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Varta will an die Börse zurück



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...aber braucht noch ein bißchen:


Varta verschiebt Börsengang

30.11.2016 9:42 -


Die Varta hat mit der gegenwärtig alleinigen Aktionärin Montana Tech Components sowie dem beauftragten Bankenkonsortium beschlossen, den geplanten Börsengang aufgrund des “gegenwärtig ungünstigen Marktumfeldes zu verschieben”. Das teilte der Konzern mit.

Die Erstnotiz der Varta im Regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard) war ursprünglich für den 2. Dezember 2016 geplant. Das Unternehmen werde “unterschiedliche Optionen zur Wachstumsfinanzierung weiterhin prüfen”, heiß es. Das Marktumfeld werde bezüglich eines möglichen Börsengangs in Zukunft weiter beobachtet.

Varta ist weltweit einer der führenden Anbieter von Kleinstbatterien für Hörgeräte und transportable Geräte wie schnurlose Kopfhörer. Zudem werden die Mikrobatterien von der Industrie und Erstausrüstern (OEM) in Heizkostenverteilern, Handscannern und Kassenterminals verwendet. 2015 verkaufte Varta Microbattery rund 900 Millionen solcher Batterien. In den vergangenen drei Jahren konnte die Varta Microbattery GmbH ein signifikantes Umsatzwachstum verzeichnen. Im selben Zeitraum stieg die Ebitda-Marge im Geschäftssegment Microbatteries auf 18,5 Prozent.

Heimspeicher sind ein Megatrend

Herbert Schein, Vorstandsvorsitzender bei Varta, kommentierte den geplanten Börsengang als Chance, den Wachstumskurs der Gruppe voranzutreiben: „Wir sind gut vorbereitet, um ausgehend von unserer starken Markposition und unserer technologischen Expertise von den wachsenden Märkten für Mikrobatterien und den aktuell bestehenden globalen Megatrends in unseren Geschäftsbereichen zu profitieren“, sagt er gegenüber Photovoltaik. (nhp,HS)
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.813.247 von R-BgO am 02.12.16 07:02:59
finde bedenklich,
dass sie auf der Webseite alle Spuren des geplanten IPO getilgt haben...


Glücklicherweise gibt es die Bafin: https://portal.mvp.bafin.de/database/VPInfo/prospekt.do?deta…
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.824.007 von Goldbaba am 04.12.16 06:57:40
von der Webseite der Varta AG:
(Formatierung von mir)

"*DISCLAIMER:

Bitte beachten Sie, dass

VARTA AG und ihre operativen Tochtergesellschaften VARTA Microbattery GmbH und VARTA Storage GmbH, die zur Montana Tech Components AG gehören,

weder die einzigen Nachfolgeunternehmen der ursprünglichen VARTA AG, die im Jahr 2002 in drei Teile aufgespalten wurde,

noch die alleinigen Inhaber der Marke VARTA sind.

Die beiden anderen unabhängigen Nachfolgeunternehmen und Markeninhaber sind

Johnson Controls Hybrid und Recycling GmbH (ehemals: VARTA Automotive GmbH), die zur Johnson Controls Gruppe (Autobatterien und zum Teil Industriebatterien) gehört, und

VARTA Consumer Batteries GmbH & Co. KGaA, die zur Spectrum Brands-Gruppe (Consumerbatterien) gehört."
Italien setzt auf Energiespeicher von VARTA Storage
23.02.2017

Markteintritt von Bozen bis Brindisi erfolgreich –

Produktportfolio soll erweitert werden.
Bereits wenige Monate nach dem Markteintritt in Italien im Oktober 2016 schreibt VARTA Storage mit seinen Heimspeichern eine Erfolgsgeschichte. Durch Aufträge aus Italien verzeichnet die Residential-Sparte der bayerischen VARTA Storage GmbH ein Umsatzplus von 30 Prozent. Bereits 400 Speicher wurden an den italienischen Großhandel verkauft. Besonders gefragt sind die Modelle der Serie element.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.022.013 von R-BgO am 26.05.17 12:46:54Es sind nicht die einzigen Nachfolgeunternehmen. Jedoch empfehle ich vor Zeichnung/ Kauf von Varta-Aktien die Gutachten aus dem Squeeze-out aus 2012 zu lesen.

Dort ist auf Seite 4 des RBS-Berichtes zu lesen, dass die VARTA Microbattery GmbH verkauft wurde. Nun soll sie eine operative Tochtergesellschaft sein.
Die VARTA Storage GmbH war im MTC-Umfeld und es wurden Dienstleistungen für die Gesellschaft erbracht. Dieser Dienstleistungsvertrag, der nur bis 2015 gehen sollte, sollte jedoch nicht verlängert werden. Nun ist die GmbH plötzlich Tochtergesellschaft.
Es wurden damals mehr als 25 Mio. € an die MTC ausgeliehen.

http://hvinfo.de/varta-ag-2641/squeeze-out

Meine Meinung und meine eigene Entscheidung: Ich zeichne und kaufe kein Stück. Egal, wann und zu welchen Preisen die Aktienemission erfolgen wird. Im übrigen halte ich es bei anderen ehemaligen Squeeze-out-Unternehmen genauso, so war und ist es bei Praktiker (gewesen), VTG, Hapag-Lloyd.
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