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Das imaginäre Kurziel von 1000 USD........ und das Paradigma - 500 Beiträge pro Seite (Seite 14)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.765 von martinsgarten am 03.02.08 15:16:40Das Problem ist, dass der Euro ebenfalls fast nur mit UDS gedeckt ist.
Betrachtet man die internen Spannungen im Euro System (Spanien mit der Immobilienblase, politische Probleme und Schulden in Italien),
ist der Euro meiner Meinung nach ebenfalls gefährdet.
Noch hält sich Trichet zumindest an den Stabilitätsgedanken obwohl z.B. Sarkozy massiv auf Zinssenkungen drängt. Wie lange sich die EZB noch den politischen Forderungen entgegenstellen kann, bleibt abzuwarten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.867 von arubabeachclub am 03.02.08 15:49:58in Bezug auf die Geldmengenausweitung hast Du Recht. Der Euro sieht aber beim Außenhandelssaldo absolut besser aus als der USD.
Europa schuldet weltweit keiner Nation etwas.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.896 von martinsgarten am 03.02.08 15:59:12Wenn man die Länder einzeln betrachtet hat nur Deutschland einen signifikanten Überschuß. Im Prinzip wäre die EU ohne Deutschland auch nicht viel besser als Amiland.
Spanien z.B. lebt zu großen Teilen von den Exportüberschüssen anderer Länder. Die leistungsbilanz ist auch dort stark negativ.
Die Immobilienblase dort ist im Verhältnis noch größer als in den USA
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.765 von martinsgarten am 03.02.08 15:16:40ich kann mir schon vorstellen dass gold markt manipuliert wird (egal in welche richtung) - weil der relative klein ist. Aber forex :rolleyes: . Wenn Du überlegst dass in forex täglich mehrere trillionen umgesetzt werden - es ist einfach nicht möglich. BOJ hat mehrmals (in vergangenheit) interveniert - daraus ist nichts gutes geworden. in 1992 BOE hat es auch versucht - und hat dem Soros die möglichkeit gegeben paar milliarden zu verdien.
Also sorry, aber Deine these über manipulation ist nicht wahr. Der wahre grund war dass einige europäische&uk marktteilnehmer in schwirigkeiten geraten sind und $ liquidität beschaffen mussten. Eventuel hängt auch 160.000 kreditkarten rückruf damit zusammen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.797 von martinsgarten am 03.02.08 15:29:08@ all

kann mir jemand erklären warum
Gold mit 910,38 gezeigt wird.
Schlusskurs jedoch 904,90 war, danke

Woodsage
Hallo martinsgarden,

bin auch gerade über Dein Posting zum "manipulierten Dollar" gestolpert... :rolleyes: und möchte noch ergänzen, dass es auch charttechnische Gründe für den Dollaranstieg gegeben haben mag. (Ich hatte neulich schon mal einen Euro-USD-Chart gepostet, der mir nicht eben bullish aussah). Z.B. Ausbruch aus Bearkeil beim Euro/USD im Hourly, siehe etwa bei www.netdania.com (Tief: 22.1.). Candle ist auch bearish. Mögliches Ziel: 143,50-1,44. In mein Gesamtszenario würd's passen.;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.568 von woodsage am 03.02.08 19:05:59who cares?
warte doch noch ca. 40 min. dann kannst frisch die preise auf kitco seite sehen. letzte was kitco zeigt war 907 (ca.)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.568 von woodsage am 03.02.08 19:05:59Zumindest bei den Währungen ist es so, dass die Wochenendkurse Humbug sind. Das Thema hatten wir im Thread von africando seinerzeit bald jeden Sonntag.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.525 von alexl1973 am 03.02.08 18:53:34hast beim USD sicher Recht. Der Chart war an der oberen Kante und ist nochmal zurück. Das mit den 1.50 und dann 1,60 braucht aus meiner Sicht nicht mehr lange. Es sei den Europa läßt sich weich klopfen und senkt die Zinsen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.893 von martinsgarten am 03.02.08 20:17:28Das mit den 1.50 und dann 1,60 braucht aus meiner Sicht nicht mehr lange
na ja, der € sieht für mich ehe müde aus, so ähnlich wie am 16 jan. 08..:)
Hmmm... die EZB ist in der Zwickmühle.

Würde mich nicht überraschen, wenn sie doch die Zinsen senken, um dem Gefälle zwischen Statistik und gefühlter Inflation etwas entgegenzusetzen zumal nach dem massiven Zinssenkungsschritt der USA. Mal sehen, welches Gewicht die Stimme von Sarkozy mit seinen protektionistischen Gedanken hat, wenn die Medien seine Carla verdaut haben. Es wird ja damit gerechnet, dass nichts passiert, weil sie eigentlich erhöhen müssten, aber das mag ich nicht so recht glauben.

Eurobobl und -schatz sehen für mich kippelig aus. Euro-USD-Szenario hier:

[/url]

Erwarte auch eine sehr spannende und volatile Woche mit Umschichtungen hier und dort. Dabei kommt meiner Meinung nach keiner davon... auch nicht Gold und kurzfristig auch nicht Silber.

Im Augenwinkel hätten wir dann noch News von der Deutschen Bank und der Commerzbank. Und irgendwo las ich doch was von zehn zitternden Hedgefonds? Na, wir werden sehen.:)
Wo hier schon das Thema "deflationäre Tendenzen" aufkam:

Nur als Info ein Auszug aus einer aktuellen Godmode-Analyse ohne Wertung.

[...]

Die Frage ist, ob die Börsen jetzt schnurstracks wieder in den Hausse-Modus einschwenken. Unmöglich ist das nicht, trotzdem sollte man weiterhin vorsichtig agieren.

Die ungewöhnlich massiven Zinssenkungen in den USA sind ein Warnsignal: Wenn die Fed innerhalb weniger Tage den Leitzins um sage und schreibe 1,25 Prozent senkt, dann liegt die Vermutung nahe, dass die Krise im Finanzsektor und auf dem Immobilienmarkt um einiges schlimmer ist als ursprünglich angenommen.

Und die Zinsschritte lassen noch eine weitere Vermutung zu: Das Thema Inflation scheint der Notenbank aktuell weniger Sorgen zu bereiten als überall zu lesen ist. In diese Richtung deutet auch der jüngste Kursverlauf beim US-Dollar: Trotz der dramatischen Zinssenkungen hat der Greenback zuletzt keine neuen Tiefststände mehr markiert:

http://redaktion.boerse-go.de/cms/gallery/0000003622.png

Auch bei den Basismetallen gibt es Anzeichen dafür, dass nicht Inflation das eigentliche Problem ist, sondern dass eine Wirtschaftsflaute vor der Tür stehen könnte. Steht den USA womöglich eine Rezession in Verbindung mit deflationären Tendenzen ins Haus?

Die jüngsten Wirtschaftsdaten sind keine wahre Freude. Nehmen wir etwa den Arbeitsmarkt: Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in dieser Woche um 69.000 auf 375.000 und damit auf den höchsten Stand seit Oktober 2005 geklettert. Analysten hatten mit einem Anstieg um 14.000 gerechnet. Alarmierend sind auch die Zahlen vom Freitag: Die Zahl der Beschäftigten (ohne Landwirtschaft) ist in den USA im Januar um 17.000 zurückgegangen. Erwartet wurde hingegen ein Anstieg um 55.000 bis 60.000 neue Arbeitsplätze.

Auch das Wirtschaftswachstum in den USA zeigt bemerkenswerte Schwächen: So ist das Bruttosozialprodukt in den USA im vierten Quartal nur noch um 0,6 Prozent gewachsen, nach zuvor 4,3 (!) Prozent. Der private Verbrauch verzeichnete ebenfalls eine deutliche Abschwächung.

Beim Chicagoer-Einkaufsmanagerindex war im Januar ein überraschend starker Rückgang auf saisonbereinigt 51,5 Punkte zu verzeichnen. Analysten hatten einen Stand von 52,8 prognostiziert. Werte über 50 Punkte deuten zwar auf eine Expansion hin, der Trend weist jedoch seit einiger Zeit nach unten.

Trotz der jüngsten Kursavancen, die zu einem Großteil technisch getrieben waren, besteht zu Euphorie daher kein Anlass, das gilt auch für Europa:

Die jüngsten Geldmengenzahlen für die Eurozone weisen auf eine Eintrübung des Umfeldes für die Aktienmärkte hin. Die Geldmengenstatistik der Europäischen Zentralbank (EZB) zeigt einen deutlichen Wachstumsrückgang der Geldmenge M1, die Wachstumsrate liegt hier bei vier Prozent nach zuvor 6,3 Prozent.

Dazu ist wichtig zu wissen, dass die Geldmengenentwicklung ein zuverlässiges Frühwarnsystem für andere Konjunkturindikatoren ist. Der deutliche Rückgang signalisiert Risiken für die kommenden Monate. Am Aktienmarkt könnte es schon bald zu Gewinnrevisionen kommen. Die auf den ersten Blick günstige Bewertung vieler Unternehmen, würde dann in einem anderen Licht erscheinen.
Klar ist natürlich auch, und an dieser Stelle kommt unsere antizyklische Sicht der Dinge ins Spiel: Mit dem Januar-Crash haben die Börsen einen Großteil an schlechten Nachrichten dieser Art vorweggenommen. Am Gesamtmarkt wird es deshalb jetzt darauf ankommen, zu beobachten, welchen Einfluss weitere Hiobsbotschaften auf das Geschehen haben.
Sobald sich abzeichnet, dass auch schlechte Nachrichten keine Verkaufswellen mehr auslösen, ist das Schlimmste überstanden. Bis es soweit ist, empfiehlt es sich, die Risiken überschaubar zu halten und bestehende Aktien-Positionen per Stopp-Loss abzusichern.

Ein erholsames Wochenende wünscht

Ihr Andreas Hoose

Zum Autor:

Andreas Hoose ist Chefredakteur des Antizyklischen Börsenbriefs und Geschäftsführer des Antizyklischen Aktienclubs. Börsenbrief und Aktienclub, das komplette Servicepaket für die Freunde antizyklischer Anlagestrategien! Informationen finden Sie unter www.antizyklischer-börsenbrief.de und http://www.antizyklischer-aktienclub.de
wir haben gestern was sehr interessantes entdeckt, schaut euch selber an und sagt ob jemand was besonders sieht:

https://www.federalreserve.gov/releases/h3/Current/
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.256.993 von alexl1973 am 04.02.08 07:29:04Na sieht es keine? Es ist doch news of the century!!
oder liegt es am schlechtem link. hier korrigiert:

www.federalreserve.gov/releases/h3/Current/
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.257.962 von alexl1973 am 04.02.08 10:12:58Helf uns bitte auf die Sprünge, der "non-borrowed" Anteil ist negativ geworden, was bedeutet das ? Hat das was damit zu tun, dass die Banken sich untereinander nicht mehr vertrauen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.258.175 von Algol am 04.02.08 10:31:27der "non-borrowed" Anteil ist negativ geworden

Genau!
non-borrowed sind die eigene reserven, die die banken haben mussen um die anforderungen zu erfüllen und waren so ca. 40 mlrd. seit dec. 08 diese sind stark geschmolzen und in jan 08 negative.

und jetzt wenn man vergleicht dass TAF ca. 50 mlrd susammen tut, habe ich starke vermutung, dass die banken TAF (term auction credit, sprich FED) anzapfen um EIGENE reserven anforderunge zu erfüllen!
Denk mal, ohne FED sind die banken nicht in der lage die resevenanforderungen zu erfüllen. Es betrifft auch EU&UK banken.
Also, wenn meine vermutung stimmt, die sind doch pleite!
Und bedarf für $ wird rasant wachsen, um liqidität zu beschaffen.
O-jee....
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.258.302 von alexl1973 am 04.02.08 10:40:45würden die Banken konsequent das Niederstwertprinzip anwenden - wer weiss - vielleicht wäre auch das EK bei der ein oder anderen Bank schon negativ
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.258.302 von alexl1973 am 04.02.08 10:40:45Wie lange können die die Lage noch vertuschen und "business as usual" spielen? Wie ist deine Prognose?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.258.534 von Algol am 04.02.08 10:56:11na ja, ich kann nicht sagen dass sie die lage vertuschen. diese info ist für alle zugänglich, nur normale otto-investor interessiert sich dafür nicht sonderlich. und nicht umsonst haben sie die zinsen um 1,25 innerhalb von 1 woche gesenkt. also die versuchen schon das irgendwie auf die reihe zu bekommen. wie lange es dauert - kann ich nicht sagen, so lange bis kritische masse an geld (geld-verwalter) das mitbekommt. es kann morgen knallen, kann in 2 monate.
ich würde empfehlen € und GBP zu beobachten. so bald die amis den TAF für europäer zuschrauben - knallen die beide. es sind auf jeden fall SEHR interessante zeiten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.258.684 von alexl1973 am 04.02.08 11:03:51da Du ja bei Gold short bist - vielleicht kannst Du damit was anfangen
http://www.goldseiten.de/content/kolumnen/artikel.php?storyi…
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.258.684 von alexl1973 am 04.02.08 11:03:51"Vertuschen" in dem Sinne, dass so getan wird, als wäre die Lage "im Griff".
€/TAF ? Können die europäischen Banken nicht analog Geld von der EZB bekommen?
Wenn du auch bei Gold skeptisch bist, wie bereitest du dich vor (welche Invests)?
Mir sind die Zeiten etwas zu "interessant"...
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.258.979 von Algol am 04.02.08 11:31:56auf n-tv rät ein Banker zum Kauf von Aktien und sieht ein Potential von 40% - na ja - soll er kaufen
Interessante Diskussion hier ... (und Gruß an den/die ein und andere/n Bekannte/n)
Und Kompliment an den analytischen Sachverstand von @alexI1973. Die (bei ihm) durchscheinende Schlussfolgerung einer breiteren (Assetpreis-)Deflation teile ich indes nicht – auch wenn einiges hier nun vielleicht Wiederholung ist:

1. haben sich in der Welt von den USA resp. dem US-Konsum zunehmend unabhängige Wirtschaftsräume mit eigener Nachfrage bzw. »aufgeweckten« Nachfragepotenzialen etabliert.

2. ist die weltweit jahrelang gewachsene Geldmenge, besonders seitens besagter Wirtschaftsräume zzt. in Zinspapieren mit nun beginnender negativer Realverzinsung angelegt, nicht einfach weg zu diskutieren. In diesem Kontext werden die Geldmanager wohl schon bedenken, was in den letzen 2 Dekaden (preis-)inflationierte und was (preis-)deflationierte – wenn sie das Geld nicht gleich in ihre eigene Wirtschaft resp. Potenziale investieren. Dabei werden diese Länder von sich aus allerdings wohl kaum einen darüber rollenden Stein (den USD) zusätzlich anschupsen.

3. ist der weltweite Aufschwung der letzen Jahre vor allem (zunehmend) Investitionen geschuldet – die indes auch weiterhin schlichtweg notwendig sind, um bisherige Produktionslevel überhaupt nur zu halten und nicht (wieder) für Jahre zurück zu werfen. China wird so kaum auf dem Weg aus der Rückständigkeit umkehren, nur weil der US-Verbraucher klamm ist [der deshalb übrigens vielleicht noch verstärkt Billigzeugs nachfragen könnte].

Auf den Punkt gebracht, Rohstoffe betreffend: Eine still gelegte Mine zB. kann man nicht eben über Nacht wieder in Betrieb nehmen. Auch werden die Ressourcen immer schwerer zugänglich (zB. Pt, Au) und schrumpfen offenbar bereits (Öl). Hinzu kommen zunehmend operative Risiken, s. Stromausfall in SA und infolgedessern den jüngeren Pt-Preis. Das impliziert in conclusio schon nachhaltig hohe Rohstoffpreise.

Oder auf den Punkt gebracht, Infrastrukturinvestitionen betreffend: Die Chinesen haben es zunehmend satt, vergiftetes Wasser zu trinken. Und: China wird noch X Jahre in seine Infrastruktur investieren (müssen), um zB. erstmal eine zuverlässige Energieversorgung hinzubekommen. Und, und, und ...

Die da involvierten Unternehmen sehen das offenbar entsprechend; diese resp. deren Vorstände kaufen massiv Aktien, zuletzt SIE.

4. Bei alledem muss man sehen, dass die Unternehmen selbst in den USA und vor allem besagte Wirtschaftsräume heute weitaus weniger von Banken bzw. Krediten abhängen als noch vor 5 oder 10 Jahren, als Russland praktisch zahlungsunfähig war. Nicht zuletzt die weltweit relativ hohe Arbeitslosigkeit in guter Weltkonjunktur hat da schon was ausgemacht. Banken werden mE. immer noch, wie die USA, viel zu sehr in ihrer Bedeutung für's Ganze überschätzt, und beide haben da mentalitätsbedingt sicher auch ein tieferes Interesse dran.

Angesichts all dessen muss eine adhoc schrumpfende Geldmenge in EU noch lange kein Indiz für die künftige Wirtschaftsentwicklung in EU sein, und weitere Exekutionszwänge ebenso wenig Indiz für deflationäre Entwicklungen einzelner Assets bzw. Assetklassen. Das kann alles schnell durch Großinvestoren kompensiert werden, und ich würde da nicht breit und lang short sein wollen. Man sollte da auch sehen, dass einige dieser wirtschaftsnahen Assets bereits 50 % vom – in realen Preisen bzw. Bewertungskontexten nicht mal unangemessenem – Hoch korrigierten, und wie zB. viele dt. Nebenwerte eine handfeste Weltrezession zzt. schon explizit einpreisen. Und man sollte sehen, wem das in realiter geschuldet ist: Am wenigsten der (kolportierten) Wirtschaftsentwicklung, vielmehr dem kollabierten, nun fällig gestellten Größenwahn der Banken und ihrer Offshore-Vehikel.

Im übrigen [@alexI1973] sollte sich Russland in seinen Möglichkeiten nicht schlechter reden als es Dtld. hinsichtlich seiner es bisweilen, freilich mit Unterstützung seiner Politiker, macht(e); da sollte Dtld. wirklich kein Vorbild sein, ;)
bei folgenden Beitrag stelllt sich nur die Frage - welchen Einfluß hat das in der Zukunft auf den Papierpreis :)

US-Haushalt sprengt Drei-Billionen-Dollar-Grenze - Rüstungsausgaben auf Rekordhöhe
http://de.rian.ru/business/20080204/98295581.html
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.259.741 von investival am 04.02.08 12:34:25danke Investival, deine prognose ist die optimistische szenario, die ich hoffe auch wahr wird. Ich will schliesslich auch kein armageddon, welches kommt wenn meine befürhtungen stimmen. allerdings ich habe paar fragen/anmerkungen zu Deinen punkten:

1. wenn ich mich nicht täusche, USA sind für ca. 25% des weltkonsums verantwortlich. sprich nur kleine verlansamung hier wird deutliche spuren weltweit hinterlassen. gerade heute gab die meldung dass Dtld. autoexport im Jan. 08 um 8% zurückgegangen. das ist ein hammer. Was China betrifft - die masse ist nach wie vor arm (das wegen sind die produkte auch billig), und mittelschicht was den konsum antreiben kann ist relative klein.

2. Die weltweit gewachsene Geldmenge ist vor allem durch derivaten sprich CDO und MBS gefüttert worden. Derivatenmenge weltweit ist ca. 500 trln $. Aber dise geldmenge schrupft jetzt 4xmal schneller als die gewachsen ist (tägliche abschrebungen seitens banken). Die negative verzinsung wird übrigens verschwinden, wenn die anleihen weiter steigen und die rendite entspr. fällt.

3. Aufschwung durch investitionen kann auch überkapazität bedueten - dann müssen investitionen mit verlust abgeschrieben werden, was weiteren deflationeren druck bedeutet.

4. Das ist richtig dass die unternehmen relative gut ausgestattet sind, teilweise weil diese auf investitionen verzichten und statt dessen lieber eigene aktien kaufen (und die manager verkaufen dagegen :)). Allerdings mit abschwächender konjunktur ist das geld schnell verbrannt. In grunde genommen, die banken geben den unternehmen einfach leverage (hebel) - möglichkeit. Wer aber durch banken stark leveraged ist, das ist der verbraucher. Und da kann ich mir auch schlecht vorstellen, dass die unternehmen weiter geld verdien, wenn dem verbraucher die puste ausgeht.

Was Russland betrifft :) hast ja recht, wahrscheinlich die Russen reden sich selbst schlecht noch mehr als die Deutschen. Aber wenn ich denke dass Russland noch vor 20 jahren weltmacht war, dann vor 10 jahren pleite, und jetzt wieder im geld schwimmt - da kannst Du nicht von nachhaltigem wohlstand sprechen. obwohl ich selber hab schon überlegt wieder in Russland zu arbeiten - die gehälter dort sind mittlerweile höher als hier und 13 % einkommenststeuer ist auch was nettes:).
Hallo,
bin neu hier und denke über ein Goldinvestment nach.
Unter dem nachfolgenden Link ist ein Endlos-Zertifikat zu sehen,
welches durch physisches Gold hinterlegt ist (dies ist aus meiner
Sicht das Besondere daran) und neuerdings über
Xetra handelbar ist.

Mich würde vor allem euere Meinung dazu interessieren.

Ich überlege dort mit einzusteigen, will aber die derzeitige
mögliche (kleine?) Korrektur beim Gold noch abwarten.
Ist vielleicht auch für den Ein- oder Anderen hier von Interesse,
soweit dieses Papier noch nicht oder nur wenig bekannt sein sollte.

Welche alternativen Investments bei Gold würdet ihr empfehlen?

Sag schon mal Herzlichen Dank :kiss: :)
http://hebelprodukte.finanzen.net/hebelprodukte/profil?secu=…
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.261.542 von alexl1973 am 04.02.08 15:05:20Ich will und kann Dich natürlich nicht widerlegen, bin schließlich kein Guru; ich will nur relativieren. Irgendwo in der Mitte wird wohl die Wahrheit liegen, wie (fast) immer. Zwischen +5 % Weltwirtschaftswachstum und einer Weltrezession liegen ja schließlich noch einige Möglichkeiten ... Wobei es Bankern sicher schon wie eine Rezession vorkommen mag, wächst die Weltwirtschaft dJ. vielleicht 20 % langsamer als zuletzt.

1.
Das ist richtig, allerdings auch für 25 % des Weltenergieverbrauchs, wo es sicher einige direkte Einsparmöglichkeiten gibt, ohne gleich, überspitzt formuliert, nackt und hungernd herum laufen zu müssen.
Ich habe die Zahlen nicht parat, aber ich setze einfach mal den Zuwachs an Kaufkraft in China, Russland und Indien dem Schwund in den USA entgegen – auch für dieses Jahr, was angesichts nachwievor nahezu ungebrochen hoher Wachstumsraten in diesen Ländern sicher opportun ist. Ich bestreite dabei weder, dass deren Zuwachs(!) sich im Jahresverlauf nicht vermindert, und auch nicht, dass deren Zuwachs den US-Rückgang kompensieren wird bzw. kann, setze da hinsichtlich der Weltwirtschaft aber mein zuvor unter 3. genanntes Infrastruktur-Argument ein.

> Dtld. autoexport im Jan. 08 um 8% zurückgegangen. das ist ein hammer <
Eine abnehmende Exportquote einer Branche im Monatskontext eines Exportlandes ist für mich kein Rezesssionsindiz. Das kann viele Ursachen haben, ebenso wie die +7,1 % von Mercedes im Jan. in den USA.

2.
Stimmt, die Derivatemenge ist horrende und hat den größten Teil des billigen Geldes aufgesogen. Allerdings muss man bei einer Gesamtbetrachtung auch die Kompensationseffekte würdigen: Auch wenn Herdentriebe allgegenwärtig sind, so gibt es schließlich immer noch Positionskontrahenten.
Das Problem sind auch weniger die Derivate allgemein, sondern der Anteil verbriefter Derivate, resp. deren zusammengebrochener Markt, über den sich die Banken speziell die letzten Jahre so auskömmlich für allerlei Spielereien an den Märkten ua. via ihrer Offshore-Vehikel refinanzieren konnten. Diese Zeiten sind jetzt vorbei, und das ist nicht gleich ein Unglück für die ganze Welt (im Endeffekt eher im Gegenteil). Schließlich ist es nicht so, dass nun alle verbrieften Kredite wertlos sind, nur weil gerade keiner die mehr kaufen will. Und unter diesen Aspekten sehen die verfügbaren Geldmengen in den BRIC- und Ölländern schon recht ordentlich aus; auch die westlichen Notenbanken haben noch Spielräume, freilich unter Inkaufnahme von Inflation.

> Die negative verzinsung wird übrigens verschwinden, wenn die anleihen weiter steigen und die rendite entspr. fällt. <
Naja, bei 0 ist definitiv Schluss mit der Rendite ... Ist aber noch ein Stück hin ... Inflation mal außen vor, *g*
Allerdings ist ja nicht nur unter Inflationsaspekten sondern eben auch unter Portfolioaspekten offen, ob die Anleihennachfrage zumindest nachhaltig weiter steigen wird.

3.
Nehme ich den Exportweltmeister Dtld. da als, sicher opportunen, Maßstab, sind wir, quasi gerade mit den Erweiterungsinvestitionen begonnen, von Überkapazitäten noch ein gutes Stück entfernt, nicht zuletzt nach den zT. rigorosen Restrukturierungsmaßnahmen im Zuge der letzten Krise vor nichtmal 5 Jahren. Dtld. arbeitet in einigen exportrelevanten Branchen an seiner Kapazitätsgrenze mit inzwischen zT. historisch langen Lieferzeiten. Es gibt Firmen hierzulande, die deshalb lt. eigener Aussage Aufträge gar nicht mehr annehmen (können). Eine weltwirtschaftliche Abkühlung hätte da also erstmal auch gegenläufige Effekte, jedenfalls das Jahr 2008 betreffend.
Natürlich wird einiges davon abhängen, ob vernünftig, vorausschauend investiert wird. Allerdings sind da eben die notwendigen Erfordernisse in den Rohstoff- und BRIC- und, dort gewolltermaßen, Ölländern übers Jahr hinaus.
Wenn die dt. Wirtschaft insgesamt mal 3 Monate hintereinander weniger als letztes Jahr exportiert und die Binnenkonjunktur im Zuge der Investitionsgüterkonjunktur hierzulande weiter darbt, lassen sich die Risiken für die (dt.) Wirtschaft sicher realitätsbezogener diskutieren.

4.
Ich spielte auf die hiesigen Aktienkäufe an, nicht auf die kreditierten in den USA, *g*
Dass die USA auch mit ihren Unternehmensbewertungen herunter müssen bzw. wahrscheinlich kommen werden bestreite ich gar nicht. Ich weigere mich nur, wie schon zu recht Anfang der 90er, als die Japankrankheit begann (den USA ging es damals ja auch nicht so besonders), anzuerkennen, dass deshalb auch der Rest der Aktienwelt (vma. ex China und Indien) herunter muss.

Russland:
> da kannst Du nicht von nachhaltigem wohlstand sprechen <
Nun ja, in dieser Zeit habt Ihr auch einige politische, gesellschaftliche und damit auch wirtschaftliche Umbrüche zu verkraften gehabt ... Mit dieser militärisch ja nachwievor hinreichend gesicherten Rohstoff- und auch Flächenbasis ist Russland Weltmacht mehr denn je. Und wenn Russland keine großen Fehler macht, ganz im Sinne von 'divide et impere' nach innen wie nach außen, wird diese Macht auch nachhaltig sein. Allerdings unterstelle ich dabei schon nachhaltig hohe Rohstoffpreise, aus dem unter 3. genannten Aspekt.

die gehälter dort sind mittlerweile höher als hier und 13 % einkommenststeuer ist auch was nettes
Siehste, :) ...
Hehe, so Ihr werdet noch mal Einwanderurngsland, :D ... Und kauft viele deutsche Autos, ;)


@daybefore,

als Invest würde ich das nicht machen: Letztendlich wie Zertifikate allgemein nur eine Schuldverschreibung, mit allen bekannten Nachteilen (s. S. 11 Emissionsprospekt: ua. 'Eine Anlage in Schuldverschreibungen stellt keinen Kauf oder anderen Erwerb von Gold dar'). Allerdings hat man konstruktionsbedingt eine größere Sicherheit als bei einem Monobankderivat, und im Fall des Falles ists nach Frankfurt ja auch nicht so weit, :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.263.012 von daybefore am 04.02.08 16:49:25Du solltest auf jeden Fall überlegen, ob Du den weiteren Anstieg des Goldpreises gekoppelt mit einem weiteren Zerfall des Dollars erwartest. Ist das der Fall, solltest Du währungsgesicherte Zertifikate, also Quanto Zertifikate, in Betracht ziehen, sonst hättest Du von einem weiteren Anstieg des POGs evtl. nicht die erwartete Performance.
Einige Analysten meinen zwar, dass die Quantoemission z.Z. schon einen gewissen Höhepunkt erreicht hat und das das kontraindikativ zu bewerten wäre - hängt eben vom zukünftigen $ ab.

cu fc23
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.263.012 von daybefore am 04.02.08 16:49:25Hallo,

ich kann dir nur empfehlen schön langsam die Finger von Papiergeld und auch Papiergold zu lassen!
Deine sogenannten physisch hinterlegten Zertifikate können genau Null wert sein, wenn das eintritt gegen das du dich ja jetzt offenbar absichern willst. Glaub momentan bloß den Politikern mehr, als einem Banker! So schlimm sehe ich das!
Letztendlich kaufst du dir da nur ein Versprechen der Bank die dir irgendwann gegen das erworbene Stück Papier wieder Geld in einer Währung geben soll, die gerade was wert ist. Möglicherweise stehst du dann mit Tausenden vor verschlossenen Schaltern.

Wenn du es sicher haben willst, kaufst dir ein schönes Stück Gold oder Silber, und lehne dich gemütlich zurück!

Es ist nur meine Meinung, nach der du gefragt hast, es kann aber auch anders kommen als ich denke. Ich bin aber seit 2002 physisch investiert, und ich glaube viele in diesem Thread können bestätigen, dass das nicht das schlechteste war. Schau doch mal nach wie hoch die Kurse damals waren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.264.857 von realex am 04.02.08 19:21:34das sehe ich GENAU SO.
Ich glaube keinem Banker und Politiker.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.265.206 von martinsgarten am 04.02.08 19:49:07Ich glaube keinem Banker und Politiker

:)
da bist du gut bedient. ich auch:):):)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.264.857 von realex am 04.02.08 19:21:34Da kann ich Dir nur zustimmen.
Ich glaube schon seit 10 Jahren keinem Bankster mehr.
Eigene Erfahrung ist da durch nichts zu ersetzen. ;);)
@ relax, falcon23 und investival,

vielen, vielen Dank für euere Antworten :),

Ok. Euere Kommentare zu diesem Thema haben mich überzeugt.
Ich lasse die Finger nun weg von Zertifikaten. Ich möchte aber
dennoch bei Gold mit dabei sein - genauso wie ihr alle hier.
Ihr hier besitzt also alle physisches Gold?

Klingt nun vielleicht ziemlich blöd. Aber was genau muss ich nun
tun? Wo kann ich das so begehrte Metall kaufen - aüßer bei meiner
Hausbank? Wie habt ihr das gemacht? Handelsplatz? ISN-Nr? WKN?
Händler? Ist dieser Basiswert hier für Jedermann handelbar? Wenn ja, wo?

Bin in Sachen Rohstoffe ein blutiger
Anfänger (habt bitte Verständnis :D)

Habe bisher immer nur mit Aktien und ab und zu mit Zertifikaten gehandelt. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.265.491 von alexl1973 am 04.02.08 20:12:51Dein Analysen haben schon Hand und Fuß.
Nur beim Russlandbild sehe ich das etwas anders.
Die haben genau die gleichen Probleme.
Auch da ist nicht alles Gold was glänzt.
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Finanzen-Russland;art1…

Hier ist es besonders interessant:

Grund zur Sorge gibt es in der Tat: Seit der Krise 1998 haben sich die Preise für Energie mehr als verzehnfacht. Strukturreformen zur Diversifizierung der Wirtschaft fanden nicht statt. Die verarbeitende Industrie ist nicht vorhanden oder nicht konkurrenzfähig, weil sie mit zu hohen Kosten produziert. Die Folge: Russland ist Importweltmeister. Von der Milch bis zum Mercedes kommt alles aus dem Ausland. Der Saldo der Außenhandelsbilanz wird schon in diesem Jahr erstmals negativ ausfallen. Selbst wenn die Weltmarktpreise für Öl und Gas, den wichtigsten Exportgütern, auf dem gegenwärtig hohen Niveau verharren.

Ich denke nicht, dass es dort soviel besser ist als woanders.
Noch bringen die Rohstoffe genug ein. Aber im Gegensatz z.B. zu den Emiraten tun die Russen zu wenig, um von den reinen Rohstoffexporten unabhängiger zu werden. Eine echte Alternative zur Übernahme der Führungsrolle nach den USA ist Russland für mich (noch) nicht.
den zertifikatehandel zu verdammen bedeutet anzunehmen, dass ein global vernetztes währungssystem heute nacht untergeht.

soweit sind wir noch nicht ... eichelburg rules ...

physisches material für die endzeitfans in kombination mit zertifikaten halte ich für einen ausgewogenen weg.

zumal man mit zertifakten von kursbewegungen in beide richtungen profitieren kann.
Weg Eins:

Hausbank fragen was z.B. xx Münzen Maple Leaf (oder ...) kosten

(habe zwei Banken und Deutsche Bank ist bei mit deutlich billiger als
die´Stadtsparkasse. (Du kannst sagen ich kaufe wenn der Kurs
< xxx€/oz).

1 Oz oder 100g/1000g Barren sind am billigsten.


Weg zwei

proaurum.de
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.265.713 von arubabeachclub am 04.02.08 20:33:37Sorry, Du hast wahrschenlich das von mir nicht gelesen:
02.02.08 17:00:13 Beitrag Nr.: 33.248.445
qte
Russland hat auch viele probleme, zuerst demographie (ich bin selber eine von den also weis aus den ersten händen). grosste trupf Russlands - rohstoffe, sie haben kaum eigene added value produktion.
unqte

ich weiss wohl dass Russland viele probleme hat. Und genau wie in China, ist dort sehr grosse ungleichheit, sprich kleine Mittelklass. Das ist auch einer der grunde warum ich denke dass BRIC kein ersatz für USA consumers wird.
Übrigens, wenn ich mich nicht täusche, diese BRIC war von bei vielen "belibten" Goldman Sachs erfunden, um ihre derivate besser verkaufen zu können en.wikipedia.org/wiki/BRIC:):):)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.265.781 von goetzuwe am 04.02.08 20:39:39ich denke Banken sid zu teuer - nur weg zwei.

Neben proaurum auch westgold, argentarius und Mp-Metalle.

vor dem Kauf - preis vergleichen. Mp-Metall und argentarius sind meiner meinung z.Zt. beim Preis die Nr. 1: Ab bestimmter Summe haben die auch keine Transportkosten
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.265.726 von casameki am 04.02.08 20:34:21Hier ging es soweit ich verstanden habe um eine längerfristige Anlage für den eventuellen Krisenfall.
Zertis sind meiner Meinung nach nur noch zum kutzfrist Trading geeignet. Als Langfrist Investment würde ich die Finger davon lassen, weil keiner weiß, ob es den Emittenten dann noch gibt.
Eine sehe bekannte Großbank hat ja schon Lagergebühren für Gold verlangt, das es garnicht gab. ;);)
Schau Dir an, was Alexl heute gepostet hat.
Wenn das stimmt, sind etliche Banken nur noch am Leben, weil die FED sie am Leben erhält.
Würde alles korrekt laufen, stünden jetzt schon Millionen vor verschlossenen Türen.
Aber das ist meine persönliche Meinung.
Übrigens denken inzwischen viele so. Und es werden täglich mehr, die diese Lügen nicht mehr glauben.
Schau doch nur was das tägliche Leben so kostet.
Bis Du immer noch der Meinung unsere Inflationsrate sei bei 3 % ????? .....und alles ist in Ordnung ?????
So weltfremd kann man garnicht sein, dass man nicht sieht was da abgeht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.266.058 von arubabeachclub am 04.02.08 21:07:45... Inflationsrate sei bei 3 % ????? .....und alles ist in Ordnung ?????

Meine Antwort nein.
Ich mache es mir da ganz einfach.
Inflation = Geldmengenwachstum = um die 10%
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.266.114 von martinsgarten am 04.02.08 21:11:40sorry kleiner Fehler.

Neu: Inflation = Geldmengenwachstum - Wachstum = um die 8 %
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.266.058 von arubabeachclub am 04.02.08 21:07:45folglich hast du keine aktien mehr.
und kein girokonto.
...
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.265.916 von martinsgarten am 04.02.08 20:55:01ich hatte vor einiger Zeit mal Preise verglichen. Da war Westgold mit am billigsten. Damals wäre sogar bei größeren Mengen der Preis noch zusätzlich verhandelbar gewesen.
Die Commerzbank hat (seltsamerweise) auch vergleichbar günstige Preise.
Aber Westgold hat die besten Rückkaufspreise.

Zu überlegen wäre aber evtl. z. B. bei Pro Aurum zu leicht höheren Preisen Gold anonym am Schalter zu kaufen und bar zu zahlen.
(Nur falls das Gold als eiserne Reserve für Krisenzeiten dienen sollte. In den USA war der Besitz von Gold immerhin 4 Jahrzehnte lang verboten.)
netcastdaily.com/broadcast/fsn2008-0202-1.mp3

Hier ist eine audiodatei mit interessante discussion auch über gold (englisch). was ich sehr bemerkenswert finde ist die aussage dass ein von eigentlich aktienfonds ca. 10%!!! von seinem gesamtem geld von 30 mrd.$ also 3 mrd.$ in gold hält. und der ist bestimmt nicht der einzige. was ich damit meine: das ist u.a. das geld was gold auf 940 $ gebracht hat. und andere frage - was passiert wenn sie ihre position auflösen müssen, z.b. wegen margin calls.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.266.155 von casameki am 04.02.08 21:15:25Bei Aktien hast Du recht. Da hab ich ausser einer Depotleiche derzeit keine mehr.
Überlege aber, ob ich nicht wieder was in Goldminen reinlege.
Die werden auch bald wieder sehr gut laufen.
Das mit dem Giro Konto funktioniert leider nicht ohne.
Mein Chef will die Kohle nicht bar auszahlen. Ist wohl noch zu aufwendig für mehr als 10.000 Mitarbeiter, kommt aber vielleicht auch noch irgendwann :laugh::laugh::laugh:
zweimal täglich, weil sonst das Gehalt nix mehr wert ist abends.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.266.201 von alexl1973 am 04.02.08 21:19:27Die Gefahr besteht immer, dass irgendjemand verkaufen muß.
Wobei 3 Mrd USD bestimmt eine starke Reaktion hervorrufen würden.
Nur wieso sollten die das Gold verkaufen, wenn sie 30 Mrd in Aktien haben ? Geht doch mit Aktien viel besser.
Bei Aktien wäre der Schaden bei margin calls doch noch viel größer.
Ich denke die handeln genau, wie man es tun sollte.
10% in physischem Metall zur Absicherung ist Minimum (eher zu wenig).
Selbst in guten Zeiten galt diese Regel, an die sich offenbar kaum noch einer erinnert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.266.198 von 089MUC am 04.02.08 21:19:14Ich habe vor ein paar Tagen gehört, dass Pro Aurum auch schon Kunden registriert und nur einen Kauf in bestimmten Zeiträumen zulässt. Weiß aber nicht, ob das so stimmt.
Vieleicht hat da jemand Erfahrungen ??
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.266.369 von arubabeachclub am 04.02.08 21:34:02da muß eine Festlegung geben, die die Registrierung des Käufers bei größeren Geldbeträgen erforderlich macht. Analog Geldwäschegesetz.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.266.329 von arubabeachclub am 04.02.08 21:31:07Nur wieso sollten die das Gold verkaufen

1. weil der trend sich kurzfristig ändert
2. weil inflationäre szenario nicht mehr stimmt (ich gehe von deflationäre spirale, wie es vielen hier schon bekannt ist). inflation haben wir schon erlebt, bis jetzt. die masse kommt wie immer zu spät
3. weil physische nachfrage bei diesen preisen nachlässt (sogar kitco hat es bestätigt)
4. weil charttechnisch sie den zeil erreicht haben
5. weil dieses handelssegment ziemlich überlaufen ist (schau nur noch COT an)

ich frage mich immer wieder: wieso wenn gold bei 200 $ war, hat keine sau sich dafür interessiert, und jetzt wenn gold bei 900 $ ist es super-kaufgelegenheit?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.266.369 von arubabeachclub am 04.02.08 21:34:02
von einer Registrierungspflicht habe ich - ich glaube mich recht vage zu erinnern - mal beim Eichelburger was gelesen. Das wäre jedenfalls ein Grund, erst recht anonym zu kaufen.

Ab welcher Menge soll es die Registrierung geben?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.266.502 von alexl1973 am 04.02.08 21:44:05...ich frage mich immer wieder: wieso wenn gold bei 200 $ war, hat keine sau sich dafür interessiert, und jetzt wenn gold bei 900 $ ist es super-kaufgelegenheit?

gute Frage.
Antwort: weil die Masse oben kauft und unten verkauft. :)

aus diesem Grund kaufe ich auch lieber Silber.
für jeden Menschen auf der welt soll es etwa 5 gr Silber und 25 gr gold geben - Gold kostet aber etwa das 50-fache und ist zusätzlich ein unverzichtbares Industriemetall.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.266.893 von martinsgarten am 04.02.08 22:14:32Korrektur: Silber ist ein unverzichtbares Industriemetall
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.266.883 von 089MUC am 04.02.08 22:13:56so soll es wohl lt. geldwäschegesetz sein:

Im §2, Absatz 2 und 3 heisst es, dass bei Transaktionen im Wert von 15.000 Euro oder mehr die Bank denjenigen zu identifizieren hat, der die Transaktion durchführt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.256.256 von cabinda am 03.02.08 21:56:41Hallo Cabinda

Ich bin ebenso der Meinung wie hier seitens der Raifeisenbank vermutet wird.

Ausschnitt:

EUR
In der kommenden Woche sind die Augen einmal mehr auf die
EZB gerichtet. Nicht etwa, dass sich auch nur ein einziger
Marktteilnehmer eine Zinsänderung erwarten würde, aber der
Markt wird ganz genau hinhören, ob die Notenbank ihre
Wortwahl ändert. Ein noch "hawkisherer" Ton als das letzte Mal
ist eigentlich nicht möglich, ohne quasi eine Zinserhöhung
anzukündigen. Dies ist aber im gegenwärtigen Umfeld
auszuschließen. Eine mildere Wortwahl würde den Markt in
seinen Zinssenkungshoffnungen bestärken und viel Rückenwind
für Anleihenkurse bieten. Allerdings sind seit der letzten Sitzung
aussagekräftige Vorlaufindikatoren sogar angestiegen und die
Inflationsrate noch einmal ein wenig nach oben geklettert. Somit
sehen wir nur eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass die EZB ihr
"wording" zurücknimmt. Vielmehr wird sie wohl ihre Wortwahl
im Vergleich zum letzten Mal unverändert belassen.
Von den Wirtschaftsdaten in den nächsten Tagen stehen die Einkaufsmanagerbefragungen
im Dienstleistungssektor im Vordergrund.
Man darf sich von den erfreulichen Ergebnissen im
Industriebereich nicht täuschen lassen, sondern muss sich auf
Rückfälle einstellen. Auch der Trend bei den Einzelhandelsumsätzen
ist nach unten gerichtet, was angesichts der guten
Arbeitsmarktlage besonders enttäuschend ist. Die Auftragseingänge
sowie die Industrieproduktion in Deutschland weisen im
Jahresvergleich zufriedenstellende Wachstumsraten aus.


Ich bin mir nicht sicher ob der Link direkt verbindet:

http://schauplatz-boerse.vol.at/

Ansonsten wird man unter Analysen-Wochenausblick fündig.

Die Spezial Analyse habe ich nocht nicht gelesen.

Viele Grüsse,


Jörg

PS:

Eine klare Ausage der Raifeisenbank/Austria.Hat Trichet u.a letzte Wochen so geäußert.
Alles andere,eine Zinssenkung wäre eine echte Überraschung.
Würde den Euro wohl in den Keller schicken.
Gold?
EZB Sitzung beziehe ich auf EUSD u.a
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.266.909 von martinsgarten am 04.02.08 22:16:22mich wunderts, dass keiner von platin spricht - nach der energiekrise in südafrika.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.267.325 von HarmonicDrive am 04.02.08 23:01:02Neh,ich sehe gerade das die Verlinkung zur Hauptseite nicht arbeitet.
Mist!
Also links,im Menü wird man fündig indem man auf Analysen und dann auf Wochenausblick clickt.
Wie gesagt,ich suche die Spezial Analyse die ich jedes Jahr einstelle!


Mir kommt heute die Überlegung das der DJI,gefühlt zum DAX etwas überbewertet ist.
Dax zeigte sich heute auch mal stabil.
Beide Charts inkl. der Aktien zeichnen ein ähnliches Bild ab.
Wenn short sollte er doch im DJI erfolgen!
Der würde den DAX natürlich mit ziehen aber in der folgenden Erholung wäre der DAX zu präfferieren!
Short als auch long:)
Keine Ahnung ob es so kommt,wenn aber weiss ich was ich zu tuen habe.
Ich kann mir derzeitig kein Szenario vorstellen warum die Indices ihre alten TOP -> toppen könnten!
DAX bis 7350 dann short?
Gilt dann auch für alle Aktien mit gleichem Chartbild.


Wie z.B Siemens:




Im Vergleich zum DJI:



Oder hier zu sehen im DAX:





Ich habe oegeats Charts gewählt weil ich derzeitig leider keine eigenen hochladen kann.
Ich habe Probleme mit Vista und auch weniger Zeit als zuvor.
Die Charts sind sauber gepinselt... ich pinsel nach gleicher Art und Weise deshalb stelle ich die rein.
Bald lade ich auch wieder meine eigenen hoch.


Vista sucks"""


Jörg
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.267.533 von HarmonicDrive am 04.02.08 23:31:09Es herrscht ein sehr niedriges Handelsvolumen.
Ich denke das man hier am besten manipulieren kann.
Vor allem auch seitens staatlicher Institutionen wie z.B die FED,EZB,BOJ,BOC oder andere Instutitionen.
Z.B per Gata oder PPT.
In letzterem sind uns die Amis etwas voraus;)
Zu den letzten Beiträgen von @alexI1973:

Im Kern der ganzen Diskussion geht es doch »nur« darum, welches Weltszenario wir bekommen: Inflation, Stagflation oder Deflation. Ich halte einen Fortbestand des aktuellen, über alle Daten gesehen seit einigen Jahren unbestreitbares Inflationsszenarios bis zum weitgehenden Abschluss der nötigen und (in den Ölländern) gewollten Infrastrukturinvestitionen doch für relativ wahrscheinlich, freilich mit einem gewissen Stagflationsrisiko, nicht zueletz, weil es schon schwer abzuschätzen ist, wie stark die US-Nachfrage letztendlich tatsächlich einbrechen wird. Natürlich können die BRIC-Länder [ja, das war GS; das (jedenfalls damals) in US-Schuld stehende B gehört für mich eigentlich nicht dazu] stärker rückläufige US-Konsumnachfrage nicht adhoc via ihrerseitigen Konsumwachstums kompensieren.

Bei einem Weltwirtschaftswachstum von +5 % aber gleich einer breiteren Deflation das Wort zu reden, entbehrt nicht einer gehörigen Portion Spekulation. Deflatorische Tendenzen haben wir lange 2 Dekaden in weiten Bereichen bis vor etwa 5 Jahren gesehen, sie hielten die Inflation und Zinsen darüber in Schach. Diese Deflation war unbestreitbar der Globalisierung geschuldet, die sich (im Westen) auf Einkommensentwicklungen und sich weltweit, auch via der ausquetschenden Finanzgilde, auf das Investitionsverhalten auswirkte. Die USA umgingen das mit einer Verschuldungsorgie im Privatsektor, und müssen nun, im Verein mit US-Gutgläubigen woanders, dafür zahlen.

Diese Deflatoren sprich die Globalisierungseffekte laufen nun aber ebenso unbestreitbar aus: Die Leute sind es weltweit nun einfach satt, zugunsten weniger für real gleiches oder gar weniger Geld härter zu arbeiten; in China steigen derweil die Löhne schon, zuletzt um 30 %. Und die 2 Dekaden Desinvestitionen wirken sich derweil zunehmend erkennbar negativ schon auf die laufende Produktion aus: von Defiziten in der US-Raffinieriekapazität bis hin zu kaum noch haltbaren Zuständen ua. in den Minen Südafrikas oder Russlands, bis hin hin zu handfesten wie mehrfachen Umweltproblemen in China. Hinzu gesellen sich immer schwierigere sprich aufwändigere und damit teurere Ressourcenerschließungen sowie offensichtliche Produktionspeaks (Öl, Au), bei denen nachhaltige Preisrückgänge zu uU. (im Minensektor) jahrelangen Produktionseinschränkungen führen würden.

Dh., allein zur Aufrechterhaltung des Status Quo sind weltweit weitere Investitionen nötig, ganz unabhängig von Konsuumbefindlichkeiten oder -möglichkeiten hie und da. Die Weltwirtschaft wird (und die Gesellschaften werden) umschwenken (müssen) von einer Konsum- hin zu einer Investitionsorientierung – und sie hat bereits damit begonnen, die devisenreichen Länder haben die Zeichen der Zeit erkannt. Thats ist, thats all, und ein Rückgang eines Weltwirtschaftswachstums von 5 % im Zuge dessen resp. wegen Ausfalls kreditfinanzierter Blasenbildungen ist noch lange keine Weltrezession, da können die betroffenen Banken und von ihnen bezahlte 'Experten' ob ihrer zu recht dahin siechenden Pfründe nun noch so jammern.

Russland:

-ist da, bei allen spezifischen Problemen dort, sehr wohl in einer strategisch aussichtsreichen Lage: Natürlich müssen sie zur weiteren Rohstofferschließung investieren und da vielleicht noch mehr als andere – aber sie können das nun auch, und sie werden es mE. auch tun [sic!]. Und Russland hat da auch relative Vorteile gegenüber seinen direkten Widerparts: Die ausgebeuteten USA, und die wesentlich flächenkleineren Bevölkerungsgiganten China und Indien spielen in der Rohstoffwelt bei weitem nicht die Rolle.
Russland kann sich eigentlich nur selbst schlagen. Eine Hand voll evtl. noch gesteuerter Journalisten wird das jedenfalls wohl nicht bewerkstelligen können.

Gold:

-war zweifelsohne, wie Öl und die allermeisten anderen Rohstoffe, eines dieser über 2 Dekaden bis 2002 relativ preisdeflationierten Assets. Seit etwa 5 Jahren wird das korrigiert, ohne bisher aber auch nur im entferntesten frühere Investitionsquoten und reale Preise erreicht zu haben. Zu mutmaßen, dass eine Preisdeflation bisher inflationierter Finanz- und in Teilen auch Aktienanlagen quasi zwangsläufig auch eine Deflation immer noch preisdeflationierter Assets bedingen wird, halte ich gelinde gesagt für ziemlich verwegen. Natürlich wird es immer wieder der Marktenge und (noch) relativ kleiner Investorenbasis geschuldete effektvolle Exekutierungen und, sieht man mal so die Intradaybewegungen, auch Not bezeugende Manipulationen geben, aber solange sicher keine nachhaltigen.
Ich erwarte da übrigens bei weiten nicht frühere Relativitäten, und auch nicht zu einigen anderen (Industrie-)Rohstoffen adäquate Preisentwicklungen – dafür sind die heutigen Handelsmöglichkeiten an den anderen Märkten für jedermann einfach zu gut bzw. zu verlockend.

Naja, und dann das immer wieder bemühte Goldverbot ... :D Solange weltweit nur einige 100 t in Privatbesitz sind und davon noch der weitaus geringste Teil in westlichen Privathaushalten, wird das ganz bestimmt zur Lösung einer (westlichen) Finanzkrise taugen, :laugh: ...
Aber Politikern ist heutzutage schon jeder Schwachsinn zuzutrauen, keine Frage. Dann würde es allerdings – neben sicher exponentiell gesteigerter Kapital- und Wohnsitzflucht aus einem Eigentum konfiszierenden Land – Ausweichreaktionen in andere Assets mit uU. weitergehenden inflatorischen Effekten und eine Schwarzmarkt- sprich Mafiawirtschaft geben; gerade die USA können davon ein Lied singen. Eine solche Regierung wäre dann wohl auch nicht mehr lange im Amt; dafür sind die Leute wohl doch schon zu aufgeklärt.

@casameki / #6458,

Aktien sind verbriefte Eigentumsrechte. Und die fallen nicht, im Gegensatz zu Kontoguthaben, in die Konkursmasse einer Bank. Ein Depot wäre eine Zeit lang nicht zugänglich, aber die Vermögenswerte darin sind Dein und bleiben existent, solange die betreffenden AGen nicht pleite gehen.

Konten sind in D gesetzlich zu 90 % bis zu einer Höhe von 20k EUR je Konto gesichert (übrigens eine vergleichsweise magere Sicherung). Gegen den viel beschworenen darüber hinaus vermeintlich greifenden Einlagensicherungsfonds hat man im Ernstfall indes ebenso wenig Ansprüche wie gegen eine Bank bzgl. Zertifikaten.
Wieso stagniert es denn momentan derart und zieht nach unten? Ist der Höchstpunkt nun doch schon vorbei, oder gibts ne simple Erklärung für den momentanen Zustand?(Um mal wieder zum eigentlichen Thema dieses Threads zurückzukommen:rolleyes:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.269.262 von investival am 05.02.08 10:26:35Sorry: Muss natürlich einige 1000 t in Privatbesitz heißen ... Insgesamt sind es lt. Wikipedia 25k t (ex Schmuck, der mW. nicht verboten war).
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.269.262 von investival am 05.02.08 10:26:35danke für sehr interessante discussion.

qte
Kern der ganzen Diskussion geht es doch »nur« darum, welches Weltszenario wir bekommen: Inflation, Stagflation oder Deflation
unqte

Richtig!

Kurz gefasst, ich denke dass ich (und einige andere makrtteilnehmer, so wie bond traders welche die rendite niedrig halten i.e. keine hyper-inflationäre entwicklung erwarten) in die zukunft schaue, und viele andere makrtteilnehmer in den rückspiegel gucken und die vergangene entwicklung extrapolieren.
aber wir werden ich denke bald, sehen wer richtig liegt. mein geld ist auf deflation gelegt.
Mfg.
Alex
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.269.373 von EthanLightheart am 05.02.08 10:38:26Im Spielcasino hat man beim Euro die Farbe gewechselt.
Euro fällt und im Gefolge auch Gold. Für mich sind das die normalen Zuckungen. Da denke ich nicht mehr weiter darüber nach.
Mir fällt fundamental kein Argument für einen steigenden USD ein.

Der Zinsabstand Euro zum USD verändert sich um gesamt 125 Punkte und der Euro fällt ???

Die Amerikaner beschließen in ihrem neuen Haushalt ein Defizit von ca. 400 Mrd. und der USD zeigt Stärke ??

Eine Erklärung wäre, eine erwartete Zinssenkung der EZB - wenn das passiert, dann ERST RECHT GOLD !!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.269.474 von martinsgarten am 05.02.08 10:49:00falsh.
nicht der € ist schwach. der $ wird stärker. schaue Dir andere währungen, und am besten $ index.
das ist $ knappheit, von der ich gesprochen hab.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.269.373 von EthanLightheart am 05.02.08 10:38:26deflation/inflation discussion betrifft gold sehr wohl. denn nur in inflationären szenario macht es sinn gegen inflation sich ab zu sichern. wenn aber $ knapp wird - wird gold ausverkauft.
damit rechne ich, wenn kritische masse an geld deflationäre risiken mitbekommt, denn bis jetzt SEHR viele habe sich für inflation positioniert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.269.618 von alexl1973 am 05.02.08 11:02:05das der USD knapp ist würde ich mit einem Lächeln im Hintergrund sogar bestätigen wollen. Aber warum ist er knapp - weil die USA eine enorme Schieflage haben. Diese Kanppheit wird man auch weiterhin mit der Druckerpresse beseitigen. Wie sonst ??
Andere Währungen verkaufen um damit USD zu erwerben ?
Ich glaube kaum, dass die USA über größere Fremdwährungsreserven verfügen. Richtig war Dein Einwand, das nicht der Euro schwach sondern der USD im Moment Stärke zeigt, das sieht man insbesondere auch am CHF.
Deflation kann ich nicht erkennen, solange die Geldmenge in Europa und USA jährlich über 10% wächst.
Wie gestern bereits geschrieben ist für mich die Inflation bei ca. 8% (Geldmenge - Wachstum) Alles andere sind zusammen gebastellte Warenkörbe mit viel Fantasie - wie man es eben braucht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.269.760 von martinsgarten am 05.02.08 11:14:41qte
Deflation kann ich nicht erkennen
unqte

deflation ist schrumpfende monetare basis, oder? Und das passiert täglich, da haben wir uns auch geinigt, right?
Das die ZB versuchen dies mit niedrigen zinsen zu bekämfen - stimmt auch. Werden aber nicht schaffen.
Übrigens die ZB volgen den markt, nicht führen. I.e. wenn nachfrage für kredit kollabiert - gehen sie mit.

Bis deflation sich in fallenden preisen manifestiertn - dauert ein bisschen. und genau das ist handelgelegenheit (für mich):)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.269.850 von alexl1973 am 05.02.08 11:22:45erst mal Kompliment - es macht Spaß sich mit Dir zu streiten.
Wenn ich auch Deine Überlegung nicht teile.
Wo haben wir den ein schrumfende monetäre Basis, wenn die Geldmenge ständig erhöht wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.270.034 von martinsgarten am 05.02.08 11:39:03danke. Ich mag es auch wenn die leute argumentativ diskutieren.
wir alle wollen schlieslich nur sich richtig positionieren und damit geld gewinnen. und info-austausch hilft dabei.

zu geldmenge: zum beispiel fallende outstanding commercial paper (kreidt):www.federalreserve.gov/releases/cp/
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.269.452 von alexl1973 am 05.02.08 10:46:17Nun, die Mehrheit liegt bekanntlich über die Zeit falsch – jedenfalls in hinreichend freien Märkten.

> denn bis jetzt SEHR viele habe sich für inflation positioniert. <
'Sehr viele' ist sehr schwammig ...
Wieviel institutionelles Geld ist denn in Rohstoffen und Edelmetallen angelegt, absolut, und relativ?

Bringst Du die 'Bondtrader' ins Spiel, sprichst Du aber unbestreitbar von der Mehrheit, zumal hinsichtlich der Geldquantität.

Dass der USD stärker wird, ist fundamental sicher (nur) der aktuellen Kapitalrepatriierung Not leidender US-Adressen resp. dem Ausgleich schwindender Kapitalimporte und nicht der Währungsqualität oder gar einer echten USD-Deflation geschuldet. Und diese Repatriierung wird die US-Inflation vielleicht oder auch zusätzlich dämpfen, aber kaum kompensieren, schon gar nicht nachhaltig.

Die Preissteigerungen sind eben nicht nur (US-)konsum-, sondern doch zunehmend ressourcenbedingt, und liegen diesbzgl. real immer noch mehr oder weniger weit unter den Ständen der 80er, bei zT. signifikant erschwerter bzw. verminderter Zugänglichkeit.

> Das die ZB versuchen dies mit niedrigen zinsen zu bekämfen - stimmt auch. Werden aber nicht schaffen. <
In den USA vielleicht nicht.
Überall woanders sinken die Zinsen, falls überhaupt, indes nur widerwillig ... – warum wohl?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.270.211 von investival am 05.02.08 11:58:24qte
Sehr viele' ist sehr schwammig
unqte

ok, right. siehe z.b. in einem von meinem beiträgen unten 3 mlrd von 30 mlrd gesamt (10%) hat ein equity fund in gold.
Hussman hedge fund (kannst googlen) hat (hatte) ca. 15% in gold
siehe auch COT data - large speculators. genaue kann ich es leider nicht quantifizeiren.

bondtrader sind in der regel smart money, dann komt forex und equity ist normallerweise dumb money.

aus welchem grund $ stärker wird - ist mir ehrlich gesagt wurst. wichtig ist ob und wie weit.

qte
Überall woanders sinken die Zinsen, falls überhaupt, indes nur widerwillig
unqte

na ja, wenn Du ECB meinst die sind bekannt für zu späte reaktion. werden aber kommen. BOE ist auch dabei beim senken, und ziemlich stark. BOJ - na ja, wohin, auf 0? oder negative (pay to take credit:))
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.270.358 von alexl1973 am 05.02.08 12:08:31Ok, in punkto Rohstoffinvestquoten kann ich Dir etwas auf die Sprünge helfen: enorme <1 %, basiert auf Rohstoffindexfonds und strukturierter Rohstoffprodukte exzessive 0,1 %.
http://www.handelsblatt.com/news/Default.aspx?_p=200729&_t=f…
Die Preisrückgänge in diesen Märkten sind also wohl schon eher der Flucht in Liquidität denn einer Inflation iSv. Überinvestition (wie beim Gold Anf. der 80er mit Investquoten von 15 %) geschuldet.

> aus welchem grund $ stärker wird - ist mir ehrlich gesagt wurst. wichtig ist ob und wie weit. <
:D

> na ja, wenn Du ECB meinst die sind bekannt für zu späte reaktion ...
Ich denke, die sind eher bekannt für einen monetären Ansatz ... ;)
BOE ... die ihr Gold zu 250 verscherbelten – die nimmt man noch ernst, *g*? Nun ja, in GB sieht es ja gewiss nicht besser wie in USA aus.
Ich meinte schon eher die Chinesen, Inder und Russen ;) Die US-Krise wird ihnen, und damit auch der Weltwirtschaft, eher in die Hände spielen, müssen sie nun, vielleicht, nicht mehr weiter ihre Zinsen erhöhen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.270.358 von alexl1973 am 05.02.08 12:08:31bondtrader sind in der regel smart money

In dem Fall wohl eher die Ausnahme von der Regel, dass ist eher kopflose Panik und Flucht in vermeintlich sichere Werte. Berücksichtigt man die reale Inflation und nicht die offiziell manipulierte, dürften Bonds eine negative Rendite abwerfen. Zudem ist bei offenbar weiter eskalierender Finanzkrise auch eine Währungsreform oder ein Staatsbankrott nicht ausgeschlossen, dann möchte ich keine Bonds besitzen...

@investival :)

Die US-Krise wird ihnen, und damit auch der Weltwirtschaft, eher in die Hände spielen, müssen sie nun, vielleicht, nicht mehr weiter ihre Zinsen erhöhen.
Sie werden nach dem Ausfall der Amerikaner sicher mehr vom Kuchen abbekommen, auch wenn sie einen wichtigen Kunden verlieren, allerdings ist von dem Kuchen nicht mehr viel übrig (Öl, Nahrung und andere Ressourcen)...
Wäre schön, ihr würdet mal beim Thema bleiben, und eure Aussagen auch auf Gold und nicht auf Währungen oder andere Rohstoffe bezieht! :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.271.192 von Algol am 05.02.08 13:25:46Passt hier gut rein, kopiert aus einem anderen Thread:

Hier ein Auszug aus Traders Daily von heute :

Die weiteren Aussichten 2008 – Teil 4

von James Howard Kunstler

Diese Sorgen und Unsicherheiten werden noch zahlreicher werden, wenn die Zahlungsunfähigkeiten bei kommerziellen Immobilien in Gang kommen und wenn die verweifelten Individuen als nächstes von einer Woge der Zahlungsunfähigkeit bei den Kreditkartenrechnungen erwischt werden, die auch allesamt verbrieft wurden und auf die gesamte Welt verteilt wurden.

Nichts davon ist bislang in die öffentlichen Bekanntmachungen der Preise vieler Banken und bankenähnlicher Unternehmen, die in Schwierigkeiten stecken und diese Papiere besitzen, eingeflossen. Auch weiß niemand genau, auf welche Weise die Hedgefonds davon betroffen sein werden, und deren atemberaubende, fremdverschuldete Positionen in Produkte, die immer mehr wie Treibsand wirken.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass nicht viele große Banken in den ersten Monaten des Jahres 2008 zusammenbrechen werden. Es ist schwer, dem Schluss zu entgehen, dass auch viele Hedgefonds in die Luft gehen werden, wenn man die Unlauterkeit der Positionen der Gegenparteien bedenkt, ganz zu schweigen von der Zerbrechlichkeit der Anleihen-Rückversicherer.

Doch der Tod von mehr als einigen wenigen Hedgefonds könnte leicht das gesamte weltweite Finanzsystem in Unruhe versetzen – und das bedeutet eine Phase des destruktiven Chaos’ gefolgt von einer Reihe unterschiedlicher institutioneller Arrangements, mit unermesslichen Verlusten des eingebildeten Kapitalvermögens und großen Veränderungen im täglichen Leben.

Die Welt ist noch nie wirklich in einer ähnlichen Situation gewesen und es ist unmöglich vorherzusagen, wozu es führen könnte. Aber es besteht kein Zweifel, dass die amerikanische Öffentlichkeit in den Genuss eines künstlich hohen Lebensstandards gekommen ist, gemessen an dem Wert dessen, was wir tatsächlich herstellen – frittierte Hähnchen, Haarverlängerungen und die Flava Flav Show – die Folgerung liegt also auf der Hand.

Andere haben geschrieben (und ich stimme dem zu) dass das Jahr 2008 das Jahr sein wird, in dem das Thema des Ölgipfels nicht mehr nur bei der amerikanischen Politik an vorderster Front steht, sondern auch die Klimaerwärmung als die unmittelbarste Bedrohung für den modernen Lebensstil verdrängen wird.

Es gibt allen Grund, davon auszugehen, dass die Welt am Punkt des absoluten Produktionsgipfels angekommen ist – und einige Statistiker gehen sogar davon aus, dass der genaue Moment bereits der Monat Juli im Jahr 2006 war. Seither sind wenige neue und entscheidende Geschichten aufgetaucht, die es uns erlauben zu verstehen, was da draußen passiert, in der weltweiten Ölszene.

Eine Geschichte ist, dass nur die „Zerstörung von Nachfrage“ bei den ärmsten Nationen der Welt dazu geführt hat, dass die Ölmärkte unter den OECD-Staaten und den wachsenden asiatischen Mitspielern „normal“ gelaufen ist. Und dennoch, Öl, ausgezeichnet in Dollar, hat sich im Jahr 2007 mehr als verdoppelt. Es bleibt abzuwarten, ob die Zerstörung der Nachfrage in der kippeligen amerikanischen Wirtschaft – mit den lahm gelegten Bauunternehmen – dazu führen wird, dass der Ölpreis daran gehindert wird, in die noch nicht in den Charts verzeichneten Bereich zu springen, die deutlich jenseits der 100 Dollar pro Barrel liegen. Doch momentan wirken noch zwei weitere Kräfte.

Das eine ist das Problem der wachsenden Ölexporte, die bald in eine Krise geraten werden. Es scheint heute so, als würden die Exporte in Nationen, die einen Überschuss an Öl zu verkaufen haben, noch schneller fallen, als die Produktion zurückgeht. Warum? Weil sie einen größeren Teil ihres eigenen Öls verwenden. Das Bevölkerungswachstum ist stabil. Die Saudi-Araber bauen die größte Aluminiumhütte weltweit und viele Chemiefabriken. Das verlangt eine Menge Öl. Russland, ein weiterer wichtiger Exporteur, erlebte im Jahr 2007 einen Anstieg der Autoverkäufe um 50 Prozent.

Mexiko erschöpft seine Vorräte so schnell, und verwendet einen so großen Anteil des eigenen Öls, dass das Land innerhalb von nur drei Jahren ganz aus dem Exportgeschäft heraus sein könnte. Das werden für die USA schlechte Nachrichten sein, da Mexiko zusammen mit Saudi Arabien Amerikas zweite führende Ölimportquelle darstellt. Bedenken Sie, die USA importieren heute drei Viertel des verwendeten Öls.


Fazit: Die Finanz-/Bankenkrise sprengt alle Dimensionen, ist aber noch harmlos in Relation zu dem, was die Menschheit in Bezug auf den z.Z. real stattfindenden Ölgipfel erwartet
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.271.353 von EthanLightheart am 05.02.08 13:39:12Gold ist ein kleiner, aber in Bezug auf unsere Investitionsmöglichkeiten zum Kapitalerhalt wichtiger Teilaspekt dieser Fundamentalkrisen und nur die Wahrnehmung dieser Probleme ermöglicht relevante Prognosen für die weitere Goldpreisentwicklung
Und inwiefern passt das hier rein? Überhaupt keine Folgerung im Bezug auf Gold! Das gehört wirklich nicht hier rein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.271.467 von Algol am 05.02.08 13:49:06Dann sollen aber auch Bezüge zu Gold hergestellt werde, und solche Informationen nicht einfach in den luftleeren Raum gestellt werden, dafür gibts nämlich andere Threads.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.271.471 von EthanLightheart am 05.02.08 13:49:34das gehört zu 100% hier rein.
scheuklappen ab, links und rechts schauen.
gold ist kein von allem losgelöstes element - am goldpreis zupfen hundert faktoren ... und höhere mächte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.271.487 von EthanLightheart am 05.02.08 13:51:43die bezüge sind - verfolgt man die diskussion schon länger - völlig offensichtlich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.271.493 von casameki am 05.02.08 13:52:16Verbunden mit einer Prognose gehört es rein ja, so wie's steht nicht , nein. Diese Informationen kann man auch aus Threads beziehen, wo sie hingehören. Ein einfaches Zitieren von Informationen ohne Erklärung im Bezug auf Gold hilft genausoviel, wie wenn mans im besagten Thread oder einer Zeitung nachlesen würde.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.167.311 von 5Sao am 25.01.08 12:34:36Hallo,

sehr informative Diskussion hier. Aber das hilf wenig

Ob Inflation, Deflation, Wann, Wie, Wo wird kommen ? Zeigt uns der markt, der hat immer recht.
Die Markt Aktivitäten haben, würden, werden alle Fakten discountiert.

die Topziel @ 947 hat 10 USD gefehlt, aber bei 937 ist auch okey, weil hier geht um langfristig prognose.

1) ich bin in der meinung das GOlD noch einweile in Range 850 bis 940 tendieren wird
2) und dann final bottom bei 700 herum, maximum 680
3) dann neu TOP @ 1150-1250

I # Langfristig Chart zeigt das wir etwas bei aktien markt korrigieren, und dann final letze bullmarkt vor uns haben. Oil wird wahrscheinlich bei 150 - 180 Toppen
II Dann wird überall crashen, am ende Deflation szenario eintreten
---> Aber wahrscheinlich GOLD wird trotz Deflation steigen, GOLD OIL ratio ca 25-30 im Augen behalten, zur zeit 10. Z.B Oil @ 50 dann vielleicht Gold 1250 - 1500 oder so. Silver dagegen zusammen mit all andere Industrie Metal fallen, die Asiaten mögen sowieso keine Silver, nur Spekulanten aus den Westen.

Diese Deflation Phase dauert vielleicht 15 Jahren, Aktien markt wird hoch runter 100% Range tendiert, gut für trading, nicht für investing. Da nach wird GOLD CRASH geben, und Finanzwelt fangt neu an

Es war nur mein CHARTS, alle andere kenne ich nicht, und will auch nicht davon hören, das mach nur verwirrung
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.271.467 von Algol am 05.02.08 13:49:06:)
stimme 100% zu! nur wenn man ganzen zusammenhang der heutige krise versteht, kann man auch die goldpreisbewegungen vorstellen&handeln.

obwohl da (gründe und lösungen) unterscheiden sich unsere meinungen:):)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.271.525 von EthanLightheart am 05.02.08 13:54:49es bleibt dir überlassen hier mitzulesen. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.271.353 von EthanLightheart am 05.02.08 13:39:12Nun, um den Goldpreis zu kolportieren, ist die Gesamtgemengelage schon wichtig, oder nicht? ;)
Und auch zum Gold wurde ja einiges, auch von mir, gesagt ...

Müßig darüber hinaus zu spekulieren, ob zB. kfr. und auch mfr. Supports angesichts zwanghafter Exekutionen und auch etwaigen Manipulationen halten oder nicht. Nicht zuletzt aufgrund des jeweiligen Umsatzvolumens im NYMEX-Goldfuture ist das 850er markttechnisch eine mfr. und das 720er Niveau eine lfr. relevante Unterstützung, wobei aber die gesamte Zone dazwischen umsatzstark ist (mit idealer Ausdünnung wöhrend der 850er Konsolidierung im Dez.), und woraus sich wiederum eine Trendstärke resp. markt- bzw. charttechnische Unterlegung fundamentaler (hergeleiteter) Aussagen hinsichtlich inflatorischer Tendenzen herleiten lässt (auch die von @Algol noch eingebrachte Ölfrage ist wohl eher geeignet, ein Inflations- bzw. Stagflationsszenario zu bestätigen).
Die aktuelle, faktisch widerstandslose Bewegung ist im übrigen sicher auch einer kfr. Überkauftheit (wegen des SA-Stromausfalls) geschuldet; auch Goldanleger sind schließlich lernfähig und greifen nun auch nicht mehr so schnell wie früher in fallen gelassene Messer, *g*
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.271.550 von 5Sao am 05.02.08 13:57:08Hallo Sao, könntest Du zu 1,2,3.. eine grobe Zeitangabe machen!?
Ich meine, so wu Du es siehst.
Danke
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.271.875 von investival am 05.02.08 14:26:00qte
auch Goldanleger sind schließlich lernfähig und greifen nun auch nicht mehr so schnell wie früher in fallen gelassene Messer
unqte

:)na ja, einige schon (greifen). sonst würde der kurs gleich bei 850 landen
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.272.105 von alexl1973 am 05.02.08 14:44:28Sicher; deshalb mein > *g* <
Gold zieht halt auch ängstliche und damit zittrige Anleger an, da dauerts mit dem Lernen schonmal. Andererseits sind die, sagen wir mal freundlich: -smarten Anleger da, wie bedeutet, bisher kaum vertreten; das verzögert oder verkürzt bisweilen gewisse Bewegungen auch etwas.

Ich sehe Gold übrigens auch nicht als einen Problemlöser (höchstens als eine psychologische Stütze hinsichtlich des USD), sondern nur als ein relativ als auch im (zunehmend problematischen) Produktionskontext bisher immer noch preisdeflationiertes Investvehikel, geeignet freilich nichtmal für SEHR viele Anleger, *g*
was anderes, was ist der grund wieso der dollar heute so steigt,
der ISM-dienstleistungsindex war ja extrem schlecht, das heißt weitere zinssenkungen und der dollar müßte daher fallen????
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.273.374 von kaalex am 05.02.08 16:09:22mich wundert es überhaupt nicht.
lies bitte noch mal unsere diskussion mit Investival.
dann wird es Dir klar.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.273.406 von alexl1973 am 05.02.08 16:11:55mir ist nix klar!!!!!!!!!!
...weil gold fällt ist sicher nicht der grund!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.271.550 von 5Sao am 05.02.08 13:57:08Hallo,

ich bin seit längerem stiller Mitleser in diesem Super-Thread und möchte erst mal allen Schreibern danken.

@ 5Sao:
deine klare Aussagen geben mir oftmals wertvolle Anregungen. Danke!
Allerdings möchte ich einen Hinweis geben zu

"Silver dagegen zusammen mit all andere Industrie Metal fallen, die Asiaten mögen sowieso keine Silver,..."

Ein sehr guter Artikel
http://news.silverseek.com/SilverSeek/1201716676.php

beschreibt die überragende Bedeutung von Silber für China:

Auszug:
"For a better understanding of the Chinese silver picture you have to know a little background of the role of silver in China. The facts are as follows. China has been on a silver standard since time immemorial. China stayed on the silver standard after other trading nations of the world demonetized silver and embraced the gold standard at the end of the 19th century. China’s external trade was insignificant, but the volume of silver currency for domestic use must have been enormous. In addition, there was an avalanche of silver from abroad raining on China. As the silver price fell over 75 percent from $1.29 in 1873 to $0.25 by 1932 (with a brief spike back to $1.29 at the end of World War I), other governments were dumping silver on China mercilessly. China was the only country on the silver standard and the Chinese central bank had to take all the silver offered to it at a fixed price. This situation lasted right up to 1949 when the Communists took over the government. In fact, several Western historians blame the Communist victory on the unprecedented silver inflation that Western governments inflicted on the Chinese economy by their insane silver dumping policy before World War II.

Nobody knows how much silver the Chinese Communists found in bank vaults and in the safe deposit boxes of Chinese merchants who fled the country, when they took over the mainland. Nobody knows how much silver is still hidden in the mattresses of Chinese peasants. The amounts must be enormous. The best estimate is that most of that silver has never been consumed and still exists in monetary form. China’s primitive economy under Mao was in no position to put that silver to industrial use. All that silver is now at the disposal of the Chinese government that could easily buy up silver coins scattered around the cities and in the countryside, at the present rising price of silver..."

In dem Artikel wird weiterhin vermutet/spekuliert, wie die Chinesen den Silbermarkt und den Silberpreis unter Kontrolle halten könnten.

Und das klingt mir nicht danach, dass Silber einfach so abstürzen könnte.

Sehr lesenswert!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.273.867 von kaalex am 05.02.08 16:42:13Also, @alexI ists ja egal, warum ... Mir eigentlich auch, *g*
- Ich schrieb von Repatriierungen klammer US-Adressen; @alexI schrieb zuvor von Kapitalproblemen besagter US-Adressen ... ;)
Und dann gibts noch die kfr. Spekulanten und Techniker an den Deisenmärkten (und sicher auch an den Gold- und Silbermärkten); die sehen seit letzten Do.: Die 1,50 zuletzt zum 3. Mal nicht geschafft ...
Allerdings wirds spätestens um 1,44 vice versa spannend, analog beim Gold, dann vielleicht bei gut 850. Im direkten Vgl. sieht Gold zuletzt besser aus als der EUR/USD; was Wunder auch, :D

@alexI1973,

btw, auch wenns einigen vielleicht wieder nicht passt, etwas aus der hiesigen Unternehmenslandschaft, kontra Deflation:
Es ist davon auszugehen, dass die Konjunktur für Investitionsgüter trotz Bankenkrise weltweit stabil bleibt.
Das sagt heute RENK; zwar kein großer, aber ein etablierter wie seit vielen Jahren erfolgreicher weltmarktführender Investitionsgüterhersteller.
Und ob der komplette SIEMENS-Vorstand zuletzt für mehrere Mio SIE-Aktien aus Anlagenotstand kaufte, ebenso der KRONES-Eigner KRN, ebenso der DOUGLAS- ...? Naja, vielleicht sind ihnen ja doch nur die Zinsen in EUR zu niedrig, :D;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.274.659 von investival am 05.02.08 17:40:26ehrlich gesagt, gold wundert mich auch. und noch mehr öl.
wenn wir bereits in eine recession sind, soll öl nicht über 60 gehandelt werden.
wahrscheinlich gibt es doch was in Deinen aussagen.
oder die rohstoff-händler schwer vom begriff sind :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.274.944 von alexl1973 am 05.02.08 18:03:04Ich wage mich mal mit einer Behauptung weit aus dem Fenster.
Vielleicht haben wir es seit einiger Zeit gar nicht mit steigenden Rohstoffpreisen, sondern mit einem Verfall des USD zu tun. Ich nenne es mal den inneren Wert des USD, den einige Marktteilnehmer nicht vom USD-Kurs abhängig machen. Man nehme nur als Beispiel Venezuela als Exporter von Erdöl.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.275.193 von martinsgarten am 05.02.08 18:22:12...ist nichts neues das ein schwacher dollar für steigende rohstoffpreise steht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.275.193 von martinsgarten am 05.02.08 18:22:12nein, wir haben eindeutig rohstoff hausse in all währungen, wegen abwertung prozess trifft usd besondert hart
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.275.545 von 5Sao am 05.02.08 18:50:27mit 90% aufwertung gegen USD, AUD ist die best performance gegen alle währungen.

aber oil hat sich verzehnfach von 9 - 10 auf 90- 100, gold über 360% anstieg von 250 auf 937
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.269.474 von martinsgarten am 05.02.08 10:49:00Richtig.
In 2004 wäre der Euro wohl gleich auf die 1,60 USD geschossen.
Die Masse ist aber sehr homogen und es gibt Marktkräfte (vor allem auch in Europa) die dagegen halten.
Z.b Unternehmen als auch vor allem Zentralbanken denn man erinnere sich an trichets Worte das man Intervenieren wird,falls notwendig um den Euro zu stabilisieren.
Gemeint sind damit bestimmt keine Zinssenkungen gleichwohl die EZB wohl sehr bald dazu gezwungen sein wird.Möglw. noch im ersten Halbjahr.
Die Masse passt sich den Bewegungen an,es gibt programmhandel (siehe letzter Einbruch im DAX) war schon sehr verblüffend zu sehen wie es gleich weiter abwärts ging als charttechnisch wichtige Marken genommen wurden.Es sind nicht wenige Fondsmanager und vor allem Hedge Fonds die nach diesem,sagen wir mal Programmhandel gezwungen sind Positionen zu liquidieren.
Wichtig ist vor allem die Marktnähe zu spüren,wie der Hase läuft.Es ist nicht einmal so wichtig zu wissen warum der Hase gerade so läuft!
Derzeitig herrscht das pure Chaos an den Märkten,ein Gemisch aus starken Daten aus Europa,starken Daten aus China (9,8% sind enorm) dem asiatischen Raum insgesammt als auch Indien.
Wer schwächelt,das sind die USA!
Im übrigen denke ich auch das es deflationär enden wird,allerdings noch nicht in 2008 und auch ebenso wenig in 2009.
Ab 2010 wird es brennzlig werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.275.941 von HarmonicDrive am 05.02.08 19:24:21Kleiner Anhang noch:

Man sieht an den Aktienmärkten als auch am Gold Markt das Gerüchte gut für heftige Kursausschläge sind.
Gut für starke Ausschläge nach beiden Seiten,Up and Down!
Das letzte Mal habe ich das so zum Ende des Millenium Bubbles erleben dürfen.
Zugegeben,überwiegend in den Indices.
Also zwischen 2000 und 2001.
Die Situation an den Märkten ist jedoch bis auf die USA stabil.
Man siehe sich MAN heute an!
Bestes Ergebnis aller Zeiten,die Aktie gibt ab weil die Anleger davon ausgehen das die Rezession in den USA den Rest der Welt mit runter ziehen wird und es einen Crash ala 2000/2001 geben wird.
Ich pers,. gehe davon nicht aus,gleichwohl ich davon ausgehe,das es genau aus diesem Grund noch richtig rappeln wird in der Kiste!
Die letzten lows noch mal getestet vieleicht sogar unterboten werden.


Die ganzen Verwerfungen am Internamrket,also überweigend Währungen,Zinsen (Bondmärkte) - Rohstoffmärkte bauen zu einem nicht unerheblichen Teil eben genau auf diesen USD Kollpas auf!
Auf die Schuldenexzesse der USA!

Genannt seien zwei:

-Handelsbilanzdefizit

-Staatshaushalt/Ausgaben zum GDP

Ich gehe davon aus,das die Demokraten für Schuldenabau stehen.
Sollte also Obama oder Hillary als Präsident gewählt werden gehe ich davon aus,ganz so wie die Amerikaner nun einmal sind,werden diese dann den anderen Part ins Rollen bringen.
Presse,Propaganda alles wird dann den zukünftigen Präsidenten stützen!
Man liest dann nix anders mehr!
Also den Turnaround im Schuldenexzess,der Zenit findet imho aktuell statt.

Jörg
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.271.550 von 5Sao am 05.02.08 13:57:08Hi 5sao

Ich gehe von 850 USD aus.

Zeitziel:

Diese Konsolidierung"

Dieses Mal bin ich nicht so bearish wie sonst.
700-680 USD sehe ich aktuell nicht.

Bleibt auch abzuwarten wie sich das alles noch entlädt?

Geht es abwärts in den Märkten wird Liquidität entzogen.
Heute sieht es auch nicht so gut aus...... im DAX:cool:

Es gibt bald Zeit einen neuen Thread ins leben zu rufen weil die 1000 USD für mich nicht mehr "rein imaginär" sind!


Viele Grüsse,


Jörg
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.276.707 von HarmonicDrive am 05.02.08 20:20:36Hi 5sao


Sehe die Marke natürlich im Chart:cool:

Glaube aber nicht das sie vor ereichen der 1000 USD erreicht wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.275.193 von martinsgarten am 05.02.08 18:22:12Der Ölpreis ist in Verhältnis zu Gold nicht wesentlich gestiegen, aber im Verhältnis zu (fast?) allen Papierwährungen.
Dagegen ist der Dow z.B. im Verhältnis zu Gold gefallen, ebenso der Dax, obwohl diese in Papiergeld ein Plus ausweisen. Und diese Entwicklung wird weiter gehen.
Die einzig preisstabile Währung ist Gold.
Was wir beim Dollar gestern und heute gesehen haben, waren reine Stützungsmaßnahmen, wie sie schon öfter vorkamen.
Alle anderen Erklärungen sind für mich unlogisch.
Ladies und Jungs

ganz einfache frage&aussage:
die meiste von euch sind long gold. wenn ich long wäre und gesehen hätten dass Ben die zinsen um 1,25% gesenkt hat und als reaktion gold sich um ca. 40 $ sich verbilligt hat, das würde mich zumindest auf ernste gedanken bringen, wenn nicht sagen erschrecken.

PS. da ich short bin, macht es mich ehe ruhiger, obwohl ich auch meine sorgen um gold hab.
Guten abend zusammen,

sooo viele interessante Beiträge, ist ja toll! :)
Also an alle vielen Dank, dass hier das Lesen lohnt.

Ich gehe momentan in Arbeit unter, daher nur ein kurzer Gruß. Nach der ganzen Vorarbeit läuft es ja nun endlich in die erwartete Richtung, Dollar rauf und Gold runter, da schaue ich nun mal entspannt zu.

Ein kleiner Beitrag aber dennoch: Jemand sagte hier, dass der steigende Dollar auch mit den Präsidentschaftswahlen in den USA zu tun haben könne. In der Tat! Ich halte das auch für gut möglich. Dieser Wahlkampf scheint die größte Materialschlacht aller Zeiten zu sein, und heute war Vorwahl-Marathon. Nach Spenden steht es 317 zu 265 Millionen Dollar für die Demokraten.

Aber das nur nebenbei. Eigentlich gehe ich davon aus, dass die Kurse die Nachrichten machen und nicht umgekehrt, oute mich also als "chartgläubig".;) Na ja, ob der Euro ein Triple-Top macht und das Gold mit herunter zieht oder ob er doch nach oben ausbricht, vermag ich dennoch nicht zu sagen. Im Gold versucht man, den kurzfristigen Aufwärtstrend seit Mitte November zu halten, ist für mich ganz offensichtlich heute das "Thema" gewesen, weshalb es erstmal um die 890 pendelt. Kann aber kommen wie im Dow und Dax, das war meine Ausgangsthese vor gut zwei Wochen, als ich über die zart ansteigende Gold-Vola stolperte und das hier postete in Erwartung einer baldigen Korrektur. Und ich werde das Gefühl nicht los, dass die allgemeinen Verwerfungen im Markt auch im "sicheren Hafen" für Unruhe sorgen könnten.

Immerhin haben wir jetzt wieder eine nette und konstruktive Unterhaltung.;)

Zum Schluss daher einen herzlichen Gruß an meinen alten Mitstreiter investival! :) Du bist ja immer sehr gemäßigt und bewahrst Dir mit dem Screen quer durch alle Märkte den Sinn für die Realitäten. Und hast uns kurz nach der Jahrtausendwende vor dem Schlafsack unter der Brücke bewahrt :laugh: Ein herzliches *wink...;)

Dann schaun wir mal, was die Asiaten so denken und ob sie fröhlich Einstiegskurse sehen. Ich persönlich halte den Chart für angeschlagen und denke, dass es das noch nicht war. Bin daher nach wie vor mit drei gestaffelten Positionen short. But who knows.

Gute Nacht
cabinda
Na gut Alex - die Reaktion des Goldpreis auf die Zinsentscheidung von Helikopter war ein Anstieg auf etwa 935$, die Reaktion auf einen Stützungsverkauf aus Europa war ein Abstieg um etwa 40$ - das war doch aber zu erwarten, oder?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.279.043 von Baufreiheit am 05.02.08 23:48:20qte
Stützungsverkauf aus Europa
unqte

was?! wieder verschwörungstheorien? glaub nicht.
euro auch? oder besser gesagt $ goes up. guck Dir doch den $ index an.

vor der senkung waren wir bei ca. 867. jetzt bei 889. also 2$ up. ist es das was alle von 1,25% erwartet haben? come on, das ist doch ein witz.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.279.109 von alexl1973 am 05.02.08 23:57:41meinte 20$ up.
Hallo alexl,

halte ich auch für Quark solche Gerüchte von wegen Stützungsverkäufe aus Europa. Habe den Euro-USD-Chart schon Mitte letzter Woche gepostet mit Ziel 1,435/1,44. Nachrichten finden sich dann immer, die passen. Und unter den Goldbugs hat man als Trader eigentlich sowieso nix verloren, weil da angeblich "alles anders" ist und es sowieso immer nur rauf geht ("preisstabil").;) Deshalb bin ich ja auch so vorsichtig, weil ich ein Überschießen der Spekulation nie ausschließe.
Woher habt ihr Shorter immer noch Geld zum Spekulieren? Bei den vielen falschen Prognosen der Vergangenheit müsst ihr eigentlich schon lange pleite sein.

Eigentlich sollte es da nur noch zum posten im Forum langen...
Morgen wird es wohl blutrot an den Märkten.

Hier ein nettes Filmchen zum Geldsystem:

http://www.nuoviso.de/filmeDetail_moneydept.htm

Zeigt ganz nett, das es ohne kontinuierliche Kreditexpansion nicht geht.

Was hätten die USA dann noch für Optionen um einen wirtschaftlichen Kollaps zu vermeiden?
Der Staat macht nochmal massiv Schulden?


Grüße,
mh
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.279.319 von realex am 06.02.08 00:40:18hi realex,

zum Markt habe ich von Dir noch nicht viel gelesen.;) Außer Glauben und "Nadeschda".

Und mehr tun als einen Tradingplan mit detaillierten Staffelkäufen veröffentlichen, der auch umgesetzt wurde und natürlich gut im Plus ist, kann ich auch nicht. Wozu sollte ich mir die Mühe wohl sonst machen bei 50-Stunden-Bürowoche und Family. Soll sich halt jeder selbst eine Meinung bilden.
Was für ein schön-schauriger Name in einer Überschrift.

Droht die "Mutter aller Finanzkrisen"?

Ergooglt unter:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27208/1.html
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.279.395 von nobum1 am 06.02.08 01:27:07das interessante aus dem Artikel und sicher auch das was beim USD gerade passiert.

...verstärkte internationale Kooperation im Krisenfall dürfte vermutlich eher umgesetzt werden können, wie die erfolgreichen Kooperationen der Notenbanken vor Weihnachten gezeigt haben. Ob es für die Europäische Zentralbank (EZB) aber sinnvoll sein wird, einen weiteren Euro-Anstieg etwa mit Dollar-Stützungskäufen zu behindern, muss sich erst herausstellen. Schließlich brächte sich die EZB, wenn sie denn begänne, die US-Defizite zu finanzieren, in das selbe Dilemma, in dem sich jetzt die asiatischen Notenbanken befinden
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.279.849 von martinsgarten am 06.02.08 08:33:53die (EZB) sollen sich lieber sorgen machen, wer die Euro stützungskäufen demnächst macht :D:D:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.279.939 von alexl1973 am 06.02.08 08:49:12ich warte jetzt förmlich darauf, das die EZB einknickt und die Zinsen senkt. Beim USD greift sie meiner Meinung nach gerade wieder ein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.279.395 von nobum1 am 06.02.08 01:27:07zu droht die "Mutter aller Finanzkrisen"?

Ich finde den vorgeschlagenen Weg praktikabel und möglich.

Dies setzt aber voraus das gleichbereichigte Partner eine Lösung ausarbeiten

USA
CHINA
EUROPA (Wer in Europa GB? F? D? EU?)
ARABIEN (Wer da ???)
JAPAN
RUSSLAND
INDIEN

das seh ich erstmal nicht (leider)
Die USA lebt relativ gut (trotz 700 Mrd. Defizit/a),
und sind zu hochnäsig

Europa, Ölstaaten können nicht mit einer Stimme sprechen

Russland ist auf dem EGO Tripp



Da kann ich mir nicht vorstellen,das das klappt!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.279.999 von goetzuwe am 06.02.08 08:56:54Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass z.B Russland den Komapatienten USA künstlich beatmet. Die werden sich in den Sessel setzen und zuschauen. Vereinfacht - das Mitleid wird sich in Grenzen halten. Und ich kann es sogar verstehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.279.198 von cabinda am 06.02.08 00:11:38Ich wollte damit auch nicht sagen, dass man in Europa unbedingt versucht die Amis zu stützen - es gibt ja gerade ne Menge eigene Baustellen.
*wink* zurück an cabinda, die Mutter der legendär-gehaltvollen 'Märkte'-Threads: Danke für die Blumen, :) Nun ja, letzendlich waren es da auch nur ein paar Gedanken, die ich mit anderen, eben auch mit Dir, teilte, et vice versa!

@alexI1973,

> wenn wir bereits in eine recession sind, soll öl nicht über 60 gehandelt werden. <
Sind wir(!) aber nicht. Erstmal sind die USA dran, per definitionem [:D] aber auch erst nach 2 Minusquartalen (Q4.06 = +0,6 %).

ad #6520:
Warum sollten (mich) -5 % im POG nach einer (im Future) durchweg umsatzgestützten Avance seit Bens offener Inflationspolitik um 30 % und einer solchen bereits gesehenen Korrektur am alten ATH beunruhigen, zumal im Zuge offensichtlicher Repatriierungen mit entsprechender USD-Stärke, die wiederum Au-Spekulanten mit dem ja immer noch kfr. greifenden Korrelationsargument verkaufen lässt, auch angesichts kfr. Überkauftheit wie vor letzter Korrektur im Nov.?
Und technisch wird es ohnehin erst bei 860 kritisch, und da Chartlinien keine Staatsgrenzen sind und die klassische Charttechnik für zuverlässige Aussagen auch 2-3 % Marge beansprucht, kann man da auch das mfr. relvante 850er Niveau nennen.

Da ist es eigentlich auch egal, wer den vom Nov. 07 nun wiederholten POG-Einbruch lanciert hat. Entscheidender für die mfr. POG-Entwicklung ist vielmehr die Frage, ob wir (auch) im POG noch Exekutionen zu erwarten haben, resp. inwieweit die (bei 850) aufgefangen werden.

Naja, und Stützungskäufen seitens der EZB in punkto USD mag ich auch keine Glauben schenken ... Da ist mir die Repatriierungsthese weitaus schlüssiger. Dann wirklich schon eher Au-Leerverkäufe, sehe ich die letzen beiden Intradaycharts und die Eindeckung gerade.
Will Stützung indes nicht grundsätzlich ausschließen, sehe sowas jedenfalls vor einer EZB-Zinssenkung, freilich nur mit kfr. psychologischer Wirkung. Sinnvoll wäre dies nach Lage der Dinge aber erst bei einem erneuten Lauf bei 1,48f.

---
Zu dem Heise-Artikel:
Ja, warum sollten die Chinesen sich auf westliche Finanzvehikel einlassen, wo sie es quasi selbst in der Hand haben, was mit dem USD passiert ... Und wenn von ihnen ohnehin ein 10-15%iger Beitrag erwartet wird, können sie den auch über die Finanzmärkte »ertragen«, im Wissen, dass irgendwann die EUR-Länder was machen werden. Die chinesischen Interventionen kosten die Chinesen im Prinzip nichts; sie erhalten ja Zinsen auf ihre USD-Anlagen.
In US-Aktien können sie im übrigen auch direkt investieren. Aber warum sollten sich sich auf, zudem relativ teure US-Aktien, überhaupt derart festlegen, auch wo ihnen da Mitspracherechte von vornherein verweigert werden?
Dass sich durch die SDRs die internationale Geldmenge nicht erhöht, ist im übrigen doch nur »pro forma« und zeugt von der eigentlichen Absicht des Autors, nämlich den Markt außer Kraft setzen zu wollen. Immerhin würden US-Aktien damit relativ (noch) höher bewertet sprich noch stärker preisinflationiert sein.

Nein, die USA, werden wie Anf. der 80er nach Ausklang der 2. Ölkrise um Zinserhöhungen nach Ausklang dieser Krise nicht umhin kommen, sprich sie werden sich an andere Wachstumsraten und Margen zu gewöhnen haben resp. diese dann wirklich verdienen müssen. Die US-Unternehmen sind dafür finanziell heute immerhin besser aufgestellt als vor 5 Jahren. Sie werden sich (wieder) neu erfinden müssen: Weg von Konsum, hin zu Innovation, nicht zuletzt iSd. Ressourcenschonung.
:D Hallo was sagt euer Gefühl? Sehen wir noch vor Ostern die magischen
$ 1000,-??
Danke im voraus.
:cool:midi-p13
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.284.881 von midi-p13 am 06.02.08 15:50:06may be..
not
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.284.881 von midi-p13 am 06.02.08 15:50:06Meiner Ansicht nach erst nach kräftiger Korrektur. Vola steigt aktuell. Daten für 2007: März/April Hoch bei 25.63, Juli 10.52, Dezember um 25, akt. knapp 22.50. Zum Vergleich: Im Juni 06 37.97, da gab es die letzte größere Korrektur.

Habe Puts nach Gewinnmitnahmen gerade wieder aufgestockt. Ich denke, dass der Euro/USD zwar bei 1,46 ganz guten Widerstand hat und erstmal konsolidiert bzw. rebounded. In anderen Währungen deutet sich aus meiner Sicht ein weiter steigender Dollar an. Devisen beobachte ich aber nur am Rande und überlasse das Feld gerne anderen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.287.644 von cabinda am 06.02.08 19:06:54Damit es keiner missversteht: Alles zur Vola und zu aktueller Positionierung bezieht sich auf Gold.
Hier noch ein recht interessanter Link, wie ich finde, wenn auch schon vom 28.1. Einschätzung /Signale basieren auf COT-Daten. Achtung, Titel der Roslin-Analyse bezieht sich auf Stocks! Amex Gold Bugs heute -3,16 und PHLX Gold -3,89%. Also ziemlich große Divergenz zum heutigen Rebound bei Gold.

http://www.kitco.com/ind/roslin/jan282008.html

Auszug:

In the past two weeks, their net position as a percentage of the total open interest has fallen to a historic extreme of bearishness that has given me two consecutive bullish signals in my trading setup for gold stocks based on this data. The signals specifically are for my setup trading the HUI Gold Bugs Index and iShares Canadian S&P/TSX Global Gold Index Fund (XGD). This setup has been long since the May 8, 2007, COTs report, but now appears to be suggesting the bullish call has more legs. See more details in the table below.

Not so for my setup for gold itself, which is based on fading the large speculators in gold futures and options. This setup remains steadfastly bearish, but was stopped out of its position on Dec. 28. The stop was hit after gold went more than 12 percent against the signal entry point—which was the previous largest maximum drawdown for this setup. The fact that this happened suggests gold’s current ramp-up is witnessing a rare statistical “fat tail” or blow-off. Such wild episodes can continue for who-knows-how-long, and caution should prevail: If you can time the top, you’re laughing; but for too many others drawn into the speculative mania, these events often end in tears!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.288.006 von cabinda am 06.02.08 19:35:08amex + 10,31

o.k. ich muss zum Elternabend und die Daten zum Amex waren von heute 11.00 h.

Als Entschuldigung und Service stelle ich die Vola vom Amex Gold Bugs rein und wäre gespannt, morgen zu lesen, was ihr dazu und zu den Divergenzen meint.
LG cabinda

[/url]


p.s. im ersten Posting heute soll es natürlich Unterstützung heißen, nicht Widerstand... hoffentlich war's klar aus dem Zusammenhang.
Hier ist sehr interessante kommentar zu aktuelle lage von Blackswantrading.http://www.blackswantrading.com/files/99369f29c527913/bsccc0…
Normallerweise ich lese diese jungs für forex infos.
Es betrifft gold insofern dass kommende rückflüß des kapitals in liqiditätszentrum den preis von allen spekulativen medien wie gold & öl beinflussen wird.

Ich kann schon vorhersehen, dass einige hier das als beleidigung für gold finden (spekulative medie). aber in grunde genommen gold ist nichts anderes als spekulation pur. es hat sehr wenig nutzlichen wert (zähne und eventuell ehering, wenn es nützlich ist:), ein bisschen in elektronik), zahlt keine zinsen. man kauft das und hofft dass demnächst ein "greater fool" es zu höheren preis kauft. Jetz lauft diese spekulation auf hoch touren. Die frage ist, wann kommt der letzte "greater fool".
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.289.011 von alexl1973 am 06.02.08 21:01:18Guten Abend Alex,

Was ist mit einer Rolex Uhr, einem Gemälde, Diamanten usw... usw..

Was ist mit den Bill. USD die in den 30 Year Treasury rumliegen.
- Lieber Gold als das Zeug
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.289.613 von martinsgarten am 06.02.08 21:54:10Guten Abend Martin

diamanten sind kein gold.
rolex, gemälde etc. kann man als schmuck bezeichnen. In schlechten zeiten schmuck wird verkauft, um an cash zu kommen.
Was meinst Du mit Bill. USD? Die bringen mindestens zinsen.
Gold ist kein geld mehr in US&Europa. Nur ganz wenige (Schweiz) haben gold deckung.
Auch wenn Du physisches gold kaufst, spielst Du auch "greater fool" spiel. Du kaust billig (oder Du denkst so:)) und hoffst dass in zukunft teuer zu verkaufen.

Noch mal zu rolex - es kann kaum zu werterhaltung genutzt werden, wegen added value. versuch mal rolex zu kaufen und dann mit gewinn zu verkaufen. wenn du kein John Lennon bist, wird es schwer...:)
@cabinda,

da ich in Gold nicht spekuliere, sondern (seit längerem) zu einem relativ kleineren Teil anlege, kann ich zu diesen kfr. evtl. bedeutsamen Dingen wenig sagen. Aber mal über den Tellerrrand hinaus geblickt: Gold zeigt gegenüber allen Währungen mfr. Stärke, hat gerade sein Uralt-ATH überwunden und zuvor dort wie dazu eine breite Zone darunter einen guten Support gelegt – ich würde (außerhalb daytrading) sowas nicht shorten (allein schon wegen meiner Nerven, :D). Auch wenn ein Rücklauf auf 850 wahrscheinlich ist, so ist längst nicht ausgemacht, dass er gleich kommt (eben weil es bis zur 06er Vola noch hin ist). Shorts wären mE. erst dann erfolgversprechend(er), würde dieser Support weitgehend obsolet. Dahingehend im aktuellen Krisenszenario (solange die Zinsen sinken mit Geldentwertungs- sprich Inflationsindikation) eine Wahrscheinlichkeit zu mutmaßen, zumal hinsichtlich der breiten Unterstützungszone <850, fände ich verwegen.

Positive Korrelationen zwischen Gold und Minen mag es nun geben oder nicht – lange Zeit gab es die wegen stg. Kosten, Internproblemen und aus Währungsgründen allzu oft weniger. Was spricht bzw. spräche nun über den Tag hinaus dafür, dass sich das nachhaltig ändert ... (oder auch nicht, *g*): Goldminen haben lt. Ehrhardt/FinanzWoche zzt. Kostensteigerungen von roundabout 25 % pa., wohl kaum mit entscheidend negativer Indikation für die Zukunft (damit übrigens auch hinsichtlich des Goldpreises, will »man« nicht Preissprünge durch Produktionsrückgänge riskieren). Dh., POG muss erstmal +25 % pa. machen, damit eine Mine übers Jahr überhaupt mehr verdient (falls sie überhaupt verdient), also nachhaltig im Kurs steigen kann. Machte POG mehr, dann(!) könn(t)en die Minen POG klar outperformen, macht POG weniger, underperformen. [Was im übrigen im aktuellen Langfristtrendkontext nahelegt, eher physisches Gold oder ETF zu kaufen als Minen, will man eine explizite Goldanlage darstellen]
Ich denke also nicht, dass Minen zzt. eine relevante bzw. zuverlässige Indikatorfunktion haben.

@alexI1973,

abgesehen davon, dass die Zeitachse vor allem um die 90 etwas verwaschen ausschaut, *g*: may be – or not, ;)
Die Amis neigen bekanntlich zur Überzeichnung. Sie bekommen ihre Rezession, aber sie sind nicht mehr der Nabel der Welt.

Dass die Repatriierungen klammer US-Adressen temporär (auch auf Gold) deflationär wirken (können [über die vermeintliche Währungskorrelation]), bestreite ich nicht. Sie finanzieren in der Welt heute aber nicht mehr in der Quantität wie früher; das mit dem 'Center of global finance' [u[]stimmt so heute einfach nicht mehr[/u]. Die (Bilanz-)Summen mögen das ja per se widerlegen, aber da ist, wie wir sehen, eher nur noch viel Luft drin. Selbst Südamerika, vor 5 Jahren noch am US-(/IWF-)Tropf, darf heute, infolge der Rohstoffpreisentwicklungen, fast als eigenständig gelten. Von Asien und Russland, vor 10 Jahren am gleichen Abgrund, ganz zu schweigen. Und die Rohstoffpreise werden die Amis nun nicht mehr so einfach zurückholen können, wo woanders das Bestreben nach Besserung in jeder Hinsicht nachhaltig erwacht ist.

Warum sollten auch Nicht-US-Adressen also gerade jetzt das 'money back to the center' geben und darüber letztendlich ihre eigenen auf den Weg gebrachten Ökonomien ruinieren? Wahrscheinlicher ist doch, dass sie (weiterhin) möglichst minimalinvasiv rettend eingreifen, um den Kollaps via psychologischer Zeichensetzung zu vermeiden. Sie haben einfach nicht die Not besagter US-Adressen, warum also sollten sie?

Alles richtig, was Du zum Gold sagst – aber alles seit Jahrhunderten bekannt ... und immer noch nicht eingepreist? ;)
Und die Dinge wiederholen sich an den Märkten: Der letzte greater fool kommt zum Golde, wenn die Zinsen mehr als 0,25 % gedreht haben – wegen 'Inflationsgefahr', :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.289.716 von alexl1973 am 06.02.08 22:02:03Bill. USD - der Wert sämtlicher Anleihe dürfte im Bereich von Billionen liegen (Wert mal relativ betrachtet :))
Guten Abend alle zusammen.Mein Interresse auf Gold wurde geweckt:lick:
Neben zahlreiche Ölinvests wurde sich Gold in meinen Depot gut machen.Schliesslig steht uns eine goldige Zeit bevor.

Mfg
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.289.778 von investival am 06.02.08 22:07:15Shorts wären mE. erst dann erfolgversprechend(er), würde dieser Support weitgehend obsolet.
Und vielleicht, wenn die 06er Vola erreicht ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.289.778 von investival am 06.02.08 22:07:15:)
Ich denke Du unterschätz die amis. Globale wachstum und wohlstand des letzten 5 jahren ist zu grossem teil auf MEW (morgage equity withdrawals). und wird noch schneller kollabieren, als es gewachsen ist. übrigens zum öl (mein gestrige kommentar) - es sieht so aus, dass die ölhändler doch schwer vom begriff sind :), sie brauchen noch paar solche reports wie heute, um öl runter zu bringen. aber es kommt noch.
hab gestern gesagt bond traders - smart money, dann forex und dann equity - dumb money.
hab die commodities vergessen - die kommen nach equity :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.289.778 von investival am 06.02.08 22:07:15POG muss erstmal +25 % pa. machen, damit eine Mine übers Jahr überhaupt mehr verdient
Ist schon spät, sorry ... Stimmt natürlich so nicht, liegen die Kosten unter dem POG. 25 % auf 400 Kosten sind so natürlich nur gut 10 % auf 900 POG.
Wäre sonst auch zu schön, :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.289.778 von investival am 06.02.08 22:07:15@ investival
Du schreibst so kompliziert, dass nach relativ kurzer Zeit aufhört zu lesen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.289.993 von alexl1973 am 06.02.08 22:25:23Die Amis haben natürlich zum Weltwirtschaftswachstum von roundabout 5 % beigetragen. Sie haben es aber nicht allein getragen. Und sie haben es zunehmend weniger mitgetragen. Und sie werden weniger beitragen können.
Die 5 % sind (wahrscheinlich) obsolet. Das ist erstmal alles.

@nobum1,
wird wieder einfacher; versprochen, ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.290.693 von investival am 06.02.08 23:35:49die entschedung - wer recht hat in unsere diskussion wird sich noch bis zum sommer 08 entscheiden imho.
da bin ich drauf gespannt.:)
Hallo investival,

danke für Deine Antwort, insbesondere zum POG!

Hierzu noch kurz:

Auch wenn ein Rücklauf auf 850 wahrscheinlich ist, so ist längst nicht ausgemacht, dass er gleich kommt (eben weil es bis zur 06er Vola noch hin ist). Shorts wären mE. erst dann erfolgversprechend(er), würde dieser Support weitgehend obsolet

plus Nachtrag

Und vielleicht, wenn die 06er Vola erreicht ist.

Nee nee, also das ist mir klar zu spät! :D
Das wäre ja so, als wenn Du in den Expresszug einsteigst, wenn er schon in Paris ist und Dich wunderst, dass er nicht losfährt. Oder zurück...

Sollte die Vola mal wieder bei 35 ankommen, hätten wir vermutlich einen der seltenen Peaks bzw. Dips, wo man langfristig long gehen kann. Meine bescheidene Meinung.

Mir ist schon klar, dass der Rücklauf auf 850 nicht gleich kommt.;) Allerdings gehört es zu meiner Strategie, Daytrading- und Mittelfriststrategien miteinander zu verbinden (wg. Job). Deshalb schreibe ich auch nicht so gern in Trading-Threads. Die Jungs sind mir Feierabend-Trader zu schnell.;) Das heißt konkret, ich mache mir einen Plan für 6-8-Wochen und suche die Scheine auch danach aus, handele diese aber, wenn Zeit ist, durchaus wie ein Daytrader. Das Gute ist, ich kenne die Vehikel zum Szenario und ihr Verhalten dann ja schon recht gut durch langes Beobachten, und weiß, wann was billig oder teuer ist. So merke ich auch sofort, wie die Vola läuft, dafür brauche ich nicht mal den Chart.

Heute abend war mein Put extrem billig, obwohl eigentlich gar nix los war, ich kaufe ein paar und schon geht es runter im Gold.

Alles andere rings herum verfolge ich wie immer aus Interesse an der Sache und weil Börse mir eigentlich nur dann wirklich Spaß macht, wenn ich zum Trading auch noch den Hintergrund habe, der die Psychologie aus den Charts fundamental erklärt. Und ich glaube, das geht den meisten so. Geld verdienen ist eine Sache, Identifizierung ist der Spaß an der Sache, auch wenn man sie eigentlich nicht braucht.;) Es gibt auch Sicherheit, Durststrecken gelassen durchzustehen. Huhu @all, und das eben gilt für Short- wie für Long-Trader! :kiss:

@alexl

Deine Postings find ich spannend und sie sind für mich eine schöne Ergänzung zu dem, was mir so in den Charts auffällt.:)
Etwas input wie es eigentlich jeder von uns aus dem Arbeitsverhältnis heraus kennt:



Das polizeiliche Protokol von Jérôme Kerviel SC-Bank
Über das Resultat bin ich stolz – aber auch verblüfft»



Der Aktienhändler Jérôme Kerviel im Gespräch



Der 31-jährige Aktienhändler Jérôme Kerviel hat seiner Arbeitgeberin, der Bank Société Générale in Paris, einen Verlust von 4,9 Milliarden Euro beschert – und damit nicht nur die Finanzwelt verblüfft. Sein Vorgehen schilderte Kerviel vergangene Woche der französischen Finanzpolizei. Ein einem Auszug aus dem Einvernahmeprotokoll kommt zuerst er zu Wort, dann stellen die Behörden Fragen. ...



Übersetzung: Oliver Heinemann



Ich bin im August 2000 in die Société Générale eingetreten, als Beauftragter des Middle Office; diese Funktion habe ich während der zweiten Jahreshälfte 2002 aufgegeben. Damals hat man mir vorgeschlagen, zum Assistant Trader aufzusteigen, dessen Aufgabe darin besteht, dem Händler als Sekretär zur Seite zu stehen. Während der zweiten Jahreshälfte 2004 wurde ich als Assistent einer Abteilung zugewiesen. Da ich in einer Reihe mit den Händlern sass, begann ich mich mehr und mehr fürs Trading zu interessieren. Ab Anfang 2005 wurde ich offiziell als Händler eingesetzt, ein Posten, den ich bis letzte Woche innehatte. Am Sonntag, den 20. Januar, sagte mir der Leiter der Handelsaktivitäten, ich sei entlassen.



Ich bestreite die Tatsachen, die man mir vorwirft, gar nicht und erkenne an, dass ich mich der Abwicklung fiktiver Geschäfte schuldig gemacht habe; was die nicht genehmigte Position auf Futures betrifft, trifft dies jedoch nicht eindeutig zu. Meine Aufgabe war klar definiert: Ich war für die Absicherung der Marktfähigkeit bestimmter, nicht volatiler Produkte zuständig, wie zum Beispiel Zertifikate, Warrants, Trackers. Ich habe nie irgendeine Handelslimite unterschrieben.



Mein vordringlichstes Ziel war es stets, für meine Bank Gewinne zu erwirtschaften. Das war meine primäre Motivation. Und zwar nur für die Bank – und nicht etwa zur eigenen, persönlichen Bereicherung. Die Mittel, die ich zu diesem Zweck angewendet habe, das sehe ich heute ein, die kann man schon kritisieren.



Meine erste derartige Erfahrung geht aufs Jahr 2005 zurück. Damals hatte ich eine Position von Allianz-Titeln gehalten und dabei auf einen Marktabschwung gewettet. Kurz darauf geschah das tatsächlich, und zwar in der Folge der Attentate auf die Londoner U-Bahn: Das bedeutete für mich einen Jackpot von 500 000 Euro. Das war nur kurz nachdem ich bei der Société Générale als Händler eingestiegen war. Schon damals hatte ich zum Ziel, meine Position mit einem Deal abzusichern. Heute sehe ich das Ganze mit gemischten Gefühlen, denn über das Resultat bin ich gleichzeitig irgendwie stolz – aber auch verblüfft. Das Ganze machte Lust auf mehr, da kam es zu einer Art Schneeballeffekt.



Ende Juli 2007 gerät der Markt in den Strudel der US-Hypothekenkrise, und das Pendel schlägt um. Mein Gesamtresultat klettert steil nach oben, auf 500 Millionen Euro, und ich befinde mich in exakt derselben Situation wieder wie zuvor, nur in noch grösseren Dimensionen – und wohlgemerkt: immer noch in der Gewinnzone. Also sehe ich zu, dass das Resultat nicht offiziell in den Büchern der Société Générale auftaucht, kaschiere es durch ein fiktives Geschäft. Natürlich war ich angesichts dieser Riesensumme von 500 Millionen Euro eingeschüchtert und wusste vor allem nicht, wie ich das hätte bekanntgeben sollen.



Am 31. Dezember 2007 hatte ich keine ruhige Minute mehr, mein «Polster» war auf 1,4 Milliarden Euro angewachsen – von denen die Bank noch immer nichts wusste. Zu dem Zeitpunkt fühlte ich mich komplett überfordert, wusste einfach nicht, wie ich der Bank einen nicht deklarierten Gewinn von 1,4 Milliarden hätte mitteilen können. Dieser Betrag stellte nämlich 50 Prozent des Gesamtresultats der Abteilung Aktienindizes der Société Générale dar. Wie hätte ich das Ganze zugeben sollen? Ich war ja eigentlich zufrieden, auch stolz, aber hatte keine Ahnung, wie ich das hätte rechtfertigen sollen. Also hab ich weiterhin geschwiegen und entschieden, den Betrag mit Hilfe eines fiktiven Gegengeschäfts im gleichen Umfang zu kaschieren.



Der Bank gegenüber hatte ich damals also insgesamt nur 55 Millionen Euro deklariert – und den riesigen Restbetrag weiterhin geheim gehalten. Zu dem Zweck habe ich auch falsche Unterlagen in Umlauf gebracht, genauer gesagt: E-Mails, die die fiktiven Geschäfte hätten bestätigen sollen. Solche gefälschten Mails stellte ich mittels einer Software her, die es mir erlaubte, den Inhalt von an mich adressierte Mails nach meinem Gutdünken zu ändern, ohne dass das irgendjemand hätte nachweisen können.



Anfang Juli 2007 war ich hin- und hergerissen zwischen dem Gelingen meiner Aktion einerseits und einer gewissen Beklemmung angesichts der riesigen Summe andererseits, die doch in vollem Umfang auf fiktiven Operationen beruhte. Anfang 2008 ging ich «long», das heisst, ich kaufte dazu, denn das Marktumfeld hatte sich entsprechend entwickelt. Ich ging von einer Erholung innerhalb der nächsten drei Monate aus. Am Freitag, dem 18. Januar 2008, sah ich den ganzen Handelstag über die Volatilität des Marktes als positiv an – bis meine Position gegen Handelsende ins Negative kippte. Damals redete ich mir ein, dass sich der Markt am Montag darauf schon wieder beruhigen würde, und setzte auf einen Aufschwung des US-Marktes am Dienstag. Was ich damals nicht ahnen konnte: An diesem Montag würde ich nicht mehr auf der Gehaltsliste der Société Générale stehen.



Die Methoden, die ich angewendet habe, waren meiner Meinung nach überhaupt nicht besonders ausgeklügelt; die hätten durch eine korrekt durchgeführte Kontrolle entdeckt werden und in ihren Einzelheiten aufgeschlüsselt werden müssen. Von einer Art «machiavellistischen Kalküls» meinerseits kann keine Rede sein.



Im November 2007 schloss ich während eines bestimmten Handelstags zahlreiche Geschäfte auf den DAX, den Index der deutschen Börse, ab – da ging es wahrhaft turbulent zu und her. Da das Ganze unterm Strich aber sehr gewinnbringend war, begann ich, auch von den Terminals meiner Kollegen aus Orders und Verkäufe zu tätigen – und zwar ganz offen und unter den Augen von allen. An jenem einzigen Tag fuhr ich ein Ergebnis von 600 000 Euro ein. Da wollte mein Chef wissen, worauf ich meine Investitionsentscheide genau gründen würde. Eine Angabe von ökonomischen Gründen blieb ich aber schuldig, denn damit hätte ich ihm wohl eine Art Blankoscheck ausgestellt. Ich kann einfach nicht glauben, dass meine Vorgesetzten wirklich keine Ahnung von den Summen hatten, die ich bei meinen Geschäften einsetzte. Denn solche Gewinne lassen sich mit kleinen Investitionen sicher nicht erzielen. So bin ich heute überzeugt, dass meine Vorgesetzten die Augen vor meinem Vorgehen verschlossen, einfach nicht wissen wollten, welche Summen ich da bewegte. Mit gewöhnlichen Aktivitäten kann kein Händler solche Gewinne erzielen, unmöglich.



Ich bin überzeugt, dass die davon wussten. Und möchte in diesem Zusammenhang auch auf die Alarmsignale hinweisen, die meine Vorgesetzten empfangen haben. Im Jahr 2007 erhielten mehrere Mitarbeiter E-Mails, in denen Erklärungen zu meinem Vorgehen verlangt wurden. Aufgrund dieser und anderer Indikatoren hätte meine Bank doch hellhörig werden müssen.



Allein die Tatsache, dass ich 2007 nur vier Tage frei genommen hatte, hätte meiner Direktion doch auffallen müssen. Das ist eine der ersten Regeln interner Kontrolle: Ein Händler, der keine Ferien macht, möchte seine Bücher nicht anderen überlassen.

Aber ich fuhr eben grosse Gewinne ein, und von daher kümmerte das niemanden so wirklich. Denn solange man Profite generiert, und das möglichst ohne aufzufallen, sagt niemand etwas.



Als Sie damals Ihre fiktiven Operationen tätigten, haben Sie niemals befürchtet, im Falle einer Entdeckung sofort Ihren Job zu verlieren?



Von Zeit zu Zeit dachte ich schon an diese Möglichkeit, aber die Gewinne flossen ja ständig. Ich sagte mir, dass die Société Générale sicher keinen feuern würde, der ihr derartige Profite beschert.



Aber Sie waren doch nicht immer auf der Gewinnerseite, oder? Das Risiko, Ihren Job zu verlieren wegen einer unerwarteten Kontrolle eines fiktiven Verlustgeschäfts, war doch real.

Es ist wahr, dass es dieses Risiko gab, viele Händler haben so schon ihre Stelle verloren.

Und dennoch waren Sie gewillt, dieses Risiko weiterhin einzugehen?



Ich war wie in einem Strudel gefangen, da spielte diese Frage überhaupt keine Rolle. Es war für solche Überlegungen einfach zu spät.



Also wirkte sich das «Polster», das Sie versteckt hielten, nicht auf den Bonus aus, den Sie für die deklarierten Gewinne von 55 Millionen Euro erhielten?



Nein. Natürlich war eine solche Wertsteigerung auf 1,4 Milliarden Euro eine gewaltige Summe, aber sie entwickelte sich derart schnell – von 500 Millionen Ende Oktober 2007 bis 1,6 Milliarden Ende November –, dass ich sie niemals hätte deklarieren können, ohne sogleich befragt zu werden. Es stimmt, dass die Spanne zwischen deklarierten und nicht deklarierten Gewinnen enorm ist. Aber wie heisst es so schön: mitgefangen – mitgehangen. Und gefangen hat mich damals eben niemand.



Hat denn wenigstens irgendjemand reagiert, als Sie in der ersten Januarhälfte 50 Milliarden Euro für Ihre Transaktionen einsetzten?



Ich vertraute darauf, dass sich der Markt erholen würde.



Aber wieso haben Sie eine solche Gewaltssumme getätigt, die in keinem Verhältnis steht zu Ihren bis dahin getätigten Geschäften?



Sie erlaubte mir, meine Durchschnittskosten erheblich zu senken; und ausserdem weiss ich, dass der Markt, steckt er erst einmal so sehr im Minus, umso rasanter wieder nach oben schnellt. Was meine Geheimtaktik anbelangt, hatte ich keinerlei Garantie, dass das Ganze unbemerkt über die Bühne gehen würde. Das zu glauben gab es eigentlich keinen Grund. Mir blieb nur, darauf zu hoffen.



Sind Sie eine Spielernatur?



Nein.



Sind Sie Mitglied eines Spielklubs?



Ja, ich spiele Billard und bin Mitglied eines solchen Klubs.



Sie behaupten also weiterhin, dass es Ihr einziges Ziel war, für Ihre Bank Gewinne zu erwirtschaften, und dass Sie dieses Ziel bis zum 31. Dezember 2007 auch durchaus erreicht hatten?



Jawohl. Ausserdem möchte ich nochmals unterstreichen, dass das offizielle, durchaus sehr positive Resultat zu dem Zeitpunkt 55 Millionen Euro betrug; während dagegen die 1,4 Milliarden Euro versteckt waren und eben nicht in meinem Gewinn-Verlust-Konto auftauchten, was allerdings nicht hiess, dass sie nicht existierten. Ich war wie blockiert angesichts des Betrags, den ich so meinen Vorgesetzten einfach nicht hätte präsentieren können. Ich war damals fest entschlossen, der Direktion der Société Générale Meldung zu erstatten, war mir nur nicht sicher, wie dabei vorzugehen war.



Dermassen in eine Zwickmühle geraten, wie stellten Sie sich vor, das Ganze zu gestehen, ohne sogleich Ihren ganzen Lohn zu verlieren?



Ich dachte, bei der Ankündigung eines Gewinns von 1,4 Milliarden würde zunächst einmal die Freude überwiegen.



Ohne dass es zu Sanktionen wegen der Art Ihres Vorgehens gekommen wäre?



Was Sanktionen anbelangt, da war ich mir nicht sicher. Das primäre Ziel der Bank ist es ja wohl, Gewinne zu machen. Wie soll man Sanktionen gegenüber einem Händler rechtfertigen, der ein positives Resultat von 1,4 Milliarden Euro vorweisen kann?



Es fällt auf, dass Ihr Vorgehen bis Ende März 2007 relativ besonnen und ausgeglichen verlief, während es zwischen Ende März und Anfang Juli bzw. Ende September bis Ende November dann sehr viel aggressiver ausfällt. Gibt es dafür eine Erklärung?



Im April begann das amerikanische Subprime-Debakel. Der Presse entnahm ich damals, dass ein schwaches Risiko dafür bestand, dass sich diese Entwicklung auch negativ auf den Bankensektor sowie auch auf die Realwirtschaft auswirken könnte. Und je mehr Zeit verging, desto sicherer war ich mir, dass es tatsächlich zu einer rasanten Verschlechterung des Marktumfeldes kommen würde. Meine Put-Positionen beliefen sich bis Mitte Juli auf 30 Milliarden Euro. Ende Juli verkaufte ich sie mit Gewinn.



Waren Sie sich bewusst, dass Sie mit Ihren aggressiven Transaktionen vollkommen ausserhalb eines klassischen Mandats operierten?



Die meisten meiner Kollegen unternahmen ebenfalls umfangreiche Transaktionen. Dass meine demgegenüber deutlich überhöht waren, war mir schon bewusst. Also könnte man schon sagen, dass ich die Grenzen meines Mandats überschritt. Allerdings hat es für mich nie ein schriftlich fixiertes Transaktionslimit gegeben, das ich überschritten hätte.



Angenommen, Ihre umfangreichen Future-Positionen wären durch die Société Générale zwischen Anfang März und Ende Juli 2007 entdeckt worden, während der Zeitspanne, in der Ihr Gewinn-Verlust-Konto ein Minus von 2,5 Milliarden Euro verzeichnete: Wie hätte Ihre Verteidigung gelautet?



Meine Rechtfertigung wäre wohl dieselbe gewesen, wie ich sie Ihnen bereits skizziert habe: Ich hoffte auf eine Besserung der Marktlage. In diesem Zusammenhang möchte ich aber nochmals betonen, dass meine Vorgesetzten von März bis Juli ein ganzes Bündel an Warnungen erhalten hatten, woraus ich nur schliessen kann, dass der Umfang der von mir gehaltenen Positionen bekannt war.



Weshalb haben denn die internen Kontrollinstanzen nicht versucht, Sie am Weitermachen zu hindern?



Weil denen die Tatsache, dass ich Gewinne einfuhr, sicher nicht missfiel.

Ich denke, dass Ihre Vorgesetzten jegliches Interesse daran gehabt hätten, Sie in Ihrem Eifer zu stoppen. Dies geschah nur deshalb nicht, weil Ihre Manöver effizient genug waren; und weil Ihre Vorgesetzten, im Gegensatz zu Ihnen, zu keiner Zeit um den Erhalt ihres Arbeitsplatzes fürchten mussten.



Ab Anfang April wurden P. B. und M. R. vom Rechnungswesen per E-Mail benachrichtigt. Es wurde mir nur gesagt, ich solle sehen, wie ich die Sache in Ordnung bringe. Dabei hat niemand interveniert. Ebenso wenig wie irgendjemand auf andere Warnsignale, von denen es in der Folge einige gab, reagiert hat. Woraus ich wiederum schliesse, dass mein Vorgehen eigentlich niemanden störte. Zu Beginn wie am Ende meiner Manöver gab es niemanden, dem der Sinn danach stand, einzugreifen. Wir üben alle dasselbe Metier aus; die wissen, wie das Ganze funktioniert.



Hat die Tatsache, dass Ihre Manöver unentdeckt blieben, Sie dazu verleitet, im Laufe des Jahres 2007 das Volumen Ihrer Einsätze auf 50 Milliarden Euro aufzublähen?



Nun, gebremst hat es mich sicher nicht. Ihre Passivität mag mich dazu verleitet haben, weiterzumachen, aber wie schon gesagt, ich befand mich damals in einem Strudel, aus dem ich nicht mehr herausfand.



Quelle: nzz.ch, le monde




PS:

Das Niveau ist vom Context her tatsächlich zu unserer Überraschung wieder gestiegen.
Die Marktnähe vermisse ich jedoch in der Diskussion!
Wie auch immer,ich werde in den nächsten tagen einen detailierten charttechischen Überblick mit Handelsmarken eingeben.
Bis dahin......



Jörg
Wieder Rauf und wieder runter!
Unglaublich,ich finde man muss die Aktienmärkte mit einbeziehen.
Die TUI ist auch so ein Flitzer.
Autowerte wie gesagt BMW und Porsche.
Bayer und BASF.
Gleiches Chartbild wie viele andere DAX und MDAX Werte ebenso.
Mienen gesellen sich dazu id est HUI.
Ich gehe davon aus,sollte Gold groß konsolidieren werden die Aktienmärkte noch weiter einbrechen.
Könnte man gleich beide shorten,als auch ausgewählöte DAX Titel mit gleichem Chartbild.
Die Börse steigt aber aller Vorausicht nach wieder in der zweiten Jahreshälfte wieder.
Also wie weit geht es runter lautet die Frage?

Viele Grüsse,


Jörg
WQie schon erwähnt der Programmhandel vieleicht?


Fakt ist,es werden innere Trend Linien abgegrast.


Aus der Quelle:


http://schauplatz-boerse.vol.at/



Treasury-News
06. Februar 2008 – 16:10 Uhr
Autor: Markus Berjak – Raiffeisenlandesbank Vorarlberg
Datenquellen: REUTERS; Bloomberg
Der Euro gibt am Mittwochmittag gegenüber dem Dollar und dem Yen weiter
nach. Bereits am Vortag sah sich die Gemeinschaftswährung gegenüber dem
Dollar unter Verkaufsdruck. Für den Euro werden derzeit 1,4623 US-Dollar
bezahlt. Für den weiteren Tagesverlauf sehen Händler den Euro gegenüber dem
Dollar aus technischen Gründen weiter unter Druck. Mit dem Fall aus der alten
Handelsspanne zwischen 1,48 Dollar und 1,49 Dollar habe sich die Lage
zuungunsten des Euro entwickelt. Beschleunigt werde die Bewegung durch
Stopp-Loss-Verkäufe. Angesichts der momentan zu beobachtenden "Fahrt gen
Süden" wird der Euro bei 1,4591 Dollar - dem Tief vom 24. Januar - unterstützt
gesehen. Sollte diese Unterstützung nach unten durchbrochen werden, sei das
Abwärtspotenzial bei der 100-Tage-Linie von 1,4523 begrenzt. Im Falle einer
überraschenden Trendwende wird der nächste Widerstand bei 1,4685 Dollar und
danach eine Widerstandszone bei 1,4777/80 gesehen.
Der Schweizer Franken tendiert am Mittwoch zum Dollar wieder etwas fester,
nachdem er gestern deutlich unter Druck geraten war. USD/CHF ist über Nacht
wieder unter die Marke von 1,10 gerutscht und lag am Mittag bei 1,0978 nach
1,0967 am Morgen. Der Euro verliert weiter an Wert und notiert gegenwärtig mit
1,6050 (am Morgen: 1,6066) Schweizer Franken nur noch knapp über dem
Niveau von 1,60. Chartanalysten sehen für eine Fortsetzung der kurzfristig
positiven Tendenz bei USD/CHF ein Halten der Region von 1,0950/60 als
entscheidend. EUR/CHF sei wieder in die alte Bandbreite von 1,60-1,62 gefallen,
so der Kommentar weiter. Dabei dürfte die Marke von 1,60 getestet werden. Die
nächsten Unterstützungen sehen die Chartanalysten bei 1,5950 und 1,5890.
Der Japanische Yen konnte heute gegen die wichtigsten Währungen zulegen,
nachdem die Volatilität auf den höchsten Level seit einer Woche gestiegen ist.
Der Anstieg des Yen wird mit der Auflösung von spekulativen Carry Trades
begründet. Darin zeigt sich die zunehmende Risikoaversion, die durch die
anhaltende Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung und befürchtete
Kreditausfälle hervorgerufen wird.
Kursentwicklung EUR/JPY
Gold konnte am heutigen Handelstag zulegen und notiert aktuell knapp über 900
US Dollar pro Feinunze. Nachdem der Goldpreis die letzten Tage doch deutlich
unter Druck gekommen ist, zeichnet sich eine Erholung ab. Der Aufwärtstrend
des gelben Metalls ist nach wie vor intakt. Auch fundamental ist Gold gut
unterstützt. Die Inflationssorgen und die Rezessionsängste sorgen für Nachfrage
auf den Edelmetallmärkten.
Wenig verändert zeigen sich im heutigen Handel die Ölpreise. Die Notierungen
für Leichtöl liegen derzeit knapp unter 90 Dollar pro Barrel. Die
Rezessionsängste sorgen für gedämpfte Nachfrageerwartungen, was Druck auf
die Ölnotierungen ausübt.
Schönen Tag aus Bregenz.




Hier die Euro Analyse:


https://www.commerzbank.de/rex/de/kurse/kursinfo/dailyd.pdf
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.291.071 von HarmonicDrive am 07.02.08 01:16:48Was für ein dämlicher Hund, der Kerviel.

Natürlich renne ich mit einem solchen Gewinn zum Vorstand, und exakt nach oben durch ohne Widerrede seitens eines Abteilungsleiters.

1,4 Mrd Gewinn, Leute.

Und wenn jetzt einer unzufrieden, entsetzt oder gar der Ohnmacht nahe ist, dann bin ich morgen bei der Bundesstaatsanwaltschaft und plaudere aus, wie easy Euer Krontrollsystem auszuhebeln geht.

Oder, ich heuere direkt in Amiland an. Die nehmen mich. Salut!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.290.195 von nobum1 am 06.02.08 22:42:31Du schreibst so kompliziert, dass nach relativ kurzer Zeit aufhört zu lesen.

ging mir am anfang, vor wenigen jahren, auch so. mittlerweile lese ich ihn meist ganz gerne. und bilde mir ein, das meiste auch zu verstehen:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.289.778 von investival am 06.02.08 22:07:15Guten Morgen allerseits

qte
Der letzte greater fool kommt zum Golde, wenn die Zinsen mehr als 0,25 % gedreht haben
unqte

warum glaubst Du dass diese zeit (greatest fool) nicht gekommen ist? mit kapital repatriation?

was haben die FED target rate mit goldpreis zu tun?
vergleich mal die beide charts:

und


wie ich bereits mehrmals betont habe, FED hat sehr wenig mit tatsächlich verfügbare liquidität zu tun. und die liquidität des letzten 5 jarhe ist zu 95% durch credit derivate geführt (siehe mein link zu blackswan). dise blase ist am platzen seit juli 08, nur die goldbugs haben es noch nicht gemerkt. so langsam kapieren das jetzt die forex händler. die equities haben keine wahl, die müssen verkaufen, die bonds haben das längst eingepreist. die commodities sind nach wie vor die letzte :)
ich gehe aus von minsky moment aus (wer nicht weiss - kann googlen)

Cabinda - danke, ich lese deine beiträge auch gern. bin halt kein charttechniker (denke dass charttechnique zu überlaufen ist, jeder richtet sich danach) aber ab un zu schaue ich doch an die chartanalysen.