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OSRAM - Siemens plant IPO (Seite 103)


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Anscheinend sehen 48,4 Prozent der Osram Aktionäre ihr investment als Hobby und wie sagt man so schön, ein Hobby kostet Geld 😜
OSRAM Licht | 38,56 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.627.833 von thebig am 04.10.19 19:46:50
hm
Was ich aber dann nicht verstehe, warum wollen Bain/Advent ein Angebot einreichen (Quelle: Bloomberg)? Kann sich Bain/Advent mit einem schönen Angebot die verbleibenden 60% - 80% sichern?

Wer bei Osram entscheidet darüber, ob AMS bald wieder ein Angebot einreichen darf, vor Ablauf der Jahresfrist? Weiß das jemand? Danke schon mal!
OSRAM Licht | 38,31 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.627.902 von Aktienduffy am 04.10.19 19:54:31Ja, bei dem Gedanken hänge ich auch.

Oder alternativ „Gier frisst Hirn“ - und am Ende hat man plötzlich weniger als geplant
OSRAM Licht | 38,56 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.627.935 von Pitman123 am 04.10.19 19:59:33Das entscheidet bei Osram niemand.
OSRAM Licht | 38,56 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.627.605 von Pitman123 am 04.10.19 19:18:52Ich habe gedacht, dass der Kurs hier noch weiter zurückgeht... so auf 33 oder 32. Aber die Reaktion hält sich ja in sehr überschaubaren Grenzen.

Osram bleibt, und da stimme ich zu, eine spannende Geschichte. Mal sehen, wie es ausgeht. Ich persönlich wünsche mir, dass Osram erhalten bleibt... aber wir sind ja nicht bei Wünsch-Dir-was.
OSRAM Licht | 38,83 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.627.764 von Pitman123 am 04.10.19 19:40:02Wenn ich so was schon höre... AMS darf ein Jahr kein Gebot abgeben... so ein Humbug!

Die Leute sind doch alle bestechlich. Gibt man genügend Geld aus, gibt es immer die Möglichkeit, was hinzubekommen.

Wer soll denn solch Unsinn glauben? Meine Güte... was ein Kindergarten.
OSRAM Licht | 38,83 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.627.659 von Pitman123 am 04.10.19 19:26:06
Zitat von Pitman123: Ich denke, nach den regulatorischen Freigaben, werden sie das machen....


Regulatorische Freigaben gibt es ja erst im Fall eines neuen Angebot wieder, oder übersehe ich da was?

Die Jahresfrist wäre bei einem zeitnahen Neuanlauf mit Zustimmung von Osram wohl kein Problem, aber das macht ja nur Sinn, wenn man dann auch die nötigen Zusagen hat für Aktienpakete, die eingereicht werden. Die Option Pflichtangebot durch Überschreiten der 30% Schwelle bleibt sowieso, macht aber auch nur Sinn, wenn man in dem Moment sicher sein kann, genug Stimmrechte für einen Beherrschungsvertrag zu bekommen.

Hatte jetzt Allianz eingereicht, weiß man das? Lag es daran?
OSRAM Licht | 38,56 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.627.899 von B0baFett am 04.10.19 19:54:15
stimmt
Das kann ich mir auch gut vorstellen, dass die Banken die Kredite für AMS unter der Auflage freigeben, dass die Annahmeschwelle von 62,50% erreicht wird.

Mich hat schon gewundert, woher AMS das Geld genommen hat, um überhaupt 20% zu kaufen.

Ich kenne mich da aber einfach zu wenig aus, unter welchen Auflagen die Banken Übernahmen finanzieren.
OSRAM Licht | 38,56 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.628.280 von honigbaer am 04.10.19 20:57:14
Fusion
Welche Fälle prüft das Bundeskartellamt?

Nicht jede Unternehmenstransaktion unterliegt der Fusionskontrolle durch das Bundeskartellamt. Eine Anmeldepflicht liegt nur dann vor, wenn ein Zusammenschluss im Sinne des Gesetzes erfolgt und die Unternehmen bestimmte Umsatzschwellen überschreiten.

Neben einer Fusion im engeren Sinne sowie einer Mehrheitsbeteiligung kann bereits eine Minderheitsbeteiligung den Tatbestand eines Zusammenschlusses erfüllen. Das gilt z.B. für den Erwerb von Stimmrechten oder Kapitalanteilen an einem anderen Unternehmen in Höhe von mindestens 25 Prozent. Minderheitsbeteiligungen sind auch dann anmeldepflichtig, wenn die Beteiligung das erwerbende Unternehmen in die Lage versetzt, künftig einen wettbewerblich erheblichen Einfluss auf das andere Unternehmen auszuüben. Auch der Erwerb wesentlicher Vermögensgegenstände wie z.B. eines Produktionsstandortes oder eines Geschäftszweiges kann einen Zusammenschluss darstellen.

Quelle: https://www.bundeskartellamt.de/DE/Fusionskontrolle/fusionsk…

Ich glaube, das sind kartellrechtliche Gründe, warum AMS derzeit seinen Anteil nicht über 20% aufstocken will.
OSRAM Licht | 38,78 €
Kann schon sein, dass man auch zwischen 20 und 30% Anteilsbesitz schon ein Kartellproblem bekommen kann, in manchen Ländern. Ist aber doch auch egal, will man über 30%, muss man ein Pflichtangebot machen und die Genehmigungen einholen.

Und das wird man nur planen, wenn man dann auch die Stimmen für die Beherrschung bekommt.
Also müssen Aktienpakete gesichert werden, und das wird schon irgendwie passieren.
Es kann sich ja jeder Hedgefonds mit einem Aktienpaket positionieren und darauf spekulieren, dass AMS letztlich nochmal bereit ist, 41 Euro zu zahlen. So ein schlechtes Unternehmen ist Osram nun auch wieder nicht, dass man damit Kopf und Kragen riskieren würde, der Kurs war auch schonmal höher. Und im Prinzip hatte sich Osram ja selbst zum Verkauf gestellt, dass man nun eigenständig bleiben will, halte ich für eher unwahrscheinlich, obwohl das HandelsblattOsram Chef Berlien mit so einer Aussage zitiert, man wolle die Zukunft selbst gestalten.

Außerdem zu lesen beim Handelsblatt:
"In Industriekreisen wird nicht ausgeschlossen, dass nun Hedgefonds oder aktivistische Aktionäre auf den Plan treten könnten, um zum Beispiel eine Zerschlagung von Osram zu fordern."
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/annahmequ…

Ist schon richtig, dass wegen der 19,99% bei AMS niemand anderes an die OSRAM-Cashflows heran kommt. Aber AMS wird sie letztlich trotzdem brauchen.
OSRAM Licht | 40,84 €
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