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    Eurohypo-Hybridanleihe: 30% p.a.?? - 500 Beiträge pro Seite

    eröffnet am 27.01.09 19:36:06 von
    neuester Beitrag 27.06.13 15:17:04 von
    Beiträge: 441
    ID: 1.147.865
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      Avatar
      schrieb am 27.01.09 19:36:06
      Beitrag Nr. 1 ()
      Seht Euch mal bitte die A0DZJZ an - wenn DAS kein Ausverkaufspreis ist!
      Eine laufende Verzinsung von ueber 20%, nach Ablauf der fixen Zinsbindung Euribor+3,x%, also auch ca. 30% LAUFENDE Verzinsung. Bei Tilgung dann Rueckzahlung zu 100%, also ein echter Renditekick!
      Da die Konditionen mit Euribor+3 hoch sind und Bankenhybridanleihen nach einiger Laufzeit nicht mehr als Kernkapital zaehlen ist eine Tilgung wahrscheinlich mit anschl. Neuemission.
      Riesenrenditen - und das Risiko?

      Eurohypo ist eine Commerzbank-Tochter. Ich sehe nach dem Staatsengagement bei der Coba eigentlich kein Insolvenzrisiko.
      Evtl. profitiert man sogar von einer Marktbereinigung der Hypo-Real-Estate, deren Geschaeft auch runtergefahren wird...
      Und wenn keine Insolvenz, dann gibts die obigen Traumrenditen...
      Das die Boerse eine Insolvenz nicht annimmt, zeigen die hohen Kurse der Eurohypo-Genussscheine. Und diese sind liquider als die Hybridanleihe.
      Fuer mich ist die Hybridanleihe ein Opfer von Banken- und Risikoaversion in engen Kapitalmaerkten. Ich bin eingestiegen!
      Avatar
      schrieb am 27.01.09 20:21:55
      Beitrag Nr. 2 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.459.727 von bernau am 27.01.09 19:36:06Dein 11.ter Thread an Deinem 1.111ten Tag ist auch klasse! Absicht?
      (Bei uns ist am 11.11. Fasnachtsbeginn)
      :)
      Danke auf jeden Fall für den Hinweis, da ich gerade was für "Nicht-Zock-Beträge" suche, mich aber auch nicht mit (trotzdem nicht 100%ig-sicheren) "Normal"-Renditen begnügen möchte. Schau ich mir mal an!

      tp
      Avatar
      schrieb am 27.01.09 20:45:04
      Beitrag Nr. 3 ()
      Mal ein paar Anmerkungen:

      1. WKN 542376 erscheint noch günstiger

      2. Diese Produkte sind keine Anleihen im eigentlichen Sinne. Zinszahlungen erfolgen nur wenn ein Bilanzgewinn vorhanden oder zumindest darstellbar ist. Sie sind -- jedenfalls in diesem Fall -- selbst Genussscheinen nachrangig.

      In Amerika nennt man solche Dinger beim Namen -- preferred stock. Das sind Vorzugsaktien an der Eurohypo, bei denen aus steuerlichen und anderen Gründen eine Trustkonstruktion dazwischengezogen sind.

      Die Eurohypo Papiere sind besonders "günstig". Das ist wahr. Es wird hier ganz klar ein jahrelanger Ausfall der Zinszahlungen -- korrekter wäre: der Dividendenzahlungen -- eingepreist, und das vermutlich zu Recht.

      Wer einen Vorgeschmack darauf haben will, wo solche Papiere nach dem Default sind, möge sich A0BDRX oder 859275 ansehen.

      Eine interessante Spekulation für Hartgesottene, ja. Aber nichts für den normalen Rentenanleger.
      Avatar
      schrieb am 27.01.09 21:05:53
      Beitrag Nr. 4 ()
      Vielen Dank für Deine Anmerkungen!

      Wieso müssen die den Coupon quasi nur bedienen, wenn sie dazu lustig sind?

      (ab 2007 Floater. Coupon: 10 Jahres Euriborcapitalmidswap + 10 Basispunkte max. 8%)
      Aus Sicht der laufenden Verzinsung von 24,22% p.a. (4,482% nom. bei Kurs 18,50) und Kündbar zum 08.03.2011 zum Preis von 100% sieht das ganze doch eigentlich gut aus (vorausgesetzt die müssen nicht irgendwann den Lehman machen)
      Avatar
      schrieb am 27.01.09 21:40:09
      Beitrag Nr. 5 ()
      Ich versteh immer noch nicht, wo mein Denkfehler ist. Selbst wenn gar keine Zinsen gezahlt werden, kann mir das doch eigentlich egal sein, da ich ja in rd. zwei Jahren das 5,4-fache des heutigen Einsatzes bekomme. Oder zeigt mir dieser Kurs einfach nur, daß allgemein davon ausgegangen wird, daß Eurohypo in spätestens zwei Jahren pleite ist und die Anleihe gar nicht bedienen kann? Bei einer Nicht-Pleite bis dahin, würde die alte Anleihe doch einfach aus einer neuen bezahlt werden.
      Und wenn man die Dinger wie Vorzugsaktien sehen soll, müßte dann nicht, bis dahin erfolgreiches Wirtschaften der Eurohypo vorausgesetzt, sogar die sog. Divi rückwirkend gezahlt werden?:look:
      (sorry, wenn meine Fragen allzu laienhaft sind. Aber angeblich gibts ja keine blöden Fragen...;))

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      Avatar
      schrieb am 27.01.09 21:46:01
      Beitrag Nr. 6 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.460.630 von tradepunk am 27.01.09 21:40:09Hallo tradepunk,
      ..."da ich ja in rd. zwei Jahren das 5,4-fache des heutigen Einsatzes bekomme"...
      Glaubst Du allen Ernstes, dass die EuroHypo die Anleihe in zwei Jahren kündigt und zurückzahlt ???
      Die Anleihe wird ewig laufen ... und das Jahrelang ggf. ohne Zinsausschüttung (wenn es schlimm kommt)!
      "Kündbar zum 08.03.2011" bedeutet nämlich der Emittent kann (muß aber nicht) kündigen!

      Rene
      Avatar
      schrieb am 27.01.09 22:25:56
      Beitrag Nr. 7 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.460.630 von tradepunk am 27.01.09 21:40:09Dein Dividendenvergleich bzgl. VZ Aktien ist ueberhaupt nicht bloed.
      Genau so funktioniert es bei DE000A0JQMH5, einem IVG Hybriden bei dem ich mich durch die Emissionsbedingungen gelesen habe:
      Falls die IVG Aktie keine Div zahlt, am Folgezinstermin keine Zinsausschuettung, aber Ansammlung bis zum naechsten Div beschluss.

      Die Details der Eurohyp Papiere kenne ich nicht.
      Sieht aber wirklich verlockend aus. Falls die Finanzmaerkte nicht untergehen, werden sich die Kurse erholen, das ist fast genausogut wie ein fester Rueckzahlungstermin.
      Avatar
      schrieb am 27.01.09 22:31:04
      Beitrag Nr. 8 ()
      Das Papier hat eine unendliche Laufzeit. Genauso wie Aktien halt...

      Die Dividenden sind "noncumulative" (auch eine wichtige Unterscheidung bei solchen Papieren). Das heißt, man hat KEINEN Nachzahlungsanspruch.

      Bisher war es so, dass solche Papiere zum frühestmöglichen Zeitpunkt von der Bank gekündigt werden, sodass alle Welt immer SO TAT, als wäre es EIGENTLICH eine reguläre Anleihe. Das wird in Zukunft mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mehr so sein, da sich Banken in absehbarer Zukunft zu solch traumhaften Konditionen kein Quasieigenkapital mehr werden sichern können.

      Ein weiteres gutes Beispiel für den Ausfall solcher Papiere sind die Emissionen von Fannie Mae und Freddy Mac. Diese Papiere sind erschreckend billig, seit die Dividenden nicht mehr bezahlt werden, viel billiger als die common stocks. Sie kosten zwischen 2 und 4 Prozent.

      Was man bei diesem Zeugs verstehen muss ist folgendes: die Leute die da investiert sind, werfen es auf den Markt sobald die Dividende ausgesetzt wird, völlig rücksichtslos! Das ist nicht so wie bei Aktien. Wenn bei einer normalen Aktie die Dividende gestrichen wird, sind immer Leute da, die diese Aktie zu niedrigeren Kursen erwerben, in der Hoffnung dass es irgendwann mal wieder aufwärts geht. Diesen Typus von Zukunftshoffer gibt es bei diesen Papieren nunmal nicht. Und so sinkt es in Grund und Boden.

      NACH einer Dividendenaussetzung sind die Papiere meist am interessantesten, weil sie allemal vor common stock kommen und dann wirklich regelmäßig spottbillig sind. Ich habe z.B. sehr viel von den Fannie und Freddy preferred, die wurden mir zum Jahresabschluss 2008, als die Institutionellen alles auskehren mussten, sogar teilweise unter 1 % nachgeworfen!
      Avatar
      schrieb am 27.01.09 23:31:58
      Beitrag Nr. 9 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.461.007 von Pfandbrief am 27.01.09 22:31:04Danke fuer den Hinweis auf noncumulative bei Eurohyp.

      Die 907833, von der im Vergleich zur Eurohyp soliden DZ Bank, steht bei mir auf der watchlist, Kurs 57. Hier sollte der Zins erst gar nicht ausfallen. Oder ?
      Avatar
      schrieb am 28.01.09 11:11:24
      Beitrag Nr. 10 ()
      Hallo,
      vielen Dank für Eure Erklärungen, insbes. den Hinweis auf "noncumulative". Mein entscheidender "Hänger" hier war wohl, daß das Kündigungsrecht ein Einseitiges des Emittenten ist. Nur frage ich mich jetzt natürlich im Umkehrschluß, weshalb ein Papier, daß theoretisch bis zum jüngsten Tag läuft, ohne daß der Emittent eine wirkliche Pflicht hat seinen Emissionsversprechen nachzukommen, immer noch mit rd. 20% bezahlt wird. So betrachtet wäre das eigentlich immer noch viel zu viel. Allerdings kann ich auch auf der Eurohypo-Page keine Hinweise auf Nichtzahlung des Coupons finden. Ist das somit ein kompletter Blindflug, in dem ich mich auf die gute Laune des Eurohypomanagements verlassen muß? Das kann ja irgendwie auch nicht sein! :rolleyes:
      Avatar
      schrieb am 28.01.09 11:58:08
      Beitrag Nr. 11 ()
      Ist das somit ein kompletter Blindflug, in dem ich mich auf die gute Laune des Eurohypomanagements verlassen muß? Das kann ja irgendwie auch nicht sein!

      Rein formal halt schon. Allerdings ist es natürlich so, dass es keine Bank der Welt gibt, die freiwillig so eine Zahlung unterläßt. Man verbaut sich dadurch für Jahrzehnte die Finanzierung in dieser Weise.

      Allerdings haben wir auch eine Bankenkrise, die nur einmal alle paar Jahrzehnte vorkommt. Es ist alles anders als früher. Dieses Kapital ist ein Polster für die Sicherstellung der vorrangigen Verbindlichkeiten der Bank in schlechten Zeiten. Wenn das jetzt keine schlechten Zeiten sind, was dann?

      Ich rechne mit diversen Kuponausfällen bei diesen Emissionen. Bei welchen Banken? Ist die DZ Bank "solide"? Warum glaubt man sowas überhaupt? Es weiss ja leider keiner wirklich, was drin ist. Das sind alles so Vorstellungen, die man sich irgendwann in guten Tagen eingeprägt hat.

      Und: wird der massenhafte Ausfall dieser Zahlungen auch bei den "solideren" Banken Druck ausüben, ebenfalls ausfallen zu lassen? Genauso wie es bei der Annahme der staatlichen Hilfen war?

      Und: wenn weitere staatliche Hilfen kommen, reihen sich diese VOR (z.B. als Nachrangverbindlichkeiten) oder NACH diesen Papieren ein (z.B. als Stammaktieninvestition)? Letzteres wäre natürlich ein Traum.

      Man weiß es nicht.
      Avatar
      schrieb am 28.01.09 13:03:54
      Beitrag Nr. 12 ()
      Bezüglich der staatlichen Investitionen, tendiere ich zur Meinung, daß nur Stammaktieninvestitionen sinnvoll und machbar sind.

      Wenn der Staat (=wir alle) schon gezwungen wird, unternehmerisch tätig zu werden, muß auch a) ein entsprechendes Mitspracherecht im Unternehmen geschaffen werden und b) eine Möglichkeit sich bei Wegfall des Engagementgrundes sich, im Idealfall sogar mit Gewinn, von diesem Engagement wieder zu trennen.

      Eine mehr oder weniger geringfügige prozentuale, noch nicht mal unbedingt wertmäßige, Enteignung der bisherigen Unternehmer (Aktionäre) durch bezugsrechtslose Kapitalerhöhungen (Verwässerung) ist m.E. noch eher tolerierbar, als die reine Zahlung der Milliarden gegen im Zweifel wertlose neue Schuldscheine.

      Letzteres würde eine Teilenteignung des ganzen Volkes bedeuten, welches sich in der Masse nie bei Banken beteiligen wollte (im Gegensatz zu den Aktionären, die ihre Unternehmensanteile freiwillig gekauft haben).

      Gruß, tp
      Avatar
      schrieb am 28.01.09 13:09:19
      Beitrag Nr. 13 ()
      Aber nochmal zu unserem Anleihebeispiel: Wann und wo sehe ich denn, ob z.B. dieses Jahr Zins (Dividende) gezahlt wird. Können die bei Schalteröffnung am 08.03. einfach sagen: Ätsch, dieses Jahr gibts nix? :confused:
      Avatar
      schrieb am 28.01.09 14:00:40
      Beitrag Nr. 14 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.464.210 von tradepunk am 28.01.09 13:09:19Bei all diesen Anleihen u.ä. existiert ein "Spielregeldokument", meist 150 bis 300 Seiten, oft nur in englischer Sprache. Darin ist zB seitenlang definiert, wann Zinsen zu zahlen sind und wann nicht. Schwere Kost, setzt viel Bilanzwissen voraus.
      Zugang zum Dokument teilweise zB ueber www.boerse-stuttgart.de, WKN eingeben, Anleihebedingungen anklicken falls hinterlegt (sonst hilft nur Nachfrage beim Emittenten) und pdf downloaden.
      Kaffeekanne kochen und lesen.......

      Diese Wertpapiere wurden in der Vergangenheit fast nur von institutionellen Anlegern gekauft, deren Angestellte werden fuer das Lesen solcher Dokumente bezahlt.
      Avatar
      schrieb am 28.01.09 15:40:33
      Beitrag Nr. 15 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.464.707 von kraftfutter am 28.01.09 14:00:40Danke! Ich werde mich heut abend mal daran versuchen. Aber in 300 Seiten Wirtschaftsenglisch die kleinen Fallen und Spezialitäten zu finden, wird mich wahrscheinlich überfordern und ergo mich eher veranlassen die Finger von solchen Geschichten zu lassen. Aber da ich nicht nur gierig, sondern neugierig bin, will ich das jetzt auch möglichst genau wissen!

      Außerdem bin ich wirklich auf der Suche nach einer vernünftigen Asset-Allocation für einen 6-stelligen Betrag, der in den nächsten 10-15 Jahren nicht benötigt wird, interessante Chanchen bei einigermaßen überschaubarem Risiko bieten soll. Also die üblichen Zockereien bei denen man mich hier im Forum antrifft sind hierfür mal eher nicht geeignet. Für eine große Immobilie reichts nicht, außerdem ist uns noch nicht so langweilig, daß wir uns diesen Streß antun müßten. Einzelne ETWs in Wohnanlagen sind (abgesehen evtl. von ZV-Schnäppchen) Sch...! Daß es derzeit wahrscheinlich kein Fehler ist, sich mal 2-3 Kilo Gold in den Keller zu packen ist klar. Aber sonst? Nicht ganz einfach und man will ja auch nichts überstürzen. Auch wenn sich jeden Tag vermeintlich unglaubliche Chancen auftun, wie derzeit RBS, möchte ich in sowas nicht mit existenziellen Beträgen involviert sein.

      Über konstruktive Resonanz würde ich mich sehr freuen,

      tp
      Avatar
      schrieb am 29.01.09 00:01:08
      Beitrag Nr. 16 ()
      @Pfandbrief: rechnest du allen Ernstes damit, dass Papiere von Fannie und Freddie eines Tages zur alten Bewertung zurückkehren? Ich gehe davon aus, dass sie für Jahrzehnte im staatlichen Besitz bleiben. Und Zinsen sind doch bei diesen Scheinen ebenfalls nichtkumuliert?
      Avatar
      schrieb am 29.01.09 00:33:24
      Beitrag Nr. 17 ()
      Du hast natürlich recht damit, dass eine überwiegende Wahrscheinlichkeit besteht, dass auf absehbare Zeit nicht bedient wird. Jedoch...die Strukturen sind noch da, und werden auch nicht ohne weiteres verschwinden.

      Es ist alles eine Frage des Preises. Wenn der hinreichend gering ist...

      Was ich z.B. gar nicht dazu in Relation setzen kann, sind die commons, die ja auch hier auf w:o begeistert besprochen werden. Die müssten sich fast verhundertfachen, und das werden's selbst dann nicht tun, wenn die preferred wieder mal bedient werden...
      Avatar
      schrieb am 29.01.09 18:41:10
      Beitrag Nr. 18 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.463.471 von Pfandbrief am 28.01.09 11:58:08Ich verstehe es so, dass (staatliche) Stammaktieninvestitionen sich NACH den Hybridanleihen einreihen. Das ist eine EIGENKAPITALhilfe - und das steht nach den Anleihen. Es bedeutet damit v.a. eine Verwaesserung fuer die Aktionaere, damit sollte aber die SICHERHEIT der Anleihen zunehmen.

      Tja, wird nun zurueckgezahlt oder nicht?
      Fuer mich gibt es nur 2 Alternativen: Die Bank geht Pleite, oder sie wird so restrukturiert/rekapitalisiert, dass sie wieder Ertraege macht. Ich halte die Wahrscheinlichkeit fuer letzteres DEUTLICH hoeher als die Pleitegefahr.
      WENN sie dann Ertraege hat, MUSS sie diese auch ausschuetten - und zwar zwar mit heute hoher Rendite fuer die Anleihenbesitzer. WENN sie dies tut, naehert sich die Anleihe auch wieder dem Kurs von 100 an.
      Und dann sollte die Eurohypo auch zurueckkaufen, um den Weg zum Kapitalmarkt zu halten.
      Avatar
      schrieb am 29.01.09 23:16:30
      Beitrag Nr. 19 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.475.956 von bernau am 29.01.09 18:41:10Ich verstehe es so, dass (staatliche) Stammaktieninvestitionen sich NACH den Hybridanleihen einreihen. Das ist eine EIGENKAPITALhilfe - und das steht nach den Anleihen. Es bedeutet damit v.a. eine Verwaesserung fuer die Aktionaere, damit sollte aber die SICHERHEIT der Anleihen zunehmen.

      1. Die Hauptinvestition des Bundes liegt in den stillen Beteiligungen (Tier 1) - der kleine Rest Aktienkapital ist da schon fast vernachlässigbar.

      2. Die Sicherheit der "regulären" Anleihen nimmt durch die Investitionen des Bundes zu - allerdings ist das Papier (Eurohypo Capital Funding I bzw. II) hier keine "reguläre" Anleihe sondern wie schon beschrieben ein Preferred Share (auch ein Tier 1) - insofern bedeutet das nicht, dass das Papier bedient wird. Der Kapitalmarkt geht jedenfalls bei derzeitigen Kursen von 12-15% offensichtlich von einer gewissen Pause ;-) in den Zinszahlungen aus...

      3. Diese Papiere haben ein sehr ausgeprägtes Chance-Risiko Verhältnis.

      Grüße K1
      Avatar
      schrieb am 02.02.09 10:30:37
      Beitrag Nr. 20 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.478.038 von K1K1 am 29.01.09 23:16:30Sind die Anleihekonditionen der beiden Eurohypo jemandem im Detail bekannt? Sind die


      DE000A0DZJZ7 z Zt Brief 19,50


      XS0169058012 z Zt Brief 12,90 (jeweils mit abgabebereitem Volumen)

      Papiere so verschieden, dass sich daraus die Kursdifferenz sinnvoll ableiten laesst ?
      Avatar
      schrieb am 02.02.09 10:50:05
      Beitrag Nr. 21 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.492.974 von kraftfutter am 02.02.09 10:30:37Auf den ersten Blick sehe ich da keinen Unterschied. In der einen Anleihe herrscht halt entsprechender Abgabedruck.
      Avatar
      schrieb am 04.02.09 10:28:42
      Beitrag Nr. 22 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.493.131 von K1K1 am 02.02.09 10:50:05Sind die Anleihekonditionen der beiden Eurohypo jemandem im Detail bekannt? Sind die

      DE000A0DZJZ7 z Zt Brief 19,50

      XS0169058012 z Zt Brief 12,90 (jeweils mit abgabebereitem Volumen)

      Papiere so verschieden, dass sich daraus die Kursdifferenz sinnvoll ableiten laesst ?




      Aktuell
      DE000A0DZJZ7 z Zt Geld 18,00

      XS0169058012 z Zt Brief 12,45 (jeweils mit etwas Volumen).

      Sieht irrational aus.


      Und nebenbei, eine Unternehmensanleihe der A.T.U. (da bleibt im Falle der Insolvenz nicht viel verwertbares uebrig) wird hoeher gehandelt als ein "Banken-Tier" einer CoBa Tochter. Verstehe wer will.
      Avatar
      schrieb am 04.02.09 11:29:41
      Beitrag Nr. 23 ()
      Die A0DZJZ ist zum 8.3.11 kündbar und zahlt grob gesprochen den 10-jahreszins. Die andere (542376) ist zum 23.5.13 künbar und zahlt solange grob 6,5%, danach Euribor +367 ...

      ... damit ist die 542376 imho deutlich attraktiver. Mit zwei aktuellen Kupons ist der Kapitaleinsatz verdient und der Kündigungsanreiz ist ab 2013 recht hoch.

      Hab mir mal ne Kleinigkeit gekauft. Bei den Tieren boxt zwar momentan der Bär und auch ein Totalverlsut ist drin (wenn auch imho eher unwahrscheinlich) - aber deshalb sind die Teile ja so günstig.
      Avatar
      schrieb am 04.02.09 18:34:10
      Beitrag Nr. 24 ()
      Hi,

      die Eurohypo Hybridanleihe 542376 hat Zinszahlungstermin im Mai.
      Wird die Anleihe jetzt gekauft, dann müssen Stückzinsen gezahlt werden. Nehmen wir mal an, dass der Kupon später ausfällt. Bei einem Anleihekurs von ca. 13% und einem Kupon im Mai von knapp 6,5% macht verteuert das den Einstand mal lässig um ca. 4,5% oder um gute 30% . . .

      Weiß jemand, ob die Stückzinsen dann erstattet werden müssen? Und im Zweifelsfall auch von wem?

      Ich habe das bei der citibank angefragt . . die brüten schon seit längerem darüber ohne zu antworten. Die Börse Stuttgart schiebt das auf die Depotbank . . .

      ciao, ciao

      NoBanker
      Avatar
      schrieb am 04.02.09 18:40:21
      Beitrag Nr. 25 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.512.980 von nobanker am 04.02.09 18:34:10a) Weiß jemand, ob die Stückzinsen dann erstattet werden müssen? b) Und im Zweifelsfall auch von wem?

      a) Ja ich weiß es (nein sie müssen nicht erstattet werden;-) )
      b) Von niemandem.

      Grüße K1
      Avatar
      schrieb am 04.02.09 21:52:41
      Beitrag Nr. 26 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.513.033 von K1K1 am 04.02.09 18:40:21von niemand nichts, heisst das denn alles von allen?
      Avatar
      schrieb am 04.02.09 22:08:27
      Beitrag Nr. 27 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.514.896 von T.Hecht am 04.02.09 21:52:41Genau.
      Alles von allen. Verstaatlichung.
      Avatar
      schrieb am 04.02.09 22:21:54
      Beitrag Nr. 28 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.508.477 von sarah96 am 04.02.09 11:29:41Danke für die Details.
      Ist Euribor (x Monate oder Jahre ?) +367 für eine Problembank nicht recht günstig aus heutiger Sicht ?


      "Kündbar".
      Schönes wohlklingendes deutsches Wort. 100 Stuecke "Bar"geld für 13 Stuecke Einsatz locken.
      Kündbar bedeutet heutzutage aber nicht mehr viel, verkünden glaubwürdig hier bei w:o K1 und n-n-z.

      542376 bleibt bei mir auf der watchlist.
      Avatar
      schrieb am 04.02.09 22:59:44
      Beitrag Nr. 29 ()
      Auch heute sind Euribor +367 für eine Problembank nicht unbedingt günstig - wer längere Zeit Euribor +367 zahlt geht ganz automatisch pleite, weil diese Sätze im Kreditgeschäft für keine Bank (ausser im Retail) und erst recht nicht für eine Hypothekenbank durchsetzbar sind. Die Differenz zwischen Euribor (ungesichteres Interbankengeld) und Eurepo (gedecktes Interbankengeld) liegt derzeit bei gut +100. Echte Problemfälle sind da aber natürlich nicht drin, weil keiner den Problemfällen momentan Geld zu Euribor gibt und der "Durchschnittswert" Euribor daher schon seit Monaten verzerrrt ist.

      Dass das mit der "planmäßigen" Kündigung so eine Sache ist, ist hier hinlänglich bekannt. Aber bei der Eurohypo gehe ich davon aus, dass der Kündigungsanreiz extrem gross ist - weil, wie gesagt +367 einfach zu teuer sind. Sofern 2013 nicht gekündigt wird und die Eurohypo lieber +367 zahlt, haben wir es spätestens dann mit einem echten Problemfall zu tun und das Totalverlustrisiko wird spätestens dann evident - no risk, no fun - no added value (dafür natürlich ruhiger schlafen).
      Avatar
      schrieb am 05.02.09 11:48:11
      Beitrag Nr. 30 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.515.360 von sarah96 am 04.02.09 22:59:44Diese Ueberlegungen gehen davon aus, dass ueberhaupt ein Zins gezahlt wird, aufgrund Verpflichtung oder, in einigen Jahren vielleicht wieder wichtig, "freiwillig" aus
      Kapitalmarktgruenden.
      Avatar
      schrieb am 05.02.09 12:07:57
      Beitrag Nr. 31 ()
      Jedenfalls besteht eine Verpflichtung zur Ausschüttung nur aus einem ausreichenden Bilanzgewinn. Dieser wird auf Jahre nicht vorhanden sein und damit sind auch 12 bis 15 Euro zuviel
      Avatar
      schrieb am 09.02.09 13:48:51
      Beitrag Nr. 32 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.459.727 von bernau am 27.01.09 19:36:06Gebe ja zu, dass ich das Eurohypo Papier auch gekauft habe, leider, muß ich wohl sagen. Habe auch vorher sehr genau das Prospekt gelesen und mit der EH gesprochen: Ob Zinsen gezahlt werden, ist offen. Ein Nachzahlungsanspruch besteht nicht. Somit kann ich auch Traumrenditen nicht nachvollziehen.

      Auch eine vorzeitige Kündigung sehe ich nicht, siehe das Deutsche Bank Beispiel. Da gleichzeitig ca. die Hälfte des EH Geschäftes die defizitäre Staatsfinanzierung ist, sehe ich auch auf Jahre hinaus kein Bilanzgewinn, der zu einer Zinszahlung führt.

      Richtig ist allerdings, dass beim Kauf des Papieres von Börsenseite Zinsen berücksichtigt werden.

      Für mich tauchen zwei interessante Fragen auf:

      1) Wenn die Zinszahlung im Mai ausfällt, wird bei einem Verkauf der Anleihe nach dem Zinstermin wieder Zinsen (keine Nachzahlung!) berücksichtigt?

      2) Wenn die EH ihre toxischen Papiere ausgliedert, oder mit der HRE zusammen geht, würden dann auch die damit zusammenhängenden Refi-Anleihen bzw- Istrumente mit rübergehen? Oder müßte doch die Anleihe vorher von der EH gekündigt werden (z.B wg eines Gross-up Ereignisses)?

      Wie seht ihr das?
      Avatar
      schrieb am 09.02.09 14:10:35
      Beitrag Nr. 33 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.540.797 von omang am 09.02.09 13:48:511.) Kommt drauf an, ob auf Flathandel umgestellt wird. So oder so wird das bei der Preisfindung berücksichtigt.

      2.) Ich wüsste nicht, warum die EH da kündigen müsste.

      Abgesehen davon hätte ich gerne mal erklärt, wie bei der Eurohypo eigentlich ein Bilanzgewinn entstehen können sollte (BuG!)

      Grüße K1
      Avatar
      schrieb am 09.02.09 14:46:14
      Beitrag Nr. 34 ()
      Okay, meine Empfehlung ist erstmal nach hinten losgegangen - vielleicht kam sie auch nur zu frueh. Dennoch gebe ich zu bedenken:
      - Commerzbank und EH sind auf Kreditgeber (private!!) angewiesen, von daher rechne ich schon mit einer vernuenftigen Behandlung dieser, selbst wenn es erstmal Geld kostet. Wenn nach all der Panik mal Ruhe einkehrt, werden alle diese Banken wieder lgfr. denken und es sich fast sicher nicht leisten, ihren Ruf am Kapitalmarkt zu ruinieren
      - Das Volumen der Anleihe ist nicht riesig. Bei 300mn Volumen und 6% Zinsen reden wir von 18mn Euro pro Jahr. Ich glaube kaum, dass dieser Betrag es wert ist, sich die Refinanzierung durch privates Geld zu verderben
      - Ich denke schon, dass es wieder Bilanzgewinne geben wird - wenn nicht, ist der Laden pleite. Dass die Boerse das nicht glaubt, zeigen die hohen Bewertungen der Genussscheine...
      Avatar
      schrieb am 09.02.09 15:01:10
      Beitrag Nr. 35 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.541.273 von bernau am 09.02.09 14:46:14Ich denke schon, dass es wieder Bilanzgewinne geben wird -

      Auch an Dich: Wie entsteht denn eine Bilanzgewinn bei einem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag (so rein technisch)? Tipp: Der Jahresüberschuss/verlust wird ABGEFÜHRT => kein Bilanzgewinn.


      Das Volumen der Anleihe ist nicht riesig. Bei 300mn Volumen und 6% Zinsen reden wir von 18mn Euro pro Jahr. Ich glaube kaum, dass dieser Betrag es wert ist, sich die Refinanzierung durch privates Geld zu verderben

      Das T1 Kapital der Eurohypo Capital Funding (I+II) beträgt 900 Mio€ - also rd. 50 Mio€ p.a. Zinsen. Eigentlich wäre es der Betrag nicht wert die ganze Commerzbankgruppe vom Rating her runterzuziehen. Die Kurse legen aber das nahe - und die Banken haben in der letzten Zeit so einige unvertändliche Entscheidungen getroffen.. die Eurohypo ist auch in diesem Zusammenhang nicht sehr kommunikativ.

      Grüße K1
      Avatar
      schrieb am 09.02.09 16:05:30
      Beitrag Nr. 36 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.541.432 von K1K1 am 09.02.09 15:01:10Zwei Korrekturen K1

      Ich rede zur Zeit vom EH Capital Funding Trust 1 .... mit einem Volumen von 600 Mio. Ob da Unterschiede zum Trust 2 sind, keine Ahnung! Hat z.B. der Trust 2 einen Nachzahlungsanspruch? Welches Tier 1 oder 2? wird die Emi-Summe vom T2 zugerechnet?

      Bei einem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag wird der Bilanzgewinn in Teilen abgeführt ... dazu muß aber erstmal einer da sein!

      By the way: Bei einer Gründung einer Bad Bank, Rekapitalisierung der EH (woher kommt den das das Geld?) müßte doch eine Bilanzgewinn viel wahrscheinlicher werden .... und sich dann im KUrs niederschlagen, tut es aber nicht: Jemand ne Idee?
      Avatar
      schrieb am 09.02.09 16:29:28
      Beitrag Nr. 37 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.542.080 von omang am 09.02.09 16:05:30Zwei Korrekturen K1

      Korrekturen wozu?


      Ich rede zur Zeit vom EH Capital Funding Trust 1 .... mit einem Volumen von 600 Mio. Ob da Unterschiede zum Trust 2 sind, keine Ahnung!

      Korrigieren sollte man eigentlich nicht, wenn man "keine Ahnung" hat?


      Bei einem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag wird der Bilanzgewinn in Teilen abgeführt ...

      Das stimmt nicht, denn es wird der Jahresüberschuss bzw. -fehlbetrag abgeführt. Der Bilanzgewinn (distributable Profits) ist was anderes.. der kann bei einem BuG qua Definition nicht entstehen.

      Grüße K1
      Avatar
      schrieb am 10.02.09 10:24:45
      Beitrag Nr. 38 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.542.315 von K1K1 am 09.02.09 16:29:28Der BuG ist fuer mich neu. Einer der weitreichendsten Vertraege für eine Kapitalgesellschaft ueberhaupt.
      Sehr interessant. Werde mir Eurohypo (die ich fuer mich bereits abgehakt hatte) doch noch einmal anschauen.
      Er beinhaltet nun mal auch das "B" wie herrschen.
      Die homepage der Eurohypo zeigt als first page pop up wir sind Teil der CoBa und die hat staatliche Unterstuetzung dank SOFFIN.

      Wer herrscht, hat auch Pflichten. Ob die hier relevant sind, wird im Zweifel bestimmt ein veraergerter Grossinvestor durch seine US-Anwaelte klaeren lassen. Ungleichbehandlungen von Nachrangkapital innerhalb der CoBa/Dreba Gruppe waeren bei Existenz eines BuG jedenfalls aus meiner Sicht nicht amuesant.

      Wovon haengt bei XS0169058012 die Ausschuettung ab ? Abzuführendes Ergebnis ?

      Existierte der BuG bereits bei Emmission der Anleihe ?
      Avatar
      schrieb am 10.02.09 10:52:17
      Beitrag Nr. 39 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.546.969 von kraftfutter am 10.02.09 10:24:45
      Emission 2003
      BuG aus 2007

      Ausschuettung an "operating profit" UND "Bilanzgewinn" gebunden.

      Wenn die CoBa die teuren Soffingelder jemals durch Privatkapital günstiger ersetzen will, sollte sie, mit welcher Begruendung auch immer, die Zinsen für die Hybriden zahlen.
      Avatar
      schrieb am 10.02.09 10:52:32
      Beitrag Nr. 40 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.546.969 von kraftfutter am 10.02.09 10:24:45@kraftfutter

      ja, ich bin durchaus gespannt, wie die Commerzbank die Eurohypo Capital Fundings behandeln wird, wenn sie die eigenen T1 Papiere bedienen sollte. Wie gesagt durch den BuG kann qua Definition kein Bilanzgewinn entstehen. Am Bilanzgewinn (distributable profits (*)) hängen aber die Eurohypo Capital Fundings I+II. Daneben gibt es einen Dividendentrigger, der greift, wenn auf gleiche oder noch nachrangigere Instrumente gezahlt wird (auch für Tochterunternehmen) aber nicht umgekehrt (also zur Mutter Commerzbank). Eine extreme Benachteiligung, die sich aus dem BuG für die Eurohypo Capital Fundings ergibt.

      Existierte der BuG bereits bei Emmission der Anleihe ?

      NEIN.

      Nun könnte man auf die Idee kommen, dass der abzuführende Jahresüberschuss gemeint sein könnte - steht aber nicht so im Prospekt (ausser jemand interpretiert die unten aufgeführte Formulierung anders als ich). Und Prospekte, von Unternehmen, bei denen ein BuG involviert ist regeln diesen Punkt ausdrücklich.

      Inwieweit das prospekthaftungsrechtliche Konsequenzen hätte mag ich nicht beurteilen.

      Die Commerzbank hat nach der stillen Beteiligung ein recht umfangreiches T1 Kapital. Da sollte man eigentlich davon ausgehen, dass sie an einer angemessenen Behandlung interessiert ist. Die Kurse der Eurohypo T1 sprechen derzeit allerdings eine andere Sprache.

      Grüße K1


      ----------------------------
      (*)Aus dem Prospekt:
      Distributable Profits of the Bank for any fiscal year is the balance sheet profit (Bilanzgewinn) as of the
      end of such fiscal year, as shown in the audited unconsolidated balance sheet of the Bank as of the
      end of such fiscal year. Such balance sheet profit includes the annual surplus or loss (Jahres-
      Überschuss/Jahresfehlbetrag), plus any profit carried forward from previous years, minus any loss
      carried forward from previous years, plus transfers from capital reserves and earnings reserves,
      minus allocations to earnings reserves, all as determined in accordance with the provisions of the
      German Stock Corporation Act and accounting principles generally accepted in the Federal Republic
      of Germany as described in the German Commercial Code and other applicable German law then in
      effect. In determining the availability of sufficient Distributable Profits of the Bank related to any fiscal
      year to permit Class B Capital Payments to be declared during the succeeding fiscal year of the Bank,
      any (i) Class B Capital Payments already paid in such succeeding fiscal year and (ii) any capital payments
      or dividends already paid during such succeeding fiscal year of the Bank on Parity Securities
      on the basis of such Distributable Profits for such fiscal year, shall be deducted from such Distributable
      Profits.
      Avatar
      schrieb am 10.02.09 11:01:47
      Beitrag Nr. 41 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.547.210 von K1K1 am 10.02.09 10:52:32"Daneben gibt es einen Dividendentrigger, der greift, wenn auf gleiche oder noch nachrangigere Instrumente gezahlt wird (auch für Tochterunternehmen) aber nicht umgekehrt (also zur Mutter Commerzbank). Eine extreme Benachteiligung, die sich aus dem BuG für die Eurohypo Capital Fundings ergibt."

      Seit dem BuG ist das nicht mehr die Tinte auf dem
      Papier wert.

      Wenn die Kurse "recht haben", plant die CoBa eine Sauerei auf Kosten der Eurohypo-Gläubiger.
      Avatar
      schrieb am 10.02.09 11:38:58
      Beitrag Nr. 42 ()
      Das ist ne spannende Diskussion. Ihr habt Recht, WENN man die Kurse nimmt, ist da was im Busch.
      Ich glaube aber, dass die Kurse eher durch enge Liquiditaet getriggert sind.
      Ganz ehrlich, die CoBa ist doch keine kasachische Oelgesellschaft, die werden Ihre bzw. die Eurohypoglaeubiger nicht kalt enteignen...
      Und: Den BuG gab es schon, als die Anleihenkurse noch bei 90 waren oder drueber.
      Ich glaube eher an einen "intelligenten" Konpromiss.
      Der KOENNTE z.B. darin bestehen, dass die CoBa die Anleihe vom MArkt selber wegkauft - bis zu einem deutlich hoeheren Niveau, 60 oder 70 oder so. Dann spart sie die Zinsen, reduziert das Fremdkapital und bleibt Kapitalmarkttauglich. Halte ich aus CoBa-Sicht fuer eine extrem clevere Geldanlage, auf die die CoBa Leute sicher selber kommen werden....
      Avatar
      schrieb am 10.02.09 11:53:09
      Beitrag Nr. 43 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.547.616 von bernau am 10.02.09 11:38:58Ganz ehrlich, die CoBa ist doch keine kasachische Oelgesellschaft, ...

      Da hast Du recht, die Kasachen (Banken, Öl etc.) haben bisher gezahlt und wollen das zumindestens weiterhin tun. Bei der Commerzbank bzw. der Eurohypo ist das noch nicht klar, deshalb ist ein Vergleich derzeit wirklich nicht angebracht.


      Ich glaube aber, dass die Kurse eher durch enge Liquiditaet getriggert sind.

      Zumindestens auch wegen enger Liquidität. Wenn die Commerzbank zahlt und die Eurohypo nicht zahlt (das ist das was die Kurse sprechen) wissen wir wenigstens, dass die Eurohypo Dritte mit Insider Informationen versorgt hat (siehe die Kurse). Wenn nicht wissen wir, dass es nur Illiquidität war.


      Ich glaube eher an einen "intelligenten" Konpromiss.. Der KOENNTE z.B. darin bestehen, dass die CoBa die Anleihe vom MArkt selber wegkauft -

      Gut, Weihnachten ist noch ein Weilchen hin, aber schon mal ein Paar Wünsche fürs´ Christikind aufzuschreiben sollte nicht verboten sein ;) - in der realen Welt -vornehm ausgedrückt- wohl eher ein unwahrscheinliches Szenario.

      Grüße K1
      Avatar
      schrieb am 10.02.09 12:13:35
      Beitrag Nr. 44 ()
      Der Witz ist ja dass überhaupt ein Beherrschungsvertrag abgeschlossen werden kann, obwohl solche Instrumente ausstehen, die dann effektiv plötzlich rechtlos werden. Ist halt wieder ein Beispiel dafür, wie wichtig CoC Klauseln sind, die halt auch für diesen Fall vorsorgen müssten...

      Wahrscheinlich könnte man in so einem Fall juristisch was machen, was sich aber natürlich jahrelang hinziehen würde...und somit wertlos ist.

      Persönlich glaube ich aber nicht, dass die Commerzbank die eigenen T1 bedient und die der Eurohypo nicht. Sie werden beide aussetzen. :rolleyes:
      Avatar
      schrieb am 10.02.09 12:25:59
      Beitrag Nr. 45 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.547.920 von Pfandbrief am 10.02.09 12:13:35"beide aussetzen"

      Hoert sich realistisch an und danach kann man die CoBa T1 vermutlich zu den gleichen Kruemelkursen kaufen wie die Eurohypos.

      Wobei ich nicht glaube, dass die CoBa mit einer Aussetzung mittelfristig Geld spart, denn frisches Geld wird dann bestimmt teurer im Vergleich zu Konkurenzbanken, die Nachränge bedienen. DB, DZ etc. werden vermutlich bedienen. Vielleicht zahlt die CoBa ja doch.
      Avatar
      schrieb am 10.02.09 12:29:50
      Beitrag Nr. 46 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.547.920 von Pfandbrief am 10.02.09 12:13:35... wie wichtig CoC Klauseln sind ...

      Im Prinzip schon, ABER was bringt eine CoC Klausel in Hinsicht auf den Abschluss eines BuG, wenn das Unternehmen schon vorher in der Hand des BuG abschließenden war ?


      Persönlich glaube ich aber nicht, dass die Commerzbank die eigenen T1 bedient und die der Eurohypo nicht. Sie werden beide aussetzen.

      Das ist natürlich eine sehr reale Möglichkeit - aber dann würden (mich) die relativ hohen Kurse der Coba T1 verwundern. Ich denke die Coba T1 implizieren eine Chance von 50:50, was die Zahlung angeht.

      Andererseits erscheinen mir die 180 Mio€, die die Commerzbank zur Bedienung des kompletten Hybridkapitals (Eurohypo+Commerzbank Funding) aufbringen müsste nicht sonderlich hoch. Denn die Commerzbank will ja wohl in dieser Hinsicht Kapitalmarktfähig bleiben - oder wer soll irgendwann mal das Hybridkapital, das der Bund+Allianz in Höhe von 18.000 Mio€ (die stille Beteiligung) beigesteuert hat mal übernehmen?

      Lassen wir uns überraschen... ;)

      Grüße K1
      Avatar
      schrieb am 10.02.09 12:59:49
      Beitrag Nr. 47 ()
      die Coba T1 implizieren eine Chance von 50:50, was die Zahlung angeht.

      Also ich seh z.B. die DE000A0GPYR7 auf 18,50% stehen...ist zwar mehr als Eurohypo, aber 50:50?
      Avatar
      schrieb am 10.02.09 13:05:01
      Beitrag Nr. 48 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.548.276 von Pfandbrief am 10.02.09 12:59:49Also ich seh z.B. die DE000A0GPYR7 auf 18,50% stehen...ist zwar mehr als Eurohypo, aber 50:50?

      Börslich stehen die

      DE000A0GPYR7 Coba 18,50 zu 20,90
      XS0169058012 Eurohyp 10,20 zu 11,00

      Das scheint mir schon ein heftiger Unterschied. Was glaubst Du denn mit welcher Wahrscheinlichkeit die Coba nicht zahlt und mit welcher Wahrscheinlichkeite die Eurohyp nicht zahlt?

      Grüße K1
      Avatar
      schrieb am 10.02.09 13:16:23
      Beitrag Nr. 49 ()
      Ich weiß es wirklich nicht, aber ich glaub die Unterschiede, auch zwischen den beiden Eurohypo-Dingern sind mehr darauf zurückzuführen, dass in der einen grad einer was abladen will, bzw. wohl eher muss, und in der anderen halt grad nicht...

      Die Märkte für diese Instrumente sind sehr ineffizient. In Amerika funktionieren sie besser, aber selbst da gibt es häufig unerklärliche Differenzen.
      Avatar
      schrieb am 10.02.09 13:24:23
      Beitrag Nr. 50 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.548.428 von Pfandbrief am 10.02.09 13:16:23Die Märkte für diese Instrumente sind sehr ineffizient.

      Schon klar, sonst wären wir nicht hier.

      Deine Meinung, dass beide nicht bedient werden ist ja konsequent und ich messe dem eben mindestens eine 50:50 Wahrscheinlichkeit bei.

      Was meinst Du denn zu dem Punkt dass es "nur 180Mio€" wären. Ist es das aus Sicht der Commerzbank "wert" ? Ist das für die ein dauerhaftes Problem oder "vergisst" da der Kapitalmarkt schnell?

      Grüße K1
      Avatar
      schrieb am 10.02.09 18:58:41
      Beitrag Nr. 51 ()
      Es sind ja doch deutlich mehr. Die Banken, nicht nur die Commerzbank, müssen einfach demnächst eine Grundsatzentscheidung bezüglich all dieser Instrumente fällen. Weil es soviel einfacher ist, auszusetzen wenn es viele andere mehr oder weniger gleichzeitig auch tun, rechne ich damit dass es entweder sehr viele tun, oder so gut wie gar keine. Das hieße, dass man sich von den teuren, "soliden" eher fernhalten müsste. Und ich rechne damit, dass wenn ausgesetzt wird, es auch eine schön lange Zeit so bleibt, und wenn nicht ausgesetzt wird, sie alles daransetzen werden, dass das auch in Zukunft so bleibt.

      Das ist natürlich jetzt das Rezept für enorm hohe Volatilität. In ein paar Monaten sollte man klarer sehen, und dann sind die billigen unter diesen Instrumenten möglicherweise auch ein spekulativer Kauf.

      Für mich persönlich ist das im Moment alles zu unklar und ich kann mich auch nicht hinsetzen und jeden Prospekt durchwühlen...Too hard for me.
      Avatar
      schrieb am 10.02.09 20:56:38
      Beitrag Nr. 52 ()
      Ich glaube nicht an eine "Grundsatzentscheidung" . . .

      Ich denke es wird auf lange Zeit sowieso sehr schwer bzw. sehr teuer sein, neue Hybridanleihen mit den jetzigen usancen zu plazieren auch wenn die Kupons jetzt bedient werden würden. So gesehen halte ich die "Kapitalmarktfähigkeit" für ein relativ schwaches Argument.
      Die Deutsche hat auch im Dez. entschieden eine LT2 Anleihe nicht im first call zurück zu kaufen - entgegen den üblichen "Spielregeln" - weil sie sich nicht zu diesen Kosten, hätte refinanzieren können.

      Die Käufer haben jetzt realisiert, was in schlechten Marktphasen passieren kann und sitzen auf fetten Kursverlusten und dafür war der Renditevorteil dann doch zu klein. Aktuell liegen viele Tier-1 Bonds bei über 12% p.a. . . . einige sogar über 20% p.a. (z.B. Postbank und die zahlen die nächsten Kupons). Welche Konditionen müssten neue Hybridanleihen denn haben, damit die gekauft werden würden????
      Selbst wenn sich die Kurse, der am Markt befindlichen Hybridanleihen deutlich erholen würden, wären Neuemissionen von den Kosten immer noch sehr hoch.

      Andererseits werden Banken auch wieder Gewinne machen, Dividenden ausschütten und Kupons bedienen (müssen!). Die Kurse sind m.A. nach übertrieben tief, selbst wenn ein oder zwei Kupons ausfallen sollten.

      Bei der Eurohypo ist die Situation vielleicht noch etwas komplizierter und undurchschaubarer (Staatsfinanzierungen, Verschmelzungsgerüchte mit Depfa, BuG) - deshalb sind die Kurse hier auch tiefer als bei dem CoBa Tier-1 Bond. Di eGesdtaltungsmöglichkeiten sind auch kleiner. Die Gewinnrücklage der Eurohypo ist viel, viel kleiner als bei der CoBa.

      Am 18.2. kommt die CoBa mit Zahlen. Vielleicht gibt's dann was neues . . . .
      Avatar
      schrieb am 10.02.09 21:48:57
      Beitrag Nr. 53 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.551.923 von Pfandbrief am 10.02.09 18:58:41@Pfandbrief

      an eine "Grundsatzentscheidung" so nach dem Motto entweder alle zahlen oder keiner glaube ich auch nicht.

      Es gibt meiner Meinung nach ein Paar "sichere" Nichtzahler: BayernLB (wegen der 10 Mrd. Eigenkapitalzufuhr des Staates), Depfa, HRE etc. Dann gibt es ein Paar bei denen es für mich fraglich ist (Coba, Eurohypo, HSH und einige andere) und einen großen Rest, bei dem man eigentlich eine Bedienung erwarten sollte.

      @nobanker

      Ich denke es wird auf lange Zeit sowieso sehr schwer bzw. sehr teuer sein, neue Hybridanleihen mit den jetzigen usancen zu plazieren auch wenn die Kupons jetzt bedient werden würden. So gesehen halte ich die "Kapitalmarktfähigkeit" für ein relativ schwaches Argument.

      Ich habe nur einen Vergleich zu den Staatsanleihen und zu den Firmenanleihen. Da ist es so, dass der Zugang zum Kapitalmarkt sich schon innerhalb von einigen wenigen Jahren verändern (verbessern) kann. Allerdings ist es auch da so, dass ein Zahlungausfall (und insbesondere die Umstände) etwas im Gedächtnis bleiben.

      Die Situation bei der Coba ist m.E. eine zu der von der BayernLB abweichende, denn bei der BayernLB gibt es Eigenkapital des Staates in Höhe von 10 Mrd. (+4,5Mrd Risikoschirm), die aber -so weit mir bekannt- in Form von Grundkapital (also ohne entsprechende obligatorische Verzinsung) zur Verfügung gestellt werden. Daher die Auflage der EU Kommission mit diesen Mitteln nicht die Hybriden Kapitalinstrumente und GS zu bedienen.

      Bei der Coba hingegen ist der Anteil des ohne Zinslast zur Verfügung gestellten Kapitals relativ gering. Die rd. 16 Mrd. stille Beteiligung dagegen werden "regulär" mit 9% (also annähernd Kapitalmarktüblich) verzinst. Insofern wäre zu erwarten, dass die EU der Coba eigentlich keine Vorschriften was die Bedienung der T1 Anleihen angeht gemacht haben sollte. Aber die Erwartung -ausgedrückt in den Börsenkurse- ist wohl eine andere.

      Die Käufer haben jetzt realisiert, was in schlechten Marktphasen passieren kann und sitzen auf fetten Kursverlusten und dafür war der Renditevorteil dann doch zu klein.

      Ja. Wobei man allerdings auch erwähnen sollte, dass diese wirklich extreme Marktverhältnisse sind.

      Bei der Eurohypo ist die Situation vielleicht noch etwas komplizierter und undurchschaubarer (Staatsfinanzierungen, Verschmelzungsgerüchte mit Depfa, BuG) - deshalb sind die Kurse hier auch tiefer als bei dem CoBa Tier-1 Bond. Die Gesdtaltungsmöglichkeiten sind auch kleiner. Die Gewinnrücklage der Eurohypo ist viel, viel kleiner als bei der CoBa.

      Die Gewinnrücklage bei der Eurohypo ist derzeit unerheblich - es gibt einen BuG!

      Grüße K1
      Avatar
      schrieb am 12.02.09 14:22:15
      Beitrag Nr. 54 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.459.727 von bernau am 27.01.09 19:36:06stimme zu, daß das Insolvenzrisiko der EuroHyp / Commerzbank recht gering ist - kleiner Haken an der Investition: Zinsen werden nur gezahlt, wenn genügend verteilbarer Gewinn vorhanden ist. Diese Tier-1-Anleihe ist übrigens auch nachrangig gegenüber der Zinszahlung von 9% p.a. an den Bund für dessen stille Einlage an der Commerzbank-Mutter in Höhe von 9 Mrd. EUR - die allein daraus resultierenden 810 Mio. EUR p.a. müssen erst einmal verdient werden. Das erste Bibbern bezügl. Zinszahlung bezieht sich bereits auf den kommenden Termin (8.3.09)...
      Avatar
      schrieb am 13.02.09 21:53:38
      Beitrag Nr. 55 ()
      Hallo,
      eine interessanter Beitrag zum Thema:

      http://www.institutional-money.com/cms/news/uebersicht/artik…

      Fitch sieht gestiegenes Risiko von Kuponausfällen bei Bankhybriden in 2009
      Die Finanzkrise wütet schon seit rund 19 Monaten und hat zu weitreichenden staatlichen Stützungsmaßnahmen im Bankensektor geführt. Die EU-Staaten haben sich mittlerweile dahingehend verständigt, dass keine systemisch wichtige Bank mehr ausfallen dürfe. Das sollte für eine gewisse Entspannung bei Senior Unsecured Gläubigern sorgen.

      Ungewisser ist die Situation der Bankhybrid-Investoren (Tier 1, Upper Tier 2, Lower Tier 2, Tier 3), die als Inhabern von eigenkapitalnahen Instrumenten von Kuponausfällen oder nicht vorgenommenen Kündigungen betroffen sein können. Das Credit Research der LBBW befasst sich in einem Report eingehend mit den Pros and Cons eines Investments und den damit verbundenen, schwer abwägbaren Risiken wirtschaftlicher und politischer Natur.

      Fitch hat unlängst zu diesem Thema einen Bericht veröffentlicht. Die Agentur sieht ein gestiegenes Risiko von Kuponausfällen bei Bankhybriden in 2009. Diese These unterlegt sie mit drei Kernpunkten. Zunächst sei branchenweit zu beachten, dass die operativen Erträge unter Druck geraten, was ein wachsendes Universum an Banken zwingt, Verluste zu berichten. Das erhöht das Risiko, dass bei gewinnabhängigen Bankhybriden eine Kuponzahlung (konform mit den Anleihebedingungen) ausgesetzt wird.

      Als zweiten Punkt nennt die Agentur, dass verschiedene Institute in den vergangenen Quartalen das Instrument Hybridkapital genutzt haben, um ihre Kapitalbasis zu stärken. Während die zusätzliche Kapazität um Verluste aufzufangen, grundsätzlich positiv zu beurteilen ist, erhöhe sich durch die damit verbundene Zinsbelastung jedoch das Risiko, dass Kuponzahlungen ausgesetzt werden (müssen). Gleichzeitig könnten weitere Eigenkapitalkomponenten in Erscheinung treten. Dazu gehört die erwähnte Verlustauffangfunktion in Form einer Nominalwertherabsetzung eines Bonds oder die dauerhafte Kapitalbereitstellung. Gemeint mit Letzterem ist die Nicht-Kündigung zum erstmöglichen Zeitpunkt, wie z.B. bei der dem LT2 Bond der Deutschen Bank (DE0003933511) geschehen.

      Als dritten und letzten Punkt befürchtet Fitch, dass die staatlichen Stützungsmaßnahmen das Risiko eines Kuponausfalls erhöhen. Beispielsweise hat die EU-Kommission im Rahmen des Prüfungsverfahrens die Genehmigung des Rekapitalisierungspakets für die BayernLB mit der Erwartung verbunden, dass die Bank aufgrund des voraussichtlichen Jahresfehlbetrages für das Geschäftsjahr 2008 keine Zinszahlungen auf Genussrechtskapital und stille Einlagen vornimmt.

      Der Staat will die Steuergelder, welche zur Bankenrettung eingesetzt werden, schützen. Sollten Ausschüttungen auf das Hybridkapital genehmigt werden, würde dies wirtschaftlich in den Augen von Fitch mit dem Transfer von Steuergeldern an die Inhaber von eigenkapitalnahen Instrumenten gleichkommen. Die politische Durchsetzbarkeit ist zweifelhaft.

      Übernehmen die Bankhybride in der derzeitigen Situation, die Fitch als die schlimmste Bankenkrise („worst banking crisis in living memory“) bezeichnet, keine Eigenkapitalfunktionen, wann Dann? Aufsichtsrechtlich sollte dies die Frage aufwerfen, ob die Bankhybride dann noch als regulatorisches Eigenkapital anerkannt werden können oder schlicht Fremdkapital darstellen.

      Die staatlichen Rettungsmaßnahmen wirken sich jedoch nach Ansicht der LBBW nicht nur auf die Frage von einer möglichen Aussetzung von Kuponzahlungen aus, sondern auch auf die vorzeitige Kündigung des Hybridkapitals. Der Call bewirkt eine vorzeitige Rückführung von Eigenkapital im regulatorischen Sinne. In Zeiten, in denen versucht wird, die Kapitalbasis der Finanzinstitute zu stärken, dürfte die Unterstützung der Bankenaufsicht bei diesem Schritt bestenfalls mäßig sein.

      Es gibt aber auch Argumente, die für einen glimpflichen Verlauf für Hybridinvestoren sprechen. Die Staaten haben ein Interesse daran, dass das Vertrauen in die Hybridinstrumente aufrecht erhalten bleibt. Sollte das Produkt Bankhybride durch verschiedene Nachteile bzw. echte Verluste für die Investoren geschädigt werden, kann dies die Möglichkeit der Banken nachhaltig verbauen, neues Kapital aufzunehmen und damit die Kapitalbasis zu stärken oder die Anteile des Staates an gestützten Banken zu einem späteren Zeitpunkt durch private Investoren auszulösen.

      CreditSights unterstützt diese Meinung. Der Agentur zu Folge scheinen in Europa die Inhaber der Stammaktien die Hauptlast tragen zu müssen, während alle Arten von Gläubigern bis dato geschützt waren. Unabhängig von einer wesentlichen staatlichen Beteiligung bzw. Verstaatlichung ist weder bei RBS, Northern Rock noch bei Anglo Irish der Kupon von Hybridinstrumenten ausgesetzt worden. Aber auch die USA scheinen mittlerweile einen ähnlichen Weg einzuschlagen.

      Nachdem gemäß CreditSights sowohl bei den GSE als auch z.B. bei IndyMac (im Besitzt der FDIC) Zahlungen auf das Hybridkapital ausgesetzt wurden, sieht es danach aus, dass nach dem neuen Financial Stability Plan von Timothy Geithner auch in den USA die Aktionären die Hauptlast schultern müssen.

      Die Dividende-Restriktionen gelten nach dem Verständnis der Agentur lediglich für die gewöhnlichen Aktien/Aktionäre, vorzugsberechtigte Ausschüttungen werden nicht adressiert. Die fortschreitende Implementierung des Plan sollte jedoch verlässlichere Rückschlüsse zulassen.

      Auch die Banken verfolgen das Interesse, das Produkt Bankhybride nicht zu diskreditieren. So werden zum Teil bei Banken, die nach IFRS Verluste ausweisen müssen, nach National GAAP Bilanzverluste vermieden. Das führt dazu, dass ein gewinnabhängiges Instrument, das sich an der nationalen Rechnungslegung orientieren, trotz IFRS Verlust noch bedient werden kann. Als Beispiel kann die DZ Bank angeführt werden. Diese gibt gemäß Pressemitteilung an, dass die Verstärkung der Finanzmarktkrise insbesondere nach derInsolvenz der Investmentbank Lehman Brothers dazu geführt habe, dass die DZ Bank Gruppe nach IFRS für das Geschäftsjahr 2008 von einem negativen Ergebnis nach Steuern in Höhe von gut 1 Milliarde Euro ausgeht. Im HGB-Abschluss der DZ Bank AG stellt das Institut auf vorläufiger Basis gleichwohl ein positives Ergebnis dar. Dementsprechend sei vorgesehen, die Tier-1-Anleihen planmäßig zu bedienen.

      Die Abwägung der Pros und Contras führt nach Ansicht des Credit Research der LBBW zu keinem abschließenden Bild und verdeutlicht vor allem die Zwickmühle, in der sich der Staat befindet. Sicher ist die Gefahr von Kuponaussetzungen oder von Nicht-Kündigungen gestiegen, der effektive Umgang mit dem Hybridkapital sollte jedoch nach der derzeitigen Faktenlage weiterhin eine Einzelfallentscheidung bleiben, was auf Grund der Heterogenität der einzelnen Emission auch nicht sinnvoll ist. Sowohl bei UT2 als auch Tier 1 gilt: Das Anlageuniversum ist atomisiert, an der intensiven Analyse der Bedingungen führt mangels Standardisierung kein Weg vorbei. Aber auch im LT2-Segment, wo sich z.B. auch die Banco de Sabadell entschieden hat, ihren LT2-Bond (ES0213860028) nicht zu kündigen, bleibt es bei einer caseby-case Entscheidung, so auch CreditSights


      Rene
      Avatar
      schrieb am 14.02.09 12:48:20
      Beitrag Nr. 56 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.553.424 von K1K1 am 10.02.09 21:48:57super Recherche Rene!
      Vielen Dank für den Artikel. Er schafft erstmals Transparenz für einen leidgeprüften Erstzeichner von A0DZJZ.
      Viele Grüße
      Rosenheim02
      Avatar
      schrieb am 16.02.09 11:36:07
      Beitrag Nr. 57 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.553.424 von K1K1 am 10.02.09 21:48:57Es gibt meiner Meinung nach ein Paar "sichere" Nichtzahler: BayernLB (wegen der 10 Mrd. Eigenkapitalzufuhr des Staates), Depfa, HRE etc. Dann gibt es ein Paar bei denen es für mich fraglich ist (Coba, Eurohypo, HSH und einige andere) und einen großen Rest, bei dem man eigentlich eine Bedienung erwarten sollte.

      Nachdem ich etwas frontrunning betrieben habe, möchte ich mal die Frage in den Raum stellen, inwieweit sich nach der ad hoc der HSH für deren "stille Einlagen" (393734, 984254) noch Risiken hinsichtlich der Zinszahlungen ergeben.



      DGAP-Adhoc: HSH Nordbank AG (deutsch)

      HSH Nordbank weist 2008 Jahresfehlbetrag aus

      HSH Nordbank AG / Vorläufiges Ergebnis/Jahresergebnis

      13.02.2009

      Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

      ---------------------------------------------------------------------------

      Die HSH Nordbank wird das Geschäftsjahr 2008 gemäß vorläufigen, nicht testierten IFRS-Zahlen mit einem Konzernfehlbetrag abschließen. Dieser beträgt bis zu 2,8 Mrd. Euro vor Restrukturierungsaufwendungen, Steuern und Verlustbeteiligungen Dritter (Vorjahr: +285 Mio. Euro). Darin enthalten sind Abschreibungen auf das Kreditersatzgeschäft in Höhe von rund 1,6 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,3 Mrd. Euro). Die weiteren Belastungen aus der Finanzmarktkrise summieren sich auf 0,9 Mrd. Euro und enthalten unter anderem die Wertberichtigungen im Zusammenhang mit der Lehman-Insolvenz und dem Zusammenbruch isländischer Banken. Die HSH Nordbank hat im Kreditgeschäft gestiegenen Ausfallrisiken im Zuge der aktuellen Wirtschaftskrise Rechnung getragen und die Kreditrisikovorsorge inklusive Portfoliowertberichtigungen auf rund 1,4 Mrd. Euro (Vorjahr: 1 Mio. Euro Ertrag) deutlich erhöht. Im Geschäftsjahr 2008 erwirtschaftete der Konzern einen Zins- und Provisionsüberschuss in Höhe von rund 2 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,9 Mrd. Euro).

      Die Bank hatte bereits angekündigt, Stille Einlagen zu bedienen, deren Kupon an einen Jahresüberschuss gekoppelt ist. Im Einzelabschluss nach HGB geht der Vorstand davon aus, dass ein Bilanzgewinn entsteht, so dass Zinszahlungen für Genussscheine und Stille Einlagen, die vom Bilanzgewinn abhängen, geleistet werden. Derzeit befindet sich die Bank in einem fortgeschrittenen, konstruktiven Dialog mit den Anteilseignern über eine strategische Neuausrichtung der Bank.



      Kontakt: HSH Nordbank AG Rune Hoffmann Pressesprecher Tel. 040/33 33-11412 Fax 040/33 33-611412 E-Mail: rune.hoffmann@hsh-nordbank.com

      Karl Steinle Leiter Investor Relations/Rating Tel. 040/33 33-10477 Fax 040/33 33-610477 E-Mail: karl.steinle@hsh-nordbank.com
      Avatar
      schrieb am 16.02.09 13:35:52
      Beitrag Nr. 58 ()
      Und ich sage immer noch: Ihr werdet Euch wundern wer alles so zahlen wird...
      Man wird es im wesentlichen genauso machen wie bei HSH beschrieben: Im HGB nen Uberschuss darstellen, der ausreicht zu zahlen... (und im hgb gibts da immer noch ne moeglichkeit, selbst wenn das ifrs tief unter wasser ist)...
      ICH glaube nicht an die massenweisen ausfaelle, die in den kursen enthalten sind...
      Avatar
      schrieb am 16.02.09 14:10:14
      Beitrag Nr. 59 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.585.796 von T.Hecht am 16.02.09 11:36:07Nachdem ich etwas frontrunning betrieben habe, möchte ich mal die Frage in den Raum stellen, inwieweit sich nach der ad hoc der HSH für deren "stille Einlagen" (393734, 984254) noch Risiken hinsichtlich der Zinszahlungen ergeben.

      Bis zum Zinszahlungstermin ist es noch ein wenig hin. Wollen tun die zwar, aber ob sie dann auch zahlen (dürfen) ist halt noch nicht ganz sicher (vgl. BayernLB, die wollten auch, durften dann aber nicht - bisher aber Einzelfall). Bei der HSH ist die Lage allerdings deutlich weniger extrem als bei der BayernLB. Vorbehaltlich der EU dürfte es also eine Zahlung geben.

      Grüße K1
      Avatar
      schrieb am 18.02.09 09:08:31
      Beitrag Nr. 60 ()
      10,1% Kernkapitalquote (Tier 1), Hybride werden bedient

      Die Kernkapitalquote (Tier 1) der Commerzbank wird für 2008 zum ersten Mal
      nach IFRS ausgewiesen. Sie lag zum Jahresende bei 10,1%. Die ausstehenden
      Genussscheine, die stille Einlage des Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung
      (SoFFin) und die anderen hybriden Instrumente der Commerzbank-Gruppe werden
      voll bedient; eine Verlustteilnahme erfolgt nicht. Die Commerzbank wird für
      2008 keine Dividende ausschütten. Für 2007 wurde eine Dividende von 1,00
      Euro je Aktie gezahlt.
      Avatar
      schrieb am 18.02.09 10:34:46
      Beitrag Nr. 61 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.547.920 von Pfandbrief am 10.02.09 12:13:35Deine Meinung, dass beide nicht bedient werden ist ja konsequent und ich messe dem eben mindestens eine 50:50 Wahrscheinlichkeit bei.

      Es ist also die "richtige" Seite der 50:50 eingetreten ;)

      Falls jemandem die Meldung von Sarah96 zu kryptisch ist - in den Präsentationsunterlagen steht es auch nochmals (inklusive ausdrücklicher Nennung der Eurohyp) drinnen:

      "Bedienung des Hybridkapitals und der
      Genussscheine von Commerzbank und
      Eurohypo
      "

      Grüße K1
      Avatar
      schrieb am 18.02.09 13:28:00
      Beitrag Nr. 62 ()
      Das bestaetigt meine Vermutung. Schoen! Ich gehe daher hier von weiterhin stark steigenden Kursen aus und bleibe investiert.
      Auch naechstes Jahr wird ausgeschuettet, wenn die Commerzbank nicht pleite ist - und das wird nicht passieren.
      Das Hybridkapital zaehlt zum Eigenkapital aber in der Financial Community wird es absolut als FK gesehen, dass unbedingt zu bedienen ist.
      Und nochmal: Lasst Euch nicht von den Kursen blenden, das sind eher promille als Prozente, die da umgehen. Die meisten Anteile sind fest bei Institutionellen, die hoechstens mal aus ZWANG verkaufen (und dann keine Kaeufer finden). Die CoBa kann es diesen wichtigen Institutionellen nicht antun, sie mit Taschenspielertricks zu verarschen, denn das wichtigste Kapital einer Bank ist nunmal vertrauen (auch wenn sie das jetzt erst wiedererlangen muessen)....
      Avatar
      schrieb am 18.02.09 20:22:28
      Beitrag Nr. 63 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.602.469 von bernau am 18.02.09 13:28:00Ein gutes Signal, die Hybridzinsen zu zahlen und auch fuer Eurohypo.
      Was ich nicht verstehe ist dass jemand auch nach dieser Nachricht zu 13,70 EUR XS0169058012 verkauft. Gab es in der Telco Hinweise auf eine Verstaatlichung oder eine andere Alarmmeldung?
      Avatar
      schrieb am 18.02.09 21:05:51
      Beitrag Nr. 64 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.606.274 von kraftfutter am 18.02.09 20:22:28Gab es in der Telco Hinweise auf eine Verstaatlichung oder eine andere Alarmmeldung?

      bezueglich verstaatlichung, definitiv ueberhaupt nichts. richtige alarmmeldung, auch nicht, zumindest nichts neues, wobei klar war, dass 2009 ziemlich schwierig werden wird, stutz sagte irgendetwas wie "grosse herausforderung".
      Avatar
      schrieb am 02.03.09 17:32:49
      Beitrag Nr. 65 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 36.606.274 von kraftfutter am 18.02.09 20:22:28XS0169058012, Montag 02.03.2009 innerhalb von 30 Minuten
      Preisschwankungen von 10,9 bis 12,0 und zurueck auf 11,0 jeweils bezahlt mit Volumen (je ca. 100k).

      Irrationales Verhalten (des Käufers, der 12,0 bietet) ?
      Ist dies im Anleihenhandel mittlerweile ueblich ?
      Avatar
      schrieb am 30.04.09 18:50:50
      Beitrag Nr. 66 ()
      Kreise: Eurohypo will rund 300 Stellen streichen
      Donnerstag, 30. April 2009, 15:55 Uhr

      Frankfurt (Reuters) - Der zur Commerzbank gehörende Immobilienfinanzierer Eurohypo steht Finanzkreisen zufolge vor einem größeren Stellenabbau.

      Das Institut plane im Zuge seines bevorstehenden Konzernumbaus, rund 300 seiner weltweit etwa 1500 Arbeitsplätze zu streichen, sagten mehrere mit den Plänen vertraute Personen am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Details stünden noch nicht fest. In der kommenden Woche sollten die Gremien darüber entscheiden.

      Damit fallen bei der Commerzbank mehr Arbeitplätze weg als bislang bekannt. Im Zuge der Übernahme der Dresdner Bank streicht die Commerzbank in den nächsten zwei Jahren bereits insgesamt 9000 Stellen, 6500 davon in Deutschland. Der jetzt geplante Jobabbau bei der Eurohypo sei nicht auf die Übernahme zurückzuführen, sondern habe mit der wirtschaftlichen Situation des Staats- und Immobilienfinanzierers zu tun, hieß es in den Kreisen. 2008 machte die Eurohypo wegen einer stark gestiegenen Risikovorsorge für Immobilienkredite und Wertberichtigungen auf Anlageportfolios einen Vorsteuerverlust von 1,4 Milliarden Euro.

      Die Eurohypo wollte sich zu den Stellenabbau-Plänen nicht äußern. Bankchef Frank Pörschke erklärte gegenüber Reuters aber, es sei überprüft worden, welche Art von Immobilienfinanzierungen die Eurohypo künftig anbieten wolle und welche Folgen das für die Mitarbeiter habe. "Derzeit werden Szenarien geprüft. Sobald Entscheidungen getroffen sind, werden wir sie kommunizieren."

      AUSLANDSSTANDORTE SOLLEN AUFGEGEBEN WERDEN

      Im Zuge der Neuausrichtung werde sich die Eurohypo in der Immobilienfinanzierung von einigen ausländischen Standorten zurückziehen, hieß es in Finanzkreisen. "Das Auslandsgeschäft soll drastisch zurechtgestutzt werden", sagte eine mit den Plänen vertraute Person. Künftig wolle sich die Bank nur noch auf ihre Kernmärkte wie Kontinentaleuropa, Großbritannien und die USA fokussieren. Standorte in Asien oder Südamerika sollten aufgegeben werden.

      Mit der Neuaufstellung der Immobilien-Tochter bereitet sich die Commerzbank wohl auch auf die wahrscheinlich bevorstehende Trennung von der Eurohypo vor. Die EU-Wettbewerbsbehörde verlangt Kreisen zufolge im Gegenzug für die Genehmigung einer 18,2 Milliarden Euro schweren Staatshilfe eine Abspaltung der Eurohypo. Finanzkreisen zufolge soll sie dafür bis 2013 Zeit bekommen, länger als üblich bei solchen Beihilfe-Entscheidungen der EU. Die Entscheidung aus Brüssel wird in Kürze erwartet.
      Avatar
      schrieb am 04.05.09 14:36:15
      Beitrag Nr. 67 ()
      30.04.2009, 14:32:59


      Pflichtveröffentlichung

      DGAP-AFR: Eurohypo Capital Funding Trust II: Bekanntmachung gemäß § 37v, 37w, 37x ff. WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung
      Eurohypo Capital Funding Trust II / Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Rechnungslegungsberichten 30.04.2009 Bekanntmachung nach § 37v, 37w, 37x ff. WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. =-------------------------------------------------------------------------- Hiermit gibt die Eurohypo Capital Funding Trust II bekannt, dass folgende Finanzberichte veröffentlicht werden: Bericht: Jahresfinanzbericht Veröffentlichungsdatum / Deutsch: 30.04.2009 Veröffentlichungsdatum / Englisch: 30.04.2009 Deutsch: http://www.eurohypo.com/media/ehlisten/englisch/sonstiges/ca… Englisch: http://www.eurohypo.com/media/ehlisten/englisch/sonstiges/ca… 30.04.2009 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP =--------------------------------------------------------------------------

      (END) Dow Jones Newswires

      April 30, 2009 08:32 ET (12:32 GMT)
      Avatar
      schrieb am 04.05.09 14:37:43
      Beitrag Nr. 68 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.089.789 von zeltsysteme am 04.05.09 14:36:15Also bei mir öffnet sich da stets nur ein Deckblatt (habe es auch schon letzte Woche probiert).
      Avatar
      schrieb am 04.05.09 14:50:33
      Beitrag Nr. 69 ()
      Der Weg über die HP funtioniert besser. Findet sich unter Anleihen, Nachränge, Hybrid
      Avatar
      schrieb am 05.05.09 17:41:12
      Beitrag Nr. 70 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.089.899 von sarah96 am 04.05.09 14:50:33...der Bericht enthält sogar einen "Fair Value" von ca. 28% per 31.12.2008 (Boersenkurs)und Unterschrift von Herrn PWC.

      Der Kurs des 542376 ist einschliesslich Stückzinsen wieder auf dem gleichen Niveau wie HT1 (Kurs abzgl. Ausschuettungsbetrag am 30.06.).

      Gibt es Neuigkeiten zur Eurohypo ?
      Avatar
      schrieb am 08.05.09 20:52:58
      Beitrag Nr. 71 ()
      Hallo, anbei ein ink zu den Adhoc Mitteilungen der Eurohypo zu ihren Hybridanleihen vom 07.05.2009:
      http://www.eurohypo.com/de/site/website/refinanzierung/hybri….

      Direktlink für die 542376:
      http://www.eurohypo.com/media/ehlisten/deutsch/sonstiges/200…
      Avatar
      schrieb am 10.05.09 22:58:51
      Beitrag Nr. 72 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.133.979 von Wildstrubel am 08.05.09 20:52:58koennte dem Kurs etwas Rueckenwind verschaffen
      ---------------------------------------------
      'HB': Commerzbank-Tochter Eurohypo kehrt im 1. Quartal in Gewinnzone zurück

      DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die Commerzbank- Tochter Eurohypo hat einem
      Pressebericht zufolge im ersten Quartal 2009 wieder einen Gewinn erzielt. Dazu
      habe vor allem die Staatsfinanzierungssparte beigetragen, in der ein Gewinn in
      niedriger dreistelliger Millionenhöhe angefallen sei, berichtete das
      'Handelsblatt' (Montag) unter Berufung auf Finanzkreise. Die Verluste der
      Gewerbeimmobiliensparte seien niedriger gewesen: Der Commerzbank-Konzern habe in
      dem Geschäftsfeld, das von der Eurohypo dominiert werde, 54 Millionen Euro
      verloren.

      Noch 2008 habe die Eurohypo ihrer Mutter Commerzbank einen Milliardenverlust
      eingebracht. Hintergrund seien starke Kursverluste bei Staatsanleihen gewesen.
      Nun wirkten die Stabilisierung in den Finanzmärkten und die gewinnträchtige
      Auflösung eines Absicherungsgeschäfts (Total Return Swaps) für US-Kommunen in
      die andere Richtung. Auf Druck der EU-Wettbewerbsbehörde muss sich die
      Commerzbank von ihrer Tochter Eurohypo trennen./he
      Avatar
      schrieb am 16.05.09 11:49:49
      Beitrag Nr. 73 ()
      Merkwürdigerweise ist die diese Woche schön angesprungen während die 542376 sogar gefallen ist. Bei der wäre das einzige dumme momentan dass du die vollen Stückzinsen vorauszahlen musst die sie aber in einer Woche wieder zurückbezahlt. Während die A0DZJZ ja im März erst bezahlt hat.
      Avatar
      schrieb am 25.05.09 23:36:44
      Beitrag Nr. 74 ()
      Die 542376 geht ab wie Schmitz Katze.

      Letzte Woche noch bei 15 %, heute bei 24 %. Wollte heute für 20 % kaufen und musste 23 % bezahlen.

      Die Anleihe wird weiter steigen. Es kotzt mich zwar an, dass ich jetzt 50 % mehr bezahlt habe (das kommt davon, wenn man auf die Stückzinsen schaut und Angst hat, dass die dann bei Fälligkeit ausfallen), aber ich bin mir sicher, dass wir in Kürze Kurse sehen, bei denen ich die noch größere Krise bekommen hätte.

      Ein Verkauf von der Commerzbank ist das beste was passieren kann. Ferner noch die Kostensenkungsprogramme und die Ausrichtung auf viel weniger Länder, dann bringt Rendite.
      Avatar
      schrieb am 26.05.09 06:50:49
      Beitrag Nr. 75 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.248.993 von MMagic am 25.05.09 23:36:44Die Frage ist allerdings wurden jetzt Zinsen bezahlt oder nicht. Denn wenn nicht bei diesem Kupon dann hast du ja nicht mal so teuer eingekauft.

      Wer kann posten ob er oder ob er keine Zinsen für den 542376 erhalten hat.
      Avatar
      schrieb am 26.05.09 15:09:15
      Beitrag Nr. 76 ()
      Gerade was interessantes auf deraktionaer.de gelesen.

      100% mit Escada-Anleihe...
      http://www.deraktionaer.de/xist4c/web/Escada--100-Prozent-mi…

      was haltet ihr davon?
      Avatar
      schrieb am 26.05.09 15:21:02
      Beitrag Nr. 77 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.253.168 von kalle_wirsch am 26.05.09 15:09:15Halbierung auf 50% des Nominalwertes als Beitrag zur Sanierung bedeutet nicht, dass der Kurs danach bei 100% von 50 gleich 50 steht.

      Es bleibt wohl schwierig für Escada, also sollte ein Abschlag auf den neuen reduzierten Nominalwert verbleiben.
      Avatar
      schrieb am 26.05.09 18:59:29
      Beitrag Nr. 78 ()
      COnsors hat heute die Zinsen mit Wertstellung 25.5. gebucht - das ist aber doch klar gewesen, oder?
      Schoen ist, dass der Kurs nicht nach unten gegangen ist - ein weiterer Beweis fuer die Ineffizienz der Tier-Maerkte im Allgemeinen und diesen im Besonderen.
      Ich bleibe dabei: Im Bereich der Anleihen ist weiterhin ordentliches Geld zu verdienen, da dieser Markt strukturell Ineffizient ist. Die letzten beiden Monate liefen gut, da kommt aber noch mehr. Und das bei niedrigerem Risiko als bei Aktienanlagen...
      Avatar
      schrieb am 27.05.09 09:24:48
      Beitrag Nr. 79 ()
      Ist zwar etwas schwer lesbar, ich kopiere das aber mal aus einem anderen Thread hier rein, weil es eigentlich hier hergehört.

      Grüße K1

      #5094 von K1 Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 27.05.09 09:21:58 Beitrag Nr.: 37.259.517
      Dieses Posting: versenden | melden Diskussion drucken

      Folgende Antwort bezieht sich auf Beitrag Nr.: 37.259.465 im neuen Fenster öffnen von Onkel Dagobert am 27.05.09 09:14:06 (i) so long as the Trust Preferred Securities remain in book-entry form, one Business Day prior to the
      relevant Payment Date, and

      Sollte eigentlich book-entry form sein. Insofern gehe ich mal davon aus, dass der volle Kupon eben kommen müsste.

      So oder so nur noch mal zu Klarstellung: Hierbei geht es um ein technisches Verrechnungsproblem, das nur in dem Fall, in dem die Zahlung des Kupons zwischen Trennungsdatum und Zahlungsdatum unsicher bzw. gefährdet ist (was bei der EH nicht der Fall war) relevant ist. Ansonsten gleicht sich das aus.

      Grüße K1

      Avatar #5093 von 1erhart Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 27.05.09 09:17:55 Beitrag Nr.: 37.259.497
      Dieses Posting: versenden | melden Diskussion drucken

      Folgende Antwort bezieht sich auf Beitrag Nr.: 37.259.449 im neuen Fenster öffnen von K1 am 27.05.09 09:12:19 Das haben wir aber momentan auch noch bei anderen Banken.

      Avatar #5092 von Onkel Dagobert Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 27.05.09 09:14:06 Beitrag Nr.: 37.259.465
      Dieses Posting: versenden | melden Diskussion drucken

      Folgende Antwort bezieht sich auf Beitrag Nr.: 37.259.416 im neuen Fenster öffnen von Onkel Dagobert am 27.05.09 09:06:39 "Each declared Trust Capital Payment will be payable to the holders of record of the Trust Preferred
      Securities as they appear on the books and records of the Trust at the close of business on the corresponding
      record date. The record dates for the Trust Preferred Securities will be
      (i) so long as the Trust Preferred Securities remain in book-entry form, one Business Day prior to the
      relevant Payment Date, and
      (ii) in all other cases, the 15th day prior to the relevant Payment Date.
      Such Trust Capital Payments will be paid through the Property Trustee who will hold amounts
      received in respect of the Company Class B Preferred Securities in the Property Account for the benefit
      of the holders of the Trust Preferred Securities, subject to any applicable laws and regulations and
      the provisions of the Trust Agreement."

      ok, also war der 8.5 der termin für neukäufer....somit dann aber fehlerhafte stückzinsberechnung....naja mal sehen was die "dame" erfährt..

      Avatar #5091 von K1 Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 27.05.09 09:12:19 Beitrag Nr.: 37.259.449
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      Folgende Antwort bezieht sich auf Beitrag Nr.: 37.259.422 im neuen Fenster öffnen von 1erhart am 27.05.09 09:08:13 Die Inkonsistenz liegt doch bei der Comdirect (Stückzinsberechnung für 356 Tage - den kompletten Kupon aber dann bei Fälligkeit nicht gutzuschreiben) - eins von beiden ist falsch.

      Avatar #5090 von 1erhart Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 27.05.09 09:08:13 Beitrag Nr.: 37.259.422
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      Folgende Antwort bezieht sich auf Beitrag Nr.: 37.259.386 im neuen Fenster öffnen von K1 am 27.05.09 09:02:01 Ich frage mich dann allerdings da ich von jemand weiss der am Montag gekauft hatte warum er dann für ein paar Tage wieder Stückzinsen zahlen musste. Dann müsste sie ja flat gehandelt werden seit Montag zumindest.



      Avatar #5089 von Onkel Dagobert Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 27.05.09 09:06:39 Beitrag Nr.: 37.259.416
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      Japp, hatte ich Ihr auch so gesagt. Sie ruft mich wieder zurück, wenn Sie das geklärt hat...

      Avatar #5088 von K1 Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 27.05.09 09:02:01 Beitrag Nr.: 37.259.386
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      Folgende Antwort bezieht sich auf Beitrag Nr.: 37.259.268 im neuen Fenster öffnen von Onkel Dagobert am 27.05.09 08:48:02 ....dann frage ich mich nur warum mir dann Stückzinsen für 356Tage berechnet wurden....

      Das wäre dann doch die direkte Rückfrage an "die Dame" von der Comdirect.

      Grüße K1

      Avatar #5087 von Onkel Dagobert Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 27.05.09 08:48:02 Beitrag Nr.: 37.259.268
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      Folgende Antwort bezieht sich auf Beitrag Nr.: 37.250.976 im neuen Fenster öffnen von K1 am 26.05.09 11:05:52 Sodala habe bei der Comdirect angerufen, warum mir immer noch keine Zinsen für 542376 Eurohypo gutgeschrieben wurden.
      Die Dame meinte der Kuponabtrennungstermin war der 8.5. und da mein kauf am 11.5 war bekomme ich keine Zinsen für diesen termin ausgezahlt....dann frage ich mich nur warum mir dann Stückzinsen für 356Tage berechnet wurden.... verrückt
      Also was is falsch bei denen der Kuponabtrennungstermin oder die Stückzinsberechnung?
      Avatar
      schrieb am 27.05.09 18:21:31
      Beitrag Nr. 80 ()
      Auch hier würde ich alle user die den 542376 nach dem 8.Mai gekauft haben sich bitte zu melden ob sie die Zinszahlung erhalten haben oder nicht da es irgendein Problem damit gibt wenn wie gesagt der Kauf nach dem 8.Mai vonstatten ging.

      Wenn möglich bitte mit Kaufdatum, Stückzinstage und natürlich die Bank dazu.

      Mittlerweile haben wir bereits 4 user die aufgrund dessen Probleme mit ihrer Depotbank haben was die Zahlung betrifft nach dem Kauf vor ein paar Tagen.

      Ich möchte mich im voraus schon für alle bedanken die sich melden würden um das Problem damit auszuräumen.
      Avatar
      schrieb am 27.05.09 19:10:13
      Beitrag Nr. 81 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.265.095 von 1erhart am 27.05.09 18:21:31Hallo!

      Mein Depot liegt bei etrade. Für meinen "Altbestand" an 542376 wurden die Zinsen (Valuta 25.5.) gutgeschrieben. Für meinen in KW 20 gekauften Bestand nicht. Ich habe mich heute nach Erhalt der Abrechnung an den Service gewandt. Der Ansprechpartner hat das Problem offenbar verstanden und einen Rückruf versprochen. Falls dieser nicht erfolgt, werde ich am Freitag nachhaken.

      Gruß, Dirk
      Avatar
      schrieb am 27.05.09 19:35:41
      Beitrag Nr. 82 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.265.596 von DirkGently am 27.05.09 19:10:13Das heisst zwischen 11. und 15.Mai. Also das gleiche Problem.
      Okay noch eine andere Bank. Anscheinend haben die das alle.
      Bei der Comdirect heisst es zumindest schon dass es behoben wird.
      Avatar
      schrieb am 27.05.09 19:56:30
      Beitrag Nr. 83 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.265.844 von 1erhart am 27.05.09 19:35:41Es wird ja schon spekuliert, warum die Papiere so anziehen. Fuer mich macht immer noch der Aufkauf durch Eurohypo selbst am meisten Sinn. Frueher oder spaeter wird der Laden keine Verluste mehr machen. Das steht fuer mich fest. Und dann ist das Ding mit 6,4% zu verzinsen. Da ist doch jetzt ein Einsammeln ein sinnvolles Investment. Moechte wissen, wo die sonst 25% auf ihren Kapitaleinsatz verdienen koennen...
      Avatar
      schrieb am 27.05.09 20:06:47
      Beitrag Nr. 84 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.266.056 von bernau am 27.05.09 19:56:30warum übbt ihr eigentlich nicht etwas in geduld und wartet erst mal ein paar tage ab. meistens regelt sich sowas von selbst, ohne dass man alle verrückt machen muss. fehler passieren nun mal überall.
      es ist doch offensichtlich dass die zinszahlung erfolgen muss oder bei der kaufabrechnung die stückzinsen korrigiert werden.
      ich bin mit dieser ruhigen hand zu 99 % gut gefahren und habe mich und andere damit nicht generft.
      Avatar
      schrieb am 27.05.09 21:52:59
      Beitrag Nr. 85 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.265.844 von 1erhart am 27.05.09 19:35:41Sehr geehrter Herr,

      vielen Dank für Ihre E-Mail vom 26.05.09. Sie beanstanden eine fehlende Zinsgutschrift. Gerne erläutern wir Ihr Anliegen.

      Für Ihr Wertpapier Eurohypo Capital Funding mit der ISIN XS0169058012 sind die Zinserträge bis zum jetzigen Zeitpunkt seitens des Emitteten noch nicht geliefert worden. Bitte beachten Sie, dass die ING-DiBa mit Ertragszahlungen oder auch Fälligkeiten nie in Vorleistung geht, wie es andere Banken ggf. machen. Sobald wir die Erträge erhalten, buchen wir diese auf Ihrem Verrechnungskonto.

      Wir hoffen, dass unsere Erläuterungen beitragen konnten, die aufgetretenen Unstimmigkeiten zu bereinigen und dass wir Sie wieder zu unseren zufriedenen Kunden zählen dürfen. Zögern Sie auch künftig nicht, sich bei Fragen an uns zu wenden. Gerne stehen wir Ihnen für Fragen zur Verfügung.

      Mit freundlichen Grüßen

      TQM / Beschwerdemanagement
      ING-DiBa AG


      das ist die super aussage der diba, laut deren aussage bhat noch kein diba kunde die zinsen bekommen ????????
      Avatar
      schrieb am 27.05.09 21:55:54
      Beitrag Nr. 86 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.267.264 von boersengewinner am 27.05.09 21:52:59Ich würde jetzt mal ein Paar Tage abwarten - da ist ein Fehler im System (nicht nur bei einer Bank) und der dürfte jetzt bekannt sein (und hoffentlich behoben werden). Wenn sich bis im Lauf der nächste Woche nichts tut => nachhaken.

      Grüße K1
      Avatar
      schrieb am 27.05.09 22:21:24
      Beitrag Nr. 87 ()
      Schon erstaunlich wie sich ein so vermeintlich einfacher Vorgang wie eine Zinszahlung so verkomplizieren kann.
      Wenn die Banken in allen Bereichen so hochprofessionell arbeiten, sind deren Probleme ja auch kein Wunder....
      Avatar
      schrieb am 28.05.09 06:14:14
      Beitrag Nr. 88 ()
      An alle die diese Geschichte betrifft beim 542376

      Habe mit mir jetzt 6 user bei 5 verschiedenen Banken

      Citibank
      Comdirect
      DIBA
      Etrade
      Deutsche Bank

      Hoffe doch dass diese Sache dann geklärt wird. Trotzdem bitte ich jeden der user die sich gemeldet hatten sofort zu posten wenn sie von ihrer Bank etwas neues erfahren haben bzw. wenn sie die Zinsen erhalten haben.

      In diesem Sinne einen schönen Tag 1e
      Avatar
      schrieb am 28.05.09 10:20:01
      Beitrag Nr. 89 ()
      Ich habe auch das Problem gehabt, dass für die am 14.Mai gekauften Eurohypo-Anleihen bei Consors keine Zinsen überwiesen wurden. Für die im März gekauften Papiere habe ich Zinsen bekommen. Mittlerweile wurde die erste Gutschrift storniert und Zinsen für den gesamtbestend gutgeschrieben mikt Valute 25.05.09. Also alles korrekt.
      Avatar
      schrieb am 28.05.09 10:24:15
      Beitrag Nr. 90 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.269.754 von raufraufrauf am 28.05.09 10:20:01Danke für die Nachricht.
      Avatar
      schrieb am 28.05.09 14:27:56
      Beitrag Nr. 91 ()
      ...was mir hier nicht klar ist: warum werden überhaupt Zinsen gezahlt? Ich dachte, eine Auflage (u.a.) der EU-Kommisson wäre gewesen, daß nur dann gezahlt werden darf, wenn man rechtlich verpflichtet sei...vgl. entsprechende Pflichtmitteilungen vom 07.05.2009 .

      danke,
      matt
      Avatar
      schrieb am 28.05.09 14:43:09
      Beitrag Nr. 92 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.272.070 von stolper am 28.05.09 14:27:56In der Bekanntmachung geht es um die Geschäftsjahre 2009 und 2010. Jetzt geht es aber um die Zahlung für das Jahr 2008.

      Gruß, Dirk
      Avatar
      schrieb am 28.05.09 16:05:46
      Beitrag Nr. 93 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.272.199 von DirkGently am 28.05.09 14:43:09...das habe ich jetzt auch gelesen, danke. Die Zinszahlung für 08 scheint ja gelaufen zu sein...aber warum um leg(t)en sich aber offenbar doch etliche Anleger dieses Papier nach Zinszahlung 08 noch zu? Bei diesen extrem negativen, unsicheren Aussichten? Glaubt man an eine Emittentenkündigung 2013? Alles lupenreine Spekulation darauf?

      matt
      Avatar
      schrieb am 28.05.09 16:10:44
      Beitrag Nr. 94 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.273.302 von stolper am 28.05.09 16:05:46Dann hätte aber nach dem 8.Mai Flat gehandelt werden müssen und nicht für ein Jahr die Stückzinsen zu bezahlen und keinen Cent zurückzubekommen.

      Warum hat dann Consors schon reagiert siehe Posting Nummer 89

      Es geht doch um den Fall Kauf am 7.Mai Zahlung Stückzinsen für 350 Tage Zinszahlung am 25.05.

      Kauf am 11.Mai Zahlung Stückzinsen 357 Tage und keinen Cent zurück
      Avatar
      schrieb am 28.05.09 18:58:58
      Beitrag Nr. 95 ()
      Wenn sich bei einem der user etwas tut bei Comdirect, DIBA, Deutsche Bank oder Etrade bitte hier posten. Sollte sich bei mir etwas tun bei der Citibank werde ich das auch sofort hier berichten.
      Avatar
      schrieb am 29.05.09 06:54:15
      Beitrag Nr. 96 ()
      Bei folgenden Banken traten Probleme auf.

      Consors (laut user behoben)
      Comdirect (laut user wird sich darum gekümmert)
      DIBA
      Etrade
      Citibank
      Deutsche Bank

      Wenn jemand dazu noch etwas sagen kann bitte hier posten. Werde alles sammeln und notieren
      Avatar
      schrieb am 29.05.09 09:04:53
      Beitrag Nr. 97 ()
      Kohle ist zwar noch nicht da, aber die mail mit der zinszahlung:p
      Sollte also auch bald verbucht sein.
      Avatar
      schrieb am 29.05.09 09:08:48
      Beitrag Nr. 98 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.278.456 von Onkel Dagobert am 29.05.09 09:04:53Also Comdirect hat auch schon reagiert. Vielen Dank

      Das heisst gefiba17 und onkel dagobert sind dann von meiner Liste auch abgearbeitet.

      Fehlt immer noch Etrade, Deutsche Bank, Diba und die Citibank :mad:
      Avatar
      schrieb am 29.05.09 11:14:21
      Beitrag Nr. 99 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.278.489 von 1erhart am 29.05.09 09:08:48Kein Fortschritt bei etrade. Heute habe ich nochmal angerufen und einem anderen Bearbeiter nochmal alles erklärt. Dieser wollte sich bei der depotführenden Bank (biw) erkundigen. Später dann sein ungehaltener Rückruf, weil er erfahren hatte, dass ich mich schon vor zwei Tagen gemeldet hatte. Er hat mich dann aufgeklärt, dass sich sein Kollege, den ich vorgestern gesprochen hatte, schon noch melden würde, aber so schnell ginge das halt nicht :(

      Gruß, Dirk
      Avatar
      schrieb am 29.05.09 11:16:43
      Beitrag Nr. 100 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.279.806 von DirkGently am 29.05.09 11:14:21Trotzdem vielen Dank auch für die Nachricht dass sich bei dir noch nichts getan hat. Werde weiter am Ball bleiben. Bei mir ist auch Ruhe zur Zeit. Wollen die Sache prüfen war die letzte Mail nach dem ich etwas ärgerlich reagiert hatte auf das komische Mail vom Dienstag.
      Avatar
      schrieb am 29.05.09 11:47:31
      Beitrag Nr. 101 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.279.833 von 1erhart am 29.05.09 11:16:43Zinsgutschrift bei der Comdirect ist da, Valuta 25.5. wie angkündigt.
      So sollte es in den nächsten Tagen auch bei allen anderen Betroffenen sein.
      Verantwortlich für die pünktliche Zahlung der Zinsen ist lt. Auskunft der Comdirect der Emittent. Die Depotführende Bank leitet dann nur das Geld auf das Depot/Konto weiter wenn eben entsprechende Anweisung und vor allem Geld eintreffen.
      Avatar
      schrieb am 29.05.09 11:55:01
      Beitrag Nr. 102 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.280.191 von gefiba17 am 29.05.09 11:47:31Danke dir für die Nachricht.
      Avatar
      schrieb am 29.05.09 15:46:49
      Beitrag Nr. 103 ()
      Habe gerade per Mail die Nachricht von einem anderen user bekommen dass die DIBA auch bezahlt hat.

      Fehlen also nur noch

      Etrade
      Deutsche Bank
      Citibank
      Avatar
      schrieb am 29.05.09 15:55:35
      Beitrag Nr. 104 ()
      Mal wieder zum Kern der Sache: Wer seinen Bestand an 542376 vergrößern möchte, kann dies momentan tun. Es stehen über 800.000 bei 24,5 im Brief (Frankfurt).

      Gruß, Dirk
      Avatar
      schrieb am 30.05.09 11:45:19
      Beitrag Nr. 105 ()
      Wie ich per mail gerade erfahren habe hat auch die Deutsche Bank die Zinsen mit Valuta 25.05. eingebucht.

      Fehlen also nur noch Etrade und meine Citibank.

      Bei mir hat sich folgendes getan. Habe heute Post bekommen. Die Citibank prüft die Angelegenheit wird noch etwas Zeit dauern und werden mich dann schnellstens ich betone schnellstens informieren.

      Ansonsten wünsche ich allen ein schönes frohes Pfingstfest
      Avatar
      schrieb am 06.06.09 07:04:53
      Beitrag Nr. 106 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.287.940 von 1erhart am 30.05.09 11:45:19Hallo allerseits,
      Bisher habe ich mich hier noch nicht geäußert, aber so langsam werde ich ungeduldig
      und möchte die Liste der Zinscoupon-chaos-geschädigten um einen erweitern ...
      Auch ich habe auch die Eurohypo-Anleihe (542376) gekauft.

      Mein Broker: Citibank
      Kaufdatum: 13.5.09
      Gezahlte Stückzinsen: 360 Tage

      Stückzinsen wurden mir beim Kauf abgebucht.
      Zinscoupon habe ich bis heute (6.6.09) nicht erhalten.

      Ich habe am 29.5 eine email an die CB mit der Bitte um Klärung geschickt und
      am 2.6. einen Tel-Anruf erhalten, in dem ein sehr netter Herr mir erklärt hat,
      die CB kümmere sich darum und ich solle warten.
      Ich habe ihn dann gefragt, ob ich noch etwas machen muss, um keine Fristen
      zu verpassen. Der netter Herr hat diese Notwendigkeit verneint.

      Wie sieht es bei euch aus? Habe ich noch andere Leidesgenossen?

      Viele Grüße
      Stefan
      Avatar
      schrieb am 06.06.09 07:19:25
      Beitrag Nr. 107 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.334.354 von sl310166 am 06.06.09 07:04:53Guten morgen Leidensgenosse habe dir vorhin eine BM geschickt.
      Avatar
      schrieb am 06.06.09 08:58:42
      Beitrag Nr. 108 ()
      Wie befürchtet, gibt es diese Woche nichts neues von etrade. Die Klärung läuft noch. Dafür gab es für eine Zinszahlung für einen Depfa-Genußschein, die etwa um einen Faktor 100 zu hoch ist.

      Gruß, Dirk
      Avatar
      schrieb am 06.06.09 09:09:13
      Beitrag Nr. 109 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.334.494 von DirkGently am 06.06.09 08:58:42Hallo Dirk schon vom Urlaub zurück.

      Also das heisst Etrade hat auch noch nicht bezahlt. Wie du ja gelesen hast gibt es einen weiteren Leidensgenossen bei der Citibank.
      Avatar
      schrieb am 08.06.09 15:00:34
      Beitrag Nr. 110 ()
      Bei ETRADE gab es heute (endlich) die vollständigen Zinsen. Ordnungsgemäß mit Valuta 25. Mai.

      Gruß, Dirk
      Avatar
      schrieb am 09.06.09 00:14:45
      Beitrag Nr. 111 ()
      Nur zur Info: ich bin heute komplett aus Eurohypo-Hybriden auzsgestiegen und habe Stückzinsen für 19 Tage bekommen.
      Avatar
      schrieb am 09.06.09 09:23:16
      Beitrag Nr. 112 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.348.810 von raufraufrauf am 09.06.09 00:14:45Ist die 542376 eigentlich auf flat umgestellt worden? Schließlich fallen die beiden nächsten Zinszahlungen voraussichtlich aus.

      Gruß, Dirk
      Avatar
      schrieb am 09.06.09 12:53:24
      Beitrag Nr. 113 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.349.658 von DirkGently am 09.06.09 09:23:16 voraussichtlich
      "voraussichtlich" reicht nicht aus für Flat-Notiz; folglich weiterhin Stückzinen;siehe auch #111
      Avatar
      schrieb am 09.06.09 14:47:47
      Beitrag Nr. 114 ()
      wie bereits geschrieben, habe ich berim Verkauf von 542376 Stückzinsen bekommen, also nicht flat!
      Avatar
      schrieb am 09.06.09 15:44:04
      Beitrag Nr. 115 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.349.658 von DirkGently am 09.06.09 09:23:16Wurde hier vor einigen Wochen schon mal besprochen. Soweit ich das in Erinnerung habe kann eine Umstellung auf Flat-Notiz erst erfolgen wenn definitiv keine Zinsen am 23.5.2010 gezahlt werden. Das hängt am Gewinn/Verlust 2009 der erst Anfang 2010 feststeht, vielleicht schon 3./4. Quart. 09 absehbar.
      Was passiert denn mit den dann aufgelaufenen Stückzinsen ?
      Avatar
      schrieb am 09.06.09 16:50:39
      Beitrag Nr. 116 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.353.418 von gefiba17 am 09.06.09 15:44:04Was passiert denn mit den dann aufgelaufenen Stückzinsen ?

      Von einem zum anderen Tag sind die wech...
      Folglich sollte man bei einem Kauf der 542376 die gezahlten Stückzinsen gleich auf den Kaufkurs rechnerisch aufschlagen...
      Avatar
      schrieb am 10.06.09 20:42:57
      Beitrag Nr. 117 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.334.354 von sl310166 am 06.06.09 07:04:53Der Zinscoupon wurde mir heute (10.6.09) auf mein Citibank-Konto überwiesen.
      Die Abrechnung erhalte ich üblicherweise in den nächsten 2 Tagen per Briefpost.

      Vielen Dank an alle (besonders an 1erhart) für die beruhigenden Zustandmeldungen bei den anderen Brokern.

      Gruß
      Stefan
      Avatar
      schrieb am 11.06.09 07:16:32
      Beitrag Nr. 118 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.367.177 von sl310166 am 10.06.09 20:42:57Hallo Stefan

      Also haben jetzt alle und damit auch wir beide die Zinsen erhalten. Auch bei mir wurden sie mit Wertstellung 10.06. gutgeschrieben. Hatte deswegen gestern noch ein Gespräch mit der Beschwerdeabteilung der Citibank. Nummer kannst du haben wenn du willst.

      Wurde dann gegen 16.00 Uhr ungefähr zurückgerufen mit dem Hinweis die Citibank wird sich etwas einfallen lassen um mir den entstandenen Schaden der verspäteten Zahlung schmackhaft zu machen.
      Avatar
      schrieb am 30.07.09 17:18:49
      Beitrag Nr. 119 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.368.937 von 1erhart am 11.06.09 07:16:32ob da was durchgesickert ist dass die coba direkt oder indirekt selber die tier 1 einsammelt? kurse und volumen geben anlass zur spekulation.....
      Avatar
      schrieb am 30.07.09 17:34:47
      Beitrag Nr. 120 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.680.037 von EmergingTrader85 am 30.07.09 17:18:49Du meinst den 542376

      Habe bei bondboard gelesen am Montag dass eine Studie herauskam in der dieser Schein als zurückgeblieben und kaufenswert eingestuft wurde. So ungefähr habe ich es gelesen. Und seit der Zinszahlung Ende Mai hat sich ja wirklich nichts getan im Gegenteil der ist sogar gefallen seit Anfang Juni. Während andere alle 2stellig zulegten. Und am Dienstag ist dann das Volumen auch angestiegen und heute mehr als 4,5 Millionen Nominal und das bei 2stelligem Kursplus.
      Avatar
      schrieb am 31.07.09 00:23:50
      Beitrag Nr. 121 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.680.196 von 1erhart am 30.07.09 17:34:47Nachdem die allermeisten Bank-Tiere schön gelaufen sind und selbst die kriselnde Eurohypo reichlich aufgeholt hat, fällt nun der Blick auf die letzten Bank-Tiere, die noch Nachholbedarf haben.
      M.E. empfiehlt sich hier die

      WKN A0NXMH Hypo Real Estate International Trust I (Perpetual-Tier, Non-cumulative Trust Preferred Securities) (50K-Stückelung, Flatnotiz, nimmt nicht am Verlust teil, bis 14.06.2017 Zinssatz 5,864%, danach 3M-Euribor + 213 bp, ggf. call 2017).

      Die meisten anderen Bank-Tiere stehen bei Kursen z.T. weit über 30, und auch dabei sind jeweils erwartete Kouponausfälle eingepreist. Die HRE steht hingegen seit geraumer Zeit unverändert bei knapp über 10.

      Es handelt sich quasi um Vorzugsaktien einer Staatsbank, die demnächst Geschäftsbereiche auslagern darf (BAD-BANK) und in der Folge nach HGB bilanziert. Zudem soll die HRE in wenigen Jahren reprivatisiert werden und dazu wird die Bilanz nachhaltig aufgeräumt werden müssen.

      Zwar wurde kommuniziert, dass die HRE in den nächsten Jahren keinen Gewinn erwartet. In Anbetracht der seitdem eingetretenen überaus positiven Veränderungen - Gesetzgebung zur Finanzmarktstabilisierung (Bad-Bank) und Verbesserung des Ratings und somit der Refinanzierungskosten durch Staatsbeteiligung - sehe ich dennoch ein Kursziel von 25 für die A0NXMH.
      Man darf sich hier nicht abschrecken lassen vom Namen HRE, sondern sollte die Kaufgelegenheit erkennen, die die Fakten versprechen.

      Disclaimer: Bin selbst investiert & habe heute nochmals nachgelegt.
      Avatar
      schrieb am 07.08.09 12:53:40
      Beitrag Nr. 122 ()
      07.08.2009
      Pressemitteilung Zwischenbericht zum 30. Juni 2009

      7. August 2009

      Eurohypo legt Bericht zum 1. Halbjahr 2009 vor

      • Sondereffekte beeinträchtigen Ergebnis vor Steuern

      • 4,5 Mrd. Euro Immobilienneugeschäft und Prolongationen

      • Neuausrichtung der Eurohypo kommt gut voran

      Eschborn. Das erste Halbjahr 2009 war für die Eurohypo eine Phase einschneidender Veränderungen: Sie konzentriert sich nicht länger auf das Ausschöpfen von Wachstumspotenzialen und das Erschließen neuer Märkte. Vielmehr steht jetzt im Vordergrund, die negativen Auswirkungen der Finanzmarktkrise zu meistern und zugleich das Geschäftsmodell der Eurohypo zukunftsgerichtet weiterzuentwickeln.

      Ergebnis vor Steuern von Sondereffekten geprägt

      Beim Ergebnis vor Steuern weist die Bank in der Berichtsperiode einen Verlust von 189 Mio. Euro aus (1. Halbjahr 2008: -118 Mio. Euro). Hierzu haben vor allem Sondereffekte beigetragen, die sich zusammen auf rund 224 Mio. Euro addieren:

      • Wertminderungen auf Geschäfts- und Firmenwerte in den USA und Großbritannien im Rahmen von Impairment-Tests von 70 Mio. Euro;

      • Restrukturierungsaufwendungen zur Neuausrichtung der Bank mit rund 60 Mio. Euro;

      • weitere Wertanpassungen auf das US-Anlageportfolio, das mit Subprime-Hypothekenforderungen an Privatkunden unterlegt ist, in Höhe von 94 Mio. Euro. Das US-Subprime-Anlageportfolio ist damit per

      30. Juni 2009 zu rund 90% ergebniswirksam wertberichtigt.

      Die Verwerfungen an den Finanzmärkten, der weltweite Konjunkturabschwung und die Einbrüche an den Märkten für gewerbliche Immobilien haben diese Effekte verursacht. Darüber hinaus stellten die Neubewertung geschäftlicher Aktivitäten und Restrukturierungsaufwendungen im Zusammenhang mit der Strategieänderung der Eurohypo weitere Belastungsfaktoren dar.

      Trotz des negativen Ergebnisses vor Steuern verbuchte die Eurohypo per Ende Juni einen hohen Steueraufwand von 203 Mio. Euro. Dieser hat seine Gründe in der Auflösung aktiver latenter Steuern auf temporäre Differenzen, in der Wertberichtigung aktiver latenter Steuern auf steuerliche Verlustvorträge für Vorjahre und in den nicht angesetzten laufenden steuerlichen Verlusten im Ausland. Aufgrund des Organschaftsverhältnisses mit der Commerzbank wird die aktive latente Steuer auf inländische steuerliche Verluste bei der Konzernmutter ausgewiesen. Das führte zu einem Ergebnis nach Steuern für den Eurohypo-Konzern im ersten Halbjahr 2009 von -392 Mio. Euro (-83 Mio. Euro).

      Die schwierige Lage an den Immobilienmärkten, die sich im ersten Halbjahr verschärft hat, fand ihren

      sichtbaren Niederschlag in einer nochmaligen Ausweitung der Risikovorsorge auf 461 Mio. Euro (1. Halbjahr 2008: 399 Mio. Euro).

      Das operative Geschäft der Eurohypo konnte hierzu in den ersten sechs Monaten dieses Jahres trotz einzelner ermutigender Signale kein wirksames Gegengewicht bilden. Das operative Ergebnis belief sich im ersten Halbjahr 2009 auf -59 Mio. Euro (1. Halbjahr 2008: -118 Mio. Euro). Vergleichsweise stabil entwickelte sich trotz des schwierigen Marktumfeldes der Zinsüberschuss mit 573 Mio. Euro, der damit nur geringfügig unter dem Vorjahreswert von 577 Mio. Euro lag.

      „Die sehr schwierigen Rahmenbedingungen belasteten unser Geschäft auch im ersten Halbjahr spürbar. Zwar sind die Probleme in unserem Umfeld heute klarer erkennbar und damit berechenbarer geworden, als das noch im letzten Herbst nach dem Lehman-Ausfall der Fall war. Entwarnung können wir dennoch nicht geben, denn die schwierigen Marktverhältnisse werden in unserem Geschäft noch über 2009 hinaus anhalten. Schließlich muss man berücksichtigen, dass die Immobilien¬wirtschaft der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung mit Verzögerung folgt“, kommentierte Eurohypo-Vorstandssprecher Dr. Frank Pörschke das Halbjahresergebnis.

      Umbau des Eurohypo-Geschäftsmodells kommt gut voran

      Die Eurohypo ist im ersten Halbjahr mit der Neuausrichtung ihres Geschäftsmodells gut vorangekommen. Im Commercial-Real-Estate-Geschäft (CRE) wird sie sich konsequent auf das wertsteigernde Kerngeschäft beschränken. Nur so können langfristig stabile Erträge bei geringerem Risiko gesichert werden. Hierzu wurde die Komplexität des Kerngeschäfts u.a. beim Produktangebot und in Bezug auf die Länder, in denen die Eurohypo künftig aktiv sein wird, reduziert. Das CRE-Portfolio soll bis Ende 2011 von derzeit rund 77 Mrd. Euro auf 67 Mrd. Euro abschmelzen. Dabei wird die Bank aber auch in Zukunft in ausreichenden Dimensionen im Immobilien- Neugeschäft aktiv sein, um die starke Position der Eurohypo in ihren Zielländern zu festigen.

      Immobilienneugeschäft und Prolongationen: rund 4,5 Mrd. Euro im 1. Halbjahr 2009

      Im 2. Quartal war die Eurohypo wieder mit Neuzusagen im Immobiliengeschäft im Markt: Bis 30. Juni 2009 vergab sie 700 Mio. Euro. Die Bank konzentrierte sich im ersten Halbjahr vor allem darauf, anstehende Verlängerungen von Darlehensverträgen ihrer Kunden abzuschließen. Diese Prolongationen, die nicht als Neugeschäft im eigentlichen Sinne gezählt werden, beliefen sich auf 3,7 Mrd. Euro. Damit stand die Eurohypo ihren Immobilien¬kunden in der ersten Hälfte dieses Jahres mit insgesamt rund 4,5 Mrd. Euro zur Seite.

      Public Finance/Treasury: Positives Ergebnis im ersten Halbjahr

      Der Bereich Public Finance/Treasury, neben der Immobilienfinanzierung der zweite Unternehmenspfeiler der Eurohypo, erwirtschaftete in den ersten sechs Monaten 2009 ein Vorsteuerergebnis von 66 Mio. Euro, das

      damit das Ergebnis des entsprechenden Vorjahreszeitraums um 10% übertraf. Der geschäftliche Fokus war

      im ersten Halbjahr vor allem auf die Stabilisierung und Konsolidierung der Ertragsentwicklung und der Neubewertungsrücklagen gerichtet.

      Mit sehr opportunistischem Neugeschäft und vor allem durch konsequentes Nutzen von Fälligkeiten konnte das Portfolio im Geschäftssegment Public-Finance/Treasury bis zum 30. Juni 2009 auf 152 Mrd. Euro reduziert werden, nachdem es durch die Einbeziehung der Hypothekenbank in Essen AG im Dezember 2008 auf 170 Mrd. Euro angewachsen war. Parallel zu dem bilanzwirksamen Abbau verminderten sich auch die risikogewichteten Aktiva.

      Der Hintergrund: Mit der Integration der Essen Hyp war das Staatsfinanzierungsportfolio des Eurohypo-Konzerns im 2. Halbjahr 2008 überproportional gewachsen. Dieses Wachstum fiel in eine Marktphase, in der die Stabilität dieses Geschäfts durch die hohen Marktvolatilitäten nicht mehr gegeben war, was zu erheblichen Belastungen führt.

      Erfolgreiche Pfandbriefemissionen im ersten Halbjahr 2009

      Die Eurohypo ist der Pfandbriefemittent innerhalb der Commerzbank-Gruppe; Für unbesicherte Refinanzierungen stehen ihr die Ressourcen der Commerzbank zur Verfügung, entsprechend der seit 2006 geltenden Konzernstrategie.

      Im ersten Halbjahr 2009 platzierte die Eurohypo erfolgreich Mittel im Volumen von 10,3 Mrd. Euro. Davon waren 7,2 Mrd. Euro Hypothekenpfandbriefe, darunter drei Benchmark-Pfandbriefe mit einer Laufzeit von fünf bis zehn Jahren und einem Gesamtvolumen von 4,5 Mrd. Euro. Das lebhafte Interesse der Investoren an den Eurohypo-Emissionen unterstreicht die unverändert starke Position der Eurohypo am Kapitalmarkt. Der Pfandbrief bleibt auch künftig wichtigstes Refinanzierungsinstrument der Bank.

      Ausblick: 2009 Jahr des Umbruchs

      Die klare Fokussierung auf das Kerngeschäft und eine konsequente Verringerung der Komplexität von Organisation und Geschäft in der Immobilienfinanzierung ebnen der Eurohypo den Weg aus der Krise und sichern die Zukunft der Bank. Die geplanten Anpassungen erfolgen in den kommenden Monaten und sollen bis Ende 2011 abgeschlossen sein. Mit den Arbeitnehmervertretungen wurde eine Einigung über eine Rahmen¬betriebsvereinbarung und Interessensausgleiche für einige Bereiche der Bank früher als geplant erzielt, so dass der „Umbau“ der Eurohypo bereits gestartet werden konnte.

      Die Auswirkungen der Finanzmarktkrise werden bis über das Jahresende hinaus spürbar bleiben; es ist noch von einer längeren Korrekturphase für die Immobilienmärkte auszugehen. Damit ist für das Gesamtjahr 2009 ein negatives Ergebnis zu erwarten, das aber aus heutiger Sicht signifikant unter dem Verlust des letzten Jahres liegen dürfte.

      Die Staatsfinanzierung wird unverändert mit einem hohen Refinanzierungsbedarf der öffentlichen Hand konfrontiert sein. Die stark gestiegene Nachfrage nach Staatskrediten zusammen mit einer generell gestiegenen Neubewertung von Risiken und der spürbaren Zurückhaltung vieler Banken beim Neugeschäft führt zu höheren Margen in diesem bislang margenarmen Geschäft. Dennoch wird die Eurohypo hier weiterhin nur selektiv vorgehen, da ihr vorrangiges Ziel der geplante Asset-Abbau ist.

      Im Immobiliengeschäft geht die Eurohypo davon aus, dass die Neuzusagen in der zweiten Jahreshälfte überproportional zunehmen werden. Grundsätzlich plant sie für das Gesamtjahr 2009 und darüber hinaus ein signifikantes Neugeschäft, um ihre starke Marktposition in ihren Zielländern zu behaupten. Ihre Fähigkeit, Kundenbeziehungen, Immobilien-Know-how und internationale Finanzierungserfahrung miteinander zu verbinden, bleibt ihr wesentlicher Erfolgsfaktor.
      Avatar
      schrieb am 07.08.09 16:34:44
      Beitrag Nr. 123 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.731.810 von K1K1 am 07.08.09 12:53:40Der Halbjahresbericht liegt jetzt vor - und darin sind sowohl für die Genüsse als auch für die Hybriden die Zinsen gebucht worden!
      Avatar
      schrieb am 07.08.09 17:14:18
      Beitrag Nr. 124 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.734.036 von Herbert H am 07.08.09 16:34:44Dies ist in einem IFRS-Zwischenabschluss üblich (IAS 34), soweit im vorangegangenen Jahr Zinsen geazhlt wurden.

      Keine Rückschlüsse bitte aus IAS-34-Bilanzierungsregeln!
      Avatar
      schrieb am 07.08.09 18:08:55
      Beitrag Nr. 125 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.734.416 von ikbneu am 07.08.09 17:14:18Zum HJ-Bericht:

      Operativ sieht es gar nicht so schlecht aus (-59)...also wäre in der Tat beinahe ein Nullergebnis "passiert". Und Q1 war in der Tat operativ positiv (S. 43)

      Einmaleffekte belasten mit 70+60+203 zusammen -333 Mio.

      Wobei man ehrlich gesagt die Steuerbuchung nicht ganz versteht: Warum hat die Eurohypo in Vorjahren überhaupt aktive latente Steuern für sich als Tochter aktiviert? Hintergrund des BUG in 2007 war je gerade eben die Organschaft mit der Folge und dem Ziel, Erträge der Eurohypo mit Verlustvorträgen der CoBa aufzurechnen. Siehe Begründung zur HV 2007 zur Zustimmung BUG.

      Und noch ein interessanter Punkt:
      Vom HJErgebnis -392 ist noch die Veränderung der NBRL (+369) nach Steuern zu verrechnen. Auf den Aktionär CoBa entfällt somit ein zu übernehmender Verlust aus Tochterbeteiligungen von -23 (siehe S. 34 oben).

      WESHALB stehen dann auf S. 35 als Konzengewinn (zutreffender Bilanzverlust) -223 Mio. ?

      Da möchte wohl jemand unter allen Umständen einen Bilanzverlust von G E N A U -200 Mio. stehen lassen???? Damit könnte man die von Herbert genannten Zinsen fürs Gesamtjahr von fast 100 Mio. sparen.

      Das deckt sich auch mit der im GB immer wiederkehrenden betonten Aussage, dass für 2009 gesamt ein Bilanzverlust erwartet wird und auch der IR-Auskunft, wonach beim BUG nicht zwingend die vollständige Verlustübernahme erfolgen muss.

      Ich wette, die CoBa wird schauen, ob eine vollständige Verlustübernahme wie 2008 in den Plan "passt" und wird anderenfalls einen pauschalen Bilanzverlust von beispielsweise -500 Mio. stehen lassen...

      Wer wettet dagegen?
      Avatar
      schrieb am 07.08.09 18:16:45
      Beitrag Nr. 126 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.734.036 von Herbert H am 07.08.09 16:34:44und darin sind sowohl für die Genüsse als auch für die Hybriden die Zinsen gebucht worden!

      das würde aber bedeuten, daß man davon ausgeht, daß für den Eurohypo Capital Funding Trust I die Zinsen bezahlt werden für das Geschäftsjahr 2009.
      Avatar
      schrieb am 07.08.09 18:27:07
      Beitrag Nr. 127 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.734.983 von Hiberna am 07.08.09 18:16:45Eben nicht.

      Das in einem ZWISCHENabschluss Zinsen anteilig zu erfassen sind, ist eine Bilanzierungsvorschrift. Erst bei der Aufstellung des JAHRESabschlusses wird dann geschaut, ob die Voraussetzungen für die Zinszahlungen auf T1 und T2 tatsächlich vorliegen.
      Avatar
      schrieb am 07.08.09 18:31:50
      Beitrag Nr. 128 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.735.048 von ikbneu am 07.08.09 18:27:07Das in einem ZWISCHENabschluss Zinsen anteilig zu erfassen sind, ist eine Bilanzierungsvorschrift.

      bedeutet dies dann, daß die Commerzbank auf flat gehandelte Hybride auch anteilig Zinsen gebucht hat? Müßte die Commerzbank nicht so vorgehen, sofern es eine solche Bilanzierungsvorschrift wirklich gibt?
      Avatar
      schrieb am 07.08.09 18:40:33
      Beitrag Nr. 129 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.735.069 von Hiberna am 07.08.09 18:31:50Ja, das bedeutet es.

      Die Commerzbank hat natürlich entspechend den für alle geltenden Rechnungslegungsvorschriftan ebenfalls zunächst Zinsaufwendungen für Nachrang- und Hybridkapital in Höhe von 7,415 Mrd. eingebucht.

      Siehe Seite 49 des Q2-Berichtes.

      Die Zinsen werden natürlich nicht gazahlt. Dies wird dann Januar/Februar bei der Aufstellung der Bilanz "festgestellt".
      Avatar
      schrieb am 08.08.09 10:21:37
      Beitrag Nr. 130 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.735.130 von ikbneu am 07.08.09 18:40:33Sorry, ich wollte niemandem zu nahe treten. Ich habe nur meine Bewertung dargestellt.


      Gern auch andere Einschätzungen zu den CoBa/Eurohypo-HJ-Zahlen!

      Sieht jemand nach den Zahlen die Lage grundsätzlich anders als zuvor?
      Avatar
      schrieb am 08.08.09 12:05:48
      Beitrag Nr. 131 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.737.576 von ikbneu am 08.08.09 10:21:37Danke fuer Deine Erläuterungen, ich teile Deine Einschätzungen.
      Die Eurohypo wird evt. schlechtgeredet. Es fällt auf, dass man Belastungen aus der geplanten Reduzierung des Staatsfinanzierungsgeschaeftes ueberbetont. Im ersten Halbjahr 2009 sind erhebliche Volumenreduzierungen gelungen und gleichwohl ein positives Ergebnis in diesem Segment erzielt worden.

      Den Zeitpunkt der weiteren Reduzierung und damit evt. verbundene Belastungen steuert das Unternehmen natuerlich selbst, vermutlich Verlustpositionen realisieren im Jahr 2009.


      Noch zwei ergänzende Zinsfragen:
      Sind Zinsen auf die SOFFIN Gelder (Stille Einlagen) der CoBa auch bereits im ersten Halbjahr als Zinsaufwand in den EUR 7,451 Mrd gemäß S. 49 CoBa Bericht enthalten ?

      Falls ja, wird der Eurohypo von der CoBa etwas weiterbelastet ? Schliesslich hat die Eurohypo die CoBa Krise im Jahr 2008 mitverursacht.
      Avatar
      schrieb am 08.08.09 17:18:03
      Beitrag Nr. 132 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.737.576 von ikbneu am 08.08.09 10:21:37danke ikb, "Januar/Februar", der preis für den 542376 hybrid scheint, zumindest für den moment, Deiner Einschätzung noch nicht zu folgen. würde mich nicht wundern, wenn der preis noch weiter
      anziehen würde, und ende des jahres verkaufsdruck aufkommt.
      thanks anyway for your comments.
      Avatar
      schrieb am 09.08.09 11:32:30
      Beitrag Nr. 133 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.738.460 von schlumpfomat am 08.08.09 17:18:03Die unverständliche Steuerbuchung sollte den HGB-Abschluss nicht tangieren:

      siehe HGB-JA Seite 43

      Von dem Wahlrecht, einen Steuerabgrenzungsposten nach § 274 Abs. 2 HGB anzusetzen, haben wir zum 31. Dezember
      2008 keinen Gebrauch gemacht.

      Es wurden folglich im HGB-Abschluss keine aktiven latenten Steuern eingebucht. Der Effekt von -203 sollte daher nur den IFRS-Abschluss betreffen.

      Die Abschreibung auf den GoF in Höhe von -70 sind auf ebenfalls auf ein IFRS-Impairment zurückzuführen.

      Vom Gesamterfolg waren somit sicher 273 Mio. nicht HGB-relevant.
      Avatar
      schrieb am 09.08.09 12:26:19
      Beitrag Nr. 134 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.739.547 von ikbneu am 09.08.09 11:32:30Hilfe, bin ich dämlich:

      Posting #133 bentwortet meine Frage aus Posteing #125.
      Avatar
      schrieb am 09.08.09 13:32:05
      Beitrag Nr. 135 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.739.720 von ikbneu am 09.08.09 12:26:19Ich finde die Zahlen der Eurohypo sind ganz ok. Es wird natürlich ein Leichtes sein für 2009 -unabhängig von der "echten" Ertragslage- einen Verlust auszuweisen, aber mittelfristig scheint sich das Geschäft der EH in Richtung eines Modells mit geringem Risikoprofil zu entwickeln. Das ist positiv für die Hybrids - inbsondere inanbetracht der Tatsache, dass die Hybrids ja mal gecallt werden sollen ... und das ist in einem Geschäftsmodell mit niedrigerem Risikoprofil (bessere Refinanzierungkonditionen für Eigenkapital) naturgemäß einfacher.

      #133 Die Unterschiede zwischen IFRS und HGB Abschluss sind so heftig, dass mich eine Um- / Rückrechnung mit den vorhandenen Informationen leicht überfordert ... ;-) Aber es reicht ja eigentlich das "unter dem Stich" Ergebnis von proforma -169 Mio€ nach HGB.

      Grüße K1
      Avatar
      schrieb am 10.08.09 20:38:01
      Beitrag Nr. 136 ()
      Die EH-Zahlen waren wirklich ganz o.k. - finde die zwei Hybriden immer noch zu billig ...

      Habe in den letzten Tagen auch öfters an den Tausch von 542376 in A0DZJZ gedacht (ist ja anscheinend gerade in Mode) - hab´s aber bleiben lassen. Egal, welche (stand heute, realistischen) Szenarien ich annehme - der 542376 ist imho die grob 5 Euro die er mehr kostet (als A0DZJZ) auch mehr wert ...

      Ansonsten gibt´s im ganzen Tiere-Markt wenig Neues (ausser, dass er in der Summe immer weiter steigt) - damit nehmen natürlich auch die Kurzfrist-Zocker zu - the Trend ist halt your friend (kann man im BB gut nachvollziehen).

      Ich halt´s momentan mit der Devise: Bei Flut steigen alle alle Schiffe nach oben (et vice versa), da macht Hin und Her nur Taschen leer ... spannend wird´s wieder wenn die Flutwelle ihren Scheitelpunkt erreicht - wie soll man den schon genau prognostizieren ???
      Avatar
      schrieb am 10.08.09 21:34:57
      Beitrag Nr. 137 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.748.628 von sarah96 am 10.08.09 20:38:01Falls die Kurserholung bis zur Normalitaet weitergeht, duerfte auch wieder gecallt werden.
      Erster Termin und in der Vergangenheit hiess das Standardtermin ist der 08.03.2011 bei A0DZJZ, wenn man in diese Richtung schon wieder denken darf ?
      Avatar
      schrieb am 11.08.09 08:18:32
      Beitrag Nr. 138 ()
      Solange wir noch nicht mal wissen, wann wieder Zinsen gezahlt werden ist es imho noch deutlich zu früh an einen potenziellen Call zu denken ...

      Sicher ist nur, dass der Call-Anreiz in den allermeisten Szenarien beim 542376 deutlich höher ist als beim A0DZJZ und dass der 542376 schon nach zwei Kuponzahlungen seinen aktuellen Kursvorsprung verdient hat ...

      Als EH Treasurer würde ich (wenn ich überhaupt einen early-call ins Auge fasse) lieber zwei Jahre warten und den 542376 callen als den A0DZJZ. Ist natürlich nicht vollkommen ausgeschlossen, dass beide gecallt werden - dann (aber auch nur dann) wäre der preiswertere A0DZJZ momentan die bessere Wahl ...
      Avatar
      schrieb am 11.08.09 10:53:51
      Beitrag Nr. 139 ()
      Anscheinend haben doch einige die 542376 heute getauscht in die A0DZJZ anders ist das Kursverhalten der beiden heute nicht zu deuten.

      War ja gestern auch kurz davor wobei ich nur gekauft hätte als Tradingposition eventuell
      Avatar
      schrieb am 11.08.09 13:15:40
      Beitrag Nr. 140 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.750.677 von sarah96 am 11.08.09 08:18:32Die EH wird interessanterweise ueberwiegend immer noch als eigenständiges Unternehmen gesehen, ist de facto jedoch eine Abteilung der CoBa. Einen entscheidungsbefugten EH Treasurer gibt es seit dem Beherrschungsvertrag nicht mehr. Die CoBa hat die Funktion treasury auch offiziell uebernommen.
      Avatar
      schrieb am 11.08.09 16:37:14
      Beitrag Nr. 141 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.752.036 von 1erhart am 11.08.09 10:53:51Anscheinend haben doch einige die 542376 heute getauscht in die A0DZJZ anders ist das Kursverhalten der beiden heute nicht zu deuten.


      Kann zwar sein, glaube ich aber nicht. Bei der A0DZJZ ist die UBS gestern endlich mit einer Position fertig geworden. Die hatten tagelang Material zu 24 abgegeben, weswegen die Anleihe an der Börse nicht gestiegen ist. Heute sind dann wahrscheinlich die Charties eingestiegen, weil die Anleihe den Widerstand bei 25 geknackt hat.
      Bei der 542376 hingegen gab es seit Tagen außerbörslich kein Material mehr und heute morgen hat JP Morgan 3 Millionen zu 30,50 abgegeben, die jetzt mit kleinem Gewinn an der Börse umverteilt werden.

      Als Privatanleger ohne Zugang zu außerbörslichen Preisen hat man im Moment beim Traden schlechte Karten. Da kann man nur mit Abstauberlimits agieren und hoffen, dass man nicht selbst abgestaubt wird.
      Avatar
      schrieb am 11.08.09 16:48:44
      Beitrag Nr. 142 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.750.677 von sarah96 am 11.08.09 08:18:32Das sehe ich auch so. Der 542376 hat einen Step-Up-Coupon ab 2013 und so eine komische Steuerklausel (das sollte sich ikbneu mal anschauen, der scheint Ahnung von Buchhaltung und Steuern zu haben), die keiner versteht. Lehman Brothers hat das Ding seinerzeit konstruiert und behauptet, dass man mit diesem steuerlichen Trigger die Beschränkung des Step-Ups auf 100 Basispunkte ausgehebelt hat. So jedenfalls meine schwache Erinnerung an die damaligen Verkaufsgespräche. Eine Kursdifferenz der beiden Anleihen von 5 Punkten würde ich aus dem Bauch heraus auch als fair betrachten, falls an dieser Steuerklausel was dran sein sollte, auch mehr.
      Avatar
      schrieb am 25.08.09 20:01:06
      Beitrag Nr. 143 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.755.610 von noch-n-zocker am 11.08.09 16:48:44weiss vielleicht jemand, wie es jetzt mit den eurohypo captal fundigs weitergeht?? soll man jetzt mit verlust verkaufen?
      Avatar
      schrieb am 25.08.09 20:28:18
      Beitrag Nr. 144 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.849.631 von schlumpfomat am 25.08.09 20:01:06soll man jetzt mit verlust verkaufen?


      imho nein, falls Du einen Anlagehorizont von 2 bis 3 Jahren hast;

      wenn es zum zocken gedacht war, hab ich keine Meinung...
      Avatar
      schrieb am 25.08.09 20:29:36
      Beitrag Nr. 145 ()
      Ich gehe derzeit davon aus, dass das die Eurohypos so in ein bis drei Jahren wieder Zinsen zahlen und dann bei um die 40-80 stehen ...

      ... kann natürlich auch sein, dass vielleicht sogar schon für 2009 Zinsen gezahlt werden (müssen) oder es vielleicht etwas länger als drei Jahre dauert. Ohne Restrisiken gibt es halt keine Zusatzrenditen - deshalb sind die Teile ja so preiswert ...

      Daruf muss man sich einlassen, wenn man solche sachen kauft - wenn man aber nur schnell mal zocken wollte (was ich selbst ja auch ganz gerne mal tue) muss man sich halt selber überlegen, ob man die Teile jetzt ins Langfristdepot übernimmt oder (zur Not mit Verlust rauswirft). Meistens ist in diesen Fällen rauswerfen die bessre Alternative ...
      Avatar
      schrieb am 25.08.09 22:13:56
      Beitrag Nr. 146 ()
      danke für die statements, brunch68 und sarah96, hat mir sehr
      geholfen. habe eigentlich gekauft, um die stückzinsen zu kassieren,
      wegen dem kurs unter 30% auch. mein anlagehorizont ist schon länger (2-3 Jahre), ich hatte gehofft die tiere gehen mit dem dow und S&P, dax usw wieder nach oben. :~/
      wollte eigentlich so gegen ende des jahres wieder bei ~30% verkaufen, mit 5-6 monaten accrued. hab leider einen riesenberg
      gekauft, da ich von zinsen lebe. war vorher ewig lang in türkische
      lira (20% rabo /2008-2010)+(18% rabo/ 2006-2008) und eletropaulo (19.125% in BRL)(2005-2006) unterwegs.
      Avatar
      schrieb am 25.08.09 23:28:54
      Beitrag Nr. 147 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.850.721 von schlumpfomat am 25.08.09 22:13:56Wer von den Zinsen lebt, der sollte von der Anleihe nicht so viel kaufen. Wenn Du sowieso nur auf ein paar Zinserträge bzw. Cash-Flow aus bist, dann würde ich Dir kurzlaufende Genüsse (gibt es sogar ebenfalls von der Eurohypo) empfehlen.

      Die 542376 kauft man, wenn man sein Kapital in den nächsten 5 Jahren verdoppeln möchte. Da sehe ich weiterhin ganz gute Chancen denn durch den BuG ist die Eurohypo vor Verlustvorträgen geschützt. Gegen Zinszahlungen von Banken, die mit Staatsknete gerettet wurden, wird die EU mit allen Mitteln vorgehen.

      Es scheint aber noch mehr Anleger zu geben, die in diesem Wert keine Geduld mitbringen. OTC gibt's nix unter 29 und an der Börse werfen sie das Zeug unter 28 weg.

      Kennst Du eigentlich hanfi und seine Oma? ;)
      Avatar
      schrieb am 26.08.09 00:29:38
      Beitrag Nr. 148 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.849.827 von sarah96 am 25.08.09 20:29:36Hallo,

      ich bin eigentlich aufgrund der AdHoc vom 07.05.2009 davon ausgegangen, dass man eine Zinszahlung für 2009 ausschließen kann.
      Welche Szenarien gibt es, die eine Zahlung für 2009 ermöglichen würden?(also außer dem Szenario "Bilanzgewinn der Commerzbank ohne Rücklagenauflösung")

      Eine Sonderregelung wegen des BuGs?

      Grüße,
      dwgm.
      Avatar
      schrieb am 26.08.09 07:51:44
      Beitrag Nr. 149 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.851.410 von dwgm am 26.08.09 00:29:38Welche Szenarien gibt es, die eine Zahlung für 2009 ermöglichen würden?

      Jahresüberschuss der Eurohypo nach HGB.

      Grüße K1
      Avatar
      schrieb am 26.08.09 10:18:46
      Beitrag Nr. 150 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.851.226 von noch-n-zocker am 25.08.09 23:28:54nnz, geduld habe ich schon, habe gestern erfahren, dass otc
      28,01 zu 31 steht. ich bleibe drin und sammle das accrued.
      hopefuly we double our money, btw we miss you heavily im BB.:)
      Avatar
      schrieb am 26.08.09 17:58:14
      Beitrag Nr. 151 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.851.680 von K1K1 am 26.08.09 07:51:44Tja, und wieder begreif ichs nicht.
      Ich dachte bisher, Kupon wird bei ausreichendem Bilanzgewinn gezahlt, der nun per Definition(BuG) nicht mehr entstehen kann.
      Also bei "sehr böser Absicht" könnten theoretisch alle Kuponzahlungen mit dieser Argumentation untersagt werden, unabhängig vom JÜ der Eurohypo.
      Ist das richtig?

      Das ist deshalb unwahrscheinlich, weil die Eurohypo weiter existieren und bis 2014 verkauft werden soll.(und man sich zukünftige Finanzierungsmöglichkeiten nicht verderben will)
      Oder?

      Jetzt angenommen, die Commerzbank erreicht aufgrund von Rücklagen-Auflösung in 2009 ein knapp ausgeglichenes Ergebnis, Buchwert-Herabschreibungen betroffener Eigenkapital-Instrumente werden vermieden, Tier1-Kapital(der Commerzbank) wird nicht bedient.
      Gleichzeitig erzielt die Eurohypo einen JÜ und bedient ihr Tier1-Kapital.
      Gibt es bei den Commerzbank-Tieren keinen "Trigger", der bei Bedienung gleichrangiger Tiere von Tochtergesellschaften(wie eben der Eurohypo) dazu führt, dass Tiere der Commerzbank ebenfalls bedient werden müssen?
      Diesen Trigger hat der 542376 ja auch.
      Sorry für die vielen Fragen, aber vielleicht hat jemand Zeit,

      Grüße,
      dwgm.
      Avatar
      schrieb am 26.08.09 19:33:49
      Beitrag Nr. 152 ()
      Also bei "sehr böser Absicht" könnten theoretisch alle Kuponzahlungen mit dieser Argumentation untersagt werden, unabhängig vom JÜ der Eurohypo.
      Ist das richtig?


      Bin zuwenig Jurist um das abschließend beurteilen zu können. Allerdings würde ich es im Zweifel genau anders herum sehen. Da unter einem BuG kein Bilanzgewinn mehr erzielt werden kann, steht im Gesetz das den freien Aktionären ein angemessener Ausgleich (i.d.R. Garantiedividende) gezahlt werden muss. Dieser Ausgleich ist so zu berechnen, als ob die Firma künftig die gleichen (Plan-)Gewinne macht wie in der Vergangenheit. Wenn aber die "echten Eigenkapitalgeber" schon per Gesetz mit einer Garantieausschüttung bedacht werden müssen (als Ausgleich für den regelmäßig fehlenden Bilanzgewinn) ist die Frage, ob sich das nicht auf die Hybriden übertragen lässt. Bin aber wie gesagt zuwenig Jurist um das endgültig beurteilen zu können.
      Avatar
      schrieb am 26.08.09 21:09:17
      Beitrag Nr. 153 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.858.100 von dwgm am 26.08.09 17:58:14Also bei "sehr böser Absicht" könnten theoretisch alle Kuponzahlungen mit dieser Argumentation untersagt werden, unabhängig vom JÜ der Eurohypo.

      Ein Mindestmaß an gutem Willen sollte man dem Emittenten unterstellen, dessen Tiere man kauft. Dies ist für mich bei der Commerzbank gegeben. Die alte Eurohypo unter Karsten von Köller war eine üble Abzockerbude mit der ich (zum Glück!) solche Geschäfte nicht gemacht habe. Von Köller darf seine "Fähigkeiten" jetzt bei Lone Star unter Beweis stellen und seine Ziehsöhne haben bei der Cobank hoffentlich nix mehr zu sagen.

      Es gibt meines Wissens keine wechselseitigen Trigger zwischen Cobank und Eurohypo-Tieren. Außerdem gehe ich davon aus, dass die Commerzbank bei sich selbst und bei den Töchtern soviel Verlust wie irgendwie möglich in 2009 ausweisen wird, um solche Probleme erst gar nicht entstehen zu lassen und ab 2010 wieder profitabel zu sein.
      Avatar
      schrieb am 27.08.09 09:49:30
      Beitrag Nr. 154 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.859.411 von noch-n-zocker am 26.08.09 21:09:17Es gibt meines Wissens keine wechselseitigen Trigger zwischen Cobank und Eurohypo-Tieren.

      Eine Zahlung auf die EH Tiere könnte bei einigen Coba Tieren schon eine Zahlung triggern. Aber -hier sind wir ja im EH Thread- Zahlungen auf die Coba Tiere triggern keine Zahlung auf die EH Tiere.


      Außerdem gehe ich davon aus, dass die Commerzbank bei sich selbst und bei den Töchtern soviel Verlust wie irgendwie möglich in 2009 ausweisen wird, um solche Probleme erst gar nicht entstehen zu lassen und ab 2010 wieder profitabel zu sein.

      Ich denke auch, dass dies eines der realistischen Szenarios ist.

      Grüße K1
      Avatar
      schrieb am 27.08.09 10:05:55
      Beitrag Nr. 155 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.858.673 von sarah96 am 26.08.09 19:33:49Wenn aber die "echten Eigenkapitalgeber" schon per Gesetz mit einer Garantieausschüttung bedacht werden müssen (als Ausgleich für den regelmäßig fehlenden Bilanzgewinn) ist die Frage, ob sich das nicht auf die Hybriden übertragen lässt.

      Tja, würde ich auch gerne wissen - bisher gab es aber auch noch keinen Fall, der mal (auch über den Rechtsweg) getestet werden konnte.

      Allerdings ist meine Meinung zumindestens die, dass wenn ein Jahresüberschuss (nach HGB) bei der EH vorliegen sollte dann eine entsprechende Bedienung der beiden T1 Anleihen erfolgen müsste.

      Diese Meinung leitet sich daraus ab, dass wenn bestimmte Punkte in einem Vertrag nicht geregelt wurden die Verfahrensweise heranzuziehen ist, die man bei Vertragsabschluss wohl gewählt hätte - insbesondere dann, wenn ohne diese "gedachte" Regelung eine unbillige Wirkungsweise hervorgerrufen werden würde (was dadurch, dass bei einem im Nachgang geschlossenen BuG ein Bilanzgewinn nicht mehr möglich ist unzweifelhaft der Fall wäre).

      Die Regelung, die bei T1, bei denen es einen BuG zu Zeiten der Emission des T1 gab (bspw. HRE International) lauteten so, dass solange dieser BuG besteht der an die Mutter abzuführende Gewinn bzw. Verlust die Distributable Profits darstellt. So würde ich das übertragen dann auch bei der EH erwarten.

      Das Problem ist, dass es in dem Feld halt ziemlich viele verschiedene "Meinungen" gibt... ;)

      Grüße K1
      Avatar
      schrieb am 27.08.09 18:48:47
      Beitrag Nr. 156 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.861.927 von K1K1 am 27.08.09 10:05:55
      "Die Regelung, die bei T1, bei denen es einen BuG zu Zeiten der Emission des T1 gab (bspw. HRE International) lauteten so, dass solange dieser BuG besteht der an die Mutter abzuführende Gewinn bzw. Verlust die Distributable Profits darstellt. So würde ich das übertragen dann auch bei der EH erwarten.
      Das Problem ist, dass es in dem Feld halt ziemlich viele verschiedene "Meinungen" gibt."

      Genau. Hier eine Variante:
      Seit dem abgeschlosenen Beherrschungsvertrag im Jahr 2007 gibt es keine EH Unternehmensführung mehr, die die Interessen der EH unabhängig vertreten, erst Recht nicht durchsetzen, kann. Die Titelträger sind von CoBa bestimmt und möchten weiter Karriere beim offiziellen Beherrscher CoBa machen. Daher gibt es auch keine ernstzunehmende getrennte Gewinnermittlung mehr.
      Avatar
      schrieb am 27.08.09 19:41:07
      Beitrag Nr. 157 ()
      Genau. Hier eine Variante:
      Seit dem abgeschlosenen Beherrschungsvertrag im Jahr 2007 gibt es keine EH Unternehmensführung mehr, die die Interessen der EH unabhängig vertreten, erst Recht nicht durchsetzen, kann. Die Titelträger sind von CoBa bestimmt und möchten weiter Karriere beim offiziellen Beherrscher CoBa machen. Daher gibt es auch keine ernstzunehmende getrennte Gewinnermittlung mehr.


      Dass kann man noch ein wenig schärfer formulieren: Im Aktiengesetz steht ausdrücklich drin, dass das beherrschte Unternehmen Weisungen der Mutter auch dann zu befolgen hat, wenn sie für das beherrschte Unternehemen nachteilig sind (es muss nur dem übergeordneten Konzerninteresse dienen). Deshalb ja auch der vorschriebene Ausgleich für die freien Aktionäre.

      Nur sind Hybride leider nicht im Gesetzestext erwähnt (nur die Aktionäre) und ich habe leider keine Ahnung, ob eine Richter eine teleologische Reduzierung, welche Hybride mit einbezieht, mittragen würde ...
      Avatar
      schrieb am 27.08.09 21:00:56
      Beitrag Nr. 158 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.867.363 von sarah96 am 27.08.09 19:41:07Wenn wir uns einig sind, dass das EH Ergebnis voraussichtlich nicht mehr relevant sein kann seit Beherrschungsvertrag, muss man dies auch gegen sich gelten lassen..... also im Gewinnfall der EH (das Staatsfinanzierungsgeschäft wird durch die Einengung der spreads auf Staatsanleihen innerhalb der EUR Zone beflügelt).

      Relevant muesste aus meiner Sicht für die Zinsen auf EH Papiere das HGB Ergebnis der CoBa sein, aber ob ein Gericht das auch so entscheiden würde ?
      Wie auch immer, ich erwarte keine Zinsen für 2009 bei EH und CoBa Nachrängen (ausser HT1).
      Avatar
      schrieb am 27.08.09 21:20:07
      Beitrag Nr. 159 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.867.918 von kraftfutter am 27.08.09 21:00:56Wie auch immer, ich erwarte keine Zinsen für 2009 bei EH und CoBa Nachrängen (ausser HT1).

      OT
      Damit es nicht auf einmal unkompliziert wird, gibt es auch noch Cobank-Tiere (ehemals Dresdner Bank Funding Trust), deren Ausschüttung nicht am Gewinn sondern an der Eigenkapitalausstattung hängt. Den 612140 habe ich mir mal gekauft, weil ich von einer Tilgung zu 100 in 2 Jahren ausgehe. Damit hätte ich selbst dann noch eine 15%-Rendite, wenn die EU die Zinszahlung unterbinden kann. Da wird noch heftig gestritten werden, weil die EU (wirtschaftlich nachvollziehbar, aber juristisch fragwürdig) auf dem Standpunkt steht, es dürfe nicht angehen, dass solche Tiere nur deshalb bedient werden, weil die Bank mit Staatshilfe wieder eine auskömmliche Eigenkapitaldecke hat.
      Ein Zinszahlungsverbot würde andererseits zu dem ebenso fragwürdigen Ergebnis führen, dass das eingesparte Geld den Aktionären zugute kommt, die eindeutig nachrangig zu Hybridgläubigern sind.
      Ein Mittelweg wäre für mich die "Zinszahlung" in Form von Aktien, aber dafür müsste man die Anleihebedingungen nachträglich abändern.
      Avatar
      schrieb am 28.08.09 06:41:42
      Beitrag Nr. 160 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.868.064 von noch-n-zocker am 27.08.09 21:20:07Einen 612140 kann man leider aber nirgendwo finden
      Avatar
      schrieb am 28.08.09 11:29:10
      Beitrag Nr. 161 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.869.345 von 1erhart am 28.08.09 06:41:42wird nur otc gehandelt
      Avatar
      schrieb am 28.08.09 11:30:12
      Beitrag Nr. 162 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.871.406 von boersengewinner am 28.08.09 11:29:10Thanks
      Avatar
      schrieb am 28.08.09 11:32:52
      Beitrag Nr. 163 ()
      Wer für die Borse Lux freigeschaltet ist, kann auch dort ordern: XS0126777407
      Avatar
      schrieb am 28.08.09 15:17:24
      Beitrag Nr. 164 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.871.448 von sarah96 am 28.08.09 11:32:52Kurs?
      Avatar
      schrieb am 28.08.09 17:25:52
      Beitrag Nr. 165 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.873.330 von ikbneu am 28.08.09 15:17:24Auskunftsfreudig ist die Dresdner per 31 Dez 2008 zu den Dresdner Funding Trusts nicht wirklich, s.S. 76 AG Bericht

      http://www.dresdner-bank.de/dresdner-bank/zahlen-und-fakten/…


      Aber 'mal eben zurückkaufen zur Vermeidung des evt Zinstriggers (z.B. relevant für DE000A0GPYR7) wäre bei der Groessenordnung und den Zinssätzen (nur 5,79% bei der 2011er Dresdner Funding Trust) auch schwer am Kapitalmarkt vermittelbar.

      Die CoBa sollte den gesamten Nachrangbereich "aufräumen" mit freiwilligen Rückkaufangeboten.
      Avatar
      schrieb am 28.08.09 17:28:57
      Beitrag Nr. 166 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.874.583 von kraftfutter am 28.08.09 17:25:52Wie wird die denn in Lux gehandelt? Kursmäßig?
      Avatar
      schrieb am 01.09.09 21:02:33
      Beitrag Nr. 167 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.874.615 von ikbneu am 28.08.09 17:28:57Hatte die Order für Lux stehen. Meine Bank hat die Order mit meinem Einverstädnis auf "Bankenhandel otc" umgestellt.

      Weiß jemand, ob da heute zu 80 was gehandelt worden ist?
      Avatar
      schrieb am 07.09.09 14:56:32
      Beitrag Nr. 168 ()
      Ich bin mit meinem Latein am Ende. Der Floater ist jetzt schon 28G, den 6,445er gibt's für 30. Außerbörslich hält sich der 4-Punkte Spread, aber an der Börse wird der Floater kräftig gekauft. Hat's da ne Empfehlung am Wochenende gegeben?
      Avatar
      schrieb am 07.09.09 19:03:29
      Beitrag Nr. 169 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.931.903 von noch-n-zocker am 07.09.09 14:56:32...wer braucht schon Latein, wenn er solch ein timing wie Du hat, Unausgeogenheiten und Kursbewegungen zu erahnen.
      You made my day. :rolleyes:
      Avatar
      schrieb am 08.09.09 10:42:21
      Beitrag Nr. 170 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.933.431 von kraftfutter am 07.09.09 19:03:29wenn er solch ein timing wie Du hat, Unausgeogenheiten und Kursbewegungen zu erahnen.


      Seitdem ich einen Bloomberg-Monitor im Büro habe, bin ich auf "erahnen" nicht mehr angewiesen. Wenn ich sehe, welch ein Fass gerade bei den Cobank-Tieren aufgemacht wird (UT2 50G, A0GPYR 41G), dann ist es keine Kunst, die Kursbewegungen an der Börse in den nächsten Stunden vorherzusehen.

      Es ist erstaunlich, dass die meisten Banker und Fondsmanager zu blöd oder zu faul sind, um sich nach diesen fast risikolosen Gewinnen zu bücken. Mir tut der Rücken vom vielen bücken langsam weh ;)

      Allerdings weiß ich nicht, was hinter dem Kursanstieg steckt und kann deshalb nix über die Nachhaltigkeit und das Ausmaß sagen. Wird vielleicht über einen Tender für Cobank-Tiere nachgedacht? Oder ist es einfach nur die überschiessende Liquidität, die alles mit nach oben reißt, was eine ordentliche laufende Verzinsung hat? Wenn das wieder nur alles Carry-Trades sind, dann muss man sich Sorgen machen, wie lange das noch gut geht.
      Avatar
      schrieb am 12.09.09 23:01:02
      Beitrag Nr. 171 ()
      Mal eine unbedarfte Frage. Sehe ich folgendes richtig:
      Die 542376 notiert doch inzwischen flat, oder?
      Da ein BuG besteht, dürfte auch keine Herabsetzung des Buchwertes der Beteiligung stattgefunden haben, und dies wird auch bis zum Verkauf durch die Commerzbank so bleiben.

      Man kann also darauf spekulieren, daß die Eurohypo bis spätestens 2014 wieder Gewinne macht und einen Bilanzgewinn vorliegen hat und es spätestens dann wieder Zinszahlungen gibt?

      Dann ist nur noch die Frage, ob wohl 2013 zurückgezahlt wird bzw. wie hoch eine Tier 1-Endlosanleihe mit EURIBOR +367 Basispunkte wert sein wird. Sicher mehr als 35%, aber vielleicht nicht viel mehr.
      Avatar
      schrieb am 12.09.09 23:08:05
      Beitrag Nr. 172 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 37.968.740 von immerso am 12.09.09 23:01:02Die 542376 notiert doch inzwischen flat, oder?

      Nö, warum sollte sie auch?


      Da ein BuG besteht, dürfte auch keine Herabsetzung des Buchwertes der Beteiligung stattgefunden haben, und dies wird auch bis zum Verkauf durch die Commerzbank so bleiben.

      Das hat nichts mit einem BuG zu tun, denn die 542376 sind Trust Preferred Securities, bei denen kein Buchwert herabgeschrieben werden kann. Die hängen letztlich nur an der Existenz eines Bilanzgewinns (bzw. an einer Form des JÜ je nachdem wie man den BuG interpretiert).

      Grüße K1
      Avatar
      schrieb am 02.10.09 11:40:14
      Beitrag Nr. 173 ()
      Geht ganz schön hektisch zu heute bei den Teilen. Die 542376 wird händeringend gesucht, JP hat es jetzt endlich geschafft, eine Shortposition bei 47 einzudecken. UBS kauft auf dem Level immer noch.

      In der A0DZJZ hat heute jemand den Notausstieg gesucht und gefunden. Danke für die Stücke zu 36,50! OTC geht in der Gattung gar nix und die Kleinanleger kapieren immer noch nicht, wie ein CMS-Swap funktioniert und gepreist wird.

      Um den Unsinn, der auf dem BB geschrieben wird, mal etwas zu entwirren: Selbstverständlich hat das Recht, jedes Jahr einen aktuellen 10-Jahres-Kupon zu erhalten, bei einer steilen Zinskurve einen Wert. 10jährige Pfandbriefe mit einer solchen Struktur würden aktuell nur ca. eine 80%-Partizipation am 10Y-Swap bringen.

      Mit anderen Worten, die Kuponformel für einen aktuellen Pfandbrief mit CMS-Struktur lautet dann: 0,8 * CMS10Y

      Die CMS10Y +10Bp des A0DZJZ stellten also bei Emission sehr wohl einen Risikoaufschlag für die T1-Komponente dar. Ob dieser Aufschlag von 25% auf den risikofreien Zins hoch genug war, wann die Eurohypo ihre Tiere wieder bedient und wie der Spread zwischen 3-Monats-Euribor und 10-Jahres-Swapsatz dann aussehen wird, weiß keiner. Noch weniger, wie die Zinskurve dann aussehen wird.

      Wenn man darauf setzt, dass sich die Märkte in der Zukunft wieder normalisieren und Anleihen fair gepriced werden, dann sollte man nur wissen, dass für eine CMS-Struktur die Steilheit der Zinskurve ein maßgeblich wertbestimmender Faktor ist, insbesondere natürlich für langlaufende Anleihen.
      Avatar
      schrieb am 04.10.09 17:19:25
      Beitrag Nr. 174 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 38.102.149 von noch-n-zocker am 02.10.09 11:40:14Um den Unsinn, der auf dem BB geschrieben wird, mal etwas zu entwirren: Selbstverständlich hat das Recht, jedes Jahr einen aktuellen 10-Jahres-Kupon zu erhalten, bei einer steilen Zinskurve einen Wert. 10jährige Pfandbriefe mit einer solchen Struktur würden aktuell nur ca. eine 80%-Partizipation am 10Y-Swap bringen.

      Mit anderen Worten, die Kuponformel für einen aktuellen Pfandbrief mit CMS-Struktur lautet dann: 0,8 * CMS10Y

      Die CMS10Y +10Bp des A0DZJZ stellten also bei Emission sehr wohl einen Risikoaufschlag für die T1-Komponente dar. Ob dieser Aufschlag von 25% auf den risikofreien Zins hoch genug war, wann die Eurohypo ihre Tiere wieder bedient und wie der Spread zwischen 3-Monats-Euribor und 10-Jahres-Swapsatz dann aussehen wird, weiß keiner.


      Der Swap-Satz CMS10Y bildet die erwartete Zinsdifferenz im Interbankengeldmarkt zwischen den 1-Jahres-Zinsen und den 10-Jahres-Zinsen über einen 10 Jahres-Zeitraum ab.

      Diese Differenz ist schon per Definitionem (negative Zinsen mal ausgeschlossen) kleiner als der 10-Jahressatz im Interbankenmarkt. Dieser 10-Jahressatz bildet wiederum den Durchschnittsatz für normale ungesicherte senior debt unter Banken ab (im Gegensatz zu den von Dir erwähnten gesicherten Pfandbriefen).

      Zwischen ungesicherten vorrangigen Schuldverschreibungen und Nachranganleihen liegen allerdings noch einmal Welten. Somit kann der CMS10Y+Krümelchen überhaupt nicht risikoadäquat sein - egal wie steil die Zinskurve ist -, da er fast immer weniger, und nie signifikant mehr als den 10-Jahressatz im Interbankenhandel abwirft, der für weniger riskante Schulden gilt.

      Mal ganz abgesehen davon, dass die Anwendung eines wie auch immer gearteten 10-Jahressatzes auch nur bei einem pünktlichen Call nach 10 Jahren hinreichend sein kann.

      Ich halte alle Swapkonstruktionen bei Nachranganleihen, die ich bisher gesehen habe, für nicht risikoadäquat und ein Sicherheitsabschlag auf den Nennwert ist mMn schon angebracht. Auch bei der Eurohypo.

      Grüsse,
      buhmi
      Avatar
      schrieb am 05.10.09 02:38:42
      Beitrag Nr. 175 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 38.102.149 von noch-n-zocker am 02.10.09 11:40:14...Um den Unsinn, der auf dem BB geschrieben wird, mal etwas zu entwirren...

      Mal wieder: Vielen Dank für diese tolle Antwort!
      Ich habe leider erst so spät gelesen, da ich wohl im falschen Bord auf eine erhellende Antwort gewartet habe.
      Ich hoffe, Du meinst mit Unsinn nicht so sehr mein Eingangsposting.

      Du schreibst:
      ... wie der Spread zwischen 3-Monats-Euribor und 10-Jahres-Swapsatz dann aussehen wird, weiß keiner.

      Muss ich das so Verstehen, dass der Kupon des A0DZJZ auf die Differenz zwischen 10J und 3M berechnet wird?
      Das wäre dann ja vernichtend für den Wert dieses EH-Hybriden!
      (Aber ich gehe davon aus, dass ich Dich hier falsch verstanden habe)

      Bisher bin ich von folgender Berechnung ausgegangen:
      Wert des Kupons des A0DZJZ =
      "Kupon eines normalen sicheren Bonds mit 10J Laufzeit" z.Zt ca. 3,6%
      + z.Zt 25% Aufschlag durch jährliche Anpassung (z.Zt 90 bp - in normalen Zeiten: viel weniger)
      + 10bp

      somit hätten wir z.Zt einen Tier-Risiko-Aufschlag von 100 bp
      und im langfristigen Durchschnitt (bei weniger steiler Zinsstrukturkurve) sicherlich erheblich weniger.
      Das wäre nach meinem Empfinden schlüssig.

      Viele Grüße
      Stefan
      Avatar
      schrieb am 05.10.09 02:45:27
      Beitrag Nr. 176 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 38.111.597 von buhmi am 04.10.09 17:19:25... Der Swap-Satz CMS10Y bildet die erwartete Zinsdifferenz im Interbankengeldmarkt zwischen den 1-Jahres-Zinsen und den 10-Jahres-Zinsen über einen 10 Jahres-Zeitraum ab. ...


      Hallo buhmi,
      Vielen Dank für Deine Antwort! (Ich bin der Coboldjagende BBler, der drüben diese unsinnige Diskussion angezettelt hat)

      Aber: Bist Du Dir sicher, dass der Kupon des EH-Hybriden nur auf die Differenz 10J-1J und nicht einfach auf den 10J Euribor gerechnet wird?

      Börse STU schreibt zu dem A0DZJZ:
      "Kupon: 10 Jahres Euriborcapitalmidswap + 10bp"

      Im Emissionsprospekt der EH, dessen Kauderwelsch ich kaum verstehe steht:
      "EUR-ISDA-EURIBOR Swap Rate - 11:00"
      (on the Reuters Screen ISDAFIX2. Page as of 11:00 a.m., Frankfurt time )

      Ein Googlen nach diesen Begriffen führte zur untenstehenden Grafik. (Aus dem Prospekt einer anderen Anleihe)
      Zumindest dieser Chart kann nicht die Differenz 10J-1J beschreiben, denn 2006 und 2007 waren die 10J und 1J - Zinsen
      annähernd gleich.

      Hast Du vielleicht noch Links mit denen ich Deine Darstellung recherchieren/verifizieren kann?
      Wenn Du recht hast, wäre das jedenfalls vernichtend für den Wert dieses EH-Hybriden!


      Viele Grüße
      Stefan

      Grafik:
      Avatar
      schrieb am 05.10.09 08:44:40
      Beitrag Nr. 177 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 38.112.620 von sl310166 am 05.10.09 02:38:42Muss ich das so Verstehen, dass der Kupon des A0DZJZ auf die Differenz zwischen 10J und 3M berechnet wird?
      Das wäre dann ja vernichtend für den Wert dieses EH-Hybriden!


      Laienhaft würde ich das so verstehen, dass der Wert dieses CMS sich daraus ergibt, dass diese (10J vs 3M) Zinsdifferenz jeweils zum Zinsahlungstermin wieder an die dann vorliegende Marktlage angepasst wird (also bspw. in einem 10J Zeitraum der aktuellen Zinsstruktur sozusagen folgen kann) - während hingegen ein "einfacher" 4% Kupon schlicht über die gesamten 10J fest ist.

      Grüße K1
      Avatar
      schrieb am 05.10.09 10:37:44
      Beitrag Nr. 178 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 38.112.899 von K1K1 am 05.10.09 08:44:40
      Anschaulich zum Thema SWAPzins (und sogar Differenz zwischen SWAPzinssäten die man hier nicht braucht)
      Zinssatz sS 8,

      http://www.westlb-zertifikate.de/pdf/WLB24N-FD-.pdf

      Das EH2 Tier zahlt ungefähr den 10 Jahres Pfandbriefzins.
      Dieser Zins steigt bei Inflationserwartung am langen Ende sofort.
      Ein ärgerlicher 8% cap mindert die Freude.


      Papiere mit vergleichbarer Zinsdefinition:

      Dt Postbank DE000A0DEN75
      EUR-ISDA-EURIBOR Swap Rate 10-jährige Laufzeit (11:00 Uhr) plus 2,5BP - (max. 8%), Kurs 57.
      sowie
      DE000A0DD4K8
      und
      A0DEGR


      Die Groesse +10 BP bedeutet meiner Meinung nach nichts anderes als 0,10% Zins extra. Also Swapzins z.B. 3,7% + 0,1% gleich 3,8%.

      Die Swapzinsorientierung (statt Euribor) im 10 Jahresbereich gibt es, weil die eigentlichen EURIBOR-Zinsen nur im Monats- und 1 Jahrbereich definiert sind und man für Laufzeiten über 1 Jahr eine alternative braucht.
      Die Swapzinsen 10 Jahr ermitteln sich nicht aus komplizierten Berechnungen, sondern aus einer täglichen Marktumfrage unter Banken, veröffentlicht zB auf Reuters. In der Praxis ist dieser Zins sehr nahe am 10 J. Pfandbriefzins.
      Avatar
      schrieb am 05.10.09 10:58:31
      Beitrag Nr. 179 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 38.112.623 von sl310166 am 05.10.09 02:45:27Hallo,

      Ja, es ist die Differenz (allerdings ncht 1J zu 10J sondern offenbar 3M zu 10J). Das ist ja gerade die Definition eines Swaps, der Tausch zweier Zahlungsströme. In diesem Fall verkaufst Du die Zahlungsströme des 10-Jahres-EURIBORs und kaufst die Ströme des 3M-EURIBORs. Das ganze wird anhand der 10-Jahres-Zinsstrukturkurve dann noch irgendwie angepasst, wobei hier aber wohl jede Bank ihr eigenes Süppchen kochen kann (es ist ja ein Mid-Swap, d.h. das Mittel aller Swappreise, die am Markt angeboten werden).

      Grüsse,
      buhmi

      PS: Ach ja, interessanterweise ist die neue SEB-Nachranganleihe SEB0E1 mit einem 5YR EUR SWAP + 640(!) Basispunkte ausgestattet. Es sieht so aus, als würde der Markt aufwachen.
      Avatar
      schrieb am 05.10.09 11:03:40
      Beitrag Nr. 180 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 38.113.696 von buhmi am 05.10.09 10:58:31"Das ganze wird anhand der 10-Jahres-Zinsstrukturkurve dann noch irgendwie angepasst"

      und heraus kommt der Pfandbriefzins.
      Da dieser Pfandbriefzins wohl nur in Österreich und D wirklich bekannt ist, die SWAP-Krücke.
      Avatar
      schrieb am 05.10.09 11:16:56
      Beitrag Nr. 181 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 38.113.723 von kraftfutter am 05.10.09 11:03:40und heraus kommt der Pfandbriefzins.

      Es will mir nicht runter, dass es Investoren gab, die sich für eine 10J/unendlich Nachranganleihe mit einem 10J-Pfandbriefsatz abspeisen liessen. Respekt an die Verkaufstruppe der emittierenden Banken.
      Avatar