DAX-Chartanalyse: DAX nach der Konsolidierungswoche

DAX-Chartanalyse DAX nach der Konsolidierungswoche

10.07.2016, 12:39  |  7889   |   |   

Rückblick Vorwoche und Ausblick kommende Woche für den DAX im Rahmen der Charttechnik als Chartanalyse von Andreas Mueller.

Die Widerstände und offenen GAP's im Deutschen Aktienindex waren doch stärker, als es die Bullen noch vor einer Woche annahmen. Ein direkter weiterer Durchmarsch zur 10.000er-Marke blieb somit aus. Auf die vor einer Woche anstehende Entscheidungsmarke bei 9.800 Punkten hatte ich in der letzten Analyse mit folgenden Worten hingewiesen.

 

Rückblick Vorwochen-Analyse

 

Vor einer Woche schrieb ich unter Chancen erkennen und...->

Variante long:

Durchbrechen wir die 9.800 Punkte, ist die Schließung des Insel-GAP's als erstes Ziel anzusehen, welches gleich Potenzial bis 9.900 und bei Dynamik auch die 10.000 schnell auf den Kurszettel zurückrufen könnte.

Variante short:

Durchbrechen wir allerdings den eingezeichneten Aufwärtstrend, nimmt der Druck auf Deutsche Aktien erneut zu und dürfte sich unter 9.700 zuspitzen. Denn dort liegen dann die Stopps der kurzfristig eingestiegenen Schnäppchenjäger.

Rückblick im Chart:

 

Verlauf in aktueller Woche

 

Das Hoch war zum Wochenstart Montags auf gleicher Höhe wie das Hoch am Freitagabend zuvor. Somit bleibt das eingezeichnete "Offene GAP zur Insel" im Chartbild vorhanden, weil es sich zum Widerstand etabliert hat.

Im weiteren Verlauf durchbrach der DAX dann die eingezeichnete Aufwärtstrendlinie und fiel wie erwartet, durch Auslösung diverser Stopp-Orders, merklich tiefer. Bis rund 9.300 Punkte hinab waren dies in Summe ein Abverkauf von 500 Punkten. Doch damit hatte sich letztlich kein neuer Trend etabliert. Erneut gab es Kaufinteresse, diesmal vermutlich jedoch aus dem Ausland.

Ich zeichne an dieser Stelle den erfolgten Short-Trigger in das weitergeführte Chartbild der Vorwoche ein.

Der DAX drehte erneut nach oben und markierte mit 9.300 Punkten am Mittwoch und 9.400 Punkten am Freitag zwei etwas höher als die Brexit-basierten Tiefpunkte. Daraus lässt sich im Chartbild eine neue Aufwärtstendenz konstruieren, die ich im gleichen Chartbild nun grün einzeichne und die das Wort aus der Überschrift "Konsolidierungwoche" mit Inhalt füllt.

Solche lokalen Verlaufstiefs (ebenso wie Verlaufshochs) sind wichtige Trigger für zumindest kurzfristige Ausbrüche. Einen davon stellte ich bspw. am Freitag in den Tages-Trading-Chancen gegen Mittag bei 9.500 Punkten vor. Auch dieses Bild möchte ich an dieser Stelle nicht vorenthalten.

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