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Marktüberblick: Apple im Rallymodus
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Marktüberblick Apple im Rallymodus

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
15.05.2017, 08:15  |  640   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt verabschiedete sich mit Aufschlägen ins Wochenende. Kurstreibend wirkten Übernahmepläne im Telekomsektor. Der DAX schloss 0,46 Prozent höher bei 12.770 Punkten. Der MDAX der mittelgroßen Werte rückte um 0,15 Prozent auf 24.947 Punkte vor. Der TecDAX haussierte um 2,95 Prozent auf 2.210 Punkte. Im HDAX der 110 größten deutschen Titel gab es 66 Gewinner (61%) und 42 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 66 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 109,5 Millionen Aktien im Wert von 3,89 Milliarden EUR. Bei der Sektorenbetrachtung rangierten Telekomwerte mit weitem Abstand vorne. United Internet hatte bekannt gegeben, den Dienstleister Drillisch übernehmen zu wollen, was in der gesamten Branche Konsolidierungsfantasie schürte. Daneben waren vor allem Werte aus den Sektoren Software und Pharma & Healthcare gesucht. Abwärts ging es vor allem mit Rohstoffwerten, Banken und Bauwerten. Deutsche Telekom sprang an der DAX-Spitze um 4,87 Prozent nach oben. Hier stützte die Spekulation um ein mögliches Kaufinteresse der japanischen Softbank an der US-Mobilfunktochter T-Mobile US. Merck und Fresenius legten um 2,27 beziehungsweise 1,48 Prozent zu. Die rote Laterne hielt ThyssenKrupp nach Vorlage der Quartalszahlen mit einem Abschlag von 4,06 Prozent. BMW und adidas notierten 3,21 respektive 1,56 Prozent schwächer. Im TecDAX machte die Aktie von United Internet einen Satz von 13,92 Prozent nach oben. Drillisch verteuerte sich dahinter um 11,58 Prozent. Telefonica Deutschland gewann 5,97 Prozent hinzu. Nachbörslich reagierte die Aktie von United Internet mit einem Abschlag von rund 4 Prozent auf die Vorlage schwächer als erwarteter Umsatzzahlen.

An der Wall Street überwogen zur Schlussglocke die negativen Vorzeichen. Der Dow Jones Industrial notierte 0,10 Prozent tiefer bei 20.897 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 konnte hingegen um 0,22 Prozent auf 5.687 Zähler vorrücken. An der NYSE verzeichneten 54 Prozent aller Werte Abschläge. Das Abwärtsvolumen lag bei 61 Prozent. 74 neuen 52-Wochen-Hochs standen 41 neue Tiefs gegenüber. Die einzigen beiden Sektoren mit Zugewinnen waren Versorger und Technologie. Am deutlichsten abwärts tendierten Industriewerte und Finanzwerte. Apple blieb im Rallymodus und stieg an der Dow-Spitze um 1,39 Prozent auf ein neues Rekordhoch. General Electric verlor am anderen Indexende belastet von einer negativen Analysteneinschätzung 2,07 Prozent.

Am Devisenmarkt wertete der US-Dollar aufgrund überwiegend schwächer als erwarteter Konjunkturdaten gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des Kanada-Dollars ab. Der Dollar-Index fiel um 0,45 Prozent auf 99,18 Punkte. Der Euro präsentierte sich gegenüber allen Majors mit Ausnahme des Franken fest. EUR/USD stieg um 0,64 Prozent auf 1,0930 USD und konnte sich damit deutlich vom am Vortag markierten Monatstief erholen.

Der S&P GSCI Rohstoffindex endete gestützt vom schwächeren Dollar 0,32 Prozent fester bei 379,49 Punkten. Brent-Öl notierte 0,14 Prozent höher bei 50,84 USD. Der Preis für US-Erdgas stieg um 1,42 Prozent auf 3,42 USD. Comex-Kupfer gewann 0,64 Prozent hinzu auf 2,52 USD. Gold verteuerte sich um 0,29 Prozent auf 1.228 USD (EUR). Silber und Palladium stiegen um 0,84 beziehungsweise 0,57 Prozent. Platin handelte kaum verändert.

Am Rentenmarkt reagierten die Staatsanleihenkurse mit Zugewinnen auf überwiegend schwach ausgefallene US-Konjunkturdaten. Entsprechend gerieten die Renditen unter Druck. Die Umlaufrendite gab um drei Basispunkte auf 0,20 Prozent nach. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel um vier Basispunkte auf 0,39 Prozent. Der Euro-Bund-Future stieg um 0,32 Prozent auf 160,93 Punkte. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes sackte um sechs Basispunkte auf 2,33 Prozent ab.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index notierte 0,05 Prozent tiefer bei 150,77 Punkten. Konjunkturseitig standen Daten aus China im Zentrum des Interesses. Die Industrieproduktion in der zweitgrößten Volkswirtschaft stieg im April auf Jahressicht um 6,5 Prozent (Konsensschätzung: 7,1) nach einem Plus von 7,6 Prozent im Vormonat. Die Einzelhandelsumsätze kletterten um 10,7 Prozent (10,6) nach zuvor 10,9 Prozent.

Von der Makroseite steht heute der Empire State Manufacturing Index im Fokus. Experten erwarten im Schnitt für den Mai einen Anstieg auf plus 7,5 nach zuvor plus 5,2 Punkten. Unternehmensseitig gibt es Quartalszahlen unter anderem von RWE, Aurubis, Grammer, Stabilus, Bilfinger, Deutsche Pfandbriefbank, Salzgitter, Talanx, WCM, Indus Holding, Tui, Adler Real Estate, Solarworld und Porsche Automobil Holding.

Produktidee: Standard-Optionsscheine
WKN Typ Basiswert Merkmale
CD4YD1 Call Apple Inc. Basispreis: 150,00 USD
CE9CRQ Put Apple Inc. Basispreis: 150,00 USD

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