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Kapitalmarktjahr 2021: Viele Frage-, aber auch viele Ausrufezeichen

Gastautor: Robert Halver
17.12.2020, 10:00  |  7803   |   |   

Kapitalmarktjahr 2021: Viele Frage-, aber auch viele Ausrufezeichen

Nach einer Mini-Rezession im Winter werden die Wachstumskräfte anschließend stärker. Mit zunehmender Impfwelle wird der „Weg der konjunkturellen Befreiung“ immer mehr beschritten, wobei weitere großzügige Wirtschaftshilfen beschleunigend wirken. Neben dieser fundamentalen Unterfütterung kommen Aktien durch Joe Biden in den Genuss stabilerer geo- und handelspolitischer Bedingungen. Nicht zuletzt bleiben die Notenbanken treue Freunde von Aktien. Insgesamt wird 2021 ein solides Aktien-Jahr.

Konjunktur: Erst etwas schlechter, bevor es deutlich besser wird

Grundsätzlich sind Impfstoffe ein konjunktureller Game Changer. Doch bis zur befriedigenden Durchimpfung wird es bis ca. Mitte des nächsten Jahres dauern. Bis dahin würde es die Psychologie von Verbrauchern und Investoren sicherlich stabilisieren, wenn die Politik ein unmissverständliches und bundeseinheitliches Gesamtkonzept mit einfachen Regeln wie bei „Mensch ärgere dich nicht“ entwerfen würde. Vor allem der zermürbende Lockdown der Marke Stopp und Go muss enden.   

Grundsätzlich wird die Rezession weltweit anhaltend mit üppigen Konjunkturprogrammen verkürzt. In Amerika ist Frau Yellen so etwas wie der Rockstar unter den Konjunkturpolitikern. Schon an der Spitze der Fed betrieb sie eine klar wirtschaftsfreundliche Geldpolitik. Übrigens ist sie ebenso durchsetzungsstark wie überzeugungsfähig. Sie hat immer auf ein gutes Verhältnis zu beiden politischen Lagern geachtet. Diese Ausgeglichenheit wird sie - je nachdem welche Mehrheitsverhältnisse im Senat nach den Stichwahlen in Georgia im Januar herrschen - im Sinne einer Charme-Offensive nutzen, um möglichst üppige Staatshilfen umzusetzen.

Die Börse bezahlt diese Zukunft, konkret, dass die Weltwirtschaft im Jahresverlauf deutlich zulegt.

Joe Biden bringt Ruhe in den geo- und handelspolitischen Karton

Mehr geo- und handelspolitische Ruhe für die Finanzmärkte verspricht der neue US-Präsident Joe Biden. Dabei hat Biden nichts gegen eine friedliche Koexistenz mit China einzuwenden, wenn es seine unfaire Handelspolitik beendet. Da aber Amerika ein Feindbild braucht, wird eitel Sonnenschein nie herrschen. Immerhin bietet mehr Kooperation statt Konfrontation auch mehr weltwirtschaftliches Potenzial und damit „Fundamental-Futter“ für die Aktienbörsen.

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