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Rein in Dialog, ... (Seite 4017)


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... jetzt stelle man sich vor (bei synaptics schrumpfender mobility sparte) - man würde so einen "deal" mit apple auch für display-komponenten mit apple vereinbaren - damit wäre als paket wohl die refi des synaptics deals (inklusive nettoverschuldung - auflösung der convertible bonds) möglich - und dialog stände ohne nettoverschuldung - mit dem android-mobility-geschäft (sowie dem pc-/iot-geschäft) und vielleicht 1000-1250 leuten von synaptics und 1000-1250 = 2500 mann (500 mehr als bisher) da.

umsatz danach bei 100+xx mio aus apple-unabhängigen geschäft - mit apple restgeschäft vielleicht 150-200mio usd von dialog - dazu iot/pc/android-mobility von synaptics 150-200mio usd - sind dann relativ sichere 300-400mio usd/quartal - ergo 1.2-1.6mrd usd

ein paar 100mio cash für's tagesgeschäft blieben ggf. auch (keine nettoverschuldung)

wenn man die non-gaap / gaap-lücke (allein durch management-konso dürfte da einiges gehen - ggf. zusätzlich durch einmalige ppa-konso) schliesst - dann passt auch das ergebnis ...

so würde der synaptics deal sinn ergeben - insbesondere wenn man sich dann weiter nach "greater china" orientiert / bzw. durch einen entpsrechenden ankeraktionär mit sperrminoritätsbeteiligung orientiert wird ...
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.053.910 von dlg am 24.06.18 09:41:13Es will mir nicht einleuchten, was das strategische Interesse von Apple sein soll, den ganzen PMIC-Kram selbst herzustellen. Ist das etwas, womit sich Apple ggü. seine Wettbewerbern entscheidend differenzieren kann und Zulieferer nicht in der Lage sind, das zu liefern? Sind die Margen der Zulieferer zu hoch? Ich verstehe den Schritt von Apple als Maßnahme, das Risiko abzusenken, erpressbar zu werden und auf den Preis zu drücken. Das würde aber für mich bedeuten, dass da immer noch Umsatz für Dialog bleibt, auch wenn deutlich niedriger ...
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.057.075 von Weinberg-CP am 25.06.18 00:37:03Wieviele Komponenten hat ein IPhone?
Was ist davon am Teuersten?
Was ist strategisch am Wichtigsten?
Was bringt die meisten Arbeitsplätze in die USA, ohne die Gewinnmarge zu schmälern?

Apple wird schlimmstenfalls nicht selbst herstellen wollen, sondern diesen PMIC nur selbst entwickeln. So habe ich das bisher verstanden. Zumindest solange wie Trump keine hohen Strafzölle auf IPones erhebt.

Sollte Trump Strafzölle auf weitere 200 Milliarden $ Einfuhrvolumen erheben, wird China mangels eigener Importe auf den Finanzsektor ausweichen. So ist in den Nachrichten zu lesen. Ganz viele Hardware-Produzenten lassen ja in China ihre Platinen und Geräte bauen. Das wird China nicht von sich aus einstellen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.057.354 von Wertefinder1 am 25.06.18 07:12:18Trump strafzölle auf i-phones???? Das müssten wohl eher die europäer als vergeltung machen (autos). Dann würde es so richtig lustig.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.057.354 von Wertefinder1 am 25.06.18 07:12:18Als einen der nächsten Schritte müsste das PM im Prozessor untergebracht werden. Von daher ist es naheliegend, das KnowHow näher zur Prozessorentwicklung zu bringen.

Dass Zölle irgendwas damit zu tun haben, dürfte weit hergeholt sein. Tim Cook konnte so argumentieren, damit Trump irgendeine Begründung geliefert bekommt, iPhones von der Bezollung auszunehmen.
Die Zollspielereien werden sowieso bald abgebrochen werden müssen. Der Freihandel beschert bisher gerade den USA günstige Preise. Die Zölle werden genau dort zuschlagen, wo es die amerikanischen Verbraucher trifft. Preise steigen, dann steigen die Zinsen und diese Kombination trifft auf den hohen Verschuldungsstand der Bürger. Je eher Trump eskaliert, um so schneller hängt sich das System auf. Die Zinserhöhungen haben die Nebenwirkung, dass der Dollar mehr wert wird.

Zölle dürften für Dialog keine Rolle spielen, ob sie nun kommen oder nicht. Ob das mit der Übernahme dieses mal klappt, ist viel interessanter. Noch ein Atmeldebakel? Dass sich der Stopp der Übernahme positiv auf den Kurs auswirkte, kann nun wirklich keiner behaupten.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.057.735 von Paral am 25.06.18 08:24:48PM im Prozessor - das zeugt wohl allenfalls von einer gewissen unkenntnis ...

in einem sub-16nm prozess wrd sicher niemand analog-mixed-strukturen unterbringen, die swiched-powersupplies benötigen - abgesehen davon profitieren pmic von speziellen anlaog mixed prozessen - die zusäätzlichen layer spendiert sicher niemand auf einem prozessor die und treibt damit die kosten ...
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.058.344 von sleupendriewer_ am 25.06.18 09:35:04Ja, gut formuliert, "eine gewisse Unkenntnis". Intel hats probiert. Hat nicht geklappt. Bei Grafik konnte ich noch nicht glauben, dass die im Proz untergebracht werden kann. Nach AMD hat das auch bei Intel funktioniert. Es wird weitere Komprimierungen/Integration geben. Die Anzahl der Bauteile wird weiter sinken.
Vo daher beziehe ich die Logik, dass Apple die Zahl der externen Bauteilzulieferer reduziert. Nicht wegen Zoll oder Trump.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.056.742 von sleupendriewer_ am 24.06.18 22:24:47
JB und waghalsige manöver
@Sleupe so interessant Dein Vorschlag für den Verkauf von Geschäftsteilen inkl. der von Synaptics und deals mit Apple sind.

Meinst Du wirklich JB wäre hier der richtige Mann für? Ich hatte jetzt nicht das Gefühl, dass JB ein Mann der heißen deals ist....geschweigen denn das er mal locker ein paar hundert mio Kredit aufnimmt, ein Unternehmen filetiert und sich so neu aufstellt....er kommt mir doch eher wie das schwäbische Milchmädchen vor.

Kann mich natürlich auch täuschen ;)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.059.430 von nobermai am 25.06.18 11:39:06Naja - ich würde insgesamt den Verkauf von Geschäftsanteilen an Apple als losgelöste Option sehen - frei nach dem Motto : Was Du (mittelfristig) nicht halten kannst, das kannste auch loslassen ...

Wenn man sich anhand des noch zu erwartenden Cashflows von Apple in den Jahren bis 2022/23 überlegt was da bei Dialog ankommt - dann wäre es für beide Seiten ja durchaus eine Option, wenn Dialog hier einen Teil der Mannschaft + Lizenzen für das Design an Apple verkauft und so einmalige Einnahmen hat - und die Mannschaft auf eine auskömmliches Mass reduziert - und ggf. auch die Anzahl der Aktien entsprechend reduziert - bzw. dann soviel cash hat, dass die Marketcap damit locker überkompensiert wird - ohne dass es einen wesentlichen Abfluss in den nächsten Jahren gibt ...


Das würde wohl früher oder später die Bewertung auch staabilisieren ...

Da jetzt der Synaptics-Deal hier gespielt wird - ist das nur eine erweiterte Antwort auf die Frage, wie man hier zu hinreichenden Mitteln kommen kann - ohne dass man eine eklatante Zwischenfinanzierung braucht ...

Ob Mr. B dazu imstande ist - keine Ahnung - aber ein paar "große" Ansätze hatte er ja bereits in der Vergangenheit - auch wenn manches am Ende nicht konvergiert ist ...

Auch Synaptics ist ja doch ein relativ amitioniertes Vorhaben - bei dem man nur hoffen kann, dass Dialog nutzt, dass Synaptics aufgrund des detoriierenden Mobility-Segments am Ende vielleicht doch zu einem vertretbaren Preis/Kurs übernommen werden kann - sprich man muss hoffen, dass Mr. B dabei das notwendige Augenmaß hat (manchmal ist ein "nein" die bessere Lösung - und ein Plan B auch eine Option - bspw. Rückkauf von 40-50%(-70%) der eigenen Aktien über die nächsten 4-5Jahre ...)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.059.574 von sleupendriewer_ am 25.06.18 11:55:30ich habe damals das Imagination Desaster nicht richtig verfolgt.
Gab es da von Apple jemals den Vorschlag einen teil des Unternehmens oder Know How, Mitarbeiter, etc. zu kaufen? Wenn nicht, warum sollte es Apple diesmal tun?

Prinzipiell sind Assett Verkäufe immer eine Option, aber hier bestehen die Assetts aus MA und Patenten.
Das eine wäre ggf. noch ok, wenn diese bei Apple in MUC bleiben würden und für Apple arbeiten wollen. Das andere interessiert Apple nur wenn es Ihre eigenen Patente sind.

Aber wie gesagt, interessant wäre es. Aber mit dem CEO mmn nicht realistisch.
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