checkAd

    Verunreinigtes Wasser  2001  0 Kommentare Einigung im Chemikalien-Streit: BASF zahlt über 316 Millionen US-Dollar

    Der Chemie-Riese greift tief in die Tasche, um Klagen im Zusammenhang mit der Kontamination von Trinkwasser durch sogenannte Ewigkeitschemikalien (PFAS) in den USA beizulegen.

    Für Sie zusammengefasst
    • BASF zahlt Millionen, um Klagen wegen PFAS-Kontamination beizulegen.
    • Übernahme von Ciba Specialty Chemicals durch BASF 2009 Auslöser.
    • PFAS-Kontroverse könnte Versicherungsbranche mit über 100 Mrd. USD Schäden konfrontieren.
    • Report: Hebeln - aber richtig!
    JETZT NEU:
    Artikel als Video mit Charts & Highlights

    Artikel anschauen

    In dem Verfahren ging es um eine Sammelklage von tausenden öffentlichen Wasserversorgern, die durch die Verwendung von fluorhaltigen Feuerlöschschäumen betroffen sind.

    BASF

    -0,48 %
    -3,72 %
    -6,67 %
    -7,73 %
    -2,04 %
    -32,76 %
    -26,26 %
    -46,97 %
    +81,85 %
    ISIN:DE000BASF111WKN:BASF11

    Anzeige 
    Handeln Sie Ihre Einschätzung zu BASF SE!
    Long
    42,00€
    Basispreis
    0,32
    Ask
    × 14,04
    Hebel
    Short
    47,89€
    Basispreis
    0,32
    Ask
    × 14,02
    Hebel
    Präsentiert von

    Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf das Disclaimer Dokument. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

    Auslöser des Problems ist die Übernahme der Ciba Specialty Chemicals durch BASF im Jahr 2009 für 3,8 Milliarden Euro. Ciba hatte das Geschäftsfeld mit den jetzt umstrittenen Tensiden bereits im Jahr 2003 verkauft, eine Tatsache, die BASF in seiner Verteidigung hervorhebt. Der Konzern weist darauf hin, dass der Vergleich kein Schuldeingeständnis darstellt und beabsichtigt, sich weiterhin gegen alle verbleibenden Klagen zur Wehr zu setzen.

    Diese juristische Auseinandersetzung ist jedoch nur ein Teil einer breiteren Kontroverse um PFAS, die schwerwiegender sein könnte als der Asbest-Skandal. Laut Werner Schirmer, einem Analysten der Landesbank LBBW, könnten Schadenersatzforderungen in Zusammenhang mit PFAS die Versicherungsbranche mit Schäden von über 100 Milliarden US-Dollar konfrontieren.

    Der US-Konzern 3M war in einem ähnlichen Fall angeklagt und hatte sich bereits im vergangenen Jahr auf einen Vergleich in Höhe von 10,3 Milliarden US-Dollar geeinigt, während die Chemiekonzerne DuPont, Chemours und Corteva einen Vergleich über fast 1,2 Milliarden US-Dollar abgeschlossen haben.

    Der Vergleich mit den Wasserversorgern bedarf noch der gerichtlichen Zustimmung in South Carolina und weiteren Bedingungen, die voraussichtlich mehrere Monate in Anspruch nehmen werden. In der Zwischenzeit plant BASF, sich das Geld für die Vergleichszahlung von seinen Versicherern zurückzuholen, da es über eine erhebliche Versicherungsdeckung verfügt.

    Die BASF-Aktie reagiert am Mittwoch mit Verlusten von rund 1,6 Prozent. Die Papiere haben in den vergangenen sechs Monaten rund 10 Prozent zugelegt, notieren aber noch ein gutes Stück unter dem Jahreshoch von knapp 55 Euro. "Mutige Anleger steigen ein", meint Börsenlounge-Chefredakteur Markus Weingran. "Abgesichert werden sollte die Position bei 45,65 Euro."

    Autor: Julian Schick, wallstreetONLINE Redaktion

    KI-Champions: 3 Top-Werte, die Ihr Portfolio revolutionieren!Steigen Sie jetzt ein und nutzen Sie die einmalige Chance, die Ihnen die KI-Revolution bietet! Das sind die Highlights dieses kostenlosen Spezialreports.

    Die BASF Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -1,76 % und einem Kurs von 48,24EUR auf Tradegate (22. Mai 2024, 13:31 Uhr) gehandelt.


    Der Analyst erwartet ein Kursziel von 47,18, was eine Steigerung von +5,14% zum aktuellen Kurs entspricht. Mit diesen Produkten können Sie die Kurserwartungen des Analysten übertreffen.
    Übernehmen
    Für Ihre Einstellungen haben wir keine weiteren passenden Produkte gefunden.
    Bitte verändern Sie Kursziel, Zeitraum oder Emittent.
    Alternativ können Sie auch unsere Derivate-Suchen verwenden
    Knock-Out-Suche | Optionsschein-Suche | Zertifikate-Suche
    WerbungDisclaimer


    Diskutieren Sie über die enthaltenen Werte


    wallstreetONLINE Redaktion
    0 Follower
    Autor folgen
    Mehr anzeigen

    Melden Sie sich HIER für den Newsletter der wallstreetONLINE Redaktion an - alle Top-Themen der Börsenwoche im Überblick! Verpassen Sie kein wichtiges Anleger-Thema!


    Für Beiträge auf diesem journalistischen Channel ist die Chefredaktion der wallstreetONLINE Redaktion verantwortlich.

    Die Fachjournalisten der wallstreetONLINE Redaktion berichten hier mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus den Partnerredaktionen exklusiv, fundiert, ausgewogen sowie unabhängig für den Anleger.


    Die Zentralredaktion recherchiert intensiv, um Anlegern der Kategorie Selbstentscheider relevante Informationen für ihre Anlageentscheidungen liefern zu können.


    Mehr anzeigen

    Verfasst vonJulian Schick
    Verunreinigtes Wasser Einigung im Chemikalien-Streit: BASF zahlt über 316 Millionen US-Dollar Der Chemie-Riese greift tief in die Tasche, um Klagen im Zusammenhang mit der Kontamination von Trinkwasser durch sogenannte Ewigkeitschemikalien (PFAS) in den USA beizulegen.

    Schreibe Deinen Kommentar

    Disclaimer