in einem Abwärtstrend und falls wir wider Erwarten neue Hochs machen, ändere ich diese Meinung ggf. ansonsten warte ich die politischen Unsicherheiten ab und suche den nächsten Short-Einstieg.
BTW, die Amerikaner outperformen die europäischen Indizes nun seit einiger Zeit. Da stellt sich mir die Frage, ob diese Lücke in den kommenden Monaten noch geschlossen wird oder wir hier in Europa einfach eine ordentliche Rezession erleben und die Amis nicht.


Diese Woche ging es leicht aufwärts mit einem hektischen Hin- und Her um die Wochenmitte. Überraschend fand ich den starken Anstieg der Amerikaner noch am Freitag abend.

Sehr hohe Umsätze in Europa am Freitag, zum einen wegen des großen Verfalls, zum anderen Glattstellungen aus Angst vor dem Ausgang der griechischen Wahl.

Ein schönes Beispiel für eine selbst erfüllende Prophezeiung: alle reden davon, dann stellen alle glatt davor, dann positionieren sich danach alle neu - und auf einmal ist aus einer Wahl, in einem kleinen Land mit der Wirtschaftskraft Hessens, auf einmal ein globales Drama geworden. Börse halt.
Neuer Trade: Short im Bund Future

Ich denke, egal was nun kommt, die Renditen der deutschen Bundesanleihen werden steigen:
* Spanien flüchtet unter den Rettungsschirm, dadurch erhöht sich die deutsche Beteiligung/Haftung enorm,
* Griechenland ist und bleibt pleite, es wird seine aktuellen Schulden praktisch nie mehr bedienen können,
* globales Misstrauen, dass Deutschland weiterhin vollkommen unbehelligt aus der Schuldenkrise hervorgehen wird bzw. die offensichtliche Tatsache, dass es die Lasten nicht (zum Großteil) tragen kann,
* und zu guter letzt: die andauernde Demonstration vollkommener Inkompetenz und Handlungsunfähigkeit seitens der Regierungen.

Charttechnisch betrachtet, sieht es danach aus, als ob wir am 01.06.12 mit einem Volumenspike ein Hoch ausgebildet haben.

Wenn ich nun raten sollte, wohin das Kapital flüchtet, dann würde ich sagen in amerikanische Staatsanleihen und Anleihen aber auch Aktien defensiver Unternehmen.

Theoretisch müssten fallende Anleihekurse dann mit steigenden Aktienkursen einhergehen, d. h. der DAX würde steigen. So wirklich glaube ich daran leider nicht. Einerseits gibt es m. E. nach wie vor hohe Unsicherheit in Europa. Andererseits kann sehe ich die wirtschaftliche Situation auch nicht gerade rosig. Ich halte an meiner Einschätzung von letzter Woche fest, dass wir volatil leicht aufwärts korrigieren.

Letztes Hoch: 145,53 / 144,18
Unterstützung: 137,10 / 134,10

Aufträge:
Limit Sell @ 143,00, S/L: 144,30 (ETF563 (Comstage Bund-Future Double Short TR), Limit Buy: 61,25 €, S/L: 58,75 €, 20 Stück)

Der Auftrag wird nur ausgeführt, falls der Bund innerhalb der Tagesspanne vom Freitag eröffnet.
Positionen:
ETF563 (Bund Future Double Short), 20 Stück, Preis: 61,25 €, S/L: 60,50 €


Aufträge:
ETF563: Buy Stop @ 62,30 €, S/L: 60,50 €, 20 Stück


Die vergangene Woche ist in den europäischen Indizes nichts großartig passiert. Die Amerikaner haben leicht korrigiert.

Bemerkenswert: der VDAX-NEW ist die Woche deutlich gesunken, bis auf etwa 24. Das ist durchaus schon längerfristiges Durchschnittsniveau, d. h. es werden momentan keine größeren Ausschläge antizipiert.

Bei den deutschen Staatsanleihen spekuliere ich momentan auf eine Korrektur. Hier sollten wir die kommende Woche unter 140 fallen, sonst schließe ich die Positionen (oder werde sowieso ausgestoppt).

Aus technischer Sicht, könnte man den Rückgang bei den Amis als Korrektur verstehen und erwarten, dass sie in der kommenden Woche wieder steigen und uns ebenfalls mitziehen. Das würde auch mein Bund-Szenario stützen.

Fundamental sehe ich immer noch keinen Grund für steigende Kurse.

Positionen:
Bund Future Double Short:
ETF563, 20 Stk., Preis: 61,25 €, S/L: 60,50 €
ETF563, 20 Stk., Preis: 62,45 €, S/L: 60,50 €


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