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Amazon - ist das Unternehmen pleitegefährdet? (Seite 8)


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AMZN hat ja wieder [Weihnachts]Werbung nötig. Gute Unternehmen brauchen keine Werbung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.076.560 von JuliaPapa am 04.06.17 11:08:33
Zitat von JuliaPapa: Wir sprechen uns bei 1200 Dollar wieder. Und gerne auch bei 300 Dollar, wenn ich eines der besten Unternehmen weltweit kräftig nachgeladen habe.


Wollte mich nur mal kurz melden, weil wir heute die 1.200 Dollar gesehen haben.

Ich wünsche Ihnen, lieber Herr Indextrader24, weiterhin viel Spaß mit Ihrem Short.

Übrigens glaube ich – neben vielen anderen Gründen – auch deswegen nicht an eine Amazon-Pleite, weil das Unternehmen für den Staat zu wichtig ist: Was die über ihre Kunden wissen, ist so wertvoll, dass es fast an „Too big to fail“ heranreicht.

Und der Satz „Gute Unternehmen brauchen keine Werbung“ bleibt im Niveau dieses Threads… :laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.290.448 von JuliaPapa am 27.11.17 20:53:19Hm. Evtl. hat ein Flüchtling seinen Job geklaut? Mal ehrlich, er setzt Behauptungen in die Welt, ohne eine Quelle. Hier eine von mir

Angela Merkel wird der neue CEO von Amazon nach Ihrem Rücktritt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.290.448 von JuliaPapa am 27.11.17 20:53:19So wie sie sprechen nur Narren. Ihre Überheblichkeit und mangelnde Demut vor dem Markt macht sie verwundbar.

Wenn Sie nicht aufpassen, werden sie mit ihrer auf Pump gekauften Immobilien, ihren auf Pump gekauften Aktien und ihren auf Pump finanzierten Amazonspekulation alles verlieren. Dies gilt erst recht für Hedge Funds und andere auf Pump finanzierte Unternehmen die jenseits aller Realität bewertet sind gelten.

Als Amazonaktionär dürfen sie sich schon jetzt auf Zeiten mit Durchhalteparolen und anderen Blödsinn einrichten. Diverse Kapitalerhöhungen um das Unternehmen vor der Pleite zu retten werden dazu gehören. Sie glauben doch nicht allen ernstes dass es die Schuldenbude in 30 Jahren noch gibt, oder?

Wenn doch, dann schauen sie mal die Geschichtsbücher der Wirtschaft der Menschheit. Pan Am - einstmals der Star in der Zeit, als die Menschheit fliegen lernte - verschwunden und pleite ehe das Jahrhundert vorbei war.

General Motors - 2008 pleite - war ein paar Jahrzehnte davor der größte Autobauer der Welt und damals wie heute gab es bestimmt solche Ansichten wie sie sie vertreten.

Die Liste der Pleiten lässt sich fortführen - warum sollte als die Schuldenbude mit ihren auf Pump finanzierten Aktienrückkäufen zur Kursmanipulation und ihren auf pump finanzierte erbärmlichen Ertragswachstum überleben?

Umsatzsprung im Quartalsbericht lass sich gut. Nur doof, dass die Schulden im Jahresvergleich dafür mal eben gleichzeitig um mehr als 200 Prozent gestiegen sind. Insofern fragen sie sich mal wie der Laden jemals seine Schulden zurückzahlen will, wenn der Konsument plötzlich nicht mehr konsumieren will, weil deren Schulden diese reihenweise in die Privatinsolvenz treibt.

Überrhaupt, was wollen sie mit diesem Laden und seiner virtuellen Zerbrechlichkeit anstellen, wenn die Scheinwelt aus Schulden und noch mehr Schulden nicht mehr funktioniert? Die Zinsen in Höhen steigen, welche die Zentralbanken nicht mehr kontrollieren können - kurzerhand, wenn die Schuldenblase platzt oder in China ein Sack Reis umfällt?

Amazon ist genauso austauschbar wie jedes andere Unternehmen in der Menschheit. Die Titanic galt auch als unsinkbar. Ein Stück gefrorenes Wasser lies den Pott direkt auf seiner ersten Fahrt mit Mann und Maus untergehen. Die Kapelle spielte bis zur letzten Minute, weil es gar nicht genug Rettungsboote gab.

Ich denke nicht, dass Amazon einen Zusammenstoß mit den Zinslasten aus dem Schuldenberg langfristig noch überleben wird können - zumindest nicht ohne die Aktionäre mehrfach in zerstörerischen Kapitalerhöhungen zur Kasse zu bitten. Am Ende könnte es sein, dass der Laden überlebt, aber die jetzigen Aktionäre 99.999 Prozent ihres Einsatzes verloren haben. Das kann sogar innerhalb von 12 Monaten passieren. Es gibt nichts was es nicht gibt. Das konnte man dieses Jahr an der Börse sprichwörtlich erleben.

Es ist gerade die Größe von Amazon, die den Laden unbeweglich und unflexibel machen, wenn es darum geht Fehlentwicklungen zu begradigen. Das Unternehmen ist nicht nur vollkommen überteuert, sondern hat auch noch das Geld der Aktionäre rausgeschleudert für viel zu teure Übernahmen. Die Preise die der Bezos bezahlt hat, werden die möglicherweise nie wieder reinbkommen.

Dann heisst es Abschreibungen vornehmen - und damit Equity vernichten. Mal sehen ob sie dann auch noch so hochnäsig lachen, wenn die Amazonblase angestochen wird. Erwarte Kursstürze von einem Ausmass, welcher das nackte Grauen der Aktionäre auslösen wird. Vor allem die unbedarfte Jugend wird das ihren Lebtag nicht vergessen.

Wichtiger Hinweis: Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes, da ich selber Aktien/Finanzinstrumente an dem Unternehmen halte.

Amazon - ist das Unternehmen pleitegefährdet? | wallstreet-online.de - Vollständige Diskussion unter:
https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1254280-61-70/amazon-unternehmen-pleitegefaehrdet
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.291.216 von phre22 am 27.11.17 21:57:53
Zitat von phre22: Angela Merkel wird der neue CEO von Amazon nach Ihrem Rücktritt.


So sehr mir die Aussicht auf einen neuen Kanzler gefällt - DAS wäre allerdings sofort ein Grund, meine Amazon-Aktien zu verkaufen. :eek::eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.832.568 von H2OAllergiker am 25.01.18 22:06:33
AMZN - KGV von 351 - nur die Irren kaufen solche Frittenbuden...
Ein KGV von 351 ist Ausdruck von Irrationalität und Realitätsverlust. Das Unternehmen müsste seine aktuelle Gewinnsituation ungebremst 351 Jahre fortsetzen um die aktuelle Marktkapitalisierung zu rechtfertigen.

Dreistellige KGVs - bedeuten auf lange Sicht für Investierte Anleger mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Sicht von 30 Jahren oder auch 10 Jahren extrem negative Returns.

Kann mir nicht vorstellen, dass Amazon seine Erträge auf dem aktuellen Niveau mehr 3 Jahre halten kann, geschweige denn 351 Jahre.

Im Gegenteil - bei der Bewertung darf nichts passieren, sonst kollabiert das Karenhaus von Amazon schneller als die meisten glauben.

Die Bewertung macht Amazon zu einer Frittenbude - denn solche Bewertungen findet man sonst nur bei Phantasieprodukten - abseits aller realökonomischen Fakten.

Wichtiger Hinweis: Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes, da ich selber Aktien/Finanzinstrumente an dem Unternehmen halte.

Amazon - ist das Unternehmen pleitegefährdet? | wallstreet-online.de - Vollständige Diskussion unter:
https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1254280-71-80/amazon-unternehmen-pleitegefaehrdet
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.077.895 von faultcode am 04.06.17 16:46:30
Update 30.4.2018
Zitat von faultcode: Z.Z. haben wir dort einen:
Altman Z-Score von: 6.94 was ein sehr guter Wert ist => AMZN wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die nächsten beiden Jahre, also bis Mitte 2019 nicht pleitegehen.

Des weiteren haben wir:
Beneish M-Score von: -2.99 was immer noch OK ist, d.h. AMZN "türkt" ein bischen beim ausgewiesenen Gewinn mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit - aber der op. Cash flow nimmt immer noch (leicht) zu, der freie stagniert auf hohem Niveau. Das ist wichtiger mMn als die ausgewiesenen Gewinne.

Piotroski F-Score von: 7, was kurz vor "Value"-Aktie (mit 8 und 9) steht. Ich denke, das dürfte den einen oder anderen hier überraschen.

=> 30.4.2018:
* Altman Z-Score: 6.65 (ja -- gaaaaanz leicht verschlechtert) --> Pleite nun früüühestens Mitte 2020 ;)
* Beneish M-Score: -2.27 --> AMZN "türkt" nun aber auch etwas weniger ;)
* Piotroski F-Score: 7 -- unverändert --- und sehr wichtig: Higher Gross Margin Year-over-Year


=> Du hast die Amazon-Cloud/AWS etc. komplett übersehen und mMn dem Wesen nach gar nicht verstanden
--> "Retail" läuft bei Amazon mit +/-0 so nebenher mit -- und alle Retailer müssen da mit Minimargen mitmachen

=> viele essentielle Industriedienstleistungen laufen mittlerweile über die AWS -- und niemand spricht gerne drüber (wie konnte das passieren?) - zumindest nicht in Deutschland.

=>


=> frag mal bei IBM nach, wie die wg. den AWSs schnaufen dürfen :D
https://aws.amazon.com/de/


=> niemand kann sich z.Z. (in der "westlichen Welt") den AWSs entgegenstellen - nicht mal Google:


https://de.statista.com/statistik/daten/studie/447932/umfrag…

https://www.skyhighnetworks.com/cloud-security-blog/microsof…

If IaaS maintains this growth rate through 2021, it will likely surpass software-as-a-service (SaaS) to become the 2nd largest segment of the cloud industry sometime in the next decade, behind only Cloud Advertising.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.666.726 von faultcode am 01.05.18 02:14:48
Cloud Wars
was ich mit einfachen Worten sagen will:

* Amazon ist fast schon zur Standard Oil Company (1870 - 1911/Zerschlagung) unserer Zeit geworden; auch wenn es wg. dem nun tobenden Wettbewerb nicht so weit kommen wird mMn.

Aber eines hat sich bereits in Rückschau ganz klar gezeigt:

* Daten sind das "neue Öl" -- und niemand hat das anfangs, also seit Gründung 2006 der AWS, so gut und konsequent erkannt wie Amazon.

Sie haben Google, Microsoft und IBM gezeigt wie Cloud geht (wen gibt's da noch? ;) ) -- auch wenn nun ein extremer Wettstreit tobt ("Cloud Wars"), und Amazon's Marktanteil von 68% auf 62% gefallen ist in 2017Q4, YtY.

> 50% Marktanteil !
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.666.735 von faultcode am 01.05.18 02:45:40=> und was haben "wir"??

Versandhändler Otto (~EUR12.5Mrd Umsatz p.a.) und Rocket Internet (~EUR10Mrd Umsatz p.a. über alles ?) :laugh:

--> wo sind deren Cloud Services?

Im November 2017(!) steigt Otto - nach gründlichster deutscher Prüfung - ins Cloud-Geschäft ein:
https://www.ottogroup.com/de/newsroom/meldungen/About-You-st…
=>
In den nächsten fünf Jahren wollen wir die Umsatz-Milliarde knacken. Dafür setzen wir weiter auf unsere Wachstumstreiber, die Verlängerung unseres Geschäftsmodells in andere Märkte, moderne Marketingkonzepte und die Weiterentwicklung unserer innovativen IT-Organisationsstruktur.

--> 5 Jahre! :laugh:


=> ..und 11 ganze Jahre später. Deutschland als Hinterhofland.
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