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LGO Largo Venture (Seite 1613)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 42.573.882 von joy-stick am 10.01.12 15:04:24Und wenn Du suggerierst, der angesetzte FeV-Preis sei 40 Dollar, dann ist das nicht redlich, denn das war nur eins von drei präsentierten Szenarien gewesen, wobei das untere etwa 30 Dollar als Grundlage hatte.

ich habe nichts suggeriert. Ob du ein 40 Dollar oder ein 30 Dollar Szenario ansetzt - beide sind derzeit in weiter Ferne. Meine Kernaussage lautet(e), daß bei dem aktuellen FeV-Preis und der momentanen Währungsrelation bestenfalls ein vergleichsweise kleiner Nettogewinn übrig bleibt. Das müsstest selbst du ausrechnen können. Ein "Danke für den Hinweis/Link" habe ich zwar ohnehin nicht erwartet. Mir jedoch Unredlichkeit in diesem Kontext vorzuwerfen entbehrt jeglicher Grundlage und ist eine Unverschämtheit!

Außerdem kann weder das eine noch das andere Szenario als Argument herhalten, denn Preisschätzungen, ganz egal auf welchem Niveau, haben keinen Einfluss auf die tatsächlich anfallendne Produktionskosten.

Aufrgund der allgemeinen Kostenentwicklung im Minensektor ist die Wahrscheinlichkeit jedenfalls größer, daß die in der Kalkulation angesetzten Kosten eher zu niedrig als zu hoch sind. Gleichwohl habe ich diese zugrunde gelegt. Schließlich muß man irgendwelche Zahlen bei einer Unternehmensbewertung zugrunde legen. Die Höhe der tatsächlichen Kosten werden wir selbstverständlich erst erfahren, wenn die Produktion richtig läuft. Derartige Binsenweisheiten habe ich, wie ich nun weiß fälschlicherweise, als allgemein bekannt unterstellt. Sorry dafür!
ja so ist es !!

PS: Wer austeilt muss auch einstecken können..!!
Zitat von MFC500: Für mich gibt es jedenfalls im Moment keinen belastbaren Beweis dafür, dass Largo kostengünstiger produzieren wird als Atlantic

ich habe nichts dergleichen behauptet, oder?


Ich dachte, Deine Äußerung "Insofern sollte auch die mangelnde Performance von Atlantic niemand überraschen, der sich nur ein wenig mit der Gewinnrechnung beschäftigt hat." sei so zu verstehen. Peace.
Also jetzt mal langsam. Wohl doch kein Peace.

Zitat von MFC500: ich habe nichts suggeriert. Ob du ein 40 Dollar oder ein 30 Dollar Szenario ansetzt - beide sind derzeit in weiter Ferne.


Du hattest geschrieben: "Du musst lediglich die angesetzten Verkaufspreise (U$40 je kg V.!) durch die aktuellen Preise ersetzen".

Damit hast Du in der Tat gesagt, Atlantic habe USD40 angesetzt. Das ist insofern irreführend, als dass sie ebenfalls USD35 und USD30 angesetzt hatten. Wenn Du nur die $40 erwähnst, die anderen beiden als gleichwertig präsentierten Szenarien aber nicht, erzeugt das bei jedem Leser, der das Atlantic-Dokument nicht kennt, den Eindruck, Atlantic sei von einem Vanadiumpreis von $40 ausgegangen, was unzutreffend ist. Diese selektive Erwähnung des $40-Szenarios sollte Deine Einschätzung stützen, Atlantic habe eine zu hohe Kostenstruktur und daher müsse man sich über die mangelhafte Performance der Aktie trotz Produktionsbeginns nicht wundern. Diese Vorgehensweise halte ich in der Tat für unredlich.

Es handelt sich bei alle dem nicht um KOSTENschätzungen, sondern Schätzungen des möglichen Erlöses. Die Kosten für die Produktion des Vanadiums sind vollkommen unabhängig davon, was man im Verkauf für das Produkt erzielt. Deshalb ist diese Betrachtung sowieso nicht zielführend.

"Meine Kernaussage lautet(e), daß bei dem aktuellen FeV-Preis und der momentanen Währungsrelation bestenfalls ein vergleichsweise kleiner Nettogewinn übrig bleibt."

Genau da liegt der Hase im Pfeffer. Das könnte nämlich durchaus so sein, ginge dann aber jedem anderen Produzenten mit ähnlicher Kostenstruktur genauso. Wenn man postuliert, Atlantic mache bei derzeitigen Preisen allenfalls einen geringen Gewinn, gleichzeitig zugibt, dass die Kostensituation von Largo evtl. die gleiche ist, dann ist es nicht schlüssig, einerseits zu sagen, die schlechte Performance der einen Aktie (Atlantic) verwundere nicht, gleichzeitig aber die andere Aktie selbst im Depot zu haben.

"Aufrgund der allgemeinen Kostenentwicklung im Minensektor ist die Wahrscheinlichkeit jedenfalls größer, daß die in der Kalkulation angesetzten Kosten eher zu niedrig als zu hoch sind."

Das macht Sinn, die Argumentation über mögliche Verkaufspreise nicht. Das hatte ich angemerkt. Jedoch trifft die "allgemeine Kostenentwicklung im Minensektor" Largo genauso wie Atlantic. Auch dieses Argument kann also nicht begründen, warum die Kosten bei Atlantic höher sein sollten als bei Largo.
2 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.575.687 von joy-stick am 10.01.12 20:08:38Damit hast Du in der Tat gesagt, Atlantic habe USD40 angesetzt. Das ist insofern irreführend, als dass sie ebenfalls USD35 und USD30 angesetzt hatten.

das ist beispielhaft. Ich habe dieses Szenario genommen, weil die darin ermittelten EBITDA idR im Atlantic-Thread hernagezogen werden, um die angebliche krasse Unterbewertung zu verdeutlichen. Von Irreführung kann insofern keine Rede sein, da ich nicht nur den Link, sondern sogar die relevanten Seitenzahlen der Unternehmensmitteilung mitgeliefert habe. Jeder Interessierte kann (konnte) sich das im Detail ansehen.

Und nochmal: die Quintessenz ist, daß bei heutigen Verkaufspreisen und Wechselkursen bestenfalls ein marginaler Nettogewinn erzielt werden kann.

Wenn man postuliert, Atlantic mache bei derzeitigen Preisen allenfalls einen geringen Gewinn, gleichzeitig zugibt, dass die Kostensituation von Largo evtl. die gleiche ist, dann ist es nicht schlüssig, einerseits zu sagen, die schlechte Performance der einen Aktie (Atlantic) verwundere nicht, gleichzeitig aber die andere Aktie selbst im Depot zu haben.

du vermischst hier erneut etwas. Meine Ausführungen bezogen sich eindeutig (vielleicht liest du´s nochmal) auf Atlantic. Weder habe ich irgendwelche Vergleiche zu Largo gezogen, noch mich zu deren Kostensituation geäußert. Auch habe ich mich nirgendwo darüber ausgelassen, ob ich Largo (oder ATlantic) im Depot habe. Schon erstaunlich, was du dir aus den Fingern saugst

Das macht Sinn, die Argumentation über mögliche Verkaufspreise nicht.

Bei der Bewertung eines Produzenten (hier: Atlantic) macht es sehr wohl Sinn. Schließlich verkauft er seine Produkte zu den aktuellen Preisen. Wie die FeV-Preise in ein oder zwei Jahren aussehen, weiß ich selbstverständlich nicht; das habe ich aber auch nicht behauptet

Jedoch trifft die "allgemeine Kostenentwicklung im Minensektor" Largo genauso wie Atlantic. Auch dieses Argument kann also nicht begründen, warum die Kosten bei Atlantic höher sein sollten als bei Largo.

Erster Satz: natürlich. Habe ich etwas Gegenteiliges behauptet?
Zweiter Satz: wo habe ich behauptet, daß die Kosten bei Atlantic höher sind?

Du unterstellst mir fortlaufend Aussagen, die ich nicht gemacht habe, bezeichnest mich aber als unredlich. Darüber solltest du auch mal nachdenken.
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Letztes Jahr wurde kein FeV Produkt verkauft, die Zahlen für 2012 sind Schätzungen, die durch Verbesserungen in der Produktion ab Juni 2012 fallen sollen. Bis 2014 sollen sie von jetzt $37.51US auf $19.90US/kg gefallen sein. Beinahe eine Halbierung der Kosten.
Diese Entwicklung wird in einem purchase agreement mit Wengfu berücksichtigt: Seite 5, Zitat:

*****

The sales and marketing agreement provides that Wengfu will purchase 100% of our annual ferrovanadium production at prevailing market prices, subject to an agreed floor price and ceiling price for up to a maximum of 65% of
our annual ferrovanadium production. Under Our Base Case Model we expect that our long-term cash cost of selling and producing vanadium (after taking into account net income from iron ore fines) will be below the floor price beginning in the year ending June 30, 2012. See “Base Case Model”.

*****

Ein gutes Beispiel wie Produzenten ihre Produkte vermarkten. Das eine würde ohne das andere keinen Sinn machen. Das Fein Erz auf den Abraumhalden hat Grade von 51,4% und das Produzierte Vanadium soll Grade von 80% haben, es drängt sich geradezu auf das Fein Erz zu separieren und gesondert zu vermarkten. Der produktionstechnische Aufwand dafür hält sich über Magnetabscheidung in engen Grenzen. Es ist ein kleiner Beginn einer Vanadiumproduktion aus 1,8Mt Tailings. Da könnte man Vergleiche zu Currais Novos Tailings Wolfram ziehen?

Der große Brocken sind die 117Mt Vanadium mit Graden von 0,47% das sind keine Spitzenwerte aber eben viel. Wenn die 117Mt Mine in Betrieb geht, werden wir hier andere Daten sehen.

Irgendwie verstehe ich die Aufregung nicht wirklich?
Braucht ihr nen push für Atlantic?

Ist ja ätzend....

Hier ist Largo!

LG:rolleyes:
ja pusht mal unsere largo,warum kommen wir hier nicht von der stelle.wird der kurs mit absicht auf diesem level gehalten????
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.575.874 von MFC500 am 10.01.12 20:50:12Ich denke ich habe meinen Standpunkt ausreichen klar gemacht. Ich hatte bereits erklärt, wo Du konkludent zum Ausdruck bringst, dass die Kosten für Atlantic höher seien. Vielleicht liest DU ja MEINEN Beitrag nochmal, dann erübrigt sich die Frage. Ich werde den Thread nicht durch ständiges Wiederholen unnötig in die Länge ziehen.
booooooh, wie mich das ankotzt,das ewige herumdümpeln
bei 28,5 - 30 can-cent :mad::mad::mad::mad::mad:
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