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Covestro AG - Die letzten 30 Beiträge


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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.043.344 von Lukiluka am 22.06.18 12:22:59Dann sind wir schon drei

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Aktien von Covestro auf eine Empfehlungsliste für europäische Schwergewichte gesetzt. Die Einstufung laute weiterhin "Buy" mit einem Kursziel von 120 Euro, schrieb Analyst Christian Faitz in einer am Freitag vorliegenden Studie. Die Stimmung für die Papiere des Spezialchemiekonzerns sei zu negativ und gleichzeitig sei die Bewertung zu attraktiv, um sie nicht im Portfolio zu haben. Die Sorgen um die Preise für Polyurethan-Produkte seien übertrieben./la/bek Datum der Analyse: 22.06.2018

https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10663975-analyse-flash-kepler-cheuvreux-covestro-empfehlungsliste-buy
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.041.478 von Friseuse am 22.06.18 09:08:55Kann dir da schon zustimmen. Wobei ich das Ganze nicht so positiv und Risikoarm sehe.
Und über die Marge denke ich ein bisschen anders:) Denke die Bricht um ein Drittel ein.
Aber dann ist ja immer noch alles gut.
Trotzdem werde ich wohl wahrscheinlich bald einsteigen.

Normalerweise denke ich mir immer, wo wird die Aktie in 10 Jahren sein, bevor ich investiere.
Bei Covestro denke ich eher so, die nächsten 3 Jahre werden sehr wahrscheinlich gute Jahre für das Unternehmen werden. Das mit der Verbindung zu dem Kurseinbruch, scheint mir eine gute Gelegenheit zu sein.

Hoffentlich werde ich diese Abweichung von meinen Investmentgrundsatz nicht bereuen und ganz wichtig, hoffentlich wirst du recht haben :)
Gruß Lukiluka
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.039.447 von Lukiluka am 21.06.18 22:19:21Sehen wir mal von den wild zukunftserfürchteten Zeiten ab, konzentrieren uns auf das was sicher ist. Dann haben wir eine in der Performance seit gut einem Jahr stagnierende Aktie und ein sich über die Jahre strong nach vorn entwickelndes Unternehmen mit erstmals ungefähr null Nettofinanzschulden und massiver Fähigkeit zu Unternehmenskäufen. Wichtig und schön ist dabei nicht jedes Angebot zu jedem Preis zu nehmen.

Die Performance der Aktie kann man sich noch besser als die einer Celanese zu denken, wegen Bayer sind gut 50€ halt noch imaginär und warten auf Hebung.

Von was sind Marge und Umsatz wirklich abhängig? Auf der Unternehmensseite von Führung in Technologie und Lieferfähigkeit, extern vereinfacht von der globalen Konjunktur. Beides entwickelt sich auch in der Perspektive positiv, die Malefizsteine dieser Tage sind politischer Natur und damit vergänglich.

Folgend zeichnet sich ein weiter hoher FOCF ab, auch in einer Größenordnung > 2Mrd.€/a in Folgejahren. Der Umsatz wird durch Wachstum organisch gegen 20 Mrd. laufen, bei gelungenen M&A-Aktivitäten geht es schneller und höher. Nach diesem ARP wird es das nächste ARP geben, Anfang der 2020er hat Covestro 15 - 20% weniger Aktien, ein EPS über 20€/a und entsprechende Kurse für profitables Wachstum.

Mögliche Dellen in globaler Konjunktur und Vollverängstigungszustände an Aktienbörsen sind hier vor allem Chance auf gute Expansionsmöglichkeiten. Nachhaltiges Kursverlustrisiko in der Aktie über die nächsten fünf Jahre ist unter 1%, die Chance auf über 250€ ist >25% und die von dreistelligen Kursen satt über 90%

Klar wird es Schwankungen geben, sich insbesondere die fly up Marge in TDI auch mal abfangen. Letztlich wird sich das EPS systematisch von vielen Seiten füttern, eine Gewinnstory für die Aktie liefern. Erfolg ist hier kein Zufall
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.038.649 von Friseuse am 21.06.18 21:03:12Ich denke, dass man langfristig nicht eine so hohe Marge wie jetzt halten kann.
Vielleicht irre ich mich. Aber ich kann es mir einfach nicht vorstellen. Das wäre zu schön um wahr zu sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.038.064 von Lukiluka am 21.06.18 20:10:16Deine Bedenken zur Marge ist ja das was ich im letzten Absatz meines Postings meinte, als ich schrieb

"... und der relativ jungen Börsenhistorie, die die Anleger vielleicht etwas verunsichert, ob dieses deutlich höhere Gewinnniveau von 2017/18 im Vergleich zu 2015/16 erhalten bleiben kann. …"



Müsste mir nur mal jemand konkret erklären, wie die deutlich gestiegene Marge seit 2015 zustande kam und wieso sie wieder fallen müsse.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.038.064 von Lukiluka am 21.06.18 20:10:16Covestro hat in allen Aktivitäten ein Ebitda >20% , die Bilanzstruktur ist längst nicht mehr so durchschnittlich wie nach der Bayer Entlassung

Warum sollte man jetzt Quartalsgewinne mehr als 50% nach unten denken?
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.036.189 von katjuscha-research am 21.06.18 16:29:03
Zitat von katjuscha-research: Oder bedenken wir irgendwas grundsätzlich nicht, rein fundamental gesehen?


Rein von den Zahlen die uns momentan vorliegen, sollte die Covestro Aktie meiner Meinung nach eine Bewertung von ca.130 haben.
ABER
ich hab immer noch den Gedanken, das Covestro seine Marge in der Höhe wie sie momentan vorliegt, nicht halten kann. Weil eine so hohe Marge einfach die Konkurrenz anlockt.

Covestro ist jetzt nicht übertrieben gewachsen oder hat neue Geschäftsfelder geschlossen.
Eigentlich hat sich der Gewinn verdreifacht, weil die Marge gestiegen ist.
Und wieso ist die Marge gestiegen?
Vielleicht Lieferengpässe, Konkurrenz hat geschlafen?
Ich komme immer wieder zu dem Ergebnis, dass das momentane Geschäft in der Form kein Dauerzustand ist.
Die Marge wird einbrechen. Nur wann weiß keiner.
Aber das ist nun mal mit im Aktienkurs enthalten.
https://www.finanzen.net/bilanz_guv/covestro
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.035.946 von Friseuse am 21.06.18 16:07:08okay danke!

also wie ich mir schon dachte, ist damit der eigentliche FreeCashflow gemeint, wie man ihn sonst bei allen Unternehmen interpretiert.

vermutlich hat man den hier freier operativer Cashflow genannt, weil man die Aktienrückkäufe rausnehmen wollte.



Jedenfalls schon heftig, was Covestro für eine cash cow ist. Ich geh ja stark davon aus, dass erheblich Forderungen/Vorräte in den nächsten 3 Quartalen abgebaut werden, also so noch zusätzlich zum Gewinn Cash reinkommt, den man für die Aktienrückkäufe und später die Schuldentilgung einsetzen kann.



Nützt halt aktuell alles nichts. Irgendwas/Irgendwer drückt den Kurs hier tiefer. Bin gespannt, ob wir noch die 70 € von unten sehen. Ich werd jedenfalls bei 70-71 € nochmal kräftig aufstocken.


Oder bedenken wir irgendwas grundsätzlich nicht, rein fundamental gesehen?


Bislang seh ich es als eine Mischung aus Gewinnmitnahmen, da der Kurs halt die letzten zwei Jahre stark gestiegen war, und der relativ jungen Börsenhistorie, die die Anleger vielleicht etwas verunsichert, ob dieses deutlich höhere Gewinnniveau von 2017/18 im Vergleich zu 2015/16 erhalten bleiben kann. Wenn man also 2019 keinen dramatischen Gewinneinbruch sieht, sondern es sich bei 10-15% Rückgang in Grenzen hält (geschweige gar kein Gewinnrückgang auftritt), dann sollte der Kurs in 12 Monaten über 100 € stehen oder zumindest die Hochs bei 98 € wiedersehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.031.080 von katjuscha-research am 21.06.18 02:11:23Hallo Katjuscha-Research,

vgl. S.86, Geschäftsbericht 2017: Free Operating Cash Flow = Cash Flow aus operativer Unternehmenstätigkeit abzüglich Ausgaben für Sachanlagen und abzüglich immaterielle Vermögenswerte.

Deine Betrachtungen passen von der Richtung.

Diese sinnentleerte Kursbildung ist ohne Beispiel, 2000 ging es wenigstens in die andere Richtung in hirntechnisches Vakuum.
Frage
Sagt mal, wie ist auf der Homepage der Konsensus der 18 Analysten zum "freien operativen Cashflow" zu verstehen?

https://investor.covestro.com/de/aktie/konsensus/


Erstens würd ich mal wissen, was man bei Covestrp unter freiem operativen CF versteht, denn entweder gibt es den operativen Cashflow oder den FreeCashflow, aber beides in einer Kennzahl?

Zweitens wäre mir aber viel wichtiger, wieso man dort mit einem Konsens von nur 1,9 Mrd € (also unter dem Nettoergebnis) von 2,0 Mrd € rechnet. Das macht weder bilanziell noch ertragstechnisch Sinn, schon gar nicht nach diesem starken Q1.


Denn man hat in Q1 einen operativen CF von 0,45 Mrd € erwirtschaftet, obwohl man Belastungen aus dem working capital von rund 0,5 Mrd € hatte (Aufbau Forderungen, Vorräte, Abbau Verbindlichkeiten aus LuL). In der Bilanz haben sich dadurch die Forderungen und Vorräte auf 4,1 Mrd € erhöht, während die Verb aus LuL auf 1,4 Mrd reduziert sind. Ich geh davon aus, dass sich also dieser negative working capital Effekt (wie schon in den Vorjahren) in den verbleibenden drei Quartalen umkehrt.

Das bedeutet, man wird voraussichtlich 1,4-1,5 Mrd € aus dem Nettoergebnis plus 0,4-0,5 Mrd € aus dem working capital generieren, was nicht wirklich offensiv geschätzt ist. Das macht dann 1,8-2,0 Mrd € plus den 0,45 Mrd aus Q1, also etwa 2,3-2,4 Mrd € operativer Cashflow.


Im FreeCashflow dürften in den Quartalen 2-4 nach Capex (0,4 Mrd) und Aktienrückkäufen (0,8 Mrd) noch 0,7 Mrd € ankommen (1,9 Mrd OCF minus 1,2 Mrd €). Davon geht dann noch die Dividende ab.


Das heißt, trotz immensen Ausgaben für Aktienrückkäufe und Dividende erwirtschaftet Covestor noch Cash unterm Strich, und kann eine Cashposition aufbauen, um die Anleihen komplett zu bedienen.


Selbst wenn ich in 2019 mit 15% geringerem Ebitda rechne (was manch ein Analyst ja durch die günstigen Umsatzeffekte in 2017/18 erwartet), komme ich immernoch 2019 ohne weitere Aktienrückkäufe auf einen FreeCashflow, der etwa dem Anleihevolumen entspricht.

Sprich, Ende 2019 ist Covestro netto schuldenfrei, bei gleichzeitig möglicherweise 10% weniger Aktien, falls man die zurückgekauften Aktien komplett einzieht.


Das wiederum bedeutet, wir hätten selbst bei 15% geringerem Ebitda für 2019 ein KGV von 8 und EV/Ebitda von 4,0-4,4. Schon krass, was hier in negativer Hinsicht eingepreist wird.




Zunächst mal würde mich aber interessieren, ob ihr erstens meine Frage oben beantworten könnt, und zweitens ob ihr meine Berechnungen genauso seht, oder ob ich irgendwas nicht beachte. Wie wahrscheinlich ist eigentlich ein deutlicher 15% Gewinnrückgang in 2019?


Könnte es sein, dass man unter "freiem operativen Cashflow" den FreeCashflow ex Aktienrückkäufen versteht? Dann würden 1,9 Mrd € nämlich etwa hinkommen, also operativer Cashflow minus Capex.


Gruß
Hm ich überlege gerade. In Covestro einsteigen oder Novo Nordisk nachkaufen.
Das ist so ein Äpfel Birnen Vergleich. Beides oder gar nichts wäre auch noch eine Wahl.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.019.131 von schnorps01 am 19.06.18 16:27:51Ja hoffentlich bitte bitte bitte.
Und täglich unter den größten Tagesverlieren im Dax. . Auf zum Jahrestief....
Eigenartige Logik

19.06.2018

Covestro Sell
NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Covestro vor einem Kapitalmarkttag auf "Sell" mit einem Kursziel von 69 Euro belassen. Anleger, die auf eine Sonderausschüttung oder Aktienrückkäufe hofften, dürften vermutlich enttäuscht werden, schrieb Analystin Georgina Iwamoto in einer am Dienstag vorliegenden Studie. In der Vergangenheit habe der Kunststoffkonzern keine bahnbrechenden Ankündigungen auf dieser jährlichen Veranstaltung gemacht./ag/edh
GoldmanSachs hat es begriffen, aber KZ 69€ ist noch zu hoch, so bei 50€ würde ich einkaufen. :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.012.429 von Lukiluka am 18.06.18 21:16:14Dann mach endlich das das Elend ein Ende hat ;-)
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.007.446 von schnorps01 am 18.06.18 10:27:39Das muss so sein, weil ich in die Aktie einsteigen will.:D
18.06.2018 / 12:05
Veröffentlichung einer Zulassungsfolgepflichtmitteilung übermittelt durch
DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
verantwortlich.




Betreff: Bekanntgabe gemäß Art. 2 Abs. 3 der Delegierten Verordnung (EU)
2016/1052

Angaben zum Emittenten und Inhalt:

Name: Covestro AG

Adresse: Kaiser-Wilhelm-Allee 60, 51373 Leverkusen

Inhalt der Meldung: Covestro AG / Geschäfte im Zusammenhang mit
Rückkaufprogramm

ISIN: DE0006062144

WKN: 606214

Bekanntgabe nach Art. 2 Abs. 3 der Delegierten Verordnung (EU) 2016/1052

Geschäfte im Zusammenhang mit Rückkaufprogramm / 2. Tranche - 7.
Zwischenmeldung

Vom 11. Juni 2018 bis 15. Juni 2018 wurden insgesamt 511.873 Aktien im
Rahmen des Aktienrückkaufprogramms der Covestro AG in Leverkusen
('Covestro' oder 'die Emittentin')erworben, dessen Rückkaufbeginn im Rahmen
einer 2. Tranche mit Bekanntmachung vom 03. Mai 2018 gemäß Art. 2 Abs. 1
der Delegierten Verordnung (EU) Nr. 2016/1052 für den 04. Mai 2018
mitgeteilt wurde.

Der Rückkauf der Aktien der Emittentin erfolgte durch eine von der
Emittentin beauftragten Bank ausschließlich über den elektronischen Handel
der Frankfurter Wertpapierbörse (XETRA).

Vom 11. Juni 2018 bis 15. Juni 2018 betrug die Gesamtzahl der
zurückgekauften Aktien, der gewichtete Durchschnittskurs sowie das
aggregierte Volumen jeweils pro Tag:

Datum Gesamtzahl Gewichteter Aggregiertes
zurückgekaufter Durchschnittskurs Volumen
Aktien (Stück) (Euro) (Euro)
11.06.2018 16.959 78,9872 1.339.543,92
12.06.2018 96.000 78,4457 7.530.787,20
13.06.2018 118.000 78,2896 9.238.172,80
14.06.2018 171.914 77,1136 13.256.907,43
15.06.2018 109.000 77,4228 8.439.085,20
Gesamt 511.873 77,7624 39.804.496,55

Die Gesamtzahl der im Rahmen der 2. Tranche des Aktienrückkaufprogramms
seit dem 04. Mai 2018 bis einschließlich 15. Juni 2018 gekauften Aktien
beläuft sich damit auf 2.882.941 Aktien.

Die Gesamtzahl der im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms seit dem 21.
November 2017 bis einschließlich 15. Juni 2018 gekauften Aktien beläuft
sich damit auf 7.390.693 Aktien.


Informationen zu den einzelnen Transaktionen im Rahmen des
Rückkaufprogramms sind gemäß Art. 2 Abs. 3 der Delegierten Verordnung (EU)
2016/1052 auch auf der Website der Emittentin unter www.covestro.com/de/
investors veröffentlicht.

Leverkusen, 18. Juni 2018


http://www.dgap.de/dgap/News/cms/bekanntgabe-gemaess-art-abs…


Über eine Million Aktien jeden Monat ist schon eine Hausnummer
Hier kann man schreiben was man will. Einfach Grütze was hier läuft. Die fällt auch noch bis zur 73 durch. Keine A
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.986.844 von Lukiluka am 14.06.18 16:14:08
Zitat von Lukiluka: Irgendwie erkenne ich noch nicht, wo bei diesen Unternehmen der Haken ist.
Wieso ist das so günstig bewertet. Bei so einen Unternehmen wäre auch ein KGV von 14 noch akzeptabel.
Und das niedrige KGV kommt auch nicht durch Kreditaufnahmen zustande.
Was denkt ihr, ist denn eher schlecht an Covestro? Das würde mich mal interessieren.


Die Wachstumstory in der Aktie wird durch allerlei Erzählungen ignoriert, man sieht das ja auch hier und danach soll der Kursanstieg 24-96 situativ sonderbar statt strukturiert sinnvoll und reproduzierbar nachhaltig sein, die Gewinnlage angeschenkt statt aus eigener Stärke, Vorturner wie GoldmanSachs fordern zum abheulen über vereinzelte Preisrückgänge nach ignorierten höheren Preisanstiegen auf und finden nicht so wirklich Nachahmer und stiften ein Klima der Vorsicht doch.


Also halten wir den Konsens im Dissens fest:

Diese Kurse müssen sich in 75% EBITDA-Rückgängen in TDI/MDI bestätigen, die sonstige Performance lau werden und gelungenes internes und externes Wachstum darf dafür weiter fehlen bzw. ignoriert werden.

Bei wirtschaftlichen Einschlägen in historischer Crashqualität können die vorgesetzten Kurse in Ordnung gehen, alternativ wird die von den selten besonderen Spezialisten Bayer, Goldman Sachs& Co verkaufte Realität auch in Kursen anders sein. Ein zweistelliger Gewinn je Aktie und im Jahr 4% weniger Aktien sind einfach Unterbewertung und Gewinndynamik mit Aussicht auf eine jährliche Kurssteigerung von 15-25% nach sofort richtiger Kursverdopplung.

Jetzt kann man durchaus den Quartalsgewinn anfänglich auf für anspruchsvolle Lagen nachhaltige 2€ vervorsichtigend denken, was dann immer noch 8€ im Jahr sind und wo sich Werte weiter durch Unternehmensentwicklung und ARP verdichten. Auch dieses Wachstumsszenario öffnet 2020er Kurse im deutlich dreistelligen Bereich.

Wir sind zum Halbjahr bei gut 6€ Gewinn je Aktie und Covestro mag dann 4% eigene Aktien haben, zum Jahresende wird selbst bei einem unwirtschaftlichen BASF-Marktverhalten der Gewinn hier zweistellig und 6% der Aktien werden auch einkassiert sein. Aber BASF ist auch nicht dämlich.

Wie soll das hier bei 80€-Kursen bleiben?

Eine Covestro ist mit dem Aktienrückkauf das Profit-&Wachstumsunternehmen im Dax, doppelte Kurse sind jetzt richtig und der letzte Quartalsgewinn braucht sich dafür lange nicht. Dann wären wir bei 13€ pa, dürften die Gewinnstory erkennen und mit ARP Kurse von 200+ als richtig empfinden.

Aber jetzt gehts erstmal um einen neuen Weg statt dem jetzt abgelaufenem Holzweg Bayer&Goldman, einen charttechnischen Aufbruch hoher Bedeutung in Zeit und Euros
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.989.040 von Lukiluka am 14.06.18 21:03:19Covestro ist bestimmt nicht das schlechteste Investment. Die sind mit Ihren Innovationen gut aufgestellt.
Deren Problem ist die jahrzentelange Vergewaltigung durch Bayer und deren Folgen auszubügeln. Die Produkte sind Marktführend.
Der Grundstein zur Produktionserweiterung und Speziallisierung hätte vor 10 Jahren gelegt werden müssen. Ich glaube, statt Vor- und Endproduktionen über verschiedene Standorte zu verteilen, müssten heute World Scale Anlagen stehen wie in China. Alles in einer Linie, vom Vorprodukt zur Verkaufsware.
Unrentable Standorte wie Brasilien mussten geschlossen werden weil sie auf Grund geringer Produktion nicht mithalten können.
Gebaut zu Zeiten der Bayer AG um einen weiteren Standortpin auf der Weltkarte zu stecken.
In Tarragona geht man heute wenigstens den Schritt zur Produktionserweiterung bzw. Optimierung zur Kostensenkung statt der Schliessung.
Unter dem Holländischen Bayer- CEO war die Kunststoffsparte das Sorgenkind. Für mich nur Hausgemachter Blödsinn. Es wurde nur Kohle gezogen, nichts investiert und massenhaft Fehlentscheidungen getroffen. Nur 1 Beispiel: CO Pipeline geplant von Bayer, unvorbereitet und stümperhafte Durchführung. Bis heute nicht in Betrieb!

So wie sich Covestro darstellt und ernsthaft ihre Ziele weiter verfolgt, werden sie zum Top Player im Kunststoffsektor. Wer Zeit mitbringt und nicht jeden Tag auf den Kurs starrt wird bestimmt belohnt. Die Dividende ist auch höher wie der Sparzins bei den Banken ;-). Tja, zu welchem Kurs geht man rein ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.988.578 von frosch2000 am 14.06.18 20:05:45@frosch2000 Danke für deine Antwort.
Ich bin echt noch am Überlegen, ob ich in Covestro investieren soll.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.986.844 von Lukiluka am 14.06.18 16:14:081. Seit Ipo steckt ein Haufen Gewinn in der Aktie der auch irgendwann realisiert werden möchte.
Auch du wirst ab einem gewissen Level im Gewinnbereich verkaufen. Was interessiert da ein KGV oder sonstwas ?!
2. Die ersten Bayer Pakete sind bei ca.64-66 Euro an dem Mann gegangen. 15 % Gewinn ist doch schon `ne Stange Moppen. Vor allem wenn der Ausbruch nach oben nicht kommt.
3. Covestro befindet sich als eigenständige Firma erst im 3.Jahr. Die waren im Marktumfeld 2016 und 2017 aussergewöhnlich. Man konnte bedienen, wo Konkurenten schlapp machten.
Vieleicht erinnert man sich auch an die "Kunststoffsparte" in der Bayer AG. Da wurde jahrelang von deren Aktionäre der Verkauf gefordert, weil genau diese Sparte bis auf einige wenige Jahre in jahrzentelanger Zugehörigkeit nicht der Bringer war. Covestro ist auch keine Neugeburt, die Produktionsanlagen die selben und bis auf paar Köppe weniger und Andere ist es doch das Selbe geblieben.
Ich glaube, 2 Jahre gute Zahlen ist zu wenig um nach einem 400% Anstieg weitere Kurshöhen zu erwarten. Das braucht Zeit und weitere Bestätigungen. 2016,2017 und 1Q 2018 sind Ausnahmesituationen.
Für mich ist es nur eine Halteposition, wenn man drin ist mit SL um die 62 Euro aber momentan kein Kauf.
Ich kann es etwas lockerer sehen, bin weitaus tiefer drin ;-)
Läuft aktuell enttäuschend, da sind wir uns ja alle einig. Aber solche Phasen gibt es halt nun mal an der Börse. Und wir haben den netten kleinen Vorteil, dass das ARP bei niedrigen Kursen wirkungsvoller ist, da mehr Aktien eingesammelt werden und sich die Kennzahlen pro Aktie somit noch stärker verbessern als ohnehin.
Da ich relativ wenig Risiken in der Finanzkraft, Bilanz, der künftigen Geschäftsentwicklung sowie dem aktionärsfreundlichem Verhalten sehe, bin ich da eig ganz entspannt.


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