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Bubble-Alarm bei Encavis, Energiekontor & Nordex?

Gastautor: Armin Brack M.A.
10.05.2021, 15:18  |  9193   |   |   

Im letzten Jahr gehörten die GreenTech-Aktien zu den absoluten Outperformern und konnten nach dem Corona-Einbruch im Frühjahr ihre Kurse vervielfachen.

Sie notierten zum Jahreswechsel meilenweit über ihren vorherigen Höchstständen.

In diesem Jahr konsolidieren die Aktien und haben teilweise deutliche Kurseinbußen hinnehmen müssen. Das riecht stark nach „buy the rumors, sell the facts“, denn im vergangenen Jahr nahmen die großen Pläne der EU-Kommission und vom neuen US-Präsidenten Joe Biden erst Gestalt an, während inzwischen die hunderte von Milliarden US-Dollar und Euro schweren Förderpakete für die Energiewende auf den Weg gebracht wurden.

Darüber hinaus rücken regenerative Energien auch in China viel stärker in den Fokus und zusammen mit den USA sind damit nun die beiden größten „Klimasünder“ mit an Bord, um unsere Zukunft CO2-neutral zu gestalten.

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Dabei sind die bisherigen Maßnahmen wohl nicht ausreichend, wie gerade die Bundesregierung ins Stammbuch geschrieben bekam – vom Bundesverfassungsgericht. Aber der Reihe nach...

Deutschland hatte verschärfte Klimaziele verabschiedet und seine Gesetze entsprechend angepasst. Dann kam die EU-Kommission und legte ein 700 Milliarden Euro schweres Förderprogramm auf, das den EU-Staatslenkern gerade recht kam, denn sie verabredeten striktere Klimaziele. Nach einigem Hin und Her haben sich dann die EU-Staatschefs und das EU-Parlament schlussendlich geeinigt und wollen nun den CO2-Ausstoß der EU bis 2030 um mindestens 55 Prozent unter das Volumen von 1990 drücken.

Ohrfeige vom Bundesverfassungsgericht

Klar, das geht einigen zu weit, anderen zu schnell und vielen nicht weit und schnell genug. Aber es ist auf jeden Fall ein Kraftakt, der nicht mal eben so im Vorbeigehen zu stemmen ist. Das hatte die Bundesregierung aber wohl vor. Denn ihre aufgrund der neuen EU-Ziele modifizierten Gesetze sollten einen moderaten Übergang ermöglichen. Und das läuft so nicht! Sagt das Bundesverfassungsgericht.

Denn da die EU-Ziele verbindlich seien und das mit Segen Deutschlands, müssten auch die Anstrengungen, sie zu erreichen, angemessen sein. Und das sind sie bisher nicht. Vielmehr würde die Hauptlast der CO2-Einsparungenerfordernisse auf die Zeit nach 2030 verschoben. Mit anderen Worten: Es wird am Anfang zu wenig getan und am Ende muss dann richtig geholzt werden. Aber das würde absehbar der jungen Generation die Hauptlast aufbürden, die dadurch in ihren Freiheitsrechten zu stark beschränkt würde.

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