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Arcandor Pleite war nicht nötig - 500 Beiträge pro Seite


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Hallo Fans von einst:
Ich bleibe dabei, die Arcandor Pleite war nicht notwendig. 700 Mios als Staatsbürgschaft hätten gereicht, um das Desaster zu verhindern. Zum Vergleich: für Opel werden 3 Mrd ausgegeben und nicht nur verbürgt, obwohl es hier um deutlich weniger Arbeitsplätze geht. Ich halte es für unklug, dieses Unternehmen angesichts der vergleichsweise kleinen Dimension nicht gerettet zu haben. Wenn aber Politiker entscheiden, kommt eben selten was geeignetes heraus. Auch die Anschlussprobleme im Hause Salomon Oppenheim können bei Lichte betrachtet nicht im Interesse der deutschen Wirtschaft liegen. Der Schaden ist jetzt immens, im Raum Nürnberg fallen alles in allem weit über 10.000 Arbeitsplätze weg, da wäre eine Bürgschaft billiger gekommen. Auch die beteiligten Banken haben sich insgesamt ihrer Verantwortung entzogen, obwohl hier jahrzehntelang mit geringem Risiko an hohen Zinsen gut verdient wurde (ThomasCook-Pfand).

http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2009-10/quelle-goe…
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.215.587 von Dietlinde am 20.10.09 17:56:38[Ironie an]
Arquandor ist/war eben nicht "systemrelevant".
Opel schon.
[Ironie aus]
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.215.587 von Dietlinde am 20.10.09 17:56:38Ich bleibe dabei, die Arcandor Pleite war nicht notwendig.

ich nehme an du bist BWLer :laugh: seit wann ist eine Pleite nötig oder nicht :eek: die Bude ist zahlungsunfähig und durch nichts mehr zu retten(es ist auch IMHo niemand weit und breit zu sehen der sie retten will)
die Konkurrenz lacht,ohne einen Euro zu investieren kommen die ehemaligen Karstadtkunden zu ihnen,was will man mehr.
Genauso ist es bei Quelle! Quelle retten,warum?sage mir einer einen vernünftigen Grund warum man Quelle retten sollte :D
und kommt mir nicht mit dem blöden Wort "Arbeitsplätze"
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.216.063 von zocklany am 20.10.09 18:48:34Görg sagte, wenn wie bisher weiterhin die Ratenzahluung durch die Hausbanken gesichert worden wäre, dann hätte zumindest ein Verkauf der Quelle geklappt. Immerhin werden 70% der Umsätze mit Ratenzahlung gemacht.
Natürlich sind Arbeitsplätze ein guter Grund, um das Unternehmen zu retten. Die Pleite kostet die Gesellschaft nun wahrscheinlich mehrere Milliaren an Steuerausfällen (Einkommenssteuer) und Mindereinnahmen der Sozialkassen. Auch der Ausfall von SalOpp kostet in the long run Milliarden durch entgangene Steuern und das trotz der Steuerflucht des Instituts nach Luxemburg. SalOpp war immerhin die mit Abstand grösste konzernunabhängige Privatbank Europas.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.216.207 von Dietlinde am 20.10.09 19:03:17Natürlich sind Arbeitsplätze ein guter Grund,
jährlich gehen im Einzelhandel(der besteht nicht nur aus Quelle und Karstadt wesentlich mehr Arbeitsplätze kaputtnur nicht mit einem (medienwirksamen Schlag) und kein Hahn kräht danach :mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.216.292 von zocklany am 20.10.09 19:14:57Unterm Strich hat der Einzelhandel seit Jahren netto Arbeitsplätze geschaffen und das bei weitem nicht nur im Teilzeit oder Minijobbereich. Bringt aber nichts hier im kleinklein zu diskutieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.216.321 von Dietlinde am 20.10.09 19:19:16Unterm Strich hat der Einzelhandel seit Jahren netto Arbeitsplätze geschaffen und das bei weitem nicht nur im Teilzeit oder Minijobbereich

das Eine schließt leider das Andere nicht aus :rolleyes:
Da schau Dietlindchen ist wieder da.

Sei froh das Du nicht hier im Raum unterwegs bist, hier bewegen sich einige eindeutig nur noch unter Schockzustand.

Das was da passiert ist kann man auch wirklich nur schwer verstehen, wenn sie nochmals Personal abgebaut hätten- alles wäre verständlich gewesen aber das jetzt:mad:

Na ja was solls noch ein paar Tausend Menschlein mehr die jetzt die Sozialkassen bemühen plus einiges was hinten dran hängt und einige Schlauberger noch gar nicht sehen.

Spätestens in 6 Monaten kommt dann wieder, hätten wir vielleicht doch eine Bürgschaft gegeben aber nu tot ist tot
Ja, vielleicht wäre Arcandor zu retten gewesen, so ca. vor 5 Jahren, wenn der damalige AR den Middelhoff rausgeschmissen hätte, in der jetzigen Situation war das Unternehmen genauso wenig zu retten wie die DDR 1989, und wer hier was anderes behauptet, hat leider null Ahnung und sollte lieber den Mund halten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.220.147 von pirmasenser am 21.10.09 10:34:37Das stimmt so ganz und gar nicht.
ThomasCook lief und läuft als zweitgrösster Reiseanbieter mit beachtlicher Rendite.
Karstadt schrieb zu Insolvenzbeginn eine schwarze Null.
Bis auf Quelle-Deutschland arbeiteten nahezu alle Primondo Töchter operativ im grünen Bereich.
Die RoyalBank of Scotland, die West- und die Bayern LBs habens letztlich versaut und langfristige Kredite trotz TC-Pfandrechts nicht prolongiert. Das ist die Wahrheit pirmasenser.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.220.872 von Dietlinde am 21.10.09 11:42:27träum weiter, Dietlinde.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.216.292 von zocklany am 20.10.09 19:14:57..wesentlich mehr Arbeitsplätze kaputt nur nicht mit einem (medienwirksamen Schlag) und kein Hahn kräht danach


Der Mittelstand stirb eben leise!
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.215.587 von Dietlinde am 20.10.09 17:56:38Du hast Recht, Quelle hat in Deutschland Milliarden € Steuern bezahlt, von Opel kann dass niemand behaupten.
Meiner Meinung nach müßte hier Karstadt-Quelle gestützt werden und um Opel sollen sich die Amis kümmern bei denen sind auch jahrzehntelang die Gewinne versteuert worden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.223.045 von geldschein am 21.10.09 15:38:36wer soll sie denn stützen? Graf Dux, wohl kaum, eher der Steuerzahler und damit auch du;

und wielange soll dann der laden gestützt werden? vom massekredit hatten sie nichts besseres zu tun als in einen antiquierten katalog zu investieren, den ausser 80jährige omas, vielleicht nur noch kids als wichsvorlage benutzen

nein,nein, hier sind die zeichen der zeit verschlafen worden und andere vertriebskanäle sind einfach lukrativer geworden, so schwer dass für die quelle-mitarbeiter sein mag, aber das ist die realität
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.221.013 von pirmasenser am 21.10.09 11:56:57Ich bleibe dabei, das Unternehmen und die Mitarbeiter haben Jahr für Jahr eine Milliardensumme an Umsatz-, Körperschafts- und Gewerbesteuer sowie an Einkommensteuer und Sozialabgaben gezahlt. Jetzt zahlen die Sozialkassen für die Mitarbeiter. Da wären die 700 Millionen Bürgschaft billiger gewesen.
Gesten kam eine Sendung über Insolvenzverwalter in Deutschland und was soll man sagen, eine einige Schande. Gerade einmal 3% der Unternehmen werden saniert, der Rest wird "verschleudert", alles verkauft und zugemacht. In Österreich soll die Quote bei 40% soviel ich mich erinnern kann. Da braucht man keinen Insolvenzverwalter, alles unter Preis zu verkaufen könnte auch eine Schuldnerbank. Wenn es bei Arcandor auch so laufen wird, dann ist das nicht gut. Ich verstehe auch nicht weshalb man nicht versucht das Unternehmen zu sanieren, jetzt im Insolvenzrecht hat man die große Chance dazu und man würde auch sehr viele Arbeitsplätze retten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.226.378 von liber am 21.10.09 20:49:55Wart Ihr heute schon auf Quelle.de - ich komme mir vor wie auf einer Internetseite vor 5Jahren, alles dauert furchtbar langsam, auch die angekündigten Insolvenzschnäppchen kann ich eigentlich noch nicht wirklich finden....
Vielleicht hätten die doch intershop bezahlen sollen und dafür weniger an die Manager...jetzt schaffen die es vielleicht nichtmal die Ware loszuwerden!
Murphy´s Gesetz: Was schiefgehen kann, geht schief. Außerdem sind die Mitarbeiter stinksauer! -zurecht wie ich meine
Kursziel sinkt jetzt m.E. auf 0,10.
Was hate den das Kursziel mit dem Verkauf von Quelle zu tun? Der Insolvenzverwalter wollte sogar noch Geld daruf legen damit Quelle weg geht. Ob Quelle nun schliesst oder verkauft wird, Arcandor ist da wo es auch vor einer Woche waren, also Insolvent!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.226.480 von Scheurecker am 21.10.09 21:04:30Hi,

0,10 € ??? wie kannst du so optimistisch sein??

:confused::confused:

c.89
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.226.480 von Scheurecker am 21.10.09 21:04:30Wieso ändert sich das Kursziel?
Gibt ja nichts kursrelevant Neues.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.225.943 von Dietlinde am 21.10.09 20:10:44Das Unternehmen hat in seiner Geschichte bestimmt viel an Steuern und Abgaben bezahlt.
Aber diese Zwangsabgaben sind ja nach vielen Richtungen versickert.

Und noch etwas sollte man bedenken:
Dankbarkeit war, ist und wird wahrscheinlich niemals eine politische Kategorie sein.
Wahrscheinlich ist es besser man lässt Unternehmen gehen, die sich nicht mehr bewähren.
So wird eher Platz für anderes, neues frei.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.227.467 von Promethium am 21.10.09 22:46:31Und es wird nur fortgeführt, was sich auch betriebswirtschaftlich rechnet.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.220.872 von Dietlinde am 21.10.09 11:42:27was ist ein TC Pfandrecht?
26.10.2009, 11:28 Uhr
Insolvenzverwalter
Lässt Görg Quel…


natürlich nur die Meinung des artikelschreibers
volle distanz
keine Aufforderung zum Kauf / Verkauf des sog wertlospapiers
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.252.892 von primaabzocker am 26.10.09 15:06:27Da melden sich die Profiteure der Arbeitslosenindustrie für ihr Stück vom Kuchen.

Laß den Görg zweifelhaft sein. Nach ihm wollte die Aasgeier-Zweitgeneration noch über die Geschichte drüber.

Pfui Deibel
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.220.872 von Dietlinde am 21.10.09 11:42:27Ich sehe das genauso. Die 3 Grosszockerbanken-allessamt mit zig Milliarden steuergestützt-haben es letztendlich versaut, wohl mit Unterstützung bestimmter Lobbykreise.
Nun ist es für den Steuerzahler noch viel teurer geworden.
Auch die Gewerkschaften akzeptieren das Unabwendbare erst, wenns der IV sagt.
Man stelle sich nur vor, ein VV würde das jetzt gemachte vor der Insolvenz fordern.
Am schlimmsten trifft es neben dem Personal den treuen (dummen) Kleinaltaktionären.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.252.190 von fortunagirl am 26.10.09 13:40:14TC-Pfandrecht ThomasCook Aktien wurden als Kreditsicherheit verpfändet. Das Risiko für die Hausbanken war also gar nicht so gross. Und obwohl o.g. Banken im Laufe der Jahre mit ARO Hunderte Millionen Zins-Gewinn machten, haben sie einfach den Hahn zugedreht. Die Unterstützung der populistisch denkenden Politiker hatten sie ja, obwohl denen die viel höheren Langzeitkosten der Insolvenz schnurzpiepegal sind.

Naja wenn der Server wieder läuft, werde ich mal schauen, ob noch ein Schnapper übrig ist.

Übrigens Middelhoff meldet sich heute in der BILD zu Wort (leider noch nicht online):
http://www.ftd.de/unternehmen/handel-dienstleister/:massenau…
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.297.333 von Dietlinde am 01.11.09 11:45:23Middelhof hat meiner Meinung nach maßgeblichen Anteil am Ruin der Arcandor. Mieten in Höhe von bis zu 20% der Umsätze von Karstadtfilialen ist doch schon höchst kriminell, das konnte doch nur schief gehen.

Und die Banken haben sich an der Middelhoff Abzocke ein Beispiel genommen und sich ebenfalls über die ThomasCook Anteile die Arcandor AG geplündert.

Die politischen Entscheidungen gegen eine Staatshilfe waren beeiflusst durch Lobbyisten der Banken und der Konkurrenz, wie z.B. Metro. Die Arcandor hatte anscheinend nicht genügend politische Verbindungen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.298.826 von chaosjosef am 01.11.09 20:52:39Die Arcandor hatte anscheinend nicht genügend politische Verbindungen.

Dem ist so.
Vielleicht ist Brüderle Kein Insolvenzminister,

und auch mit von Parteispenden beeinflußt.
GÖRG ist Kanzlei des Jahres für Restrukturierung und Insolvenz/Insolvenzverwaltung

02.11.2009

GÖRG ist am 29. Oktober 2009 als Kanzlei des Jahres im Bereich Restrukturierung und Insolvenz/Insolvenzverwaltung ausgezeichnet worden.

Damit ehrt der renommierte JUVE-Verlag Kanzleien, die in einem bestimmten Rechtsgebiet oder in einer bestimmten Region im Laufe des Jahres herausragend waren. Zuvor war GÖRG bereits als Kanzlei des Jahres in der Region Osten ausgezeichnet worden.

Bravo :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.302.756 von obbi am 02.11.09 15:41:10Wenn dass der Beste ist, armes Deutschland.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.310.262 von geldschein am 03.11.09 14:59:35Daß die Schnäppchenjäger in der Zentrale jetzt auf Sommerware gestoßen sind, anstatt auf Saionware sagt eigentlich alles.
Da ist man einfach nicht mehr am Kunden interessiet, ja er soll noch abgezockt werden... vermeintliche Schnäppchen ohne GEWÄHRLEISTUNG (könnten auch 2. Wahl sein...) werden hier mit unglaublich mickrigem Preisnachlaß verscherbelt. Es wird sogar noch zu unseriösen Tricks gegriffen, wie eine Art "Verlosung" eines Artikel zu einigen Euro (Wert: ein paar Tausend Euro). Wer glaubt ihr macht diese Schnäppchen dann wirklich? Richtig: Angehörige von Quelle und Karstadt natürlich und ihre Freunde&Verwandten... damit sollen Schnäppchenjäger auf die primitivste Art und Weise geködert werden...
Die guten Artikel werden auch sicherlich von den anderen Katalogen übernommen...
Was bleibt: Aktionäre & Sparer pleite, Kunden abgezockt, Manager und Kanzleien, Banken & Berater machen bzw. machten sich die Taschen voll. Auch die Mitarbeiter und Pensionisten steigen ja eigentlich nicht schlecht aus. (Pensionsfonds). Da wundert es doch niemanden mehr, daß vielleicht arcandor noch einen Preis bekommt: Für das am besten ausgeräumte Unternehmen des Jahres 2009. Da bleibt auch der Insolvenzkanzlei sicher noch der Ruhm des Tüchtigen. Was da Pannen passiert sind in den letzten Monaten -unglaublich...
Middelhof hat meiner Meinung nach maßgeblichen Anteil am Ruin der Arcandor.:laugh: Mieten in Höhe von bis zu 20% der Umsätze von Karstadtfilialen ist doch schon höchst kriminell, das konnte doch nur schief gehen.

Für diesen Irrsinn konnte Middelhoff nichts-das war vor seiner Zeit.


Die ganze Taktik Von Oppenheim mit Eick und dem lautstarken Ruf nach Staatshilfe war absolut der falsche Weg.

Middelhoff war nicht das Problem,Middelhoff war die Lösung.

Mitlerweile befürwortet ein Großteil der Bevölkerung Staatshilfe.
Jetzt ist es zu spät.

Die Arcandor Insolvenz kostet den Steuerzahler Milliarden......und tausenden den Arbeitsplatz.Wahnsinn !!

Für dich liebe Dietlinde einen dicken Gruß und noch dickeren :kiss:.
Karstadt-Investorensuche soll bald beginnen
10:18 10.11.09

ESSEN (dpa-AFX) – Für die insolvente Warenhaus Karstadt wird schon bald mit der Investorensuche begonnen. "Der Datenraum ist mittlerweile eingerichtet, so dass die Investorensuche in Kürze beginnen kann", sagte Insolvenzverwalter Klaus-Hubert Görg am Dienstag bei der Gläubigerversammlung in Essen. Helfen soll bei der Suche die Investmentbank Merrill Lynch.

Karstadt betreibt in Deutschland 129 Waren- und Sporthäuser und beschäftigt 26.500 Mitarbeiter auf Teilzeit- und Vollzeitbasis. 17 Häuser stehen auf dem Prüfstand, ein Teil davon muss geschlossen werden. Die Liquiditätslage der Gesellschaft sei wegen der getätigten Umsätze positiv, sagte Görg weiter. Karstadt dürfte bis auf weiteres cash-stabil weitergeführt werden können, wobei das Weihnachtsgeschäft von besonderer Bedeutung sei. Die Warenbelieferung der Häuser laufe heute wieder auf dem Niveau von vor der Insolvenz. Engpässe seien praktisch keine vorhanden.
Insolvenzverwalter: Sechs Karstadt-Häuser werden geschlossen
11:26 10.11.09

ESSEN (dpa-AFX) - Der für die Karstadt-Warenhäuser zuständige Insolvenz-Beauftragte Rolf Weidmann hat die Schließung von sechs Häusern angekündigt. Die Schließungen seien zum Jahresende geplant. Betroffen seien Häuser in Dortmund, München und Hamburg sowie Standorte in Braunschweig, Berlin und Stuttgart./uk/DP/wiz
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.354.992 von Miki--Tanaka am 10.11.09 11:32:44Das sind doch normalerweise Filetstücke , oder ?

Ich könnt mir gut vorstellen, das der Insoverwalter
auf die dortigen Mieten reagiert .
Kapital ist in diesen Städten doch meist ausreichend -
also sollten Kunden da sein.

Vielleicht hofft man da auf Mietreduzierungen seitens der
Immoverwaltung!

Vielleicht aber auch hat man Interessenten für diese Häuser ?:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.355.152 von Moneymaker123 am 10.11.09 11:50:12DJ AXA PE zahlt für Arcandor-Tochter HSE24 niedrigen 3-stelligen Mio-Betrag - Kreise
17:25 10.11.09

DJ AXA PE zahlt für Arcandor-Tochter HSE24 niedrigen 3-stelligen Mio-Betrag - Kreise

Von Madeleine Nissen

DOW JONES NEWSWIRES

ESSEN/MÜNCHEN (Dow Jones)--Die Beteiligungsgesellschaft AXA Private Equity zahlt Finanzkreisen zufolge einen "niedrigen dreistelligen Millionenbetrag" für den zum insolventen Arcandor-Konzern gehörenden Verkaufskanal Home Shopping Europe (HSE) 24. Das sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person zu Dow Jones Newswires am Dienstag.

Geschäftsführer Stephan Illenberger hatte zuvor versichert, dass AXA Private Equity das Unternehmen als "stabiler Investor" weiterführen wolle. Üblicherweise bleibt die Beteiligungsgesellschaft in Deutschland vier bis fünf Jahre in den Unternehmen, die es kauft, investiert.

AXA Private Equity verwaltet derzeit mehr als 26 Mrd USD an Anlagegeldern. Das Unternehmen HSE 24 verbindet TV- und Internetshopping unter einem Dach. Insgesamt erreicht das Fernsehkaufhaus nach eigenen Angaben mehr als 40 Millionen Haushalte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit einem Netto-Umsatz von 352 Mio EUR steigerte HSE24 im Kalenderjahr 2008 seinen Umsatz um rund 10%.



Webseite: www.arcandor.de
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.350.518 von Miki--Tanaka am 09.11.09 18:32:21Laut Görg-Mitarbeiter Rolf Weidmann hat das insolvente Unternehmen zuletzt deutlich mehr Geld eingenommen als ausgegeben. Karstadt hat sogar 257 Mio. Euro auf dem Konto.

Derweil geht der Ausverkauf beim Arcandor-Konzern weiter. So soll der TV-Shoppingsender HSE 24 an die Beteiligungsgesellschaft Axa Private Equity gehen, teilte Görg mit. Durch die Transaktion würden 500 Arbeitsplätze gesichert. In Verhandlungskreisen hieß es, der Verkaufspreis entspreche etwa den 180 Mio. Euro, die Arcandor für den Sender bezahlt hatte.

Zitate aus:
http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article5166344/Karsta…

Hi Miki,
ja so sieht es aus. Arcandor wird jetzt zerrupft, unterm Strich kommt für Gläubiger, Mitarbeiter und Eigentümer nur die schlechteste Lösung heraus. Karstadt, Thomas Cook, HSE, die Quelle Auslandstöchter, BabyWalz und viele ander Primondo Töchter waren überlebensfähig. Mit der Verramscherei wird jetzt der maximale Verlust realisiert.:(
Marseille Kliniken: Middelhoff im Aufsichtsrat?



Dem Klinikbetreiber Marseille Kliniken könnten interessante Veränderungen ins Haus stehen. Mit Thomas Middelhoff könnte demnächst ein prominenter Manager in den Aufsichtsrat einziehen. Seine Aufgabe - so wird spekuliert - soll darin bestehen, Teile des Klinikkonzerns gewinnbringend zu veräußern.
Zwei Monate oben, dann wieder zwei unten. So lässt sich die Kursentwicklung der Aktie des Klinikbetreibers Marseille Kliniken mit einem Satz umreißen. Jetzt allerdings könnte damit Schluss sein. Denn dem Unternehmen mit Sitz in Berlin könnten interessante Veränderungen ins Haus stehen. Mit Thomas Middelhoff könnte demnächst ein prominenter Manager in den Aufsichtsrat einziehen. Der Name des 56-jährigen ist unter Tagesordnungspunkt 5 der Einladung zur Hauptversammlung zu finden. Er gilt als Wunschkandidat von Mehrheitseigentümer Ulrich Marseille. Bereits am 18. Dezember soll die Hauptversammlung über die Zusammensetzung des Gremiums entscheiden. Middelhoffs vermeintliche Aufgabe könnte der Aktie zu neuem Glanz verhelfen...

Veräußerung von Unternehmensteilen

Marseille Kliniken betreibt insgesamt 67 Krankenhäuser und Pflegeheime und ist damit Marktführer in Deutschland. Nachdem der Konzern im Geschäftsjahr 2008/09 in die Verlustzone gerutscht ist - das Minus summierte sich unterm Strich auf 13,5 Millionen Euro - wird in der Branche nun darüber spekuliert, dass einzelne Unternehmensteile verkauft werden könnten. Und genau darin soll die neue Aufgabe von Thomas Middelhoff bestehen.



Positiver Effekt auf Kursentwicklung

Sollte Middelhoff tatsächlich in den Aufsichtsrat gewählt werden, dürfte dies einen positiven Effekt auf die Kursentwicklung der Marseille-Aktie haben. Kommt es im Anschluss auch noch zum Verkauf einzelner Unternehmensteile, dürfte auch dies positive Auswirkungen haben. DER AKTIONÄR Online hatte bereits im April zum Einstieg geraten. Seither konnte die Aktie an Wert zulegen - in der Spitze um gut 30 Prozent. Das erste Kursziel beträgt 6,00 Euro.
ich denke mal,der verscherbelt alles,kassiert 10 Mio Abfindung und macht sich vom Acker :laugh::laugh::laugh:

da hat sich an den Kliniken wenigstens einer "gesund"gestoßen
Arcandors Pleite war nicht nötig !!:(

Thomas Cook steigert Jahresgewinn um 46 Prozent:eek:
10:08 30.11.09

London (aktiencheck.de AG) - Der Reisekonzern Thomas Cook Group plc (Profil) meldete am Montag, dass sein Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr um 46 Prozent gestiegen ist, was auf geringere Kapazitäten und eine Konzentration auf profitablere Reisen zurückzuführen ist.

Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen belief sich demnach auf 15,8 Mio. Britische Pfund (GBP), gegenüber 10,8 Mio. GBP im Vorjahr (Pro-Forma). Der Umsatz erhöhte sich im Berichtszeitraum um 5,9 Prozent auf 9,27 Mrd. GBP. Der Gewinn vor Steuern lag bei 56,1 Mio. GBP, nach 23,7 Mio. GBP im Vorjahr (Pro-Forma). Auf bereinigter Basis wurde ein Vorsteuer-Gewinn von 308,2 Mio. GBP (-0,4 Prozent) ausgewiesen.

Die Dividende soll laut dem Konzern um 10 Prozent auf 10,75 Pence pro Aktie angehoben werden.:eek::eek::eek:
Zudem wurde Paul Hollingworth, zuletzt CFO bei der Mondi Group, zum neuen Group CFO mit Wirkung zum 1. Januar 2010 bestellt. Er folgt damit Jürgen Büser, der zum 29. November 2009 zurückgetreten ist.

Darüber hinaus ist der Konzern zuversichtlich, die Erwartungen des Boards für das Geschäftsjahr 2010 erfüllen zu können.:eek:

Die Aktie von Thomas Cook notiert aktuell in London mit einem Plus von 1,90 Prozent bei 220,30 Pence. (30.11.2009/ac/n/a)
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.481.139 von Miki--Tanaka am 30.11.09 18:40:22Hi Miki,
und auch heute ist abermals zu hören, dass Karstadt nach ThomasCook mit Plus arbeitet. Mehr als 80% der ehemaligen Umsatzanteile arbeiten damit gut im Plus.:mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.481.139 von Miki--Tanaka am 30.11.09 18:40:22Tja wie bei 747750. Pleite war nicht nötig,da stimme ich jedenfalls zu. Schaun wir mal wie's weiter geht. Wenn der Insoverwalter aber kein Korn Substanz findet, was soll da übrig bleiben?. Die Schicke und der Herl wären mal besser in die Zentrale eingezogen und hätten nach dem Rechten gesehen, anstatt in der Schweiz Schampus zu trinken.:cool:
BIN EBEN BEI 0,135 EINGESTIEGEN FÜR EINEN ZOCK !!! VOLUMEN VERDÄCHTIG HOCH !! DA GEHT WAS !!:cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.522.165 von Dietlinde am 07.12.09 17:16:01Karstadt-Pleite kostet Staat 650 Millionen Euro

15:10 11.04.10

ESSEN (dpa-AFX) - Die Karstadt-Gläubiger sollen an diesem Montag den Weg für einen Verkauf der insolventen Warenhauskette frei machen. Dazu müssen sie bei der entscheidenden letzten Gläubigerversammlung dem Insolvenzplan von Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg zustimmen. Görg will noch in diesem Monat einen Investor präsentieren. Der größte Gläubiger ist der Staat: Die Pleite wird die deutschen Steuerzahler voraussichtlich 650 Millionen Euro kosten. Ein Sprecher des Insolvenzverwalters der Arcandor-Tochter (Profil) bestätigte entsprechende Zahlen der "Wirtschaftwoche". Die Zahlen seien den Mitarbeitern beim Einreichen des Insolvenzplans präsentiert worden.

Insgesamt geht Görg im Insolvenzplan von einem Forderungsvolumen aller Gläubiger von rund zwei Milliarden Euro aus. Demzufolge gehen den Finanzbehörden, der Bundesagentur für Arbeit und den Sozialkassen insgesamt mehr als 650 Millionen Euro verloren. Rund 500 Millionen Euro entfallen dabei auf die Steuerbehörden. Auf 108 und 78 Millionen Euro belaufen sich die Ansprüche der Arbeitsagentur und Sozialkassen aus Insolvenzgeldzahlungen an Karstadt-Mitarbeiter.

Ob es zu einer Karstadt-Übernahme kommt, ist weiter ungewiss. Mit sechs Interessenten werde derzeit "sehr intensiv" gesprochen, sagte ein Sprecher des Insolvenzverwalters vor der Veranstaltung, zu der sich die Gläubiger in der Essener Karstadt-Zentrale einfinden sollen.

Nach dem Konzept von Görg soll die Warenhauskette mit 120 Filialen und 26.000 Beschäftigten als Ganzes verkauft werden. Kritiker sehen dies als problematisch an und verweisen darauf, dass Görg schon mit ähnlichen Plänen beim untergegangenen Versandkonzern Quelle gescheitert sei.

Von den rund 35.000 Karstadt-Gläubigern, die zusammen rund 2,7 Milliarden Euro an Forderungen angemeldet haben, dürften nach Einschätzung von Beobachtern in Essen nur etwa 800 bis 1.000 tatsächlich erscheinen. Viel Geld haben die einzelnen Gläubiger dabei ohnehin nicht zu erwarten. Der Insolvenzverwalter rechnet damit, dass zunächst nur rund drei Prozent der Forderungen erfüllt werden können.

Da nach seiner Einschätzung das Gericht nur Forderungen in Höhe von rund 2 Milliarden Euro anerkennen wird, hat er dafür rund 60 Millionen Euro zurückgestellt.

Auf weitere Zahlungen können die Gläubiger vor allem aus den Erlösen eines Verkaufs der Warenhauskette hoffen. Falls ein Verkauf bis zum Monatsende nicht gelingt, droht eine Zerschlagung der traditionsreichen Warenhauskette.

Für einzelne Filetstücke unter den Karstadt-Häusern gibt es schon Interessenten: Metro-Chef (Profil) Eckhard Cordes hat bereits den Plan ins Spiel gebracht, einen Teil der Karstadt-Filialen mit der selbst zum Verkauf stehenden Metro-Tochter Kaufhof zu verschmelzen. Bislang war er dabei mit seinen Vorschlägen beim Insolvenzverwalter nicht angekommen.

In 13 Häusern, die geschlossen wurden, gab es bisher rund 900 Entlassungen. In der Hauptverwaltung sollen bis September 125 Vollzeitstellen abgebaut werden./fc/uk/DP/dct
Thomas Cook Marktkap. 2.959,3 Mio. €

TC Anteil wäre heute 1,5 Mrd.€ wert.


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