DAX+0,39 % EUR/USD+0,01 % Gold0,00 % Öl (Brent)-0,32 %

DEUTSCHE WOHNEN Rebound? - Die letzten 30 Beiträge


ISIN: DE000A0HN5C6 | WKN: A0HN5C | Symbol: DWNI
33,72
10:31:31
Xetra
-0,56 %
-0,19 EUR

Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

Antwort auf Beitrag Nr.: 61.682.797 von DOBY am 13.10.19 11:03:41
Zitat von DOBY: die Verhandlungen im Senat sind vorerst gescheitert:
https://www.morgenpost.de/berlin/article227339383/Verhandlun…


Die Sitzung war aber auch schlecht vorbereitet, weil eine vorbereitende Sitzung am Dienstag ausfiel, denn die grüne Wirtschaftssenatorin Ramona Pop machte lieber mit dem Flugzeug im Ausland Öko-Urlaub - obwohl von Michael Müller NICHT genehmigt: :rolleyes:

=====


Also wurde Pop hektisch zurückbeordert. Die Senatorin wollte dann mit dem Bus von Kroatien nach Venedig fahren, doch der Bus war nach ihren Angaben „überbucht“, sie kam nicht mit – und verpasste den Flieger. Die Senatssitzung – in der auch über den Mietendeckel gesprochen werden sollte – fiel aus.

https://www.morgenpost.de/kolumne/meine-woche/article2273462…
Deutsche Wohnen | 34,11 €
Die SPD sollte nicht rumzicken, sondern den Wünschen der Linken zu 100% nachkommen. Das sollte sicherstellen, dass das Gesetz mit 99 % Wahrscheinlichkeit von den Gerichten abgeschmettert wird. Darüber hinaus würde es uns gute Einstiegskurse bescheren und schädliche Neubau/Modernisierungstätigkeit nachhaltig abtöten (zum Wohle der Bestandhalter und des Weltklimas). Es lebe der Kommunismus !
Deutsche Wohnen | 33,70 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.580.154 von Andrija am 27.09.19 07:33:28
Zitat von Andrija: Du glaubst nicht im ernst, dass die Berliner Wohnungsbaugesellschaften den Mietendeckel befürworten. Sämtliche Vorstände kriegen Brechreiz wenn die Lompscher um die Ecke kommt.


Im letzten Posting postete Anders-And einen Link zu einem aufschlussreichen Artikel der Berliner Morgenpost, der zeigt wie die linksextreme Berliner Senats- und Regierungskoalition sich faktisch völlig überworfen haben mit den Wohnungs(bau-)genossenschaften.

Das muss man sich mal vorstellen, da werden die sonst gelobten genossenschaftlichen Modelle vom real existierenden Beton-Kommunismus (bestehend aus "Die LINKE" [vormals: SED], SPD und Die Grünen / Bündnis 90) links überholt und in ruinöse Schwierigkeiten gebracht, so dass sie ihren Auftrag - dem anbieten von gepflegtem Wohnraum - nicht mehr erfüllen können. :rolleyes:

Dazu ein Fall, wo die Senatoren Lompscher und Kollatz wieder mal erfolgreich ein Neubauprojekt für neue Wohnungen verhindert haben (siehe mittlerer Abschnitt): :mad:

=====


Genossenschaftschef schreibt geharnischten Brief

Während die Koalition um eine einheitliche Linie ringt, regt sich weiter Widerstand gegen die Einführung eines Mietendeckels. In einem offenen Brief an den Berliner Linken-Chef Klaus Lederer wendet sich die Wohnungsgenossenschaft Grüne Mitte gegen den geplanten Deckel. „Letztendlich möchte der Senat mit dem Mietendeckel etwas fortführen, was im Dritten Reich ein- und von Ihrer Vorgängerpartei in der DDR fortgeführt wurde“, schreibt der Vorstandsvorsitzende der Genossenschaft, Andrej Eckhardt. „Das Ergebnis ist ja bekannt.“

Tatsächlich bremse der Senat schnell realisierbare Neubaupläne aus. So könnte die „Grüne Mitte“ auf einem eigenen Grundstück neue Wohnungen bauen, Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) und Wohnungssenatorin Katrin Lompscher würden das jedoch verhindern und 4,5 Millionen Euro dafür verlangen. „Im Endeffekt ist der Unterschied zwischen Ihnen und uns, den Wohnungs(bau-)genossenschaften, dass wir für unsere Mitglieder und Berliner kämpfen, und Sie reinweg für Ihre Ideologie“, heißt es in dem scharf formulierten Brief an Lederer.
Bestandssanierung fällt schwer

Die Berliner Wohnungsgenossenschaften richten sich derzeit in einer umfangreichen Werbekampagne gegen die Deckelung der Mieten. Sie sehen sich nicht mehr in der Lage, ihren Bestand zu sanieren und modernisieren, sollte ihnen keine Möglichkeit für Mieterhöhungen eingeräumt werden.



https://www.morgenpost.de/berlin/article227331443/Senat-ring…
Deutsche Wohnen | 33,75 €
Mojens,

gerade aus dem Urlaub zurück, morgen also die wichtige Entscheidung zum Mietendeckel. Die SPD signalisiert schon mal Ablehnung und hat noch ein As im Ärmel..

Zitat:

"„Wucherparagraf“ könnte Hebel gegen zu hohe Mieten sein
Die SPD könnte sich aber auch vorstellen, den sogenannten Wucher-Paragrafen zu verschärfen und dadurch eine zulässige Höchstmiete festzulegen, die dann auch einklagbar wäre. Laut Paragraf 138 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) sind Rechtsgeschäfte nichtig, wenn sie eine Zwangslage ausnutzen. Diese Zwangslage könnte nach Ansicht einiger Sozialdemokraten für die angespannte Mietensituation in Berlin festgestellt werden, wenn Mieten eine bestimmte Obergrenze überschreiten. Dann könnten sie mithilfe des Wucher-Paragrafen abgesenkt werden."

https://www.morgenpost.de/berlin/article227331443/Senat-ring…

Grüße
Deutsche Wohnen | 33,62 €
Ich habe mir gerade mal das Mietangebot auf der Seite der DW angeschaut. Auch wenn die Bauten nicht nach meinem Geschmack sind und ich mich mit den Verhälnissen in den Berliner Stadtteilen nicht auskenne, finde ich die Mieten dort noch angemessen.

Ich zahle zwar gut 20% weiniger, wohne aber ländlich 17 km von Freiburg (Breisgau). Zudem ist das eine Genossenschaftswohnung bei der neue Interessenten derzeit eine Wartezeit von bis zu 10 Jahren haben. Sehe ich mir das Angebot in der Stadt Freiburg auf dem privaten Wohnungsmarkt an, kann ich über Berliner Kaltmieten um die 7/8 € pro QM nur schmunzeln.

Ich glaube, die binden uns derzeit einen gewaltigen Bäran auf.
Deutsche Wohnen | 33,67 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.616.379 von walker333 am 03.10.19 02:08:52https://twitter.com/LorenzMaroldt/status/1179491389496840192…

Gibt jetzt auch schon ein offizielles Schreiben der Senatskanzlei.
Deutsche Wohnen | 32,94 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.579.695 von walker333 am 27.09.19 00:30:03
Zitat von walker333: Wobei der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, ja am 18.09.19 in der TV-Sendung "Lanz" von einem Mietendeckel mit einer Inflationskomponente (von irgendwem wurden 1,3% genannt) sprach. Von Absenkung war nicht mehr die Rede.

Mir schien Müller bemüht das Thema einzufangen. Darum spricht er auch davon, dass es auf jeden Fall ein rechtssicheres Gesetz werden soll.


Mal schauen, bis wann es sich bei institutionellen Anlegern und bei Analysten herum gesprochen hat, dass es in Berlin keine gesetzlichen Mietsenkungen gibt - und auch nicht geben wird. ;)


Ausschnitt vom 02.09.19:
...
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hat Bedenken gegen eine gesetzliche Regelung zu Mietsenkungen geäußert. "Wir müssen wegkommen von diesen radikalen Lösungen, die gar nicht umsetzbar sind, die auch juristisch hoch umstritten sind", sagte der SPD-Politiker am Dienstagabend in der "Abendschau" des RBB. Diese würden viele Einzelfälle und juristische Auseinandersetzungen mit sich bringen. "Davor sollten wir uns hüten."
...
Müller sprach sich bei der Ausgestaltung des sogenannten Mietendeckels für einen Mietenstopp in Verbindung mit einem Inflationsausgleich aus. Auch Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) sieht erhebliche rechtliche Probleme bei der Frage, ob über einer Obergrenze liegende Mieten abgesenkt werden könnten. Der Senat beschäftige sich auf jeden Fall noch mit einer Reihe von rechtlichen Fragen, sagte er. Das Ziel, dass es einen Mietendeckel geben solle, sei in allen Ressorts allerdings unbestritten.
...


https://www.morgenpost.de/berlin/article227256187/Mueller-si…
Deutsche Wohnen | 32,85 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.592.710 von Anders-And am 29.09.19 15:23:37Ergänzung.

Aus ihrem Verlinkten Bericht, Zitat:

Durchschnittliche Kaufpreise von Ersterwerb neu erstellter und bezugsfertiger
Eigentumswohnungen in Mehrfamilienhäusern


Es sind Kaufpreise angegeben nicht aber Baupreise. Der Rohbau kostet vielleicht 900€/m² und dann der Rest für Ausstattung also 1300-1500€ für Gesamte max 2500€. Und da wird es dann verrückt, die fordern große Fahrstühle damit man mit Krankentragen reinfahren kann, früher reichten Tragestühle. Wärmedämmung, Barrierefreiheit, Stellplätze für Fahrräder und Kinderwagen, Brandschutz. Insgesamt ist das ganze Planungsverfahren unverhältnismäßig aufwendig geworden. Ich weiß wovon ich rede, habe vier Jahre warten müssen..

Grüße
Deutsche Wohnen | 33,43 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.592.710 von Anders-And am 29.09.19 15:23:37Es sind sogar völlig irre 2.600 EUR/m2.
Dazu kommen massive Sanierungskosten in dem Bestand.

Sorry, aber die Verantwortlichen für diese Steuerverschwendung gehören vor Gericht.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wohnen/berlin-kauft-k…
Deutsche Wohnen | 33,43 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.592.431 von DOBY am 29.09.19 13:43:02Das sind genau die Preise die im Mehrgeschossbau zu bezahlen sind. Wenn ich natürlich noch Grundstück, Steuern und Makler dazurechnen komm ich auf 4k das ist richtig. Aber die Stadt kann den Gesellschaften ja Grundstücke zur Verfügung stellen und im Gegenzug billige Mieten verlangen.
Deutsche Wohnen | 33,43 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.579.767 von Anders-And am 27.09.19 01:19:01
Zitat von Anders-And: Aus dem Artikel:


Aber trotzdem, für das Geld hätte man viele neue Wohnungen bauen können. Baupreise von 2000-2500€/m macht bei 920M€, 368.000m²-460.000m². Bei einer Durchschnittsgröße von 75m² also 5.000-6.000 Wohnungen. NEU und ZUSÄTZLICH für den Berliner Wohnungsmarkt.
:confused:

Solche Neubaupreise sind schon längst nicht mehr realistisch. Lies Dir mal den gerade erschienenen Immobilienreport von Accentro durch. Dort werden Neubaupreise in Berlin von mind. 4000 €/qm genannt, selbst im hinterletzten Bezirk.

https://www.accentro.ag/fileadmin/user_upload/data/dokumente…

.
Deutsche Wohnen | 33,43 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.580.154 von Andrija am 27.09.19 07:33:28Wenn sie der Ado die Buden über NAV abkaufen und ich bei Dt. Wohnen einen NAV irgendwo bei 42-43 unterstelle, muss ich nicht lange rechnen. Dementsprechend steigt die Aktie heute auch. Bevor der Mietendeckel-Unsinn los ging stand sie bei ca. 42,50. Der Marktzins allerdings (10-Jahres Euroswap) etwa 0,5% höher. Normalerweise steigt die Aktie mit fallendem Zins. Sie müsste also bei mind 45 stehen, sobald der Mietendeckel in sich zusammenfällt (was jetzt relativ kurzfristig passieren dürfte).
Deutsche Wohnen | 33,89 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.579.839 von walker333 am 27.09.19 02:58:11Du glaubst nicht im ernst, dass die Berliner Wohnungsbaugesellschaften den Mietendeckel befürworten. Sämtliche Vorstände kriegen Brechreiz wenn die Lompscher um die Ecke kommt. Die können jetzt schon kaum die Bestände effizient bewirtschaften. Dazu haben inzwischen ein Großteil der Mitarbeiter die innere Kündigung vollzogen weil die tagtäglich erleben an was für ein Klientel zu welchem Preis sogar Neubauwohnungen in bester Lage vergeben werden müssen.

Wenn Lompscher sich nur eine Woche mal ein Praktikum in einer Wohnungsbáugesellschaft insbesondere an der Vermieterfront gönnen würde, gäbe es diese irre Politik gar nicht.

Es ist doch nur eine Frage der Zeit, bis der Steuerzahler Geld nachschießen muss. Die gewobag musste kaufen und hat natürlich kein Geld mehr um noch zu bauen. Das ist alles so widersprüchlich. Die labert was über Immobilienhaie und schmeißt denen die Kohle nur so nach. Mag sein, dass das für die Aktienkurse der Immobiliengesellschaften prima ist, ich kriege aber mehr einen Hals, wenn ich daran denke wie diese Vollidioten die Stadt weiter ruinieren.
Deutsche Wohnen | 33,21 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.579.767 von Anders-And am 27.09.19 01:19:01
Zitat von Anders-And: Aus dem Artikel:

"Die Übernahme sei für Dezember 2019 geplant. Für den Erwerb gibt es keine Zuschüsse des Landes."


Ich finde es gut, dass die kommunale Gesellschaft Gewobag die Preise von Bestandswohnungen mit hoch treibt.

Vor allem weil sie laut dem Zitat ("Für den Erwerb gibt es keine Zuschüsse des Landes.") alleine wirtschaften müssen - und damit selbstredend gegen einen fünfjährigen Mietendeckel - oder gar Mietpreisreduzierungen - sein müssen. :)
Deutsche Wohnen | 33,26 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.579.752 von Andrija am 27.09.19 01:03:09Aus dem Artikel:

"Die Übernahme sei für Dezember 2019 geplant. Für den Erwerb gibt es keine Zuschüsse des Landes."

Aber trotzdem, für das Geld hätte man viele neue Wohnungen bauen können. Baupreise von 2000-2500€/m macht bei 920M€, 368.000m²-460.000m². Bei einer Durchschnittsgröße von 75m² also 5.000-6.000 Wohnungen. NEU und ZUSÄTZLICH für den Berliner Wohnungsmarkt. Das gibt es echt nicht mehr. Diese Frau Lompscher soll endlich Wohnungen bauen und nicht alle Kräfte nur für Enteignungen mobilisieren. Sind die so blöd? Jetzt kaufen die 6.000 Gebrauchte und könnten Neue für haben. Ich kapier es einfach nicht.

:confused:
Deutsche Wohnen | 33,26 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.579.686 von Anders-And am 27.09.19 00:20:15Das wären über 150 TEUR/Wohnung. Dabei dürfte es sich vor allem um die alten Obstallebestände der GSW handeln. Schlechte Lage, schlechter Bestand. Die haben ja wirklich ein Ding an der Waffel so einen Preis zu bezahlen. Von wegen erst richtig Deckeln, dann enteignen. Erst richtig verurteilen, dann wegsperren! Das grenzt ja an Veruntreuung von Steuergeldern.
Deutsche Wohnen | 33,26 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.579.380 von Andrija am 26.09.19 22:55:11
Zitat von Andrija: Die Chance auf eine rechtssichere Umsetzung des Mietendeckels der eine Absenkungskomponente beinhaltet, dürfte langsam gegen Null gehen:

https://www.tagesspiegel.de/berlin/investitionsbank-will-auf…


Wobei der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, ja am 18.09.19 in der TV-Sendung "Lanz" von einem Mietendeckel mit einer Inflationskomponente (von irgendwem wurden 1,3% genannt) sprach. Von Absenkung war nicht mehr die Rede.

Mir schien Müller bemüht das Thema einzufangen. Darum spricht er auch davon, dass es auf jeden Fall ein rechtssicheres Gesetz werden soll.
Deutsche Wohnen | 33,26 €
https://www.morgenpost.de/berlin/article227210777/Berlin-kau…

"Die Gewobag kauft ehemalige Sozialwohnungsbestände von einem Konzern aus Luxemburg zurück. Der Kaufpreis liegt bei 920 Millionen Euro."
Deutsche Wohnen | 33,26 €
ADO Properties meldet Verkauf von Immobilien über NAV zum 30.06.2019 in Berlin. Ein Beleg, dass die Immobilienpreise in Berlin gestiegen sind bzw. weiter steigen.
Deutsche Wohnen | 33,26 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.545.918 von DOBY am 23.09.19 13:20:17Der Einstieg zeigt aber auch, dass man nicht deutlich unter dem NAV in nennenswerten Größen zum Zuge kommt, egal ob der Kurs deutlich niedriger notiert oder nicht.

Für die Deutsche Wohnen dürfte es aber weiter bergauf gehen. Die Chance auf eine rechtssichere Umsetzung des Mietendeckels der eine Absenkungskomponente beinhaltet, dürfte langsam gegen Null gehen:

https://www.tagesspiegel.de/berlin/investitionsbank-will-auf…

Dann kann man es aber eigentlich gleich sein lassen. 5 Jahre nur deckeln und danach ohne Mietspiegel wach werden ist auch nicht der wahre Jakob. Ich denke, das dämmert inzwischen den Berliner Genossen und die könnten sich in den Allerwertesten beißen, das überhaupt losgetreten zu haben. Man stelle sich vor, dass Eva Högl fast Bundesjustizministerin geworden wäre🙃. Selbst dem einen oder andere Grünen schwant Ungemach. Das wird so ein Rohrkrepierer wenn keiner mitmachen will. Die ganzen versenkten Steuermillionen werden Müller endgültig das Bürgermeisteramt kosten. Woidke war da schlauer und hat sich der Linken entledigt. Steige hoch, du roter Adler, über Sumpf und Sand:laugh:

Tja wie werde ich nur die ganzen linksbewegten Geister wieder los die ich rief? Am 03.10. ist wieder das revolutionäre Berlin auf der Straße und der Mob will Miethaiblut sehen. Auf Basis der freiheitlich demokratischen Grundordnung fließt das aber bestenfalls in homöpathischen Dosen. Was eine selbstverschuldete Zwickmühle. Schlechter geht es nicht mehr.

Deutsche Wohnen wäre auf dem Niveau definitiv ein Kauf für die vonovia, aber unter 40 Euro wird das nichts mehr.
Deutsche Wohnen | 33,26 €
Der geplante Einstieg von Adler bei ADO unter EPRA NAV macht meiner Meinung nach deutlich, dass die Dt. Wohnen durchaus Übernahmeziel werden kann, solange sie weit unter ihrem NAV notiert. -das einzig Abschreckende dürfte ihre Größe sein, dh. jeder Übernehmer müsste befürchten sich bei Übernahmeabsicht zunächst einen massiven Berlin-Malus einzuhandeln (herbe Kursverluste). Ob sich die Vonovia das trauen wird ? Ich denke nur, wenn sie Aussicht hat die Dt. Wohnen zu zerschlagen und zu "verwerten" dh. die Bestände zumindest teilweise zu verkaufen. Im Einzelverkauf sind jedenfalls erheblich höhere Preise zu erzielen als die Börsenbewertung der Dt Wohnen zur Zeit einpreist. Aus dieser Situation kann die Dt. Wohnen nur kommen, wenn sie ihre Bestände regional mehr streut, etwa indem sie selbst zum Übernehmer wird. Ein mögliches Ziel wäre z.B. Grand City, die bald zum Verkauf stehen könnte.(Neuorientierung der Aroundtown nach Fusion mit TLG ?).
Deutsche Wohnen | 31,75 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.543.791 von China_Neo am 23.09.19 09:16:24Hast Du hierzu einen Link?
Deutsche Wohnen | 31,92 €
Accentro Real Estate berichtet heute von steigenden Immobilienpreise in Berlin
Deutsche Wohnen | 32,04 €
Wasserstandsmeldung von Berlins regierender "lame duck"
Micha war gestern beim Markus.

https://www.morgenpost.de/berlin/article227134429/Markus-Lan…
https://www.bz-berlin.de/berlin/michael-mueller-findet-lomps…

"Einem zentralen Punkt der von Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) erarbeiteten Vorschläge erteilte Müller dabei aber eine klar Absage. "Wir werden keine Absenkungsmöglichkeit schaffen", so Müller. Der von Lompscher geplante Mietendeckel sieht bislang vor, dass Mieter künftig auf Antrag ihre Miete senken lassen können, wenn diese 30 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens überschreitet. Dies müsse jeweils von den Bezirksämtern geprüft und genehmigt werden. Müller bezweifelte in der Sendung, dass eine solche Absenkung juristisch Bestand haben könne. "

Wenn das ernst gemeint ist und bei den Linkskoalitionären durchsetzbar, gibt es faktisch keine festen Deckelgrenzen. Damit muss man bei Neuvermietung innerhalb der fünf Jahre auch nicht senken. Das wäre dann eine Mietpreisbremse 2.0. Man kann das Ding dann eigentlich Mieterhöhungsverbotsgesetz nennen.

Damit würde die Deutsche Wohnen allemale leben können und der NAV bliebe gleich.
Deutsche Wohnen | 31,97 €
Positive Trends sind charttechnisch und fundamental gerissen

Wo soll für ein Unternehmen mit politisch erzwungenen Niedrigmieten und damit Druck auf künftige NAVs ein Zielbereich für Kurse sein?
Deutsche Wohnen | 31,85 €
Überhaupt ist peinlich, wie lange das Prozedere mit dem BVG dauern soll.

Da geht es kumuliert um sehr hohe Beträge. Seit Wochen ist bekannt, daß ein Mietendeckel kommen soll. Etliche teils vielseitige Gutachten wurden bereits angefertigt.

Das BVG sollte daher aufgrund der hohen Wahrscheinlichkeit und Bedeutung samt Folgenschwere prophylaktisch prüfen und soweit vorbereiten, daß ein möglichst schnelles Urteil gesprochen werden kann.

Oder alternativ festlegen, daß der Mietendeckel bei Vorliegen von Klagen bis zu deren Entscheid nicht vollzogen wird. Kann bei Urteil pro Mietendeckel dann ja rückwirkend nachgeholt werden.

Klagen kann man sicherlich erst, nachdem das Gesetz offiziell verabschiedet ist. Die extremistischen Politiker werden das Gesetz evtl. noch in Q4 Durchpeitschen, damit es zum 1.1.20 gilt. So hätten diese Sonntagsreden-Rechtsstaatler möglichst lange einen vermutlich illegalen Zustand durchgesetzt.

Gegen die Protagonisten könnte man hingegen wegen Verfassungsfeindlichkeit jetzt schon Ermittlungen aufnehmen.


Bin auch gespannt, ob was aus Amiland kommt, immerhin besitzen US-Fonds über 20%. Vielleicht kann man den 2+4-Vertrag doch nochmal aufschnüren und Berlin unter alliierte Kontrolle stellen. Wäre gewiss besser.
Dürften sich mindestens zwei bis drei Befreier nicht so vorgestellt haben, daß nach der braunen und roten Diktatur nun eine grün-rote folgt, die billigen Lebensraum überproportional auf Kosten ausländischer Besitzer erobern wollen.
Deutsche Wohnen | 32,02 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.512.326 von Andrija am 18.09.19 15:59:04ich kann Deine Meinung zwar nachvollziehen, aber vermutlich will ADO ihre Wohnungen (ca ein Viertel des Bestands) zu Marktpreisen verkaufen, nicht zu "Ausverkaufspreisen". Die Reaktion des Aktienmarkts auf die ADO Ankündigung war eindeutig, Kurs hoch. Wenn es gelingt nah am Buchwert zu verkaufen, dann dürfte klar sein, dass sich der Kurs wieder erholen wird (umso mehr, je mehr man prozentual verkauft). Nichtverkaufen, sondern 100% Berlin Portfolio beibehalten ist ein Risiko, bei dem man sich leider voll aufs Bundesverfassungsgericht verlassen muss (wenn nicht sogar zusätzlich auf ein Scheitern des bevorstehenden Bürgerentscheids)-und vor einem Urteil werden "Berlin-Portfolio" Aktien wenig Erholungspotential haben.
Deutsche Wohnen | 31,96 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.504.922 von DOBY am 17.09.19 19:16:03Dann würde man das Motto, "erst richtig deckeln, dann enteignen" huldigen. Jetzt verkaufen wäre glaube ich der völlig falsche Zeitpunkt. Ich würde wenn warten, bis das BVerfG den Deckel abgeräumt hat. Aus Sicht der ADO oder der DW würde ich mich lieber enteignen lassen und genau wie die Linken sagen, dass die Mieten 2011/2013 realistisch waren, dass der NVA vor Bekanntgabe der Deckelung ohne Marktmanipulation richtig war. Das wäre dann vor Gericht durchzusetzen und in einem Rechtsstaat auch durchsetzbar. Alles andere erinnert an den ""Bereicherungswettlauf" der Nazis nach der Reichsprogromnacht. Das richtige Plakat lässt ja wie wir gesehen haben das Bezirksamt Kreuzberg schon drucken. Es ist wirklich widerlich was mit dem Segen des Senats so alles unwidersprochen läuft. Besonders gelungen auch das Denunziantentelefon bei der Vermietung von Ferienwohnungen.

Bei Immoscout haben sich die Angebotspreise jedenfalls noch nicht groß bewegt. Vermietungsanzeigen auch der staatlichen Wohnungsbaugesellschaften liegen i.d.R auch über dem Lompscherdeckel.
Deutsche Wohnen | 32,09 €


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben