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Singulus - News Thread zu Blu-ray, MRAM, iPhone und Nanobeschichtung (Seite 622)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.216.386 von BeeBob77 am 28.03.19 09:58:59Jetzt muss man den Blick nach vorne richten.
Die Risiken sind da, wenn sich Zahlungen oder neue Aufträge verzögern.
Aber wie wahrscheinlich ist es, dass CNBM Singulus vor die Wand fahren lässt?

Um ihre Pläne zu verwirklichen, brauchen sie eine gesunde Singulus, die die Fabriken in China baut.
Das man grundsätzlich zufrieden ist, zeigen die neuen Absichtserklärungen von November und die Beteiligung an Singulus mit knapp 17%.

Ich schaue mir das jedenfalls bis Ende Juni an.
In dieser Zeit sollten gute Neuigkeiten kommen:
Aufträge, Anzahlungen.
Auch aus den anderen Geschäftsbereichen.

Die Risiken sind vorhanden, aber geringe Eintrittswahrscheinlichkeit.
(z.B. im Vergleich zu 2016/7)
Das Potential überwiegt die Risiken um ein vielfaches m.E.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.217.115 von Belisario am 28.03.19 11:06:59
Falschmeldung von der DPA
Es gab noch eine Falschmeldung von der DPA heute morgen, die dürfte den Verkaufsdruck zusätzlich forciert haben.

"Der unterfränkische Maschinenbauer Singulus hat auch 2018 rote Zahlen geschrieben."

Maschinenbauer Singulus schreibt erneut Verluste
____________ Maschinenbauer Singulus schreibt erneut Verluste
2019-03-28 09:38:22.811 GMT

https://www.boerse.de/nachrichten/Maschinenbauer-Singulus-sc…
Die Verflechtungen nach China sind eng.
CNBM ist nicht nur größter Aktionär von Singulus, man hat auch ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet zwecks Weiterentwicklung der Prozesse.

Außerdem wurde extra eine Verkaufsniederlassung in China gegründet.
Wurde alles aus dem laufenden Geschäft bezahlt.

Ehrlich gesagt habe ich nicht die geringsten Zweifel, dass die Aufträge (bald) kommen werden.
Die Bande sind einfach schon zu eng geknüpft.
Schadet man seinem Partner, schadet man sich selbst.

Wenn man wissen will, wie sich Singulus fundamental entwickelt hat, sieht man am besten hier nach:
https://www.ariva.de/chart/images/chart.png?z=a126793995~A1~…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.219.068 von Belisario am 28.03.19 14:22:41
„Der Solarmarkt wird weiter gigantisch wachsen“
Quelle: https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/wirtschaft/singulus-d…

Nach turbulenten Jahren sieht sich die Singulus AG im Aufwind. Das liegt vor allem an chinesischen Großaufträgen für Solar-Maschinen. Doch der Mittelständler wächst auch auf anderen Geschäftsfeldern. Die Aktie schwächelt aber.

Wenn Stefan Rinck an Solarenergie denkt, dann gerät er geradezu in Schwärmen: „Der Solarmarkt wird weiter gigantisch wachsen – wir haben bisher nur den Anfang gesehen“, meint der Vorstandsvorsitzende des Maschinenbauers Singulus AG. Sein Unternehmen stellt Hightech-Maschinen zur Produktion von Solarzellen her. Da ist ihm Werbung in eigener Sache nicht zu verdenken. Aber woher kommt seine Zuversicht? Schließlich ist in Deutschland vor allem von der für ungezählte Stromkunden lästigen EEG-Umlage zur Unterstützung erneuerbaren Energien die Rede. Zudem ist der Zubau an Solaranlagen gedeckelt.

Rinck ficht das nicht an. Auch nach der schrittweisen Abschaltung von Atom- und Kohlekraftwerken werde Deutschland weiter Strom brauchen. Im Zweifel mehr als jetzt. „Da bleiben nur Sonne und Wind“, sagt Rinck. Solarzellen stehen in der Bevölkerung besser da als Windräder, denn die wolle keiner vor der Nase haben, wie er meint. Und in der Europäischen Union sollten erneuerbare Quellen bis 2030 fast ein Drittel des Energiebedarfs decken. Derzeit schafften sie 18 Prozent. „Auch das wird die Solarenergie richtig beflügeln“, sagt Rinck voraus.

Das Achtfache des deutschen Bedarfs

Und dann ist da eben China. Dort soll einerseits die vielerorts verpestete Luft sauberer werden. Andererseits giert das Riesenreich nach Energie. Den Bedarf Chinas an Energie aus üblichen Quellen beziffert Rinck auf das Achtfache des deutschen Werts. Vor diesem Hintergrund bestelle der Großkunde und Aktionär China National Building Materials Maschinen der Unterfranken. Dabei handelt es sich laut Rinck um einen Baustoff-Konzern mit einem Jahresumsatz von umgerechnet 35 Milliarden Euro. Der Zementhersteller wende sich nun Solarmodulen zu. Er wolle sie etwa in Fassaden von Hochhäusern einbauen. Demnach sollen die Solarmodule den Strombedarf von Klimaanlagen und anderen technischen Geräten decken.

Aber nicht nur China National Building Materials ruft in Kahl an. Zwei weitere Kunden kommen aus dem Land. Die chinesische Regierung wolle Kohlekraftwerke zu Gunsten von Solaranlagen nach und nach abschalten. Angesichts dessen stellt China für Singulus einen Wohlfühlfaktor dar. Wobei die Unterfranken andere Geschäftsfelder beackern, um sich nicht zu abhängig zu machen. Zudem spielt der Elektroauto-Bauer Tesla als Solar-Kunde eine wichtige Rolle. „Er braucht Strom für seine Autos.“ Die Maschinen seien jeweils auf die Kunden zugeschnitten und mithin nicht einfach austauschbar.

Kosmetikhersteller und Autobauer im Blick

Abseits des Solar-Geschäfts gewinnt für Singulus das sogenannte Life-Sciene-Segment an Bedeutung, ebenso das Angebot für Konsumgüterhersteller mit Schwerpunkt Kosmetika und Autohersteller. So liefern die Unterfranken seit gut einem Jahr auch Maschinen zur Herstellung von Kontaktlinsen. Dabei geht es laut Rinck um die Reinigung und die Oberflächenbehandlung. „Das ist hoch anspruchsvolle Technologie“, hebt er hervor. Zweistellige Millionenaufträge liegen nach seinen Worten vor.

Konsumgüterhersteller können mit Singulus-Maschinen zum Beispiel Lippenstift-Hüllen aus Kunststoff dekorativ mit hauchfeinem Metall versehen. „Wir brauchen für einen Lippenstift 0,6 Sekunden“, erläutert der Vorstandschef. Autohersteller könnten Kunststoffteile im Interieur, darunter aus Kunststoff gefertigte Teile des Schaltknüppels und Logos, ebenfalls metallisch verhübschen.

Letztlich gehe diese Technologie auf das frühere Kerngeschäft von Singulus zurück, die Maschinen zur Produktion von Compact Discs (CD) und Digital Versatile Discs (DVD). Dabei ging und geht es jeweils um hauchfeine Beschichtungen. Manche Kunden fragten angesichts der unterschiedlichen Geschäftsfelder: „Warum fokussiert ihr euch nicht?“ Die Antwort von Singulus: „Das verbindende Element ist die Oberflächenbearbeitung.“

„Wir fühlen uns sehr gut damit“

Weitgehend von den Aufträgen aus China abhängig zu sein – ist das Segen oder Fluch? Zumal ein Großkunde auch noch zur Riege der Eigentümer gehört. Stefan Rinck muss nicht lange nachdenken. „Wir fühlen uns sehr gut damit, denn das zeigt, dass der Kunde ernsthaftes Interesse an unseren Produkten hat“, sagt der Singulus-Chef. Allein der Großkunde China National Building Materials aus Peking hat im vergangenen Jahr zwei Dutzend Produktionsanlagen bestellt, ein Auftragspaket im Wert von mehr als 100 Millionen Euro.

Das ist beispiellos in der Geschichte von Singulus. Groß geworden ist die Firma einst mit Maschinen zur CD- und DVD-Produktion. Doch im Zeitalter der Streaming-Dienste verliert dieses Geschäft immer weiter an Boden. Drei Viertel seines Umsatz macht Singulus mit der Solarsparte schon. Zukünftig will das Unternehmen sogar der führende Hersteller auf seinem Gebiet werden.

Umsatzsprung von 40 Prozent

Wie bedeutend das Auftragspaket aus China ist, zeigt ein Blick auf die Singulus-Erlöse der jüngeren Vergangenheit. Im Jahr 2016 setzten die Unterfranken nur 69 Millionen Euro und im vergangenen Jahr aber schon fast 128 Millionen Euro. Zuletzt haben sie binnen zwölf Monaten den Umsatz um 40 Prozent gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern kletterte von minus 1,2 Millionen Euro auf 6,8 Millionen Euro. Zuletzt war Singulus nur 2016 profitabel gewesen. Der Auftragseingang über fast 87 Millionen Euro fiel geringfügig niedriger aus als vor Jahresfrist. Und der Barmittelzufluss aus dem Tagesgeschäft drehte von minus 14,1 Millionen Euro auf plus 2,5 Millionen Euro.

Rinck und Finanzchef Markus Ehret blicken mit Zuversicht in die Zukunft. Sie sagen einen Umsatz zwischen 135 Millionen Euro und 155 Millionen Euro zum Jahresende voraus. Das operative Ergebnis solle zwischen sechs und elf Millionen Euro landen. Auch für 2020 sagt der Vorstand weiteres Umsatzwachstum voraus.

Aktie schwächelt

An der Börse konnten Zahlen und Ausblick am Donnerstag aber nicht überzeugen. Die Aktie rutschte im frühen Handel um fast neun Prozent ab, konnte aber im Verlauf die Verluste eindämmen und ging mit einem Minus von 3,8 Prozent bei 9,62 Euro aus dem Handel. Vor einem Jahr war sie ein Fünftel mehr wert.

Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 13,5 und einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von knapp 0,7 ist das Papier aber günstig bewertet. Nach Jahren, in denen Singulus-Aktionäre viel Geld verloren, muss das Unternehmen nun zeigen, dass es die Kurve bekommt und nachhaltig schwarze Zahlen liefert.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.225.355 von BeeBob77 am 29.03.19 08:04:41Schöner Fund!!

Die Maschinen seien jeweils auf die Kunden zugeschnitten und mithin nicht einfach austauschbar.


Drei Viertel seines Umsatz macht Singulus mit der Solarsparte schon. Zukünftig will das Unternehmen sogar der führende Hersteller auf seinem Gebiet werden.

CNBM erobert zusammen mit Singulus den Weltmarkt für Dünnschichtmodule.
Wir stehen am Anfang einer ganz großen Entwicklung.

Und noch hat es kaum jemand bemerkt.
;)
...ich bleibe bei meiner Meinung/Einschätzung der Lage aus meinen beiden Postings vom 28.02.2019.

Was den Kurs betrifft, wird leider weiterhin wenig bis nichts passieren.....
Was wird hier erwartet,Singulus belegt seit Jahren die vorderen Plätze(DSW) der größten Geldvernichter. Beim DSW wird Singulus sogar schon als Urgestein bezeichnet. Bei Singulus sind die Storys immer spannend.Erst war es BluRay,dann wurde die MRAM Story durchs Dorf getrieben,jetzt eben Solar.Ein blindes Huhn findet auch nach DVD mal wieder ein Korn,hoffentlich!!!!!! Aber sich hier zu wundern warum Singulus denn aktuell so günstig bewertet ist.... Vertrauen muß her.Ne kleine Position zu haben ist okay, alles andere ist ein Himmelfahrtskommando. Was juckts die Chinesen ,ob Singulus über die Wupper geht, dann wird die Bude eben ein richtiger Schnapper?! Es bleibt spannend,ob Singulus das berühmte Korn findet. Der Rinck kann Storys super rüber bringen,geht mal auf ne HV, dann werdet ihr das Live erleben.Da träumt man seit Jahren von den Glorreichen Neiuen Markt Zeiten. Ich werde mir heuer mal wieder eine antun.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.258.180 von zockerB am 02.04.19 18:02:32Man hatte nun mal das Pech, dass die DVDs von der Zeit überholt wurden.
Das dürfte mit Solar nicht so schnell geschehen.

Andere Firmen wären zusammen mit den DVDs gestorben.
Singulus hingegen hat sich neu erfunden und rollt den Markt nun langsam auf.
Der Turnaround ist gerade erst geschafft, jetzt heisst es weiter wachsen.

Und dass sie das können, haben sie schon gezeigt.
Siehe die Jahre 2000-2004:
https://www.ariva.de/singulus-aktie/bilanz-guv?page=14
225-440 Mio Umsatz, 40-93 Mio EBIT.

Singulus baut nun mal gute Maschinen oder vielleicht sogar die besten.
Und das zahlt sich irgendwann aus.
Geduld!
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.258.180 von zockerB am 02.04.19 18:02:32Keiner sagt, dass Singulus das nächste Apple ist ;) Aber es handelt sich um eine kleine Turn Around Story und die ist intakt.

Natürlich bleibt das Risiko hier recht hoch. Mit einem großen Kunden ist eben nicht besonders breit aufgestellt. Bricht der weg, geht es ab in den Keller, aber sieht es danach aus? -> Klares Nein

Auch der Kurs steht ist unten. 2018 war deutlich besser als 2017. Im Kurs ist das noch nicht ersichtlich.


-> Ich bleibe onboard und rechne mit Kursen von 16 € in den nächsten Monaten. Sollte es positive Überraschungen geben bzgl. Aufträge, ist deutlich mehr drin.
Der erste baut seine Bestände etwas ab.Mal schauen ob weiter reduziert wird,ist bei dem dünnen Volumen nicht so einfach viele Aktien auf dem Markt zu schmeissen.
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