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Der Markt wird regiert von Spitzbuben und Schwachköpfen... - 500 Beiträge pro Seite


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Herrlich mitanzuschauen, was in den letzten Tagen wieder los ist!
Just als hervorragende Quartals-und Konjunkturzahlen über den Ticker gehen, wird der Markt gnadenlos abverkauft!
Eigentlich gibt der Markt alles her, um weiterhin zu steigen.
Historisch niedrige Zinsen, überbordende Liquidität, enorme Geldmengen, die in der Anleihenblase stecken und darauf warten in den Aktienmarkt zu fließen, stark steigende Unternehmensgewinne und daraus resultierende moderate KGV's.
Aber wir fallen... :look:
Gründe?
Is eigentlich egal, ein paar große Adressen sind short positioniert und viele Kleinanleger haben sich in den letzten Wochen noch in den Markt ziehen lassen, eine klassische Konstellation für einen kurzen und heftigen sell off.
Ach ja Gründe,
es wird nun alles gespielt, was der Markt hergibt, um die Angsthasen (siehe explodierender VIX) aus dem Markt zu bugsieren.
PIIGS ist das Stichwort, eines dieser 5 Länder muß nun immer dann, wenn der Markt sich wieder berappelt, dafür herhalten um ihn wieder in die Knie zu zwingen.
Einfach lächerlich, wie offensichtlich das abläuft!
Könnt ihr euch noch an Kaupthing bzw. an die Islandkrise und den Dubai-Crash erinnern, damals lief es ähnlich ab, heute interessiert es kein Schwein mehr :D
Laßt euch nicht an der Nase herumführen!
Diese enorme Skepsis im Markt, in Verbindung mit hervorragenden Konjunkturperspektiven ist eine hochinteressante Mischung, die noch deutlich steigende Kurse zur Folge haben wird!
Schaut euch den Chartverlauf 2004/2005 und das damalige von großer Skepsis geprägte Sentiment an, eine spektakuläre Parallele zeichnet sich hier ab!
Ich steh jedenfalls in den Startlöchern und greife mir diverse Perlen ab...
Meine Prognose:
Dax-Risiko imho ca. 5700-5800
Dax-Ziel, bevor es dann zu einer längeren Seitwärtsbewegung ausgelöst durch ab der Jahresmitte wieder steigende Zinsen kommt, ca. 7000.
Viel Erfolg
Fraud
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.462.325 von Fraud123 am 05.05.10 17:19:51Ach übrigens,
all die Dreckszocker und Ratingagenturen können nun mitanschauen, was ihre Hetzkampagne in Griechenland anrichtet!
Dort gab es heute die ersten Toten :keks:
Is das der schnöde Mammon wert, ihr Säcke?!
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.462.567 von Fraud123 am 05.05.10 17:40:24Für die Vormacht des Dollars geht der Ami auch über Leichen.
Gut das die führenden Ratingagenturen dort zu Hause sind.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.462.325 von Fraud123 am 05.05.10 17:19:51ja da schau her, es stimmt also : Totgeglaubte leben länger :eek:

wenn ich mich recht erinnere warst du schon mal in der Zwischenzeit recht optimistich eingestellt was ich damals als gewagt bezeichnete. Wesentlich später gings tatsächlich aufwärts, aber heute haben wir durch die kaum mehr zu überblickende Verschuldung eine m:M.nach größere Gefahr als zu Beginn der Finanzkrise. Deshalb investieren nur mit absolutem Augenmaß.:rolleyes:
@Fraud123

:cry: Bei Dir ist wohl der Wunsch der Vater der Gedanken!

Das die Börse keine Einbahnstraße ist und in den letzten Monaten dauernd stieg sollte doch wohl klar sein. :rolleyes:

Trotzdem, viel Spaß beim einsammeln! :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.462.760 von Oldieman am 05.05.10 18:03:24Ja, der Fraud lebt noch...:)

Sicher die Verschuldung ist ein Problem, das man nicht ignorieren sollte!
Doch bin ich der Meinung, dass das historisch niedrige Zinsniveau bei momentan noch geringer Inflationstendenz weiterhin Geld in die Aktienmärkte ziehen dürfte.
Ich bin überzeugt, dass wir erst nochmal deutlich steigen werden, bevor sich dann die Rahmenbedingungen verschlechtern werden...
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.462.567 von Fraud123 am 05.05.10 17:40:24Wer hat denn die Brandsätze geworfen?

Ein Forstbeamter der einen 1.000,00€ Bonus mtl. bekommt, weil er unter freiem Himmel arbeitet und eine Tippse die einen 2.000,00€ Bonus mtl. bekommt, weil sie über PC-Kentnisse verfügt und eine Fremdsprache beherrscht!

:mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.463.890 von ThorVestor am 05.05.10 20:04:13
Es stellt sich wirklich die Frage, was die Griechen überhaupt wollen. Sie können ja auch die Alternative wählen: Kein Sparprogrammn und raus aus Europa :laugh: mit der Drachme als Währung. Dann gute Nacht, dann stellt sich die Frage, ob überhaupt noch ein Staatsbediensteter ein Gehalt bekommt.. :laugh::laugh:
Geld kriegen sie dann nämlich nirgendwo mehr her. Aber protestiert mal, ihr Schwachköppe.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.463.155 von Fraud123 am 05.05.10 18:45:27Quatsch.
Selten soviel Schwachsinn auf einmal gelesen.
Halt einfach den Mund und geb zu, dass Du in eine Einbahnstraße gelaufen bist mit deinem Glaube des Börsenhandelverstehens, dich mitlerweile verirrt hast und bereit bist die nötigen Konsequenzen daraus zu ziehen, damit Dir und anderen geholfen werden kann.
Mehr wollen wir garnicht von Dir vernehmen...

Wenn es doch nur Unsinn wäre...
Tsstssstsssstssstss.
Junge junge junge...

Probiers mal bei 110.
Da ist vielleicht wer, der nen offenes Ohr für soviel Schwachsinn hat und weiter weiß oder ruf ein Arzt an, dass du womöglich ein Problem hast, auf das Du nicht mehr klar kommst.
Oder noch besser, kauf Dir erstmal einen Wasserbehälter und suche einen Frosch. Ist vielleicht sogar besser als ein Arzt oder die Polizei und beruhigt vielleicht etwas.
:laugh:
Wenns nervös werden die Börsenbürscherl
dann gibts immer solche Schwachmatenschreibe.

Im vertrauen - es geht noch gravierend runter
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.465.294 von Siemenspush am 05.05.10 22:34:08
nö, es sind noch max. 3%.
:D
Skandalös was da gestern abging!!
Spitzbuben und Schwachköpfe... :mad:

Wie ist das in dieser hochtechnologisierten Zeit möglich, dass durch menschliches Versagen der DJ, der weltbeutendste Index mal kurz um fast 700 Punkte abschmiert???
Ich war live vor dem Ticker und hab meinen Augen nicht getraut - unfaßbar!!!

Stellt euch mal vor wieviel Knock outs in dieser kurzen Zeit vernichtet wurden - hier geht es um Milliarden Dollar bzw. Euro.
Was für ein Skandal!!!

Mein Daxkursziel wurde übrigens schon erreicht...
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.464.024 von ghaq am 05.05.10 20:18:37Übrigens ghaq du Schwachmate,

ich hab nichts gegen Kritik,
aber nur unqualifiziertes Gestammel von sich zu geben zeugt nicht von Reife.
Scheinst zur neuen Generation des w/o- Kindergartens zu gehören, du Schwachkopf!
Verpiß dich sonst gibts Druck du Null!
Einfach mal Respekt, Fraud!

Wie eigentlich jeder objektiv sehen kann, sind deine Vermutungen aus Post 1 zum Teil schon eingetroffen - sei es durch einen Compufehler, sei es durch bewusstes Ausstoppen. Da haben viele ins Klo gegriffen und Mrd. haben den Besitzer gewechselt.

Ob Teil 2 auch noch kommt, werden wir ja noch sehen.;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.477.650 von minister.grasser am 07.05.10 09:22:28Danke minister,
ja meine Prognose scheint bisher ganz gut aufzugehen, habe es auch tatsächlich geschafft mir ein paar Aktien an diesem Chaosabend abzugreifen.
Wie geht es weiter?
Meine Einschätzung aus dem ersten Post steht noch, die große Verunsicherung und Skepsis ist ein hervorragender Nährboden für einen kontinuierlichen Anstieg.
Vor allem dürften deutsche Exportwerte stark vom schwachen Euro und der großen Nachfrage aus den Schwellenländern profitieren,
hierzu eine Einschätzung, die ich teilen kann:

New York (BoerseGo.de) – Nach der Einschätzung von John Paulson, dem Chef des Hedgefonds-Hauses Paulson & Co., kann man die Krise der Staatsschulden in Europa in den Griff bekommen und sie stelle keine Gefahr für die Gesamtmärkte dar. „Wir sind der Meinung, dass das Problem durch die europäischen Führungskräfte gut gemanagt wird und dass es wahrscheinlich kein systemisches Risiko für die Märkte darstelle.“ Die Bedenken über die hohe Staatsverschuldung Griechenlands haben letzte Woche auch auf Spanien übergegriffen.

Paulson bemerkte allerdings, dass bei Spanien das Verhältnis von Schulden zu Bruttoinlandsprodukt (BIP) weniger als halb so groß sei wie bei Griechenland. „Spanien ist nicht Griechenland“, so Paulson. Der jüngste Kursrückgang der Europäischen Gemeinschaftswährung stärke die Wettbewerbsfähigkeit von Europa, was sich bereits in starken Resultaten der europäischen Exporteure niederschlage. „Die Marktkorrektur bietet angesichts der zu erwartenden Erholung eine gute Gelegenheit zum Einstieg in die US-und Europäischen Aktienmärkte,“ so Paulson


Viel Erfolg!
Übrigens,
auch Steffens geht nochmals auf die Spekulanten um Soros ein, die durch konzertierte Aktionen versuchen, den Euro zu Fall zu bringen.
Teilweise war es schon ziemlich offensichtlich, wie gezielt Nachrichten gestreut wurden, um die Anleger zu verunsichern.

Welche Rolle hier die Ratingagenturen spielen bleibt dahingestellt, doch werde ich das Gefühl nicht los, dass deren Entscheidungen teilweise politisch motiviert sind.
Wird Zeit,dass diese endlich stärker an die Kandare genommen werden und in Europa ein Gegengewicht geschaffen wird!

Spitzbuben und...
;)
Die Weichen sind für einen sukzessiven Anstieg auf mindestens 7000 Punkte gestellt.
Wenn ich den Langfristchart betrachte könnte der Dax sogar bis zum letzten Hoch im Mai 2008 auf 7200 Punkte klettern.

Gründe:
Der schwache Euro ist ein Segen für unsere Exportfirmen, die Auftragslage dürfte in diesem Jahr deutlich anziehen!
Die Zinsen bleiben noch einige Zeit niedrig, es gibt zur Aktie kaum lukrative Alternativen!
Es wird einiges Geld von den nicht mehr attraktiven Anleihen in Aktien umgeschichtet werden.

Die Bewertungen vieler Firmen sind hinsichtlich der zu erwartenden Gewinnsteigerungen äußerst attraktiv.

Das Marktsentiment ist optimal für steigende Kurse.
Durch die Schuldenkrise, die speziell im Fall Portugal und Spanien überbewertet wird, sind viele Anleger skeptisch.

Fazit:
Kauft deutsche und europäische Exportfirmen, sie werden stark vom schwachen Euro profitieren, da die hungrigen Schwellenländer die Euroschwäche verstärkt für Investitionen nutzen werden!
BaFin untersagt Leerverkäufe von Finanztiteln und verbietet Credit Default Swaps
Mittwoch 19.05.2010, 08:44 Uhr Bonn (BoerseGo.de) – Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am Dienstag ungedeckte Leerverkäufe von Schuldtiteln von Staaten der Eurozone, die an einer inländischen Börse zum Handel im regulierten Markt zugelassen sind, vorübergehend untersagt. Vorübergehend verboten hat sie auch so genannte Credit Default Swaps (CDS), soweit die Referenzverbindlichkeit zumindest auch eine Verbindlichkeit eines Staates der Eurozone ist und sie nicht der Absicherung von Ausfallrisiken dienen (ungedeckte CDS).

Darüber hinaus hat die Aufsichtsbehörde ungedeckte Leerverkäufe von Aktien vieler Unternehmen der Finanzbranche untersagt:

Aareal Bank
Allianz
Commerzbank
Deutsche bank
Deutsche Börse
Deutsche Postbank
Generali Deutschland Holding
Hannover Rückversicherung
MLP
Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft

Diese Verbote gelten vom 19. Mai 2010, 00:00 Uhr, bis zum 31. März 2011, 24:00 Uhr, und werden laufend überprüft.

Die BaFin begründete diesen Schritt mit der außergewöhnlichen Volatilität bei Schuldtiteln von Staaten der Eurozone. Zudem hätten sich die Spreads von Credit Default Swaps auf Kreditausfallrisiken mehrerer Staaten der Eurozone erheblich ausgeweitet. Vor diesem Hintergrund hätten massive Leerverkäufe der betroffenen Schuldtitel und der Abschluss von ungedeckten CDS auf Kreditausfallrisiken der Staaten der Eurozone weitere exzessive Preisbewegungen zur Folge, welche zu erheblichen Nachteilen für den Finanzmarkt führen und die Stabilität des gesamten Finanzsystems gefährden können. ;)

Das Verbot war längst überfällig.
Diese Schrottinstrumente der Spitzbuben hat man früher nicht gebraucht und braucht sie auch heute nicht!
Vielleicht kommt dadurch wieder ein bißchen mehr Stabilität in den Markt.
Ich steh der Sache jedenfalls positiv gegenüber...
Jetzt heißt es in den Startlöchern zu stehen und aufmerksam zu bleiben. :eek:

Meine Rallyprognose müßte demnächst eintreten, darin gehe ich mit dem geschätzten Herrn Bernecker d'accord.

Es deuten einige Indikatoren darauf hin, nur ein Eurocrash dürfte dieser Prognose einen Strich durch die Rechnung machen, dessen Wahrscheinlichkeit stufe ich zwar als gering ein, ist aber nicht ganz auszuschließen.

Gerade habe ich mehrere Indikatoren ausgewertet,
darunter u.a. die Bären/Bullenquote in den USA, den Nasdaq Sentiment Index und den Option Buyers Sentiment Gauge-Index, hauptsächlich also Stimmungsindikatoren, die nach meiner Meinung eine äußerst gewichtige Rolle spielen.
Da für mich nach wie vor die amerikanischen Indizes die Richtung vorgeben, habe ich mich auf den dortigen Markt beschränkt!

Momentan befinden wir uns in etwa auf dem Level von Juli 2009 und Feb. 2010. Das heißt die Stimmung ist relativ bärisch, was auch die Berichterstattung in den Medien wiedergibt!
(Die Bullen/Bärenquote lag am 8.Juni bei 1.21) (38,5% Bullen und 31,9% Bären)
In beiden Fällen kam es zu einem mehrmonatigen Anstieg, der durch keine großen bzw. länger andauernden Korrekturen unterbrochen wurde!

Im ersten Fall stieg der Dax knapp 30% im zweiten Fall knapp 20%.

Das klingt doch vielversprechend, oder?!

Ferner haben wir nach meiner Meinung mittlerweile in den Indizes auch charttechnisch ein Kaufsignal generiert.

Erstes Kursziel dürfte beim Dax nach meiner Einschätzung demnach bei 7000 - 7200 liegen.

Viel Erfolg...
;)
Maaß: DAX fällt noch in dieser Woche auf 5.600 Punkte
Simon Bardt

Wie kein anderer Analyst legt sich Tradingcoach Rüdiger Maaß fest, die nächsten Kursbewegungen im DAX genau zu prognostizieren. "Wir befinden uns in einem intakten Bärenmarkt, der uns in den nächsten zwei bis drei Tagen runter auf 5.600 Punkte führt". Wie Sie mit seinem Werkzeug, den berühmten Elliott-Wellen, schöne Tradinggewinne erzielen können, zeigt er heute wieder ab 15.30 Uhr live.
"Der DAX könnte jetzt steigen, aber auch fallen", so klingen doch in der Regel die Analysen der vermeintlichen Experten in Funk und Fernsehen. Anders so bei Tradingcoach Rüdiger Maaß. Jede Woche trifft er eine Aussage zum DAX, die konkreter und präziser nicht sein könnte.

"Wir fallen in den nächsten zwei bis drei Tagen bis auf den Bereich von 5.600 Zählern. Danach wird es zu einer Erholung kommen. Im Anschluss an die Erholung sind Kurse um 5.200 Punkten zu erwarten". Der Mann ist mutig.

Ihr Einstieg in eine Gewinner-Strategie

Was ihn so sicher macht, ist sein Handwerkszeug, das er wie kein anderer in Deutschland beherrscht. Maaß ist der Experte für Elliott Wellen - eine besondere Analyseform, in der Chartformationen und Massenpsychologie zusammenfließen. In den vergangenen Wochen bestachen die Analysen von Rüdiger Maaß durch ihre Treffsicherheit.
:laugh::laugh:

Solche Möchtegernpropheten waren schon immer der beste Kontraindikator...

Elliot-Waves, was für ein Mist...
Ich hoffe, dass der Irsinn jetzt endlich ein Ende hat!
Die Weltkonjunktur brummt, und die Hosenscheisser-AG preist einen Double-Dip ein,
was für Knalltüten!!!
Leute, kommt runter von euren Furzsesseln und raus aus euren klimatisierten Büros und nehmt eure Weltuntergangsbrillen ab, draußen ist es so schön sonnig...
:):kiss:

Phänomenale Kaufgelegenheiten
Martin Weiß

Während die Angst vor einer Rezession die Aktienkurse immer weiter in die Knie zwingt, scheffeln die Unternehmen so viel Gewinn wie schon lange nicht mehr. Analysten sind sich sicher: "Besser wird's nicht".
Kommt sie, oder kommt sie nicht? Die Rede ist von einer neuen Rezession, oder wie es die Amerikaner ausdrücken: von einem Double Dip. Ein Blick auf den Kursverlauf großer amerikanischer Unternehmen reicht aus, um sich Klarheit zu verschaffen. Der Standard & Poor's 500 Index hat allein in den vergangenen neun Wochen 16 Prozent an Wert eingebüßt. Seit Jahresbeginn beläuft sich das Minus auf knapp acht Prozent. An der Wall Street sind sich die Anleger offenbar recht sicher, dass die heimische Wirtschaft bald wieder in die Knie geht. Schwache Daten vom Immobilien- und Arbeitsmarkt schüren die Ängste zusätzlich. Allein, sie könnten sich irren.

Hohe Gewinne, niedrige KGVs

Denn in den US-Unternehmnen wird so viel verdient, dass die Analysten mit dem Anheben der Prognosen kaum hinterherkommen. Aufzeichnungen von Bloomberg zufolge dürften die Profite der im S&P 500 Index gelisteten Konzerne 2010 im Durchschnitt um 34 Prozent zulegen. Der Wert liegt um sieben Prozentpunkte über dem von Ende März. Und noch immer sehen Experten Luft für weitere Anhebungen.

Höhere Gewinne bei gleichzeitig sinkenden Aktienkursen führen zwangsläufig zu einem niedrigerem Bewertungsniveau. Laut Bloomberg beträgt das mittlere KGV im S&P500 derzeit knapp über 11 und ist damit so niedrig wie zuletzt im Frühjahr 2009.

In einem Interview sagte Philip Orlando von Federated Investors, dass die Bewertungen kaum noch besser werden könnten. Der Aktienstratege hält es daher für möglich, dass die Aktien noch in diesem Jahr in einen Aufwärtstrend einschwenken. Andere Analysten sprechen angesichts des aktuellen Marktumfelds von "phänomenalen Kaufgelegenheiten". Ihr Tipp: Anleger sollten jetzt auf qualitativ hochwertige Aktien setzen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.790.833 von Fraud123 am 08.07.10 01:27:07Hosenscheisser-AG preist einen Double-Dip ein,
was für Knalltüten!!!


Wenn du das echt meinst, frage ich mich weshalb du über deinen anderen Thread meintest dieser darf nicht sterben. Genau dort hat sich eine Horde dieser o.g. Spezies versammelt die nur auf den Untergang warten.
Jetzt leg mal die Karten auf den Tisch, willst du nur provozieren weil dir langweilig ist,oder was ist Sache :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.791.425 von Oldieman am 08.07.10 09:45:04Hi Oldieman,
ich möchte dass der andere Thread nicht stirbt, weil er rein vom Volumen Geschichte schreibt.
Das hat nichts mehr mit den Inhalten bzw. deren Schreiberlingen zu tun.
Wie du festellen kannst, habe ich schon lange wieder die Seite gewechselt, da ich mich als Antizykliker nun mal am wohlsten fühle.
Trotzdem hat der "andere Thread" natürlich nach wie vor seine Daseinsberechtigung, denn genau dieser Pluralismus ist doch das Salz in der Börsensuppe...
Gruß Fraud
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.806.072 von Fraud123 am 12.07.10 10:31:33Ich würde sagen der Markt wird regiert, von Hochfrequenzhandelscomputern:laugh:
Bei 5800 hat es gedreht und jetzt wieder in Richtung Jahreshoch. Die Konjunktur
zieht ja kräftig mit an, fast Vollbeschäftigung:D
Und Geld von den Notenbank für "fast geschenkt", damit kann man an den
Finanzmärkten besser zocken als "vor der Krise":p
Gute Konzernergebnisse versus schlechte Stimmung
von Jochen Steffens

Wie man heute im DAX sieht, scheint es langsam Zeit für eine kleine Konsolidierung zu sein. Im S&P500 erkennt man auch einen charttechnischen Grund. Der S&P500 hat sowohl die obere Trendlinie seines Abwärtstrends (rot), als auch die Mitteltrendlinie des Aufwärtstrends (grau) erreicht. Hier existiert ein Target, an dem sich nun der weitere Verlauf entscheiden wird.

Da sich der Nasdaq100 und der DAX bereits für die bullishe Variante entschieden haben, stehen die Chancen für einen Ausbruch gut (siehe auch den Steffens Daily vom Montag den 12.07.10)

Trotzdem kann es in diesem Bereich zu einer kleineren Konsolidierung kommen, die jedoch nicht allzu lange anhalten sollte. Denn dann würde der bullishe Eindruck wieder etwas gestört.



Sehr schön ist aber zudem zu erkennen, dass sich nun auch der zweite Teil meiner Prognose erfüllt. Ich hatte geschrieben, dass es im Anschluss des erwarteten Fehlsignals meist zu einer dynamischen Aufwärtsbewegung (siehe obere rote Prognoselinie) kommt. Soweit ist also die Welt zurzeit in Ordnung.
Intel erreicht das beste Konzernergebnis seiner Geschichte

Positive Nachrichten von Intel hatten bereits im Vorfeld die US-Börsen und anschließend die asiatischen Börsen beflügelt. Intel konnte seinen Umsatz im zweiten Quartal um 34 Prozent auf 10,8 Milliarden Dollar steigern und dabei einen satten Gewinn von 2,9 Milliarden Dollar erzielen. Das entspricht einem Gewinn von 51 Cent je Aktie. Analysten hatten lediglich mit 43 Cent je Anteilsschein gerechnet.
Skepsis ist gut!

Aber was wären Ergebnisse, wenn die Analysten nichts zu mäkeln hätten. Diese sind skeptisch für die Zukunft von Intel, da sie Einbußen aufgrund der europäischen Schuldenkrise erwarten. Skepsis ist immer gut. So lange sie noch skeptisch sind, kann die Rally weiter gehen.

Und auch die US-Bürger zeigen sich überaus skeptisch. Aus einer Umfrage von Bloomberg Mitte Juli geht hervor, dass 71 % der US-Bürger der Ansicht sind, dass sich die USA in einer Rezession befinden die auch weiter andauern wird. Solche Umfragen sind wichtig, wenn ein Unternehmen wie Intel das „beste Konzernergebnis seiner Geschichte“ vorlegt. Denn nur daran kann man erkennen, ob sich der Markt bereits in einer Übertreibungsphase befindet oder ob es einen Dissens zwischen Stimmung und Wirklichkeit gibt.

Diese Unterschiede zwischen Stimmung und Wirklichkeit können zu sehr lukrativen Phasen für Trader werden. Aktuell bedeutet das: Die Stimmung ist viel schlechter als die wirtschaftliche Entwicklung. Das ist ein Hinweis darauf, dass die Märkte weiter steigen können. Allerdings ist das nur ein Hinweis unter vielen anderen Hinweisen, die ebenfalls bewertet werden müssen.
Strukturelle Risiken

Und keine Frage, es gibt zurzeit durchaus relevante strukturelle Risiken.

Die Kreditklemme ist zwar kein großes Thema mehr in den Medien, doch in den USA gehen immer noch gute, gesunde mittelständische Firmen bankrott, weil sie keine Kredite mehr erhalten haben. Daraus entsteht ein gefährlicher Teufelskreis. Nur weil fast niemand mehr von der Kreditklemme schreibt, ist sie noch lange nicht vom Tisch.

Auch die Schuldenkrise in Europa ist alles andere als durchgestanden. Und somit kann auch von dieser Seite Störfeuer kommen.

Auf die Gefahren aus China bin ich im Steffens Daily bereits eingegangen. Was man natürlich auch nicht vergessen darf, ist das Thema Iran, das aufgrund der fortschreitenden Zeit immer brisanter wird. Auch hierzu wird nur wenige geschrieben, was mir etwas Sorgen bereitet. Mir ist lieber, wenn der Markt ein gefährliches Thema bereits diskutiert.
An der Mauer der Angst und der Risiken

Doch leider entstehen große Trends immer entlang einer Mauer der Angst. Nur wenn noch viele Risiken Anleger davon abhalten, zu investieren, bleibt genügend Geld an der Seitenlinie, das später noch einsteigen kann. Also auch hier gilt: Die hohe Chance, den Anfang eines Trends zu erwischen, ist mit dem hohen Risiko verbunden, dass die am Anfang eines Trends bestehenden Bedenken sich doch bewahrheiten. Börse ist halt kein Kindergeburtstag.
Das Szenario erinnert stark an 2004.

Nach einem ersten starken Anstieg der Kurse kam eine gesunde Konsolidierung, auch bedingt durch die wieder aus ihren Löchern gekrochenen Zweckpessimisten, was dann kam dürfte noch jedem in Erinnerung sein...

Die aktuelle Lage ist weitaus besser als die Einschätzung des Marktes!

ifo-Geschäftsklima: Was für ein Paukenschlag!
Kategorie: boerse-go: Research | Uhrzeit: 10:46

Das Münchener ifo-Institut hat soeben seinen viel beachteten Geschäftsklimaindex veröffentlicht. Demnach legt die Stimmung in der deutschen Unternehmenslandschaft im Juli ordentlich zu. Mit einem Wert von 106,2 Punkten erreicht der wohl wichtigste Stimmungsindikator für die deutsche Wirtschaft den höchsten Stand seit genau drei Jahren. Entgegen den Erwartungen ziehen sowohl die Geschäftslage als auch die Erwartungskomponente deutlich an. Während wir von einer spürbaren Verbesserung der Lageeinschätzung ausgegangen waren, überrascht der fast schon als sprunghaft zu bezeichnende Anstieg der Geschäftserwartungen nun doch. Die Geschäftserwartungen haben aktuell den höchsten Stand seit mehr als 15 (!) Jahren erreicht.

Man musste kein Prophet sein, um davon auszugehen, dass die Lagekomponente noch einmal zulegen kann. Die „harten Fakten“, die uns zuletzt aus der heimischen Wirtschaft erreicht haben, deuteten darauf hin, dass der Wachstumsmotor derzeit ziemlich rund läuft. Auftragseingänge und Industrieproduktion zeigen sich in einem starken Zustand, die Exportindustrie hat nach der Rezession zu alter Stärke zurückgefunden und der robuste Zustand am Arbeitsmarkt hat die Aussichten gestärkt, dass auch die Binnenkonjunktur wichtige Wachstumsimpulse geben kann.

Überraschend kommt allerdings der Stimmungssprung bei den Geschäftserwartungen. Gerade die vom Mannheimer ZEW befragten Finanzmarktbeobachter hatten die weitere konjunkturelle Entwicklung zuletzt mehrfach eher skeptisch beurteilt. Sowohl Verschuldungskrise, Sparbemühungen als aus der Wegfall stützender Effekte aus den Konjunkturpaketen drücken auf die Stimmung. Die Unternehmenslandschaft zeigt sich hiervon allerdings völlig unbeeindruckt. Offenbar rechnen die vom ifo-Institut befragten Unternehmenslenker mit einem anhaltenden Aufschwung und einer weiteren Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Situation. Dies ist ein gutes Zeichen und stärkt die Hoffnung, dass sich aus der derzeitigen Erholung tatsächlich ein selbst tragender Aufschwung ergeben kann. Eine Schwalbe macht bekanntlich noch keinen Sommer, allerdings haben die Umfrageteilnehmer in der Vergangenheit oftmals den richtigen „Riecher“ bewiesen.

FAZIT: Der ifo-Geschäftsklimaindex legt im Juli deutlich zu und klettert auf den höchsten Stand seit drei Jahren. Während sich die Lageeinschätzung erwartungsgemäß weiter verbessern kann, überrascht vor allem der deutliche Anstieg der Geschäftserwartungen. Diese sind mit der heutigen Veröffentlichung so gut wie seit über 15 Jahren nicht mehr. Die vom ifo-Institut befragten Unternehmer scheinen die Sorgen rund um Verschuldungskrise, Sparzwänge und auslaufende Konjunkturpakete komplett beiseite zu wischen. Anders als die vom ZEW befragten Finanzmarktexperten gehen sie von einer weiteren Verbesserung der realwirtschaftlichen Entwicklung aus. Sollten sie Recht behalten, stehen die Chancen für einen selbst tragenden Aufschwung gar nicht mehr so schlecht


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