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eröffnet am 29.11.03 14:19:12 von
neuester Beitrag 16.06.21 21:02:39 von

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03.07.17 12:16:15
Beitrag Nr. 1.831 ()
Hat das Tief von 11,55 ( Freitag ) nochmals unterschritten

111,32 € -1,79% -2,0245 €
12:14 Uhr L&S RT
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03.07.17 12:11:22
Beitrag Nr. 1.830 ()
Bin ja schon ewig bei Bayer mit Aktien ( alle längst doppelt und dreifach bezahlt ) , aber aufgrund Gewinnwarnung und Aussichten ( Monsanto ) nach oben noch zusätzlich mit Optionen ( ohne K.O ) rein.
Call

Denke ma das dreht die Tage deutlich nach oben , wenn DAx hält .

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Der Milliardendeal Monsanto geht für Bayer in die Endrunde
Daumen rauf, Daumen runter - das ist die Frage: Bayer beantragt Freigabe bei der EU

03.07.2017


(dpa) Seit Monaten hängt die milliardenschwere Übernahme des US-Saatgutriesen Monsanto durch Bayer in der Luft. Zahlreiche Wettbewerbsbehörden prüfen die Akquisition, die mit 66 Milliarden US-Dollar der größte Zukauf eines deutschen Unternehmens im Ausland ist. Jetzt hat der Bayer-Vorstand um Konzernchef Werner Baumann in der Hängepartie einen weiteren Schritt nach vorne getan: Wie bereits vor einigen Wochen angekündigt, wurde das Vorhaben nun zur Genehmigung bei der EU-Wettbewerbsbehörde eingereicht.

Damit liegt die Übernahme auf dem Tisch der Brüsseler Kartellwächter. Und sie werden am Ende mit ihrem Votum über das Gelingen oder Scheitern des Zukaufs entscheiden. Der Spruch der Wettbewerbsbehörde ist für Bayer ähnlich wie in den USA, wo die Prüfung schon seit dem vergangenen Dezember läuft, mitentscheidend für das Gelingen des Erwerbs überhaupt. Auch in zahlreichen anderen Ländern nehmen Wettbewerbsaufseher den Deal derzeit unter die Lupe, einige haben ihn bereits abgesegnet.

Brüssel wird sich Zeit nehmen und voraussichtlich in eine vertiefte Prüfung gehen. Dennoch halten Kartellexperten eine Entscheidung bis zum Jahresende nach wie vor für möglich. Davon geht auch Bayer-Chef Baumann aus, der seine Zuversicht erst vor wenigen Wochen erneuerte: Die Gespräche mit den Wettbewerbshütern seien sehr gut und konstruktiv. Dennoch stellt sich Bayer darauf ein, bestimmte Bereiche veräußern zu müssen, um die Freigabe zu erhalten.

«Wir erwarten weiterhin, die Transaktion bis Ende 2017 abschließen zu können», hatte Baumann auf der Hauptversammlung Ende April den Anteilseignern gesagt. Mit Monsanto könne Bayer durch Innovation und ein stärkeres Wachstum langfristig erheblich zusätzlichen Wert schaffen, rührte er die Werbetrommel für den Zukauf.

Tatsächlich stehen die Chancen für Bayer offenbar gar nicht schlecht. Erst vor wenigen Wochen hatten die EU-Kartellwächter unter Auflagen grünes Licht für die Zusammenschlüsse von Syngenta (Schweiz) und ChemChina sowie Dow Chemicals und DuPont (beide USA) gegeben und damit ein Ausrufezeichen gesetzt.

«Ich bin pessimistisch, die Übernahme wird wahrscheinlich genehmigt werden», meint Christine Vogt, Referentin für Landwirtschaft und Gentechnik am Umweltinstitut München. Das Institut verfolgt seit Jahren die Entwicklung auf den Agrarmärkten und die zunehmende Konzentration in der Branche kritisch.

Neben den Freigaben der Übernahmen scheint sich die Agrarchemie auch in der Frage des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat durchzusetzen. So war die European Chemical Agency (ECHA) unlängst zu dem Schluss gekommen, dass das Pestizid nicht als krebserregend einzustufen sei. Doch harmlos ist es keinesfalls. Der US-Staat Kalifornien hatte erst kürzlich Glyphosat zum Schutz des Trinkwassers auf die schwarze Liste gesetzt.

Auch die ECHA räumt ein, dass das Pestizid massive negative Einflüsse auf Artenvielfalt habe, schwere Augenschädigungen hervorrufen könne und giftig sei für das Wasser-Ökosystem. Das ist für Umweltschützer allemal Grund genug, das Herbizid endgültig zu verbannen.

Ob es tatsächlich zu einer Verlängerung der Zulassung von Glyphosat komme, sei keineswegs sicher, macht Vogt vom Umweltinstitut den Kritikern Mut. Die EU-Länder müssten dem schließlich noch zustimmen. Doch die Stimmung spricht nicht unbedingt für die Kritiker. Für Bayer und Monsanto wäre ein Glyphosat-Verbot ein herber Rückschlag. Das Pestizid, das Monsanto unter dem Namen Roundup verkauft, gehört zu den am meisten verwendeten Unkrautvernichtern.


http://www.chemie.de/news/163946/der-milliardendeal-monsanto…
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30.06.17 11:15:55
Beitrag Nr. 1.829 ()
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27.06.17 13:23:14
Beitrag Nr. 1.828 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.213.322 von bonAPART am 27.06.17 12:24:41Der Dax ist im Minus, Bayer eigentlich nicht. Ist doch schonmal ein Statement.
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27.06.17 12:24:41
Beitrag Nr. 1.827 ()
Noch reagiert der Bayer-Kurs nicht, mal schauen wie lange das so bleibt:

Ist der umstrittene Unkrautvernichter Glyphosat krebserregend? Europa sagt nein. In Kalifornien hingegen landet das Mittel jetzt auf der Liste der möglicherweise karzinogenen Chemikalien.
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
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22.06.17 09:59:05
Beitrag Nr. 1.826 ()


Bayer steht operativ gut da, wie man an der Gewinnentwicklung der letzten Jahre (2) sowie den Steigerungsraten (3) erkennen kann (die relativ niedrige Korrelation von 0.63 hängt mit der unstetigen Entwicklung im ersteh Jahrzehnt zusammen). Dennoch ist der Kurs 2015 sogar eingebrochen und hat sich seitdem nur leicht erholt (1). Schuld daran ist die kommende Übernahme von Monsanto. Der hohe Kaufpreis sowie das schlechte Image von Monsanto belasten. Bezogen auf den Fair Value ist BAYER fair oder sogar unterbewertet (4). Auch das historische KGV zeigt eine leichte Unterbewertung an (5). Zwar ist die aktuelle Dividendenrendite mit 2,2 Prozent recht niedrig im Vergleich zu anderen Aktien wie BASF, doch wächst die Dividende sehr dynamisch (6) und ist die Ausschüttungsquote mit rund 40 Prozent im grünen Bereich.
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03.05.17 10:53:58
Beitrag Nr. 1.825 ()
Der Kurs ist - dank auch DAX-ATH - wieder über 110 € geklettert...

Bayer sieht Ziele nach Monsanto-Übernahme intakt


Von Olaf Ridder

BONN (Dow Jones)--Bayer-Chef Werner Baumann hat die bereits genannten Geschäftsziele von Bayer für die Zeit nach der Übernahme des US-Agriokonzerns bestätigt. Auf der Hauptversammlung in Bonn sagte er nach entsprechenden Fragen von Aktionären, die zum Zeitpunkt der Ankündigung gemachten Prognosen seien weiter gültig.

Unter anderem sind Synergien von jährlich 1,5 Milliarden US-Dollar ab dem dritten Jahr nach Abschluss der Transaktion geplant. Zusätzliche Synergien aufgrund des integrierten Angebots würden in den Folgejahren erwartet. Die EBITDA-Marge solle nach dem dritten Jahr bei über 30 Prozent liegen.

Die Dividendenpolitik will Bayer auch nach der Monsanto-Übernahme fortsetzen. Etwa 30 bis 40 Prozent des bereinigten Ergebnisses je Aktie soll auch künftig ausgeschüttet werden. Gewinne von Monsanto könnten sowohl zur Schuldentilgung als auch zur Zahlung interner Dividenden genutzt werden.

Zum Thema Risiken erklärte Baumann, Bayer sehe aufgrund einer stärkeren Diversifizierung für den Gesamtkonzern als Folge der Übernahme kein schlechteres, sondern ein verbessertes Risikoprofil. Das Risiko, dass die Übernahme an wettbewerbsrechtlichen Bedenken scheitern könnte, sieht die Bayer-Führung nicht. Sechs Freigaben für die Fusion lägen bereits vor, etwa 20 Aufsichtsbehörden und Regulierer müssten noch zustimmen.

Ein Verkauf von Geschäftsteilen zur Finanzierung der Übernahme sei nicht vorgesehen. Dass ein Börsengang der Pharmasparte notwendig werden könnte, um die Finanzierung zu ermöglichen, schloss Baumann aus. Dass Bayer den Kauf in bar bezahle, sei das Ergebnis der Verhandlungen. Eine Bezahlung in Bayer-Aktien wäre überdies kurzfristig nicht möglich gewesen, etwa gebe es keine dazu nötige Notierung an der Wall Street.

Zur geplanten Kapitalerhöhung sagte Baumann, diese werde ausschließlich als Bezugsrechtsemission gestaltet werden.

Eine anfängliche Belastung des eingesetzten Kapitals ROCE sei wie bei allen Übernahmen nicht vermeidbar. Bayer gehe aber davon aus, dass sich die Belastung später verringern werde.

Über die Weiterverwendung des Namens Monsanto ist nach Darstellung des Bayer-Chefs bislang noch keine Entscheidung gefallen. Verschiedene Aktionäre hatten in der Aussprache das Risiko eines Reputationsschadens erwähnt. Monsanto ist hierzulande wegen seiner gentechnisch veränderten Saaten und seines Geschäftsgebahrens in einigen Ländern sehr umstritten.
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07.03.17 16:27:12
Beitrag Nr. 1.824 ()
Monsanto wird entsorgt, weil die Natur zurückschlägt
SALVE!

Ich habe heute diesen interessanten Artikel auf New Eastern Outlook gelesen.
Demnach breiten sich seit 2006 in den USA Unkräuter aus, die gegen die Giftkeule von Monsanto resistent sind.
http://journal-neo.org/2017/02/13/will-superweeds-choke-gmo-…

Auf Cambridge University Press habe ich auch was zu dem Thema gefunden:
https://www.cambridge.org/core/journals/weed-science/article…

Wenn das stimmt, dann ist Monsanto "toast".
Die Giftnahrung killt zwar noch viele Jahre Menschen, aber man kann damit bald nix mehr verdienen.
Deshalb vermutlich wird Monsanto an die doofen Deutschen in Form von Bayer verklappt.
Prima. Man kassiert ab und entsorgt den Niedergang sowie die weltweite Klagen bei Bayer.

Germans, vortreten...schön zahlen...für alles...aber hopp....

Petronius
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22.02.17 11:11:09
Beitrag Nr. 1.823 ()
Bayer legt bestes Ergebnis der Firmengeschichte vor

Bilanzvorlage: Bayer legt bestes Ergebnis der Firmengeschichte vor
Das Bayer-Werk in Leverkusen (Archivbild). FOTO: dpa, obe fdt mg
Leverkusen . Unsicherheiten bei der geplanten Übernahme des US-Saatgutriesen Monsanto bringen den Bayer-Konzern nicht aus dem Tritt. Bei dem milliardenschweren Zukauf komme das Unternehmen gut voran, erklärte Vorstandschef Werner Baumann am Mittwoch bei der Bilanzvorlage.

http://www.rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/bilanzvorlage…
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29.12.16 15:13:10
Beitrag Nr. 1.822 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.970.791 von R-BgO am 29.12.16 10:43:42
ergänzt um einen short-put
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