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ISRA Vision kaufen - Beliebteste Beiträge



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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.989.393 von faultcode am 28.02.19 19:33:08
Zitat von faultcode:
Zitat von p/b: ...Jetzt sind die nach 3 Monaten schon bei 37, das ist besser als dein empfohlener Eislutscher :laugh:

=>
1. das wusstest du nicht
2. und du hast es auch nicht erwartet

--> insofern sind deine Einlassungen zu Isra unerheblich

--> geh besser Münzen werfen


Beim Traden oder Anlegen weiß man niemals etwas genau.
Man kann nur versuchen mit einer möglichst hohen Wahrscheinlichkeit richtig zu liegen.
Ich habe das durchaus erwartet, zwar nicht so schnell, aber erwartet habe ich es.
Du bist derjenige, der besser Münzen werden sollte, da läge deine Trefferquote langfristig bei ca. 50%, bei Aktien dürfte die eher niedriger liegen wie ich jetzt einfach mal vermute.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.989.591 von p/b am 28.02.19 19:48:29
Zitat von p/b:
Zitat von faultcode: ...
=>
1. das wusstest du nicht
2. und du hast es auch nicht erwartet

--> insofern sind deine Einlassungen zu Isra unerheblich

--> geh besser Münzen werfen


Beim Traden oder Anlegen weiß man niemals etwas genau.
Man kann nur versuchen mit einer möglichst hohen Wahrscheinlichkeit richtig zu liegen.
Ich habe das durchaus erwartet, zwar nicht so schnell, aber erwartet habe ich es.
Du bist derjenige, der besser Münzen werden sollte, da läge deine Trefferquote langfristig bei ca. 50%, bei Aktien dürfte die eher niedriger liegen wie ich jetzt einfach mal vermute.


Dass ihr euch mit dem Basher und Nichtsnutz noch rumschlagt verstehe ich ned. Der ist doch bei 95 % der user hier unten durch. Zudem liegt er bei 70 % seines Rumgesülze falsch.
ich habe mir die Analyse von Marcus Sühling auch mal durchgelesen. Die Forderungsanteil aus der Percentage of Completion Methode ist erstaunlich hoch.

Ich hatte nicht erwartet, daß es bei ISRA Vision derart viele Langfristaufträge gibt. Vielleicht kann sich das jemand bei der in Kürze stattfindenden Hauptversammlung mal erklären lassen und dann hier berichten.

Ich kenne das Geschäft von ISRA nicht gut genug, um das beurteilen zu können. Ich weiß nicht, ob es reicht, daß man da eine Kamera und/oder eine Meßeinrichtung aus dem Regal nimmt und mit der Software verbindet oder ob da eine langwierige Projektabwicklung erforderlich ist, um eine maschinelle visuelle Inspektion durchzuführen.
Wenn Börse Online das Papier als "Traumaktie für 2013" sieht, ist das für mich eher die Alptraumaktie:

- negativer Free Cash Flow im abgelaufenen Jahr und (mit Ausnahmen) auch die Jahre zuvor
- dauernd erhöhte Forderungen und Vorräte
- riesiger Berg an immateriellen Vermögensgegenständen
- hohe kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten im Vergleich zu den liquiden Mitteln
- Nettoverschuldung erhöht

Also da wünsche ich allen Investierten viel Glück. Daß der Artikel die seit längerem bekannten Risiken ausblendet, spricht nicht gerade für den Börse-Online-Redakteur.

Wenn die Bilanztrends anhalten, rechne ich noch in diesem Jahr mit Kapitalmaßnahmen, vermutlich Kapitalerhöhung bei den aktuell hohen Kursen.

Aber optisch (EBITDA, KGV) sieht das Papier auf den ersten Blick natürlich gut aus, daher halte ich es nicht für ausgeschlossen, daß die Aktie weiter steigt.
Sorry, aber mit ein paar Jahren Erfahrung im Bilanzen-Lesen würde ich sagen, daß das eine der schlechtesten Bilanzen ist, die ich je gesehen habe. Hoher Goodwill, hohe Vorräte, hohe Forderungen, hohe aktivierte Entwicklungskosten, hohe Schulden und nicht vorhandener Cash Flow. Halbwissen in Sachen Bilanzierung sehe ich bei Sühling sicherlich nicht.

Die Gewinne bestehen bislang eben nur auf dem Papier (ausgewiesener Jahresüberschuss), man hat in immaterielle aktivierte Entwicklungskosten und in Forderungen und Vorräte "investiert". Man weist ein stetig steigendes EPS aus und schüttet eine Dividende aus, um den Aktienkurs zu steigern, ohne daß das Cash auch tatsächlich erwirtschaftet wird. Das ganze wird durch steigende Finanzschulden finanziert und insofern finde ich den Begriff Kartenhaus mehr als zutreffend.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.021.096 von faultcode am 19.06.18 20:44:01
Melt Up?
offenbar doch wieder voll in den Momotrend geraten:



=> fundamental könnte ich es noch so in der Nähe des oberen, effizienten Randes rechtfertigen (also 2 x Total Fair Value -- im Ggs. z.B. zu einer Sartorius Vz., bei der das schon länger nicht mehr zutrifft nach meiner Lesart).
Z.B. indem ich das Gewinnwachstum bei Isra in den nächsten Jahren bei mind. +15% p.a. ansetze.

Das als meine Antwort auf: https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1283305-1-10/isr…

=> gut zu sehen: die auffallende Divergenz zum TecDAX seit Mitte Juni

=> das ist hier ja nicht Biotech vor einem Blockbuster, sondern in Wahrheit ein schnöder und v.a. zyklischer Industrieausrüster
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.468.475 von milknhoney am 19.12.18 10:12:49
~EUR12
.
.



=> ich erwarte für längere Zeit keine grundlegende Trendumkehr:

=> kurzfristig wird die kleine Unterstützung bei ~EUR20 angefahren, und dann gilt (6m...24m):

• erst bei ~EUR12 ist eine langfristige und belastbare Unterstützung gegeben



=> ..und fundamental?:
• wenn die derzeitige Welle an (weltweiten) Aufträgen erstmal im Laufe von 2019 abgearbeitet ist (a), geraten auch wieder vermehrt Substanzkenngrößen in den Vordergrund:

=> noch gibt es einen hohen Ertragswert pro Aktie => das wird sich aber mit (a) ändern

=> FactSet gibt derzeit einen Buchwert von EUR8.98/Aktie an
=> das kann ich nachvollziehen: ich komme zum 31.3.2018 auf so ~EUR8.4/Aktie

=> wenn ich mir allerdings den materiellen Buchwert so ansehe, bei rund ~EUR110m an Goodwill und immateriellen Vermögenswerten (31.3.), dann komme ich nur noch auf einen mat.Buchwert von so ~EUR3.3/Aktie

=> und somit:
• beim obigen, längerfristigen charttechn. Kursziel von ~EUR12 müsste die Aktie dann rund ~EUR9 an Ertragswert aufbringen, um auch diese EUR12 fundamental zu rechtfertien als gesamten fairen Wert pro Aktie


..und dann könnte man auch noch z.B. über das EV/EBITDA sprechen... Da wird's aber auch nicht viel besser 2019e/2020e werden mMn
"Auftragseingänge ziehen stark an" ist offensichtlich eine sehr interpretationsfähige Überschrift. Vor einem Jahr lag der Auftragsbestand bei 35 Mio., jetzt bei 36 Mio. EUR ... .

Ich finde es sehr bedenklich, dass der Vorstand immer wieder versucht, die Geschäftslage übertrieben positiv darzustellen. Was kann der Hintergrund sein? Erhält der Vorstand einen großen Teil seiner Vergütung in Form von Aktienoptionen? Braucht man einen hohen Aktienkurs zur Finanzierung von Übernahmen? Bereitet man eine Kapitalerhöhung vor?
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.781.186 von goldjunge2000 am 13.07.11 12:06:13Quelle: www.deraktionaer.de

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Günstig, dynamisch ... kauf ich!

Voll auf Kurs: Isra Vision (WKN 548 810) profitiert von der Investitionsbereitschaft seiner Kunden. Umsatz und Gewinn dürften weiter stark wachsen. Die Aktie sollte ihren Gipfelsturm fortsetzen.

Isra Vision hat ein festes Ziel vor Augen: Der Umsatz soll zeitnah über die 100-Millionen-Euro-Marke gesteigert werden. Spätestens im Geschäftsjahre 2012/13 (30. September) will Firmenchef Enis Ersü diese Hürde genommen haben - aus eigener Kraft. Findet der Spezialist für Oberflächeninspektionssysteme ein passendes Übernahmeziel, dürfte der Sprung in die neue Dimension schon ein Jahr früher gelingen.

Für das laufende Geschäftsjahr schätzt der AKTIONÄR den Umsatz bereits auf 75 Millionen Euro - 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Vorstand Ersü zeigt sich dagegen noch gewohnt konservativ und erwartet einen Umsatzanstieg auf deutlich mehr als 70 Millionen Euro und eine verbesserte EBT-Marge. Dass sich Isra Vision auf einem guten Weg befindet, zeigen die Eckdaten zum ersten Halbjahr. Der Umsatz wurde um 20 Prozent auf 32,6 Millionen Euro gesteigert. Beim EBITDA, dem Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, gelang eine Margenverbesserung von 25 auf 26 Prozent.

Kosten runter, Marge hoch

Die Kosten der Produktion entwickelten sich unterproportional zur Gesamtleistung. Das konsequente Kostenmanagement führte zu einer verbesserten Rohmarge (Gesamtleistung minus Material- und Personalaufwand der Produktion und Engineering) von 60 Prozent (Vorjahr: 58 Prozent). Das Eigenkapital stieg um drei Millionen auf 91,3 Millionen Euro, die Eigenkapitalquote liegt damit bei 58 Prozent (Vorjahr: 55 Prozent). Durch ein verbessertes Forderungsmanagement stieg der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit gegenüber dem ersten Quartal um 3,6 Millionen auf 5,6 Millionen Euro.

Gezielte Investitionen

Um die Ziele zu erreichen, soll die laufende Innovations- und Marketing­offensive unvermindert fortgesetzt werden. Im ersten Halbjahr wurden daher die Investitionen in Forschung & Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 14 Prozent auf 5,5 Millionen Euro erhöht. Innovative Produkte sind der Motor für zukünftiges, profitables Wachstum. Das weitere Konzernwachstum dürfte zudem durch die Stärkung der lokalen Präsenz getragen werden. Regionaler Schwerpunkt bleibt dabei weiterhin der asiatische Raum. Außerdem werden derzeit mehrere strategische Übernahmeziele geprüft.

Hoher Auftragseingang

Dank der Multisegment-Strategie ist Isra Vision gut durch die Krise gekommen. Dabei sind die Hessen in diversen Industriebranchen mit verschiedenen wirtschaftlichen Zyklen tätig. Schwächelt ein Bereich, kann ein anderer das mit seinem starken Wachstum wieder auffangen. Derzeit profitiert die Gesellschaft vor allem vom weltweiten Nachholbedarf an Investitionen. Die Orderbücher sind mit rund 40 Millionen Euro per Ende Mai sehr gut gefüllt. Zuletzt wurde mit einem Autoproduzenten aus Süddeutschland ein millionenschwerer Vertrag abgeschlossen. Geliefert wird 3-D-Messtechnik, die in der Qualitätskontrolle bei der Karosseriefertigung zum Einsatz kommen soll. Branchenkenner sehen diesen Abschluss als eine Referenz für Folgeaufträge - also ein weiterer Baustein im Rahmen der mittelfristigen Wachstumsstrategie 100+.

Günstige Bewertung

Mit einem 2012er-KGV von 8 ist die Isra-Vision-Aktie angesichts der zweistelligen Wachstumsraten absolut günstig bewertet. Die gute Auftragslage rundet das Bild ab. Anleger mit Weitblick sollten daher das aktuelle Kursniveau nutzen, um sich an der breit aufgestellten Erfolgsfirma zu beteiligen.
durchaus wieder nicht unkritisch. Der ist selbst nicht investiert!
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.304.554 von MdBJuppZupp am 20.06.12 22:10:37ISRA VISION-Aktie: Unternehmen peilt 100 Mio. Euro-Umsatzmarke an

22.06.12 14:05
Fuchsbriefe

Berlin (www.aktiencheck.de) - Für die Experten von "Fuchsbriefe" ist die ISRA VISION-Aktie ein Kauf.

Der Hersteller von industriellen Bildverarbeitungs- und Oberflächen-Inspektionssystemen generiere mehr als die Hälfte seines Umsatzes im Dollarraum. Damit profitiere ISRA VISION von einer Abwertung der europäischen Gemeinschaftswährung.

Das laufende Geschäftsjahr 2011/12 ende am 30. September. Für dieses sei ein Umsatz von über 80 Mio. Euro avisiert. Aufgrund der umsatzstärkeren zweiten Hälfte des Geschäftsjahres würden die Experten dem Unternehmen für 2011/2012 einen Gewinn je Aktie von 2,30 Euro zutrauen. Daraus lasse sich ein KGV von 7,3 ableiten, womit das Papier ein preiswerter Spezial-Maschinenbauer sei.

Zuletzt habe der Titel von 20,20 Euro auf knapp 17 Euro korrigiert. Charttechnisch sehe der Wert jedoch angeschlagen aus. Denn sowohl die 38- als auch die 200-Tagelinie seien unterschritten worden. Immerhin würden die Experten zwischen 14,50 Euro und 15,00 Euro eine Unterstützungszone ausmachen.

Für die Experten von "Fuchsbriefe" überwiegen aber die fundamentalen Daten und sie empfehlen, die ISRA VISION-Aktie zu kaufen. Das Kursziel sähen sie bei 21,27 Euro und ein Stopp sollte bei 14,55 Euro platziert werden. (Ausgabe 25 vom 21.06.2012) (22.06.2012/ac/a/nw)


Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.

Quelle: www.aktiencheck.de
09:30, Value-Brief: ISRA VISION SYSTEMS Small Cap-Aktie des Monats:

ISRA VISION hat den Umsatz im 1. Halbjahr 2012 um 14% auf 37,3 Mio € gesteigert. Auf dem Weg, mittelfristig die Umsatzmarke von 100 Mio € zu überschreiten, ist dieses zweistellige, organische Wachstum ein weiterer wichtiger Schritt.

Dynamische Geschäftsentwicklung …
Die Profitabilität knüpfte an das 1. Quartal mit einem erneut zweistelligen Zuwachs an, wobei sich alle Ergebnismargen weiterhin auf dem gleichen hohen Niveau bewegen. Nach Abschreibungen in Höhe von 3,7 Mio € erhöhte sich das operative Ergebnis (EBIT) um 14% auf 6,9 Mio €. Die Bruttomarge liegt mit 60% im mittelfristigen Zielkorridor und unterstreicht das insgesamt starke Margenniveau. Die Technologie- und Kostenführerschaft trägt wesentlich dazu bei, die Profitabilität des Unternehmens zu erhalten und kontinuierlich zu steigern.

… in allen Regionen …
Bezüglich der regionalen Geschäftsentwicklung profitierte ISRA von seiner starken weltweiten Präsenz. Das zweistellige Wachstum wurde auch im 2. Quartal von allen Regionen getragen. In Asien setzte sich das Wachstum auf hohem Niveau fort. Europa und Amerika zeigten eine ähnliche Dynamik wie Asien bereits im letzten Jahr. Der neue Standort in Russland hat sich bereits etabliert und gibt erste Impulse.
Mit Investitionen in Brasilien baut das Unternehmen seine Präsenz in Südamerika aus. Indonesien ist der nächste Markt, auf dem ISRA die Expansion fortsetzen will. Teil der langfristigen Wachstumsstrategie ist darüber hinaus das externe Wachstum über den weiteren Zukauf von geeigneten Unternehmen. Derzeit werden mehrere strategische Übernahmeziele geprüft. Das Management rechnet im Jahr 2012 mit dem Abschluss mindestens einer Akquisition.

… und allen Bereichen
In den beiden Geschäftssegmenten hat ISRA die gute Marktposition weiter ausgebaut. Im Bereich Surface Vision stieg der Umsatz um 15% auf 32 Mio €. Das EBIT erreichte 5,9 Mio € und lag damit 15% über dem Vorjahreswert. Getragen wurde diese Entwicklung insbesondere von den Business Units Plastik, Papier, Spezialpapier und Druck. Die Bereiche Glas und Metall wurden mit Investitionen in den Vertrieb weiter gestärkt. Produktinnovationen für die Qualitätssicherung im Bereich Solar geben Impulse für weiteres Wachstum insbesondere in Asien.
Im Segment Industrial Automation, in dem sich ISRA nahezu ausschließlich auf die Automobilindustrie konzentriert, erhöhte sich der Umsatz von 4,8 auf 5,2 Mio €. Die gute Entwicklung wird im Wesentlichen vom starken Bedarf an Automatisierungstechnologie bei Premiumherstellern im Automobilsektor getragen. Weitere hohe Auftragseingänge werden sowohl aus Deutschland als auch aus Europa und Asien verzeichnet. Die erfolgreiche Vorstellung des neuen generischen 3D Vision Produktportfolios wird ein weiterer Wachstumstreiber sein.

Wettbewerbsvorteile mit ISRA Technologie
Der Einsatz von modernen Bildverarbeitungssystemen ist ein wichtiger Baustein für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der jeweiligen Branche und für das Beseitigen von Markteintrittsbarrieren. Machine Vision Lösungen bestimmen heute als Schlüsseltechnologie die sehende Automation. Basierend auf den Produkten der Bereiche Robot Vision, Surface Vision, Quality Vision und Vision Module bietet ISRA neben Standards auch kundenspezifische OEM-Lösungen an.
So kann der Kunde seine Produktivität und die Qualität in der Herstellung verbessern und sichert sich dadurch einen deutlichen Wettbewerbsvorsprung.

ISRA erfüllt 8 von 10 Kriterien
Das Kriterium Umsatzwachstum wurde in den letzten Jahren zwar mehrfach deutlich übertroffen, aber eben nicht jedes Jahr. Die geschätzten jährlichen Wachstumsraten der Branche betragen weltweit rund 15%. Wir rechnen damit, dass ISRA schneller wächst als der Markt und erwarten ein langfristiges Wachstum zwischen 16 und 18%. Das Kriterium für die Eigenkapitalrendite wird verfehlt, aber seit dem Börsengang zeichnet sich eine stetige Verbesserung ab.

Klarer Kauf
Auf Basis der aktuellen Marktentwicklung und eines Auftragsbestands von rund 55 Mio € sowie die starken Auftragseingänge bilden eine solide Basis für weiteres Wachstum. Für 2012 plant ISRA ein zweistelliges, organisches Umsatzwachstum auf über 80 Mio € und mindestens stabile Margen. ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 7.073.378 von Pytagoras am 08.08.02 11:21:44:)

Fr, 31.08.12 07:53
DGAP-Adhoc: ISRA VISION AG: ISRA legt in Umsatz und Ergebnis erneut zweistellig zu; Jahresprognose für 2011/2012 bestätigt (deutsch)

ISRA VISION AG: ISRA legt in Umsatz und Ergebnis erneut zweistellig zu; Jahresprognose für 2011/2012 bestätigt

ISRA VISION AG / Schlagwort(e): Quartalsergebnis

31.08.2012 07:52

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

---------------------------------------------------------------------------

ISRA VISION AG: 3. Quartal 2011/2012 - Umsatz um 11%, EBT um 13% gestiegen

ISRA legt in Umsatz und Ergebnis erneut zweistellig zu; Jahresprognose für
2011/2012 bestätigt

- Umsatzwachstum 9 Monate plus 11% auf 57,6 Mio. Euro (9 Mon. 10/11: 51,7
Mio. Euro)

- EBT-Wachstum 9 Monate plus 13% auf 10,1 Mio. Euro (9 Mon. 10/11: 8,9
Mio. Euro)

- Gross-Marge 60% zur Gesamtleistung (9 Mon. 10/11: 60%)

- Weiterhin hohe Margen bezogen auf die Gesamtleistung:

- EBITDA-Marge bei 26% (9 Mon. 10/11: 26%)

- EBIT-Marge bei 17% (9 Mon. 10/11: 17%)

- EBT-Marge bei 16% (9 Mon. 10/11: 16%)

- Operativer Cash-Flow 10,5 Mio. Euro (9 Mon. 10/11: 4,1 Mio. Euro),
Net-Cash-Flow plus 4 Mio. Euro (9 Mon. 10/11: 2,6 Mio. Euro)

- Nettoverschuldung 26,3 Mio. Euro (30.09.2011: 28,1 Mio. Euro)

- Auftragsbestand ca. 55 Mio. Euro (9 Mon. 10/11: über 40 Mio. Euro)

- Ergebnis pro Aktie nach Steuern 1,58 Euro (Vj.: 1,41 Euro); plus 12%

- Profitable Wachstumsprognose 2011/2012 von über 80 Mio. Euro Umsatz
bestätigt

Die ISRA VISION AG (ISIN: DE 0005488100), eines der globalen
Top-Unternehmen für die industrielle Bildverarbeitung (Machine Vision),
Weltmarktführer für Oberflächeninspektionssysteme und einer der führenden
3D Machine Vision Anbieter, hat in den ersten neun Monaten des
Geschäftsjahres 2011/2012 (01.10. bis 30.09.) den Umsatz gegenüber dem
vergleichbaren Vorjahreszeitraum zweistellig um elf Prozent auf 57,6
Millionen Euro (Vj.: 51,7 Mio. Euro) gesteigert. Der operative Cash-Flow
erhöht sich im selben Zeitraum auf 10,5 Millionen Euro (Vj.: 4,1 Mio.
Euro), der Net-Cash-Flow auf 4 Mio. Euro (Vj.: 2,6 Mio. Euro). ISRA setzt
damit den erfolgreichen Wachstumskurs des ersten Halbjahres fort. Mit einem
Auftragsbestand von ca. 55 Millionen Euro sowie den hohen Auftragseingängen
- das Automobilgeschäft legte um mehr als 50 Prozent zu - bestätigt das
Unternehmen die Prognose von über 80 Millionen Umsatz für das Gesamtjahr.
Auf Grund der anhaltenden Nachfrage unterstreicht das Unternehmen das
strategische Ziel, die Umsatzmarke von 100 Millionen Euro (100+)
mittelfristig zu übertreffen.

Das Ergebnis wuchs im Neunmonats-Zeitraum erneut zweistellig, wobei die
Margen das hohe Niveau des Vorjahres bestätigten. Die EBT-Marge lag bezogen
zur Gesamtleistung bei 16 Prozent (Vj.: 16%). Das EBT (Gewinn vor Steuern)
verbesserte sich um 13 Prozent auf 10,1 Millionen Euro (Vj.: 8,9 Mio.
Euro). Auch die EBIT-Marge erreichte erneut den guten Vorjahreswert von 17
Prozent (Vj.: 17%) bezogen auf die Gesamtleistung. Unter Berücksichtigung
der Abschreibungen in Höhe von 5,8 Millionen Euro (Vj.: 5,2 Mio. Euro)
stieg das EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) um zwölf Prozent auf 10,7
Millionen Euro (Vj.: 9,6 Mio. Euro). Das EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern
und Abschreibungen) erhöhte sich um zwölf Prozent auf 16,6 Millionen Euro
(Vj.: 14,8 Mio. Euro). Die EBITDA-Marge betrug 26 Prozent bezogen auf die
Gesamtleistung (Vj.: 26%).

Die Gross-Marge (Gesamtleistung abzüglich Material- und Personalaufwand der
Produktion und Engineering) bestätigt mit 60 Prozent (Vj.: 60%) wiederholt
das insgesamt starke Margenniveau von ISRA. Die Eigenkapitalquote stieg um
einen Prozentpunkt und liegt bei nunmehr 58 Prozent (Vj.: 57%). Das
Unternehmen verfügt damit über eine solide Kapitalausstattung für
zukünftiges Wachstum.

Regional betrachtet haben sich die guten Ergebnisse aus dem ersten Halbjahr
auch im dritten Quartal fortgesetzt. In Amerika entwickelten sich die
Geschäfte am stärksten. Ausgehend von einem Wachstum im hohen einstelligen
Bereich im Vorjahr, legte der Auftragseingang 2011/2012 deutlich
zweistellig zu. Eine ähnliche Entwicklung konnte auch in Asien und Europa
erzielt werden. Um die gute Geschäftsentwicklung weiter auszubauen, werden
die Investitionen in den Vertrieb weltweit erhöht.

Die neuen regionalen Präsenzen in Osteuropa, Südamerika und Asien werden
mittel- und langfristig an Bedeutung gewinnen. In diesem Zuge intensiviert
ISRA am neuen Vertriebsstandort in Moskau, Russland die Marketing- und
Vertriebsaktivitäten. Der Standort in Sao Paulo, Brasilien wurde ebenfalls
nachhaltig gestärkt, um Umsatzpotentiale auszuschöpfen. In Tokio, Japan
wurde das Management sowie das Vertriebs- und Serviceteam vergrößert, um
die Geschäftstätigkeiten weiter auszubauen. Daneben stehen die Märkte in
Taiwan und Indien verstärkt im Fokus der regionalen Vertriebsgruppen. Die
Aufbauaktivitäten für den neuen Standort in Indonesien starten zu Beginn
des neuen Geschäftsjahres. Auch in Zukunft wird die internationale
Expansion ein integraler Bestandteil der Strategie von ISRA sein und einen
wichtigen Beitrag zum Wachstum und zur Nachhaltigkeit des Unternehmens
leisten.

Im Segment Industrial Automation, in dem die Vertriebsaktivitäten von ISRA
nahezu ausschließlich auf Kunden aus der Automobilbranche abzielen, sind
die Auftragseingänge in den ersten neun Monaten des Berichtsjahres um über
50 Prozent gewachsen. Umsatz und Ertrag mit den deutschen Kunden im
Premiumsegment sowie den Herstellern in China und Korea stiegen ebenfalls
deutlich. Die Umsätze erreichten 10,7 Millionen Euro (Vj.: 7,8 Mio. Euro)
und das EBITDA legte um 25 Prozent auf 3,2 Millionen Euro (Vj.: 2,6 Mio.
Euro) zu. Das EBIT erhöhte sich um 40 Prozent auf zwei Millionen Euro, nach
1,4 Millionen Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr
erwartet ISRA im Automobilgeschäft mit einem Zuwachs von deutlich über 50
Prozent ein sehr gutes Ergebnis und plant auf Basis der hohen
Auftragseingänge mit einer anhaltend starken Entwicklung auch für das
kommende Geschäftsjahr 2012/2013.

In den ersten neun Monaten 2011/2012 stieg der Umsatz im Segment Surface
Vision auf 46,8 Millionen Euro (Vj.: 43,8 Mio. Euro). Das EBITDA erhöhte
sich auf 13,3 Millionen Euro (Vj.: 12,2 Mio. Euro), während das EBIT auf
8,7 Millionen Euro (Vj.: 8,1 Mio. Euro) zunahm. Getragen wird diese
positive Entwicklung insbesondere von den Business Units Metall, Spezial
Papier und Plastik, in denen hohe Umsätze und Auftragseingänge verbucht
wurden. Das Geschäft mit der Glasbranche, vorangetrieben von einem neuen
Vertriebsteam, ist besonders in Asien und dort speziell in China und Japan
erfolgreich. Der Bereich Druck ist mit weiteren Zuwächsen auf dem geplanten
Wachstumspfad. Im Papier- und Solarsektor haben in den ersten beiden
Quartalen 2011/2012 die Auftragseingänge zugenommen. Im dritten Quartal
entwickelten sich die Geschäfte in diesen Branchen langsamer.

Zur Strategie von ISRA zählt darüber hinaus auch das externe Wachstum über
Akquisitionen. Damit verfolgt das Unternehmen das Ziel, seine
Leistungsfähigkeit ergänzend zum geplanten organischen Wachstum durch
weitere Unternehmenszukäufe zu stärken. Daher prüft das Management
kontinuierlich mögliche strategische Ziele. Momentan steht ISRA mit einem
Unternehmen aus dem Bereich der 3D Technologie kurz vor dem Abschluss der
Verhandlungen, dessen Angebot das Produktportfolio von ISRA ergänzen wird.

Das Umsatzwachstum seit Beginn des Geschäftsjahres 2011/2012, der
Auftragsbestand von aktuell ca. 55 Millionen Euro sowie die momentanen
Auftragseingänge bilden eine gute Basis für das letzte Quartal. Für das
laufende Geschäftsjahr bestätigt ISRA daher seine Umsatzprognose von mehr
als 80 Millionen Euro und mindestens stabile Margen. Auf Basis der
getätigten Investitionen in die Forschung und Entwicklung sowie die
internationale Vertriebsstruktur plant ISRA, unter der Annahme einer
stabilen konjunkturellen Entwicklung, für das Geschäftsjahr 2012/2013 einen
profitablen zweistelligen Umsatzzuwachs mit ähnlich hohen Margen. Darüber
hinaus bekräftigt das Unternehmen das Ziel, die Umsatzmarke von 100
Millionen Euro mittelfristig zu überschreiten.


31.08.2012 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

---------------------------------------------------------------------------

Sprache: Deutsch
Unternehmen: ISRA VISION AG
Industriestr. 14
64297 Darmstadt
Deutschland
Telefon: +49 (0)6151 9 48-0
Fax: +49 (0)6151 9 48-140
E-Mail: investor@isravision.com
Internet: www.isravision.com
ISIN: DE0005488100
WKN: 548810
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr
in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

---------------------------------------------------------------------------

Quelle: dpa-AFX
http://www.dgap.de/dgap/News/adhoc/isra-vision-wachstumsprog…

Vorläufiger Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2011/2012:

... Ergebnis pro Aktie plus 17% auf 2,44 Euro (GJ 10/11: 2,09 Euro)

... In den nächsten zwei Jahren geht das Management von einer Überschreitung der 100 Millionen Euro Umsatzmarke durch organisches Wachstum aus. Der Auftragsbestand von aktuell etwa 47 Millionen Euro (Vj. ca. 40 Mio. Euro) stellt eine solide Ausgangsbasis für das laufende Geschäftsjahr dar. ...
So wie der Kurs zur Zeit abgeht, wirst du wahrscheinlich recht haben;).

Die längeren Zahlungsziele gehören möglicherweise insoweit zur Geschäftspolitik als daß Isra ohne längere Laufzeiten ihren Krempel nicht loswerden würde. Freiwillig macht dies wohl kein seriöses Unternehmen, schon gar nicht wenn man ein mittlerweile doch recht unausgewogenes Verhältnis von kurzfristigen Verbindlichkeiten zu liquiden Mitteln hat. Isra muß in näherer Zukunft dringend Cash generieren oder anderweitig aufnehmen.

Die tatsächlichen Steuerzahlungen sind erheblich kleiner als die Steuerzahlungen aus der Handelsbilanz, daher auch die steigenden passiven latenten Steuern. Das zeigt meines Erachtens nur, daß der Gewinn in der Handelsbilanz nicht der ökonomischen Realität entspricht, sondern zu hoch ausgewiesen wird.

Man sollte sich möglicherweise doch mal die Frage stellen, warum Isra trotz dieser Super-Konjunktur nicht in der Lage ist, Cash zu generieren und wie es aussehen soll, wenn der Wind mal wieder von vorn ins Gesicht bläst...
Geschäftsbericht ist online. Trotz 24 mio. ausgewiesenem EBITDA hat man es wieder nicht geschafft, einen freien Cashflow zu erwirtschaften. Die Bilanz ist eine reine Katastrophe mit einem riesigen Berg von immateriellen Vermögensgegenständen und hohen Forderungen und Vorräten.
Tja, der Markt ist tatsächlich bullish für das Papier, das ändert aber nichts an meiner Meinung. Die Bilanzpositionen haben sich alle ein wenig verändert, nur eines ist gleich geblieben: Wie immer hat man Geld verbrannt, obwohl das Management schon länger behauptet, den Cash Flow optimieren zu wollen.

Was die agressive Bilanzierung angeht, empfehle ich eine Lektüre der Analysen auf www.marcus-suehling.de.
Jetzt muss ich doch mal wieder ein paar Worte loswerden.

Die Forderungen sind höher als normal, da die POC-Methode als Umsatzrealisierung angewendet werden muss (kein Wahlrecht nach IFRS). Die etwas ältere Analyse von Herrn Suehling ist m.E. von etwas Halbwissen in der Bilanzierung geprägt.

Die Kartenhaus Bemerkung aufgrund des geringen Cashflows sehe ich auch komplett anders. Für mich ist es unternehmerisch absolut rational das Cash zu investieren um bei die EPS weiter ordentlich zu wachsen und dies ist Isra bisher wohl unbestritten gelungen. Es hat wohl kaum etwas mit Cash verbrennen zu tun, wenn das Cash investiert wird um zu arbeiten. Die Kritik sollte hier sachlich bleiben.

Ich bin seit Ende 2008 dabei und werde mich wahrscheinlich noch viele Jahre über die Vermehrung meiner steuerfreien Gewinne freuen.
Deine Kursgewinne seien dir gegönnt. Glücklicherweise sind auf diesen Meinungsforen aber nicht nur positive Beiträge erlaubt, sondern auch kritische. Und da bleibe ich dabei, daß das eine der übelsten Bilanzen ist, die ich je gesehen habe.

Wenn du Jubel-Meldungen sehen möchtest, kannst du dir die Seite mit den Analysten-Empfehlungen bei Isra anschauen, da hat man zB. die Hold-Empfehlung von Warburg aus dem Februar unterschlagen. Passt wohl nicht ins Konzept, wenn ein bezahlter Analyst mal was anderes schreit als "Kaufen".
Na also Qualitätsaktien steigen immer, wenn die Börse steigt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.833.468 von valueanleger am 21.01.15 08:14:11Heute Empfehlung Effectenspiegel. Zwischenkursziel 60€.
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.353.887 von debull am 07.08.15 14:35:48Tja, den Boden erwischt man selten.
Die Bullen und Bären kämpfen gerade heftig miteinander.
Bei Isra sind viele Anleger satt im Plus und die wollen nun Kasse machen.
Ich bleibe auch positiv gestimmt - das KGV ist für einen Wachstumswert in Ordnung.
Isra ist für mich eine solide Langfristanlage.
Gruß Value
Nach der heutigen Meldung bin ich auch eingestiegen.

Besonders interessant ist ein Blick auf das Verhältnis Auftragsbestand -> Umsatzverwirklichung, das solltet Ihr Euch mal ansehen.

Auftragsbestand Dezember 2012: 47 Mio
Umsätze 2013: 90 Mio

Auftragsbestand Dezember 2013: 51 Mio
Umsätze 2014: 102 Mio

Auftragsbestand Dezember 2014: 57 Mio
Umsätze 2015: 112 Mio

Die tatsächlichen Umsätze haben sich also in den vergangenen drei Jahren immer ziemlich genau am Doppelten des Autragsbestandes orieniert, jüngst tendentiell sogar mehr. Ein Blick in die Zukunft:

Auftragsbestand Dezember 2015: 80 Mio (!)
Umsätze 2016: 160 Mio (?)

Das wäre ein ziemlicher Knaller...
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.310.209 von imperatom am 15.12.15 16:58:54
Zitat von imperatom: Auftragsbestand Dezember 2015: 80 Mio (!)
Umsätze 2016: 160 Mio (?)

Das wäre ein ziemlicher Knaller...


Ein paar Gedanken und Überschlagsrechnungen später: Natürlich ist immer noch einiges an Spielraum nach oben und unten, aber ich wage nun eine erste EPS-Prognose für 2016: Etwas mehr als 5 Euro Nachsteuergewinn könnten aus diesen Umsätzen entstehen. Das wäre dann ein KGV von gerade einmal 12 - für einen Technologieführer und Wachstumswert.

Mein persönliches Kursziel, das auf einem "fairen" KGV von mindestens 18 für Isra beruht, ist demnach 90 Euro für Ende 2016. Alles ohne Gewähr versteht sich ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.192.994 von imperatom am 02.09.16 14:30:53und genau das haben schon viele die letzten Jahre gedacht, aber bis auf kurzfristige Schwankungen, kennt ISRA nur eine Richtung bisher...aber kein Wunder läuft doch das Geschäft wie geschmiert und es sind keine Wolken bisher am Himmel zu sehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.192.994 von imperatom am 02.09.16 14:30:53
Kaufen und Halten bis zum Angebot der Chinesen
Schade, dass du den Gewinn schon mitgenommen hast.
Isra ist neben der Technologie, neben der Geschäftsentwicklung auch ein Übernahmekandidat.
Meiner Einschätzung nach wird ISRA über kurz oder lang von den Chinesen übernommen werden(siehe Kuka)
bin mal gespannt wie weit se noch läuft,
150 könnte machbar sein, ~ KGV 30
Isra heute mit gewohnt guten Zahlen,
sehr interesant finde ich folgende Passage,

Neben der Stärkung des organischen Wachstums bleiben auch Akquisitionen ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensstrategie. Im Mittelpunkt dieser Aktivitäten stehen Zielunternehmen, die ISRAs Technologieführerschaft, Marktposition oder die Expansion in neue Märkte nachhaltig voranbringen. Gegenwärtig werden mehrere mögliche Zielunternehmen aus unterschiedlichen Industrien geprüft. Der Abschluss eines Projektes ist bei positivem Prüfergebnis durchaus noch im aktuellen Geschäftsjahr geplant.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.821.036 von Brokerteam am 25.09.17 21:00:21Danke, dann kann man Tiefkurse einfach nur zum Aufstocken nutzen...:look:
Zahlen sind da, wie immer sehr gut und mit schönen Ausblick,
was Übernahmen angeht, wird man jetzt mal etwas konkreter :-)

Neben dem organischen ist das externe Wachstum durch Akquisitionen von Unternehmen mit aussichtsreichen Synergiepotentialen ein wichtiger Bestandteil von ISRAs langfristiger Strategie. Im Mittelpunkt dieser Aktivitäten stehen Zielunternehmen, die den Bereichen Technologieführerschaft, Marktposition oder Expansion in neue Märkte nachhaltige Vorteile und Chancen bieten. Aktuell beobachtet und analysiert das Management zudem mehrere mögliche Targets in verschiedenen Industrien. Für laufende Akquisitionsprojekte konnte im vergangenen Geschäftsjahr aufgrund eines sich kontinuierlich verändernden Marktumfelds kein geeigneter Abschlusszeitpunkt koordiniert werden. In den ersten Quartalen des neuen Geschäftsjahres wird der Abschluss mindestens eines Projekts erwartet
charttechnisch angeschlagen seit..
... dem 26.1.2018. Da war nämlich ein sog. Expansion Pivot bearish, was am 30.1. dann bestäigt wurde.

=> wie so viele dt. Hightech-Werte wird es hier - mMn - erstmal eine Weile seitwärts laufen.

Aber im Gegensatz zu vorherigen Aufwärtswellen, war die Situation seit Mitte Dezember 2017 anders:
- nämlich das nochmals substantiell gesteigerte Handels-Volumen; und das bei erhöhten Kursen.

=> man könnte fast annehmen, dass das sog. "Smart Money" hier (teilweise) schon raus ist, und das Teil nun in 2018H1 irgendwann im TecDAX, und damit beim breiten (und nicht gut informierten) Publikum landen wird.

=> dann allerdings mit einem KGV von mindestens 29 bis 2020 laut FactSet-Schätzungen (2018-02-08).

Bis einschliesslich 2015 gab's die Aktie zu vernünftigem KGV < 15 (Jahresendkurse).

Überbewertet ist die Aktie aber z.Z. auch nicht. Mein Total fair value liegt bei ~EUR150. Man ist also voll im "Marktrauschen".


=> d.h., dass es seit 2016 einschliesslich v.a. eine K-Ausweitung gab beim KGV, nicht beim G.

=> wenn also der Markt hier wieder "denkt", dass ein KGV von ~39 für 2018e zu hoch ist und bei einem zyklischen Industrieausrüster es auch ein KGV von ~20 tut, dann kann man sich vorstellen, was hier passieren wird...
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.342.005 von Scheich2000 am 21.03.18 13:42:37Für Neueinsteiger ist es wohl immer noch recht teuer.
Das Geschäftfeld von Isra ist weiter top - aber die Bewertung ist in der Tat schon recht hoch.
Der Aufsichtsrat hat am 01.11 eigene Aktien gekauft.ein sehr gutes Zeichen.Der Boden dürfte nunmehr tatsächlich bei 35,00 € gefunden sein.die Geschäftszahlen kommen erst sehr spät im Dezember . In den letzten Quartalen gab es vor den Zahlen immer erhebliche Anstiege...
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.453.454 von mightymo am 17.12.18 13:40:39Jeder ist seines Glückes Schmied. Nur wer in Optionsscheinen investiert, sollte ein paar Grundbegriffe kennen, um nicht auf die Nase zu fallen. Zum Beispirl ist der Break Even bei diesem Schein bei über 38 Euro. Sofern du den heutigen Kurs als Einstiegskurs hast. Die implizite Volatilität ist eines der maßgebendsten Indikatoren. Sie verläuft allgemein gesagt als ein Smile. Das heißt, selbst wenn der Aktienkurs wieder anziehen sollte, wird ein Großteil des Gewinns durchbringe niedrigerere Volatilität wieder aufgefressen. Man sollte nicht nur auf die Laufzeit schauen, sondern auf einige viel wichtigere Faktoren. Sonst verdient keiner, außer der Bank. Aber trotzdem viel Glück.
Danke für die Info, bin mit nem kleinen long certi drin. Hatte schon gedacht wir knacken die 30 Euro nie. Mal hoffen das wir drüber bleiben und evtl. News von Unternehmensseite kommen. Ich hab eh nicht verstanden warum die Zahlen und der Ausblick nicht positiver ankamen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.982.580 von Fluglotse am 28.02.19 08:19:00Die Firma macht ihren Weg!

Ist ja noch ein Überbleibsel aus dem Neuen Markt und kämpft sich beständig nach oben. Klar kommen auch mal Rücksetzer. Sehe die Zukunft von Isra sehr positiv, Ersü macht einen guten Job!
Eine echt starke Firma, die von der Industrie auch in Kriesenzeiten gebraucht wird. Sehr erfreuliche Zahlen! Stabilität pur und sehr hohes Eigenkapital. :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.474.667 von faultcode am 19.12.18 22:36:12
Zitat von faultcode:
Zitat von p/b: ...Auf Sicht von 2 Jahren sehe ich ISRA Vision bei ca. 40€.
=> kauf dir besser nen warmen Eislutscher


Jetzt sind die nach 3 Monaten schon bei 37, das ist besser als dein empfohlener Eislutscher :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.995.627 von jemand am 01.03.19 12:21:12
Nicht die KI vergessen!
Ich möchte noch ergänzen, dass ISRA neben der extrem guten Eigenkapitalquote von >60% auch die innovative Software für die Robotersteuerungen im Programm hat. Das wird sich in Richtung KI Weiterentwicklung für ISRA noch sehr positiv und damit auch auf den Aktienkurs positiv auswirken.

Nicht zu vergessen, dass ISRA ja augenscheinlich an einer Übernahme, bzw. Joint Venture dran ist. Kommt es hierbei zum Abschluss, dann sehen wir mittelfristig hier noch ganz andere Kurse.

Ich bin bei ISRA zum Kurs von € 31,15 eingestiegen! :lick:
Shougang Jingtang vertraut bei der Oberflächeninspektion von Stahlblechen auf ISRA VISION
13.03.2019 METALL, NEWS



Automobil-Hersteller und ihre Kunden stellen höchste Anforderungen an Qualität und Ästhetik. Shougang Jingtang, einer der größten Stahlblechhersteller für den Automotive-Bereich in China, setzt daher auf ein Inspektionssystem von ISRA VISION – Dual Sensor verbindet die Vorteile von Matrix- und Zeilenkameras und gewährleistet damit die vollständige Fehlerdetektion.

Im Automobil-Bereich herrscht ein sehr hoher Qualitätsanspruch, denn Endkunden akzeptieren nur perfekte Neuwagen. Entsprechend hoch ist der Druck unter dem Hersteller stehen und die Anforderungen, die sie an ihre Zulieferer haben. Die technologische Weiterentwicklung bei der Herstellung von Blechen ebenso wie die gestiegenen Kundenanforderungen macht Oberflächenqualität zu einem wichtigen Bewertungsaspekt.

Der stetig steigende Qualitätsdruck macht heute eine 100% verlässliche Prüfung notwendig. „Automatische In-Line Oberflächen-Inspektion ist zum Standard geworden – sie ist unverzichtbar in einem modernen Metall produzierenden Unternehmen. ISRA’s Dual Sensor ist zudem im Vergleich zu herkömmlichen Inspektionssystemen deutlich effizienter“, sagt Herr Zhang Yangyang bei Shougang Jingtang. Das Unternehmen hat das Ziel höchste Qualität für ihre anspruchsvollen Kunden zu liefern – mittels Oberflächeninspektion soll die Kundenzufriedenheit gesteigert und die Qualität verbesset werden.
Die Voraussetzung dafür ist die beste Inspektion für ein breites Materialspektrum. Bisher hat das Unternehmen jedoch auf manuelle Verfahren gesetzt und konnte nicht die angestrebte 100% Inspektion erreichen – und damit auch die Qualitätsstandards garantieren, die gewünscht waren. Shougang Jingtang hat sich daher für ein System von ISRA entschieden. Denn der Dual Sensor, mit unterschiedlichen Lichtqualitäten (diffus, gerichtet, spektral – Kombination von Infrarot und Weißlicht), prüft gleichzeitig mit Hilfe von Matrix- und Linienscanner. Damit wird jeder Fehler erkannt und verlässlich klassifiziert. Die Ergebnisse verwendet das Unternehmen auch für das anschließende Qualitätsmanagement.

Effiziente Kombination von Matrix- und Zeilenkameratechnologie

Durch die Kombination von zwei Kameratechnologien und deren spezifischen Lichtquellen, werden genaueste Inspektionsergebnisse auch unter schwierigen Produktionsbedingungen und eine praktisch vollständige Defektdetektion möglich. Das System bündelt die Vorteile beider Technologien und liefert Inspektion ohne Kompromisse. Das Ergebnis ist eine hohe Effizienz durch automatische Inspektion und zeitnahe Ergebnisse.
Heute ist der Dual Sensor der Standard für anspruchsvolle Anwendungen. Er liefert mit seiner Kombination von Matrix- und Zeilenkameras für Shougang Jingtang eine enorm hohe Wertschöpfung. Die hervorragende Detektionsrate und Klassifizierung tragen zur Produktverbesserung bei, ebenso wie die Prozessoptimierung auf Basis von Produktionsdaten. Das Qualitätsmanagement-Personal arbeitet heute datenbasiert und kann durch Reportings intern argumentieren.

ISRA VISION hat Shougang Jingtang, einen anspruchsvollen Zulieferer für Automobil-Außenteile verlässlich zufrieden gestellt. Das Unternehmen trifft heute absolut korrekte Qualitätsentscheidungen und kann seine Kunden mit einer „0-defect-strategy“ überzeugen. Gleichzeitig zeichnet sich das System trotz seiner hohen Komplexität durch eine schnelle Inbetriebnahme und einfache Handhabung aus – und damit auch durch einen maximal schnellen Return on Invest beim Kunden.

> Bitte senden Sie mir zusätzliche Informationen
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.106.684 von luxanleger am 15.03.19 08:14:07Beim gegenwärtigen Kurs wird ISRA mit fast 760 Millionen bewertet, stolze Bewertung.

In 2018 wurden 152 Millionen Umsatz erzielt.

Bei 152 Millionen Umsatz stehen fast 112 Millionen als Forderungen in der Bilanz.

Fast 196 Millionen Eigenkapital stehen 115 Millionen Immaterielle Vermögenswerte gegenüber.

Tatsächlich wurden 3,8 Millionen Ertragssteuern bezahlt. Bei angenommenen 30% Ertragssteuern entspricht dies ca. einem EBT von 12,7 Millionen welches roundabout nach HGB oder in der Steuerbilanz ausgewiesen würden. Der größere Teil des Gewinnes entsteht durch die Bewertung nach IFRS, was selbstverständlich legitim ist. Ersichtlich am hohen Anteil der latenten Ertragssteuern (5,95 Millionen).

In der Bilanz stehen 39 Millionen latente Steuerschulden. Diese entstehen (wie oben) durch Bewertungsdifferenzen.

12,8 Millionen EBT entspricht ca. 1,7% der Börsenbewertung.

Von Bankaktien halte ich mich fern, da Ergebnisse sehr stark von Bewertungen abhängig sind. Bei ISRA erscheint mir dies ähnlich.

Sehr hoher Börsenwert und ein Jahresabschluss, der viele Fragezeichen provoziert.

Bitte korrigiert mich!!


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