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DAX-Werte im Chartcheck - Beliebteste Beiträge


DAX
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Die Dax-Werte A - B im Chartcheck

Prognosehorizont der Analysen: kurzfristig.

Letzte Kommentare A - B unter:


Adidas-Salomon




Verschnaufpause ist eingetreten am Widerstandsniveau 72/73 Euro – eine Trendwende kann noch nicht prognostiziert werden. Stop bei ca. 68 Euro.



Allianz




Der kurzfristige Aufwärtstrend – bestehend seit April ist weiterhin in Gefahr. Allianz scheint erhebliche Schwierigkeiten zu haben, den Widerstand bei 350/355 Euro zu knacken. Schwach ist, dass die Aktie es im letzten Anlauf auch nicht geschafft hat, bis zum Widerstand zu laufen – sie ist am Abwärtstrend abgeprallt. Die Aktie sollte bis 325 Euro zurückfallen – ein Break der 325 ist wahrscheinlicher als ein erneuter Anlauf an den Widerstand. Bei Break der 325 sind 310 das nächste Kursziel.


BASF




Die Aktie entwickelt sich gut und das nächste Kursziel liegt bei 50 Euro – Stop bei ca. 45 Euro kann nun angehoben werden z.B. auf 46 oder etwas weiter bei ca. 44 Euro.



Bayer




Bayer lief in einem fallenden Dreieck. Der Ausbruch nach unten mit Kursziel ca. 41 Euro hatte stattgefunden. Der Rebreak der 45 Euro stimmte jedoch optimistisch und negierte die Aussage des fallenden Dreiecks – negativ zu werten ist jedoch, dass es die Aktie nicht geschafft hat, bis zum Abwärtstrend, der aktuell bei ca. 47,80 Euro verläuft, zu klettern. Ein Rückfall auf 45 Euro sollte eintreten. Bei Break der 45 Euro – davon ist im Moment noch nicht auszugehen – sind schnell wieder 42,50 Euro möglich.




Bay. Hypo-Vereinsbank




Die Chance auf einen Break des Widerstands bei 59 Euro ist vertan. Die längere weiße Kerze vom Freitag hat keinerlei weitere Kaufneigung in den Wert gebracht. Trotzdem gilt: gute Unterstützung bei ca. 55/56 Euro. Erst der Break des Abwärtstrends bei ca. 58,30 Euro in Verbindung mit dem überschreiten des Widerstands bei 59 Euro generiert ein Kaufsignal. Verkaufssignal entsprechend bei Break der Unterstützung.




BMW




Die Aktie versucht zum wiederholten Male an die alten Höchstkurse heranzulaufen. Doch die 40 Euro erweisen sich noch als hartnäckiger Widerstand auf dem Weg nach oben. Die Aktie zeigt jedoch Stärke, daher sollte sie gehalten werden. Ein Break unter 36 Euro ist als klares Verkaufssignal mit Kursziel 32 Euro zu interpretieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.583.039 von actr am 16.04.15 20:44:38
Zitat von actr:
Zitat von geldmanager: ...

In Frankfurt stehen die Wertpapierspezialisten unter einen enormen " Wettbewerbdruck" die müssen sehr schnell u flexibel in die Aktienmärkte investieren.Der eine oder ander Spezie versucht sich in andere Märkte.
Nur in Berlin !?!
Nein Ich denke das die Reichen sehr Stark angagiert in München sind.
Sollen doch einige wohlhabende Kunden aus München kommen.
Erfolgreiche Kunden braucht das Land :)
Was machen die Daytrader-Tageshändler in FFM, wenn Ihnen die vielen Kursstellungen weg laufen !
Später drauf springen, oder doch noch Rechtzeitig aufs Pferdchen springen bevor es weg reitet.
Muss ja jeder selber wissen.
Quantitäts Aktie ist nur was für " Hartgesottene " die sich ein totalverlust erlauben können.Aber dafür auch das Risiko einen hohen Umsatz einzuheimsen möglich wäre.Cash was aus dem De Aktienmarkt gepumpt wird, muss investiert werden.Da ja bekanntlich die Märkte total überteuert sind, u nicht mal Andreas Müller mit einer Kneifzange anfassen wird.Es die eine oder andere Quantität an Aktie hoch gehandelt werden kann.
Nur m.m.
Lbg
GM.


Ja, überall wird so schnell getradet - es ist eine Computerspiel mittlerweile geworden :(. Die ganz großen Geschäfte werden doch im Sekundentakt über die Bankcomputer oder Traderfirmen-Computer gemacht. Da kommt doch keine Einzelner mit:(. Wenn ich mir noch dazu die News über die diversen Absprachen durchlese - dann wird mir einfach nur schlecht!


Traderfirmen: damit meine ich im speziellen die Hedgefonds etc.
Die Dax-Werte C - D im Chartcheck
Prognosehorizont der Analysen: kurzfristig.

Letzte Kommentare C - D unter:


Commerzbank




Erholungstendenzen sind vorbei. Mit höheren Umsätzen geht es zum nochmaligen Test der 28 Euro. Aufgrund der Dynamik sollte ein Break erfolgen, dieser hätte einen Rückgang bis auf ca. 26/25 Euro zur Folge. Auf diesem Niveau verläuft ein langfristiger Aufwärtstrend.



Daimler-Chrysler AG




Die Aktie ist über einen leichten Widerstand bei 55 Euro gestiegen, hier haben sich jedoch Gewinnmitnahmen eingestellt. Stop bei ca. 53 Euro. Ein starkes Kaufsignal ergibt sich bei signifikantem Break der 57/58 Euro.



Degussa




Zum Kommentar vom Montag nur eine kleine Ergänzung: die Chancen für eine Erholung steigen leicht. Degussa konnte von der allgemein positiven Stimmung nicht profitieren. Auch wurde die leichte Unterstützung von 32,50 Euro gebrochen. Erst ein Rebreak der 32,50 eröffnet Erholungschancen. Risiko bis 30 Euro besteht.



Deutsche Bank




Die Dt. Bank hält sich noch – doch eine Entscheidung sollte in den nächsten Tagen eintreffen. Die letzten Tageskerzen signalisieren sowohl leichte Unterstützungsbereitschaft gepaart mit zunehmender Unsicherheit - , Kaufneigung zum Einstieg ist jedoch nicht zu erkennen. In der jetzigen Phase: abwarten und beobachten. Kaufsignal bei Break der 88 Euro. Verkaufssignal bei unterschreiten der letzten Tiefs. Die Gefahr besteht, dass bei unterschreiten der 80 Euro ein langfristiger Aufwärtstrend gebrochen ist.



Deutsche Post




Mit recht hohen Umsätzen konnte die Postaktie gestern zulegen um heute zu verschnaufen. Die Aktie könnte nochmals zurückkommen, da aktuell ein stärkerer Widerstandsbereich erklommen wurde, es mehren sich nun allerdings die Anzeichen für eine stabile Bodenbildung der Aktie. Die Chancen für eine Trendwende stehen gut.


Dresdner Bank




Schwäche zeigt die Aktie, da der Widerstand bei ca. 55 Euro nicht nochmals angelaufen wurde. Unterstützung bei ca. 51,50,. Ein Break des Widerstands ist wieder weiter weg gerückt - stärkere Abgaben sollten bei einem Break der Unterstützung erfolgen – daher Stop bei ca. 51.



Deutsche Telekom AG




Break der 25 Euro auf Tagesschlusskurs generierte Kaufsignal. Die 27 erweisen sich als kräftiger Widerstand. Positiv ist, dass die Aktie keinen starken Abprall an dieser Marke erlitten hat, daher sind noch ca. 29 bis max. 31,50 Euro möglich. Gute Unterstützung bei 23,30 Euro.
TecDax Schlußbericht
TecDax: Stratec fällt


Dienstag, 14. April 2015 um 17:45

SK: - 10 1.678
Neues AH: 1.694,30
TT: 1.673

http://www.instock.de/index.php?aid=38042
USA Schlußbericht
New York: Tesla im Rückwärtsgang


Dienstag, 14. April 2015 um 22:32


Dow Jones-Index + 60 18.037
S&P 500 + 3 2.096
Nasdaq Composite -11 4.977

http://www.instock.de/aid=38044.phtml
Termine
Termine am 15. April


Dienstag, 14. April 2015 um 22:48


USA:
Bank of America / Zahlen 1. Quartal
Netflix / Zahlen 1. Quartal


http://www.instock.de/index.php?aid=38046
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.558.340 von geldmanager am 14.04.15 11:41:21
Zitat von geldmanager:
Zitat von actr: ...
USA Schlußbericht
Dienstag, 14.04.2015 - 23:10 Uhr


US INDIZES – Kehren die Käufer zurück?


Nach einem schwachen Wochenbeginn, kehrten heute die Käufer mehrheitlich in die Märkte zurück. Reicht das schon für eine neue Bewegung?

http://www.godmode-trader.de/analyse/us-indizes-kehren-die-k…
K+S
K&S entwickelt Software zur Optimierung von Photovoltaik-Kraftwerken mit Batteriespeichern

15.04.2015 | 08:10

Die gesicherte Einspeisung von Solarstrom aus Photovoltaik-Anlagen in die vorhanden Stromnetze sei in Deutschland in Zukunft nicht mehr uneingeschränkt möglich, berichtet die K&S Ingenieurpartnerschaft Krug & Schram (München).

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2015-04/33400569…
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.577.507 von geldmanager am 16.04.15 11:42:57
Zitat von geldmanager:
Zitat von actr: ...

In USA wären diese Summen ein Klacks, aber in Frankfurt ist das anders:)


In Frankfurt stehen die Wertpapierspezialisten unter einen enormen " Wettbewerbdruck" die müssen sehr schnell u flexibel in die Aktienmärkte investieren.Der eine oder ander Spezie versucht sich in andere Märkte.
Nur in Berlin !?!
Nein Ich denke das die Reichen sehr Stark angagiert in München sind.
Sollen doch einige wohlhabende Kunden aus München kommen.
Erfolgreiche Kunden braucht das Land :)
Was machen die Daytrader-Tageshändler in FFM, wenn Ihnen die vielen Kursstellungen weg laufen !
Später drauf springen, oder doch noch Rechtzeitig aufs Pferdchen springen bevor es weg reitet.
Muss ja jeder selber wissen.
Quantitäts Aktie ist nur was für " Hartgesottene " die sich ein totalverlust erlauben können.Aber dafür auch das Risiko einen hohen Umsatz einzuheimsen möglich wäre.Cash was aus dem De Aktienmarkt gepumpt wird, muss investiert werden.Da ja bekanntlich die Märkte total überteuert sind, u nicht mal Andreas Müller mit einer Kneifzange anfassen wird.Es die eine oder andere Quantität an Aktie hoch gehandelt werden kann.
Nur m.m.
Lbg
GM.


Ja, überall wird so schnell getradet - es ist eine Computerspiel mittlerweile geworden :(. Die ganz großen Geschäfte werden doch im Sekundentakt über die Bankcomputer oder Traderfirmen-Computer gemacht. Da kommt doch keine Einzelner mit:(. Wenn ich mir noch dazu die News über die diversen Absprachen durchlese - dann wird mir einfach nur schlecht!
USA
Der unsichtbare Bärenmarkt!

27. Juni 2015 |

Von Markus Koch |

Die Wall Street erlebt derzeit einen Bärenmarkt im Seitwärtstrend. Diese These nimmt zunehmend Form an. Der Dow Jones steckt seit sechs Monaten in einer der engsten Handelsspannen seit den 1920er-Jahren.

http://dieboersenblogger.de/56273/2015/06/der-unsichtbare-ba…
Soziales
..

16.05.2016 03:00

DIW-Präsident: "Das macht Deutschland für Einwanderer so attraktiv"


Marcel Fratzscher, der Präsident des Deutschen ­Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), über Helikoptergeld und den richtigen Weg, Vermögen aufzubauen.

http://www.finanzen.net/nachricht/private-finanzen/Euro-am-S…
Dax
..
04.06.2016 | 11:55

Die Chance auf eine Sommerrally: .

Die Tage der Entscheidungen rücken näher - und damit die Weichenstellung für die Märkte.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/marktberichte/d…
Aixtron
06.01.2018 | 16:38


Chartanalyse zeigt Kaufsignal in Aixtron: Welches Kursziel lässt sich ermitteln?'

https://trading-treff.de/trading-an-der-boerse/aktien/charta…
03.06.2011 22:28

GESAMT-ROUNDUP: Atomkraftwerke gehen stufenweise vom Netz


Die Atomkraftwerke in Deutschland sollen bis 2022 in klar festgelegten Stufen abgeschaltet werden. Jedem AKW werde ein "Endproduktionsdatum" zugeordnet, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach einem Gespräch mit den 16 Ministerpräsidenten am Freitag in Berlin. Über die dauerhafte Stilllegung der acht nach dem GAU von Fukushima bereits vorübergehend abgeschalteten AKW hinaus wurden die Jahre 2015, 2017,
2019 und 2021 sowie 2022 vereinbart.


"Das ist selbstverständlich rechtssicher", sagte Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) nach einem Treffen der Spitzen von Union und FDP mit Blick auf mögliche Klagen der Konzerne. Bei dem Treffen wurde am Freitagabend der Abschaltplan abgesegnet. Demnach könnte nach den acht sofort stillzulegenden AKW als nächstes 2015 das Grafenrheinfeld in Bayern vom Netz gehen. Am Montag will das Kabinett das neue Atomgesetz beschließen. Röttgen rief zu einem breiten Konsens auf.


Die zunächst erwogene Abschaltung vieler AKW auf einmal erst 2021/2022 hatten die Bundesländer bei einer Vorbereitung des Treffens mit Merkel abgelehnt und damit den Handlungsdruck auf die Kanzlerin erhöht. Auch SPD und Grüne hatten eine geballte
Abschaltung erst 2021/2022 kritisiert. Greenpeace hatte von einem Atomausstieg als Mogelpackung gesprochen.


Mit Merkels Kehrtwende ist der Weg zu einem Konsens mit der Opposition womöglich geebnet, denn so wird die Atomstrommenge bis zum Ausstieg verringert und der Ausstieg beschleunigt. Allerdings halten sich die Grünen ihre Zustimmung noch offen, gegebenenfalls soll ein Sonderparteitag am 25. Juni entscheiden.


Trotz der Ablehnung der Länder will die Regierung aber bis 2013 an einem Reserve-AKW für den Fall von Stromengpässen festhalten. Das hatte aus Gründen der Versorgungssicherheit besonders FDP-Chef und Wirtschaftsminister Philipp Rösler gefordert.


Merkel betonte, dies sei nur die letzte Option. Zuvor solle versucht werden, mit Gas- und Kohlekraftwerken Engpässe abzufedern. Die Bundesnetzagentur wolle bis August Auskunft geben, ob dies ohne Atomkraftwerk möglich sei. Wenn nicht, müsse Ersatz gefunden werden.


Die Netzbetreiber rechnen mit einem zusätzlichen Strombedarf von bis zu 2000 Megawatt an kalten Wintertagen, weil dann kaum Solar- und Importstrom zur Verfügung stehen.


Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) sagte: "Nach dem Gespräch heute mit der Bundesregierung sage ich, dass die Möglichkeit besteht zu einem breiten parteipolitischen Konsens für das, was Rot-Grün schon einmal vereinbart hatte." Die
SPD-Länder seien zum Energiekonsens bereit. Entscheidend sei, dass der Prozess unumkehrbar angelegt werde und es keine Hintertüren gebe.


Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) betonte, mit dem stufenweisen, verlässlichen, irreversiblen Ausstieg sei eine verlässliche Variante gefunden worden. So könnten auch "Misstrauensdiskussionen" abgeräumt werden.


Die Bundesländer hatten zuvor in wichtigen Punkten wie dem "Stand By"-AKW und dem Abschalttempo deutlich Position gegen das ursprüngliche Konzept der Bundesregierung bezogen. "Es ist ganz wichtig, dass wir 16 Länder zusammenbleiben", sagte Haseloff.


Die Länder sprachen sich zudem dafür aus, zur Beschleunigung des Gesetzgebungsverfahrens Bundestag und Bundesrat parallel mit dem Energiepaket zu befassen. Das ist auch notwendig, weil sonst keine gesetzliche Grundlage vorliegt für die endgültige Stilllegung der vorläufig abgeschalteten AKW, also der sieben ältesten und Krümmel.
Die Betriebszeit der neun laufenden AKW soll auf 32 Jahre festgelegt werden plus die übertragenen Strommengen von den stillgelegten AKW.


Die beschleunigte Energiewende verursacht bei den großen deutschen AKW-Betreibern einer Studie der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) zufolge Vermögensschäden bis zu 22 Milliarden Euro.


Die Bundesregierung suche einen Konsens mit den Ländern, auch wenn viele Gesetze nicht zustimmungspflichtig seien, begrüßte Haseloff. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) betonte, die Energiekonzerne hätten Rückstellungen von 20 Milliarden Euro für den Rückbau der AKW. Beim Thema Endlager-Suche forderten die Länder eine Lösung. Merkel will eine gesetzliche Regelung bis Ende 2011.


Niedersachsen pocht bei der Energiewende auf mehr Mitsprache beim Netzausbau. Nach Ansicht von Ministerpräsident David McAllister (CDU) sollen Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern aufgeteilt werden. Der Bund sei nicht gut beraten, Höchstspannungstrassen selbst zu planen, sagte er im Deutschlandfunk. Das Raumordnungsverfahren könne auf den Bund übertragen werden, die Planfeststellungsverfahren sollten bei den Ländern verbleiben. Dieser Vorschlag wird laut Merkel nun in einer Arbeitsgruppe geprüft.


Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) betonte mit Blick auf den nun greifbar gewordenen Konsens: "Wenn die Bundesregierung den Ländern folgt, könnte das ein sehr tragfähiger gesellschaftlicher Kompromiss sein, der auch allen Investoren in alternative Energien Investitionssicherheit gibt."/ir/du/sam/DP/she


ISIN DE0007037129 DE000ENAG999 DE0005220008


AXC0185 2011-06-03/22:28


© 2011 dpa-AFX
10:10 Uhr

Wachstum unterm Halbmond
Martin Weiß

Der türkische Aktienmarkt gehörte in den letzten Jahren zu den Top-Performern unter den internationalen Börsen. Der Trend dürfte sich nach einer Konsolidierungsphase fortsetzen. Mit den richtigen Fonds können Anleger mitverdienen.
"Der Zeitpunkt ist ungünstig" - auf der Stirn von Murat, der mich vom Flughafen ins Hotel bringen soll, zeichnen sich Sorgenfalten ab. "Der Verkehr zu dieser Tageszeit ist höllisch." Wie sich wenige Minuten später herausstellt, bezeichnet "höllisch" die Rush Hour in Istanbul ganz gut. In langen Schlangen kriecht die Blechlawine von allen Seiten der Metropole entgegen und verlangt den Fahrern vor allem eines ab: Geduld.

Explosives Bevölkerungswachstum

In der Türkei sind 15 Millionen Kraftfahrzeuge registriert, 1,7 Millionen davon allein in Istanbul. Gefühlt sind an diesem Abend alle auf einmal unterwegs. Offizielle Zahlen zum Verkehr gibt es zwar, kaum jemand schenkt ihnen aber Glauben. So wenig wie den Veröffentlichungen zur Einwohnerzahl Istanbuls. Die beläuft sich offiziell auf 13 Millionen. "17 Millionen trifft es eher", sagt Murat und konzentriert sich wieder auf den Verkehr. 1970 lebten in der Stadt am Bosporus gerade einmal eine Million Menschen.

Land vor der (Wahl-)Entscheidung

Je weiter man sich der Innenstadt nähert, desto mehr Plakate und Vimpel, letztere an langen Schnüren über die Straßen gepannt, zeugen von der bevorstehenden Wahl in der Türkei. Am 12. Juni wählt das Land seine Regierung.

Recep Tayyip Erdogan (AKP), seit 2003 amtierender Ministerpräsident, hofft auf eine dritte Amtszeit. Jüngste Umfragen sehen Erdogan und seine Partei AKP klar vorne. Günther Schwabl favorisiert ihn ebenfalls: "Für uns zählt, dass es am Ende klare Verhältnisse gibt", so der Co-Fondsmanager des ESPA Stock Istanbul. Andernfalls herrsche Unsicherheit. Die sei bekanntlich Gift für die Börse. Für Schwabl sind stabile politische Rahmenbedingungen die Grundvoraussetzung, damit am Aktienmarkt nach der Korrektur die Trendwende eingeläutet wird.

Konsolidierung auf hohem Niveau

Der Leitindex ISE 30 hat nach einer furiosen Performance 2009 und 2010 seit Anfang des Jahres 20 Prozent an Wert eingebüßt. "Vor dem Hintergrund des steilen Kursanstiegs ist die Korrektur eigentlich nichts Besonderes," relativiert Schwabl. Von einer Überbewertung des türkischen Aktienmarktes könne nicht die Rede sein. "Das KGV für 2011 beträgt 10, das für das nächste Jahr liegt unter 10. Das Wachstum ist weiter sehr stark. Die Wachstumsstory Türkei ist also völlig intakt." Derzeit bevorzugt Schwabl und sein Team Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Energie und Konsum.

Zinserhöhung erwartet

"Auch wenn unter den 2011 bislang generell enttäuschenden Emerging Markets nur wenige schlechter abschnitten als die Türkei, spricht mittel- bis langfristig vieles für eine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte am Bosporus", äußert sich auch Gregor Holek positiv. Der Fondsmanager und Türkei­e­xperte managt bei Raiffeisen Capital Management den Osteuropa-Fonds und unterstreicht das enorme Wachstumspotenzial des Landes. "2010 belief sich das dynamische Wirtschaftswachstum auf 9,2 Prozent, damit war die Türkei die am schnellsten wachsende Volkswirtschaft Europas."

Wie Günther Schwabl rechnet auch Holek wegen der steigenden Inflation mit einer Anhebung der Leitzinsen von aktuell 6,25 Prozent. "Wir erwarten erste Zinserhöhungen im zweiten Halbjahr 2011. Das Zinsniveau bleibt aber für türkische Verhältnisse sehr niedrig". Der Portfoliomanager geht deshalb nicht davon aus, dass der Binnenkonsum langfristig Schaden nimmt.

Überdurchschnittliche Chancen

Fazit: Der türkische Aktienmarkt befindet sich auf Konsolidierungskurs, besitzt auf längere Sicht aber hohes Potenzial. Das gilt umso mehr, sollte Standard & Poor's das Kredit-Rating wie erwartet auf "Investmentgrade" hochstufen. Der Kauf von türkischen Einzelaktien ist in Deutschland praktisch unmöglich, Anleger können aber auf Fonds und ETFs (siehe unten) ausweichen.

Eine gewisse Geduld kann nicht schaden. Dass sich die am Ende unter Umständen schneller auszahlt als gedacht, weiß auch Murat. Aus der von ihm befürchteten Fahrzeit von zwei Stunden vom Flughafen ins Hotel, wurden 50 Minuten.


Fonds/ETF WKN Kurs Chance Risiko

ESPA Stock Istanbul (T) 694 674 373,57 € 4 3
Raiffeisen Osteu. (VT) 622 904 310,19 € 4 3
Turkey Titans 20 LYX 0AK 45,51 € 4 3

Stand: 27.05.2011
Wachstum unterm Halbmond
Martin Weiß

Der türkische Aktienmarkt gehörte in den letzten Jahren zu den Top-Performern unter den internationalen Börsen. Der Trend dürfte sich nach einer Konsolidierungsphase fortsetzen. Mit den richtigen Fonds können Anleger mitverdienen.
"Der Zeitpunkt ist ungünstig" - auf der Stirn von Murat, der mich vom Flughafen ins Hotel bringen soll, zeichnen sich Sorgenfalten ab. "Der Verkehr zu dieser Tageszeit ist höllisch." Wie sich wenige Minuten später herausstellt, bezeichnet "höllisch" die Rush Hour in Istanbul ganz gut. In langen Schlangen kriecht die Blechlawine von allen Seiten der Metropole entgegen und verlangt den Fahrern vor allem eines ab: Geduld.

Explosives Bevölkerungswachstum

In der Türkei sind 15 Millionen Kraftfahrzeuge registriert, 1,7 Millionen davon allein in Istanbul. Gefühlt sind an diesem Abend alle auf einmal unterwegs. Offizielle Zahlen zum Verkehr gibt es zwar, kaum jemand schenkt ihnen aber Glauben. So wenig wie den Veröffentlichungen zur Einwohnerzahl Istanbuls. Die beläuft sich offiziell auf 13 Millionen. "17 Millionen trifft es eher", sagt Murat und konzentriert sich wieder auf den Verkehr. 1970 lebten in der Stadt am Bosporus gerade einmal eine Million Menschen.

Land vor der (Wahl-)Entscheidung

Je weiter man sich der Innenstadt nähert, desto mehr Plakate und Vimpel, letztere an langen Schnüren über die Straßen gepannt, zeugen von der bevorstehenden Wahl in der Türkei. Am 12. Juni wählt das Land seine Regierung.

Recep Tayyip Erdogan (AKP), seit 2003 amtierender Ministerpräsident, hofft auf eine dritte Amtszeit. Jüngste Umfragen sehen Erdogan und seine Partei AKP klar vorne. Günther Schwabl favorisiert ihn ebenfalls: "Für uns zählt, dass es am Ende klare Verhältnisse gibt", so der Co-Fondsmanager des ESPA Stock Istanbul. Andernfalls herrsche Unsicherheit. Die sei bekanntlich Gift für die Börse. Für Schwabl sind stabile politische Rahmenbedingungen die Grundvoraussetzung, damit am Aktienmarkt nach der Korrektur die Trendwende eingeläutet wird.

Konsolidierung auf hohem Niveau

Der Leitindex ISE 30 hat nach einer furiosen Performance 2009 und 2010 seit Anfang des Jahres 20 Prozent an Wert eingebüßt. "Vor dem Hintergrund des steilen Kursanstiegs ist die Korrektur eigentlich nichts Besonderes," relativiert Schwabl. Von einer Überbewertung des türkischen Aktienmarktes könne nicht die Rede sein. "Das KGV für 2011 beträgt 10, das für das nächste Jahr liegt unter 10. Das Wachstum ist weiter sehr stark. Die Wachstumsstory Türkei ist also völlig intakt." Derzeit bevorzugt Schwabl und sein Team Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Energie und Konsum.

Zinserhöhung erwartet

"Auch wenn unter den 2011 bislang generell enttäuschenden Emerging Markets nur wenige schlechter abschnitten als die Türkei, spricht mittel- bis langfristig vieles für eine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte am Bosporus", äußert sich auch Gregor Holek positiv. Der Fondsmanager und Türkei­e­xperte managt bei Raiffeisen Capital Management den Osteuropa-Fonds und unterstreicht das enorme Wachstumspotenzial des Landes. "2010 belief sich das dynamische Wirtschaftswachstum auf 9,2 Prozent, damit war die Türkei die am schnellsten wachsende Volkswirtschaft Europas."

Wie Günther Schwabl rechnet auch Holek wegen der steigenden Inflation mit einer Anhebung der Leitzinsen von aktuell 6,25 Prozent. "Wir erwarten erste Zinserhöhungen im zweiten Halbjahr 2011. Das Zinsniveau bleibt aber für türkische Verhältnisse sehr niedrig". Der Portfoliomanager geht deshalb nicht davon aus, dass der Binnenkonsum langfristig Schaden nimmt.

Überdurchschnittliche Chancen

Fazit: Der türkische Aktienmarkt befindet sich auf Konsolidierungskurs, besitzt auf längere Sicht aber hohes Potenzial. Das gilt umso mehr, sollte Standard & Poor's das Kredit-Rating wie erwartet auf "Investmentgrade" hochstufen. Der Kauf von türkischen Einzelaktien ist in Deutschland praktisch unmöglich, Anleger können aber auf Fonds und ETFs (siehe unten) ausweichen.

Eine gewisse Geduld kann nicht schaden. Dass sich die am Ende unter Umständen schneller auszahlt als gedacht, weiß auch Murat. Aus der von ihm befürchteten Fahrzeit von zwei Stunden vom Flughafen ins Hotel, wurden 50 Minuten.


Fonds/ETF WKN Kurs Chance Risiko

ESPA Stock Istanbul (T) 694 674 373,57 € 4 3
Raiffeisen Osteu. (VT) 622 904 310,19 € 4 3
Turkey Titans 20 LYX 0AK 45,51 € 4 3

Stand: 27.05.2011
BMW, Daimler und VW: Wann geht es endlich wieder aufwärts?

Florian Westermann

Das war wohl nix: Die Aktien der drei deutschen Autobauer BMW, Daimler und Volkswagen haben die vergangene Handelswoche mit Minuszeichen beendet. Dabei haben alle drei überzeugende US-Absatzzahlen auf den Tisch gelegt - wieder einmal. Aber wie geht es nun weiter?
Die Autobauer BMW, Daimler und Volkswagen haben im Mai durchweg mehr Autos in den USA verkauft. Insbesondere auf die Modelle aus Wolfsburg sind die Amerikaner heiß: Der Absatz der Marke VW stieg um rund 28 Prozent. Dennoch wussten die Aktien in der vergangenen Woche nicht zu überzeugen.

Jüngste Analystenkommentare

Analysten haben sich zuletzt immer wieder positiv geäußert. Unter anderem hat Goldman Sachs das Kursziel für die BMW-Aktie von 107,00 auf 120,00 Euro angehoben und den Wert auf der "Conviction Buy List" belassen. Exane BNP Paribas ist nicht ganz so optimistisch gestimmt: Hier lautet das Rating "Underperform" mit Kursziel 61,00 Euro. Um Daimler war es zuletzt relativ ruhig. Mitunter hat Exane BNP Paribas das "Neutral"-Rating mit Kursziel 58,00 Euro bestätigt. Umso mehr Analystenkommentare hat VW geerntet: Das Bankhaus Metzler hat das Kursziel von 170,00 auf 177,00 Euro erhöht und die "Buy"-Empfehlung bekräftigt. Die Berenberg Bank stuft den Titel unverändert mit "Buy" ein. Der Zielkurs wurde zuletzt von 155,00 auf 170,00 Euro angehoben. "Buy" mit Kursziel 170,00 Euro lautet das Rating nach wie vor bei der WestLB.



Drei attraktive Investments

Die starken Mai-Zahlen aus den USA beweisen eindrucksvoll, dass sich die Automobillokomotive ungebremst auf Erfolgskurs befindet. DER AKTIONÄR sieht vor allem bei BMW und VW weiteres Aufwärtspotenzial. Für VW lautet das Kursziel 140 Euro (Stopp: 95 Euro). Bei BMW ist Luft bis 70 Euro. Anleger sichern die Position mit einem Stoppkurs bei 47,50 Euro ab. Bei Daimler sollten investierte Anleger die charttechnischen Unterstützungen im Blick behalten und die Position mit einem Stoppkurs von 42 Euro absichern.
US Indizes - Abwärtstrend unter Beschuss

von Maciej Gaj
Montag 20.06.2011, 22:11 Uhr

Dow Jones Index: 12.080,38 Punkte
Nasdaq Composite Index : 2.629,66 Punkte

Die US Indizes zeigten sich zu Beginn der neuen Handelswoche deutlich entspannter und konnten seit Beginn an zulegen. Auch die Sektorenübersicht zeigte heute sukzessive Stärke und beendete den Handel überwiegend im grünen Bereich. Den ganzen Tag über standen die Airlines an vorderster Stelle, gefolgt vom Transportindex und den Biotechnologiewerten. Schlusslichter waren hingegen die ohnehin schwachen Bankentitel. Dahinter fanden sich Ölwerte und der Gassektor wieder.

Der Dow Jones Index (+0,63 %) zeigte sich zu Handelsbeginn zunächst stark und startete einen Angriff auf den zuvor verlassenen Abwärtstrend und Widerstand bei 12.093 Punkten. Im Laufe des Tages drehte der Index allerdings an dieser Kursmarke wieder nach unten ab und setzt auf die Unterstützung bei etwa 12.060 Punkten zurück, wo ein erneuter Anstiegsversuch im morgigen Handel unternommen werden könnte. Gelingt es dem Index nachhaltig über die Hürde von 12.093 Punkten auszubrechen, so sollte weiteres Aufwärtspotential bis 12.130 Punkte und darüber bis 12.183 Punkte folgen und damit die Aufwärtstendenz bestätigen. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über diese Marke könnte eine Fortsetzung der Erholung zur Oberkante des Abwärtstrends bei etwa 12.309 Punkten ermöglichen. Rutscht der Index hingegen unter 11.962 Punkte ab, so wäre ein Test der Unterstützung bei 11.860 Punkten kaum zu vermeiden. Darunter geht es auf 11.789 Punkte zurück.

Der Nasdaq Composite Index (+0,50 %) eröffnete heute unter seinem letzten Tagesschlusskurs, konnte die anfängliche Schwäche jedoch überwinden und ein Tageshoch knapp unter dem gleitenden Durchschnitt 200 bei 2.636 Punkte markieren. Dort allerdings setzten wieder leichte Gewinnmitnahmen ein, was zu Abgaben bis 2.629 Punkte führte. Oberhalb von 2.648 Punkten sind weiterhin anziehende Kursnotierungen bis in den Widerstandsbereich von 2.675 – 2.685 Punkten möglich. Kann auch diese Hürde nachhaltig überwunden werden, so bestünde weiteres Kurspotential bis auf 2.706 Punkte. Kursrücksetzer sollten dabei nicht tiefer als das heutige Tagestief bei 2.607 Punkten gehen, weil sonst Verluste bis zum Monatstief bei 2.599 Punkten drohen. Darunter wird die zentrale Unterstützung bei 2.952 Punkten angesteuert.

Aktuelle Tagescharts (1 Kerze = 1 Tag) + Sektorenübersicht



Wall Street setzt auf Griechenlandrettung und schließt freundlich


von externer Redakteur

Montag 20.06.2011, 23:02 Uhr

NEW YORK (Dow Jones ) - Die Hoffnung auf eine Lösung in der griechischen Schuldenkrise hat die Kurse an Wall Street am Montag beflügelt und letztlich für eine freundliche Schlusstendenz gesorgt. Im Handel wurde auf Aussagen europäischer Spitzenpolitiker verwiesen, wonach die EU einen Zahlungsausfall Griechenlands verhindern wolle. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) legte um 0,6% oder 76 Punkte auf 12.080 zu. Der S&P-500 stieg um 0,5% bzw 7 Zähler auf 1.278 und der Nasdaq Composite erhöhte sich um 0,5% oder 13 Stellen auf 2.630. Das Umsatzvolumen betrug 2,15 (Freitag: 1,60) Mrd Aktien. Dabei wurden 2.028 Kursgewinner und 969 -verlierer gezählt. Unverändert gingen 88 Titel aus dem Handel.

Führende EU-Repräsentanten und Politiker hätten ihre Überzeugung geäußert, dass Griechenland die Anforderungen für weitere finanzielle Hilfe erfüllen werde, hieß es am Markt. "Kurzfristig kann es jeden Tag eine Lösung geben. Diese könne den Markt um mindestens 100 Punkte treiben", beschrieb ein Marktteilnehmer die Hoffnungen des Marktes. Allerdings bleibe der Markt nervös, weil sich die EU-Finanzminister bislang nicht auf konkrete Schritte verständigt hätten, warnte ein Händler vor zuviel Euphorie. "Anleger schwanken zwischen Euphorie und Verzweiflung. Momentan sieht es eher so aus, als sei die Sache verschoben", fasste Investmentstratege Doug Roberts von Channel Capital Research die Sicht vieler Teilnehmer zusammen.

"Wegen der Schuldenkrise führt die Wall Street derzeit kein Eigenleben", so ein weiterer Händler. Die Frage, ob die griechische Regierung die Vertrauensabstimmung überstehe und so ein Staatsbankrott wenigstens kurzfristig vermieden werden könne, werde die Richtung am Markt kurzfristig bestimmen. Ein Erfolg bei der Vertrauensfrage im griechischen Parlament in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gilt als wichtigste Voraussetzung für ein Auszahlen der nächsten Tranche der Hilfsgelder von EU und IWF. Konjunkturdaten standen am Berichtstag nicht zur Veröffentlichung an.

Außer den Finanzwerten schlossen alle Sektoren im S&P-500 im Plus. Caterpillar gewannen 2,3% auf 98,18 USD und DuPont 1,7% auf 50,39 USD, womit beide Titel das Tableau der Gewinner anführten. Gebremst wurde der Anstieg des DJIA von Verlusten im Bankensektor. J.P. Morgan fielen um 0,8% auf 40,48 USD und Bank of America um 0,7% auf 10,60 USD. Hier belastete eine negative Sektoranalyse der Citigroup. Boeing verteuerten sich um 0,5% auf 74,52 USD. Der Flugzeugbauer hat auf der Pariser Luftfahrtmesse eine Reihe von neuen Großaufträgen bzw Absichtserklärungen für neue Flugzeuge erhalten.

Sprint Nextel kletterten um 0,4% auf 5,21 USD. LightSquared hat einen auf 15 Jahren ausgelegten Kooperationsvertrag mit dem Telekommunikationsunternehmen zum gemeinsamen Aufbau eines Mobilnetzwerks unterzeichnet. PNC Financial Services übernimmt die US-Privatkundensparte der Royal Bank of Canada für 3,45 Mrd USD, die Aktie fiel um 2%. Nabors Industries hat mit ihrem Ausblick die Erwartungen fürs zweite Quartal und das Gesamtjahr verfehlt, die Titel sanken um 1,8% auf 23,59 USD. Harbin Electric schossen dagegen um 59,1% auf 13,35 USD in die Höhe. Der chinesische Elektromotorenhersteller wird an ein Unternehmen von CEO Tianfu Yang veräußert, die Transaktion bewertet das Unternehmen mit 744 Mio USD.

DJG/DJN/flf

Copyright (c) 2011 Dow Jones & Company, Inc.
Ölpreis +0,3% zu Handelsschluss
20.06.2011 22:03

New York (BoerseGo.de) - Der Preis für ein Barrel Rohöl der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) steigt an der New Yorker Terminbörse Nymex um 25 Cent auf einen Schlusstand von 93,26 Dollar. Erdgas legt um 0,1 Cent auf 4,33 Dollar zu, Heizöl verbilligt sich um 0,1 Cent auf 2,93 Dollar und der Preis für Benzin legt um 0,3 Cent auf 2,92 Dollar zu.

(© BörseGo AG 2011 - Autor: Christian Hoyer, Redakteur)

© 2011 BörseGo
US-Regulierer verklagt Wall-Street-Größen

20.06.2011 19:30

Der Druck auf die Bankenwelt, für die Schäden der Finanzkrise geradezustehen, wird immer größer. Der US-Finanzmarktregulierer NCUA hat am Montag JPMorgan Chase und die Royal Bank of Scotland (Royal Bank of Scotland ) (RBS) wegen fehlgeschlagener Hypothekengeschäfte verklagt, in deren Folge nach Behördenangaben fünf Zentralinstitute der Genossenschaftsbanken zusammengebrochen waren. "Weitere Klagen dürften folgen", kündigte die National Credit Union Administration (NCUA) in Alexandria im US-Bundesstaat Virginia an. Der Gesamtschaden gehe in die Milliarden.

Der Regulierer verlangt alleine von JPMorgan Chase und der Royal Bank of Scotland einen Schadenersatz von mehr als 800 Millionen Dollar. Die Behörde überwacht die Genossenschaftsbanken in den USA und springt bei Pleiten ein. In der Finanzkrise hatte sie das mehrfach tun müssen und will nun ihr Geld wiedersehen. "Diejenigen, die die Probleme bei den Kreditgenossenschaften verursacht haben, sollten auch für die Verluste aufkommen", forderte die NCUA.

Die NCUA wirft den Großbanken vor, die Genossenschaftsbanken mit falschen Versprechungen zum Kauf der Hypothekenpapiere verleitet zu haben; sie hätten die Risiken heruntergespielt. Diese sogenannten Mortgage-backed Securities waren ab 2007 einer Vielzahl von Finanzinstitutionen rund um den Globus zum Verhängnis geworden, als die Immobilienblase in den USA platzte und die Papiere rasant an Wert verloren. Bislang sind jedoch nur wenige Banken dafür zur Rechenschaft gezogen worden, dass sie die riskanten Wertpapiere verkauft hatten.

In den USA scheint die juristische Aufarbeitung der Finanzkrise aber gerade erst loszugehen. Die US-Finanzmarktregulierer und die Generalstaatsanwälte der Bundesstaaten haben an mehreren Fronten Ermittlungen eingeleitet. Bislang hat von den Wall-Street-Größen lediglich die US-Investmentbank Goldman Sachs in einem Vergleich mit der Börsenaufsicht SEC 550 Millionen Dollar gezahlt. Mit weiteren teuren Vergleichen wird in den kommenden Wochen und Monaten gerechnet./das/DP/stb

ISIN GB0007547838 US46625H1005 US38141G1040

AXC0205 2011-06-20/19:30


© 2011 dpa-AFX
20.06.2011 19:17

22 Cent und die antizyklische Buffett-Chance

20.06.2011 19:17

von Torsten Ewert


Verehrte Leserinnen und Leser,

um läppische 0,22 Punkte bzw. 22 Cent schrammte der S&P 500 in der vergangenen Woche an der siebten Verlustwoche in Folge vorbei. Allerdings bedeutet dies auch, dass er zuvor sechs Wochen nacheinander nur Verluste zustande gebracht hat.

Die seltene 6-Wochen-Baisse
Selbst dies ist ein vergleichsweise seltenes Ereignis (siehe Chart): Nur 14 Mal seit 1950 kam es zu derart anhaltenden Baissen in den USA.



Quelle: MarketMaker

Beim ersten Blick auf den Chart bekommt man den Eindruck, als treten diese Serien insbesondere in der Nähe von Hochpunkten einer Rally auf. Eine genauere statistische Auswertung scheint dies in gewisser Weise zu bestätigen:



Quelle: MarketMaker

So kommt es während der sechs Monate, die einer solchen 6-Wochen-Baisse folgen, häufiger zu Ausschlägen nach unten als nach oben (fette Zahlen in der rechten Spalte). Das deutet tatsächlich darauf hin, dass Abwärtstrends mit einer solchen Verlustserie eingeleitet werden.

Das sind Ihre Gewinnaussichten für die kommenden Wochen!
Allerdings sind die Ausschläge selbst nach oben in dieser Zeit deutlich größer (2. Spalte von rechts), was dafür spricht, dass sich an solche längeren Kursrückgänge wenigstens eine kräftige Gegenbewegung anschließt. Gelegentlich bilden derartig langen Baisse-Phasen auch den Wendepunkt einer längeren Abwärtsbewegung. Das war beispielsweise 1970, 1982 und 2002 der Fall, wobei es jedoch 1970 sogar zu einer achtwöchigen Baisse kam (kursive Zahlen weisen auf Baissen länger als 6 Wochen hin).

In jedem Fall sind die Märkte nach einer mindestens sechswöchigen Talfahrt in der Regel überverkauft, so dass in den folgenden Wochen und Monaten eher eine Stabilisierung einsetzt. Dafür sprechen im Übrigen auch die Zwischenergebnisse nach einem, drei oder sechs Monaten (Performance-Spalten):

Hier sind die roten (Minus-)Zahlen klar in der Minderheit und weisen - abgesehen von den Crash-Perioden 2001 und 2008 - eher moderate Größenordnungen auf. Daraus ergibt sich erstaunlicherweise rein statistisch in jedem dieser drei Zeiträume ein positives Chance-Risiko-Verhältnis mit durchschnittlichen Gewinnaussichten von 4,2 %, 6,6 % bzw. 12,3 %.

Zwischenfazit für Swing-Trader: Das aktuell erreichte Kursniveau bietet auf Sicht einiger Wochen überproportionale Erfolgschancen auf der Long-Seite!

Langfristig sind die Aussichten sogar noch besser
Aber wie gesagt, die aktuell deutlich überkaufte Lage an den Aktienmärkten erkennt man auch ohne größere statistische Erhebungen. Interessant ist daher vor allem aus langfristiger Sicht ein anderer Aspekt, der sich aus dem vorgestellten Vergleich ergibt.

So fällt auf, dass der aktuelle Verlust nach sechs Wochen Baisse (2. Spalte), der kleinste in der gesamten Aufstellung nach 1977 ist. Die müde Gegenreaktion der vergangenen Woche (3. Spalte) ist ebenfalls ein Duplikat der Baisse von 1977 (grüne Felder). Beim Blick auf den Chart oben fallen noch weitere Gemeinsamkeiten zwischen beiden Zeiträumen auf:

In beiden Fällen kam es zuvor zu einer längeren Seitwärtsbewegung nach einer phantastischen Rally. Die Struktur dieser Seitwärtsbewegungen ist überdies erstaunlich ähnlich. Einem ersten Hochpunkt (1) und einem deutlichen niedrigeren Zwischentief (2) bezüglich des vorangegangenen Anstiegs folgte ein nur unwesentlich höheres Hoch (3), gefolgt von einem Tief (4), das unter Tief (2) markiert wurde. Am Punkt (5), einem Zwischenhoch ereignete sich jeweils die beschriebene 6-Wochen-Baisse (gelber bzw. roter Kreis im Chart).

Erneute Bestätigung unseres Jahrzehntausblicks
Leser unseres Jahrzehntausblicks (erschienen im Januar 2010) erinnern sich bestimmt an unser Szenario einer großen Seitwärtsbewegung, das wir anhand diverser fundamentaler und charttechnischer Faktoren herausarbeiteten. Das aktuelle Phänomen einer 6-Wochen-Baisse bestätigt diesen übergeordneten Ablauf erneut auf eindrucksvolle Weise.

Obwohl uns also laut Statistik mittelfristig allenfalls ein moderater Rückfall droht (1977 waren es maximal -4,7 % innerhalb von sechs Monaten), zeigt die Charthistorie, dass es im weiteren Verlauf doch noch deutlich tiefer abwärts gehen kann (das Tief vor dem Chart der Jahrhundert-Rally der 1980er / 1990er Jahre bildete sich 1978, dreizehn Monate nach der 6-Wochen-Baisse von 1997, 14 % niedriger).

Das bedeutet aber nichts anderes, als dass wir im Laufe des nächsten oder übernächsten Jahres die Talsohle der jüngsten Krisen endgültig durchschritten haben. Sicherlich lassen sich diese Zahlen nicht Eins zu Eins übertragen. Und wer weiß schon, was die aktuellen Schulden- und Währungskrisen noch für Überraschungen bringen? Wenn Sie also Ihrem Timing in dieser Frage nicht über den Weg trauen, dann greifen Sie doch ganz tief in die Trickkiste erfolgreicher Investoren.

Mit angestaubten Methoden zum Vermögen
Darin steckt nämlich ein ganz altmodisches Ding, verstaubter als die Bullenhörner und unbeliebter als die Steuererklärung: der gute alte Sparplan! Denn wenn Sie in den kommenden ein bis fünf Jahren regelmäßig und beherzt in Aktien investieren, dann sind Sie für den Start einer neuen Super-Rally bestens vorbereitet.

Und das Schöne daran ist, dass Sie dabei von den zu erwartenden zwischenzeitlichen Kursrückgängen profitieren. Denn während der gesamten Zeit sind Sie auf der Käuferseite und damit sind für Sie niedrigere Kurse zunächst sogar wünschenswert. Und das immer noch bestens funktionierende Cost Averaging, das durch den Sparplan automatisch realisiert wird, peppt zudem noch Ihre Gesamtperformance ordentlich auf!

Zugegeben, das klingt zunächst wenig sexy und sogar ziemlich langweilig. Aber mit einem ähnlich langweiligen Konzept hat es Warren Buffett immerhin zu einem der reichsten Männer der Welt geschafft. Auf gewisse Art handeln Sie damit ebenso antizyklisch wie der Meister aus Omaha - denn wer will jetzt schon Sparpläne...

Mit besten Grüßen

Ihr Torsten Ewert
20.06.2011 23:46
EANS-News: K+S Aktiengesellschaft / Fokussierung auf das Kerngeschäft:K+S veräußert COMPO an die Beteiligungsgesellschaft Triton


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Corporate News übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der Emittent/Meldungsgeber verantwortlich.
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Utl.: K+S Aktiengesellschaft / Fokussierung auf das Kerngeschäft:

K+S veräußert COMPO an die Beteiligungsgesellschaft Triton

Kassel (euro adhoc) - Kassel, 20. Juni 2011

Fokussierung auf das Kerngeschäft K+S veräußert COMPO an die Beteiligungsgesellschaft Triton

Der Vorstand der K+S Aktiengesellschaft hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, die Geschäftsaktivitäten der COMPO an den europäischen Private- Equity-Investor Triton zu verkaufen. Ein entsprechender Verkaufsvertrag ist heute unterschrieben worden. Mit diesem Schritt findet die im vergangenen Jahr begonnene Prüfung einer Veräußerung der COMPO ihren Abschluss.

"Wir freuen uns, mit Triton einen guten neuen Eigentümer für COMPO gefunden zu haben. Triton gibt mit seinem Engagement und dem verfolgten Gesamtkonzept ein klares Signal für eine positive Zukunft der Gesellschaft", sagt Norbert Steiner, Vorsitzender des Vorstands der K+S Aktiengesellschaft.

Der wirtschaftliche Übertragungsstichtag ist der 1. März 2011. Das Closing der Transaktion mit einem Unternehmenswert von 205 Mio. Euro für COMPO wird noch im Sommer erwartet. Nach Abzug übernommener Verbindlichkeiten rechnet K+S mit einem Barmittelzufluss von voraussichtlich rund 150 Mio. Euro. Die Transaktion unterliegt keinem Finanzierungsvorbehalt. Der Verkauf erfolgt vorbehaltlich der Genehmigung durch die EU-Kartellbehörde. Mit dem Verkauf ist für K+S ein Buchverlust in Höhe von etwa 90 Mio. Euro im zweiten Quartal 2011 verbunden. Dieser und das in diesem Jahr bis zum Closing erwirtschaftete Nettoergebnis der COMPO werden fortan als "nicht fortgeführte Geschäftstätigkeiten" ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2010 erwirtschaftete COMPO einen Umsatz in Höhe von 402,3 Mio. Euro und eine EBITDA-Marge von rund 4%.

Die Strategie der K+S Gruppe sieht vor, insbesondere in den Geschäftsbereichen Kali- und Magnesiumprodukte sowie Salz zu wachsen und Managementressourcen sowie finanzielle Mittel hierauf entsprechend zu fokussieren. Vor diesem Hintergrund hatte K+S im vergangenen Jahr die Prüfung der Veräußerung der COMPO begonnen. Im zweiten Halbjahr 2010 erfolgten die Vorbereitungen für die gesellschaftsrechtliche und unternehmerische Herauslösung (Carve-Out) der COMPO aus der K+S Gruppe, die Anfang 2011 vollzogen wurde. Im Anschluss daran wurde der Kontakt zu potenziellen Investoren aufgenommen und im Rahmen eines Bieterprozesses nun mit Triton ein guter neuer Eigentümer gefunden.

K+S wurde im Rahmen des Verkaufsprozesses von der Investmentbank Goldman Sachs und der Anwaltssozietät Freshfields Bruckhaus Deringer beraten.

Über Triton Triton ist ein unabhängiger europäischer Private-Equity-Investor, der sich auf Unternehmen aus dem deutschsprachigen und nordeuropäischen Raum konzentriert. Triton investiert in Marktführer in attraktiven Nischen mit hohem Wertsteigerungspotenzial und verfügt derzeit über ein noch nicht investiertes Fondsvolumen von über 1,5 Mrd. Euro. Investoren der Triton Fonds sind renommierte institutionelle Anleger, Pensionsfonds, Familien und Stiftungen.

Über COMPO COMPO mit Sitz in Münster/Westfalen ist einer der führenden Anbieter von Markenartikeln für Haus und Garten. Das Sortiment umfasst Düngemittel, Pflanzenschutzprodukte, qualitativ hochwertige Blumenerden sowie Spezialprodukte für öffentliches Grün, Erwerbsgartenbau, Sonderkulturen und Spezialanwendungen in der Landwirtschaft. Das Unternehmen verfügt über eines der bekanntesten Marken- und innovativsten Produktportfolios in der Branche und beschäftigt weltweit 1.075 Mitarbeiter.

Über K+S K+S gehört weltweit zur Spitzengruppe der Anbieter von Standard- und Spezialdüngemitteln. Im Salzgeschäft ist K+S mit Standorten in Europa sowie Nord- und Südamerika der führende Hersteller der Welt. K+S bietet ein umfassendes Leistungsangebot für Landwirtschaft, Industrie und private Verbraucher, das in nahezu allen Bereichen des täglichen Lebens Grundlagen für Wachstum schafft. Weltweit beschäftigt die K+S Gruppe mehr als 15.000 Mitarbeiter. K+S - der Rohstoffwert im deutschen Aktienindex DAX - ist an allen deutschen Börsen notiert (ISIN: DE0007162000, Kürzel: SDF). Weitere Informationen über K+S finden Sie unter www.k-plus-s.com.

Ihre Ansprechpartner: Presse: Michael Wudonig, CFA Telefon: +49 561 9301-1262 Fax: +49 561 9301-1666 michael.wudonig@k-plus-s.com

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K+S Aktiengesellschaft

Kommunikation und Medien

Postfach 10 20 29, 34111 Kassel

Bertha-von-Suttner-Str. 7, 34131 Kassel

www.k-plus-s.com

__________________________________________________________

Aufsichtsratsvorsitzender: Dr. Ralf Bethke

Vorstand: Norbert Steiner (Vors.), Joachim Felker, Gerd Grimmig, Dr. Thomas Nöcker, Jan Peter Nonnenkamp

Sitz der Gesellschaft: Kassel; Handelsregister: Kassel HRB 2669

Unternehmen: K+S Aktiengesellschaft Bertha-von-Suttner-Straße 7 D-34131 Kassel Telefon: +49 (0)561 9301-1460 FAX: +49 (0)561 9301-2425 Email: christian.herrmann@k-plus-s.com WWW: http://www.k-plus-s.com Branche: Chemie ISIN: DE0007162000 Indizes: DAX, Midcap Market Index, CDAX, Classic All Share, HDAX, Prime All Share Börsen: Regulierter Markt/Prime Standard: Frankfurt, Regulierter Markt: Berlin, Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf, Hannover, München Sprache: Deutsch

ISIN DE0007162000

AXC0223 2011-06-20/23:46


© 2011 dpa-AFX

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DAX - Tagesausblick für Dienstag, 21. Juni 2011[/B]
von Rocco Gräfe
Dienstag 21.06.2011, 08:18 Uhr

DAX - WKN: 846900 - ISIN: DE0008469008

Börse: Xetra in Euro / Kursstand: 7.150

Widerstände: 7163 + 7231 + 7258
Unterstützungen: 7105/7110 + 6990/7020 + 6910/6940 + 6850

Rückblick: Auf höheren Zeitebenen (Woche/ Monat) befindet sich der FDAX im Bullenmarkt.
Der DAX ist auf der Ebene des Tagescharts in der Korrektur. Der DAX ist knapp im Jahresplus, aber momentan nur auf Höhe des Januarniveaus.
"...Donnerstag/ Freitag stand im Zeichen des Verfallstermins. Diese Bewegungen haben analytisch daher vorerst noch wenig Bedeutung. Erst wenn sich ab heute die Freitagstendenz fortsetzt, gewinnt der Anstieg an Bedeutung...." so hieß es!
Das war aber heute nicht der Fall. Der DAX gab vom Freitagshoch schon wieder 160 Punkte nach. Dann kam die Gap Rally auf 7163.

Charttechnischer Ausblick: 7163 entscheiden!

Geht es über 7163, wovon beim Anblick der Vorbörse auszugehen ist, so wäre 7231 und 7258 erreichen, wobei die dynamisch steigende schwarze Reboundlinie im 60 Min Chart die zyklischen Hochs vorgibt.

Bleibt der DAX bei 7163 stecken, so ginge es abwärts bis 7105/7110. Auch ab 7105/7110 könnte der Bullenkonter noch kommen, um 7231/7258 zu erreichen.

Die Bullenkraft ist schwach, wenn der DAX heute unter 7100 gedrückt werden sollte. Dann sollte man sich umgehend auf Ziele bei 7020 und 6910/6940 einrichten.

DAX 60 Min Chart




DAX Tageschart

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DAX - Tagesausblick für Dienstag, 21. Juni 2011
von Rocco Gräfe
Dienstag 21.06.2011, 08:18 Uhr

DAX - WKN: 846900 - ISIN: DE0008469008

Börse: Xetra in Euro / Kursstand: 7.150

Widerstände: 7163 + 7231 + 7258
Unterstützungen: 7105/7110 + 6990/7020 + 6910/6940 + 6850

Rückblick: Auf höheren Zeitebenen (Woche/ Monat) befindet sich der FDAX im Bullenmarkt.
Der DAX ist auf der Ebene des Tagescharts in der Korrektur. Der DAX ist knapp im Jahresplus, aber momentan nur auf Höhe des Januarniveaus.
"...Donnerstag/ Freitag stand im Zeichen des Verfallstermins. Diese Bewegungen haben analytisch daher vorerst noch wenig Bedeutung. Erst wenn sich ab heute die Freitagstendenz fortsetzt, gewinnt der Anstieg an Bedeutung...." so hieß es!
Das war aber heute nicht der Fall. Der DAX gab vom Freitagshoch schon wieder 160 Punkte nach. Dann kam die Gap Rally auf 7163.

Charttechnischer Ausblick: 7163 entscheiden!

Geht es über 7163, wovon beim Anblick der Vorbörse auszugehen ist, so wäre 7231 und 7258 erreichen, wobei die dynamisch steigende schwarze Reboundlinie im 60 Min Chart die zyklischen Hochs vorgibt.

Bleibt der DAX bei 7163 stecken, so ginge es abwärts bis 7105/7110. Auch ab 7105/7110 könnte der Bullenkonter noch kommen, um 7231/7258 zu erreichen.

Die Bullenkraft ist schwach, wenn der DAX heute unter 7100 gedrückt werden sollte. Dann sollte man sich umgehend auf Ziele bei 7020 und 6910/6940 einrichten.

DAX 60 Min Chart




DAX Tageschart

DZ BANK
DAX, Pattsituation sucht nach Auflösung

21.06.2011 - 08:22:45 Uhr


Frankfurt a. M. (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten bei der DZ Bank blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des DAX.

Nach ungünstigen Vorgaben habe der DAX zum Wochenauftakt tiefer eröffnet, sei dann bis zum Nachmittag zwischen rund 7.070 und 7.100 Punkten vor sich hin gedümpelt und hätte dann schließlich im Zuge einer sich weiter erholenden Wall Street wieder Boden gutmachen können. Dabei habe der Schlussstand vom Freitag bei 7.164 Zählern charttechnischen Widerstand geleistet. Insgesamt habe sich an der kurzfristigen "Pattsituation" zwischen Bullen und Bären nichts geändert. Während der mittelfristige Abwärtstrend weiter intakt bleibe, zeige sich kurzfristig eine Fortsetzung der Pendelbewegung zwischen 7.230 und 7.000 Stellen.





Weder den Käufern noch den Verkäufern gelinge derzeit ein nachhaltiger Richtungsentscheid. Insgesamt müsse vor dem Hintergrund des intakten mittelfristigen Abwärtstrends vom Mai eine höhere Wahrscheinlichkeit auf Herausbildung eines neuen Bewegungstiefs unterstellt werden. Auch sentiment-technisch stecke der deutsche Aktienmarkt derzeit in einem ungünstigen Umfeld. Sowohl Put/Call-Ratio (DAX-Indexoptionen) als auch Investorenbefragungen signalisierten wenig Angst im Markt.

Solange der DAX sein letztes Reaktionshoch um 7.230 Punkte nicht überwunden habe, so die Marktexperten, bleibe ein Einstig charttechnisch verfrüht bzw. sehr spekulativ. Auch wenn die Abwärtsbewegung seit Mai sich mittlerweile insbesondere mit Blick auf die Konstellation an den US-Märkten (Volatilitätsspitze, hohe Put/Call-Ratio) in einem reifen Stadium befinde, könne eine nochmalige Ausverkaufsbewegung in Richtung 200-Tagelinie bei 6.940 Zählern nicht ausgeschlossen werden.
Helaba
DAX, gefangen in der Range

21.06.2011 - 08:21:39 Uhr



Frankfurt a. M. (derivatecheck.de) - Christian Schmidt, Handelsexperte bei der Helaba, äußert sich zur aktuellen Marktlage am DAX.

Der deutsche Aktienmarkt sei schwächer in die neue Woche gestartet. Das Handelsgeschehen sei weiterhin von der Unsicherheit rund um die Hilfsmaßnahmen Griechenlands geprägt worden. Die Euro-Staaten wären noch nicht bereit, den von Athen dringend benötigten Kredit über 12 Mrd. Euro durchzuwinken. Zunächst müssten die Bedingungen in Form von Spar- und Reformzusagen erfüllt werden.

Angesichts dieser Rahmenbedingungen überrasche es zunächst nicht, dass sich die Kursgewinne vom Freitag im frühen Geschäft wieder in Luft aufgelöst hätten. Auch der deutliche Anstieg des V-DAX (phasenweise mehr als 9 %) habe zu diesem Zeitpunkt ins Bild gepasst. Am Nachmittag habe eine Erholungsbewegung eingesetzt, welche vor allem auf die Einigung der EU-Finanzminister über einen Vertrag für den dauerhaften Krisenmechanismus ESM und die Aufstockung des EFSF-Rettungsfonds zurückzuführen gewesen sei.




Die schwächste Tagesperformance hätten die Sektoren Retail und Technology verbucht. Inhaber der roten DAX-Laterne seien die Papiere von RWE gewesen. Mit einem Kursabschlag von 1,56 % habe das Papier den tiefsten Stand seit 2004 erreicht, was prozyklisch zu werten sei. Die Papiere von VW Vz. rangierten nach Angaben der Marktbeobachter hingegen an der Spitze. Um 1,30 % sei es für die Aktien nach oben gegangen.

Der DAX werde heute mit einer freundlichen Note in den Handel starten. Allerdings werde man sich mit Engagements wohl bedeckt halten, bis das Ergebnis der griechischen Vertrauensabstimmung bekannt sei. Dieses werde zeigen, welche Tendenz die Abgeordneten im Hinblick auf die derzeit viel diskutierten Sparpläne hätten. An der charttechnischen Beurteilung des DAX habe sich nichts verändert. Weiter sei der Index in einer Range zwischen 7.225 Zählern auf der Ober- und 7.070/ 7.020 Stellen auf der Unterseite "gefangen". Erst ein Ausbruch aus der Range würde für eine deutliche Beschleunigung der Bewegungsdynamik sorgen. Die Indikation liege heute bei 7.168 Punkten.

Die Handelsspanne erwartet der Stratege bei der Helaba zwischen 7.070 und 7.225 Stellen. Unterstützungen gebe es bei 7.199 und bei 7.225, Widerstände bei 7.070 und bei 7.020 Zählern.
DAX in der Seitwärts-Range

21.06.2011 - 08:18:35 Uhr
IG Markets


Frankfurt a. M. (derivatecheck.de) - Die Experten bei IG Markets blicken auf die aktuelle Situation des DAX und dessen aktuellen Perspektiven.

Der DAX habe gestern die Seitwärts-Range nicht verlassen und hätte nach einer schwachen Eröffnungsphase seine Verluste im Tagesverlauf reduzieren können und den Handel mit einem Tagesverlust von 14 Punkten beendet. Die Schuldenkrise Griechenlands hätte gestern das Marktgeschehen bestimmt. Mit der Entscheidung den Rettungsfonds aufzustocken und einen dauerhaften Mechanismus zu schaffen, seien die Preise in eine Aufwärtsbewegung übergegangen.




Die Finanzwerte hätten einen Teil ihrer Verluste aufholen können, den Handel jedoch im negativen Terrain beendet. Die Versorgeraktien RWE und E.ON wären unter den größten Verlierern gewesen und hätten jeweils um mehr als 1 % nachgegeben.
WIRTSCHAFTS- und UNTERNEHMENSMELDUNGEN für D I E N S T A G, 21. Juni 2011

+ Paketdienste in Deutschland kündgen höhere Gebühren an
+ K+S verkauft COMPO an Triton - Unternehmenswert 205 Millionen Euro
+ Syngenta: Umsätze bei wichtigen Nutzpflanzen sollen sich mehr als verdoppeln
+ Nokia kämpft mit Modell-Offensive gegen Talfahrt an
+ Novartis-Tochter Sandoz erhält US-Genehmigung für Levofloxacin-Generikum
+ Deutsche Millioneninvestition in Holland für Offshore-Parks
+ EU-Kommission dringt auf Einigkeit in Griechenland
+ EZB-Ökonom macht Berlin und Paris für Krise mitverantwortlich
+ Rennen um IWF-Chefsessel geht auf Zielgerade
+ Zuwanderung von Ingenieuren und Ärzten wird erleichtert


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PRESSESCHAU für D I E N S T A G, 21. Juni 2011

- Regierung beäugt Hochfrequenzhandel kritisch; HB,S. 35
- AstraZeneca: Dentsply als bevorzugten Käufer für Implantat-Tochter;FT,S.15
- Bahn-Tochter DB Schenker vor Rückzug aus USA-Geschäft; FTD,S.3
- Pixelpark-Chef Wagner hofft auf Comeback seines Unternehmens;FTD,S.8
- BaFin mahnt sechs Banken wegen mangelnder Risikosteuerung ab;FTD,S.15
- Bundeswirtschaftsminister kritisiert EU-Pläne zur Energieeffizienz;FAZ,S.11
- Leiter RWE-Wirtschaftspolitik: Strompreise unter Marktbedingungen; FAZ,S.12
- Postbank vor Einschnitten; FAZ,S.17
- Krankenhauskonzern Sana sammelt 160 Mio Euro ein, Börsen-Zeitung,S.10
- DAM: Sicherer Hafens bei Bundesanleihen ist angeknackst; Börsen-Zeitung,S.19
- Große Paketdienste kündigen steigende Preise an;Welt,S.11
- Britischer Premier: Keine britischen Steuergelder für Griechenland;The Times



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WIRTSCHAFTSTERMINDATEN: D I E N S T A G, 21. Juni 2011 – Stand 07:15 MEZ

DAX 7.150,21 -0,19%
XDAX 7.163,18 +0,05%
EuroSTOXX 50 2.748,01 -0,80%
Stoxx50 2.507,84 -0,25%

DJIA 12.080,38 +0,63%
S&P 500 1.278,36 +0,54%
NASDAQ 100 2.204,36 +0,52%

FTSE 100 Index 5.697,68 +0,08% (07:24 MESZ)
Swiss Market 6.117,20 +0,06% (07:24 MESZ)

Nikkei 225 9.440,50 +0,92% (07:26 MESZ)
HangSeng 21.670,00 +0,32% (07:26 MESZ)
KOSPI 200 268,67 +1,62% (07:26 MESZ)

Bund-Future 126,10 -0,10%
T-Note-Future 125,34 -0,01%
T-Bond-Future 127,31 +0,07%

Euro/USD 1,4340 +0,24%
USD/Yen 80,1400 -0,15%
Euro/Yen 114,9500 +0,09%

Angaben von: 07:29 MESZ
94,4000 +0,83% USD = August-Kontrakt Rohoel Sorte WTI (NYMEX Kürzel: QM/CL)
1543,50 +0,08% USD = August-Kontrakt US-Goldpreis (NYSELIFFE - Kürzel: YG)
35,9420 -0,35% USD = August-Kontrakt US-Silberpreis (NYSELIFFE - Kürzel: YI)


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TOP-UMSTUFUNGEN / AKTIEN für D I E N S T A G, 21. Juni 2011

* UBS HEBT ZIEL FÜR THYSSENKRUPP AUF 38 (35) EUR - 'BUY'
* HÄNDLER: NOMURA HEBT METRO AUF 'BUY' ('NEUTRAL')
* HÄNDLER: WESTLB HEBT TUI AUF 'BUY' ('NEUTRAL')
* UBS HEBT SOFTWARE AG AUF 'BUY' ('NEUTRAL') - ZIEL 45,50 (37,00) EUR
* DEUTSCHE BANK HEBT C.A.T. OIL AUF 'BUY' ('HOLD') - ZIEL 8,50 EUR
* CREDIT SUISSE SENKT ZIEL FÜR ZURICH FINANCIAL AUF 256 (262) CHF - 'NEUTRAL'
* CREDIT SUISSE SENKT ZIEL FÜR NOKIA AUF 3,50 (4,00) EUR - 'UNDERPERFORM'
* CREDIT SUISSE SENKT RESEARCH IN MOTION (RIM) AUF 'NEUTRAL' ('OUTPERFORM')


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USA – VOR u. WAEHREND der BORSE AB 07:00 UHR MESZ - DIENSTAG, 21.Juni 2011
adobe systems inc ADBE N/A vorbörslich ab 07:00 MESZ
barnes and noble inc BKS N/A vorbörslich ab 07:00 MESZ
creston plc CRE.L N/A vorbörslich ab 07:00 MESZ
first property group plc FPO.L N/A vorbörslich ab 07:00 MESZ
gerber scientific inc GRB N/A vorbörslich ab 07:00 MESZ
halma p.l.c. HLMA.L N/A vorbörslich ab 07:00 MESZ
jefferies group inc JEF N/A vorbörslich ab 07:00 MESZ
walgreen co WAG N/A vorbörslich ab 07:00 MESZ

USA – NACHBOERSLICH AB 22:00 UHR MESZ - DIENSTAG, 21.Juni 2011
aerovironment inc AVAV N/A nachbörslich ab 22:00 MESZ
apogee enterprises inc APOG N/A nachbörslich ab 22:00 MESZ
fsi international inc FSII N/A nachbörslich ab 22:00 MESZ
jabil circuit inc JBL N/A nachbörslich ab 22:00 MESZ
la z boy inc LZB N/A nachbörslich ab 22:00 MESZ

USA – OHNE ZEITANGABEN - DIENSTAG, 21.Juni 2011
american software inc AMSWA N/A keine Zeitangabe
archipelago resources plc AR.L N/A keine Zeitangabe
brookfield real estate services inc BRE.TO N/A keine Zeitangabe
carnival corp CCL N/A keine Zeitangabe
china automotive systems inc CAAS N/A keine Zeitangabe
china metro-rural holdings ltd CNR N/A keine Zeitangabe
circle oil plc COP.L N/A keine Zeitangabe
code agriculture (holdings) ltd 8153.HK N/A keine Zeitangabe
commercial metals co CMC N/A keine Zeitangabe
conexion media group plc CXM.L N/A keine Zeitangabe
connemara mining co plc CON.L N/A keine Zeitangabe
d1 oils plc DOO.L N/A keine Zeitangabe
domino printing sciences plc DNO.L N/A keine Zeitangabe
goldsource mines inc GXS.V N/A keine Zeitangabe
guyana goldfields inc GUY.TO N/A keine Zeitangabe
independent resources plc IRG.L N/A keine Zeitangabe
k bro linen inc KBL.TO N/A keine Zeitangabe
kibo mining plc KIBO.L N/A keine Zeitangabe
komstar obyedinennye telesistem oao C8R1.BE N/A keine Zeitangabe
life partners holdings inc LPHI N/A keine Zeitangabe
minco plc MIO.L N/A keine Zeitangabe
oxus gold plc OXS.L N/A keine Zeitangabe
providence and worcester railroad co PWX N/A keine Zeitangabe
route1 inc ROI.V N/A keine Zeitangabe
simulations plus inc SLP N/A keine Zeitangabe
solos endoscopy inc SNDY.PK N/A keine Zeitangabe
tai shing international (holdings) ltd 8103.HK N/A keine Zeitangabe
tel instrument electronics corp TIK N/A keine Zeitangabe
ten alps plc TAL.L N/A keine Zeitangabe
water intelligence plc WATR.L N/A keine Zeitangabe
wsi industries inc WSCI N/A keine Zeitangabe
xxi century investments public ltd XXIC.L N/A keine Zeitangabe


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WIRTSCHAFTSTERMINDATEN: D I E N S T A G, 21. Juni 2011

Australien
03:30 RBA Sitzungsprotokoll

Deutschland
08:00 Bauhauptgewerbe Apr.11
11:00 ZEW-Konjunkturerwartung Jun.11
15:00 Wochenausweis Fremdwährungsreserven

Großbritannien
11:00 Industrieproduktion Jun.11

Euroland
11:15 EZB Zuteilung Haupt-Refi-Tender

USA
14:30 Federal Reserve Bank Ratssitzung
16:00 Verkäufe bestehende Häuser Mai 11

MARKTRELEVANTE UNTERNEHMENSTERMINE - DIENSTAG, 21.Juni 2011
ab 07:00 Danisco Quartalszahlen
ab 08:00 Whitbread Zwischenbericht
ab 09:00 Pfleiderer Hauptversammlung
ab 09:00 Süss MicroTec Hauptversammlung
ab 09:00 Carrefour Hauptversammlung
ab 10:00 Aegon Analystenkonferenz
ab 11:00 Oetker-Gruppe Jahrespressekonferenz
ab 13:30 Adobe Quartalszahlen
US-Regulierer verklagt Wall-Street-Größen

ALEXANDRIA - Der Druck auf die Bankenwelt, für die Schäden der Finanzkrise geradezustehen, wird immer größer. Der US-Finanzmarktregulierer NCUA hat am Montag JPMorgan Chase und die Royal Bank of Scotland wegen fehlgeschlagener Hypothekengeschäfte verklagt, in deren Folge nach Behördenangaben fünf Zentralinstitute der Genossenschaftsbanken zusammengebrochen waren. 'Weitere Klagen dürften folgen', kündigte die National Credit Union Administration (NCUA) in Alexandria im US-Bundesstaat Virginia an. Der Gesamtschaden gehe in die Milliarden.



K+S verkauft COMPO an Triton - Unternehmenswert 205 Millionen Euro

KASSEL - Der Dünger- und Salzkonzern K+S verkauft seine Tochter COMPO wie von Experten erwartet an den Finanzinvestor Triton. Der Unternehmenswert des Herstellers von Dünger und Blumenerde für den Hausgebrauch und von Profiprodukten für Gartenbauer liege bei 205 Millionen Euro, teilte K+S am Montag mit. Nach Abzug übernommener Verbindlichkeiten sei mit einem Barmittelzufluss von voraussichtlich rund 150 Millionen Euro zu rechnen. Mit dem Verkauf ist für K+S ein Buchverlust in Höhe von etwa 90 Millionen Euro im zweiten Quartal 2011 verbunden. Die Transaktion muss noch von der EU-Kartellbehörde abgesegnet werden.
WEITERE MELDUNGEN

- Bundesregierung: Atomausstieg vor Klagen sicher
- LE BOURGET: Milliarden-Auftragsboom zum Auftakt der Luftfahrtschau
- Gerresheimer erweitert Produktion in Tschechien
- Frauen scheitern mit Sammelklage gegen Wal-Mart
- 'FTD': Wieder wollen Mobilfunkprovider in Deutschland über Fusion sprechen
- ZFS schätzt Schäden von jüngsten US-Unwetter auf 295 Millionen US-Dollar
- Adidas-Chef erwartet kleinen Schub von Frauenfußball-WM
- MAN-Chef empfiehlt Ablehnung des VW-Übernahmeangebots
- Roche mit positiver Studie zu Vismodegib bei Hautkrebs
- BASF-Rivale Akzo Nobel investiert in Frankfurt 140 Millionen Euro


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Singulus nimmt durch Kapitalerhöhung wie geplant 26 Millionen Euro ein

KAHL AM MAIN - Der Spezialanlagenbauer Singulus Technologies hat durch eine Kapitalerhöhung wie geplant 26 Millionen Euro eingenommen. Die Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht sei mehrfach überzeichnet gewesen, teilte das Unternehmen am Montag in Kahl am Main mit. Das Geld will das in Unternehmen in die Solarsparte und den Bereich Optical Disc stecken. Zudem dient das Geld der Schuldentilgung, um Zinskosten zu senken.
Conergy: Akte vor einem Comeback?

21.06.2011 (www.4investors.de) -

Der gestrige Handelstag bei der Conergy-Aktie war sehr volatil. Die Tageshandelsspanne liegt zwischen 0,25 Euro und 0,306 Euro mit einem Schlusskurs von 0,285 Euro. Die Aktie ist damit zwischenzeitlich zwar unter das bisherige Tief bei 0,259 Euro gefallen, an der stabilisierenden unteren Begrenzung des Bollinger-Bandes hat die Aktie aber wieder eine Aufwärtsbewegung aufgenommen.

Die gestrige Formation könnte weitere Trader in die Aktie locken und dem Conergy-Anteilsschein ein kurzfristiges Comeback bescheren, auch wenn die Aktie deutlich unter dem Tageshoch aus dem Handel geht. Nach unten hin bleiben die Bereiche um 0,284 Euro sowie um 0,25/0,259 Euro Unterstützungsbereiche, wogegen ein Anstieg über das gestrige Tageshoch die altbekannten Hürden bei 0,33/0,36 Euro und 0,41/0,43 Euro ins Visier bringen könnte.

21.06.2011 (www.4investors.de) -

Metro: Warten auf ein starkes Trendsignal

Die Analysten bei Macquarie Oppenheim erwarten für die Aktie von Metro eine seitwärts gerichtete Tagestendenz. Aus charttechnischer Sicht sollten Trader auf die Signalmarken bei 41,17 Euro und 43,36 Euro achten. Ein Ausbruch aus dieser Handelsspanne könnte für die kommenden Wochen die Richtung des Kurstrends vorgeben.
( mic )




Aktien Europa Eröffnung: Gewinne dank freundlicher Vorgaben - Nokia sehr fest

21.06.2011 09:42

Dank freundlicher Vorgaben aus den USA und aus Asien sind die wichtigsten europäischen Aktienmärkte am Dienstag fester in den Handel gegangen. Die Sorgen um die Euro-Schuldenkrise hätten sich zwar etwas verringert, aber nach wie dominiere bei den Anlegern die Vorsicht, sagte Marktstratege Ben Potter von IG Markets. Der EuroStoxx 50 gewann 0,79 Prozent auf 2.769,63 Punkte. Allerdings war der Euronext-Handel etwa in Amsterdam und Brüssel aufgrund technischer Probleme zunächst nicht planmäßig angelaufen. Der Cac 40 in Paris gewann indes 0,72 Prozent auf 3.826,91 Punkte, der FTSE 100 in London machte 0,53 Prozent auf 5.723,54 Punkte gut.

Die Finanztitel, die am Vortag noch zu den größten Verlierern in Europa gezählt hatten, entwickelten sich zunächst in etwa marktkonform. Für den Stoxx600-Branchenindex ging es um 0,79 Prozent nach oben. An der Spitze des EuroStoxx 50 lagen die Aktien von Nokia , die sich um 2,77 Prozent auf 4,162 Euro verteuerten. Der unter Druck stehende Handy-Weltmarktführer will mit drei neuen günstigen Telefonen und einem ungewöhnlichen Flaggschiff-Modell Kunden zurückgewinnen.

Die Titel des französischen Baustoffkonzerns Saint-Gobain gewannen zunächst 0,54 Prozent auf 41,645 Euro. Der Konzern hatte am Montagabend bekanntgegeben, den Börsengang seiner Tochter Verallia - ein Spezialist für Glasbehälter - zu stoppen. Als Grund nannte das Unternehmen die derzeitige Verunsicherung des Finanzmarktes. In London sackten die Aktien des Brauereikonzerns SABMiller um 2,41 Prozent auf 2.129,50 Pence ab, nachdem die australische Fosters-Brauerei ein Übernahmeangebot der Briten abgelehnt hatte./chs/ag

ISIN EU0009658145 FR0003500008 GB0001383545 EU0009658160

AXC0050 2011-06-21/09:42


© 2011 dpa-AFX
TUI: WestLB macht Feuer
Thomas Bergmann

Mit der TUI-Aktie geht es heute kräftig nach oben. Die WestLB hat den Touristikkonzern hochgestuft und zum Kauf empfohlen. Rein technisch betrachtet fehlen noch in paar kleine Schritte bis zur Entwarnung.

Ab in den Norden! Die Touristik-Aktie zeichnet heute ein lange ungewohntes Bild und steigt kurz nach Handelseröffnung um mehr als zwei Prozent. Auslöser ist eine Analyse der WestLB. Charttechnisch betrachtet kommt die Empfehlung zur rechten Zeit.

40 Prozent Potenzial

Nach Einschätzung der WestLB ist die TUI-Aktie deutlich unterbewertet. Die Analysten sehen das Kursziel bei 10,50 Euro, was einem Aufschlag auf das aktuelle Niveau von mehr als 40 Prozent entspricht. Folgerichtig änderten die Experten ihre neutrale Haltung in eine Kaufempfehlung.

Trendwende?

Kommt es bei TUI nun auch zur Trendwende? Seit Januar kennt die Aktie nur eine Richtung - gen Süden. Notierte der MDAX-Konzern Anfang des Jahres noch bei elf Euro, waren es gestern im Tief nur noch 7,22 Euro. In diesem Bereich verläuft auch eine starke Unterstützungslinie.

Der Anstieg heute ist vorerst nichts anderes als eine technische Gegenreaktion auf die starken Kursverluste der letzten Wochen. Entwarnung kann erst gegeben werden, sollte der seit Februar gültige Trendkanal nach oben verlassen werden. Momentan verläuft dieser im Bereich von 7,80 Euro.

Gelingt der Ausbruch und im Zuge dessen der Sprung über die 8-Euro-Marke, wäre der Weg in Richtung neun Euro frei. Hier wartet der nächste hartnäckigere Widerstand.



Option für Trader

Die Kaufempfehlung der WestLB könnte der Startschuss für eine stärkere Gegenbewegung sein. Angesichts des weiterhin intakten Abwärtstrends sollte man sich aber darauf nicht hundertprozentig verlassen. Vorerst sollten nur spekulationsfreudige Trader ein paar Stücke einsammeln.
09:54 Uhr


Pfleiderer: Lebt sie noch?
Markus Bußler

Kurssprung bei Pfleiderer. Die Aktie springt heute rund 30 Prozent ins Plus. Der Grund: Die Anleihegläubiger haben gestern für den Rettungsplan des Vorstandes gestimmt – und zwar überraschend deutlich. Doch bei der Aktie dürfte das nur ein Strohfeuer sein.
Die Investoren der Hybrid-Anleihe nehmen dabei schmerzhafte Verluste in Kauf. Sie verzichten auf alle Forderungen und bekommen im Gegenzug insgesamt zusammen vier Prozent der Aktien von Pfleiderer. Anlegeranwälte hatten im Vorfeld Front gegen das Vorhaben des Vorstandes gemacht. In einem Monat, genauer gesagt am 21. Juli stimmen die Aktionäre auf einer außerordentlichen Hauptversammlung über das Rettungspaket ab.

Bessere Zeiten?

Brechen damit bessere Zeiten für die Aktie an? Auf den ersten Blick könnte man das meinen. Immerhin springt das Papier geradezu nach oben. Doch Anleger sollten sich davon nicht blenden lassen. Selbst wenn die Rettung von Pfleiderer gelingt - was derzeit noch keineswegs gesichert ist - bleiben den Altaktionären kaum Anteile übrig. Immerhin beruht der Rettungsplan im Wesentlichen auf einem Kapitalschnitt mit anschließender Kapitalerhöhung, damit das Unternehmen frisches Kapital erhält. Der Anteil der Altaktionäre schrumpft damit aber drastisch zusammen.




DER AKTIONÄR bleibt bei seiner Meinung: Anleger sollten weiter die Finger von der Aktie lassen. Seitdem die Hedge-Fonds im Hintergrund die Fäden ziehen, dürften am Ende der Restrukturierung die bisherigen Aktionäre klar benachteiligt werden. Bislang ist auch nicht klar, wie die Wende gelingen soll. Die Aktie bleibt Zockern vorbehalten. Der Kurssprung von heute dürfte schnell wieder abverkauft werden.
Griechenland: Der Countdown läuft - auch für die Commerzbank

21.06.2011 09:33

Die Aktien der Allianz, Münchner Rück sowie der Commerzbank stehen einmal mehr im Mittelpunkt. Die EU-Finanzminister haben den Druck auf Griechenlands-Regierung verstärkt. Die Börsen sehen eine Lösung des Konflikts herbei.

"Wir sind entschlossen- als Land und als Regierung- unser Programm voranzubringen und das Nötige zu tun, um unser Land in eine bessere wirtschaftliche Position zu bringen", so der griechische Regierungschef Papandreou gegenüber dem EU-Ratsvorsitzenden Herman Van Rompuy am Montag.



© 2011 Der Aktionär
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax wieder über 7.200 Punkte - Gute Vorgaben
21.06.2011 10:12


Die Hoffnung auf eine Lösung der griechischen Schuldenkrise hat den Dax am Dienstag wieder über die Marke von 7.200 Punkten gehievt. Der Leitindex stieg im frühen Handel um 0,95 Prozent auf 7.218,18 Punkte und machte damit seine Vortagesverluste wett. Der MDax mittelgroßer Werte legte um 1,31 Prozent auf 10.599,77 Punkte zu. Der Technologieindex TecDax rückte um 1,18 Prozent vor auf 874,58 Punkte.

In Griechenland stimmt das Parlament in der Nacht zum Mittwoch über die von Regierungschef Giorgos Papandreou gestellte Vertrauensfrage ab. Dass die EU zudem, wie schon länger geplant, ihren Krisenfonds EFSF für Wackelkandidaten aufgestockt hatte, wurde an den Aktienmärkten zuletzt als kleiner Hoffnungsschimmer gewertet. Auch Händler David Buik von BGC Partner zeigte sich zuversichtlich: "Die EU muss Griechenland retten, komme was wolle." Andernfalls könnte der Bankensektor zusammenbrechen und dies sei eine undenkbare Alternative.

CHEMIEWERTE IM BLICK

Unter den Einzelwerten im Dax standen zum Beispiel Chemiewerte im Fokus, nachdem der Schweizer Pflanzenschutz- und Saatguthersteller Syngenta mitgeteilt hatte, bei seinem geplanten Wachstumskurs auf einem guten Weg zu sein. Die Aussagen strahlten auch positiv auf den deutschen Branchenkollegen BASF aus, dessen Titel um 1,83 Prozent auf 63,95 Euro stiegen.

Die Aktien von K+S aber konnten mit einem Plus von lediglich 1,23 Prozent auf 53,70 Euro nicht so deutlich von der erfreulichen Nachricht aus der Schweiz profitierten. Hier belastete, dass der Kasseler Dünger- und Salzkonzer seine Tochter Compo mit einem Buchverlust an den Finanzinvestor Triton verkauft hat. Der Unternehmenswert des Herstellers von Dünger und Blumenerde für den Hausgebrauch und von Profiprodukten für Gartenbauer liegt bei 205 Millionen Euro. Ein Börsianer betonte zwar, dass jüngsten Zeitungsberichten zufolge Triton als einzig verbliebener Bieter bereit gewesen sei, 200 Millionen Euro zu zahlen. Mit dem Verkauf aber sei für K+S ein Buchverlust in Höhe von etwa 90 Millionen Euro im zweiten Quartal 2011 verbunden und dies habe die Kursgewinne in Grenzen gehalten.

DEUTSCHE BÖRSE LEGEN NUR UNTERDURCHSCHNITTLICH ZU

Auch die Aktien der Deutschen Börse legten nur unterdurchschnittlich zu, und zwar um 0,71 Prozent auf 52,19 Euro zu. Börsianer begründeten dies mit einem Artikel im "Handelsblatt", demzufolge die potenziellen Risiken des Hochfrequenzhandels nach Einschätzung der Regierung Anlass geben, das Marktgeschehen auf möglicherweise bestehende Regulierungslücken zu prüfen. Ein Händler meinte dazu, dass ein deutscher Alleingang in dieser Frage seines Erachtens keinen Sinn mache. Aber allein schon die Diskussion um eine mögliche Regulierung habe etwas auf die Stimmung gedrückt, da der Börsenbetreiber vom Hochfrequenzhandel profitiere.

Zudem sorgten Analystenstudien für Kursgewinne. So hatte die Deutsche Bank die Commerzbank-Titel mit "Buy" und einem Kursziel von 4,60 Euro wieder in die Bewertung aufgenommen. Analyst Alexander Hendricks begründete dies mit der starken Position der Commerzbank bei Kernprodukten im deutschen Bankenmarkt. Deren Anteilsscheine stiegen daraufhin um 1,88 Prozent auf 3,084 Euro.

STUDIEN SORGEN FÜR KURSGEWINNE

Ferner empfiehlt das japanische Analysehaus Nomura die Aktien des Einzelhandelskonzerns Metro zum Kauf, was dessen Aktien ein Plus von 1,72 Prozent auf 43,42 Euro bescherte. Das Risiko-Rendite-Profil der Papiere sei nach dem übertriebenen Kursrückgang in diesem Jahr günstig, schrieb der Experte Nicolas Champ in einer Studie zur Begründung.

Auch die Titel des Stahlkonzerns ThyssenKrupp , des Stahlhändlers Klöckner & Co (KlöCo) sowie des TecDax-Mitglieds Software AG verbuchten nach positiv aufgenommen Analysen deutliche Aufschläge./la/ag

ISIN DE0008469008 DE0008467416 DE0007203275

AXC0057 2011-06-21/10:12


© 2011 dpa-AFX
11:43 Uhr

Gottfried Heller: „Viel Lärm um nichts an den Börsen!“
Jochen Kauper

Der jüngste Absturz an den Börsen hat mit der Realität wenig zu tun. Geht es nach Börsenaltmeister Gottfried Heller von Fiduka, so wird die Wirtschaft zwar ein Schwächephase durchleben, allerdings droht keine neue Rezession. Schnäppchenjäger gehen auf Einkaufstour.
Im Hintergrundgespräch mit dem AKTIONÄR erklärt Gottfried Heller, wie er die aktuelle Entwicklung an den Finanzmärkten bewertet und worauf sich Anleger in den kommenden Wochen und Monaten einstellen müssen.

DER AKTIONÄR: Herr Heller, die Märkte befinden sich nahezu im freien Fall. Geht die Welt pleite?

GOTTFRIED HELLER: Die Börsen haben es angesichts der gewaltigen Schuldenberge und der Halbherzigkeit der Politiker diesseits und jenseits des Atlantiks mit der Angst zu tun bekommen. Obwohl der US-Kongress buchstäblich in letzter Minute die Schuldenobergrenze erhöht und so die Zahlungsunfähigkeit der USA abgewendet hat, ist das Ergebnis, das unter dem Einfluss der radikalen, ideologisch verblendeten „Tea-Party", zustande kam, nur ein fauler Kompromiss. Der Schuldenabbau wurde in die Zukunft verlagert. Gleichzeitig hat sich in Europa die Schuldendebatte auf Italien und Spanien ausgeweitet. Die Märkte haben die am 21. Juli in Brüssel gefassten Beschlüsse als Stückwerk entlarvt. Als dann auch noch das Gespenst der Rezession auftauchte, war es mit der Sommerruhe vorbei. Aber: Die Welt geht nicht pleite und die Börsen werden wieder Boden finden.

Was hat die Herabstufung des Ratings für die USA für Konsequenzen?

Was die Herabstufung des Ratings der USA zu bedeuten hat, zeigte sich gleich am darauffolgenden Handelstag: Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen fiel von 2,6% auf 2,3% und dementsprechend stiegen die Kurse. Und was die Prognosequalität der Rating Agenturen angeht, so genügt ein Wort: Mangelhaft. Sie haben die Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 nicht kommen sehen und die Ratings der Banken nicht herabgestuft. Auch die aktuellen Schwierigkeiten der PIIGS-Länder haben sie nicht vorhergesehen. Sie laufen den Ereignissen immer hinterher und verstärken meist mit ihren Ratings einen bestehenden Trend - in der aktuellen Situation den Fall der Börsen. Insofern war auch der Zeitpunkt der Herabstufung der Bestnote der USA inmitten eines heftigen Rückschlages höchst unangebracht. Ich halte es mit Warren Buffet, der gesagt hat, die Herabstufung der Bonität der USA habe seine Meinung nicht geändert, höchstens die über Standard & Poor's. Wenn etwas Gutes daran zu finden ist, so ist es zum einen, dass es die Korrektur an den Börsen verschärft, aber vielleicht verkürzt hat, zum anderen, dass es einen Bewusstseinswandel in Gang gesetzt haben könnte, dass es mit dem sorglosen Schulden machen und auf Pump leben vorbei ist. Das gilt auch für Europa.

China ist der größte Gläubiger der USA. Was, wenn die Chinesen den Amerikanern den Geldhahn zudrehen?

Die Chinesen werden den USA den Geldhahn nicht zudrehen. Wo sollten sie denn ihre Devisenüberschüsse stattdessen anlegen? Etwa in den existenzbedrohten Euro? Oder in den japanischen Yen, in ein Land, dessen Staatsverschuldung über 200 Prozent beträgt, mehr als das Doppelte der USA? Oder vielleicht in den Schweizer Franken in dem kleinen Helvetia, das von vielen angstgeplagten Anlegern als ein Hort der Sicherheit betrachtet wird? Fazit: Unter Blinden ist der Einäugige König. Mittelfristig gibt es zur Breite und Aufnahmefähigkeit des amerikanischen Bondmarktes keine Alternative. Das hat sogar ein ranghoher chinesischer Politiker in diesen Tagen offen ausgesprochen.

Die Staatsverschuldung in den USA beträgt fast 100 Prozent vom BIP. Die Wirtschaft kommt nicht in Fahrt, der Konsum lahmt, die Arbeitslosigkeit bleibt hoch. Wie will man unter diesen Voraussetzungen noch ein Wachstum von drei Prozent erreichen?

Das Wachstum der USA - und das gilt auch für Europa und Japan - wird auf Jahre hinaus unterdurchschnittlich sein. Alle Industrieländer haben seit Jahrzehnten über ihre Verhältnisse gelebt. Jetzt heißt es, Schulden abbauen, Sozialstaat stutzen, Konsumrausch ade. Dass die Wachstums-Lokomotive USA nicht mehr zieht, wird die ganze Welt zu spüren bekommen. Im Übrigen sollten wir nicht dauernd über den Teich blicken. Statt uns ständig über die Probleme der Amerikaner den Kopf zu zerbrechen, täten wir gut daran, die Probleme in Europa ins Auge zu fassen, die nach meiner Einschätzung viel größer sind als die der USA.

DAX, wichtige Unterstützung durchbrochen

13.09.2011 - 08:35:28 Uhr
DZ BANK


Frankfurt a. M. (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten bei der DZ Bank blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des DAX.

Nachdem bereits am Freitag fast die gesamten Erholungsgewinne der Vortage wieder abgegeben worden wären, habe sich die schwache Kursentwicklung auch zum Wochenanfang zunächst ungebremst weiter fortgesetzt. Gleich mit einer markanten Eröffnungslücke sei dabei gestern ein neues Bewegungstief im mittelfristig intakten Abwärtstrend etabliert worden. Erst mit einer sich stabilisierenden Wall Street am Nachmittag habe auch am deutschen Aktienmarkt wieder etwas Kaufinteresse beobachtet werden können.




Mit dem Durchbruch unter die charttechnische Unterstützungszone um 5.150 Punkte trübe sich jedoch das charttechnische Gesamtbild beim DAX weiter deutlich ein. Im Bereich um 5.130 Zähler befinde sich nicht nur das 61,8%-Fibonacci-Retracement des 2009er-Aufwärtstrends, sondern auch eine charttechnische Unterstützung aus den Jahren 2008 und 2009 sowie die sog. "Measured Move"-Projektion der Abwärtsbewegung vom 15. bis 19. August. Es handele sich damit um eine Kumulation wichtiger technischer Marken.

Gelinge daher diese Woche nicht die nachhaltige Rückeroberung dieser Marke, so ergäben sich weitere charttechnische Kursrückschlagsrisiken bis zur nächsten wichtigen Unterstützungszone zwischen 4.670 und 4.530 Stellen. Ein Blick auf das zyklische Umfeld zeige daneben auf, dass der mittelfristige Abwärtstrend mit dem tendenziell schwachen Börsenmonat September noch einmal eine saisonale Unterstützung erfahre. Dies bedeute aber auch, dass zwischen Ende September und Mitte Oktober ein recht gut einzugrenzendes Zeitfenster existiert, in dem es zu einem ersten wichtigen Markttief vor einer möglichen Q4-Rally kommen sollte.
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