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Lufthansa profitiert von der Branchenkonsolidierung

Lufthansa profitiert von der Branchenkonsolidierung

Gastautor: Hussam Masri
21.02.2019, 08:32  |  1209   |   |   

Die internationale Luftfahrtbranche ist in hohem Maße von äußeren Einflüssen abhängig. Dazu gehören die Entwicklung der Kerosinpreise, potenzielle Streiks beim Flughafenpersonal und geopolitische Ereignisse. Letztere spielten in jüngerer Vergangenheit glücklicherweise keine Rolle als Bremsklotz für den Aufwärtstrend der Passagierzahlen. Und seitens der Spritkosten gab es im vierten Quartal 2018 dank einbrechender Rohölnotierungen sogar Rückenwind. Auf den Neunmonatszahlen der Lufthansa lasteten die wachsenden Ausgaben für Kerosin noch schwer. Doch zuletzt gab es diesbezüglich Entwarnung. Welche Erträge Europas größte Airline 2018 letztendlich eingeflogen hat, wird sich am 14.03.2019 bei der Präsentation des Geschäftsberichts zeigen. Gegenüber dem Rekordniveau von 2017 hat Finanzvorstand Ulrik Svensson seine Erwartung eines leichten Rückgangs beim operativen Ergebnis zwischenzeitlich bestätigt. Analysten erwarten für das laufende Jahr, dass zum voraussichtlich moderateren Anstieg der Treibstoffkosten weitere Entlastungsfaktoren hinzukommen. Da die teure Integration der ehemaligen AirBerlin-Flotte bei Eurowings im zurückliegenden September abgeschlossen wurde, sei eine Rückkehr der Billigflugtochter in die Gewinnzone möglich. Ferner habe die Lufthansa eine operative Exzellenz-Initiative gestartet, damit sich die höheren Aufwendungen im Zusammenhang mit Verspätungen und Flugausfällen nicht wiederholen.

Währenddessen hat die voranschreitende Branchenkonsolidierung durch die jüngste Germania-Pleite wieder an Dynamik gewonnen. Mittlerweile plant auch der britische Reisekonzern Thomas Cook, seine Flugzeugflotte mit den hierzulande bekannten Condor-Maschinen abzustoßen. Lufthansa will sich Thomas-Cook-Airlines zumindest genau anschauen. Außerdem besteht schon länger Interesse am angeschlagenen Billigflieger Norwegian Airlines und insbesondere an der insolventen italienischen Fluggesellschaft Alitalia. Analysten betrachten den Branchenprimus aus Deutschland als Profiteur des Konsolidierungstrends. Ihre Spitzenposition als größte europäische Fluggesellschaft hat die Kranichlinie 2018 jedenfalls erneut gefestigt. Mit insgesamt 142 Millionen beförderten Passagieren auf mehr als 1,2 Millionen Flügen haben die Airlines der Lufthansa Group einen neuen Bestwert erreicht. Und die Auslastung der Flugzeuge war mit einer Quote von 81,4 Prozent ebenfalls so hoch wie nie zuvor.

54,00 Euro möglicher Zins pro Periode

Das DekaBank Deutsche Lufthansa Express-Zertifikat Memory mit Airbag 03/2024 (WKN DK0SU5) bietet die Aussicht auf 54,00 Euro Zinsen pro Periode inklusive Nachholeffekt (Memory-Funktion), wenn die Barriere in Höhe von 75,00 Prozent des Startwerts (Aktienschlusskurs vom 08.03.2019) am jeweiligen Beobachtungstag nicht unterschritten wird. Zudem kann eine vorzeitige Rückzahlung zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) inklusive der bis dahin aufgelaufenen Zinsen ausgelöst werden. Sonst ist eine maximale Rückzahlung in Höhe von 1.270,00 Euro möglich, für die am Bewertungstag die Barriere relevant ist.

Wird die Barriere hingegen unterschritten, drohen Verluste, da statt des Nennbetrags im Wert gesunkene Lufthansa-Aktien an den Anleger übertragen werden. Zudem besteht das Emittentenrisiko. Dies bedeutet, dass insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Nennbetrags sowie der Zinszahlungen drohen würden.

Das Zertifikat kann vom 18.02.2019 bis 08.03.2019, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung, gezeichnet werden.

 

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Hussam Masri
Managing Director Produktmanagement, Product Sales und Produktmarketing, DekaBank

Hussam Masri verantwortet als Bereichsleiter das Produkt- und Marktmanagement der Deka-Gruppe. Er zeichnet in dieser Funktion für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte und Zertifikate sowie für die Vertriebsunterstützung verantwortlich. Hussam Masri hat maßgeblich dazu beigetragen, das Fondsgeschäft der DekaBank erfolgreich auszubauen und das Zertifikategeschäft der Deka in wenigen Jahren auf eine marktführende Position zu entwickeln. Der Diplom-Betriebswirt und Finanzökonom (ebs) verfügt insgesamt über fast 20 Jahre Produkt- und Vertriebserfahrung.

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