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Deutsche Bank vor neuem All-Time-High (Seite 10539)

eröffnet am 06.10.06 01:08:13 von
neuester Beitrag 27.01.23 18:23:42 von


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    20.08.07 00:08:31
    Beitrag Nr. 396 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 31.214.322 von Kasiwasi am 18.08.07 11:24:38Die DB schweigt und hofft, der Krug ginge an ihr vorbei. Ich habe mehrmals Infos moniert, aber es hieß immer nur bla, bla, bla, .... so ein um den heißen Brei Herumgerede und ablenken. Nicht gut für das Image der DB.

    Übrigens betrifft die Leitzinssenkung nicht die Hypothekenzinsen/Kreditzinsen für den kleinen Mann, denn die sind geblieben. Lediglich die Banken können sich jetzt billiger Geld beschaffen und sich gegenseitig aushelfen. Den Verbraucher helfen nur 1 oder 2 echte Zinssenkungen und ich glaube, die stehen im September und bis Jahresende an.

    Schau einmal in www.google.com nach und lad´ dir die Artikel über die Subprimekrise und die Ratingagenturen Standard & Poor und Moody´s und Fitch runter! Höchst interessant.
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    20.08.07 00:00:30
    Beitrag Nr. 395 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 31.214.322 von Kasiwasi am 18.08.07 11:24:38Dein Problem hatten viele Anleger. Ich kam einfach nicht durch die Börsentür (online), denn da hatten sich wichtigere Leute schon vorher eingefunden. Also, vielleicht erklärt der folgende Artikel, weshalb es für den Privatanleger, den kleinen dummen, es so schwierig war, die richtigen Kurse zu schnappen:

    Nachdem die Entscheidung der Zinssenkung im kleinen Kreis am Donnerstagabend diskutiert worden ist, stellten "bestimmte Leute", die ganz nahe an der Quelle sitzen, ihre terminierten Kaufaufträge ein, denn wie sonst ist es möglich, daß der Dow plötzlich "just in time" bei europ. Börsenschluss innerhalb von Sekunden über 300 Punkte anstieg? Nicht einmal die asiatischen Märkte konnten es glauben sondern versanken in rot-rot. In Europa dauerte es entsprechend länger, nämlich genau bis zum Zinsentscheid mittags des nächsten Tages (wir Deutschen sind von Natur aus misstrauisch) und wir wunderten uns über die plötzlich erhöhten Kurse:

    Wer manipuliert also die Kurse?

    hier ein kurzer Artikel der Welt am Samstag:

    Turbulente Zeit wie diese, in denen Indizes innerhalb weniger Minuten mal eben 300 Punkte steigen, sind wie gemacht für Verschwörungstheorien. Auch jetzt entspinnen sich die wildesten Spekulationen, ob eine auserwählte Gruppe von US-Regierungsvertretern und Notenbankern still und heimlich interveniert hat, um die Kurse an der Wall Street zu stabilisieren.

    Misstrauen hat insbesondere der mysteriöse Kurswechsel am Donnerstag geweckt, als eine halbe Stunde vor Handelsschluss der Dow Jones Index eine Erholung von über 300 Pukten startete. Für diese Trendwende könnte nach Ansicht der Händler das sogenannte plunge Protection Team (PPT) gesorgt haben. So soll die Fed - die gleiche Zentralbank, die am Tage offiziell Staatspapiere kauft und verkauft - im Geheimen auf dem Aktienmarkt tätig sein. Dass die US-Währungshüter damit gegen das Gesetz verstoßen, weil sie Aktien ja nicht kaufen darf, spielt für die Anhänger der PPT-Theorie keine Rolle. Die Verfechter des PPT verweisen auf einen Artikel der Washington Post vom 23.02.1997. Darin stellt Brett Fromson, ein Reporter der "Post", die Bildung der Arbeitsgruppe Finanzmärkte durch Ronald Reagan nach dem Börsencrash vom 19.10.1987 dar. Die Gruppe, der neben dem Fed-Chef auch der Finanzminister angehört, soll das reibungslose Funktionieren der Märkte sicherstellen.
    ........

    Meine Meinung? Ich möchte auch im Geheimen am Aktienmarkt tätig sein..... - Dennoch, ich halte mein Bares fest und warte ab, denn da kommt noch was (siehe LB Sachsen mit ihren verschachtelten Töchtern in Irland und Hintertupfingen, die vom Land Sachsen mit 17,3 Mrd (17,300.000.000.00 Euro) gestützt wurde. Wer ahlts im Endeffekt? Der Michel!!!! Bankenwerte sind für mich zur Zeit ein Tabu, egal, die Achterbahn mache ich nicht mit und warte lieber ab.
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    19.08.07 23:48:42
    Beitrag Nr. 394 ()
    18. August 2007 | 14:44 Uhr Kommentieren | Artikel drucken | Artikel versendenExperte: Banken brauchen riskante Geschäfte für gute Rendite

    Aktuelle Nachrichten - Frankfurt/Main (dpa) - Deutschlands Banken müssen nach Expertenansicht risikoreiche Geschäfte machen. Trotz der Krise am US- Immobilienmarkt könnten die Banken auch in Zukunft nicht von Geschäften mit höchstem Risiko wie dem Handel mit ungesicherten Hypotheken lassen.«Es gibt keine Alternative zu diesem Weg», sagte der Präsident der Frankfurt School of Finance & Management, Prof. Udo Steffens, der Deutschen Presse-Agentur dpa in Frankfurt. «Der Renditedruck ist sehr hoch und der Heimatmarkt zu wenig entwickelt.» Deutsche Großbanken wie Deutsche Bank, Dresdner Bank und COMMERZBANK wollten international mitspielen. «Die Kapitalmarktorientierung der Banken ist daher für den Finanzplatz Deutschland der richtige Weg.»Bei einem Marktanteil von jeweils drei bis sieben Prozent im deutschen Privatkundengeschäft biete das Geschäft im Inland zu wenig Gewinn. «Die deutsche Bankenlandschaft kann nicht aus sich heraus wachsen - das Dorfbanking bringt niemanden weiter», sagte der Finanzexperte. Eine höhere Rendite biete nun mal das Geschäft, Kreditengagements zu verbriefen und diese zum Handel auszugeben. Der renditestarke Markt für minderwertige Immobilienkredite («Subprime») war in den vergangenen Wochen in den USA zusammengebrochen, weil viele Häuslebauer ihre Raten nicht mehr zurückzahlen konnten. Die Krise hatte auch zahlreiche deutsche Banken erfasst, die auf dem US-Markt engagiert sind.Allerdings werden die Banken nach Ansicht von Steffens künftig vorsichtiger agieren und ihre erfolgsverwöhnten Investmentbanker, die hohe Renditen erarbeiten, stärker kontrollieren. «Man wird auf die Truppe der Investmentbanker und deren Kapriolen stärker schauen», sagte Steffens. «Viele hatten bislang den Blick für das Risiko verloren - da setzt jetzt eine Lernkurve ein. Das Pendel schwingt zurück.» Wertpapiere, Fonds und Derivate würden künftig genau auf versteckte Risiken abgeklopft. Dann könnten allerdings Wachstumspotenziale verschenkt werden.Die Zentralbanken hätten in den vergangenen Tagen mit Milliarden-Finanzspritzen die nervösen Märkte beruhigt - ein Eingreifen der Politik hält Steffens nicht für notwendig. Einen Imageschaden für den Frankfurter Finanzplatz sieht der Professor nicht. «Frankfurt ist genauso betroffen wie London.»
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    18.08.07 11:24:38
    Beitrag Nr. 393 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 31.204.441 von gongolo am 17.08.07 14:52:25Mein größtes Problem in den letzten Tagen war wahrscheinlich das, was auch viele andere hatten:
    Ich habe es nicht geschafft, mich auf die sich so schnell geänderte Volatilität einzustellen. Ich hatte mir einen Call auf DBK zugelegt vor einer Woche, in der Hoffnung auf eine schnelle Gegenreaktion. Kaum war der Call gebucht, ging es weiter ins Minus. Noch zwei Mal nachgekauft und seit gestern im Plus. Aber die Zeit dazwischen war grausam. Bei anderen Optionsscheinen immer zum falschen Zeitpunkt gekauft bzw. verkauft.
    Wenn die Aktienkurse so stark schwanken wie jetzt, wird man mehr und mehr ins Geschehen hineingezogen wie in ein schwarzes Loch und man verliert (bzw. ich habe verloren) die Übersicht.
    Schade ist vielleicht momentan, das, wie ich in einem Newsletter gelesen habe, der Markt noch nicht kapituliert hat, also richtig über zwei Tage bis zu 7-10 % abgegeben hat. Denn dann hätte man so richtig zuschlagen können. Jetzt müssen wir mit den Risiken weiter leben. Fundamental sind diese m.E. der Dollar / Yen Kurs - Glattstellung durch die Hedgefonds, wobei die Frage zu stellen ist, wo diese wirklich investiert sind, die Inflationsgefahr mit der Folge, dass die Leitzinsen erst gesenkt werden, wenn es zu spät ist, die damit verbundene Stagflationsgefahr, der Umstand, das Gewinnmeldungen immer schwerer zu überbieten ist ...
    Und zu der Strategie der Deutschen Bank, zu Ihren Investments zu schweigen: Der Unsicherheitsfaktor lädt natürlich zum Kaufen ein, wenn man weiß, dass die DB gut dasteht. Oder Ackermann hat schlechte Karten und hofft, die Situation normalisiert sich wieder...
    Auf jeden Fall können die froh sein, die jetzt genug Cash frei haben, auch im Hinblick auf die m.E. weiter steigenden Tagesgeldzinsen.
    MfG
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    18.08.07 09:05:41
    Beitrag Nr. 392 ()
    die deutsche hat offenbar nicht immer ein glückliches händchen, wobei ein einmaliger 100 mio. fauxpas noch nicht so schlimm wäre.

    >17.08.2007 21:43 Dt Bank verliert 100 Mio EUR im Eigenhandel - Kreise

    Von Kate Haywood und Anousha Sakoui

    DOW JONES NEWSWIRES

    LONDON (Dow Jones)--Die Deutsche Bank AG hat im europäischen Kreditmarkt innerhalb eines Monats rund 100 Mio EUR im Eigenhandel verloren. Das sagte eine der Bank nahestehende und mit dem Eigenhandelsgeschäft vertraute Person am Freitag zu Dow Jones Newswires. Um die Verluste aufzufangen, habe die Deutsche Bank einige Kredithandelsstrategien ihrer in London sitzenden Principal Strategies Group (PSG) beendet und einige Mitarbeiter in andere Bereiche des Kreditgeschäfts des Instituts versetzt, so die Person.

    Die betroffene Principal Strategies Group umfasst 15 Mitarbeiter und wird von Gerry Jackson geleitet. Sie gehört zur Sparte Global Markets, welche in den europäischen Kreditmärkten mit dem Bank-eigenen Geld handelt. Viele Investmentbanken sind im Eigenhandel aktiv, um ihr Handelsergebnis zu verbessern. Oft werden diese Bereiche als "interne Hedge Fonds" charakterisiert.

    Wie die Person weiter sagte, wird der Bereich nicht geschlossen; auch gefährden die Verluste nicht die Gesundheit der Bank oder der Sparte Global Markets. Die nun nicht weiter verfolgten Strategien konzentrierten sich auf europäische hochverzinsliche Verbindlichkeiten sowie besicherte Kreditprodukte.

    Die Deutsche Bank hat im ersten Halbjahr rund 2 Mrd EUR aus dem Kredithandel erlöst, die PSG sei ein kleiner Teil der Gruppe, so die Person. Der Eigenhandel verfolge verschiedene Handelsstrategien, die Aufgabe einiger davon bedeute daher kein Rückzug aus dem Kredithandel, sagte die Person weiter.

    Stacey Coglan, Sprecherin der Deutschen Bank, (Nachrichten/Aktienkurs) wollte sich zu den Informationen nicht äußern.

    Webseite: https://gm-secure.db.com/

    -Von Anousha Sakoui und Kate Haywood, Dow Jones Newswires; +49 (0)69-29725 111,

    unternehmen.de@dowjones.com

    (Margot Patrick hat an diesem Bericht mitgewirkt)

    DJG/DJN/nas/cbr

    (END) Dow Jones Newswires

    quelle: http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2007-08/artikel-…
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    17.08.07 22:22:04
    Beitrag Nr. 391 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 31.201.156 von marky123 am 17.08.07 11:54:06Es ist keine Krise, weil Aktien überbewertet sind. Diese Krise kommt von einer Kreditblas, die einfach platzt. Billiges Geld hat weltweit zu einem Verhalten geführt, mit hohen Krediten leichtsinnig zu investieren.
    Die Hypothekenkrise war nur der Schneeball, die Kreditblase anzustechen.


    Die Aktien fallen, weil es Matkteilnehmer gibt, die einfach alles verkaufen müssen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen werden eher gering sein.
    Langfristig haben wir Kaufkurse.
    Dei könnten allerdings noch deutlich besser werden.
    Avatar
    17.08.07 14:52:25
    Beitrag Nr. 390 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 31.204.121 von TypischMann am 17.08.07 14:39:35hab nie behauptet Börsengott oder Guru zu sein.....
    Heute zeigt sich wie verrückt die Anleger im Moment sind....
    Dow Futures starten wegen Asien tief im minus ---drehen plötlich rasant ins plus-kein mensch wo das endet.
    :)
    Avatar
    17.08.07 14:39:35
    Beitrag Nr. 389 ()
    17.08.2007 08:36
    Panikbörse Deutschland
    Liebe Leser,

    die weltweite Korrektur an den Aktienmärkten, ausgelöst durch die US-Hypothekenkrise, hält uns jetzt schon fast einen Monat in ihrem Bann. Dabei fällt auf, dass nicht etwa die US-Aktien zu den größten Verlierern zählen, sondern deutsche Werte. Der DAX hat innerhalb kurzer Zeit etwa 10% verloren. Noch schlimmer hat es die Nebenwerte erwischt. Der MDAX liegt rund 18% unter seinem Hoch aus dem Juli, der TECDAX 17%. Glimpflicher kommen die US-Indizes davon, der Dow Jones verlor 8%, S&P 500 und Nasdaq Composite jeweils rund 9%.

    Und das obwohl die negativen Auswirkungen der Krise in erster Linie die USA betreffen. Während die europäische Konjunkturlokomotive weiterhin brummt, wie der gute ifo-Geschäftsklimaindex von gestern zeigte, wird die Hypothekenkrise den USA voraussichtlich ein paar Zehntel Prozentpunkte Wirtschaftswachstum kosten.

    Natürlich lässt sich einwenden, dass DAX&Co in den vergangenen Jahren deutlich besser gelaufen waren als ihre amerikanischen Pendants. Daher fällt nun die Korrektur schärfer aus. Allerdings hatten europäische Aktien lediglich einen Teil der Bewertungslücke gegenüber den ambitionierter bewerteten US-Werten geschlossen. Die Outperformance hatte also ihre Berechtigung. Der deutsche Markt neigte eben schon immer zur Übertreibung. Sowohl nach oben (1999 und Anfang 2000), als auch nach unten (2002 und aktuell).

    Wie politische Börsen haben jedoch auch psychologische Börsen kurze Beine. Kurzfristig mag es noch einige weitere 100 Punkte im DAX runter gehen, mittelfristig wird die Angst verschwinden und den Blick auf die Fundamentaldaten frei machen – und diese sind nach wie vor sehr gut. Lassen Sie sich nicht von der aktuellen Panik anstecken. Jetzt noch zu verkaufen lohnt sich ohnehin nicht mehr.

    Quelle: Investor´s Daybreak
    Avatar
    17.08.07 11:54:06
    Beitrag Nr. 388 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 31.200.206 von StockPix am 17.08.07 11:01:52Bislang hat man noch nicht den grossen Crash gesehen, obwohl manche ihn liebend gern hätten.
    Ich denke die Auswirkungen werden sich noch zeigen, siehe nur den Hypothekenfinanzierer First Magnus, weitere werden wahrscheinlich folgen.
    In den letzten Tagen hat es nur eine Korrektur an den Märkten gegeben. Ein Crash war das noch nicht. Die Banken werden jetzt noch restriktiver mit der Vergabe von Krediten werden.
    Wenn es noch zum großen Börsenkrach kommen sollte dann eher im Herbst, jetzt wird noch versucht alles zu überzeichnen und vieles gut zu reden.
    Daher meine Prognose für die DB hold.
    Avatar
    17.08.07 11:01:52
    Beitrag Nr. 387 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 31.193.020 von Mad Dargel am 16.08.07 20:54:26In unseren paradoxen Zeiten würde ich mich nicht wundern, wenn die Banken noch als Gewinner der derzeitigen Krise hervorgehen - eigentlich wie immer!

    Unabhängig davon, dass es einige der Häuser, insb. im Hypothekenbereich nicht mehr geben wird. Aber der Rest kann jetzt noch mehr absahnen. :p
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