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N-TV +++ Die "Börsenkompetenz" bleibt erhalten... +++ - 500 Beiträge pro Seite


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23.01.20
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kurze Anmerkung:Scheint wohl ein weit dehnbarer Begriff zu sein..."Kompetenz"









N - T V

"Wirtschaftliche Zwänge"






Auf Sparkurs - im Börsenressort des Senders werden Stellen gestrichen.


Hamburg - Der Wirtschaftsredaktion des Nachrichtensenders n-tv ist wegen der Krise im Mediengeschäft ein Sparkurs verordnet worden. Es habe bereits Entlassungen gegeben, einige Programme seien verkleinert worden, berichtet das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL. TV Media, eine 51-prozentige Tochter der Verlagsgruppe Handelsblatt, stellt die Wirtschaftsredaktion von n-tv.

Vor allem die "Telebörse" und der "Handelsblatt-Ticker" seien betroffen, zitiert das Magazin aus einem Brief von n-tv-Chef Helmut Brandstätter an die Belegschaft. Die "Börsenkompetenz von n-tv" werde aber nicht beeinträchtigt.




Handelsblatt-Sprecher Andreas Knaut bestätigte am Samstag den Sparkurs. Es handele sich um eine Entscheidung aus rein wirtschaftlichen Zwängen. "Nach dem Boom-Jahr 2000 war 2001 ein schwieriges Jahr. Und für 2002 sieht es nicht besser aus", sagte Knaut.
:)

Finde ich gut. Haben sich in den letzten 12 Monaten wieder sehr negativ zum Sprachrohr für Banken und Börsenschmierblätter entwickelt und pushen was das Zeug hält.

Neutralität und kritische Marktbeobachtung sind leider zum Fremdwort geworden - vor etwa 18 Monaten sah das alles noch viel besser aus.

Haben sich wohl den Umständen angepaßt und nun geht`s ums nackte Überleben. Da bleibt vieles Gute auf der Strecke.

Adios N-TV.
... die Rechung ist doch wie immer ganz einfach:
Angebot und Nachfrage bestimmen die Entscheidung. Daraus folgt, dass Börsensendungen derzeit eingestellt werden müssten. Dies geschieht allerdings nicht, damit die Zuschauer NTV nicht vergessen, falls Börsensendungen irgendwann wieder interessieren sollten.

Hier liegt der Fehler: Diese Zeiten sind vorbei.

Charlotte
na dann dürfen wir ja beruhigt sein - ich habe mein Carola-Spatzl schon auf der Straße Musik spielen hören!:laugh:
Kommt Zeit, dann kommt auch die Gier (Börsenhausse) und das ist so sicher wie das Amen in der Kirche! Nur wann?

N-TV nur am pushen? Das habe ich bei Gelgenheit immer geschrieben, leider..nicht als eine reine Pusherclique, um den Kleinaktionären Hoffnungen zu machen, WOHLWISSEND, die nie eintreffen werden...nur ein Sprachrohr der werbenden Banken und Versicherungen!

Mit den Börsen wird es in der nächsten Zeit tief gen Süden gehen, die überraschend steigendenden Börsenkurse vom Freitag an der Nasdaq und dem Dow, sind nur ein letztes, kraftloses Aufbäumen gegen den unausweichlichen Crash gen Süden!

Warum? Das ist alles doch inzwischen bekannt! Vertrauensverlust an den Märkten, Analysten und Vorstände, die bis ins Knochenmark kriminell sind, die sich auf Kosten des kleinen Mannes selbstbereichern!

Ist aber nur meine Meinung!
Inzwischen sind genau jene Kreise von dieser einmaligen
Baisse in ihrer Existenz betroffen, die besonders durch
tendenzielle Marktberichterstattung auffielen, besonders
durch eine negative.

In der nächsten Runde wird es die grossen Finanzportale
treffen, die weiterhin auf einem unverantwortlich
oberflächlichen Niveau berichten und bewusst Meinung
machen.

Auch eine einmalige Form von konzertierter Sebstvernichtung.

Ciao
So schlecht ist (oder war?) n-tv auch wieder nicht. Was erwartet Ihr denn?
Schließlich ist es werbefinanziert, also für Euch gratis, und einem geschenkten
Gaul sollte man nicht ins Maul schauen.

Oder ist die Börsenberichterstattung von 3-sat oder ARD wesentlich besser?
Wenn die vor 18 Monaten weniger gepusht haben als heute find ich das auch
ganz richtig. Nochmal wird sich zB der NM nämlich nicht zehnteln.
@Pfandbrief,

der Neue Markt löst sich komplett auf. Das dürfte doch mittlerweile klar sein - auch Dir?!

Grüße, fs
zu #7

Es gibt ein russisches Sprichwort das da lautet:

Wir sind zu arm um uns billige Sachen leisten zu können.

-----------

Das sind doch alle 325€ Arbeiter :) auf diesem Sender.
Mein Tip: den Dreck einfach abschalten!
Dann klappts vielleicht auch irgendwann mit dem Anlageerfolg ;)
Etwas aus dem Printbereich;





"Wirtschaftswoche" übernimmt "Telebörse"


Die Düsseldorfer "Wirtschaftswoche" übernimmt ihr
verlustreiches Schwesterblatt, die in Frankfurt erscheinende "Telebörse". Beide Magazine gehören zur angeschlagenen Verlagsgruppe Handelsblatt, die mit dem Schritt ihre Verluste (2001: 6,3 Millionen Euro) reduzieren will. Nach dem schon länger bestehenden und jetzt umgesetzten Plan sollen Teile der 60-k-pfigen "Teleb-rse"-Redaktion den Geldteil der "Wirtschaftswoche" verstärken; außerdem möchten die Düsseldorfer so das Anzeigen- und Abonnentengeschäft des Anlegerblatts zumindest in Teilen retten. Die "Telebörse" war auf der Höhe des Börsenbooms im Januar 2000 gegründet worden und produzierte wegen der Anzeigenflaute zuletzt deutlich steigende Verluste. Für den "Telebörse"-Chefredakteur Roland Tichy sucht der neue Handelsblatt-Geschäftsführer Michael Grabner verlagsintern neue Aufgaben.
News aus dem Printbereich;






V E R L A G S G R U P P E   H A N D E L S B L A T T

Einschneidende Maßnahmen





Der Medienkonzern baut 175 Stellen ab und löst seine Online-Redaktionen auf.


Düsseldorf - Die Sparmaßnahmen der Verlagsgruppe Handelsblatt (VHB) fallen deutlich stärker aus als von den meisten Fachleuten befürchtet. Einen Tag nach der beschlossenen Einstellung des Magazins "Die Telebörse" hat der Medienkonzern nun den Abbau von 175 Stellen angekündigt.

Dabei handelt es sich überwiegend um betriebsbedingte Kündigungen, teilte die zum Holtzbrinck-Konzern gehörende Gruppe am Dienstag in Düsseldorf mit. Nach Angaben der Geschäftsführung sind von den Kündigungen vor allem Mitarbeiter im Verlagsbereich betroffen.

Fehlbetrag von 6,3 Millionen Euro in 2001

Die Verlagsgruppe Handelsblatt hatte im vergangenen Jahr wegen drastisch gesunkener Anzeigenerlöse erstmals rote Zahlen geschrieben und bereits 170 Stellen abgebaut. Das Unternehmen erwirtschaftete 2001 einen Fehlbetrag von 6,3 Millionen Euro.


Eine der nun beschlossenen Maßnahmen: Die Online-Tochter Economy.One AG wird künftig ohne eigene Zentralredaktion arbeiten. Sie soll sich künftig ausschließlich auf Technik, Vermarktung und Contentaggregation konzentrieren.

Die Inhalte für die jeweiligen Online-Portale der Handelsblatt-Marken sollen künftig von den Print-Redaktionen geliefert werden. Die Belegschaft bei Economy.One werde deshalb unter Einbeziehung eines Sozialplans von 74 auf 31 Mitarbeitern reduziert. Einschließlich des Personalabbaus als Folge der Einstellung der "Telebörse" beziffert die Verlagsgruppe die jetzt geplante Zahl der betriebsbedingten Kündigungen auf 175.

Insgesamt kommt es dabei auf Verlagsseite zu einem Abbau von 50 Stellen. In der "Handelsblatt"-Redaktion werde vorwiegend im technischen Bereich Personal abgebaut. Zugleich kündigte die Verlagsgruppe eine Stärkung der Magazine "WirtschaftsWoche" und "DMEuro" an.

Mit den Maßnahmen will die Verlagsgruppe Handelsblatt die Kostenstrukturen der Marktsituation anpassen. Das Kostensenkungsprogramm des vergangenen Jahres reiche angesichts der sich ständig verschärfenden Situation trotz eines erheblich reduzierten Kostenniveaus nicht mehr aus, heißt es in der Mitteilung weiter.

Nach Angaben des stellvertretenden Vorsitzenden der Geschäftsführung, Michael Grabner, lagen die Brutto-Werbeeinnahmen der wichtigsten Mediengattungen in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres um sieben Prozent unter denen des Vorjahres. Erst für 2003 ist laut Grabner mit einer Trendwende im Werbemarkt zu rechnen.

"Wirtschaftswoche" mit "Telebörse"-Elementen

Die "Wirtschaftswoche" soll durch jeweils acht zusätzliche redaktionelle Seiten im Unternehmens- und Finanzteil gestärkt werden. Im Geldteil übernehme sie Teile der "Telebörse", darunter den Wallstreet-Kommentar von Markus Koch. Im Unternehmensteil erweitere das Magazin sich in Richtung Luxusgüterindustrie und Mittelstand.






© DPA





"Telebörse"-Chefredakteur Roland Tichy soll die Leitung von "DMEuro" übernehmen. Sein Vorgänger Hermann Kutzer werde als Kapitalmarkt-Kommentator für den Fernsehsender n-tv tätig, bleibe aber im Range eines Chefredakteurs für die Verlagsgruppe Handelsblatt aktiv.

Inhaltlich werde das Magazin "DMEuro" seine Unternehmensberichterstattung ausbauen. Zusätzlich werde der Redaktionssitz von Düsseldorf nach Frankfurt verlegt.

"Handelsblatt" stellt zwei Beilagen ein

Beim "Handelsblatt" werden laut Mitteilung zwei Beilagen in andere Zeitungsteile integriert. Die Beilage "Netzwert" erscheine künftig im Buch "Unternehmen und Märkte", die Beilage "Investor" im Buch "Anlegerzeitung".

Der Holtzbrinck-Konzern hatte sich erst kürzlich von Geschäftsführer Heinz-Werner Nienstedt getrennt. In seinem Abschiedsbrief an die Mitarbeiter schrieb Nienstedt bereits von "kostensparenden und intensiven Maßnahmen", über die es zwischem ihm und der Holtzbrinck-Führung Meinungsverschiedenheiten gegeben habe.


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