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Oracle Systems vor Kursausbruch

WKN: 871460 | Symbol: ORCL
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Oracle Systems hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich Umsatz und Gewinn gesteigert:

http://www.wikinvest.com/stock/Oracle_(ORCL)

Seit 2004 ist der Umsatz von 10,2 Milliarden USD auf 23,3 Milliarden USD im Fiskaljahr 2008/09 gewachsen.

Der Gewinn wurde in der gleichen Zeit von 2,7 Milliarden USD auf 5,6 Milliarden USD gesteigert.

Die Strategie, die Geschäftstätigkeit mit umfangreichen Zukäufen zu steigern, scheint erfolgreich zu sein und im abgelaufenen Geschäftsjahr gab es zum ersten Mal in der Firmengeschichte sogar eine Dividende in Höhe von 0,05 USD pro Aktie. Der Gewinn pro Aktie lag bei 1,09 USD.

Letzter und noch nicht abgeschlossener Zukauf ist der Erwerb von SUN Microsystems.

Hier ein paar Kennzahlen (aus der Wikinvest DB / Kurs 22,38 USD):
KGV 20,1
KBV 4,37
KUV 4,71
Dividendenrendite 0,9%
Eigenkapitalquote 53,0%

Aktuell scheint sich anzubahnen, daß der Kurs der Aktie den Bereich um 22,50 USD nach oben durchbricht. Der nächste Berichtstermin ist am 16.9. 23:00 (Oracle ist in Bezug auf den Termin nach Börsenschluss immer sehr korrekt):

http://www.oracle.com/corporate/investor_relations/index.htm…
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.949.933 von ValueFreak am 09.09.09 21:29:32Oracle stellt neue OLTP Datenbankmaschine mit SUN FlashFire Technologie vor:

http://news.cnet.com/8301-30685_3-10352012-264.html

Mehr am Dienstag

http://www.oracle.com/webapps/events/EventsDetail.jsp?p_even…
17.09.2009 09:00
ROUNDUP: SAP-Rivale Oracle enttäuscht mit Umsatzrückgang


Der amerikanische Softwarehersteller Oracle <ORCL.NAS> <ORC.FSE> hat mit einem weiteren Umsatzrückgang zum Auftakt seines neuen Geschäftsjahres die Markterwartungen enttäuscht. Damit zerstäubte der SAP<SAP.ETR>-Konkurrent am Mittwochabend Hoffnungen auf einen Aufschwung der Unternehmensausgaben. Trotz aufgehellter Stimmungsindikatoren investierten Firma offenbar nicht neue Technik. Besonders stark wirkte die Ernüchterung, weil der weltgrößte Halbleiterhersteller Intel <INTC.NAS> <INL.FSE> vor einigen Wochen noch einen optimistischen Ausblick gegeben hatte. An der New Yorker Börse geriet die Aktie von Oracle nachbörslich unter Druck und sackte um 2,7 Prozent auf 21,53 Euro. Die Titel des Walldorfer Softwareunternehmens SAP notierten am Donnerstag in Frankfurt ebenfalls vorbörslich schwächer.

Der Oracle-Umsatz sank in dem Ende August abgeschlossenen ersten Geschäftsquartal vor allem durch Währungseffekte um fünf Prozent auf knapp 5,1 Milliarden Dollar (3,5 Mrd Euro). Bei Lizenzen brach Oracle um 17 Prozent ein und verfehlte die eigene Prognosespanne eines Rückgangs um 4 bis 14 Prozent. Präsidentin Safra Catz sprach am Mittwoch im kalifornischen Redwood Shores von einem schwachen Geschäft in Europa und begründete dies mit Einbrüchen beim Konkurrenten SAP. Dies treffe Oracle ebenso, da SAP einer der größten Vendoren der Datenbanken Oracles ist.

ANTEIL DER WARTUNG STEIGT

Während die Einnahmen durch den Verkauf neuer Lizenzen fielen, stiegen die Umsätze mit Updates und Service-Leistungen. Der Überschuss wuchs aber um vier Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar. Beim Gewinn konnte Oracle dagegen leicht zulegen.

Catz sieht die operative Gewinnmarge im Vergleich zum Vorjahr weiterhin im Aufwind. Das liege am wachsenden Umsatzanteil des Wartungsgeschäfts, das höher Margen bringe als andere Sparten. Auch der Ausblick sei nicht durchgängig trübe. In Europa sieht sie Anzeichen einer Erholung. Für das laufende zweite Quartal stellte sie einen Umsatzrückgang um bis zu zehn Prozent in Aussicht. Beim Gewinn vor Sonderposten setzt sie die Spanne bei 35 bis 36 Cent und liegt damit auf Par mit den Analystenschätzungen.

EU PRÜFT ÜBERNAHME VON SUN

Gerade schluckt Oracle den amerikanischen Großrechner-Spezialisten Sun Microsystems und baut sich damit ein weiteres Standbein auf. Dem Abschluss der Übernahme stehen aber noch Bedenken der EU-Kommission entgegen. Sie befürchtet eine zu starke Marktmacht Oracles bei Datenbank-Software. Bis 19. Januar wollen Europas Wettbewerbshüter eine Entscheidung treffen. Ihre US-Kollegen haben das Geschäft bereits durchgewunken.

Die Verzögerung kommt für Oracle zur Unzeit: Großrechner-Hersteller wie IBM <IBM.NYS> <IBM.ETR> und Hewlett-Packard (HP) wollen der ohnehin schwächelnden Sun mit Verweis auf die unsichere Zukunft die Kunden abspenstig machen. Oracle lässt sich den Zukauf 7,4 Milliarden Dollar inklusive Schulden kosten. Neben der Hardware bekommt der Konzern für das Geld auch die wichtige Programmiersprache Java, die vom Handy bis zum Computer Anwendung findet./das/fd/fn/she

ISIN US68389X1054 DE0007164600

AXC0024 2009-09-17/09:00



© 2009 dpa-AFX
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.997.247 von zooropa am 17.09.09 09:14:00Ausgewählte Vergleiche zum Vorjahr:

EPS liegen 8% im Plus (0,22 USD/Share).

NPAT +4% (1,1 Milliarden USD).

Das Oracle Management Team versteht es, den Konzern in der Krise profitabel zu halten und für die Investoren Werte zu schaffen. Stockholders Equity wurde um ca. 1 Milliarde USD gesteigert. Das operative Geschäft hat 3,7 Milliarden USD Cash in die Kassen gespült.

Saisonal ist das erste Quartal des Oracle Fiskaljahres das Umsatzschwächste.

http://www.oracle.com/corporate/investor_relations/earnings/…
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.208.570 von ValueFreak am 19.10.09 20:10:34Oracle wird meiner Meinung nach der große Gewinner der nächsten 10 Jahre werden.
Die haben einfach alles im Portfolio was man für Unternehmen braucht. IBM und SAP werden verstärkt Konurenz bekommen.
Die nächsten beiden Jahre müssen die ganzen zusammen gekauften Einzelteile zu einem großen Ganzen zusammengesetzt werden. Dann noch eine Kooperation mit Mircosoft für den Client und ab gehts.

Meine Prognose: Oracle Umsatz in 2020 mehr als 100 Mrd USD pro Jahr...
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.256.525 von Container2010 am 26.10.09 20:38:32@Container2010

Ich bin ganz Deiner Meinung. Ich halte Oracle seit Ende 2005. Seither wurden kontinuierlich Werte für die Aktionäre geschaffen und der Börsencrash hat nur eine kleine Delle im Kursverlauf verursacht.

Die Technologie des Unternehmens ist einfach super und durch die Zukäufe ist eine ideale Kombination mit Kompetetenz in der Applikation entstanden.

Ich könnte mir auch vorstellen, daß Oracle das Microsoft Monopol auf den Client knacken wird. Schliesslich ist die lokale Software auf einem PC nicht mehr der Angelpunkt der IT Welt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.257.098 von ValueFreak am 26.10.09 21:53:01Am 17.12. werden die Ergebnisse des 2ten Quartals veröffentlicht. Wie immer nach US Börsenschluss 2:00 PM Pacific Time.

Gute Ergebnisse sollten reichen, daß der Kurs endlich die 23 USD Schwelle übersteigt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.517.548 von ValueFreak am 06.12.09 17:49:16Hier sind die Ergebnisse:

http://www.oracle.com/corporate/investor_relations/earnings/…

EPS mit 0.29 USD/Share 15% höher als im Vorjahreszeitraum

Umsatz 5,9 Milliarden USD (+4%)

Umsatz mit neuen Lizenzen 1,7 Milliarden USD (+2%)

Stockholders Equity 27,9 Milliarden USD

Cash 14,9 Milliarden USD

Dividende 0,05 USD/Share mit Ex Datum 19.1.2010

Damit wurden die Erwartungen des Marktes übertroffen. Letzter After-Market Share Price war 23,70 USD (17:28 Eastern):

http://www.nasdaq.com/aspxcontent/ExtendedTradingTrades.aspx…
Aktie steigt
Oracle besser als erwartet

Der US-Softwarehersteller verdient wieder deutlich mehr. Der Gewinn des SAP-Konkurrenten steigt in dem Ende November abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal um 12,5 Prozent auf knapp 1,46 Mrd. Dollar....»
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