Hypoport extrem überbewertet (Seite 370)

eröffnet am 14.06.16 16:14:28 von
neuester Beitrag 25.01.21 08:53:11 von


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29.11.20 19:23:17
Beitrag Nr. 3.691 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.877.198 von FlankerStan am 28.11.20 22:49:23
zu 3690: Im Zusammenhang mit Tobin's Q kann man selbstverständlich auch die Frage nach den
Wiederbeschaffungskosten eines Marktplatzes wie Europace stellen.

Mit den Fragen, was die Herstellung eines Marktplatzes kostet, beschäftigen sich die Ausführungen in der nachstehenden Adresse:

www.shopboostr.de/marktplatz-kosten/

Denn davon hängt m.E in hohem Maße ab, wie tief der viel zitierte Burggraben ist, der eine Investition in einen Marktplatz umgibt, und welche Preise man für die Leistungen eines Marktplatzes abrufen kann, ohne weitere Nachahmer auf den Plan zu rufen bzw. Alternativlösungen wie die direkte Aufnahme zu Anbietern in Erwägung zu ziehen.
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30.11.20 20:25:09
Beitrag Nr. 3.692 ()
Reicht eine Konsolidierung auf dem Immobilienmarkt zur Rechtfertigung der hohen Bewertung von Hypoport aus?
Der Immobilienmarkt im Zeichen der Corona-Krise
18. OKTOBER 2020

Von Stefan Züchner, Relationship Manager Bethmann Bank AG, Hamburg

Mit fortschreitender Dauer der weltweiten Corona-Pandemie stellen sich immer mehr Investoren und Immobilienbesitzer die Frage, welche Auswirkungen die Krise auf den Immobilienmarkt haben wird. Droht nun nach einem Jahrzehnt eines beispiellosen Immobilienbooms mit kontinuierlich steigender Wert- und Preis¬entwicklung bei Privat- und Gewerbeimmobilien in Deutschland ein jäher Rückschlag?

Fest steht, dass die Corona-Krise dem langjährigen Immobilienboom ein Ende setzt. Gleichzeitig bieten niedrige Leerstände und eine nur moderat gestiegene Neubautätigkeit die Chance, dass der Immobilienmarkt ungeachtet aktueller Verwerfungen in einzelnen Teilbereichen vergleichsweise gut durch die Krise kommt. Das Interesse institutioneller und privater Kapitalanleger an Immobilieninvestitionen wird nach einer temporären Zurückhaltung hoch bleiben, zumal Corona die Phase niedriger oder negativer Zinsen eher noch verlängern wird. Vor diesem Hintergrund erscheint es aktuell wenig wahrscheinlich, dass es in der Breite zu massiven Preisrückgängen kommt. Je nach weiterem Verlauf der Pandemie ist es aber nicht unwahrscheinlich, dass sich der Markt nach Jahren zweistelliger Preisanstiege normalisiert und in eine Konsolidierungsphase eintritt.

https://www.business-people-magazin.de/business/immobilien-b…
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01.12.20 18:15:47
Beitrag Nr. 3.693 ()
Ist man als Insurtech mit der Zielgruppe "Makler" vor diesem Hintergrund gut positioniert?
Swiss-Re-Chef: „Kein Mensch hat Spaß an einer neuen Police“
Christian Mumenthaler erklärt, wie Swiss Re den Verkauf von Versicherungen attraktiver machen will – und warum er dabei auf Partnerschaften mit Daimler und Ikea setzt.

Mal konkret: Was bedeutet das für Ihre Partnerschaft mit Daimler?

Mit Daimler wollen wir in einem Gemeinschaftsunternehmen volldigitale Auto- und Mobilitätsversicherungsprodukte entwickeln. Wir möchten eine Plattform kreieren, die Versicherungsprodukte in den Autokaufprozess integriert und somit eine einheitliche Kundenerfahrung schafft. Wir starten 2021 in Frankreich und planen in den kommenden Jahren, weitere Märkte in und außerhalb von Europa zu erschließen.

Warum mischen Sie das Geschäft nicht allein auf?

Der Kauf von Versicherungen ist für den menschlichen Verstand schwierig, weil wir uns dann mit negativen Gedanken beschäftigen und über Wahrscheinlichkeiten nachdenken müssen. Kein Mensch setzt sich abends hin und hat Spaß daran, sich eine neue Police auszusuchen – darum haben es selbst coole und günstige digitale Versicherer so schwer.

Versicherungen zählen nicht zu den interessantesten Produkten. Wie wollen Sie das ändern?

Wir versuchen deshalb, Versicherungen in ein anderes Produkt zu integrieren, das die Menschen gern kaufen. Das geht natürlich auch in anderen Branchen als der Autobranche. Nicht alle Policen werden künftig so angeboten werden. Aber ich denke, es ist einen Versuch wert.

https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/…
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01.12.20 22:06:20
Beitrag Nr. 3.694 ()
Wenn man das starke erste Quartal und die Preissteigerungen herausrechnet, ist das dünn
„Im Bundesdurchschnitt verzeichneten die Immobilienumsätze ein Plus von 3,1 % im Vergleich zu den ersten drei Quartalen des Jahres 2019. Demnach wurden zwischen Januar und September 2020 Immobilien im Gesamtwert von 228,4 Mrd. € umgesetzt (entsprechender Zeitraum 2019: 221,6 Mrd. €).“

https://www.ivd-sued.net/nachrichten-details/archive/2020/oc…
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02.12.20 19:48:26
Beitrag Nr. 3.695 ()
Was abends immer so alles passiert, ist meines Erachtens für unser eins eher hart nachzuvollziehen:
Zeit Kurs Stück Umsatz Lfd. Stück Lfd. Umsatz
19:22:35§433,00 € 5 2.165 337 148 T
18:56:57§440,00 € 3 1.320 332 146 T
18:00:42§433,00 € 10 4.330 329 144 T

https://www.ariva.de/hypoport-aktie/times_and_sales?boerse_i…
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05.12.20 17:07:20
Beitrag Nr. 3.696 ()
Reichen die nachstehenden Zahlen zum Wohnungsbau um das momentane Kursniveau von Hypoport als
angemessen zu bezeichnen?

www.presseportal.de/pm/33001/4765432
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05.12.20 17:37:35
Beitrag Nr. 3.697 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.959.392 von FlankerStan am 05.12.20 17:07:20
Mehr als eine Stabilisierung der Gewinne auf dem gegenüber 2019 zurückgegangenen Gewinnniveau von 2020
sehe ich daher in 2021 nicht:

Konzernzwischenabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2020 bis zum 30. September

2020 9M 2020 TEUR 9M 2019 in TEUR Q3 2020 TEUR Q3 2019 in TEUR

Konzernergebnis 17.743 18.938 5.393 6.925

Ergebnis je Aktie in EUR (unverwässert/verwässert) 2,81 3,02 0,85 1,10

https://www.hypoport.de/hypoport/uploads/2020/10/Q3-Bericht_…
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05.12.20 21:52:12
Beitrag Nr. 3.698 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.959.584 von FlankerStan am 05.12.20 17:37:35
zu 3697: Mir reichen 2,81 Euro Gewinn nach neun Monaten bei einem Kurs von fast 450 nicht - anderen
anscheinend schon, denn sonst würde der Kurs ja nicht da stehen, wo er momentan ist.
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06.12.20 17:26:30
Beitrag Nr. 3.699 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.959.584 von FlankerStan am 05.12.20 17:37:35
zu 3697: Die Gewinnrückgänge in Q3/20 und in den ersten neun Monaten von 2020 können, wie der folgende
Ausschnitt aus dem Zwischenbericht zu Q3/20 zeigt, nicht mit Investitionen in den Ausbau erklärt werden. Denn in Q3/20 waren die ergebniswirksamen Investitionen mit 3,4 Millionen sogar um 2,1 Millionen niedriger als in Q3/19 mit 5,5 Millionen und in den ersten neun Monaten von 2020 waren die ergebniswirksamen Investitionen mit 12,5 Millionen nur um 0,1 Millionen höher als in den ersten neun Monaten von 2019 mit 12,4 Millionen.

„Insgesamt wurden im dritten Quartal 2020 8,4 Mio. € (Q3 2019: 9,7 Mio. €) bzw. in den ersten neun Monaten 2020 27,5 Mio. € (9M 2019: 24,4 Mio. €) in den Ausbau investiert. Hiervon wurden im dritten Quartal 2020 5,0 Mio. € (Q3 2019: 4,2 Mio. €) bzw. in den ersten neun Monaten 2020 15,0 Mio. € (9M 2019: 12,0 Mio. €) aktiviert und 3,4 Mio. € (Q3 2019: 5,5 Mio. €) bzw. 12,5 Mio. € (9M 2019: 12,4 Mio. €) direkt im Aufwand erfasst. Diese Beträge entsprechen jeweils den auf die Softwareentwicklung entfallenden anteiligen Personal- und Sachkosten.“

https://www.hypoport.de/hypoport/uploads/2020/10/Q3-Bericht_…
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10.12.20 21:37:36
Beitrag Nr. 3.700 ()
Dieses Zitat von Baki Irmak, ehemals Manager der Deutschen Bank, in einem Artikel über Wirecard in der
letzten Druckausgabe der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, passt meines Erachtens auch zu Hypoport wie die Faust aufs Auge.

Frankfurter Sonntagszeitung: Welche Lehre ziehen wir als Anleger daraus? Nicht gierig der Meute folgen, wenn eine Aktie abhebt?

Baki Irmak: Sich von der Gier lenken zu lassen ist immer falsch. Und einmal mehr bestätigt der Fall: Wenn alle das Gleiche tun, ist es deswegen noch lange nicht das Richtige.

Quelle: Druckausgabe der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 6. Dezember 2020
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