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Steinhoff International (Seite 4915)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.451.433 von WernaWillsWissen am 29.04.19 21:01:15
Tonalität ist wichtig!
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Mag ja sein, dass Du am Ende Recht behältst. Aber Deine Tonalität ist nicht gut, um nicht zu sagen zum Kotzen. Stell Dir mal einen Lehren vor, der immer seinen Schülern sagt, welche Schwachköpfe sie doch sind. Das kann doch nichts werden und führt zu nichts. Und selbst wenn er zum Oberlehrer befördert, aber unbeliebt bleibt, was hilft es ihm? Kein Mensch ist unfehlbar und Charakter zeigen jene, die sagen: Ich denke, so ist es, aber ich kann auch falsch liegen. Das wäre kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke!
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.451.544 von Winfix am 29.04.19 21:12:19Die meisten Schüler haben nach ein paar Jahren nach der Schule mehr drauf als ihre Lehrer...
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.451.538 von freixenetter am 29.04.19 21:12:16
Zitat von freixenetter: du wirst schon Gründe dafür finden, warum das ausgerechnet bei dem bevorstehenden JA nicht der Fall gewesen sein wird


Der JA 2017 war der erste den die Deloitte Europa geprüft hat!

Die haben bisher eine strenge Abschreibungspolitik gefordert, die bisher schon eingearbeitet wurde (HJ 2018) und noch schärfer werden muss.

Alle Abgänge im letzten Jahr müssen ja auch bereits auf den realisierten Verkaufserlös abgeschrieben werden, der war sehr oft NULL!

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Von Dirty Jack
Dirty Jack: ZA-Forum



21:29

#172440



Hab mal die letzten beiden zwei Posts des Users „andi222“ aus dem ZA-Forum durch Deepl gejagt.
Interessante Thesen:
„Eah wahr, es besteht immer die Gefahr, dass etwas wieder auftaucht. Aber ich bin sicher, dass sie jeden kleinen Aspekt betrachtet haben und dass alle Experten (nicht einmal wissen, wie viele an Bord lol sind) dafür gesorgt haben, dass alles gemäß den Gesetzen und Vorschriften gebucht wird. Eines wird sicher sein, wenn Steinhoff es durch diese Krise schafft, werden die Bücher meiner Meinung nach die saubersten auf der JSE sein. Sie haben jedes einzelne Element in diesem Unternehmen umgedreht und das Management hat einen Plan (Plan wurde von Experten erstellt), der, wenn sie Steinhoff folgen, gespeichert wird. Die nächsten beiden Monate werden entscheidend für den Aktienkurs sein. Man sollte sich jedoch mit dieser langfristigen Perspektive befassen.
Die Schlüsselelemente, warum ich im Moment "noch" positiv bin, sind:
- Finanzierung wird gesichert (obwohl sie 10% Zinsen p.a. zahlen, bin ich sicher, wenn das Geschäft wieder stabil ist, erhalten sie bessere Kreditbedingungen und sie können diese Darlehen zu viel besseren Zinssätzen neu finanzieren.
- Der von PwC ermittelte Buchwert betrug rund 58 Cent (derzeit 12 Cent).
- Erzielung eines Umsatzes von 18 Milliarden €.
- Die Filialen blieben geöffnet und haben sich erweitert.
- Es wurden keine Brandverkäufe von Investitionen wie dem Verkauf von Pepkor etc. getätigt.
- Sie verfügen über einen Pool von sehr erfahrenen Experten in ihrem Team.
- Christo Wiese kauft Aktien
- Alle Ansprüche gegen die Gesellschaft sind noch nicht vorangeschritten. Christo Wiese sagte, er werde die Forderung fallen lassen, wenn er sieht, dass das Unternehmen in die richtige Richtung geht. Aktionärsanträge wurden in den Niederlanden abgelehnt. Steinhoff hat kürzlich alle gebeten, ihre Ansprüche zu quantifizieren. Dies wird natürlich verwendet, um Gegenklagen gegen MJ-Auditoren etc. zu erheben.

Das sind nur einige Punkte, die meiner Meinung nach überlebenswichtig sind. Allerdings ist das Risiko, dass das Unternehmen pleite geht, noch vorhanden. Nur die Zeit wird es zeigen.“


„Der NAV ist nie ein guter Bewertungspunkt. Es gibt Ihnen jedoch eine Art Orientierungshilfe in Bezug auf das verbleibende Eigenkapital. Aber Sie haben Recht, wenn Sie sagen, dass der Wert von 58 Cent nichts bedeutet.

Ja, der Cashflow wird negativ sein, aber deshalb liegt der aktuelle Aktienkurs bei 12 Cent und nicht bei 5 Euro. Bei all den Verkäufen, die sie im Laufe des Jahres getätigt haben, und bei Nichtzahlung von Zinsen könnte dies jedoch sogar zu einem positiven Cashflow führen. Aber hier müssen wir abwarten.

Ja, die steuerlichen Auswirkungen werden aufgrund der Steuergesetzgebung der verschiedenen Länder sehr schwierig sein. Sie könnten jedoch in der Lage sein, einige Steuern aufgrund von überhöhten Einnahmen zurückzufordern. Das könnte etwa (6,5 Milliarden mal 25%)= 1,65 Milliarden Euro betragen. Ich meine, sie haben Steuern auf nicht existierende Gewinne gezahlt.

Die Kosten für die Umstrukturierung von MF waren nichts im Vergleich zu den Mietaufwendungen für alle ihre Geschäfte, die sie innerhalb eines Monats schließen konnten. Wenn der Seally-Deal tatsächlich zustande kommt, wird der MF-Umsatz deutlich gesteigert.

Ich persönlich bezweifle, dass sie irgendwelche Pepkor-Aktien verkaufen werden, da dies ihr Kerngeschäft ist. Und wenn sie es tun, werden sie mindestens 50% halten. Ich denke, bevor sie Pepkor verkaufen, werden sie zuerst ein anderes Geschäft an die Börse bringen, um etwas Geld zu bekommen.

In Bezug auf die Finanzierung, ja, die Zinsen sind für einen Zeitraum von 3 Jahren gesperrt. So gibt es für die nächsten drei Jahre keinen Mittelabfluss und die Kredite werden langfristig. Sicherstellung der Unternehmensfortführung. Und wenn sich das Unternehmen stabilisiert hat, können sie sich zu viel günstigeren Zinsen finanzieren. Ich bin mir ziemlich sicher, dass große Kreditgeber einem Unternehmen wie Steinhoff nach drei Jahren, in denen alles gelöst ist und die Bücher sauber sind, gerne Zinssätze von rund 3 % geben würden.

Heute wurde eine gute Ankündigung gemacht. Scheint so, als ob sie für den 7. Mai noch auf Kurs sind, um geprüfte Ergebnisse für 2017 zu veröffentlichen.

Aber wie ich bereits erwähnt habe, ist dies ein wirklich riskanter Anteil, und er kann auf Null gehen, wenn etwas die Lock-up-Vereinbarung stoppt.“

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.446.699 von WernaWillsWissen am 29.04.19 12:10:04
Zitat von WernaWillsWissen: [...]
Alles was auch im Rahmen der Zwischenberichterstattung gemeldet wurde, das erfolgt immer OHNE TESTAT, das hat auch Gültigkeit für den Jahresabschluss! Das ist im IFRS/IAS klar geregelt.
[...]


WWW,

wir reden ständig aneinander vorbei, weil du die ganze Zeit darauf ver(sch)wendest, wahllos auf jeden Beitrag zu antworten, statt darauf, sie aufmerksamer zu lesen. Deshalb erfasst du auch nicht den Punkt, um den es mir tatsächlich geht, und verwechselst mich noch dazu mit Ines43.

Gegen deine Aussage, die ich hier von dir zitiere, habe ich gar nichts einzuwenden. Zwischenberichte nach IAS 34 brauchen nicht testiert zu sein. Goodwillabschreibungen, die zu einer Zwischenberichtsperiode nach IAS 34 erfolgen, dürfen zum nachfolgenden Jahresabschluss nicht nach oben korrigiert werden, wie in IFRIC 10 klargestellt wird.

Mir geht es um etwas anderes, nämlich
1. Der Halbjahresbericht 2018 ist meiner Meinung nach kein vollwertiger Zwischenbericht im Sinne IAS 34.
2. Es kann so oder so nicht Aufgabe eines Zwischenberichts sein, verbindliche Aussagen zu einem Jahresabschluss der Vorperiode, hier 2017, zu treffen.

zu 1.)
Für einen vollwertigen Zwischenbericht zum Halbjahr 2018 nach IAS 34 benötigt du einen gültigen Jahresabschluss für 2017, korrekt?

Da es bisher keinen gültigen(=testierten) Jahresabschluss für 2017 gibt, ist diese Voraussetzung offenbar nicht erfüllt.

Ein weiterer Hinweis dafür, dass der Halbjahresbericht 2018 kein vollwertiger Zwischenbericht nach IAS 34 ist, sind die Vorbehalte, unter den die Abschlussangaben ausdrücklich gestellt werden. Im Responsibility Statement auf S. 7/8 werden heißt es dazu: "The management board members declare that, subject to the high level of uncertainty [...] and the assumption that [...] and subject to the caveats stated above and in other parts of this report: 1. [...]"

zu 2.)
Die Regel gemäß IFRIC 10 bezieht sich wenn, dann auf Stichtage, die auf den Zwischenberichtstag (hier 31. März 2018) folgen. Der Stichtag 30 September 2017, gehört also nicht dazu. Also kann ich auch nicht erkennen, warum die Goodwillabschreibung zum 30 September 2017 nicht auch wieder mit der kommenden, testierten Bilanz reduziert werden könnte.

Halte ich es für wahrscheinlich, dass ein solchen Szenario überhaupt eintritt? Nein, denn ich habe nämlich klar gemacht, dass dafür zumindest die kommunizierte (egal ob auch tatsächlich zutreffende) Ursache (=Vertragskündigung mit Tempur) bis zum 6. Mai geheilt sein müsste.
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.451.727 von WernaWillsWissen am 29.04.19 21:29:50
Zitat von WernaWillsWissen:
Zitat von Winfix: WWW


Bringe hier ja nichts anderes als sachliche Beiträge, die dann immer von solchen „Schwachköpfen“ wie Dir auf eine solche Unterschwellige oder blöde Art und Weise schlecht geredet werden, weil sie inhaltlich garnicht verstehen was hier passiert.

WWW


du kannst aus Deiner Sicht einen sachlichen Ansatz haben, aber -soviel Kritik sei erlaubt- ob Deine Beiträge für einen aus deiner Sicht Außenstehenden sachlich sind , das magst Du besser dem Urteil anderer überlassen, mindestens diesbezüglich bist du befangen
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.451.838 von MGQ am 29.04.19 21:39:53
Zitat von MGQ: [...] Goodwillabschreibungen, die zu einer Zwischenberichtsperiode nach IAS 34 erfolgen, dürfen zum nachfolgenden Jahresabschluss nicht nach oben korrigiert werden, wie in IFRIC 10 klargestellt wird.[...]


Blöder Fehler: Ich meinte "Goodwillabschreibungen [...] dürfen [...] nicht nach unten korrigiert werden [...]"
da halte ich es wie ines.. ich bin ab heute wieder im plus, fuck off EK.. .
schließlich sind wir zum geldverdienen hier.. .
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.451.838 von MGQ am 29.04.19 21:39:53
Zitat von MGQ:
Zitat von WernaWillsWissen: [...]
Alles was auch im Rahmen der Zwischenberichterstattung gemeldet wurde, das erfolgt immer OHNE TESTAT, das hat auch Gültigkeit für den Jahresabschluss! Das ist im IFRS/IAS klar geregelt.
[...]


WWW,

wir reden ständig aneinander vorbei, weil du die ganze Zeit darauf ver(sch)wendest, wahllos auf jeden Beitrag zu antworten, statt darauf, sie aufmerksamer zu lesen. Deshalb erfasst du auch nicht den Punkt, um den es mir tatsächlich geht, und verwechselst mich noch dazu mit Ines43.

Gegen deine Aussage, die ich hier von dir zitiere, habe ich gar nichts einzuwenden. Zwischenberichte nach IAS 34 brauchen nicht testiert zu sein. Goodwillabschreibungen, die zu einer Zwischenberichtsperiode nach IAS 34 erfolgen, dürfen zum nachfolgenden Jahresabschluss nicht nach oben korrigiert werden, wie in IFRIC 10 klargestellt wird.

Mir geht es um etwas anderes, nämlich
1. Der Halbjahresbericht 2018 ist meiner Meinung nach kein vollwertiger Zwischenbericht im Sinne IAS 34.
2. Es kann so oder so nicht Aufgabe eines Zwischenberichts sein, verbindliche Aussagen zu einem Jahresabschluss der Vorperiode, hier 2017, zu treffen.

zu 1.)
Für einen vollwertigen Zwischenbericht zum Halbjahr 2018 nach IAS 34 benötigt du einen gültigen Jahresabschluss für 2017, korrekt?

Da es bisher keinen gültigen(=testierten) Jahresabschluss für 2017 gibt, ist diese Voraussetzung offenbar nicht erfüllt.

Ein weiterer Hinweis dafür, dass der Halbjahresbericht 2018 kein vollwertiger Zwischenbericht nach IAS 34 ist, sind die Vorbehalte, unter den die Abschlussangaben ausdrücklich gestellt werden. Im Responsibility Statement auf S. 7/8 werden heißt es dazu: "The management board members declare that, subject to the high level of uncertainty [...] and the assumption that [...] and subject to the caveats stated above and in other parts of this report: 1. [...]"

zu 2.)
Die Regel gemäß IFRIC 10 bezieht sich wenn, dann auf Stichtage, die auf den Zwischenberichtstag (hier 31. März 2018) folgen. Der Stichtag 30 September 2017, gehört also nicht dazu. Also kann ich auch nicht erkennen, warum die Goodwillabschreibung zum 30 September 2017 nicht auch wieder mit der kommenden, testierten Bilanz reduziert werden könnte.

Halte ich es für wahrscheinlich, dass ein solchen Szenario überhaupt eintritt? Nein, denn ich habe nämlich klar gemacht, dass dafür zumindest die kommunizierte (egal ob auch tatsächlich zutreffende) Ursache (=Vertragskündigung mit Tempur) bis zum 6. Mai geheilt sein müsste.


Zum Ersten Absatz: die Verwechslung tut mir leid, aber am Handy sehe ich die ursprüngliche Quelle nicht immer korrekt.

Zum zweiten Absatz: hast Du den IFRS Standard völlig richtig interpretiert. Im IFRIC 10.8. steht ganz klar: „Ein Unternehmen darf einen in einem früheren Zwischenbericht erfassten Wertminderungsaufwand für Geschäfts- oder Firmenwert nich rückgängig machen“

Alle anderen Punkte von Dir verstehe ich, sind aber nur Wunschdenken, weil ja die Zwischenberichterstatrung soweit von pwc und Deloitte unterstützt wurde, dass es zu den bisherigen Abschreibungen kam. Auch unter Unsicherheit aber veröffentlicht. Der weitere Geschäftsverlauf war ja noch viel schlechter und würde deshalb noch viel höhere Abschreibungen erfordern.

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