DAX-Wochenplan: Jahresstart im DAX mit starken Bewegungen

DAX-Wochenplan Jahresstart im DAX mit starken Bewegungen

Gastautor: Andreas Mueller
05.01.2020, 13:25  |  5738   |   |   

Abseits der politischen Meldungen zeigt diese Chartanalyse markante Bereiche im DAX auf, an denen sich Trader orientieren können.

Diesen Jahresauftakt konnte man schwer erahnen. Nach einem Run zum Vorjahreshoch stellte sich schnell Ernüchterung ein. Die Bandbreite reichte dabei über mehr als 300 Punkte und bot Tradern und Anlegern gleichermaßen Spielraum für entsprechende Aktionen. Doch an den letzten Kursen des alten Jahres ließ sich wenig Euphorie ablesen. Vielmehr war der Montag als kurzer Handelstag vor Silvester fest in den Händen der Bären. Sie gaben dem DAX noch einmal einen kleinen Schub in die übergeordnete Range hinein und hatten nach dem offiziellen XETRA-Schluss sogar die Kraft, nachbörslich beinahe die untere Range-Kante zu erreichen.

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So stellte sich der Jahresausklang - wohl bemerkt unter geringem Volumen und dennoch in einer Wochenanalyse hier getriggert - folgendermaßen dar:

 

 

Dieses XETRA-Schlussniveau konnte dann am ersten Handelstag des Jahres 2020 schnell zurückerobert und damit ein Kaufimpuls generiert werden.

 

Als Szenario hatte ich dies in meiner morgendlichen DAX-Analyse hinterlegt - melden Sie sich dafür gerne kostenfrei hier an.

 

Im weiteren Verlauf führte dieses Signal direkt zurück zur oberen Range-Kante bei 13.330 Punkten und zeigte mit dem Ausbruch darüber am Donnerstag an, dass der Aktienmarkt erst einmal weiter nach oben wollte.

 

 

Im Hoch wurde hierbei exakt das Vorjahreshoch erreicht. Mit 13.425 Punkten war dies ein Niveau, an dem der XETRA-Handel damit bereits zum dritten Mal in Berührung kam:

 

 

Motiviert durch die starken Kurse an der Wall Street mit neuen Allzeithochs kam es nachbörslich sogar zu einem Überlauf an diesem Bereich. Doch davon war am Freitag nichts mehr zu spüren. Der DAX fiel bereits im Nachthandel durch politische Meldungen zum neu aufkeimenden USA-Iran-Konflikt zurück in seine alte Range:

 

 

Damit nicht genug - im Handelsverlauf des Freitags touchierten wir die Tiefs aus der nachbörslichen Session vom 30.12.2019 noch einmal recht genau und erholten uns nur wenig dynamisch davon:

 

 

Somit blieb es bei einem negativen Jahresstart und damit einem leichten Minus für den bisherigen Januarverlauf.

Es fällt nun sehr schwer, das politische Umfeld bei den Streitigkeiten zwischen Iran und den USA zu bewerten. Fakt ist erst einmal eine daraus resultierende Unsicherheit an den Aktienmärkten und eine Stärke beim Ölpreis und der "Krisenwährung" Gold. Hier funktionierte die Korrelation am Freitag entsprechend.

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