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Pressemeldung: Union Investment: Trump, die Wiederwahl und der Handelsstreit
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Pressemeldung Union Investment: Trump, die Wiederwahl und der Handelsstreit

Nachrichtenquelle: Asset Standard
06.12.2019, 10:00  |  206   |   |   

In einem Jahr wird in den USA wieder der Präsident gewählt und der Wahlkampf wird intensiver. Donald Trump hat den Bonus des Amtsinhabers und eine breite Unterstützung an der republikanischen Basis.

In einem Jahr wird in den USA wieder der Präsident gewählt und der Wahlkampf wird intensiver. Donald Trump hat den Bonus des Amtsinhabers und eine breite Unterstützung an der republikanischen Basis. Doch selbstverständlich ist seine Wiederwahl nicht. Das hat Auswirkungen auf den Handelskonflikt mit China.

Der amtierende US-Präsident sieht sich mit zahlreichen Schwierigkeiten konfrontiert, die er bewältigen muss, will er im Weißen Haus bleiben. Neben dem drohenden Amtsenthebungsverfahren beginnt der Handelsstreit erste Auswirkungen auf die US-Konjunktur zu zeigen. Trump wäre nicht der erste Präsident, dessen Wiederwahl an schwachem Wachstum scheitern würde. Bill Clinton nutzte zuletzt 1992 die damalige Rezession, um sich gegen den amtierenden Präsidenten George H. W. Bush durchzusetzen. Von einer Rezession ist die US-Wirtschaft aktuell ein gutes Stück entfernt. Es gibt jedoch eine erhebliche Verunsicherung in der Wirtschaft, die die Investitionstätigkeit belastet. Am Arbeitsmarkt verlangsamt sich zudem der Beschäftigungsaufbau. Das heißt, es ist in Trumps ureigenstem Interesse, Ruhe in den von ihm verursachten Konflikt mit China zu bringen.

Handelskonflikt belastet Sentiment

ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe


China in besserer Verhandlungsposition

So stellte der US-Präsident Mitte Oktober ein erstes Zwischenabkommen (Phase 1 Deal) mit China in Aussicht. Er setzte die Erhöhung von Strafzöllen auf chinesische Waren im Wert von knapp 270 Milliarden US-Dollar von 25 auf 30 Prozent aus. Doch die chinesischen Gegenleistungen zeigen, dass Trump die Einigung nötiger braucht als die Chinesen. Diese erklärten sich bereit, mehr für den Schutz geistigen Eigentums zu unternehmen, den Finanzsektor für ausländische Investitionen zu öffnen und landwirtschaftliche Erzeugnisse für bis zu 50 Milliarden Dollar von den USA zu erwerben. Die entsprechenden Gesetze zum Schutz geistigen Eigentums und den Finanzdienstleistern hatte der Staatsrat im Mai und Juli 2019 aber ohnehin bereits verabschiedet. Auch eine Erhöhung der Agrarimporte war schon geplant. Die USA erhalten also keine echten Gegenleistungen von chinesischer Seite. Die Chinesen sind in der stärkeren Verhandlungsposition, haben sie sich doch offensichtlich entschlossen, ein geringeres Wachstum im eigenen Land als Folge des Zollstreits zu akzeptieren.

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