Mobilkom Austria startet UMTS im April - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 15.01.03 08:36:02 von
neuester Beitrag 31.01.03 14:32:27 von


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15.01.03 08:36:02
14.01.2003 10 : 57 Uhr
Mobilkom startet UMTS im April

Wien - Der Durchbruch der neuen Mobilfunkgeneration UMTS wird noch einige Zeit auf sich warten lassen. Alle heimische Mobilfunker werden zwar noch heuer mit UMTS starten, allen voran voraussichtlich die Mobilkom im April und Hutchison im zweiten Quartal.

Massenmarkt braucht noch Zeit

"Der Massenmarkt wird noch einige Zeit brauchen", sagte Peter Fellner, Leiter des Geschäftsbereichs Mobiltelefon bei Motorola Österreich. Das erste UMTS-Handy von Motorola soll im zweiten Quartal dieses Jahres in die österreichischen Läden kommen. Österreich wird damit nach Großbritannien und Italien, wo UMTS-Handys bereits verkauft werden, eines der ersten Länder sein, in dem Motorola die neue Mobilfunkgeneration einläutet.

Wie viel die neuen UMTS-Handys in Österreich kosten werden, steht noch nicht fest. Klar ist aber, dass die neuen UMTS deutlich teurer sein werden als die meisten GSM-Handys. In Großbritannien verkauft Motorola sein Gerät mit Erstanmeldung für 399 Pfund (607 Euro). Dafür ist das UMTS-Handy deutlich größer und schwerer und der Akku hält deutlich kürzer als bisher üblich.

Größer und schwerer

"Die UMTS-Handys der ersten Generation sind die größten, schwersten und teuersten und haben die kürzeste Akku-Zeit in unserem gesamten Sortiment", sagte Bob Schukai, General Manager bei Motorola für UMTS in EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika), am Dienstag in Wien. Das zweite UMTS-Modell mit 40 Prozent besserer Akku-Leistung wird im zweiten Halbjahr am Markt sein.

“Attraktive Geräte“ kommen erst im nächsten Jahr

"Attraktive Geräte", so Schukai, werde es aber erst im nächsten Jahr geben. Den Massenmarkt erwartet der UMTS-Manager bei einem Gerätepreis von 199 Pfund (303 Euro). Die ersten "Gratis-UMTS-Handys" werden nach Schätzung Schukais in fünf Jahren auf den Markt kommen. Wie viele UMTS-Handys Motorola bisher verkauft hat und in naher Zukunft verkaufen will, wollte der Konzern am Dienstag nicht verraten. Man könne den Bedarf aber jedenfalls decken, so Schukai.

Die Mobilkom (A1) will mit einem UMTS-Angebot im April starten. T-Mobile und One wollen im dritten Quartal mit UMTS starten, tele.ring plant den Launch bis zum Jahresende.

apa/stp
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16.01.03 09:29:39
15.01.2003 12 : 42 Uhr
UMTS: Dienste statt Technologie

„Man geht nicht in einen Video-Laden und bestellt das neueste VHS-Video, sondern den neuesten James Bond. Keiner wird auf einer Party von seinem GPRS-Phone schwärmen und darüber, dass man auch in einem CDMA-Netz telefonieren kann, sondern davon, was er mit dem Handy alles machen und welche Services man nutzen kann.“ Tom Wheeler, Präsident der Cellular Telecommunication & Internet Association (CTIA) bringt die Fehler der Branche auf den Punkt: „Kunden kaufen keine Technologien sondern Dienste und Services. Welche Technik im Hintergrund arbeitet, ist ihnen egal.“

Es sei einer der groben Fehler der Netzbetreiber weltweit gewesen: Man habe den Begriff UMTS (Universal Mobile Telekommunication System) verkauft, statt sich auf Services zu konzentrieren. „An Details sind nur jene interessiert, die Dienste ausprobieren wollen, also die early adopters“, so ein Delegierter beim Kongress in Tokio. „Die Masse erreicht man so nicht.“

Gerald Reischl (Kurier Printausgabe)
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16.01.03 09:30:19
15.01.2003 12 : 42 Uhr
Supernetz auch in Japan kein Renner

In jeder U-Bahnstation in Tokio hängen die Verbotsschilder. In öffentlichen Verkehrsmitteln ist Telefonieren verboten. Doch wer glaubt, dass sich Japaner davon abhalten lassen, irrt. Sie telefonieren zwar nicht, aber sie nutzen das Handy, starren auf dessen Display, tippen in die Tasten und verbringen die Fahrt ins Büro damit, einen der Services zu nutzen, die von den vier japanischen Netzbetreibern angeboten werden: Vom auf den Nutzer zugeschnittenen Tages-Horoskop, dem Versenden von eMails, über das Downloaden von Comics, Fotos bis hin zu Online-Spielen.

Handyland Japan

Japan und sein größter Netzbetreiber NTT DoCoMo werden stets als Paradeland des Mobilfunks zitiert. NTTDoCoMo war der erste Netzbetreiber der Welt, der im Oktober 2001 ein UMTS-Netz (Universal Mobile Telecommunications System) in Betrieb nahm. Jetzt lässt man auch UMTS-Handys fremder Betreiber ins Netz.

Mobilkom-General Boris Nemsic führte das erste Telefonat mit einem A1-UMTS- Handy (Nokia 6650) durch. Doch Telefonate sollen nicht das große Geschäft der Handy-Zukunft werden, das große Geld will man mit Diensten verdienen. Bis dahin haben die Betreiber auf der ganzen Welt noch viel zu tun.

Dem großen Run auf die UMTS-Handys im Oktober 2001 folgte nach 15 Monaten die Ernüchterung: Von etwa 77 Millionen japanischen Handy-Kunden nutzen nur 150.000 das UMTS-Netz – lediglich 0,2 Prozent. Hauptgrund: Noch gibt es für UMTS keine passenden Services – die derzeit angebotenen reichen den Kunden. Renner sind in Japan i-mode-Services, bestätigt NTTDoCoMo-General Keiji Tachikawa. Hinter dem Begriff i-mode verstecken sich insgesamt 59.800 verschiedene Dienste, die von Kleinfirmen entwickelt wurden und aus denen Handy-User wählen können. Manche sind gratis, manche werden wie Abonnements abgerechnet. Vier von fünf Kunden nutzen i-mode. Die Akzeptanz ist groß, weil die Dienste durchwegs attraktiv sind. Und für das Supernetz UMTS müssen alle Betreiber erst attraktive Services entwickeln, das Handy spannend machen.

Einer dieser „Killer“, wie besonders interessante Services genannt werden, ist Musik. Für Tachikawa ist es aber noch mehr: Abgesehen vom Internet-Zugang im Handy, mit dem man eMails verschicken kann, ist es die visuelle Seite des Geräts. Videotelefonie ist in Japan bereits Alltag, auch das Versenden von Videos, ist kein Problem mehr. Noch heuer soll man 30-Sekunden-Clips verschicken können. Auch TV-Phone zum Fernsehen, Videos-Schauen und Spielen kündigte Tachikawa als Service für UMTS an, dazu Navigations-Systeme und eCommerce-Dienste, mit denen Menschen und Maschinen kommunizieren.

Einer der wichtigsten Punkte ist für Tachikawa die Internationalität: „Die Kunden wollen ihre Dienste überall nutzen, nicht nur daheim.“ Zu einem günstigen Preis.
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21.01.03 20:08:46
Hallo Junkstro !

Hier treibst du dich also auch herum, wußte gar nicht, dass du (wie ich) TA hast.

Heute über die APA gekommen....

Telekom Austria: Merrill Lynch sieht fairer Kurswert bei 11,40 Euro

Utl.: Weiterhin Kaufempfehlung - Spielraum für Kosten- und
Investitionsreduktionen geortet =

Wien (APA) - Die Aktien der Telekom Austria (TA) haben einen fairen Wert von 11,40 Euro und somit weiteres Aufwärtspotenzial um annähernd 13 Prozent, meint das international tätige Investmenthaus Merrill Lynch in einer aktuellen Sektoranalyse. Darüber hinaus empfehlen sie die TA-Aktien - neben den Anteilen der British Telecom, der France Telecom, Portugal Telecom sowie jenen der Telecom Italia - weiterhin zum Kauf.

Zur Begründung der Beibehaltung der Kaufempfehlung für die TA-Aktien führten die Analysten die attraktive Bewertung und die Möglichkeit gesteigerter Aktionärserträge an. Zwar prognostizieren die Merrill Lynch-Experten aktuell keine substanzielle Dividende. "Wir rechnen aber damit, dass es sich die TA bis 2006 leisten kann, 39 Prozent seiner Marktkapitalisierung an die Aktionäre zurückzuführen", heißt es in der Analyse.

Für das Geschäftsjahr 2003 errechnen die Analysten eine Free Cash-flow-Rendite von 13,4 Prozent, die im Jahr 2004 auf 14,3 Prozent steigen sollte.

Die Telekom Austria habe Spielraum für Kürzungen der Kosten- und Investitionsausgaben, was einen "Sicherheitspolster" darstelle. Das Festnetzgeschäft, das in den vergangenen Jahren stark unter dem Wettbewerb und dem regulatorischem Umfeld gelitten habe, zeige im dritten Quartal 2002 zwar eine Verbesserung. Im Ausblick gaben sich die Analysten aber weiterhin vorsichtig.
(Schluss) dk/vv

~
WKN 072000
ISIN AT0000720008
WEB http://www.telekom.at
~

APA0460 2003-01-21/14:07


:) optimi :)
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22.01.03 13:58:17
ich halte derzeit keine TA , habe sie nur auf der watchlist ....

22.01.2003
12:56 MEZ
Links

Telekom Austria

Swisscom

Swisscom/Telekom Austria: Investmentbank engagiert
Schweizer lassen Einstieg oder "mögliche Übernahme" prüfen

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Wien - Die Swisscom zeigt deutliches Interesse an einem Einstieg bei der Telekom Austria (TA). Laut einem Bericht der "Financial Times Deutschland" (FTD) von Mittwoch lässt die Swisscom bereits von einem Finanzberater "eine mögliche Übernahme oder den Einstieg" bei der TA untersuchen. Das Unternehmen habe die Investmentbank UBS Warburg beauftragt, "eine Verbindung mit der TA vorzubereiten", so die "FTD".

Offizielle Gespräche zwischen Unternehmen hat es nach Angaben der deutschen Zeitung bisher nicht geben. Die Gerüchte in der Branche reichen von einer weitreichenden Kooperation über einen 25-prozentigen Einstieg der Schweizer bis hin zu einer Mehrheitsübernahme. Die beiden Unternehmen wollten bisher keine Stellungnahme dazu abgeben.

"Masterplan"

Laut "profil" gibt es bereits einen Masterplan zu Swisscom-Einstieg bei der TA. Das Magazin zitierte zuletzt einen Telekom Austria-Manager mit den Worten: "Der Deal ist praktisch perfekt." Demnach hängt der Verkauf nur noch an einem entsprechenden Auftrag der noch zu bildenden Regierung.

Die Swisscom ist laut "profil" bereit, zehn bis 15 Prozent über dem aktuellen Aktienkurs cash zu bezahlen. Der Kurs der TA-Aktie lag Mittwochmittag bei 9,87 Euro, 1,3 Prozent unter dem Schlusskurs des Vortages. Der Gesamtwert der Telekom Austria wird von Investmentbankern auf bis zu neun Mrd. Euro geschätzt. (APA)

;)

22.1.2003 ANALYSE (Kurs: 10,02 Euro; WestLB Panmure): Die Analysten der WestLB Panmure stufen die Aktien der Telekom Austria von "Neutral" auf "Outperform" hoch. Begründet wird dies mit der starken Defensivqualität des Titels, dem Ergebniswachstum und der stärkeren Bedeutung des Mobilfunkgeschäftes. Nach der Kennzahl EV/EBITDA sei die Aktie im Vergleich zur Peergroup um 15% unterbewertet.
Fazit: * * * * (outperform)

http://www.aktien-online.at/aktien/tka.shtml
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31.01.03 14:32:27
30.01.2003 14 : 03 Uhr
Musik aus ferner Zukunft

Berlin - Kurz vor dem Start der dritten Mobilfunkgeneration UMTS hat die Mobilfunkbranche von einem der weltweit führenden Marktforschungsunternehmen, Forrester, erneut einen kräftigen Dämpfer verpasst bekommen. "Ich glaube die Anbieter in Europa träumen. UMTS ist kein großer Wachstumstreiber für die Wirtschaft", verkündete Chefanalyst Lars Godell.

UMTS komme viel später als von den meisten Anbietern versprochen, Mobilfunkkunden seien nicht bereit, dafür Geld auszugeben und die Innovation komme aus anderen Bereichen, bilanzierte der Telekom-Experte die Ergebnisse seiner jüngsten Untersuchungen.

Nicht genug Handys

Während nach einer Umfrage unter 26 europäischen Mobilfunkanbietern die Branche davon ausgeht, dass im Jahr 2007 rund 50 Prozent der Mobilfunkkunden UMTS nutzen werden, meint Forrester, dass es gerade einmal 10 Prozent sein werden. Erfahrungen in Japan hätten gezeigt, dass 3G sich nur langsam durchsetze. Zudem würden in den nächsten zwei Jahren nicht genug UMTS-Handys am Markt sein und in den drei darauf folgenden Jahren werde UMTS wahrscheinlich nur in den Großstädten funktionieren.

Konsumenten wollen nicht zahlren

Die Konsumenten seien außerdem kaum bereit für neue UMTS-Services zu zahlen. Nur 24 Prozent hätten in einer Umfrage unter 23.000 Verbrauchern zu Mitte des Vorjahres Interesse an kostenpflichtigen Mobilfunkanwendungen gezeigt.

Rentabilität

Insgesamt haben die europäischen Betreiber laut Forrester zwischen 250 und 300 Milliarden Euro für UMTS ausgegeben. Den Break-Even für diese Investitionen erwartet Godell - in der Branche bereits als "gloomy Godell" (Griesgram Godell) verschrien - für den durchschnittlichen UMTS-Betreiber in Europa erst 2014. Österreich liegt hier genau im EU-Schnitt, in Deutschland rechnet Forrester mit einer Amortisierung der UMTS-Ausgaben erst 2016.


00000000000000000000000000000000000000000000000000000000000

30.01.2003 14 : 03 Uhr
Branche stimmt Forrester nicht zu

Rene Obermann, Chef der Deutsche Telekom-Tochter T-Mobile, beharrte darauf, dass die Akzeptanz der Kunden für UMTS-Handys viel schneller kommen werde, als von Forrester prognostiziert. T-Mobile wird laut Obermann im dritten Quartal in Deutschland mit 5.000 Standorten UMTS starten, in Österreich sollen es mehrere hundert Standorte sein. In Deutschland sei T-Mobile selbst unter Abzug aller Kosten - auch für UMTS - hoch profitabel, sagt Obermann.

Handy-Erzeuger: Geräte kommen rechtzeitig

Auch die Handy-Erzeuger wehren sich gegen den Vorwurf Forresters, wonach die neuen Mobilfunkgeräte nicht rechtzeitig zur Verfügung stünden. Laut Nokia-Chef Jorma Ollila werden viele europäische Netzbetreiber im dritten Quartal dieses Jahres mit kommerziellen UMTS-Angeboten starten. Nokia habe tausende Testhandys bereits im Sommer des Vorjahres zur Verfügung gestellt. Diese Tests seien weit fortgeschritten. Mit dem dritten Quartal würden Nokias UMTS-Handys zur Verfügung stehen.

Auch Siemens-Konzernchef Heinrich von Pierer versprach, rechtzeitig genügend Geräte auf den Markt zu bringen. Das erste UMTS-Gerät - eigentlich ein Motorola-Handy, das unter dem Namen Siemens verkauft wird - bringt der Münchner Konzern im Juni. Das erste selbst entwickelte Gerät kommt 2004. Wichtig sei aber, so Pierer, dass mit zu hohen Preisen für die neuen Geräte und Services keine "künstlichen Barrieren" geschaffen würden.

Erfolg könnte unerwartet schnell kommen

Generell glaubt der Siemens-Chef, dass die neuen Services jedenfalls "zum Erfolg verurteilt" sind. Dass die Kunden in Umfragen derzeit kein Interesse zeigen, beunruhigt ihn nicht. Kunden seien in der Regel nicht bereit, für etwas zu zahlen, bevor sie das Produkt gesehen haben. Die Erfahrung aus früheren Innovationen habe gezeigt, "dass die Skepsis anfangs größer sein wird, es dann aber schneller gehen wird, als man glaubt", meint Pierer.

apa/stp


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