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Börsen setzen auf einen US-Präsidenten Trump

Die Republikaner haben Ex-Präsident Donald Trump offiziell als ihren Kandidaten für die anstehende Wahl am 5. November 2024 nominiert. Hauptthema an den Börsen ist derzeit allerdings das Attentat auf Trump vom ...

Für Sie zusammengefasst
  • Republikaner nominieren Trump für Wahl 2024
  • Börsen reagieren auf Attentat auf Trump
  • Dow Jones steigt, Tech-Werte stagnieren, Big Techs in Gefahr

Börsen setzen auf einen US-Präsidenten Trump
von Sven Weisenhaus

Die Republikaner haben Ex-Präsident Donald Trump offiziell als ihren Kandidaten für die anstehende Wahl am 5. November 2024 nominiert. Hauptthema an den Börsen ist derzeit allerdings das Attentat auf Trump vom vergangenen Wochenende. Überwiegend wird derzeit davon ausgegangen, dass ihm dies im Rennen um das Amt des US-Präsidenten hilft. An den Börsen wurde daher von einem „Trump-Trade“ gesprochen, der vorgestern zu beobachten war:

Trump-Trade

Grundsätzlich notierten die US-Aktienmärkte freundlich. Denn eine republikanische Regierung wird mit tendenziell niedrigeren Steuern und weniger Regulierung assoziiert, was gut für alle Unternehmen ist. Unternehmen, die noch konkreter von einem erneuten Wahlsieg des ehemaligen US-Präsidenten profitieren würden, standen dabei besonders hoch im Kurs, so zum Beispiel seine eigene Medienfirma, Waffenhersteller oder Gefängnisbetreiber, aber auch der Bereich der Kryptowährungen.

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Dow Jones überflügelt Technologiewerte

Auffällig war dabei auch, dass Technologiewerte eher auf der Stelle traten, weil sie mit wiederkehrenden Rücksetzern zu kämpfen hatten, während der Dow Jones stark zulegen konnte. Er brach dadurch aus seinem aufsteigenden Dreieck (blaue Linien im folgenden Chart) dynamisch nach oben aus und beschleunigte seine aktuelle Aufwärtsbewegung damit noch einmal deutlich.

Und damit bestätigte sich meine Vermutung vom Freitag, wonach es mit den Kursen „bereits im aktuellen Anlauf auf neue Höhen gehen“ könnte (siehe „Mögliche Szenarien für den Dow Jones“). Der Rücksetzer, der das Dreieck noch zu einer ABCDE-Formation hätte erweitern können, blieb dagegen aus.

Und auch der Bear-Keil (blaue Linien im folgenden Chart) scheint als Chartformation aus dem Rennen zu sein. Zwar fungierte dessen obere Linie durchaus als Widerstand – am Freitag beim Tageshoch und vorgestern auf Schlusskursbasis (siehe roter Pfeil) – doch auch hier kam es gestern zu einem Ausbruch, bei dem die Linie sogar quasi als Basis für den dynamischen Anstieg diente (grüner Pfeil).

Das Chartbild des Dow Jones ist dadurch aktuell wieder klar bullish – aber auch immer noch überkauft. Es wäre daher für die Bullen eigentlich besser gewesen, wenn der Index noch einmal zurückgesetzt hätte (im Rahmen der Welle E), weil die überkaufte Lage damit etwas stärker abgebaut worden wäre und sich dadurch ein höheres Aufwärtspotential entwickelt hätte. So müssen die Bullen nun stärker gegen die überkaufte Situation ankämpfen. Und daher könnte ihnen bald wieder die Luft ausgehen. Sollte der Dow Jones unter die überwundenen Linien zurückfallen, wäre das sehr bearish zu werten.

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Sven Weisenhaus
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Sven Weisenhaus ist seit Jahren Trader und Börsenexperte. Seine Erfahrungen und Analysen veröffentlicht er als Redakteur in verschiedenen Börsenpublikationen. Unter anderem veröffentlicht er seit Dezember 2012 den kostenlosen Börsendienst "Geldanlage-Brief". Zudem gehört er seit einigen Jahren zum Team von www.stockstreet.de und schreibt dort seit Anfang 2016 für den kostenlosen Börsendienst "Börse - Intern". Er hat außerdem die Bücher Das Internet vergisst nie: Chancen und Risiken im Umgang mit persönlichen Daten im Internet* und IT-Prüfungen im Rahmen von Jahresabschlussprüfungen* geschrieben. *Werbelink
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