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Aktuelle Verfassung der Weltbörsen - Keine Charttechnik!! (Dafür Wirtschaftsindikatoren, Leitzins, S


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Das Thema dieser Diskussion lautet: "Die Aktuelle Verfassung der Weltbörsen"

Ich beziehe mich also ausdrücklich nicht auf den DAX.
Als Leitbörse soll der S&P 500 und der Dow Jones dienen. Natürlich können auch die Auswirkungen auf den nachrangigen Dax besprochen werden. Im Mittelpunkt steht jedoch immer zunächst die Verfassung der Weltbörsen.

Gleich vorweg. Die Charttechnik soll eine stark untergeordnete Rolle spielen! Das ist mir sehr wichtig! Bitte spam't den Thread nicht mit Börsencharts zu!

Auch sollte auf zu viel Smalltalk verzichtet werden, welcher sich nicht mit der Sache beschäftigt!

Wirtschaftsindikatoren
Im Mittelpunkt sollen aktuelle Stände der Welt-Wirtschaftsindikatoren stehen (hier vor allem die US-Indikatoren, aber auch vermehrt Indikatoren aus China). Folgende Indikatoren sollen hervorgehoben werden:

USA:
- US-Frühindikatoren
- ECRI Frühindikatoren
- Philadelphia Fed Survey
- US-Arbeitsmarktbericht
- US-Verbrauchervertrauen

Diese sind auf der Seite http://www.markt-daten.de/research/indikatoren/ einzusehen.
Weitere Indikatoren folgen im Verlaufe der Diskussion.

Deutschland:
- Der Gebertindikator für den DAX

Leitzins
Der Leitzins als einer der Wirtschaftsindikatoren wird gesondert betrachtet.
Wichtig ist vor allem der Leitzins der USA und der EU, sowie aktuell die "Quantitative Lockerung" der FED (derzeit QE 3) und dessen Auslaufen.

Sentiment
Ein weiteres wichtiges Standbein ist das Sentiment! Hier vor allem: Alle langfristigen und mittelfristigen Sentimentindikatoren der Seite "http://www.sentimentrader.com/"

Hier können auch Intuitionen besprochen werden.

Saisonalität
Die Lehre von Larry Williams.

- 10-Jahresmuster des Dow Jones
- 4-Jahresmuster des Dow Jones
- Nachwahljahre der USA etc.

Aus dieser Fülle von Indikatoren soll eine intuitive Aussage über die zukünftige Verfassung des S&P 500 und des DAX abgeleitet werden. Die Visibilität ist mittel- bis langfristig. Daytrading ist ausdrücklich nicht erwünscht.

Falls es bereits eine aktuelle Diskussion zu exakt diesem Thema gibt, sagt mir bitte bescheid, dann beende ich diesen Thread und komme zu euch.
1 Antwort
Die aktuelle Frage lautet, wie lang dauert die laufende Korrektur im S&P 500 noch an?

Ich sehe das so ähnlich wie der Wellenreiter. Es hängt davon ab, wie und wan das QE3 in den USA ausläuft. Denn das ist zur Zeit einer der Brennstoffe der Börsen. Hier werden wohl die Arbeitsmarktdaten in den USA eine Rolle spielen (http://www.markt-daten.de/research/indikatoren/employment.ht…).
Hat jemand von euch eine Seite, wo die Arbeitlosenquote der USA als Chart dargestellt und zeitnah aktualisiert wird?

Alle anderen Wirtschaftsindikatoren sehen robust aus, bis auf den US-Einkaufsmanagerindex, der auf gefährlichen Niveau verharrt.
Auch der Gebertindikator steht gefährlich auf 2 (jedoch noch kein Verkaufssignal).

Bei den Sentiments befinden wir uns wieder im neutralen Gebiet. Viele Indikatoren stehen auf Kaufen:

- Odd Lot Short Sales
- Put/Call Ratio - OEX Moving Averages
- Up Issues Ratio - NYSE

Der "Indicators At Extremes" sieht schon wieder gut aus, während "Smart/Dumb Money Confidence" noch auf Verkaufen steht.

Die Saisonalität ist natürlich auch nicht gut.

Alles in allem ist da Bild zwiegespalten. Allerdings könnte das Feuer der Anleger nochmal für ein/zwei Monate reichen. Ich habe meine Puts, die ich zur Absicherung gekauft hatte, größtenteils verkauft. Ich vermute, dass es nochmal hochgehen kann, bis das QE3 ausläuft oder China weiter absackt oder die Eurokrise wieder zurückkommt. Das ist bisher nicht der Fall.

Was sagt ihr?
mein Gott, was ist das denn alles.
Bis man das "gefiltert"hat,ist der DAX doch
schon längst bei 10000.Motto: Keep it simply.
z.B. so:
Mit dem Durchbruch im Mai 2013 DAX 8150 ist
ein neuer Aufwärtstrend (langfristig)entstanden.
Da brauche ich keine
oddlot short sales
up issues ratio
oex MA
Qe
usw.
Also wieder Charttechnik.. Maaan. Ich habe den Thread extra eröffnet, um nicht immer über Charts zu reden!!
Der Dax ist ein Performanceindex! Der Kursindex steht viel tiefer!!! Außerdem ist der Dax ein nachrangiger Index, der dem S%P 500 nachläuft. Da der S&P 500 ein Kursindex ist, muss man auch für den Dax den Kursindex heranziehen. Das zeigt, dass es einfach unzureichend ist, sich an nostalgische Kursmarken zu klammern.

Das einzige, an was ich glaube sind Wirtschaftsdaten, Daten zum Sentiment und Fundamentaldaten und ein wenig Intuition.
Finde es schade, dass der einzigste, der sich hierzu äußert, den Thread an sich in Frage stellt.

Ich musste viele Bücher lesen (Buffett, Graham, Kostolany, Greenblatt etc.), um zu erkennen, dass für die Schichtung (Aktien/Anleihen) in einem langfristigen Depot ein paar mehr Gedankengänge notwendig sind, jedenfalls wenn man besser als der Markt abschneiden möchte!

Aber nun zurück zum Thema. Gibt es keinen hier, der bei der Organisation seines Depots nach Graham vorgeht und ein wenig Wirtschaftsdaten und das Sentiment hinzuzieht?
Ich verfolge das hier sehr interessiert, kann allerdings gänzlich ohne Charttechnik nicht handeln. Das fühlt sich an wie Nachts auf der Autobahn mit Standlicht. Das Ziel ist bekannt (Hamburg, Norden) aber es holpert unterwegs ;)

Vielleicht geht es anderen auch so und deshalb ist es schwer hier eine Diskussion zu finden. Können wir es etwas "aufweichen"?

Gruß Bernecker1977
Ja okay. Natürlich braucht man hier und da Charts, um zum Beispiel darzulegen, ob bestimmte Wirtschafts- oder Sentimentindikatoren (wie z.B. die US-Frühindikatoren oder Smart/Dumb Money Confidence) Auswirkung auf den S&P 500 haben.
Auch für das 10-Jahresmuster z.B. braucht man Charts.
Möchte nur nicht, das zu oft z.B. Elliotwellenanalysen und Chartanalyse (z.B. von godmode-trader.de) gepostet werden. Ich nutze am Ende ja auch ein wenig Charttechnik. Sehe das ein wenig so wie Kostolany. Beachte daher Doppeltopps und manchmal auch die 100- und 200-Tage-Linie (auch bei der Auswahl der Aktien). Aber vorher sollen die oben genannten Kriterien im Mittelpunkt stehen.
Vielleicht können wir es ein wenig aufteilen.
Derzeit interessiert es mich wirklich, ob der Absturz im Nikkei tatsächlich die oft besagten Auswirkungen auf die Weltbörsen hat?
Also.. die Korrektur läuft aktuell noch ein wenig weiter.
Habe trotzdem gerade die letzten Puts verkauft, die ich aufgrund des schlechten Sentiments gekauft hatte.
Bin aktuell noch ein wenig mit dem Rückbau meines Langfristdepots beschäftigt. Möchte dann doch wieder ein wenig mehr Cash halten.
Ich denke zwar nicht, dass es sich um eine längere Korrektur handelt, aber man weiß ja nie..
Wie sieht es bei auch aus, schichtet ihr euer Langfristdepot aufgrund der Korrektur um oder baut ihr sogar schon wieder neue Positionen auf?
1 Antwort
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.840.411 von CowNChicken am 13.06.13 10:24:20:D:D


Ich gehe davon aus, das es noch weiter runtergeht, noch dazu, da jetzt durch den Ferienbeginn in einigen Bundesländern die Umsätze weiter zurückgehen.....


Also Putten halten und geniesen....;)



:rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes:
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