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PRIMACOM THREAD 93 - 500 Beiträge pro Seite


ISIN: DE0006259104 | WKN: 625910
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01.07.11
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Der Aktionär schreibt (11.04.01)

Erwächst hier eine kleine AOL/Time Warner ?

Das bemerkenswerte bei der Transaktion (UPC-Primacom) ist die bewertung von Primacom. Ein primacom-haushalt wird mit einem wert von 770 Euro festgestetzt. Damit taxiert man die Mainzer-auf Grundlage der Kundenbasis von 1,3 Millionen zum Jahresende aud knapp über 1 Milliarde Euro (50 € pro Aktie:))An der Börse ist das Unternehmen derzeit aber gerade einmal mit 245 Mio. Euro bewertet. Allein unter dem Gesichtspunkt steckt genügend Kursfantasie in Primacom


Kabelmedia
An die Juristen:
Kann Perfomaxx wegen INKOMPETENZ angezeigt werden?

Dienstag 10. April 2001, 16:14 Uhr


PrimaCom sieht kein Risiko der Zahlungsunfähigkeit
Frankfurt (vwd) - Die PrimaCom (Frankfurt: 625910.F - Nachrichten) AG, Mainz, ist Aussagen von Analysten von Performaxx entgegen getreten, wonach das Risiko einer Zahlungsunfähigkeit bestehe. Zwar falle der Jahresabschluss nach Abschreibungen bereits seit Jahren durch die hohen Investitionskosten negativ auf, so Alexander Hoffmann, Director Investor Relations bei PrimaCom. Dies sei aber kein spezifisches Problem von PrimaCom, sondern üblich in der Branche. Wesentlich aussagekräftiger, um die Liquiditätssituation von PrimaCom einzuschätzen, sei daher ein Blick auf die seit Jahren konstant positive EBITDA-Marge, die für das Geschäftsjahr 2000 bei 39 Prozent gelegen habe. Das Unternehmen gehe davon aus, dass diese in den kommenden Quartalen über dieses Niveau hinaus steige. Die Behauptung, es gebe das Risiko einer Zahlungsunfähigkeit, sei nicht haltbar. Die bestehenden Kreditlinien in Höhe von rund 1,4 Mrd EUR seien nur zu etwas mehr als der Hälfte genutzt worden. Das Unternehmen habe auch nicht vor, diese Linien voll auzuschöpfen. Im Gegenteil strebe PrimaCom einen Abbau der Verpflichtungen an. Der Geschäftsplan sei für die nächsten Jahre durchfinanziert. Durch den Zusammenschluss der Aktivitäten mit UPC rechnet Hoffmann darüber hinaus mit erheblichen Kostenverbesserungen. +++ Manuel Priego Thimmel vwd/10.4.2001/mpt/gos
Abschreibungen sind nicht zahlungswirksam, vermindern damit nicht den Cash-Flow.

Das sollten die Performaxx-Dilettanten eigentlich wissen. Es ändert allerdings nichts an der Tatsache, daß sich beim Primacom-Management viel zum besseren ändern muß, will Primacom wirklich zum ernsthaften Telekom-Konkurrenten werden, anstatt hauptsächlich vom Digital-TV/interaktiven Fernsehen zu träumen.

Krisenmanager
um es nochmal unmißverständlich auszudrücken: Primacom hat recht, nicht Performaxx.
Die Verschmelzung eröffnet primacom einen Stamm von über 2,3 Mio. Kabelkunden in Deutschland. Damit kann die Gesellschaft mit einem Marktanteil von 10% auf Platz zwei hinetr dem marktführer Deutsche Telekom aufschließen.

Durch die mittlerweile erreichte Größe ist man nämlich nicht nur ein ernst zu nehmender Konkurrent für die DT sondern wurde gleichzeitig zu einem attraktiven partner für Contentanbieter. So wäre eine Zusammenarbeit mit Leo Kirch nicht einmal abwegig. Ein Vergleich mit AOL/Warner an dieser Stelle hinkt zwar etwas, für Kursfabtasie dürfte aber zumindest gesorgt sein

Copyright/Der Aktionär

(die scheinen bei Hoffmann gewesen zu sein....)

Kabelmedia
In der Focus, diese Woche:

Verhandlungnen UPC/Primacom Kirch (wegen Premiere)

Kabelmedia
Die Anteile von UPC haben sich ein wenig reduziert!
Oder?

United Pan-Europe Communications N.V. (UPC) ~ 24,99 %

Quelle:
http://www.primacom.de/2-0_unternehmen/index_set.html
heute:
United Pan-Europe Communications N.V. (UPC) ~ 24,99 %
Wolfgang Preuß ~ 16,10 %
Wellington Management Company, LLP ~ 7,17 %
Morgan Stanley Dean Witter ~ 5,17 %
Vorstand und Aufsichtsrat ~ 2,40 %
Streubesitz: ~ 44,17 %

vor 2 Wochen:
United Pan-Europe Communications N.V. (UPC) ~ 25,1 %
Wolfgang Preuß ~ 16,2 %
Wellington Management Company, LLP ~ 7,2 %
Morgan Stanley Dean Witter ~ 5,2 %
Vorstand und Aufsichtsrat ~ 2,4 %
Streubesitz: ~ 43,9 %


UPC hätte damit keine Sperrminorität mehr.

Wichtigste Frage: `wer` ist Streubesitzt ?
Gerade 120.000 ADR bei NASDAQ gehandelt!

mögliche Antwort (ob die Deutsche Bank mitspielt?):

04/17/01 02:58 am EDT
Msg: 390 of 391

... to be honest, I`ve talked to them on this subject, after reading the wording "in the form of participation in existing facilities".

At that point, they said to me that everything was possible, including DB accepting shares rather than cash (or a combination of both) as a means of payment. But this was negotiable, and not part of the call option excercisable at UPC`s discretion as mentioned in the press release. I don`t know waht the current status is, but DB should at least be very interested to keep its foot in the door now that UPC Germany (or PCAGnew) threatens to become very large.

Note that it may well be that the to be issued shares UPC Germany are related to the extra EUR 400m financing DB is providing rather than to the direct transfer of the TeleColumbus assets.

UPC`s press release about TeleColumbus:
http://www.upccorp.com/upccorp/siteserver/pressreleases/2911…

Including following paragraph about payment option:

Deutsche Bank has committed to provide UPC with EUR 400 million of financing in the form of secured loan facilities. This financing may be provided either in the form of participation in existing facilities, or through incremental facilities arranged for UPC’s German assets.

Hope this helps...
aus Leipziger Volkszeitung Lokales 17.4.2001 21:9

Digital-TV nun auch für Mieter der Baugenossenschaft

Einigung mit Kabelanbieter Primacom erzielt

Nach einer Einigung zwischen dem Kabelnetzbetreiber Primacom und der Baugenossenschaft Leipzig kommen jetzt weitere 11000 Haushalte der Messestadt in den Genuss von Digital-Fernsehen und Hochgeschwindigkeits-Internet. Mieter, die davon keinen Gebrauch machen möchten, können aber weiterhin Analog-TV gucken."Wir freuen uns, dass wir nun unsere neuen Dienste anbieten können. Die Baugenossenschaft ist ein wichtiger Partner für uns", sagte Marcel Nijhoff, Mitglied der Primacom-Geschäftsführung. "Wir respektieren das Analog-Geschäft. Aber die Einführung von Digital-Fernsehen ist nicht zu stoppen", so Nijhoff.

Auch Michael Voigt, Vorstandsvorsitzender der Baugenossenschaft, begrüßte die Einigung. Nach den anfänglichen Meinungsverschiedenheiten über die multimedialen Angebote bestehe nun zunächst bis Vertragsende im Jahre 2005 die Chance, "unseren Mitgliedern all das zugute kommen zu lassen, was zukunftsweisend ist". Mieter anderer Genossenschaften, etwa Kontakt und Unitas, können schon länger zwischen Analog- und Digital-TV wählen.

Wie berichtet, stritten sich Baugenossenschaft und Primacom vorm Landgericht um das Zukunfts-Fernsehen. Zu der Auseinandersetzung war es gekommen, nachdem die Primacom Privatsender wie Pro 7 und RTL 2 aus dem analogen Grundpaket entfernt hatte und nur noch im Digital-TV und gegen Zahlung von Extra-Gebühr sendete. Per einstweiliger Verfügung wurde der Kabelanbieter dazu verurteilt, die Programmumstellung in den Genossenschaftshäusern rückgängig zu machen. Das Urteil des Landgerichts nannten beide Seiten gestern "unbefriedigend". "Es war klar, dass man dabei nicht stehen bleiben konnte", sagte Michael Voigt. "Denn es gibt auch Mitglieder, die die Angebote nutzen wollen."


Denen unterbreitet die Primacom nach Ausräumung der Rechtsunsicherheit jetzt ein Schnupperangebot: "Ein Vierteljahr lang können Mieter unser Digital-TV, die Zusatzpakete und das Highspeed-Internet kostenlos testen", erklärte Robert Stoffers, Primacom-Marketingchef. "Dabei ist die Decoder-Miete inklusive. Die Installationspauschale haben wir von 149 auf 49 Mark reduziert."

Wer dabei bleiben will, hat nach Ablauf der Schnupperphase pro Monat 4,95 Mark Decoder-Miete zu zahlen und kann so das digitale Grundpaket empfangen. Zusatzdienste kosten je fünf Mark pro Monat. Der superschnelle Internet-Zugang ist ab 39,95 Mark monatlich zu haben. Premiere-World-Kanäle können Primacom-Kunden vorerst nicht sehen: "Aber wir sind in einem positiven Verhandlungsstadium", meinte Stoffers.

Von Leipzigs rund 210 000 Haushalten sind 70000 Kunden des Kabelanbieters. Sie alle müssen sich in diesem Jahr auf eine Gebührenerhöhung einstellen. Wer jetzt noch 16,40 Mark fürs Analog-Paket zahlt, muss laut Stoffers künftig mit 18 Mark rechnen. Gründe seien "getätigte Investitionen" und der "allgemeine Kostendruck". Der Zeitpunkt der Erhöhung stehe aber noch nicht fest.

Um die Akzeptanz fürs Digital-Fernsehen zu erhöhen und besser als bisher zu informieren, bauen beide Partner eine Genossenschaftsimmobilie in der Querstraße zum "Haus der Zukunft" um. Dort sollen ab Sommer gerade Älteren die neuen Dienste wie Filmbestellung per Breitbandkabel, elektronischer Programmführer und Internet vermittelt werden.

von
I. Rosendahl
Bluemax.de (Deutsche Bank) über Primacom

Primacom (WKN: 625910)

Durch diesen Deal(UPC-Primacom) wird Primacom zu einem der größten Werte des Nemax50 und der drittgrößte Kabelnetzbetreiber in Deutschland mit 1,6 Mio. Kunden. Die Tochtergesellschaft von UPC EWT mit rund 570.000 Kunden, die TeleColumbus Beteiligung mit 530.000 Kabelkunden und die niederländische Gesellschaft V.B. Holding CAI mit 42.000 Kunden werden mit Primacom zusammengeschlossen. Die TeleColumbus Beteiligung hat UPC von der Deutschen Bank erhalten. Die Gesellschaft hat die Option, rund 530.000 Kunden des Unternehmens zu übernehmen. Erst vor kurzem hatte die Muttergesellschaft von UPC - Liberty Media - von der Deutschen Telekom sechs Kabelnetzwerke gekauft.
weiter unter bluemax

Primacom gute Beimischung.
Die Analysten des Börsenmagazins Der Aktionär berichten, dass sich Primacom nach der Fusion mit UPC als ernst zu nehmender Konkurrent für die Deutsche Telekom positioniert.
Den pro forma Umsatz der neu entstandenen Gesellschaft schätze man für dieses Geschäftsjahr aber auf 223 Millionen Euro. Für 2002 gehe man von einer Steigerung auf 245 Millionen Euro aus. Damit sei der Kabelnetzbetreiber gerade einmal mit einem Kurs/Umsatz-Verhältnis von 1 für 2002 bewertet.

Dies sei nicht zu teuer, bedenke man die Tatsache, dass Primacom durch den Zusammenschluss zusätzliche Kursfantasie erhalte. Durch die mittlerweile erreichte Größe sei man nämlich nicht nur ein ernst zu nehmender Konkurrent für die Deutsche Telekom sondern gleichzeitig zu einem attraktiven Partner für Contentanbieter geworden. So wäre eine Zusammenarbeit mit Leo Kirch nicht einmal abwegig. Ein Vergleich mit AOL/Time Warner an dieser Stelle hinke zwar etwas, für Kursfantasie dürfte aber zumindest gesorgt sein.

Durch die neue Unternehmensstruktur ergebe sich für Primacom ein nicht unerhebliches Synergiepotenzial. Aufgrund der neugewonnenen Unternehmensgröße dürfte man vom erwarteten Marktwachstum - PriceWaterhouseCoopers gehe in Deutschland von einer Steigerung von derzeit 5 Milliarden DM auf 12,5 Milliarden DM in 2005 aus - überdurchschnittlich profitieren können. Für spekulative Anleger sollte sich ein Engagement mit einem geringen Depotanteil langfristig auszahlen.
Vom Vorteil eine `nette` Oma zu haben

stern: US-Unternehmen Liberty Media vermarktet "Premiere" und wirddas Angebot des Kirch-Senders verändern. Liberty-Chef MaloneverhandelHamburg (ots) - In der deutschen Fernsehlandschaft zeichnet sich eine neue, mächtige Allianz ab. Die Münchner Kirchgruppe plant, ihr kränkelndes Pay-TV Premiere über den neuen Käufer der TV-Kabelnetze, die amerikanische Liberty Media, vermarkten zu lassen. Das berichtet das Hamburger Magazin stern in seiner neuen Ausgabe. Liberty Media hatte vor wenigen Wochen angekündigt, zusammen mit einem weiteren Investor rund 60 Prozent der Telekom-Fernsehkabel zu kaufen. Ist das gesamte Netz erst einmal digitalisiert, kann Liberty Media-Chef John Malone seinen dann 10 Millionen deutschen Kabelhaushalten neben TV-Programmen auch Telefon- und Internet-Dienste anbieten - alles gegen Gebühr. Der Sender Premiere hingegen konnte erst zwei Millionen Abonnenten gewinnen. Nach dem stern-Bericht soll Malone das defizitäre Pay-TV massentauglich machen. Dafür wird bei Kirch offenbar in Kauf genommen, dass Liberty die Film-Pakete, die Premiere schnürte, wieder aufknüpft und Kanäle einzeln anbietet. So könnte der Abonnent zum Beispiel nur Westernfilme bestellen. Rückendeckung bei den Gesprächen mit Malone erhält Kirch von den deutschen Medienwächtern. Die befürchten, Malone könnte Inhalte seiner eigenen Firmenbeteiligungen (Fox, AOL Time Warner) bevorzugen und deutsche TV-Veranstalter ausgrenzen. "Kirch sollte sich frühzeitig mit Malone verständigen", sagte Wolf-Dieter Ring von der Bayerischen Medienanstalt dem stern. Das muss der Münchner Filmhändler möglicherweise bald gezwungenermaßen. Der stern berichtet nämlich weiter, dass Malone gleichzeitig mit dem US-französischen Konzern Vivendi Universal die Übernahme eines 22,7-prozentigen Anteils an dem britischen Bezahlfernsehen BskyB verhandelt. Klappt der Deal, ist Liberty über BskyB Großgesellschafter bei Kirchs Pay-TV. ots Originaltext: Stern Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen steht Ihnen stern-Redakteur Johannes Röhrig (Tel. 040-3703-3624) zur Verfügung.
Könnte ein Anschub für Primacom werden.

20:10 Uhr
UPCOY über +30% an der NASDAQ
`Handelsblatt`: Oberlandesgericht stoppt Fusion von Callahan und Netcologne

18.04.2001 21:36
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat Presseberichten zufolge die Fusion des US-britischen Kabelnetzbetreibers Callahan Associates und der Kölner Telefongesellschaft Netcologne vorerst ausgebremst. Laut einer am Mittwoch in Düsseldorf veröffentlichten Vorabmeldung der Wirtschaftszeitung "Handelsblatt" hat das Gericht die Fusionsgenehmigung des Bundeskartellamtes in einer Eilentscheidung gestoppt. Zuvor hatte die am Frankfurter Neuen Markt notierte Primacom AG eine Beschwerde über den geplanten Zusammenschluss eingereicht.

Als Hauptkritikpunkt nannten die Richter demnach die vorgesehene Integration von Netcologone in der Callahan-Tochter Kabel NRW. An Kabel NRW hält Callahan 55 Prozent und die Deutsche Telekom 45 Prozent. Der Kartellsenat des Gerichts habe nach seinen derzeitigen Erkenntnismöglichkeiten ernstliche Zweifel" daran, dass die Telekom keinen Einfluss auf die Geschäftspolitik von Kabel NRW nehmen könne.

Das Kartellamt muss nach Angaben des "Handelsblatts" auf Grund einer Aufforderung des Gerichts bis zum 30. April Stellung zu dem Fall nehmen. Der Verhandlungstermin für das Kartellverwaltungsverfahren habe das Gericht auf den 11. Juli festgesetzt./bl/rw/av
Hi Janco,

ich möchte wirklich nicht deinen Optimismus trüben, aber schau dir doch einfach mal den Kursverlauf von UPC an.

Da sind Kurssprünge von 30% und mehr wirklich nichts besonderes.

Primacom läuft zudem noch in Gefahr, nach der Ankündigung dass UPC in Zukunft die Geschäfte bestimmt (52%), sich der Primacomkurs dem UPC-Kurs schon allein aus psychologischen Gründen anzugleichen versucht.

CB
Lieber CB,

dein Mazoschismus kennt wohl keine Grenzen mehr.
Als `Kabelspezialist` solltest wissen, daß nicht nur Synergieeffekte enstehen werden, aber , daß auch die New Primacom weiterhin unabhängig sein wird. Österreich ist das beste Beispiel dafür.

Ich sehe das Glas eher halbvoll als halbleer: die New Primacom übernimmt EWT-TSS und hat damit auch eine Option auf Telecolumbus; andere gute Nachrichten sind in der Pipe-line.
In 2 Wochen triffrn sich angeblich Investoren in New York um mit der New Primacom zu sprechen.

Recherchiere lieber (über Liberty UGC und UPC) anstatt schwarz zu malen; Material ist genügen da, wenn man will.

Habe deine `Homepage (Kabelinfo)` angeschaut; angesichts der letzten positiven Entwicklungen, ist sie in Punkto Info sehr......arm.

Ich habe auch langsam das Gefühl, daß Du niedriege Kurs still genießt, und erst bei kleinen `Erholungen`, destruktiv reagierst.

Last but not least, Cyberbob: gute Besserung


Kabelmedia

:)
Lieber Big Sister/kabelmedia,

was soll ich zu dir und deinen Äußerungen noch sagen?!
Im Gegensatz zu deinen Kurserwartungen lag ich mit meinen Prognosen seit Frühjahr letzten Jahres immer richtig.

Zur Zeit sehe ich die Chance und Situation von Primacom eben so.
Der Kurs bestätigte meine Aussagen und Erwartungen.

Was sollte ich denn deiner Meinung nach zur Zeit über Primacom schreiben?
Dass Ch.Schwarz-Schilling im Gespräch für das Amt des neuen CEO der New Primacom werden soll?!
Ein Mann, der nmicht zuletzt in der jüngsten Vergangenheit im AR von diversen Pleiteunternehmen saß?

Tolles Aushängeschild!!!

Genau dies merken auch die Anleger und Analysten.

Was sollte man hier machen?

Lieber die ernüchternden Tatsache schreiben oder lieber mal ein Päuschen einlegen und die Konkurrenz/Alternative beleuchten?

Ingo
CB,
wüsste man wer bei welchem AR in Deutschland säße, würde dannn Deutschland AG 1 € kosten...deiner Meinung nach.Schwarz-Shilling hilft mehr als Du denkst! Er weiß,u. a. genau was die Anschlüße der Telekom wirklich Wert sind.....

Also du gibst zu, daß du von PC nichts mehr hälst. Kluge und souveräne Entscheidung; also ziehe die Konsequenzen und mach die Tür zu, von außen bitte !
Es sei denn, du hättest einen Auftrag, und das wundert mich nicht mehr !Von professionalität sehe leider keine Spur (mehr) bei Dir.

Jetzt zu den Tatsachen:

Mittwoch 18. April 2001, 16:42 Uhr

Microsoft muss Kontrolle einschränken
Brüssel (dpa) - Der US-Softwareriese Microsoft muss auf Druck Brüssels seine Kontrolle europäischer Kabelnetzbetreiber einschränken.

Auf die Wahl der jeweiligen Entschlüsselungstechnik (Set-Top-Boxtechnik) dürfe das US-Unternehmen keinen besonderen Einfluss mehr ausüben, teilte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel nach einer Wettbewerbsuntersuchung mit. Die EU will die Konkurrenz bei Entschlüsselungsgeräten für den Empfang des digitalen Fernsehens der Zukunft erhalten.

Brüssel überprüfte die Beteiligungen von Microsoft an führenden europäischen Breitband-Kabelbetreibern wie der niederländischen UPC, der britischen NTL und der portugiesischen TV Cabo. In zwei Fällen - UPC und NTL - gab es bindende Empfehlungen an die Kabelgesellschaften für die technischen Standards
@kabelmedia,

mit den unmöglichen Seitenhieben auf Cyberbob
disqualifizierst du dich doch selber.

Wo ist deine Hompage?
Da du so gut informiert bist - mach es besser, ich (und sicherlich auch andere) warte darauf.
Den Mut hast du aber nicht, da dann deine ID bekannt wird!

Janco
BigSister/kabelmedia:

Netter Versuch, BS. Ich habe in keiner Zeile behauptet, dass ich von Primacom nichts oder nicht mehr halte.

Ich schreibe nur, was ich denke.

Und, wenn man den Kursverlauf anschaut, dann hatte ich bislang recht gehabt.

Ich finde es toll, wenn Primacom endlich mal wieder etwas innovatives verlauten ließe.

Nur so kann Primacom wieder positiv die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Ich finde es aber aufs äußerste blamabel und feige von dir, einerseits meine berechtigten Kritikpunkte und Äußerungen in den Schmutz zu ziehen, andererseits die eigene Seriösität als auch Kompetenz nicht beweisen zu wollen (oder zu können?!).

Ich werde auf alle Fälle weiterschreiben und berichten (auch in diesem Forum).

Natürlich ist es mir klar, dass es Leuten wie dir überhaupt nicht in den Kram paßt, wenn man ihnen auf die Finger klopft. Aber damit mußt du so lange leben, bis die Sache um deine wahre Identität geklärt ist.

Ingo
Hi Janco,

wenn Big Sister bzw. Kabelmedia mit seinen Aussagen und Ankündigungen wenigstens recht hätte, würde ich ja nichts sagen.

Da ich ihn und seine aber mittlerweile seit gut drei Jahren kenne, weiß ich, dass man ihm ein sehr gutes Fachwissen zutrauen kann.

Es paßt aber überhaupt nicht ins Bild, wenn Big Sister/kabelmedia immer wieder die großen Anlegererwartungen zu wecken versuchte, im Nachhinein aber genau das Gegenteil geschah.

Also bleibt mir als logische Schlußfolgerung doch nur der Verdacht, dass hier ein Fachmann tätig ist, der bewußt den Kurs zu pushen versucht.

Offensichtlich ohne Erfolg, da er sich leider keinen Namen machen konnte.

Aber: Meiner Meinung nach schaden solche Personen dem Aktienkurs mehr als dass sie ihm helfen.


Dieser Punkt ist immens wichtig!!!

Denn, an den Börsen ist ein guter Name und/oder Ruf meiner Meinung nach oftmals weitaus mehr wert als eine gute Bilanz.

Ingo
Ja. Manche publizieren ihre Adresse mit Telefonnummern und hängen noch dazu das Bild ihrer verlobten (siehe CB frühere Postings).

Andere informieren, und können es sich leisten Ihre Indentität nicht Preis zu geben.

CB träumt davon Skandale die es nicht gibt zu `enthüllen`, im dem er seine Paranoia nicht kuriert.Kann nicht was dafür , daß Callahan eure Homepage nicht will....?(diebezüglich werde ich CB heute um 21:00 anrufen)

@Janco: no comment (Du hättest lieber am 10.04 die Info von Hoffmann /Gegendarstellung zu Performaxx publizieren sollen, anstatt zu schlaffen!)

Pippi Langstrumpf

:) :) :) :)

Bis sehr Bald

habe noch 3 Info in the Pocket (für CB und seine Homebeige)
Big Sister/kabelmedia:

Wieso bist du denn angeblich angreifbar?

Lautet dein Nachname etwa Preuß? ;)

Warum solltest du denn deinen Namen nicht preisgeben dürfen?

Hast du etwa Angst vor den nachfolgenden Anzeigen?

Für Primacom scheinst du jedenfalls nicht zu arbeiten.

Denn dann wäre wenigstens ein Teil deiner Vorhersagen auch wirklich eingetroffen.

Ingo

P.S. Soll der Anruf heute Abend in etwa so aussehen wie das Treffen vor der Alten Oper zu Frankfurt?!
@BS/kabelmedia:

Klär der Einfachheit halber kurz mal auf (in Bezug auf meine Paranoia:

Also, du behauptest, dass es niemals Skandale um Primacom oder deren Vorläuferfirmen gab?

Solch eine Äußerung traue ich nicht einmal einer Person wie dir zu.

Kurze Zwischeninfo:
Bei einem Skandal muss nicht unbedingt das jeweilig betroffene Unternehmen involviert sein. Gerade im Beispiel Primacom waren es andere, die immer wieder versuchten Primacom durch Klagen und Vorwürfen zu diskreditieren.

Ingo
Man will es kaum glauben?!
Wie zwei kleine halbstarke Jugendliche! ;)
Wie schon einmal, hier wieder meine persönliche Aufforderungen den Streit zwischen Kabelmedia und Cyberbob beizulegen.
Man sollte mal in Erwägung ziehen, daß momentan vermutlich von Amerika aus etwas am Kurs herumgeschraubt wird! Sonst nichts!
Die Jungs sind, was Aktienspekulationen angeht, "uns" hier noch um einiges überlegen.
Also, weiter gute Recherche machen und mal die Luft anhalten, denn so wichtig ist weder eine einzelne Person noch dieser thread NICHT!!

Bio, der der die Harmonie sucht! ;)
Hi Bio !

In 3 Monaten is es soweit: Aktientausch (schon wieder) und Kapitalerhöhung wird nicht erwähnt, wie kommt`s?

Der Zusammenschluss wird auf folgendem Wege durchgeführt: Die UPC-Vermögenswerte werden in eine Aktiengesellschaft deutschen Rechts ("New PrimaCom") eingebracht, die im Anschluss daran mit PrimaCom verschmolzen wird. Nach Abschluß der Transaktion wird die derzeitige PrimaCom Notierung sowohl an der Frankfurter Börse als auch am NASDAQ ersetzt. Die derzeitigen Aktionäre von PrimaCom werden ihre 19,8 Mio. PrimaCom Aktien gegen 19,8 Mio. neu ausgegebene New PrimaCom Aktien tauschen. UPC erhält 11,1 Mio. neu ausgegebene New PrimaCom Aktien. Darüber hinaus überläßt PrimaCom AG UPC 8.000 ihrer niederländischen Kunden und New PrimaCom wird Alkmaar für rund EUR 50 Mio. erwerben. UPC hält derzeit eine Beteiligung von 25% an PrimaCom. UPC wird durch die Transaktion pro forma eine Beteiligung von rund 52% an New PrimaCom halten. PrimaCom wird als Teil der Transaktion im Bezug auf ihre Stellung im deutschen Markt Partnerverträge mit Chello, dem Breitband-Internetprovider von UPC, abschließen.
Der neue Aufsichtsrat von New PrimaCom setzt sich aus fünf Mitgliedern des jetzigen Aufsichtsrats von PrimaCom, die sich unabhängig verhalten werden, und vier von UPC benannten Mitgliedern zusammen. Dies schließt den UPC Vorsitzenden und CEO, Mark Schneider, und Dr. Christian Schwarz-Schilling, den derzeitigen Aufsichtsratsvorsitzenden bei PrimaCom, der neuer Aufsichtsratsvorsitzender bei New PrimaCom wird, ein. Mark Schneider wird stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender. Der jetzige Vorstand von PrimaCom bleibt bestehen.
Die geplante Transaktion wird den PrimaCom Aktionären bei der Hauptversammlung im August 2001 zur Genehmigung vorgelegt. Die vorgeschlagene Transaktion ist Gegenstand der Zustimmung von verschiedenen Aufsichtsbehörden und anderen Zustimmungen. Die Parteien gehen davon aus, dass die Transaktion im dritten Quartal 2001 durchgeführt wird.


Kabelmedia :)
Ich glaube,

so langsam sollte ich mir auch mal noch einen zweiten Nick für WO anlegen. ;)

Ingo
1.1 New Investment (April 2001)
Europe’s cable industries have changed beyond all recognition since the first networks appeared almost three decades ago. Initially regarded as little more than a convenient means to improve the distribution of existing terrestrial – and indeed new satellite – TV channels, they now in many instances offer viewers a multitude of services including pay-per-view, video-on-demand, voice telephony and high-speed Internet access.
With these dramatic changes have come opportunities for foreign investors, even in territories which until recently appeared all but closed to outside parties. In Germany, for instance, Europe’s largest telco Deutsche Telekom has since mid-2000 been selling off majority stakes in all but one of its nine regional networks. As a result, Callahan Associates, Klesch & Co and UPC Germany :) are now poised to become leading players in the country’s cable marketplace.

Autoren von www.cabletoday.com
Was sagt uns der Chart !

Verkaufskandidat (19.04.2001)
Ist seit dem Höchststand von 50.40 am 20000804 um 77% Punkte gefallen. Die Aktie befindet sich im Abwärtstrend. Es kann von einer weiterhin negativen Entwicklung innerhalb des Trendkanals ausgegangen werden. Generierte außerdem ein Verkaufsignal von einer Doppelhoch-Formation beim Durchbruch des Unterstützungslevels nach unten hin bei 12.20. Ein weiterer Kursrückgang auf 8.42 oder niedriger ist angezeigt. Hohes Risiko.

Ich vermisse in diesen Diskussionen eigentlich den Namen John Mallone, oder ist der in einem früheren Thread erwähnt worden ?
PC Spezialisten an die Front !!

:O
Quelle: www.nytimes.com

March 26, 2001

Another Big Roundup for Mr. Malone

By GERALDINE FABRIKANT

John C. Malone spent three decades building Tele-Communications Inc. into a national cable power,
before selling it to AT&T in 1998 for $31.8 billion - some $2 billion of which went directly to him in the
form of AT&T stock.

Now Mr. Malone, 59, has set his sights on building another cable empire, even bigger than
Tele-Communications. Only this time, the cable systems are overseas and Mr. Malone is not the hands-on
manager. Representing him instead is a team made up of a father and a son, who face some severe cultural,
technical and financial challenges as they seek to carry out Mr. Malone`s strategy in 22 countries on 4
continents.

The father is a crusty, 74-year-old executive, Gene W. Schneider, an old-line Denver cable man who built
his own big system, United Cable, before selling it to Mr. Malone a dozen years ago. Since then, Mr.
Schneider has put together a Denver-based international cable holding company, United Global
Communications
, in which Mr. Malone is becoming the controlling shareholder.

United Global`s biggest operating company, in turn, is a European collection of cable companies run from
London by Mr. Schneider`s 46-year-old son, Mark, a former Washington communications lawyer.

United Global`s reach includes more than 1.2 million cable subscribers in Latin America, Australia and the
Philippines, but it is the European operation -United Pan-Europe Communications, or U.P.C. - that is by
far the biggest piece.

U.P.C. represented about 70 percent of the parent company`s $900 million in revenue for the nine months of
2000 ended Sept. 30, the most recent numbers United Global has reported. Owning or holding a stake in
cable systems with 8.3 million subscribers in 14 European countries plus Israel, U.P.C. will test whether the
Malone- Schneider team can successfully provide programming to a culturally and linguistically diverse set
of audiences, while also overhauling the systems for the digital era.

U.P.C. plans to spend $5 billion over the next five years to modernize its systems and provide set-top boxes
to offer more than 100 digital channels with cable services and video on demand, as well as telephone
service and high-speed Internet access. But financing the effort is no sure bet. U.P.C.`s already sizable debt
- about $6 billion - and current economic uncertainties here and overseas make the risks difficult to
calculate.

The elder Mr. Schneider, who is United Global`s chairman, acknowledges the challenges of upgrading the
European systems and persuading consumers to take more services. "But when it comes down to it," he
said, "the things people like and want over there are not that different than in the U.S."

Europe, with its disparate tongues, does not offer the economies of scale for cable programming that are
available in the United States. And yet, by using all those additional channels to offer programming either
dubbed or subtitled in a variety of languages, U.P.C. can tap into a wealth of existing programming.

And as it happens, a number of those cable services - including the Discovery Channel, USA Networks
and QVC -are partly owned by Liberty Media, the programming company of which Mr. Malone is
chairman and in which he wields voting control.

This means that if European consumers show an appetite for more cable channels and other
communications services, Mr. Malone stands to benefit handsomely - not only through the success of
United Global and U.P.C. but through Liberty`s other investments, too.

"Control of cable distribution allows U.P.C. to favor programmers in which Liberty has an interest," said
Tom Wolzien, an analyst who follows cable for the investment firm of Sanford Bernstein. "It is similar to
what Mr. Malone did in the U.S."

Today, U.P.C.`s average European analog system has 30 channels; after the digital rollout, most systems are
to have more than 100. Roger Metz, an analyst who follows U.P.C. for Janco Partners, a Denver investment
bank, said Liberty`s programming could help fill that bigger pipeline. He noted that U.P.C. had established a
translation center in Amsterdam where programming from the Discovery Channel and elsewhere can be
dubbed or subtitled in 11 different languages and converted to a digital format. "U.P.C. can always subtitle
shows, and Liberty has stakes in many different programmers that U.P.C. can distribute," Mr. Metz said.

Whether consumers will have a greater appetite for foreign programming remains to be seen, of course. In
the Netherlands, where English is widely spoken and where U.P.C. has 2.2 million subscribers, some
two-thirds of the channels on the current analog system are already of foreign origin. But in bigger countries,
like Germany (1.4 million U.P.C. subscribers) and France (382,000 U.P.C. subscribers) the current portion of
foreign programming is much smaller.

U.P.C. has already upgraded many of its systems, and nearly half of the 10 million homes in its markets could
receive digital cable. But the company is only now beginning to market digital television services and has just
24,000 digital subscribers around Europe - although it predicts that the number will grow to 3.5 million
homes within seven years.

U.P.C.`s high-speed Internet access and Internet-based telephone service are attracting more customers
so far; more than a half-million households have signed up for one or both. U.P.C. expects the numbers for
all of these services to take off later this year when it begins offering customers a combination of digital
cable, Internet and telephone service through a set-top box called the Da Vinci.

Mr. Malone, who declined to comment for this article, is betting heavily on the Schneiders. His main
investment vehicle, Liberty Media, is in the midst of a deal in which it will put an additional $1.4 billion into
United Global and transfer title to systems Liberty owns in Argentina, in exchange for United Global stock.

When that deal is completed, Liberty will have spent about $2.5 billion in cash and assets to own 43 percent
of United Global`s equity. Liberty will also control 81 percent of the votes.

U.P.C., meanwhile, has a rash of European acquisitions pending. If they all go through, U.P.C.`s operations
will be the cornerstone of Mr. Malone`s overseas empire, with partial or total ownership of systems serving
8.5 million subscribers in Europe and Israel.

And those subscribers, together with United Global`s cable holdings in Australia, New Zealand, Latin
America and the Philippines could give Mr. Malone effective control of systems with nearly 12 million
subscribers. That would be even more, in other words, than the 10.5 million subscribers
Tele-Communications Inc. had when Mr. Malone sold it to AT&T.

What is more, those 12 million do not include a pending deal by Liberty and the London investor group
Klesch & Company to pay about $2.4 billion for 55 percent of Deutsche Telekom`s cable operation, which
serves 10 million German subscribers.

"In the end, Malone is making a huge bet that he can roll up all these companies and one day sell them to a
larger buyer at a big premium, as he did with Tele-Communications," predicted Mr. Wolzien, the analyst.
(When Mr. Malone announced the sale of TCI to AT&T, the terms represented a 31 percent premium to
TCI`s stock price.)

For now, there are no definite plans to combine Liberty`s separate European cable holdings with U.P.C.`s
systems. "We may cooperate on buying a lot of services," Mark Schneider said, alluding to set- top boxes,
for example, which could yield big discounts through volume purchases. But the interests of Mr. Malone and
the Schneiders are nonetheless tightly interwoven: he has a 10-year agreement that requires him to vote his
United Global shares with the father and son.

And it is the Schneiders who are making the day-to-day decisions, particularly the senior Mr. Schneider,
who is often on the phone in Denver with his son in London. "I talk with my father every day," Mark
Schneider said.

The elder Mr. Schneider made clear that parent and parent company call the shots. "Nothing is done in
U.P.C. that the United GlobalCom board does not approve," he said. "It`s like General Electric, which has
subsidiaries all over the world."

Right now, the European part of United Global`s world is under enormous pressure. Mark Schneider has
been forecasting that U.P.C.`s sales will grow from the current annual level of about $1 billion to more than
$5 billion a year by 2006. By then, he predicts, subscribers who now spend an average of $10 a month will be
spending $25 a month, for a package of entertainment, Internet and telephone services.

But U.P.C. has only enough money to meet its capital spending program through 2002, when the digital
upgrade would not yet be complete. If revenues do not grow sufficiently, U.P.C. could be out of cash in 2003
and would have to find other ways to raise money.

Already, the company has trimmed its capital spending budget to $1 billion a year, from $1.7 billion
previously, with most of the cuts coming in Eastern Europe. There, in an illustration of the so-called digital
divide, U.P.C. is reluctant to add to its debt because lower household incomes mean smaller potential
revenue increases from overhauling the networks.

Although U.P.C. could seek additional financing from Liberty or even Microsoft, which owns 6.5 percent of
United Global, such deals could dilute the value of other shareholders` stock.

No wonder, especially in the current economic climate, that Wall Street is skittish about Mr. Malone`s
European campaign. United Global`s shares closed at $10.875 on Friday, down from a 52-week high of $95.
Separately, American depository receipts of U.P.C., which trade on Nasdaq, closed at $6.50 on Friday,
compared with $63.50 a year ago. Meanwhile, Liberty`s stock, which was trading above $30 last March,
ended last week at $14.02.

And U.P.C.`s bonds are trading at a 30 percent to 40 percent discount to their par value, according to Areyah
Bourkoff, a fixed-income analyst at UBS Warburg.

Dennis Leibowitz, who follows the international cable industry for Credit Suisse First Boston, said that
"investors worry that the cash flow won`t grow adequately to pay off the high debt load."

Michael Graham, an analyst at Robertson Stephens, raised similar concerns in a recent report on U.P.C..
"Longer term, the company faces a fairly significant financing gap, which we believe will need to be
addressed before the stock is viewed as low risk enough for many institutional portfolios," Mr. Graham
wrote.

Technology is another source of concern.

In many cases, the Schneiders are buying antiquated European systems that do not easily convert to modern
digital networks.

In the Netherlands, for example, the pace of U.P.C.`s digital conversion last fall was too slow to keep pace
with customer demand for the company`s high-speed Internet service, Chello Broadband. Although the
consumer complaints and the critical local newspaper articles have subsided, "the service has not been all
that good," said Danny van Doesburg, an analyst with F. van Lanschot Bankiers, in Amsterdam.

And U.P.C. has encountered various bugs with the software that Microsoft developed for cable set-top
boxes. As a result, the set-top boxes U.P.C. has started rolling out in the Netherlands use more
limited-capability software from the Dutch company Royal Philips Electronics. And later this year, in
Austria, U.P.C. will introduce set-top software from Liberate Technologies, an American company.
Elsewhere, the company has not decided what software to use.

Mark Schneider said those early problems were simply the inevitable challenges of starting a new
technology-dependent business. "This is a period of building something for the future," he said. "People have
to take a longer view."

Certainly, the long view is what the empire builder John Malone seems once again to be taking.
na ja, Janko betreibt weiter SM mit `Chartshexerei` and Krisenmatador postet um 5 Uhr in der Früh (ich hoffe nüchtern!), sein Frust-`Asbach Uralt-Input` das vor der Enstehung des 2.ten Kabelnetzbetreiber Deutschlands geschrieben worden ist).

Optimismus ist auch eine Frage der Informationsqualität sowie Mentalität.

Macht weiter mit Desinformation; ich kann euch wirklich nicht helfen.

Frage: warum postet Ihr nicht folgendes z.B:

UPC: Kabel und TV-Konzern plant deutsches Pay-TV
Der Kabel und TV-Senderbetreiber United Pan-Europa Communications (UPC) plant, innerhalb der nächsten zwölf Monate eine neue Pay-TV-Plattform für den deutschen Fernsehmarkt aufzubauen. Damit entsteht eine direkte Konkurrenz zu Premiere World von Leo Kirch.
UPC-Chef Mark Schneider sagte der Financial Times Deutschland, er wolle damit eine Alternative zu Premiere World aufbauen, dem von Leo Kirch kontrollierten Bezahlsender. UPC ist ein holländischer Konzern mit überwiegend amerikanischen Eigentümern.Mit mehr als neun Millionen Kabelhaushalten ist UPC in Europa zweitgrößter Anbieter nach der Deutschen Telekom. Vor wenigen Wochen hatte UPC den Kauf der skandinavischen Sendergruppe SBS angekündigt, die in zahlreichen Ländern aktiv ist. Schneider will nach eigenen Angaben mehrere Milliarden Mark in Deutschland investieren. Denn es sei "für den Wettbewerb nicht gut ist, dass es in Deutschland nur einen Anbieter von digitalem Bezahlfernsehen gibt." Schneider sucht noch nach einem Inhalte-Anbieter. Er denkt dabei an den Münchner Filmhändler Herbert Kloiber der nach Kirch die zweitgrößte Filmbibliothek des Landes besitzt. Kloiber ist auch Gesellschafter von TM3.

UPC hat wieder mit kluge Meisterhaftige Hand, die Deutsche Telekom das Spiel im digitale Kommunikation entnohmen.Telekom kann die XDSL-Implementation finanzieren, damit UPCsein Antrag als `accessprovider` weiter ausbausen kan ohne selbstdirekt investieren zu mussen im `carriernetwork`.Die Uebernahme von Telecolumbus und Smatcom zeigt die Auswirckungvon `triple strategy` und die weitere Penetration von UPC imDeutschsprachisches Bereich.UPC Germany GmbH ist unterwegs....

Internet über UPC Germany/New primacom (Chello)
chello broadband n.v.
chello broadband gehört zu Europas ersten und führenden Breitband-Internet-Providern und ist in zehn Ländern tätig. chello ist der größte Anbieter in Europa und stellt seinen Kunden jederzeit abrufbare interaktive Dienste und Breitbandinhalte der nächsten Generation über High-Speed-Kabelmodems zur Verfügung - ohne die Telefonrechnung in die Höhe zu treiben. Das Unternehmen bietet auch internationalen Kabelnetzwerkbetreibern einen schlüsselfertigen Service.
aaaa
@Kabelmedia:

Der NewYork-Times-Artikel ist noch gar nicht so "Asbach Uralt", er ist noch nicht ganz 1 Monat alt. Gerade Du bist es eigentlich,
die oftmals Fragmente von weitaus älteren Artikeln postet, dann aber das Datum und die Quelle wegläßt.

Ansonsten war die Sache von mir auch überhaupt nicht negativ gemeint. Vielleicht hast Du Tomaten auf den Augen, aber der vorherige Poster hatte in den Primacom-Threads Infos zu John Malone vermißt. Nur deshalb hatte ich aus meinem Archiv spontan den NY-Times Artikel hier reingestellt, war doch schneller Service von mir. Klar, der Artikel betont gewisse Risiken (insbes. im Hinblick auf die Finanzierung), und einige werden vielleicht auch zu sehr überbetont, aber bei objektiver Betrachtung kann man nicht davor komplett die Augen verschliessen. Oder wäre es besser, wenn die Risiken überhaupt noch nicht in den Aktienkursen der Cable Companies eingepriced wären?

Dann nochmal zur Klarstellung: Ja, ich habe das Primacom-Management u.a. hier in den Threads kritisiert und stehe weiterhin zu meinen Kritikpunkten, aber ich habe nie gesagt, daß die Kabelbranche nicht längerfristig Chancen bietet, eine gute Netzaufrüstung vorausgesetzt. Im Telekom-Markt werden am Ende nur diejenigen Unternehmen überleben, die ausreichenden Last-Mile Zugang zu ihren Endkunden haben. Bei Playern wie beisp. RSLCom, Star Telecom, TelDaFax, Callino oder PSINet war aus diesem Grund das Scheitern vorprogrammiert. Also ich würde es sehr begrüßen, wenn die deutschen Kabelgesellschaften endlich zu erstzunehmenden Konkurrenten der Telekom heranwachsen würden, wie es beisp. NTL in Großbritannien geworden ist (dort natürlich im Wettbewerb zu BT).

Krisenmanager



P.S.

> Krisenmatador postet um 5 Uhr in der Früh (ich hoffe nüchtern!)...

Du brauchst Dir hier keine Sorgen zu machen. Trinke eigentlich nie Alkohol, das gibt mir nix. Die ganz wenigen Ausnahmen, wo ich mal ein wenig mitgetrunken habe, kann man mit den Fingern abzählen.
Danke für den schnellen Service !!

Im Prinzip bekannt, aber hier bisher zu wenig beachtet.

Mallone Artikel gab´s vor kurzem auch in "Die Welt" (am Freitag, dem 13.)...
Könnte kommen: der größte Nemax 50 (auch Kandidat für M-Dax) wird entstehen.
Also Umtausch Primacom/New Primacom wird 1:1;Primacom wird in dem Markt was bewegen. Analysten können es (noch) nicht beurteilen; eins ist is sicher: Juni/July wird für PC Aktionäre ein Supermonat werden.Bis dahin: INFOSPERRE

Kabelmedia
Durch Umstellung auf Euro erhöht sich das Grundkapital: (und damit auch wie schon gesagt, der Anteil von UPC)

Grundkapital € 50.614.194,48
Anzahl der Aktien 19.798.552

Genehmigtes Kapital € 23.851.766,27
Anzahl der Aktien 9.330.000

Bedingtes Kapital (Aktienoptionspläne) € 3.834.689,12
Anzahl der Aktien 1.500.000
ANALYSE: SES sieht Nemax-50 zum Jahresende bei 2.800 Punkten


FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Neue Markt wird sich nach Einschätzung der Analysten von SES Research bald von dem tiefen Kurseinbruch des Vorjahres erholen. Bei konservativer Schätzung habe der Index NEMAX-50 bis zum Jahresende ein Kurspotenzial von 2.800 Punkten, berichtete SES Research am Dienstag in Frankfurt. Das sind zwei Drittel mehr als derzeit.

Am Dienstag kurz vor 14.00 Uhr lag der Index bei 1.657 Punkten. Der im ersten Quartal 2000 erreichte Höchststand von 9.665,81 Punkten wird nach Einschätzung des Analysehauses auf absehbare Zeit nicht wieder erlangt werden.

Von den 50 Aktienwerten im NEMAX-50 haben den Analysten zufolge 12 ein Kurssteigerungspotenzial von mehr als 100 Prozent. Bei 15 weiteren Titeln liege die mögliche Wertsteigerung zwischen 50 und 100 Prozent. Nur vier Titel hätten dagegen ein "negatives Kurspotenzial". Dabei errechnete SES die Kursziele mit der DCF-Methode (DCF: Discounted Cash Flow), bei der erwartete künftige Geldflüsse im Unternehmen diskontiert werden.

Das höchste Kurspotenzial gibt SES Research der Aktie der Senator Entertainment AG mit 308,53 Prozent (auf Basis 5,63 Euro je Aktie) vor Primacom mit 195,36 Prozent und ce Consumer Electronic mit 178,82 Prozent. Deutliche negative Kurspotenziale sehen die Analysten bei Medion (-46,81 Prozent), Comdirekt (-22,48 Prozent) und Intershop (-15,27 Prozent).

Für SES Research ist der Neue Markt ein Profi-Markt. Nach dem "Abbau irrationaler Überbewertungen" und der "Reduktion der Wachstumserwartungen auf konservative Wachstumsszenarien" habe die Verschlechterung der Konjunkturaussichten die Kurse zum Jahresende 2000 weiter gedrückt. Die Marktbereinigung und die höhere Transparenz wegen der verschärften Börsenregeln schüfen jedoch die Basis, nach und nach wieder in viel versprechende Werte des Neuen Marktes zu investieren.

SES Research ist ein unabhängiges Analystenhaus, das sich auf die NEMAX-50-Werte spezialisiert hat. Zu seinen Kunden gehören die Wertpapier-Handelsbank N.M. Fleischhacker und der Wertpapierberater Schlöter, Reidock & Herntrich, mit deren Zusammenarbeit die Studie zum Neuen Markt erstellt wurde./hn/av
Morgen in der FT:

`Nach den Schätzungen der Hamburger könnten sich 12 Aktien mehr als verdoppeln. Die höchsten Kurssteigerungen traut SES - auf Basis der Schlusskurse vom vergangenen Donnerstag - Senator mit 308 Prozent, Primacom mit 195 Prozent und ce Consumer Electrononic mit 179 Prozent zu. Lediglich vier Aktien sehen sie als überbewertet an: Steag Hamatech, Intershop, Comdirect und Medion. Das Analysehaus empfiehlt sechs Werte, die seiner Ansicht ein attraktives Verhältnis von Chancen und Risiken bieten.
Studie: SES Research sieht Trendwende am Neuen Markt
Von Ralf Zimmermann, Frankfurt
Das Wachstumssegment wird sich nach Einschätzung der Analysten von SES Research bald von dem tiefen Kurseinbruch des Vorjahres erholen.
"Auf dem jetzigen Kursniveau haben wir ein deutliches Potenzial nach oben", sagte Robert Suckel, Geschäftsführer von SES am Dienstag in Frankfurt bei der Vorstellung einer Studie zum Neuen Markt. SES erwartet, dass der Nemax 50 zum Jahresende auf rund 2800 Punkten steigt - gegenüber gestern bedeutet das immerhin eine Kurssteigerung um zwei Drittel.
Umfassende Analyse der Einzelwerte
Dieses Kursziel ergibt sich im Gegensatz zu früheren Prognosen anderer Banken aus einer umfassenden Analyse der Einzelwerte. Mit 15 Analysten decken die Hamburger den gesamten Nemax 50 ab. Daher haben sie für alle Unternehmen eigene Schätzungen der Geldflüsse, auf deren Basis sie ein Kursziel für die jeweiligen Aktien zum Jahresende ermitteln können. Diese einzelnen Kursvorgaben wurden dann mit jeweiligen Indexanteil der Aktie gewichtet und zu einer Prognose für den Nemax 50 aufaddiert.
Nach den Schätzungen der Hamburger könnten sich 12 Aktien mehr als verdoppeln. Die höchsten Kurssteigerungen traut SES - auf Basis der Schlusskurse vom vergangenen Donnerstag - Senator mit 308 Prozent, Primacom mit 195 Prozent und ce Consumer Electrononic mit 179 Prozent zu. Lediglich vier Aktien sehen sie als überbewertet an: Steag Hamatech, Intershop, Comdirect und Medion. Das Analysehaus empfiehlt sechs Werte, die seiner Ansicht ein attraktives Verhältnis von Chancen und Risiken bieten.
Senator ist der Favorit
Neben Senator, Primacom ce Consumer Electronic sind das Qiagen, Internationalmedia und Thiel Logistik. In diese Empfehlungen fließen auch Risikofaktoren mit ein: Wie dick ist das Geldpolster? Wie abhängig ist das Geschäft von der Neuen Ökonomie? Wie gut lassen sich die künftigen Gewinne vorhersagen?
SES warnte in diesem Zusammenhang, dass die Unternehmen am Neuen Markt ein deutlich höheres Risko aufweisen als an anderen Segmenten. "Der Neue Markt ist ein Markt für Profis." Und diese werden wieder an den Markt zurückkehren, glaubt Suckel, der spätestens im zweiten Quartal wieder positive Nachrichten aus den Unternehmen erwartet.

ftd.de, Di, 24.4.2001, 13:50
Unternehmen mit hohem Kurspotenzial
Nemax 50: Unternehmen mit hohem Kurspotenzial lt.DCF-Wert
Unternehmen Aktueller Kurs Kurspotenzial
Senator 5,63 308,53%
Primacom 11,85 195,36%
ce Consumer Electronic 10,15 178,82%
ADVA 11,29 139,15%
Kinowelt 7,20 136,11%
MobilCom 13,55 121,40%
SCM Microsystems 15,99 118,89%
Carrier 1 8,99 118,02%
ACG 20,70 116,57%
SER Systems 9,70 104,74%
Quelle: SES Research
© 2001 Financial Times Deutschland
Unternehmen mit geringem Kurspotenzial
Nemax 50: Unternehmen mit geringem Kurspotenzial lt. DCF-Wert
Unternehmen Aktueller Kurs Kurspotenzial
IDS Scheer 16,57 8,63%
Constantin F. 20,50 7,32%
Aixtron 90,40 5,09%
Teleplan International 33,70 3,86%
Lion Bioscience 34,00 2,94%
MediGene 26,35 2,47%
STEAG Hamatech 16,30 -7,98%
Intershop 4,19 -15,27%
comdirect 15,48 -22,48%
Medion 94,00 -46,81%
Quelle: SES Research
© 2001 Financial Times Deutschland
Big Sister/kabelmedia aktiv: Kurs zeigt nach unten

Big Sister/kabelmedia passiv: Kurs zeigt nach oben



Ingo

P.S. Bitte jeder nur unter seinem eigenem (einzigen) Pseudonym antworten. ;)
Interessante Gedanken;

- LMGa announced the DT deal and the $1.4bn/EUR 1bn equity support for UCOMA/UPCOY on the very same day, as if it was orchestrated. So the DT assets buy seems to be part of the bigger picture: merging EWT, PCAG, TeleColumbus and DT assets into one. Part of that is already being realised.

- As far as I know, LMGa prefers to keep a certain kind of financial and operational distance from its investments, mostly owing controlling but minority stakes in companies. This supports the view that some day, they will transfer the DT assets to ultimately PCAGnew, in exchange for shares PCAG or UPC.
Depending on how exactly things will take place, LMGa will end up with controlling stakes in UPC and/or PCAG.

unquote

P.S für Cyberbob (Pseudo-Redakteur der Pseudo Digi-TV): wo bleiben eure SERIÖSE Beiträge über Primacom (was könnt ihr sonst außer Nachrichten zu kopieren? Mit wäre es mit a little bit RECHERCHE: u.a über die New Primacom, die neue Aktionärestruktur ab August; Finanzierung von Telecolumbus etc...): Also an die Arbeit, sonst dauert deine Volontärezeit noch länger....


Have a good Night
Wo ist eigentlich der ebenfalls PC-Spezialist winetrader geblieben ? Neues Pseudonym = ???


:O
unser Freund winetrader ist Biotechnologe.

Ende der Durchsage
Um mal wieder die sachliche Diskussion in Gang zu bringen, stelle ich euch ein Chartvergleich zwischen UPC und PrimaCom ins Board.



Im Zuge einer Erholung an den aktienmärkten dürfte PrimaCom besser performen als UPC. Die fundamentalen Daten sprechen eher für PrimaCom.

MfG DanShare
EU-Kommission billigt Beteiligung von Liberty Media an UGC
Brüssel (vwd) - Das US-Medien- und Technologieunternehmen Liberty Media Group Inc, New York, kann nach einer Entscheidung der Europäischen Kommission bei dem internationalen Kabelfernsehbetreiber UnitedGlobalCommunications Inc (UGC) einsteigen, der bisher im ausschließlichen Besitz der Gründerfamilie war. Der Wettbewerb auf dem europäischen Markt werde dadurch nicht beeinträchtigt, schon gar nicht auf den Märkten für Telekommunikations- und Internetdienste, so das Urteil der EU-Wettbewerbshüter. Im Hinblick auf Pay-TV werde es nur unbedeutende Überschneidungen geben.



Mit dem Zusammenschluss erwirbt Liberty auch die Kontrollbeteiligung an der niederländischen UGC-Tochter, dem Kabelbetreiber United Pan-Europe Communications NV (UPC), Amsterdam. +++ Angelika Steinfort

Quelle:http://www.vwd.de/news/tmt/191716.html

Ciao Kamischke
Toll, dann sehen wir ja bald die 5 Euro. Schon lange keinen so grossen Verlust mehr gemacht !!


------------------------------
Das sagte Malone/Liberty Media vor 2 Monaten:

Feb 23, 2001

LONDON (FTMW) - U.S. cable honcho John Malone on Friday made a double bet on Europe`s cable television industry, buying into six German cable companies and injecting cash into the parent of UPC (UPCOY: news, msgs, alerts) , Europe`s biggest broadband operator.

Gary Klesch, Malone`s partner in Germany, told FTMarketWatch their 50-50 venture would focus solely on the German-language area, and that he would not be involved in Liberty`s other partnerships in the European cable sector, such as its talks with UnitedGlobalCom (UCOMA: news, msgs, alerts) , UPC`s parent.

"It`s a very focused German operation," he said. "There are a lot of companies in the European cable business that want to be everywhere. Not us. We`re aiming for the 150 million German-language households."

Malone`s company, Denver-based Liberty Media (LMGA: news, msgs, alerts) , is a unit of AT&T (T: news, msgs, alerts) and is one of the biggest cable companies in the U.S. Liberty on Friday also said it would inject $1.4 billion in cash into UnitedGlobalCom, or UGC, also based in Denver. (See story.)

It is estimated that Klesch and Malone together paid between €5 billion and €6 billion to Deutsche Telekom for majority-stakes in six cable companies that together reach some 10 million German households, in a market with 150 million households. (See story.)

Klesch, who made a name for himself in the early 1990s as one of Europe`s first junk bond traders, said in a telephone interview that these estimates were "probable" and that he was "very pleased" with the price they paid.

No quick transfer to UPC

A transfer of the German cable business to UPC is at this stage not regarded as something that is likely to happen, Klesch said, although he could not exclude that this would happen eventually. UPC has only a small presence in Germany.
("wie gesagt der Text ist älter als die angekündigte Fusion")


"I don`t know how the future is going to look like five years from now," Klesch said.

...to be continued...
24.04.2001 16:06 SES Research
Primacom signifikant unterbewertet.
Nach Ansicht der Experten von SES Research sind die Aktien von Primacom (WKN 625910) signifikant unterbewertet. Mit dem Ausbau der Kabelnetze und der damit verbundenen Einführung von Mehrwertdiensten wie Digital TV, Highspeed-Internet und IP-Telefonie würden in den kommenden Jahren zukunftsträchtige Märkte erschlossen. Durch den beabsichtigten Zusammenschluss mit den deutschen Beteiligungen der UPC entstehe der zweitgrößte Player auf dem deutschen Markt, der für ein weiteres akquisitorisches Wachstum gut gerüstet sei. Auf dem aktuellen Niveau weise Primacom eine Unterbewertung auf, sowohl auf Basis eines Vergleichs zum DCF-Wert von 35 Euro, in diesem seien noch keine Synergien aus dem Zusammenschluss enthalten, als auch zur Peer-Group. Vor diesem Hintergrund sehe man das Kursniveau als absolutes Einstiegsniveau an.Quelle: AktienCheck
PC bleibt im Nemax 50/Telekom Index; denn, Ranking innerhalb der Indices ist aussagekräftiger als Ranking innerhalb des Nemax 50.


Nemax 50/ Telekom Index

3U TELEKOMMUNIKATION AG -2,95%
9,55 27.04.2001 19:25 7 40.294 n/a
BINTEC COMMUNICATIONS AG -0,41%
2,40 27.04.2001 13:48 6 14.292 n/a
CAMELOT TELE.COMM.ONLINE. AG -35,35%
1,39 27.04.2001 20:06 363 828.004 1,33
CARRIER 1 INTERNATIONAL S.A. -4,86%
7,83 27.04.2001 19:28 125 708.499 7,81
CONDAT AG -0,52%
19,10 27.04.2001 16:46 29 296.803 n/a
CONDUIT PLC +0,00%
9,00 23.04.2001 10:16 6 90.000 n/a
CYCOS AG -5,07%
3,56 27.04.2001 20:06 17 22.467 n/a
DRILLISCH AG +0,00%
3,20 27.04.2001 11:16 8 16.529 n/a
FUNKWERK AG -1,47%
33,50 27.04.2001 20:00 37 268.467 n/a
INFOGENIE EUROPE AG +6,86%
2,18 27.04.2001 18:06 5 10.359 n/a
LS TELCOM AG -4,29%
6,70 27.04.2001 19:48 8 36.841 n/a
MOBILCOM AG +6,79%
19,02 27.04.2001 20:06 905 5,68 Mio. 18,85
PANDATEL AG -0,58%
23,86 27.04.2001 20:06 185 950.166 n/a
PRIMACOM AG -5,13%
11,10 27.04.2001 19:57 205 802.851 n/a
TELDAFAX AG -3,45%
0,56 27.04.2001 20:06 105 126.249 0,55
TELEGATE AG +3,86%
29,60 27.04.2001 19:25 104 535.352 29,80
TELESENSKSCL AG -6,94%
11,54 27.04.2001 19:59 73 372.743 n/a
TIPTEL AG -2,54%
3,07 27.04.2001 19:22 3 322 n/a
TRIUS AG -0,70%
7,10 27.04.2001 19:11 5 19.509 n/a
VARETIS AG -3,14%
13,90 27.04.2001 18:13 35 190.251 n/a
Übrigens, wie gesagt, und laut FT/Week-end und EAS, bleibt PC im Nemax 50 (daß Prior und/oder NTV weiter den Mund voll nehmen, ist mir rätselhaft)

Die New Primacom (ohne Telecolumbus und bald Liberty/Klesh Deutschland) bietet:


EWT-TSS:

Von unserem Hochgeschwindigkeits-Internetzugang können
ausschließlich Kunden der ewt profitieren, die wir mit
Kabelfernsehen und Hörfunk versorgen.
Derzeit bietet die ewt Ihren Kunden den Internetzugang
in Augsburg, Berlin-Mitte, Memmingen ,Magdeburg und Fürth an.

Primacom
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*18 Pf/min. Mo.-Sa. 08:00 - 22:00
E-Mail: kundendienst@primacom.de
Hallo,

ich möchte mal einen Punkt aufgreifen, der m.E. hier überhaupt noch nicht richtig diskutiert wurde: Die neuen Internet-Tarife von Primacom.

Wie es aussieht hat Primacom die Tarife etwas gesenkt, gleichzeitig aber eine Volumenbeschränkung von 1,5 GB/Monat eingeführt. Einen Tarif ohne Volumenlimit gibt es nicht.
http://www.primacom.de/4-0_internet/4-1_privkd/4-1-2_service…


Das ist absolut enttäuschend. Der einzige Schluss, den ich ziehen kann, ist dass Primacom angesichts der kleinen Unternehmensgröße (= nur wenige Internet-Nutzer) Internet-Traffic ineffizient einkauft (d.h. zu teuer einkaufen muß) und daher den Endkunden die (für Breitband!) niedrige Volumenbeschränkung auferlegt.

Ich hatte ja hier schon mal erwähnt, daß ich Kabelmodem Internet aus den USA kenne. Verglichen mit der dortigen Nutzung ist ein Volumenlimit von 1,5 GB/Monat schlichtweg lächerlich, das haben nicht wenige US-Nutzer an 1 Tag! Bevor ich DSL hatte, hatte ich hier in Deutschland auch mit Modem Dial-Up schon mal 3 GB/Monat erreicht. (kann bei längeren Downloads wie RedHat Linux, Java JDKs und anderen Sachen leicht zusammen kommen).

Mich würde mal interessieren, wie Primacom das in Holland (mit Multikabel) machen will. Eine Volumenrate kann dort wohl kaum angeboten werden, dann würde die Marktchance gegen null gehen.
Hier mal ein typischer Bericht eines Users aus Holland (er ist bei http://www.home.nl/). Zeigt, wie leicht Downloadtraffic sich ungewollt aufsummieren kann.

Also wenn Primacom denkt, daß für Breitband 1,5 GB/Monat an Traffic ausreichen, dann haben sie nichts aber auch gar nichts verstanden. Primacom wird so nie über die Rolle eine kleinen Nischenplayers hinauskommen. Vielleicht kann Kabelmedia ja erläutern, wie Primacom sich das in Holland mit Multikabel vorstellt.




---------- Forwarded message ----------
Date: Sun, 29 Apr 2001 09:52:01 -0700
From: xxxx <xxxx@home.nl>
Reply-To: seawolf-list@redhat.com
To: seawolf-list@redhat.com
Subject: Downloading ISOs

I am still busy downloading these ISOs. I have found some strange things though. I have all the isos now, and the md5sums match, except for disk1! I have donwloaded it twice from a couple sites here in the Netherlands and the md5sum each time is wrong, however it is exactly the same from each of the sites both times! not as each other, but the md5sum from the seawolf disk1 on ftp.xs4all.nl is the same both times i download it and the one from ftp.uunet.nl is the same both times i downloaded it, but different from each other. Someone suggested that my connection is poor, however, can it be repeatable as i have found when it is some unpredictable betwork problem? So now I downloaded the disk1 iso from finland, it`s another md5sum, i`m wasting tons of bandwith sure, but is it really my connection? when it is repeatable, could it be something else? I`m now currently wasting even more bandwith downloading it from germant, france, belgium, and 3other countries in the neighbourhood. hopefully one of them has a good md5sum. I have been getting my links from http://www.redhat.com/download/mirror.html do they check these mirror sites i wonder, to see if the isos are good or not?
@java-developper: Primacom bietet auch tariffs für Profis; hier geht es in erster Linie um Digital Tv + Video on Demand + `normales` Internet surfen + Telefonie.

@ all:

aus dem analysten Forum:


24. April 2001
SES PrimaCom signifikant unterbewertet
Kursziel € 35.00

11. April 2001
Der Aktionär gute Beimischung


2. April 2001
Merill Lynch Akkumulieren


29. März 2001
SES Outperformer
Kursziel € 33.00


1. Dez. 2000
Morgan Stanley Dean Witter "Strong Buy"
Kursziel € 45.00


P.S: - Liberty unterzeichnet bis Freitag mit DT (laut Focus)
- UPC entwickelt sich positiv

Andere GUTE News sind unterwegs

Kabelmedia
@kabelmedia:

Schau` auf den aktuellen Kurs und mache dir mal Gedanken über deine Postings.

Ingo

P.S. Die Formulierung "Unlimitierte Datentransfer" mit der Einschränkung im Kleingedruckten "auf 1,5GB" ist irgendwie dann doch ziemlich frech, oder?!
Klingt irgendwie nach:

Ein Auto unserer Marke verbraucht pro Monat definitiv nur 3 Liter Normalbenzin pro Monat"*

* Solange sie weniger als 10m pro Monat fahren.

CB
at CB: Schnell sofort Liberty/UPC/Primacom anrufen un den mitteilen was sie alles falsch machen.....
:):):)

Jetzt ernsthaft:


03.05.01
Bald nur noch ein Kabelanbieter in Leipzig?

Telekom-Netz für den Fernsehempfang soll spätestens im Juni verkauft werden / Mutterkonzern der Primacom erhielt Zuschlag



Statt zwei großen Anbietern fürs Kabelfernsehen könnte es in Leipzig bald nur noch einen geben. In den nächsten Wochen will die Deutsche Telekom ihr hiesiges Netz mit 140 000 angeschlossenen Haushalten verkaufen. Neuer Eigentümer wird ein Firmenkonsortium, zu dem auch ein Mutterkonzern der Primacom gehört. Kritiker fürchten, der neue Gigant könnte die Preise stark anheben.


Als die Primacom vor genau einem Jahr in Leipzig ihr interaktives Fernsehenstartete, sorgte sie nicht nur mit dieser technischen Revolution für bundesweites Aufsehen. Ebenso gebannt lauschte die Branche auf die Ankündigung des Konzerns, nun solle es auch erstmals in Deutschland Wettbewerb zwischen den TV-Anbietern geben. "In Zukunft werden die Kunden entscheiden, wer das Kabelprogramm liefert", prophezeite Regionalleiter Marcel Nijhoff und blies damit zur Attacke auf den großen Konkurrenten Deutsche Telekom. Heute arbeitet Nijhoff nicht mehr in Leipzig. Doch selbst wenn, würde er diesen Satz so nicht mehr sagen.


Denn aus den Feinden von einst könnten sehr bald gute Freunde werden. Wenn nicht gar ein gemeinsames Unternehmen in Leipzig - wie Uwe Bittner, LWB-Technikchef und zugleich Vorsitzender des Landesausschusses Multimedia, vermutet: "Da stellt sich natürlich sofort die Frage, was mit den Preisen passiert."


Spätestens im Juni will die Telekom einen Großteil ihrer TV-Kabelnetze in Deutschland verkaufen. Der neue Eigentümer muss dafür Milliarden hinblättern und steht bereits fest. Es ist ein Konsortium aus der britischen Investmentgesellschaft Klesch sowie dem US-Konzern Liberty Media. Liberty Media wiederum zieht beim holländisch-amerikanischen Unternehmen UPC die Fäden, welches Ende März seinen Anteil an der Primacom auf über 50 Prozent aufstockte. "Fakt ist, dass Liberty Media bald in beiden großen Kabelgesellschaften Leipzigs dick drinsteckt", so Bittner.


Laut dem Bonner Telekomsprecher Willfried Seibel soll der Deal für die Region Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen spätestens im Juni über die Bühne gehen. "Was der Käufer dann mit dem Kabel anfängt, unterliegt nicht unserer Entscheidung." Sowohl Reinhard Fischer, Sprecher der Telekom-Tochter Kabel Deutschland mit in Leipzig 140 000 Haushalten (früher DeTe Kabelservice) als auch Alexander Hoffmann von der Primacom mit 70 000 Haushalten betonen indes, über eine künftige Zusammenarbeit beider Firmen könne man zur Stunde nur spekulieren. Zuvor müssten kartellrechtliche und viele andere Fragen geklärt werden.


Sachsens Verbraucherschützer und einige Großvermieter argwöhnen aber bereits, die neue Kräfteverteilung werde das Fernsehen sprunghaft verteuern. "Beim Kauf der Netze wird mit Tarifen kalkuliert, die weit höher sind als heute gewohnt", warnt Rainer Löhnert von der Wohnungsgenossenschaft Kontakt, die sich jetzt nach Alternativen zum Kabel umschaut. "Die Primacom hat gerade ohne unsere Zustimmung ihre Preise von 16.40 auf 18 Mark im Monat erhöht. So kann das nicht ewig weitergehen."

J. Rometsch
Schönreden hilft niemanden.

Ich dachte immer, Sinn und Aufgabe eines Forums wie dieses, sei der Versuch einer objektiven Diskussion über die Marktchancen der einen oder der anderen Aktie.

Schau auf den Kurs, dann müßtest auch du es erkennen, wie unpassend deine Kommentare zu Primacom sind.

Oder dürfen wir nicht auch mal kritisch über Primacom schreiben?

Ein entsprechender Artikel ist schon in Arbeit.

CB
Wir sind gespannt Herr Ingo Wolf!

Bis dahin...lesen wir das hier:

Die neuen Möglichkeiten in TV-Kabelnetzen

Bislang galten TV-Kabel (abgeschirmte Koaxialkabel) nur als Empfangsmedium für den Endverbraucher. Eine Rückmeldung wie z.B. eine Anforderung des Kunden oder ein Hand-Shake-Verfahren war in Deutschland bisher nicht möglich und beim Aufbau der Kabelnetze nicht erwogen und somit auch nicht technisch realisiert worden. Für die heutigen gewünschten Anwendungen wie z.B. interaktives Fernsehen, Bild-Telefonie, Highspeed-Internet und Fernwartung von Haushaltsgeräten sind sehr hohe Datenraten und damit auch eine sehr hohe Bandbreite erforderlich. In Deutschland werden die Kabelnetze in fünf verschiedene Netzebenen eingeteilt. Primacom versorgt ca. 7,5% ihrer Kunden im Rahmen von Ebene 4-Netzen (Hausverteilnetze vom Übergabepunkt zum Endgerät) bzw. 18% B-1 Vereinbarungen in dieser Ebene mit Lizenzabgaben an die Deutschen Telekom. In Ebene 3-Netzen (Straßenverteilnetze von der Kopfstation bis an das Haus) werden ca. 34% und in Ebene 2 (Betrieb der Kopfstation für die Einspeisung von Radio- und TV-Signalen) ca. 38% der Kabel-TV-Kunden versorgt. In Ebene 5 (Endgeräte) und Ebene 1 (Programmproduktion) betreibt Primacom keine Netze. Die TV-Breitbandkabelnetze von Primacom von der Kopfstation bis zum Übergabepunkt zum Endgerät werden derzeit mittels neuer Hybrid-Fiber-Coax-Technik (HFC) aufgerüstet. Die Bandbreite des Netzes wird von 450 MHz auf 862 MHz erweitert und das Netz rückkanalfähig gemacht. Probleme dabei sind die freien Zugänge zu den Netzebenen 2 bis 4, um Produkte und Dienste in die Netze einspeisen zu können. Durch die noch immer sehr starke Monopolstellung der Deutschen Telekom geht daher der technische Ausbau der Kabelnetze nur sehr schleppend voran. So ist ein rückkanalfähiges Breitbandkabelnetz auch weiterhin für viele Kunden nur Zukunftsmusik.

Was bekommt der Kunde für sein Geld?

Primacom bietet über die eigenen Netze mehrere Dienste und Produkte an. Der Highspeed-Internet-Zugang mit bis zu 16facher ISDN-Geschwindigkeit und eigenem Primacom-Portal über Breitbandkabelnetz ist zunächst nur in der Hightech-verkabelten Stadt Leipzig erhältlich. Dabei reicht das Angebot von Flatrates für Normalsurfer, Vielsurfer, Kleinunternehmen und Mittelstandsunternehmen. Beim Kabel-TV werden bis zu 32 TV-Kanäle und umfassende Rundfunk-Sender der jeweiligen Regionen analog im Basis- oder Standardpaket in über 400 Standorten Deutschlands angeboten. Bis zu 80 TV-Programme kann der Kunde beim Digital-TV über einen eigens entwickelten digitalen Decoder mit Fernbedienung in verschiedenen Programmpaketen erhalten: primaTV Basispaket; primaEASY, primaFAMILY; primaLIFE (seit dem 08. November 2000 wird hier exklusiv von Big Brother berichtet); primaINFO und ein MTV-Paket. Start des interaktiven Fernsehprogrammes wird voraussichtlich Ende 2000 zunächst in Leipzig sein. Mit Movies & More, einem Interactive Pay-per-View-Angebot, können dann auch Filme und Events abgerufen werden.

Der hart umkämpfte Markt

Das Kabelfernseh- und Breitbandkabelgeschäft in Deutschland ist ein hart umkämpfter Markt. Primacoms Geschäftstätigkeit liegt in der Projektierung, Errichtung, Betrieb, Verwaltung und Vermarktung von Breitbandkabelnetzen und interaktiven Multi-Media-Diensten. Dabei legt Primacom den Schwerpunkt ihrer Aktivitäten derzeit auf Kernregionen (Aufrüstungsmaßnahmen auf Breitbandkabelnetze werden in diesen Regionen vorrangig vorangetrieben) wie Deutschland Mitte (Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen), Rhein-Main-Gebiet und den Niederlanden (Multikabel). In Deutschland unterhält die Firma in fast allen Bundesländern Kundenbeziehungen. Primacom ist an drei Lokal-TV-Sendern beteiligt (MDF1; RFH Regionalfernsehen Harz; TV Halle). Darüber hinaus gehören mehr als 35 Kabelbetriebsgesellschaften im Inland zu Primacom. In Leipzig probt das Unternehmen derzeit die digitale Zukunft - hier besitzt Primacom ein gut ausgebautes Glasfaserkabel. Die Kunden sind geteilter Meinung, denn die Firma liefert die neuen digitalen Pakete nur gegen Extrabezahlung und Decoder. Aber die Zukunft des digitalen Fernsehens wird nur über Werbung und Bezahlung des Wunschprogramms gehen. Die Programme erhält Primacom von den Programmanbietern direkt über die Kopfstationen oder über die Kabel der Telekom durch bestehende Signallieferungsverträge. Für den Erwerb digitaler Fernsehprogramme, Pay-TV und Sprachdienste, die über das eigene aufzubauende Breitbandkabelnetz gegen eine Gebühr vertrieben werden, plant die Firma mit anderen Programmanbietern Verträge abzuschließen. Die letzte Meile, vom Rechner des Benutzers bis zum Verteilerpunkt des Netzes, ist nach wie vor der Flaschenhals, der die Geschwindigkeit der gesamten Übertragungskette bestimmt. Dabei gibt es vier konkurrierende Systeme, mit denen verschiedene Anbieter versuchen, sich durchzusetzen.

ADSL über die schon vorhandene Telefonleitung erlaubt eine Übertragung mit bis zu 1,5 Mbit/s. Ob allerdings dünne, vor Jahrzehnten verlegte Kupferdrähte die in Zukunft zu erwartenden Datenraten verkraften können, mag bezweifelt werden. Das Powerline-Konzept, also die Datenübertragung über die Netze von Energieversorgern, ist schon erfolgversprechender. Die ebenfalls schon vorhandenen Netze erlauben Datenraten von bis zu 8 Mbit/s, allerdings gibt es noch viele ungelöste Probleme durch Störquellen wie Schalter oder Transformatoren, die die Signalintegrität beeinflussen. Erste Feldversuche werden Mitte des nächsten Jahres abgeschlossen sein.

Die Idee von z.B. skyDSL von Teles, die Übertragung per Satellit zu gewährleisten, ist in der Datenrate mit bis zu 100 Mbit/s unschlagbar - selbst der terrestrische Mobilfunkstandard UMTS wird nur einen Datendurchsatz von zwei Mbit/s besitzen. Das Problem hierbei ist, neben den Kosten, das Rücksenden der Signale zum Satelliten, welches für interaktive Anwendungen zwingend notwendig ist. Satelliten sind darauf ausgelegt, als Punktquelle viele Empfänger zu erreichen - aber nicht umgekehrt. Terrestrische analoge Signale kommen immer noch in hohem Maße über Antennen zum Endverbraucher, und dieser scheint auch bisher noch mit der Qualität dieser Übertragung zufrieden zu sein. Zudem sind Satellitenempfangsanlagen schon für Preise eines Videorekorders erhältlich. Allerdings scheuen sicherlich manche Hauseigentümer vor der Installation einer unansehnlichen Satellitenschüssel (oder dürfen dies aufgrund von Bebauungsplänen gar nicht) und würden eher im Erdreich verborgene Kabelnetze vorziehen.

In den USA schon sehr stark verbreitet ist die Übertragung von Daten über das Breitbandkabel. Synergieeffekte von Fernsehen und Computer können so ausgenutzt werden, allerdings ist derzeit die Übertragungsrate mit 1.024 Kbit/s noch sehr gering. Stärkster Konkurrent von Primacom beim Anbieten digitaler Fernsehprogramme ist Premiere, das langfristige Exklusivverträge mit großen Filmgesellschaften, Produzenten und Franchiseunternehmen besitzt und Exklusivrechte an vielen publikumswirksamen Sportveranstaltungen hält. Primacom versucht Premiere mit dem Einkauf von weiteren Programmen entgegenzutreten und möchte diese zu weitaus günstigeren Konditionen an den Endverbraucher abgeben. Die kostenlose Bereitstellung von Set-Top-Boxen soll das Digitalpaket zudem attraktiver für den Kunden machen. Mit Kampfpreisen (am 6. November 2000 senkte Primacom in Leipzig den Preise für den Highspeed-Internet-Zugang deutlich) versucht die Firma im derzeit sehr attraktiven Internetmarkt Kunden für den sehr schnellen Internetzugang zu gewinnen. Dabei sind die Wettbewerber bei der Internet-Telefonie wohl nicht einzuholen: Anbieter lokaler Telefondienste und Mobilfunkanbieter verfügen über ganz andere Finanzvolumen als Primacom. Im Bereich der Kommunikationsmedien sind die Konkurrenten Anbieter von ADSL, ISDN oder Teles skyDSL, im derzeitigen Markt haben jedoch alle diese Systeme ihre Berechtigung nebeneinander zu existieren. Auch der Softwareriese Microsoft will in diesem Markt Fuß fassen: zusammen mit Thomson entwickelt die Firma ein interaktives TV-Angebot, welches über die analoge Telefonleitung zu empfangen sein soll. Primacom wird weiter versuchen, durch Akquisitionen zusätzliche Kabelkunden zu gewinnen. Kleinere Kabelnetzbetreiber werden aufgekauft (zuletzt Anfang November in Sachsen die Televis GmbH und Komco und in Mecklenburg-Vorpommern die Kutz-Kabel Service GmbH) und neue Kunden gewonnen (in diesem Fall ca. 50.000 - immerhin fast 5% der Gesamtkunden von Primacom). Durch den Kauf der N.V. Kabeltelevisie Kop-Noord-Holland (Multikabel) kommt Primacom dem Ziel sich zu einem Multi-Service Kommunikationsunternehmen zu entwickeln wieder ein Stück näher. Multikabel verfügt über ein vollständig aufgerüstetes Kabelnetz in den Niederlanden. Wettbewerber in diesem Markt sind die mit großen finanziellen Ressourcen ausgestattete Firmen wie Bosch, Deutsche Telekom und Tele Columbus. Falls einer dieser Wettbewerber seine Aktivitäten in diesem Sektor deutlich ausweitet, kann dies zu großen Problemen für Primacom beim Erwerb anderer Kabelnetze führen.

Wie wird Geld verdient ?

Den wesentlichen Anteil an den Umsatzerlösen sind die Einnahmen aus Teilnehmerentgelten, also die Gebühren jedes Kunden an die Firma. Dabei beträgt derzeit der durchschnittliche Umsatz je Teilnehmer ca. 20 DM (1998: 22 DM). Nur durch intensive Kundengewinnung nicht nur durch Firmenakquisitionen können zukünftig die Umsatzerlöse gesteigert werden. Primacom prognostiziert für das Jahr 2000 eine Kundenzahl von ca. 1,2 Mio. - eine Steigerung von 30% gegenüber 1999. Nur bei weiterhin solch hohen Zuwachsraten an Kunden kann der in naher Zukunft erwartete Turnaround geschafft werden. Die Nutzungsentgelte aus dem Highspeed-Internetzugang tragen derzeit nur zu einem äußerst geringen Teil zu den Umsatzerlösen bei. Akquisitionen werden wohl auch in Zukunft auf die Rendite drücken.
Fazit

Primacom investiert derzeit Millionen in Akquisitionen und den Aufbau von Highspeed-Breitbandkabelnetzen. Dies ist mit einem hohen Risiko verbunden, denn die Konkurrenz ist groß und mächtig. Der Finanzierungsbedarf wird sich in den kommenden drei Jahren allerdings abschwächen. Bereits im nächsten Jahr werden alle in Deutschland tätigen Kabelnetzbetreiber massiv damit beginnen, ihre Netze auf Digitaltechnik aufzurüsten. Fast alle Sender bieten ihre Programme bereits auch digital an. Durch die Aufrüstung der Primacom Kabel in Leipzig ist die Stadt zum technologischen Spitzenreiter in der deutschen Kabelfernsehlandschaft und ein Aushängeschild, aber auch ein Testbetrieb, für Primacom geworden. Die Firma wird dann eines der modernsten Kabelnetze in Deutschland besitzen und auch von neu angebotenen Premium-Programmen und Dienstleistungen profitieren, die eine sehr hohe Datenrate erfordern. Sollten die Kunden diese Services annehmen, wird dies wird zu einer wesentlichen Erhöhung der Umsätze je Teilnehmer führen. Genau dort liegt aber ebenso das Problem: Primacom ist ungemein abhängig vom Trend-Denken der Kunden. Wird sich in ein paar Jahren herausstellen, daß nur noch die drahtlose Übertragung z.B. durch UMTS, eine Zukunft besitzt, werden die Kunden den Kabelnetzen den Rücken kehren und die optimistischen Kundenzahlen könnten nicht erreicht werden. Allerdings ist derzeit nicht damit zu rechnen, daß die drahtlose Datenübertragung schon in wenigen Jahren so weit fortgeschritten ist, daß sie die gleichen Dienstleistungen wie die Kabelnetz-Übertragung bieten kann. Problematisch sind auch die Abhängigkeiten durch Lizenzgebühren an die Deutsche Telekom. Alle Firmen, die zumindest zum Teil Netze der Telekom nutzen, werden sich immer wieder Forderungen und Gebühren des Ex-Monopolisten gegenübersehen. Sollte im Jahr 2002 die Talsohle durchschritten sein und die Akquisitionen der Firma ein wenig nachlassen, steht Primacom vor einer rosigen Zukunft als modernes leistungsfähiges Telekommunikationsunternehmen das Gewinne erwirtschaftet.
Donnerstag 3. Mai 2001, 11:48 Uhr
ANALYSE/Berenberg:

Die Berenberg Bank stuft T-Online nach Bekanntgabe der Zahlen zum ersten Quartal weiter mit "Halten" ein. Trotz der eindeutigen Verschlechterung gegenüber dem ersten Quartal 2000 liege das operative Ergebnis über den Erwartungen des Marktes, der im Durchschnitt eine Rendite von minus 28,7 Prozent prognostizierte. Schwerpunkte der Unternehmensstrategie seien Anwendungen für das Festnetz- und Mobilfunkinternet, die unter den Namen T-Online und T-Motion hohen Bekanntheitsgrad haben. Zusätzliches Marktpotenzial sehen die Analysten vor allem dann, wenn die Aufrüstung der TV-Kabelnetze in Deutschland gelungen ist und interaktive Anwendungen benötigt werden. Vor dem Hintergrund werde T-Online erstens von den Partnerschaften mit den Content-Anbietern, zweitens von der Entwicklung interaktiver Formate und drittens von den (Minderheits-)Beteiligungen der Deutschen Telekom an den Kabelnetzgesellschaften profitieren. +++ Manuel Priego Thimmel vwd/3.5.2001/mpt/mc
@kabelmedia:

Toller Lobgesang auf Primacom.

Leider stimmen so manche Dinge nicht ganz.

Aber wen interessiert dies schon?

Naja, vielleicht den Kurs.....


Ingo

P.S. Bist du wirklich so blind und naiv oder bekommst du für den Job etwa Geld?
Digi-TV bzw. Kabelinfo.de kann leider nur noch beleidigen....

Na ja, bei den Contents.

Weiter:


Ein sicherer Hafen

Angesichts des Volatilität des Marktumfelds und der Schwäche des Technologiesektors bilden Kabel-Aktien einen sicheren Hafen für Anleger. Während die Konsumenten ihre persönlichen Ausgaben für größere Anschaffungen, Urlaub, Restaurants und Luxusartikel einschränken, bleiben ihre Aufwendungen für das Kabelfernsehen in der Regel unangetastet. Kabeldienste sind äußerst preiswert für den Verbraucher, da die durchschnittliche Monatsrechnung unter den Kosten für den zweimaligen Kinobesuch einer vierköpfigen Familie liegt. Ironischerweise wird das Wachstum der Kabelindustrie durch den erhöhten Gebrauch von Breitbanddiensten gefördert.

Manche Anleger zögern, in Kabel-Aktien zu investieren, da die Unternehmen häufig Verluste ausweisen. Diese deuten auf die hohen Zinskosten im Zusammenhang mit aufgebürdeten Schulden hin, welche die Kabelgesellschaften auf sich nehmen mussten, um die hohen Investitionsausgaben für die Umrüstung ihrer Kabelbestände von Analog- auf Digitalleitungen zu bestreiten. Solche Anleger sollten sich damit trösten, dass Kabelunternehmen ansehnliche Cash Flows erzeugen, und dass sich die Schuldenlast drastisch verringern wird, wenn die Umrüstung in den kommenden Jahren abgeschlossen ist.

P.S: Plan der Fusion steht schon fest
Nicht kabelinfo.de oder gar DigiTV.de beleidigen hier irgendwen, sondern ich, Ingo Wolf, weise auf diverse Irrtümer hin.

Beleidigungen wurden nur von dir ausgesprochen, weshalb ich auch eine Anzeige bei der zuständigen Polizei in Erkrath gegen dich (Big Sister/kabelmedia) erwirkte.

Die Daten über dich wurden aufgezeichnet und den Behörden übermittelt.

Weshalb bis auf den heutigen Tag noch nichts geschah, ist mir selber schleierhaft.

Also, wie wollen wir weiterverfahren?

Noch mehr Beleidigungen, Fakemails, Drohungen?????

Ingo
Wenn ich mir den Kurs ansehe,

dann glaube ich langsam wirklich, dass es nur eine handvoll Leute sind, die es lesen.

Wenn es wirklich an die hundert unterschiedliche Leser wären, würde es angesichts deiner Postings ja bedeuten, dass dir niemand mehr glaubt oder deine Beiträge beachtet.

Ich kann da nur sagen: Schaue auf den Kurs und sage mir, was aus deiner einjährigen Behauptung geworden ist, dass Primacom zu höchsten Kursen von einem der anderen Großen Player geschluckt werden sollte.

Es ist und war Schwachsinn.

Ich habe immer wieder darauf hingewiesen.

Nicht mehr und nicht weniger.

Für dich, Big Sister/kabelmedia aber scheinbar doch zu viel.

Ingo

P.S. Austeilen kannst du sehr gut, aber eine größere Feigheit als dich habe ich wirklich noch nicht kennengelernt.
P.S.2 Ich kann nur hoffen, dass deine wahre Identität niemals dem Kurs einer Primacom schaden wird.
Wie kannst du allen ernstes eine Aktie wie warme Semmeln anbieten und den Leuten vorgaukeln, dass es sich um den absoluten Tipp handelt, nachdem der Wert schon fast 90% von seinem Höchststand verloren hat.

Sollen dich denn alle Leser hier für blöd halten oder hälst du sie gar für so dumm?


Ingo
????

Sorry, kann ich nicht mehr folgen (Psychiatrie war nicht mein Fach!)

To all of you
a nice evening

(Hoffentlich hat sich bis tomorrow Digi-TV/Kabelinfo beruhigt)

Your Kabelmedia


By the way: pc bleibt im nemax50
:):):)
Ach, hätte ich beinahe vergessen:

Erläuterungen (Analyse vom 30.04.01):
Nach unserem Kauf zu Euro 10,60 konnte das Papier unser Stop-Loss (Euro 9,40) der Vorwoche halten und entwickelte sich nach einer kleinen W-Formation wieder über die Euro 10,-- Marke, die als psychologische Barriere gesehen werden kann. Auch die Indikatoren lassen auf einen Fortbestand der Konsolidierung schließen, so dass wir unverändert an unserer Einschätzung festhalten.

Your kabelmedia

:)
im Heise.de Forum gibt es gerade eine Diskussion zu überzogenen Traffic-Geführen. Es geht hier nicht um Primacom, sondern um MVV Energie (-> Powerline). Aber viele Aspekte sind natürlich 1:1 übertragbar. Die Powerliner haben natürlich das geringe Volumenlimit aus einem einfachen Grund: es soll abschrecken, daß zu viele User gleichzeitig die Powerline intensiv nutzen. Denn typischerweise müssen sich rund 35 Haushalte die 2Mbps Leitungskapazität teilen.


Cablecom ist übrigens NTL, das ist ein Gewinnerunternehmen im Kabelmarkt.

Primacom = ANGA Unternehmen mit visionsloser deutscher Mentalität = Loser


http://www.heise.de/newsticker/forum/go.shtml?read=1&msg=36&…

Re: Unverschämte Preise (war: Re: 60 mark pro GB? sind die noch dicht?)
ubrunner (3. Mai 2001 22:39)

Diese Preise sind wirklich unverschämt. MVV bitte hinhören: Ich bin per
Kabelmodem am Fernsehnetz der Cablecom (www.cablecom.ch) angeschlossen
und bezahle CHF 80/Monat (=EUR 51.83), natürlich ohne Telefongebühren,
inkl. Kabelmodem-Miete, unlimitierter Transfer, 24h/365 Tage online
(ohne Unterbruch nach 24h wie bei swisscom ADSL), 512 KBit/sec
downstream, 128 KBit/sec upstream. Alles top, immer online, keine
Probleme (ausser einem DNS-Fehler im Frühjahr mit 36 Stunden off
service, na ja...): so muss ein web Zugang sein, weniger als CHF
1000/EUR 625 pro Jahr.

Mit diesen schrägen Preisen schiessen sich die Anbieter selbst ins
Knie... Ein Massenmarkt lässt sich so nie erschliessen! Dennoch, liebe
MVV: Viel Glück!









Re: Bisschen teuer..
Trevor Goodchild (3. Mai 2001 19:01)

icarus schrieb am 3. Mai 2001 17:21:

> Aber diese Tarifpreise sind wirklich genialst! Rechne nicht mit der
> subventionierten Flat von T-Online, sondern mit realen
> Trafficpreisen.

"Reale" Trafficpreise liegen bei mir im Bereich von ca. 5$/GB, denn
mehr bezahle ich bei meinen Newsprovidern, die volumenbasiert
abrechnen, nicht.

T.G.




Unverschämte Preise (war: Re: 60 mark pro GB? sind die noch dicht?)
Glasnost (3. Mai 2001 17:44)

icarus schrieb am 3. Mai 2001 17:23:
> Moin!
>
> sanova schrieb am 3. Mai 2001 16:31:
> > Wenn ich mich nicht grad verrechnet hab, soll ich also mehr als
> 30
> > euro für ein gb bezahlen? cool. und das bei einer grundgebühr,
> die
> > fast
> > genau so teuer ist wie dsl inclusive flatrate? für wen soll das
> > denn interesannt sein?

Eben. Mit DSL zahle ich für meine 10+ GB pro Monat nicht mehr als nur
die 49DM Flatrate.

*Volumengebühren sucks*
Welch eine Unverschämtheit im Multimediazeitalter !

Ich fordere endlich DVD-Rs Rohlinge für <10 DM.
Wenigstens baut Matrox erschwingliche 80 GB platten, sonst wär man
schon längst in einem Meer an CD-Roms ertrunken.

Der Witz ist ja, dass die Bosse da oben keine Ahnung haben von dem
Transfervolumen ihrer Kunden. Als ich damals bei T-DSL einen Fragebogen
ausfüllte, da war der punkt: "Wieviele Daten laden sie im Durschnitt
pro Monat herunter?":

a) bis 10 MB
b) bis 20 MB
c) bis 50 MB
d) bis 200 MB
e) mehr als 200 MB

Was fürn Joke. Im Monat ! Bei mir sinds mehr als das pro Tag und ich
kenne viele andere, die darüber auch nur mühde lächeln können.

> Für alle die, die kein DSL bekommen, bzw. die Serverbetrieb fahren
> möchten? (Ich hoffe, daß man wenigstens eine statische IP erhält)

> > btw, wie will otto-normal-windows-bediener merken, wieviel mb er
> da
> > grade bewegt?

> > whatever, noch ne teure totgeburt, wie internet übers tv-kabel
> oder
> > sat.
>

Gruss,
Glasnost









Re: Unverschämte Preise (war: Re: 60 mark pro GB? sind die noch dicht?)
Trevor Goodchild (3. Mai 2001 19:57)

Glasnost schrieb am 3. Mai 2001 17:44:

> *Volumengebühren sucks*
> Welch eine Unverschämtheit im Multimediazeitalter !
>
> Ich fordere endlich DVD-Rs Rohlinge für <10 DM.
> Wenigstens baut Matrox erschwingliche 80 GB platten, sonst wär man
> schon längst in einem Meer an CD-Roms ertrunken.

*blubb, blubb...*


> Der Witz ist ja, dass die Bosse da oben keine Ahnung haben von dem
> Transfervolumen ihrer Kunden. Als ich damals bei T-DSL einen
> Fragebogen
> ausfüllte, da war der punkt: "Wieviele Daten laden sie im
> Durschnitt
> pro Monat herunter?":
>
> a) bis 10 MB
> b) bis 20 MB
> c) bis 50 MB
> d) bis 200 MB
> e) mehr als 200 MB
>
> Was fürn Joke. Im Monat ! Bei mir sinds mehr als das pro Tag und
> ich kenne viele andere, die darüber auch nur mühde lächeln können.

*gähn*, *lächle*...

Ich bin auch ein äh... "überdurchschnittlicher" Nutzer, da ich aber
hauptsächlich aus Newsgroups runterlade, bezahle ich noch mal extra
Volumengebühren. (bei den wirklich guten und schnellen NSPs wird man
nun mal per Traffic zur Kasse gebeten...)

Mit den dortigen Preisen kann man aber durchaus leben.
(z.B. 5 Gig für $12.50 [newscene] oder gar 75 Gig für $80
[usenetserver])
Okay, die Jungs haben bestimmt ne Mischkalkulation, aber auch viele
Kunden wie mich. Und da sie noch nicht pleite sind, bezeifle ich, dass
sie mehr als $5 pro Gig an ihre Carrier zahlen.

Generell hab ich nichts gegen Volumengebühren, sie sollten für
Endkunden aber im normalen Rahmen liegen. Ich sag mal, nen 5er fürs Gig
bringt mich nicht um (10DM als oberste "Schmerzgrenze").

Die Gebühren für Geschäftskunden sind in meinen Augen reine
Fantasiepreise, machen aber auch Sinn.
Die Technik für eine Standleitung oder Richtfunkstrecke kann schnell so
teuer werden, dass man es auch mit vierstelligen Einrichtungs- und
Grundgebühren nicht mehr reinholt. Dazu kommen noch die Kosten für
Administration, Wartung, Service und Entstörung (wer so viel blecht,
der erwartet auch 24/7-Service). Und Geschäftskunden sind dünn gesät.
Da muss man halt mit überhöhten Gebühren wieder was reinholen.

Im Endkundenmarkt gilt dies allerdings nicht. Hier gibt es eine hohe
Nachfrage, die Leitungen liegen schon und vernünftigen Support erwartet
man von der Telekom und Co. auch schon lange nicht mehr...
Bleiben nur noch die Kosten für Splitter, Modem und Kopfstelle.
Was kosten die eigentlich? Splitter und Modem zusammen wohl nicht mehr
als 1000DM...

T.G.
Für viele scheinen 1,5GB Datentransfer recht hoch, vielleicht sogar unerreicht hoch zu klingen.

Nur mal zur Aufklärung:

Bei einer theoretischen Vollast über Kabelmodem bei einer Drosselung auf 1MBit/sec (~1024KBit/sec) kann man 1,5 GB innerhalb von 4 Stunden locker erreichen.

Natürlich braucht man auch einen entsprechenden Inhalt aus dem Internet, um dies zu erreichen.

Aber, wer mal auf die Möglichkeit gestoßen ist, dass man via DivX-Kompression super Videofilme in angehender DVD-Qualität zu erhalten, der wird sicher schnell auf seinen GB-Raten pro Monat kommen.

Nur können daran die Kabelnetzbetreiber eben nicht sonderlich dran verdienen, da sie es leider bislang immer noch erkannt haben, welches Potential darin steckt.

Über eigene Movieserver, die in anderen Ländern mit anderen Gesetzen liegen können nämlich ohne Probleme die veralteten Landesmediengesetze hierzulande umgangen werden.

Oder glaubt hier auch nur einer, dass die Deutsche Telekom ohne tieferen Grund keine Volumenbegrenzung eingeführt hat?!

T-DSL==> Video-on-Demand über Internetverbindungen

Kabeltechnologie==> Echtzeitübertragung

Eigentlich wäre dies ja auch in Ordnung.

Nur stört mich die Formulierung "Datentransfer ohne Begrenzung * " um im Kleingedruckten fortzufahren: "Datenvolumen auf 1,5GB pro Monat begrenzt"

Nicht nur die Kunden solcher Dienste werden sehr schnell merken, mit welchen Mitteln dort gearbeitet wird.

Übrigens, via ADSL (=T-DSL) sind auch deutlich höhere Geschwindigkeiten möglich. (wenn man einmal vom berühmt-berüchtigtem Nebensprechen einmal absieht)

Verheerend ist es jedoch, all diese Fakten nicht sehen zu wollen, wie es einige Personen offensichtlich, bewußt oder unbewußt, machen.

@kabelmedia: Du kannst nur austeilen. Wo ist denn auch nur ein Beweis, dass du wirklich Ahnung von der Materie hast?

Bei deinen Prognosen und großspurigen Ankündigungen lagst du leider mehr als einem guten Jahr jedenfalls kontinuirlich daneben.

Gruß und schönen Abend noch,

Ingo Wolf

P.S. Wann feuert dich endlich dein Auftraggeber für deine diletantische Arbeit?
Cyberbob, Du hast recht, dass bei voller Auslastung der Leitung 1,5 GB Traffic bereits innerhalb von 4 Stunden erreicht werden kann.

Aber Dein Beispiel des Downloads von DVD-Rips ist m.E. ein Extremfall, der kaum repräsentativ für die Masse ist. Zudem dürfte hier mittelfristig die Film-/Musikindustrie massiv zwischenschlagen, um der Sache weitgehend einen Riegel vorzuschieben. Z.B. können Test-Downloader die IP-Adressen der Anbieter loggen und daraufhin Ermittlungen einleiten, was dann das Risiko für die Anbieter (aber auch Downloader) drastisch erhöht.


Mit meinem ersten Posting wollte ich aber darauf hinaus, dass man schon bei nur durchschnittlicher Nutzung leicht mehr als 1,5 GB/Monat erreichen kann.

Viele Webseiten kommen heutzutage mit verschachtelten Tabellen, Javascript, Grafiken leicht auf 350KB. Sind Flash-Animationen enthalten, kann die Sache leicht länger werden. Meine my.yahoo.com personalisierte Webpage (News, Aktienportfolios) ist z.B. recht lang. Mit nur 3 mal refreshen, kann ich so bereits auf 1MB Traffic kommen, ich refreshe die Seite aber um ein Vielfaches häufiger pro Tag.
Hinzu kommen andere von mir häufig besuchte Websites, Webbasierte Diskussions-Foren (für SW-Entwicklung aber auch Investment-related wie beisp. die WO + Yahoo-Foren). Ein paar downgeloadete Spezifikationen (im PDF-Format) plus Jahres/Quartalsberichte von Unternehmen (die können mit Grafiken drin ohne weiters ~10MB lang sein) sorgen für weiteren Traffic. Hinzu kommen unregelmäßige Downloads (neue Versionen von Linux-Software, Java JDKs usw.), gelegentlich auch ein paar MP3`s. Als Investor höre ich mir auch die Conference Calls der US-Unternehmen an, in die ich investiert bin. Hinzu kommen gelegentliche Web-Recherchen für meine Mutter, die noch keinen eigenen PC hat aber gerne auch mal von meinem PC aus im Web surft. Das alles ist keine Extremnutzung, sondern produziert schon bei durchschnittler Nutzung deutlich mehr als 1,5 GB Traffic/Monat. Dazu ist das Web auch da.


Also sollte beim T-DSL ein niedriges Volumenlimit von 1,5 GB/Monat eingeführt werden, dann werden wir das Kabelfernsehen kündigen und auf Satellitenempfang wechseln (haben aus Bequemlichkeit noch Kabelversorgung von der Telekom). Auf Fernsehen könnte ich heute durchaus verzichten, aber beim Internet (Bestandteil des täglichen Lebens, sowohl beruflich als auch Freizeit) möchte+kann ich mich kaum einschränken.

Primacom schießt sich wirklich ins eigene Knie. Chello etwa hat kein Volumenlimit und auch NTL macht es vor, wie man ein attraktives Angebot für die Kunden schafft.


regards,

Java_dev
Stimme dir vollends zu, Java.

Ich kann es auch nicht so richtig glauben, dass Primacom mit diesen Konditionen ernst meint.

Bsp.: T-DSL (Grundgebühr+Flatrate)==>65,- - 70,-DM

Bsp.: Kabelmodem (Primacom)(Boxmiete+Pro-Tarif)==>90,-DM

Fazit: Bei Primacom zahlt der Kunde faktisch 20,-DM mehr; hat zudem auch noch eine Begrenzung auf nur 1,5GB pro Monat und muss sich die Leitung mit anderen Kunden teilen.

Ich erlaube mir vor weiteren Ausführungen auf eine Stellungnahme seitens Primacom abzuwarten.

Doch eines kann schon jetzt gesagt werden: Sollte sich an dieser Konstellation nichts entscheidend ändern, sehe ich schwarz für Primacom.

So, und jetzt darf Big Sister/kabelmedia wieder seine Arbeit verrichten und all meine Ausführungen ins Lächerliche ziehen.

Gruß,

Ingo
T-DSL kostet deutlich mehr: bei Analog-Anschluss 39,89 DM Grundgebühr + 49 DM Flatrate, also insgesamt 88,89DM/Monat.

In Holland (wo Primacom mit Multikabel aktiv ist) kostet DSL: fl.50 [44,38 DM] DSL-Grundgebühr (an KPN) + fl.49 [43,49 DM] Flatrate (an ISP), also insgesamt 99 fl./Monat [87,86 DM].


Chello kostet in Holland ab 1.April 2001 fl. 99,95/Monat [88,87 DM/Monat], also genau soviel wie T-DSL hier in Deutschland.
Hi Java,

dann sollte man allerdings beim TV-Kabel auch die Grundgebühr berücksichtigen.

Da es bundesweit aber erheblich Unterschiede bezüglich der Kabelgebühren vorherrschen, habe ich mich in dem Rechenbeispiel nur speziell auf die Internetkosten beschränkt.

Gruß,

Ingo
Ich habe bei meinem Vergleich nur die DSL-Grundgebühren berücksichtigt, nicht die normalen Telefongrundgebühren. D.h. die angegebenen DSL-Grundgebühren sind das monatliche Entgelt für die Bereitstellung der DSL-Technik auf der letzten Meile, Grundgebühren für den analogen Telefonanschluß bzw. ISDN würden noch extra hinzukommen.

Es natürlich richtig, dass man grundsätzlich die kompletten Pakete vergleichen sollte (also auch noch die Telefon- + Kabelfernsehgrundgebühren, Minutenpreise für Telefonie usw.)

Der große Vorteil der Kabelnetzbetreiber ist ja gerade, daß sie Video (Fernsehen), Telefonie + Internet bündeln können. Damit kann prinzipiell auch dann noch gut verdient werden, wenn die Margen für die einzelnen Triple-Play Komponenten geringer sind, als wenn diese Komponenten unabhängig voneinander als Einzelprodukt angeboten werden würden.
@Cyberbob
Es kann sein, daß Du bei Deinem Vergleich noch die alten DSL-Tarife verwendest hast. Diese waren als Einführungsangebot gedacht und gelten für die bestehenden Kunden noch eine bestimmte Zeit weiter. Für Neukunden gilt jetzt aber eine DSL-Grundgebühr (nur fürs DSL, nicht für den Telefonanschluß) von 39,89 DM/Monat (bei einem Analog-Anschluß), die 49DM Flatrate kommt noch hinzu.

Für ISDN-Kunden beträgt die monatliche DSL-Grundgebühr dagegen nur 19,90 DM, dies ist ein Beispiel für ein Bündelangebot (die DTAG will weiterhin ihr angestaubtes ISDN pushen).
Völlig richtig, Java,

wenn man jedoch über einen ISDN-Anschluss verfügt, sind die Preise gerade mal um 5,-DM für die Grundgebühr gestiegen.

Natürlich sollte man denken, dass aufgrund der hohen Bandbreite weitaus mehr Servicemöglichkeiten via TV-Kabel möglich und wirtschaftlich nutzbar sind, als bei Telefonleitungen.

Gerade deshalb verwundert es mich, dass Primacom nunmehr kurzfristig die eigenen Internetangebote deutlich verschlechtert hat.

Kurze Erinnerung:
Vornur ein paar Wochen gab es erst die Meldung auf der Primacomseite, dass bei allen Internettarifen das Transfervolumen nicht mehr berücksichtigt werden sollte.

Leider weiss ich im Moment auch nicht mehr, da ich noch keine Antwort seitens Primacom erhalten habe.

CB
Na ja, Erbsenzähler braucht das Land auch...

Nun zum wichtigen:


Liberty Media ups Telewest stake to 25.2 percent (Reuters Securities)
Liberty Media Corp. on Thursday said it recently acquired an additional 20 million shares of British cable television operator Telewest Communications Plc, pushing its stake in the company above 25 percent.
- May 03 2:25 PM ET

Der Rest kommt noch...


KABELMEDIA

:):):)
http://www.telewest.co.uk/gensite/athome/content/030_p1.html

blueyonder hi-speed Internet

Telewest`s blueyonder hi-speed Internet gives you instant access to the Internet at
speeds nearly 10x as fast a typical dial-up connection. And with blueyonder there`s
no dialling up, you`ll have an always on permanent connection to the net, which
combined with ultra-fast access allows you to really explore the true potential of the
web. Quite simply, it lets you view your favourite websites, download the songs you
love, or even watch video clips - all within seconds.

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BT Openworld. There`s no line rental, no call charges - usage is unlimited, and that includes
FREE cable modem rental.


Compare blueyonder at £33 a month with the cost a standard dial-up Internet connection.
Just an hour a day at 1p per minute would cost you £18 per month in calls, add to that BT line
rental at £9.25 per month and you?d be paying £27.25 per month for a substantially inferior
narrowband experience, and limited usage.

And with blueyonder there?s no dialling up, you?ll have an always on permanent connection
to the net, which combined with ultra-fast access allows you to really explore the true
potential of the web.

To learn more about blueyonder hi-speed Internet, click on http://www.blueyonder.co.uk/info. Why?wait?



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http://www.blueyonder.co.uk/info/price.html


Price

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standard 56.6kbps modem - and the cost of this amazing speed?

blueyonder is available for only £25 a month if you subscribe to other Telewest
services
[Ed: Bündelangebot], or £33 per month if taken by itself. Prices for TV and telephone
packages start from as little as £9.60 per month.

Compare that to the price of BT Openworld at £39.99 and blueyonder broadband
internet represents great value with a saving of up to £14.99 per month.

There`s no line rental, no call charges - usage is unlimited, and that includes
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Telewest services) with the cost of a standard dial-up internet connection.
Just an hour a day at 1p per minute would cost you £18 per month in calls, add to
that BT line rental at £9.25 per month and you`d be paying £27.25 per month for
a substantially inferior narrowband experience, and limited usage.

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connection to the net, which combined with ultra-fast access allows you to
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Interface Card (NIC) (if not already fitted in your PC) for connection to the cable
modem. This can be supplied and fitted as part of the installation process by one
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request this as part of your order when you discuss your requirements with the
blueyonder sales team.

Please go to our system requirements page for more information on minimum PC
specification.

Register now, and see for yourself how blueyonder broadband internet can
revolutionise your internet experience. Why wait?
Danke BS/kabelmedia,

die Sache wollte ich mir sowieso schon die ganze Zeit bestellen.

Hoffe, dass ich noch was lernen kann.

Ingo

P.S. Aber die Rechnung wird von dir beglichen?! ;)
Sorry CB
Deine Monologue sollten doch von einem Spezialisten/Seelenklemptner analysiert werden.

KM
habe die zugrundeliegende Motivation für die Einführung des Volumenlimits bei Primacom noch nicht ganz verstanden. Ich dachte, dass Primacom demnächst einen Vertrag mit UPC`s chello abschliessen wollte. Chello bietet überall Kabelmodem-Internet ohne Volumenlimit.

Hier was aus der FT zu Telewest, die früher immer den Ruf des hässlichen Entleins hatten: Na ja, im Vergleich zu Telewest und anderen internationalen Kabelnetzbetreibern bleibt Primacom ein Hund, der nicht beissen kann. Eigentlich müßte man in der DTAG long gehen, die sich über derart schwächliche Konkurrenz die Hände reibt.


Telewest ups competition
By Andrew Ward, Media Correspondent
Published: May 8 2001 17:23GMT | Last Updated: May 8 2001 17:27GMT

Telewest, the UK cable operator, is to throw down the gauntlet to
British Telecommunications by offering unmetered voice calls for a flat
rate.

The package is believed to be the most radical of its kind and
represents an escalation in competition in the fixed-line telephony
market.

Subscribers will be able to make as many local and national voice calls
as they wish, at any time of the day, for £25 a month. Analysts said
the deal was an attempt by Telewest to attract heavy residential
telephone users away from BT.

Philip Jansen, managing director of Telewest`s cable division, said the offer would make people
more comfortable about using the telephone.

"Our research shows that 94 per cent of people are worried about their phone bill because it`s
difficult to gauge how much you`re spending on a daily basis. This deal will remove that fear," he
said.

Telewest`s step mirrors similar moves in the internet market, where service providers have
introduced unmetered tariffs. However, some of the packages have proved uneconomic.

Mr Jansen said he was confident that Telewest`s voice offer would prove cost-effective.

Line rental and a basic package of digital television channels will be included in the deal. Extra
charges will be made for international calls and mobile numbers.

For an additional £25 a month, subscribers can receive Telewest`s Blueyonder broadband service,
which delivers high-speed internet access.

"For £1.60 a day, subscribers are getting unmetered telephony, digital television and high-speed
internet. This underlines the appeal of cable, which allows all these services to be bundled
together," said Mr Jansen.

Steve Malcolm, analyst at Deutsche Bank, said the package was designed to recruit more
high-spending customers to Telewest. "Cable companies have traditionally attracted the less
lucrative demographic groups. Internet services and unmetred telephony is aimed at improving
Telewest`s share of upmarket customers," he said.
Versuche heute bei Primacom genaue Aussagen über die neuen Internettarife zu erhalten.

Ingo
Mische mich ungern ein.Aber die Tatsachen sind auch folgende:

Primacom:März 00`= 99 Euro
Mai 01`= 11 Euro
Das sind Tatsachen-Alles andere ist Wunschdenken oder das berühmte "Pfeiffen im Walde".
nochmal ein Nachtrag zu Telewest: Ich bin gespannt, wie lange Telewest die angekündigten unmetered-Voice-Tarife bestehen lässt bzw. wie schnell sie wieder vom Markt genommen werden. Denn sofern Kunden angerufen werden, die bei BT ihren Telefonanschluss haben, fallen m.E. zeitabhängige Interconnection-Entgelte für Call-Terminierung zahlbar an BT an. Damit kann dann leicht ein Defizit aufgebaut werden, vergleichbar den in Deutschland vor einiger Zeit angebotenen bundesweiten Internet-Flatrates, wo ISPs wie beisp. SurfOne die Minutentarife der Telekom subventioniert hatten.

Bei Gesprächen zwischen Telewest-Kunden sieht dies natürlich ganz anders aus. Hier macht ein unmetered-Voice Tarif Sinn, ähnlich wie auch in Deutschland manche City-Carrier Calls im eigenen Netz entweder kostenlos (d.h. via monatlicher Grundgebühr abgegolten) oder zu reduzierten Tarifen anbieten

Was bei Telewest aber zweifellos interessant ist, dass Telewest offenbar in die Offensive gehen will. Die britischen Kabelnetzbetreiber haben in ihren Franchise-Gebieten bereits zwischen 20-40% Marktanteil im Ortsbereich.
Und auch das Blueyonder High-Speed Internet-Angebot via Cable Modem ist gut.



Zu Primacom: also ich meine gelesen zu haben, dass man zukünftig Chello anbieten wollte, was dann auch bedeutet, dass UPCs europäische Backbone-Infrastruktur AORTA genutzt wird (u.a. angemieted bei Ebone). Es ist sonst wirklich traurig, dass Backbone-Betreiber wie Viatel in Europa in Konkurs gehen, weil sie ihre Netze nicht genug füllen können. Viatel hat wirklich ein hochmodernes pan-europäisches Backbone-Netz aufgebaut, wo die Kabelnetzbetreiber beisp. Managed Wavelength oder sogar Dark Fiber kaufen können. UPC macht dies im gewissen Sinn bei Ebone. Die grundsätzliche Problematik dieser Backbone-Betreiber ist, dass ihnen der Zugang zu den Endkunden fehlt. Insofern hatte ich eigentlich gedacht, dass über vor allem über die Kabelnetzbetreiber als Breitband-Wettbewerber aggressiv Bandbreite an die Endkunden gebracht wird.


Krisenmanager
Nächste Woche werden wir in Bezug auf die Internettarife mehr wissen.

Ingo
http://www.heise.de/newsticker/data/axv-10.05.01-001/ [<< Vorige] [Nächste >>]

Meldung vom 10.05.2001 12:47

QSC weitet DSL-Angebot aus

Bisher war das DSL-Angebot von QSC auf Bremen und Bremerhaven beschränkt; ab sofort
kommen vierzig Städte hinzu. Eine Übersicht ist auf der QSC-Homepage zu finden. "Q-DSL"
soll Datendurchsatzraten von bis zu 1024 kBit/s im Downstream und 128 kBit/s im Upstream
erlauben. Den Zugang gibt es zum Pauschal-Tarif von 59 Euro (etwa 115 Mark), als
Einrichtungsgebühr wird noch einmal derselbe Betrag fällig. Die notwendige Hardware stellt das
Unternehmen leihweise jedem Kunden zur Verfügung. Eine Volumenbegrenzung gibt es nicht,
die IP-Adresse wird dynamisch vergeben. Wer das Angebot nutzen möchte, bekommt von der
Telekom eine zusätzliche Leitung in die Wohnung gelegt, die Kosten hierfür sind in der
Einrichtungsgebühr enthalten. (axv/c`t)
Hallo,

hier scheint ja viel Sachverstand zum Thema Primacom zusammenzusitzen.

Ich selbst bin seit etwa 6 Monaten investiert, habe also bereits einmal zu teuer gekauft und dann bei den neuen Tiefständen verbilligt, so daß ich jetzt auf einem Misch-Kaufkurs von ca. 15 Euro sitze. Leider ist Primacom aber von diesen 15 noch einiges entfernt, und es sieht irgendwie auch nicht so aus, als kämen die bald mal aus ihrem Kanal zwischen 9 und 12 Euro raus ... ;-)

Ich frage mal ganz unbedarft in die Runde: Wie ist Eure Meinung zum Kursverauf der Primcaom in den nächsten Monaten? Geht da noch was, oder sollte ich mich lieber von dem Papier trennen? Noch ist der Verlust erträglich (25%).

Ich möchte Euch, wohlgemerkt, nicht um Analysen oder Einschätzungen bitten, auf denen ich dann herumreite; nein, mich interessiert nur Eure private Meinung dazu.

Grüße, sescha
Hi sescha,

Der Primacomkurs hängt vor allem von zwei Faktoren ab:

1. Die Stimmung gegenüber dieser Branche

und

2. Ob Primacom die innovativen Ideen ihren Kunden verkaufen kann.

Realistisch sind 30,- Euro noch im Laufe diesen Jahres.

Es kann aber auch sein, dass sich gar nichts entscheidendes tut, dann dümpeln wir auch weiterhin unter 20,- Euro rum.

Primacom hat noch immer einen deutlichen Vorsprung gegenüber seinen Konkurrenten.

Dieser Vorsprung muss aber weiter ausgebaut, mindestens aber gehalten werden.

Auf alle Fälle positiv ist der Umstand, dass voraussichtlich noch in diesem Jahr die Werbemaßnahmen der anderen Kabelnetzbetreiber beginnen werden.

Dadurch wird die Branche in Deutschland auch ohne Zutun von Primacom bekannter und somit wieder interessanter für die Anleger werden.

Hoffe, ich konnte dir mit meiner Einschättzung helfen?!

Gruß,

Ingo

http://www.kabelinfo.de
Hallo,

man sollte aber auch einmal im Hinterkopf behalten, daß bei der Primacom einige Taschenspielertricks ablaufen könnten.
Es sind vielleicht einige ausländische Investoren dabei, die in Sachen Aktiengeschäft "uns Deutschen" um einige Nasenlängen voraus sind.
Grundsätzlich hat Cyberbob recht. Ohne Euphorie, errechnet anhand der Fusionsbewertungen, liegt der Wert zwischen 30-40 Euro.
Wie schon einmal in der Vergangenheit, muß man aber durchaus eine längere Zeit warten bis dies erkannt wird.
Was wir z.Zt. sehen sind Kaufkurse und ideal zur Rentenanlage geeignet!

winetrader

P.S.
Wer auch immer Biotechnologe ist, winetrader bleibt winetrader! ;)
Nur eines ist sicher: Die Rente

Solche Sprüche hatten wir doch schon mal...
Hi Cyberbob und winetrader,

danke für die Antworten. Das klingt ja doch eher (verhalten) positiv. Ich selbst bin auch der Meinung, das Papier ist zu billig. Ich arbeite selbst in der iTV-Branche und kenne die Potentiale. Hoffentlich schließen sich unserer Meinung auch noch mal ein paar institutionelle Investoren an ... ;-)

Ich werde die Papiere wohl noch ein paar Monate halten und ihnen eine Chance auf Erholung geben. Aber unter 8 Euro wird versemmelt, das steht fest ... ;-)

sescha.
Hi Winetrader,

zu dem Punkt Taschenspielertricks sage ich mal nichts.
Denn sowas kann auch zu Ungunsten seitens Primacom geschehen.

Aber sicherlich ist es denkbar, dass wir alle noch positiv Primacom überrascht werden können.

Gruß und schönes WE,

Ingo

http://www.kabelinfo.de
Der Artikel über die neuen Internettarife von Primacom stehen auf DigiTV.de zum Nachlesen.

CB

http://www.kabelinfo.de
@Cyberbob:
Mit den Taschenspielertricks will man den Kurs tief halten!
Es gibt Investoren denen ist das "wurschtegal" ob Pc im NEMAX oder sonst wo steht!

@JSK:
Jeder spricht von der "privaten Rente"!
Derjenige dessen Vorstellung von der Zukunft am realistischsten ist und auch gut überlegt in diese Vorstellung investiert (hat), kann möglicherweise durch ein entprechendes angewachsenes Vermögen im Alter davon zehren!
Wer wieder der Herde folgt wird sich seine Altersabsicherung teuer erkaufen müssen.
Breitband ist und hat Zukunft! Der genaue Weg und die damit verbundene Entwicklung kennt keiner.
Ich denke, daß in diesem (deutschen, europäischen)"Breitband"-Bereich, unabhängig der weiteren Unternehmensentwicklung und Namensnennung, Primacom eine tragende Rolle spielen wird. Denn dieses Unternehmen gehört bereits einem Gesamtverbund an, der dem Zufall wenig Chancen geben will! Diese Investoren haben einen Zeithorizont der einer Rentenanlage sehr, sehr ähnlich ist. Denn diese "Jungs" haben genug Liquidität um Ihren aktuellen Lebensstandart zu sichern! ;)
Es geht bei einer Renten-Anlage und dem damit verbundenen Zeithorizont, immer um das Grundsätzliche!

winetrader



winetrader
@Winetrader:

Die Frage ob Primacom im NEMAX50 bleibt oder nicht, ist eine der wichtigsten Fragen, wenn es um Kursvorherrsagen geht.

Denn nur ein Unternehmen, dass auch im NEMAX50 gelistet wird, hat große Chancen, in einem der Fonds aufgenommen zu werden.

Wie man allerdings an den aktuellen Kursen deutlich sehen kann, ist dies nicht der Fall.

Sollte Primacom, aus welchen Gründen auch immer, tatsächlich aus dem NEMAX fallen, besteht meiner Ansicht nach die Wahrscheinlichkeit, dass Primacom auf Dauer Kurse von unter 10,- Euro sehen wird.

Aber, ich kann mich ja auch irren.

Gruß,

CB

http://www.kabelinfo.de
Hallo winetrader,

Taschenspielertricks (kurzfristige Manipulationen der Market Maker) sind in den USA am Nasdaq gang und gäbe. Aber sowas funktioniert im allgemeinen nur kurzfristig, etwa um Stop-Losses auszulösen oder gegenüber den Daytradern vermeintlichen Kauf- bzw. Abgabededruck zu signalisieren, damit diese zu Transaktionen animiert werden.

Einen Kurs dauerhauft via Taschenspielertricks auf niedrigem oder hohem Niveau halten, ist kaum möglich. Über längere Zeiträume pendelt sich der Kurs immer dort ein, wo der Markt den fairen Preis sieht. Im Fall von Primacom ist es offensichtlich, daß Institutionelle den fairen Wert ungefähr auf aktuellem Niveau sehen, andernfalls würden sie massiv kaufen. Es gab eher sogar Abgabedruck.

Um auf die vor einiger Zeit von sescha gestellte Frage zurückzukommen: ich sehe Primacom auf aktuellem Niveau als Halteposition, aber nicht als Strong Buy. Grundsätzliche Chancen beim interactive TV sehe ich auch, allerdings möchte ich hier nicht dem Unternehmen Vorschußlorbeeren geben und schon gar keine hohen Price-to-Hope Verhältnisse bezahlen. Ich verstehe eher was vom klassischen Telekom-Geschäft und hier ist bzgl. Primacom mein größtes Problem, daß der Netzausbau und in Folge die erreichbaren Marktanteile für die nächsten Jahre kaum abschätzbar sind.

Derzeit sieht es danach aus, als ob Primacom den Netzausbau über einen sehr langen Zeitraum strecken möchte. Wenn das ganze aber erst in 2008/9 abgeschlossen wird, ist zwar möglicherweise die Finanzierung einfacher, anderseits kann man dann für die nächsten Jahre nur ein geringes Wachstum bei Internet+Telefonie prognostizieren. Und die für diese Segmente geschätzten zukünftigen Marktanteile sind natürlich ein wesentliche Variable für die Ermittlung eines fairen Wertes.
Hallo,

@ Cyberbob:
vergleiche mal die Durchschnittsperformance der Ne50-Werte mit derjenigen der Nemax-gesamt-Werte ohne Ne50. Dann fällt auf, dass von den Highflyern des letzten Jahres fast alle aus der 2. Reihe kamen. Diejenigen Werte, die im Ne50 sind, sind z.T. einfach schon gut gelaufen. Die Annahme, die Zugehörigkeit zum Ne50 würde höhere Kurschancen implizieren, ist daher statistisch widerlegbar.

@ alle:
mir fällt auf, dass der letzte Downmove bei Primacom ca. nach der Cebit einsetzte. Was ist da passiert? Wieder einmal haben die Stromfuzzis, mittlerweile zum 4. mal, den Durchbruch ihrer Powerline-Technik angekündigt. Letzte Woche war eine doppelseitige Anzeige in der SZ geschaltet: Internet, TV und Telefonie überall, wo eine Steckdose ist.

Entweder werfen RWE und EON wieder einmal Nebelkerzen. Das wäre nicht die erste Investition, die diese Firmen in den Sand setzen. Man erinnere sich an die gescheiterten Versuche, in der Mobiltelefonie Fuß zu fassen, oder an die mittlerweile eingestellten Bemühungen, sich den Abfallentsorgungsmarkt unter den Nagel zu reissen.

Oder aber, wir unterschätzen die technischen Möglichkeiten dieser Konkurrenz.

Viele potenzielle Investoren werden, wenn sie so eine Anzeige sehen und die vollmundigen Versprechungen hören, von einer Investition in Breitbandkabel derzeit erstmal absehen. Auch von Fondsmanagern darf man kein technisches Verständnis erwarten.

Hinzu kommt, dass auch Fondsmanager überwiegend kurzfristig agieren, zwar nicht als Day- oder Weektrader, aber im Monats- bis Jahresbereich. Der Manager verliert seinen Job, wenn er mehrmals hintereinander schlechter als der Benchmark abschneidet. Also kann er es sich nicht leisten, in Zeiträumen für die Rente zu denken.

Andererseits, wer seit 2 oder 3 Jahren in etablierten Nemax-Werten einschließlich EMTV und SER dabei ist, ist trotz deren Skandälchen immer noch satt im Plus. Wer dagegen seit 3 oder 5 Jahren in AGFB investiert war, ist schwer gebeutelt. Ich bitte um Verständnis, dass mich das schon sehr ärgert.

Ciao, walrus
@nullgesicht:
Was verstehst du unter "fairer Wert"??

Wird an der Börse überhaupt ein fairer Wert gesucht?

Der tatsächliche Wert des Unternehmens ist in den letzten Wochen immer wieder genannt worden! Ca. 1 Mrd.!
Dieser Wert stammt nicht von einem sogenannten Analyst, die scheinbar am allerwenigsten "Ihre" Unternehmen bewerten können, sondern diese genannte Zahl stammt aus exakten fundamentalen, betriebswirtschaftlichen Bewertungen.
Also der "faire Wert", (wo es um Geld geht gibt es doch keine Fainess!:) liegt bei Primacom bei 1 Mrd!
Momentan will man einfach zu diesem Wert nicht tauschen!!
Nur darf man den aktuellen Tauschkurs nicht mit dem tatsächlichen Wert eines Untenehmens verwechseln.

winetrader
nullgesicht,
die Milliarde ist auch nur eine grobe Schätzung. Die künftige Gewinnentwicklung hängt wesentlich davon ab, wie die neuen Geschätsmodelle von den Kunden angenommen werden. Das Beispiel Premiere baut nicht unbedingt auf.

Und sollten RWE & Co tatsächlich das Stromnetz als Datennetz etablieren können - was ich nicht glaube, sonst hätte ich längst verkauft -, dann kannst Du Deine Milliarde in den Wind schreiben.

Primacom hat große Chancen, aber bei vorsichtiger Betrachtung auch ein hohes Risiko. An der Erkenntnis führt leider kein Weg vorbei.

Ciao, walrus

PS: freut mich, dass mal wieder eine Diskussion in Gang kommt. Die Privatfehden waren schon sehr frustierend.
@walrus:
1 Mrd.=grobe Schätzung?!
Glaubst du bei den vorangegangenen Fusionsgesprächen wird da mal so "geschätzt"?
Glaubst du daß die eine Partei gerne mehr ausgeben möchte wie nötig oder die andere Partei vielleicht nur halb so hoch "geschätzt" werden will, ausgehend von ihrem tatsächlichen Wert?!
Willst Primacom mit Premiere vergleichen?
Primacom ein großes Anlagerisiko?
Ich verstehe deine Aussage nicht. Tut mir leid!
Meine Meinung:
1. 1 Mrd. ist nicht nur so eine in den Raum gestellte Zahl, sondern hat mehr Wert als irgendeine andere Bewertungszahl die aus einem Analystenhaus kommt.
2. Warum, glaubst du, sind die Energiekonzerne so an dieser Dienstleistung interessiert? Die haben eine jahrzehntelange Erfahrung in Sachen monopolistischer Marktstellung!!
Wo liegt das Anlagerisiko wenn du jeden Monat, Jahr für Jahr immer fixe Umsätze schreiben kannst?!
Kennst du das Gefühl morgens aufstehen zu müssen um am Abend einen bestimmten Umsatz eingefahren zu haben??!!!
Kennst du diesen Druck??? JA?
Dann lernst du du das Geschäftsmodell von Primacom zu schätzen. Jeder Selbstständige kann meinen Gedankengang nachvollziehen!
Das Problem von Primacom ist nicht das Risiko, sondern die Tatsache, daß die mittelfristige Entwicklung ziemlich klar vorsehbar ist und leider etwas unspektarkulär!
Aber ist nicht ein Unternehmen, welches immer und immer wieder den Umsatz erbringen muß viel riskanter???
RWE und dieses Stromnetz ist doch schon alt und man kann sagen: "Alle Jahre wieder!"
Die Breitbandtechnik wird immer weiter entwickelt werden und bietet nun mal das meiste Potenzial!
3. Breitband steht doch erst am Anfang!
Es werden erst noch die Killerapplikationen kommen, die dann schlagartig Primacom neu bewerten lassen. Denn durch dieses kleine unscheinbare Kabel müssen alle noch kommenden Erfindungen durch! Und das kostet Geld. Bist du schon einmal mit deinem Auto durch andere europäische Länder gefahren?
Willst du den Wert von PC an den jetzigen Geschäftsmodellen festmachen?? Demnach würden die keinen müden Pfennig von der Bank bekommen.(Das war bei PC auch schon mal so. Koppers läßt grüßen! Für diese damalige visionslose Einstellung mußte der alte Bo** einige Jahre später um so tiefer in die Tasche greifen!)
4. Kirch sitzt auf einer veraltereten Technik. Sein Ungar, den er vor Jahren in seine Dienste stellte, hat versagt!
Internet steht erst am Anfang. Gemessen an einem Auto, fahren wir gerade das alte motorgetriebene Dreirad von Karl Benz!
5. Deutsche Investoren und Aktienanleger sollten sich ein Beispiel an der amerikanischen Mentalität nehmen!
DIE haben klarere Vorstellungen von der Zukunft. Scheinbar aufgrund einer grundsätzlich anderen Lebenseinstellung können sie vielleicht "leichter", "unverkrampfter" mit den zukünftigen Möglichkeiten umgehen. Denn an den Aktionen die man bei Liberty, UPC... bzw. AT&T sieht, kann man klar erkennen, daß diese Jungs eine doch ziemlich klare Vorstellung von der zukünftigen Nutzung des Breitbandkabels haben! Denn sonst würden die nicht nach und nach das ganze Kabelnetz aufkaufen bzw. sich auf strategisch wichtige Positionen setzten. Bis "wir" (vor allen Dingen die Deutschen, aber auch Europa) wieder erkennen was da abgeht, sind die Karten schon verteilt.
Wer PC-aktien hat, kann sich zurücklehnen.


winetrader
@Winetrader:

Entgegen den Lobgesängen sollte man allerdings einige Fakten mit in die Rechnung einbeziehen:

- Primacomnetze könnten von Konkurrenzanbietern überbaut werden.

- Breitband ist toll, aber auch teuer. Letztendlich werden die Kunden entscheiden, ob sie die Kosten zahlen wollen.

Mit der letzten Entscheidung über die Konditionen der Internetpakete droht Primacom zumindest die Internetkunden zu verschrecken.

Ingo

http://www.kabelinfo.de
> 1 Mrd.=grobe Schätzung?!
> Glaubst du bei den vorangegangenen Fusionsgesprächen wird da mal so "geschätzt"?

bei den Fusionsgesprächen ging es rein um das relative Fusionsverhältnis, d.h. wieviel Prozent von New Primacom zukünftig von den bisherigen Primacom-Aktionären kontrolliert wird und wieviel von den EWT/TSS Aktionären.
Insofern sagt die Zahl von 1 Mrd. überhaupt nichts aus; es hätten ebenso auch 2 Mrd. sein können oder vielleicht auch nur 500.000 Euro. Es ging maßgeblich um das relative Verhältnis.

> 1 Mrd. ist nicht nur so eine in den Raum gestellte Zahl, sondern hat mehr Wert als irgendeine andere Bewertungszahl die aus einem Analystenhaus kommt.

wenn die Investmenthäuser der Auffassung wären, daß Primacom massiv unterbewertet wäre, würden sie aggressiv kaufen, was sich längst positiv beim Primacom-Kurs bemerkbar gemacht hätte. Wenn dagegen Sell-Side Analysten mit Empfehlungen in die Öffentlichkeit treten, dann dient dies vor allem dem Zweck, bereits bestehende Positionen anzupreisen (pushen), um möglicherweise auch einen Ausstieg zu ermöglichen. Prinzipiell nicht viel anders als Privatanleger hier die WO-Foren zum Gepushe ihrer Aktien nutzen.

> Warum, glaubst du, sind die Energiekonzerne so an dieser Dienstleistung interessiert?

Wegen Wettbewerbs im Strommarkt Hoffnung auf verstärkte Kundenbindung durch Angebot neuer Dienste (Remote Metering/Monitoring usw). Angesichts der technischer Limitierungen der Powerline-Technik und überzogener Preise (Internet-Tarife) werden diese Träume jedoch zerplatzen.


> Breitband steht doch erst am Anfang! Es werden erst noch die Killerapplikationen kommen, die dann schlagartig Primacom neu bewerten lassen

Interessanterweise sind manche Killerapplikationen schon dar, nur werden sie gerade von Primacoms neuen volumenbasierten Internet-Tarifen verhindert:

Silicon Investor sieht aktuell gerade Internet Multiplayer-Games als Breitband Killerapplikation. Gamer wünschen sich bei Breitband vor allem niedrige Latenzzeiten (Pings). Da T-Online kein Fastpath bietet, könnte Primacom unter Umständen hier punkten (je nachdem wie gut die Dimensionierung der HFC Fiber nodes ist). Leider ist nur ein Bruchteil von Primacoms angeschlossenen Haushalten in Deutschland rückkanalfähig. Und PrimacomsVolumenbeschränkung ist ein KO-Kriterium für die meisten Gamer, so werden sich andere erstmal die Marktanteile sichern.

Broadband`s first true killer application? Twitching thumbs
http://www.siliconinvestor.com/insight/editorial.gsp?id=4658…


> Deutsche Investoren und Aktienanleger sollten sich ein Beispiel an der amerikanischen Mentalität nehmen!
> DIE haben klarere Vorstellungen von der Zukunft.

Vielleicht eher mal Primacom selber. Die US-Anbieter rüsten ihre Netze schnellstmöglichst auf oder haben dies bereits getan. Und welcher US-Cablemodem Internet-Anbieter hat eine Volumenbeschränkung wie Primacom?

Primacom möchte gerne bezüglich der Aktienbewertung in der Cable Champions-League zu spielen, spielt aber gemessen an eigenen Unternehmensleistungen nur in der Zweiten Liga. Der Finanzmarkt hat dies längst erkannt; dies ist der Grund wieso es bei Primacom trotz gelegentlicher Analystenempfehlungen kein richtiges Kaufinteresse gibt.



Krisenmanager (der eigentlich gedacht hat, daß nach der Fusionsankündigung mit UPC Germany ein Ruck durch Primacom geht)
@Krisenmanager:

Ich selber habe auch eine Artikel über FastPath/Interleaving geschrieben, muss allerdings zugeben, dass ich im Raum Bad Vilbel bei Frankfurt Pings von 10ms via DSL erhielt.

Keine Ahnung, ob dort noch immer FastPath gefahren wird oder eine schnellere Variante von Interleaving die Deutsche Telekom dort verwendet. *grübel*

Das Argument andere Anbieter hätten ein Ping-Nachteil, kann zumindest in der Rhein-Main-Region nicht mehr benutzt werden.

Gruß,

Ingo
@Krisenmanager (der UPC-Bulle bzw. PC-Bär! ;) )
Nur kurz aufgrund von Zeitmangel!
Man kann nicht einfach so eine Zahl benennen! Selbstverständlich geht es bei einer Fusion um ein Verhältnis. Aber diese Verhältnisse müssen anhand von tatsächlichen Zahlen relativiert werden. (Deshalb gab es schon seit geraumer Zeit intensive Gespräche, die aber erst jetzt und nicht schon im alten jahr zur Einigung führten)
Die im Raum stehende Zahl hat sehr wohl seine Gewichtung. Einige Prozente hoch oder runter, da gebe ich dir recht, läßt sich nicht exakt ermitteln. Denn die Zukunft, die in einer Anschlußbewertung auch berücksichtigt wird, kann keiner genau bewerten!
Aber so läuft das nicht, daß man 100 Mio, 1 Mrd. oder 100 Mrd. veröffentlicht! Das ist nicht Monopoly.
Der aktuelle Tuschkurs spiegelt in den seltensten Fällen den exakten Entwicklungszustand eines Unternehmens wieder.
Ein Unternehmen kann und darf erst dann investieren, wenn die rechtlichen Voraussetzungen die entsprechende Sicherheit bieten. Die Bremse ist nicht immer bei Pc zu suchen. Bedenke daß jeden tag die gleichen Leute bei Pc zur Arbeit gehen und ihren Job tun. Vor über einem Jahr wollte man zu 100 Euro tauschen und heute zu 10. Was haben die in diesem Jahr für einen Schei** gebaut, der einen solchen Absturz rechtfertigt????? Wäre ich ein redlicher Mitarbeiter von Primacom, würde ich dir an den Hals springen. Nein, 100 war zu viel und 10 ist zu wenig.
Der damalige Eröffnungskurs mit ca. 30 war sehr realistisch und die die darauffolgenden Entwicklungen und Geschehnisse rechtfertigen eine höhere Bewertung. Ob 40,50 oder 60 das ist egal, denn dieser immer als "fair" benannte Kurs gibt es nicht. Wir alle sind fair sondern wollen unser Vermögen mehren!
Suche niemals eine Rechtfertigung für einen Kursverlauf. DAS GIBT ES NICHT!!
Multigames sind bestimmt interessant! Ein weiteres (aktuelles) Beispiel:
Wenn du deinen Zeithorizint noch etwas weiter nach vorne richtest und das Internet nicht nur auf Text beschränkst, sondern interaktiv und visueller vorstellst, dann werden tausende Möglichkeiten eröffnet,...
Z.B.:
So mancher Geschäftsmann, der z.Zt. am Frankfurter Flughafen steht, träumt vielleicht momentan davon seine Geschäfte im persönlichen Dialog via Internet interaktiv vornehmen zu können. Was glaubst was der bereit wäre zu bezahlen? Und schonsind wir wieder bei PC.
Mit der "nationalen Einstellung" bezog ich mich auf die Investoren, die z.Zt. das euroäische Netz (unabhängig von der Ausbaustufe) nach und nach aufkaufen. Wie Liberty bestimmte Netzebenen mit Knoten aufkauft und UPC intensive Aktivitäten auch in anderen Ländern sehr bullish vorantreibt. (eigentlich auch absolut logisch!)
Die Jungs gehen einfach richtig ran! Bestimmt haben auch diese Menschen Ihre Zweifel, aber trotzdem wird geklotzt. Bei "uns" wird alles in Frage gestellt und grundsätzlich negativ betrachet.
Übrigends auch ein Grund dafür, daß "wir" keine eigene Aktienkultur entwickeln. Mit unserer grundsätzlichen Skepsis finden "wir" keine eigene Meinung, die in guten wie auch in schlechten Tagen Bestand hat!
Und bitte, bitte laß Investmentbanken aus dem Spiel. Die mußten in den letzten Jahren aufgrund des Booms so viele Luschen unter Vertrag nehmen, daß aus dieser Ecke wenig fachliches zu erwarten ist.
Ist einem auch noch bekannt, daß kein Investmenthaus neutral ist (sein kann), dann bekommt jegliche Aussage noch weniger Gewicht.
Investmentbanken und deren Analysten sind meiner Meinung nur dazu da, die Herde der leicht manipulierbaren, Kurzfristanleger und die unmündigen Langfristanleger von einer Ecke in die andere zu scheuchen! Denn nur am Geldfluß wird verdient!
Abschließend, lieber Krisenmanager, bitte ich dich nicht immer so pessimistisch zu sein! Mir scheint, daß du ein hervorragendes Fachwissen besitzt, aber deine Texte erscheinen mir immer so negativ. Laß uns mal zusammen ein Glas Wein trinken! ;)


Zum Wohl...
Geh mal zu Tisch

winetrader


P.S.
Mit meiner direkten Schreibweise will ich niemals persönlich werden! :)
@Winetrader & Krisenmanager & und die anderen:

Bei dem Glas Wein wäre ich auch dabei.

Wie wäre es, wenn wir mal ein Primacomtreffen in Frankfurt z.B. am Tag der HV im Sommer machen würden?

Dass wäre wohl eine sehr gute Gelegenheit, Infos und Meinungen auszutauschen. Vor allem könnte man sich die Personen hinter den Texten besser vorstellen.

Gruß,

Ingo

P.S. Vielleicht werde ich nach meiner Rede auf der Primacom-HV ja auch vor der Tür verhauen. Dann hat sich das Treffen zumindest für mich erst mal erübrigt. ;)
@ CB:
in Anbetracht des Kurses wirst Du wohl eher Beifall erhalten... :)

@ winetrader:
höre bitte auf, mich als Ignoranten hinzustellen. Ich weiß sehr wohl, was mit dieser Technik möglich WÄRE!
Bei Dir habe ich allerdings den Eindruck, dass Du die Risiken verkennst. Dass die Stromheinis erstens Monopolisten sind, zweitens nicht unbedingt die technischen Überflieger, habe ich selbst geschrieben. Trotzdem: sollte es gelingen, dass Stromnetz als Alternative zu etablieren - ich wiederhole: was ich nicht erwarte -, dann ist mittelfristig das Kabel tot und Primacom ist wertlos. Rechne mir jetzt bitte nicht die möglichen Bandbreiten vor. ICH WEISS DAS!!! Aber erstens mußt Du nicht mich überzeugen, ich bin nämlich seit über 3 Jahren investiert, sehr zu meinem Leidwesen, sondern andere Neuanleger. Zweitens gibt es viele Beispiele, dass sich die bessere Technik nicht durchsetzen konnte, und der häufigste Grund sind zu hohe Investitionen.

Und einen wichtigen Grund nennst Du ja selbst: die deutsche Mentalität. Ob die breite Masse bereit ist, für den Mehrwert auch mehr zu bezahlen, muss sich erst noch zeigen. Die Aufregungen seitens Wohnungsbaufunktionären und selbsternannter Mieterschützer um vergleichsweise lächerliche Beträge geben mir sehr zu denken. Ich vertrete hier schon seit 1,5 Jahren die Ansicht, dass Leipzig vielleicht nicht das optimale soziale Umfeld besitzt, um neue Techniken und neue Dienste zu etablieren.

Was die Schätzung von 1 Milliarde angeht scheinst Du etwas blauäugig zu sein. Mal ein Beispiel: Telegate wurde vor ca. 9 Monaten von SEAT Pagi...-irgendwas z.T. aufgekauft, ich bekam ein Abfindungsangebot, das lag so um die 110, wenn ich mich recht erinnere. Damals schrieb hier auch jeder, die würden doch nicht einsteigen, wenn sie nicht genau wüßten, was sie tun, usw. Mittlerweile gab´s 2 Warnungen, aus Gewinn wurde Verlust, und der Kurs ist bei 24. SEAT wußte nicht mehr als wir und irgend jemand in Italien wird jetzt schlecht schlafen. Experten wissen den tatsächlichen Wert? Vergiss es.

Die Rechnung ist ganz einfach:
- WENN PC weitere Anschlüsse gewinnt
- WENN die neuen Dienste von den Kunden angenommen und bezahlt werden
- UND WENN nicht eine andere Technik als Konkurrenz auftritt, die weniger Investitionen kostet,
JA DANN hat PC eine große Zukunft vor sich.

Aber wenn nicht... :(

Schönes Wochenende,
walrus
Hi Walrus,

meine Magenschmerzen kommen vor allem aus dem Unverständnis für die Marketingstrategie von Primacom.

Es dürfte mittlerweile wohl kein Geheimnis mehr sein, dass viele Kunden, vor allem im Osten Deutschlands, keine allzu hohe Meinung (mehr) von Primacom haben. (Diese Annahme entnehme ich aus Emailkontakten, Presseberichten, etc. aus den Regionen)

Gerade deshalb traf die letzte Entscheidung bezüglich der Internettarifen (Beschränkung des Datenvolumens auf schlappe 1,5GB) auf absolutes Unverständnis.

Zornesröte bekam ich, als ich feststellte, dass Primacom bis auf den heutigen Tage, nicht einmal die Formulierung "Volle Kostenkontrolle", "Datentransfer unbegrenzt" auf den eigenen Internetseiten stehen hat.

Ich kann mich in diesem Punkte, und das hoffe ich wirklich, sehr irren. Doch als Kunde eines solchen Unternehmens würden mir andere Vokaleln und Adjektive als "seriös" einfallen.

Meine Meinung!!!

Gruß,

Ingo

P.S. Was kann man als Aktionär und/oder Redakteur dieser Branche noch mehr tun, als ein Unternehmen auf einen solchen (vermeintlichen) Fehler hinzuweisen?
Meine (naive) Meinung:

Ein Unternehmen wie Primacom muss es irgendwie schaffen, in möglichst vielen seiner Kundenhaushalte die eigene Primacombix zu platzieren, um somit mehr und Umsatz und dadurch deutlich mehr Einnahmen zu erhalten.

Wie erreicht man dies?
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Indem man aus der Fülle der Services und Produkte, einzelne Sparten exklusiv günstiger als die Konkurrenz anbietet!!!
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Doch, jetzt nennt mir bitte einen Grund, weshalb sich Primacomkunde eher für die Kabelmodemvariante entscheiden würde, anstatt beispielsweise T-DSL anzunehmen?

Lest meinen Artikel darüber auf DigiTV.de nach.

Dort habe ich einen kleinen Preisvergleich gemacht.

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Fakten:
Beide Angebote kosten fast den gleichen Preis.

Also schlecht, wenn man bedenkt, dass viele Kunden auch noch einen Bonbon zusätzlich erwarten.

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Unverständlich:
Bei Primacom gibt es eine Voilumenbeschränkung!!! Bei der Deutschen Telekom nicht.

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Das kann meines Erachtens nicht der richtige Weg sein!!!

Kunden sind zwar manchmal sehr naiv. Wenn Sie jedoch bemerken, dass man ihnen ein schlechteres Angebot macht als die Konkurrenz, dann sind sie schneller weg, als sie jemals da waren.

Ingo alias CB

P.S. Weitere Kritikpunkte hebe ich mir für die HV im Sommer auf.

http://www.kabelinfo.de
@walrus:
Ich will dich niemals als Ignorant hinstellen!
Jeder der hier mit Herz und Verstand für oder gegen Primacom schreibt ignoriert schließlich NICHT Primacom!
Der thread lebt von verschiedenen Meinungen.

Meine Kritik gilt eher einer grundsätzlichen Denkweise, die man täglich immer wieder findet.
z.B aktuell: Stammzellenforschung! und die damit verbundene Rede eines alten Mannes, der scheinbar die Zeichen der Zeit etwas verkennt.
Bei aller, vielleicht auch gerechtfertigter Kritik, hängt aber an vielen wichtigen, politischen (und ethischen) Entscheidungen das Wohl einer gesamten Bevölkerung. Auch diesen Menschen, deren Wohlstand, aber auch deren Gesundheit muß man gedanklich Rechnung tragen.
Auf Primacom bezogen, die ja wirklich nichts mit Biotechnologie zu tun hat, ist es aber ebenso wichtig, vorbei an allen aktuellen Problemen, die sich mit dem Aufbau und Einführung einer solchen Technik selbstverständlich ergeben, die eigentlichen Grundsätze im Auge zu behalten.
PC ist eine grundsolide, rententaugliche Anlage! Ohne wenn und aber!! Denn:
Zurück zur Aktualität:
Wenn die Telekom für ihr technisch veraltertes Netz mehr Geld haben möchte, als der Neuaufbau eines technisch aktuellen Netz kosten würde, frage ich mich wer da bremst. Primacom geht dann auch den vielleicht etwas zeitlich längeren Weg und legt „seine“ eigene Leitungen. Als Aktionär wäre ich mehr erbost würde PC sich von der Telekom über den Tisch ziehen lassen.
Liegt mal ein Kabelanschluß in einem Haushalt, bestehen auch entsprechende Verträge mit dem Wohnungseigentümer(-gesellschaften), die nicht gerade einen weiteren Breitbandanschluß zulassen. Schließlich erhält die Wohnungsbaugesellschaft die eigentliche Hausverkabelung für umsonst.
Aber in Bezug auf die Preisfindung kochen die anderen Kabelgesellschaften auch nur mit Wasser.

In Bezug auf deine abschließenden Worte (Zweifel,Fragestellungen, "wenn"-Aussagen) möchte auch eingehen:
Punkt 1:
Pc wird 100%-ig weitere Anschlüsse bekommen,verlegen,kaufen!
Denn der aktuelle Zustand der Kooperationen und Zusammenschlüsse ist bestimmt nicht das Ende! Hier werden noch einige zweckmäßige Zusammenschlüsse und Aufkäufe nachkommen. Zusätzlich wird man auch täglich neue Anschlüsse verlegen.
Punkt 2:
Die kommenden neue Dienste werden mit Sicherheit angenommen werden, weil sie ein Teil unseres Lebens werden. Selbstverständlich werden einige sich verweigern. Schließlich gibt es auch heute noch etliche Menschen, die kein Kabelanschluß in Ihrer Wohnung zulassen und lediglich ARD, ZDF und die DRITTEN anschauen wollen. Jeder wie er will. Aber grundsätzlich werden sich diese (kommenden) Dienste in unsere Gesellschaft zu recht etablieren. Es werden dann auch die notwendigen Zahlungen akzeptiert werden.
Man sollte aber davon ausgehen, daß Deutschland vielleicht auf zwei oder drei Kabelgesellschaften aufgeteilt sein wird!
Punkt 3:
NATÜRLICH werden auch andere Techniken entstehen!! Aber scheue dies nicht, denn das Breitband/Glasfaser wird immer das größere auf-und ausbaubaufähige Potenzial haben.

Abschließend nochmals eine Sache zum Risiko einer Primacomanlage:
1.
Ich nenne es das Gesetz der kleinen Zahlen!
Als Selbstständiger bevorzuge ich IMMER viele Kunden mit kleinen Umsätzen, als wenige Kunden mit großen Umsätzen!
Nun schaue dir mal diverse gelistete Unternehmen an. Unrealistische Kurssprünge nach der Bekanntgabe eines Großauftrages sieht man jeden Tag! Das nenne ich Risiko!!!! Was rechtfertigt dieses Verhalten? Durch das Auftragsvolumen bestimmmt an den Rand der Rentabilität gedrängt und die neue entstandene Abhängigkeit von diesem Großkunden! Ist das eine solche oft zu sehende Werterhöhung wert??? Nein, es sind diese Megazahlen, die die Masse magisch anzieht!
20,30 oder 50 DM pro Anschluß ist langweilig, oder?? Aber verdammt sicher!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
2.
Und nun noch einen Gedankengang zu PC/Risiko/Mentalität:
2a. Den ersten größeren Kredit ohne größere, dingliche Absicherung bzw. Eigenkapital, lediglich bezogen auf die Geschäftsidee, bekam AGFB damals von einer angloamerikanischen Bank!! Die hatten schon erkannt was da abgehen wird.
2b. Heute kannst du an dem eingeräumten Kreditrahmen vom 1 Mrd. Euro auch erkennen, daß:
-auch unsere Banken die Augen geöffnet haben und mit von der Party sein wollen.
-ein gewisser Unternehmenswert immer rechnerisch ermittelt werden kann. Und zwar nicht nur von Analysten!
3. Ich weiß nicht was bei deinem SEAT-Beispiel abging. Aber Fehler macht jeder!
NUR, wenn man bei täglichen Aufkäufen von kleineren Kabelgesellschaften immer wieder den selben Preis/Anschluß bezahlt, dann hat dies eine genauere Aussage, als der "one-time deal"!
4. Dieser immer wieder gezahlte Wert ist auch nachvollziehbar!
Nehmen wir als Beispiel mal die solide, risikolose Immobilienanlage (-handel):
Man schätzt, handelt und kauft mit den 10-12fachen einer Jahresmiete!!!!!!!
Tranferiere dies nun auf einen kabelanschluß:
z.B.: 20 Euro/Monat*12 Monate*12 Jahre! Und siehe da, schon erhälst die diese so oft genannte "magische" Meßzahl.
In gleicher Weise kannst du das jetzt auch mit den Primacomgesamtanschlüssen machen und du bekommst eine Aussage zum Unternehmenswert.
Wenn du nun die im Immobilienkauf herrschenden Grundsatzbewertungen als äußerst riskante Wertanlage einschätzt, dann akzeptiere ich auch wenn du eine PC-anlage als sehr risikoreich aburteilst!
Selbstverständlich kommen bei Immobiliengeschäften spezifische Auf- und Abwertungen hinzu, aber die grundsätzliche Wertigkeit wird an dem realisierbaren Ertrag errechnet. Ich sehe deshalb die Bewertung eines kabelunternehmens wie die Primacom gemessen an vielen anderen Investments als eher einfach an.
Deshalb behalte ich auch meine Aussage, daß Primacom zum jetzigen Kurs DIE Rentenanlage darstellt.
Du bekommst nirgends ein solche Solidität, Berechenbarkeit, Kontinuität gepaart mit vorhandenen und kommenden Zukunftsattributen zu einem so günsteigen Preis!

winetrader

P.S.
Leipzig ist eine der wenigen Städten mit Zukunft. Verheerend sieht es z.B. in Gera aus. PC tat den richtigen Weg nach Osten zu schauen, denn dort waren auch bessere gesetzliche Voraussetzungen. Momentan, unschwer zu erkennen, will Pc in Berlin punkten! Zu Recht!!!! Die Hauptstadt ist nun mal die wichtigste Stadt eines Landes.
Der Westen bleibt ja nicht liegen. Mainz, nicht weit weg von Frankfurt ist bestimmt auch eine interessante Ecke!
Jüngst veröffentlicht, die Glasfaserverbindung zwischen Leipzig und Mainz! Auch gut! Der ländliche Raum wird mit Sicherheit zuletzt erschlossen werden. Auch logisch. Denn eine hohe Bevölkerungsdichte ist in der jetzigen Phase sehr wichtig!
Nein, ob Westen oder Osten, es sind wieder einmal vielleicht die grundsätzlichen "deutschen" Zweifel, Skepsis und Visionslosigkeit, die den eigentlichen Wert eines solchen Anschlusses nicht erkennen lassen.
Vielleicht sind diese Veröffentlichungen auch nur wenige und der große Rest ist eigentlich ganz zufrieden?! Keine Ahnung. Ich wohne eher an der westlichen Landesgrenze.
Hi Winetrader,

jedem seine Meinung. Diese Einstellung finde ich sehr beispielhaft.

Auch ich halte das Massengeschäft als den wichtigsten Punkt im Kerngeschäft von Primacom.

Meine Frage an dich: Wie denkst du über die neuen Internettarife bei Primacom?

Ich spreche diesmal absichtlich die immer noch bestehenden, meiner Meinung nach extrem irreführenden Formulierungen diesbezüglich an.

Ich selber bin in diesem Punkte vom Primacommanagement enttäuscht, dass man nicht einmal die Formulierung umgestellt hatte, nachdem ich die Verantwortlichen bei Primacom speziell darauf mehrfach (telefonisch+Emailschriftlich) ansprach und meine Bedenken äußerte.

Gruß und sonniges WE,

Ingo......der gerade am Aufräumen ist!!!

P.S. Es ist unfassbar, wieviel Briefverkehr sich ansammelt, sobald man eine kurze Zeit die Sachen nicht sofort bearbeitet!!!
Moin Cyberbob,

leider kann ich dir keine qualifizierte Antwort geben. Lediglich eine "Bauch"-Antwort.
Ich werde einer der Letzten sein, die in den Genuß eines Breitbandanschlusses kommen wird. (Westdeutschland in einer ländlichen Strukur! :(
Ich denke aber, daß auch Primacom noch ein Gefühl für solche Datenpakete bekommen wird. Ich sehe bei der Preisfindung keine Absichten irgendwelche Kunden über den Tisch ziehen zu wollen. Hier werden sich irgendwann alle Anbieter anpassen. Die Tarife werden sicher auch so "gestrickt" werden, daß eine konsequente Nutzung für eine breite Masse möglich sein wird. Europäische bzw. internationale Preise werden einander abgestimmt werden. Schließlich wird so viel in dieses Kabel investiert und will auch wieder bezahlt werden. Aber egal welche Preise zu zahlen sind, es wird immer unzufriedene Kunden geben!!!! (Auch ein Gesetz der Masse!) Sollte im internationalen Standart durchweg mehr bezahlt werden, sollte man sich innerlich darauf einstellen, daß auf Dauer höhere Preise zu zahlen sind als man bisher gewohnt war. Aber die Akzeptanz der breiten Masse ist für jeden Kabelbetreiber elementar wichtig. Diejenigen, die zuerst in den Genuß kommen können, werden möglicherweise höhere Preise zu zahlen haben, als ich, der als letztes einsteigen wird!
Auch das ist nichts außergewöhnliches.
Eine akzeptable, praxisorientierte Preisgestaltung wird sich mit Sicherheit einrichten!
An dieser Stelle von mir ein Kompliment für deine homepage!
Und ein Kompliment an den flinken Nachrichtenfinder Big Sister. ;)

winetrader
@Winetrader:

Dass sich irgendwann ein allgemein gültiger Preis in dieser Branche findet wird, ist mir auch klar.

Ich möchte auch Primacom keine Abzockversuche unterstellen.

Ich versuchte nur darauf hinzuweisen, dass

1. Die Formulierung falsch sind (Widerspruch: unbegrenzter/begrenzter Datentransfer)

2. Auch mal von Primacom etwas innovatives kommen könnte.

Leider konnte ich bislang bei Primacom nicht einen einzigen innovativen Gedankensprung erkennen.

Ich möchte die Verantwortlichen bei Primacom nicht (öffentlich) schlecht machen, aber schon so manche Entscheidung bezüglich des Produktmanagements waren für mich (und letztens Endes auch den Kunden) unverständlich.

Viele mögen jetzt denken, dass dies nicht so wichtig sei.
Schließlich seien Kabelnetzbetreiber in ihren Regionen Quasimonopolisten, da die Kunden eh nicht zu einem Alternativanbieter wechseln könnten.

Dem muss ich leider wehemment widersprechen.

Als Beispiel nenne ich hier mal nur ganz kurz das Beispiel St. Georgen, eine Primacomregion, die zur Zeit gerade von Bosch Telekom (TENOVIS) überbaut wird.

Tolle Leistung, wenn man in den letzten Jahren nicht wie zuvor versprochen extrem wachsen konnte, sondern auch noch die eigenen Netze von Fremdanbietern überbaut bekommt.

Da hilft dann auch kein Jammern seitens Primacom.

Die Kurse sind leider, wie ich immer mehr feststellen mußte, absolut gerechtfertigt.

Ingo
Wie tief soll`s noch gehen? Keinerlei Reaktionen von Primacom auf Grund der Kurskatastrophe??!
@Cyberbob:
Zu der Preispolitik lasse ich gerne dein letztes Wort stehen.
Ich glaube aber nicht, daß Bosch weitere Netze überbauen wird. Anstatt zu überbauen sollte man besser das Gespräch suchen.

winetrader
@Winetrader:

BOSCH ist auf Platz Nummer 3 der deutschen Kabelnetzbetreiber.

Glaubst du wirklich, dass bei TENOVIS keine langfristigen Kabelpläne vorhanden sind und man nur per Zufall auf gut 1,3 Millionen Kunden gekommen ist?!

Ich zumindest glaube nicht, dass dies nur Zufall sein sollte.

Primacom muss besser und attraktiver als die Konkurrenz sein.

Sonst wird es der Konkurrenz leicht fallen, weitere Netzteile einfach zu überbauen.

Schon alleine aus diesem Grunde sind die aktuellen Kurse (leider) gerechtfertigt.

Ingo
@Winetrader:

Gespräch suchen? Wieso sollte man mit einem klaren Konkurrenten das Gespräch suchen?

Kunden gehen nun mal gerne auf die Verlockenden Angebote neuer Anbieter ein, zumal wenn es sich um einen seriösen und altbekannten Namen wie beispielsweise BOSCH handelt.

Primacom sollte tunlichst an seinem Image unter den eigenen Kunden arbeiten.

Widersprüchliche und offensichtlich irreführende Formulierungen wie auf den Primacomseiten (http://www.primacom.de und http://www.cixitie.de) nachzulesen ist, darf es einfach nicht mehr geben.

Primacom sollte Innovationen zeigen und nicht immer nur den wirklich innovativen Unternehmen hinterher laufen.

Ingo

P.S. Wer kommt alles auf die HV im Sommer?
@cyberbob:
Sei doch nicht so frustriert. Primacom macht auch Fehler. Ich will niemand in Schutz nehmen. Hänge dich nicht immer am gleichen Thema auf.
Wenn man davon ausgeht, daß nur sehr wenige Kabelanbieter übrig bleiben, werden immer irgendwo Gespräche geführt.
Wenn du den aktuellen Kurs als gerechtfertigt siehst, dann respektiere ich auch deine persönliche Meinung.
Ich sehe da keinen Zusammenhang. Würde irgendein "Guru" zum Einstieg bei Pc blasen, wäre alles Schnee von gestern. Es ist schwer in einer "negativen" Situation einen grundsätzlichen Optimismus zu behalten. Vielleicht finden das andere als blauäugig, naiv... Auf keinen Fall will ich irendjemanden mit meinem Optimismus zum Kauf verleiten. ;)
In deinen Worten fühle ich einen gewissen Frust, und du versuchst die stagnierende (selbstverständlich unzufriedene) Situation im PC-kurs mit deren scheinbar fehlerhaften aktuellen Verhalten zu rechtfertigen. Ich hlate dies als nicht relevant.
Zu Bosch:
1,3 Mio Kunden ist hervorragend. Aber warum sollten deshalb keine Gespräche stattfinden können?
@Rhett butler:
Was soll, deiner Meinung nach, PC tun??

winetrader
@Winetrader:

Wenn man die Leute bei Primacom auch noch mehrfach auf einen Mißstand hinzuweisen versucht und man nur mit heisser Lust abgespeist wird, dann bin ich tatsächlich kurz vorm Platzen.

Was glaubst du, wie viele Fehler werden die Kunden einem Unternehmen verzeihen, wenn es die Möglichkeit gibt, zu einem anderen Anbieter zu wechseln?

Ingo
Ich wäre froh überhaupt einen Kabelanbieter mit Breitband zu haben!!! ;)
Bleib locker, so groß ist die Wechselmöglichkeit nicht.
Und kursbeeinflußend ist das auch nicht.
Andere Firmen machen auch Fehler!
Solltest du als Nutzer darüber verärgert sein, denke als mal an die vielen, vielen Personen (wie meinereiner), die noch jahrelang von einem Breitbandanschluß träumen dürfen. :(
Könnte mich jetzt darüber aufregen, aber mir ist klar was das für eine Arbeit ist und daß man so schnell wie möglich ein flächendeckendes Netz aufbauen will.
ABER: Wäre Bosch als erstes vor meiner Haustür, würde ich unabhängig von den Tarifen und trotz den Primacomaktien in meinem Depot sofort bei Bosch o.ä. den Vertrag abschließen. Das sehe ich als Fakt an! Total emotionslos!
Deshalb ist die strategische Ausrichtung der Kabelunternehmen z.Zt. sehr wichtig. Und da sehe gegenüber Bosch klare Vorteile bei Pc. Mit AT&T, Liberty und UPC im Rücken...

winetrader
Morgen kommen die Zahlen fürs 1.Quartal 2001. Mit großen Überraschungen ist wohl nicht zu rechnen. Vielleicht gibt es aufgrund der soliden Entwicklung der Ergebnisse einen positiven Impuls auf den Kurs?!

Wenn man sich mal überlegt wieviel Schrott am Neuen Markt gelistet, müßte eigentlich jeder NM-Fonds in PrimaCom investiert sein(quasi als Basisinvestment)!

Zur besseren Übersicht stelle ich nochmal die gesamten Termine ins Board:

29. Mrz 01 Veröffentlichung des Jahresabschluß 2000
29. Mrz 01 Analysten-Telefonkonferenz zum Jahresabschluß 2000
29. Mrz 01 Bilanzpressekonferenz zum Jahresabschluß 2000

31. Mai 01 Veröffentlichung des 3-Monatsberichts QI/2001
31. Mai 01 Analysten-Telefonkonferenz zum 3-Monatsbericht QI/2001


14. Aug 01 Ordentliche Jahreshauptversammlung, Mainz

30. Aug 01 Veröffentlichung des 6-Monatsberichts QII/2001
30. Aug 01 Analysten-Telefonkonferenz zum 6-Monatsbericht QII/2001

29. Nov 01 Veröffentlichung des 9-Monatsberichts QIII/2001
29. Nov 01 Analysten-Telefonkonferenz zum 9-Monatsbericht QIII/2001

März 2002 Veröffentlichung des Jahresabschluß 2001
März 2002 Analysten-Telefonkonferenz zum Jahresabschluß 2001

MfG DanShare
Neues ATL, 17 % Minus, Schlusslicht im Nemax50, 1 Tag vor den Zahlen.
Langsam aber sicher auf dem Weg zum Pennystock.

Bravo, Herr Thomason, Herr Wolfert und Herr Hoffmann!
Sie schaffen es!!!

:(
walrus
Was will man mehr erwarten von einem Unternehmen dass nie
die Absicht hatte ein eigenes Netz aufzubauen sondern nur
sich selbst an den meistbietenden zu verschachern.
wollte mich eigentlich weitgehend aus der Diskussion heraushalten und schon gar nicht den Eindruck erwecken, daß ich als typischer Basher agiere. Das bin ich nämlich als Ex-Primacom-Aktionär nicht; ich wünsche mir schon seit langem, daß Primacom wie Kabelnetzbetreiber im Ausland (z.B. NTL, Telewest, UPC, Ono/Callahan, Rogers, Cogeco, usw.) agiert, nur scheint dies wohl weiterhin Utopie zu bleiben.


Ich möchte hier nur an einem Punkt anschließen, weil Musketier m.E. den Nagel auf den Kopf getroffen hat. Primacom hat tatsächlich wohl nur vorgehabt, sich an den meistbietenden zu verschachern. Im Gegensatz etwa zu NTL/Telewest/UPC wollte man wohl auch nie ein eigenes Netz im großen Umfang aufzubauen, was die schon seit Jahren bestehende Visionslosigkeit in Sachen Netzaufrüstung/-aufbau erklärt.
Und Angebote wie etwa von NTL http://www.askntl.com/broadband/main.html oder beisp. das neue TriplePack Paket von UPC Austria http://www.digitv.de/meldungen/990523104,31703,.shtml kriegt Primacom nicht auf die Reihe.



Nun ist aber die Nachrichtenlage seit letzter Woche, daß der Liberty Deal mit der Telekom vermutlich flachfällt oder sich noch weiter in die Zukunft verschiebt. Ohne daß Liberty die Telekom-Netzebenen kauft, wird natürlich eine Netzaufrüstung bei Primacom noch erheblich länger dauern (bis 2010?). Im Klartext: Primacom (zusammen mit UPC Germany) müssen jetzt erstmal im Alleingang weiterwursteln...




Gruß,

Null
http://de.biz.yahoo.com/010530/71/1nm3a.html

Mittwoch 30. Mai 2001, 17:10 Uhr
Primacom kauft Internetzugangsanbieter von Sonera-Tochter

Frankfurt, 30. Mai (Reuters) - Der Mainzer Kabelnetzbetreiber PrimaCom (Frankfurt: 625910.F -
Nachrichten) AG hat das niederländische Internetzugangsgeschäft der Sonera Plaza Nederland BV,
einer Tochter des finnischen Telekomkonzerns Sonera, erworben. Wie Primacom am Mittwoch weiter
mitteilte, bietet die übernommene QuickNet BV den Kunden die Möglichkeit, via TV-Kabel ins
World-Wide-Web zu gehen. Zum Kaufpreis wollte ein PrimaCom-Sprecher auf Nachfrage keine
Angaben machen. Über die finanziellen Details der Transaktion hätten beide Parteien Stillschweigen
vereinbart, sagte er. QuickNet verfügt den Angaben zufolge über 40.000 Kabelkunden in der Provinz
Nord Holland und Rotterdam.

Die Aktien der im Auswahlindex Nemax50 des Neuen Marktes vertretene Primacom, die seit Ende
März mehrheitlich zu der niederländischen United Pan-Europe Communications N.V. (UPC) gehört,
gaben am Mittwoch in einem schwächeren Gesamtmarkt zehn Prozent auf neun Euro nach.

ben/ban




Na, nun bin ich ja mal gespannt. Mal sehen, ob Primacom wenigstens konsequent ist und auch in Holland das Volumenlimit von 1,5 GB/Monat einführt...
UPC bekommt eine Finanzspritze von UGC/Liberty (1Mrd. EURO):

Morgen ~20% Kursanstieg sehr gut möglich.

Primacom wird wohl auch etwas in dieses Fahrwasser mitgezogen werden:
~ 10% - 15%

Unklar ist allerdings, wie die Anleger die nächsten Quartalszahlen aufnehmen.

Übrigens, ist euch auch aufgefallen, dass Primacom nun immer mehr auch in den UPC-Regionen zuschlägt, in denen UPC selber aus kartellrechtlichen Gründen wahrscheinlich nicht in Frage käme?

Das Problem an der Sache ist meiner Ansicht nach allerdings, dass es für die Anleger, vor allem für uns Deutsche, keine Kursfantasien weckt, wenn sich Primacom im Ausland, speziell den Niederlanden breit macht.

Ingo
Laut Telefonat NTV Teleboerse mit Vorstand gibt es
wohl morgen sehr angenehmes.
Gruß Norged
Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


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Mainz, 31. Mai 2001 - PrimaCom (Neuer Markt Frankfurt, WKN 625910). Das Ergebnis der Gesellschaft für das 1. Quartal bezieht die Akquisition von Multikabel zum 1. Oktober 2000 ein. Im 1. Quartal 2001 erzielte das Unternehmen Umsatzerlöse in Höhe von Euro 38,9 Mio. Dies entspricht einer Erhöhung um 43,6 % gegenüber den Umsatzerlösen von Euro 27,1 Mio. im 1. Quartal 2000. Ausschlaggebend für diese positive Entwicklung waren die Umsatzbeiträge des niederländischen Kabelnetzbetreibers Multikabel sowie die Umsatzerlöse einer Reihe weiterer Akquisitionen in Deutschland nach dem 1. Quartal 2000. Des weiteren wirkten sich Entgelterhöhungen für die analogen Basisangebote sowie die Einführung von Highspeed Internet- und digitale Fernsehdienste in Deutschland und in den Niederlanden positiv auf die Umsatzerlöse aus. Für das 1. Quartal 2001, belief sich das angepasste EBITDA auf Euro 17,2 Mio. im Vergleich zu Euro 12,6 Mio. im gleichen Zeitraum des Vorjahres, was vor allem auf den Erwerb von Multikabel und die Akquisitionen in Deutschland zurückzuführen ist. Der Nettoverlust belief sich in diesem Zeitraum auf Euro 27,7 Mio., oder Euro 1,40 pro Aktie (diluted), gegenüber einem Nettoverlust von Euro 7,6 Mio. oder Euro 0,38 pro Aktie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Nettoverlust im 1. Quartal 2001 beinhaltet Euro 26.6 Mio. Abschreibungen, den kumulativen Effekt aus der Änderung der Bilanzierungsrichtlinien in Höhe von Euro 1 Mio. und den nicht liquiditätswirksamen Personalaufwand aus dem Aktienoptionsplan der Gesellschaft in Höhe von Euro 843.000.

Eine umfassende Pressemeldung folgt innerhalb der nächsten Stunde.

Kontakt: A. Hoffmann, Dir. Investor Relations, Tel.: 06131/9310-150

Ende der Ad-hoc-Mitteilung © DGAP 31.05.2001

Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-hoc-Mitteilung:

Paul Thomason, Sprecher des Vorstandes: "Im 1. Quartal setzte PrimaCom die Konsolidierung ihrer Akquisitionen zur Realisierung von Synergieeffekten in Deutschland und den Niederlanden fort. Erstmals wurden die Wachstumsaussichten in dem Bereich HighSpeed Internet und Digitalfernsehen sichtbar. Gemessen an der Kundenzahl wuchsen beide Produkte zweistellig vom 4. Quartal 2000 zum 1. Quartal 2001. Der Umsatzbeitrag der neuen Produktangebote erreichte Euro 1,5 Mio. gegenüber praktisch keinem Umsatzbeitrag in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Die deutliche Verbesserung der EBITDA-Marge die bereits im 4. Quartal 2000 begann und sich im 1. Quartal 2001 fortsetzte, spiegelt die Anstrengungen der Gesellschaft an allen Fronten wider. PrimaCom ist der Meinung, weiterhin die gesündeste Bilanzstruktur in der Branche in Europa zu haben. Sie verfügt über einen erheblichen noch nicht genutzten Teil unter der Kreditlinie und über einen weiterhin vollständig durchfinanzierten Zehnjahres-Businessplan."


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WKN: 625910; Index: NEMAX 50 Notiert: Neuer
PrimaCom: Periodenverlust erheblich ausgeweitet

Vorstand glaubt an Besserung

Der am Neuen Markt notierte Betreiber von Breitbandkabelnetzen PrimaCom hat seinen Umsatz in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres um fast 44% auf 38,9 Mio. Euro gesteigert. Das angepasste EBITDA kam auf 17,2 Mio. Euro, was einer Steigerung um fast 37% entspricht. Der Periodenverlust weitete sich kräftig aus. Nach minus 7,6 Mio. Euro im Vorjahr wurde jetzt ein Wert von minus 27,7 Mio. Euro erreicht. Auf die einzelne Aktie umgelegt ergibt sich ein Verlust von minus 1,40 Euro gegenüber minus 0,38 Euro im Vorjahreszeitraum.

Ausschlaggebend für die Steigerungen auf Umsatz- und EBITDA-Seite sind die zum 1. Oktober übernommene niederländische Multikabel, sowie einige weitere, nach dem 1. Quartal 2000 durchgeführte deutsche Akquisitionen. Auch Preiserhöhungen für die analogen Basisangebote, sowie die Einführung neuer Dienste in Deutschland und in den Niederlanden hätten sich positiv ausgewirkt. Die Gesellschaft nennt in diesem Zusammenhang Hochgeschwindigkeits-Internet-Zugang und digitales Fernsehen. Beide Produkte seien gemessen an der Kundenzahl zwischen dem letzten Quartal des vergangenen Jahres und dem Berichtszeitraum zweistellig gewachsen. Ihr Umsatzbeitrag lag bei bescheidenen 1,5 Mio. Euro.

Die EBITDA-Marge verschlechterte sich von knapp 47% im Vorjahr auf 44,2% in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres. Der Nettoverlust beinhaltet 26,6 Mio. Euro an Abschreibungen. Geringeres Gewicht hat mit 1 Mio. Euro der kumulative Effekt aus der Änderung der Bilanzierungsrichtlinien und der nicht liquiditätswirksame Personalaufwand aus dem Aktienoptionsplan in Höhe von 843.000 Euro.

PrimaCom glaubt weiterhin, die gesündeste Bilanzstruktur in der euopäischen Branche der Kabelnetzbetreiber haben. Der auf 10 Jahre angelegte Geschäftsplan sei vollständig durchfinanziert. Die Kreditlinie sei bei weitem nicht ausgeschöpft.

Die starke Ausweitung des Nettoverlusts trübt den Gesamteindruck, auch wenn er zum Teil durch stark gestiegene Abschreibungen bedingt ist.

SES Research bekräftigt nach den Zahlen das eigene „Outperformer“-Rating. Die Zahlen hätten im Rahmen der Erwartungen gelegen. Die EBITDA-Marge habe sich im Vergleich zu den Vorquartalen positiv entwickelt. SES rechnet damit, dass die Prognosen auf Gesamtjahresbasis erreicht werden. Der Titel sei mittlerweile signifikant unterbewertet. Daher sei das Rating weiterhin gerechtgertigt.

Die BW-Bank hatte im April für die Jahre 2000_2001_2002 folgende Zahlenreihen aufgestellt: Der Umsatz soll sich von 120,2 über 138,0 auf 155,9 Mio. Euro entwickeln. Dabei wird folgende Gewinnreihe prognostiziert: -1,38_-2,35_-1,31 Euro. Primacom ist an der Börse aktuell mit knapp 180 Mio. Euro bewertet.

Die Aktie hatte im Vorfeld der heutigen Veröffentlichung der Quartalszahlen deutliche Verluste hinnehmen müssen. Aktuell notiert sie behauptet bei 9,05 Euro.

Autor: Klaus Singer, 12:20 31.05.01


Der gemeine Schreiberling und Aktionär wird derzeit nur sehen: aha, die Verluste betragen 70% des Umsatzes. Leider. Würde mich wundern, wenn PC in absehbarer Zeit steigt.

Ciao, walrus
Auszüge aus einer Pressemitteilung (31.05.2001) der PrimaCom AG:

Ich habe nur die interessantesten Auszüge rauskopiert. Die vollständige Mitteilung sollte es unter www.primacom.de geben.

Analoges Kabelfernsehen

Im ersten Quartal 2001 hatte die Gesellschaft rund 1.304.881 analoge Kabelkunden, das ist ein Anstieg von rund 41 % gegenüber den 925.768 Kabelkunden im ersten Quartal vergangenen Jahres. Dieser Anstieg ist in erster Linie auf den Erwerb von Multikabel und die Akquisitionen in Deutschland zurückzuführen. Die Umsatzerlöse aus dem analogen Kabelfernsehgeschäft stiegen um 35,4 % von Euro 26,7 Mio. im ersten Quartal 2000 auf Euro 36,2 Mio. im ersten Quartal 2001. Diese Steigerung resultiert aus den neu gewonnenen Kabelkunden und der Erhöhung der Teilnehmerentgelte.

Breitbandprodukte und -dienste

Zum 31. März 2001 verzeichnete PrimaCom rund 418.000 voll aufgerüstete “Ready-for-Service”-Haushalte, im Vergleich zu 44.000 im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Zum Ende des ersten Quartals 2001 bediente die Gesellschaft 24.442 Highspeed-Internetkunden.
Die folgende Tabelle zeigt das Wachstum und die Marktanteile.

************“Ready-for-Service”*Internetkunden*Marktanteil
************ -Haushalte

1.Quartal2000 *** 44.000 *********** 420 ********* 1,0%
2.Quartal2000 *** 350.855 ********* 8.499 ******** 2,4%
3.Quartal2000 *** 375.302 ******** 14.624 ******** 3,9%
4.Quartal2000 *** 411.000 ******** 20.489 ******** 5,0%
1.Quartal2001 *** 418.000 ******** 24.442 ******** 5,8%


Im ersten Quartal 2001 trugen die Teilnehmerentgelte für den High-Speed-Internetzugang Euro 662.000 zu den Umsatzerlösen bei, verglichen mit Euro 46.000 im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Ab März 2001 wurde digitales Fernsehen in den Niederlanden aktiv vermarktet und in einem Testumfeld in Deutschland gestartet. Die folgende Tabelle zeigt den Anstieg der Teilnehmerzahlen im digitalen Kabelfernsehgeschäft und die Marktanteile:

***************“Ready-for-Service”**Digitales**Marktanteil
***************-Haushalte***********Fernsehen

1.Quartal2000 **** 44.000 *********** 0 ********** 0%
2.Quartal2000 **** 350.855 ********* 1.067 ******* 0,3%
3.Quartal2000 **** 375.302 ********* 2.453 ******* 0,7%
4.Quartal2000 **** 411.000 ********* 5.395 ******* 1,3%
1.Quartal2001 **** 418.000 ********* 5.997 ******* 1,4%


Im ersten Quartal 2001 steuerten die Teilnehmerentgelte für digitales Fernsehen rund Euro 218.000 zu den Gesamtumsatzerlösen bei. Die Umsatzerlöse aus Datenübertragung beliefen sich im ersten Quartal 2001 auf Euro 626.000 verglichen mit faktisch keinen Umsatzerlösen im ersten Quartal 2000. Die sonstigen Erlöse, die E-Commerce, Werbung und andere betriebliche Beträge beinhalten, beliefen sich auf € 1,1 Mio. für das erste Quartal 2000

Finanzlage

Zum 31. März 2001 betrug die Verschuldung der Gesellschaft rund Euro 765,7 Mio und beinhaltete € 750,0 Mio. offene Bankschulden, € 12,6 Mio. Leasing-Finanzierungsverbindlichkeiten und € 3,0 Mio. Verbindlichkeiten aus zurückgestellte Kaufpreiszahlungen. Auf einer Proforma-Basis sind die Proforma-Zinsen vollständig durch das angepasste EBITDA abgedeckt. Nach derzeitiger Planung ist der Geschäftsplan der Gesellschaft nach wie vor in vollem Umfang finanziert.

Paul Thomason, Vorstandssprecher und Vorstand Finanzen, hob hervor: „Im ersten Quartal setzte PrimaCom die Konsolidierung ihrer Akquisitionen zur Realisierung von
Synergieeffekten in Deutschland und den Niederlanden fort. Erstmals wurden die Wachstumsaussichten in dem Bereich HighSpeed Internet und Digitalfernsehen sichtbar. Gemessen an der Kundenzahl wuchsen beide Produkte zweistellig vom 4.
Quartal 2000 zum 1. Quartal 2001. Der Umsatzbeitrag unserer neuen Produktangebote erreichte Euro 1,5 Mio. gegenüber praktisch keinem Umsatzbeitrag in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Die deutliche Verbesserung unserer EBITDA-Marge die bereits im 4. Quartal 2000 begann und sich im 1. Quartal 2001 fortsetzte, spiegelt die Anstrengungen der Gesellschaft an allen Fronten wider. Wir sind der Meinung, dass wir weiterhin die gesündeste Bilanzstruktur in unserem
Industriesektor in Europa haben. Wir verfügen über einen erheblichen noch nicht genutzten Teil unter unserer Kreditlinie und über einen weiterhin vollständig
durchfinanzierten Zehnjahres-Businessplan. Zu UPC Deutschland können wir sagen, dass wir auf die Hauptversammlung am 14. August hin arbeiten. Wir sind in der Lage, durch den Zusammenschluß Synergien sowohl im operativen Geschäft als auch im Netzausbau zu realisieren und dadurch ein erhebliches Wachstumspotential zu kreieren.“

In Verbindung mit dieser Pressemitteilung wird PrimaCom eine Videokonferenz schalten, die zeitgleich live über das Internet ausgestrahlt wird. Den Vorsitz dieser Videokonferenz übernimmt die Geschäftsführung. Beginn ist heute, den 31. Mai um:

17:00 Uhr (Deutschland)
16:00 Uhr (London)
11:00 Uhr US-Ostküstenzeit (EST)
10:00 Uhr US-zentrale Zeit (CST)
8:00 Uhr U.S.-pazifische Zeit (PST)

Paul Thomason, Vorstandssprecher und Chief Financial Officer, und Hans Wolfert, Chief Corporate Development Officer werden die Videokonferenz leiten. Zuhörer können die Konferenz live über das Internet unter
http://www.streetfusion.com oder über einen Link auf der Seite “International Visitors” auf der Homepage der Gesellschaft http://www.primacom.de mitverfolgen. Bitte
berücksichtigen Sie, dass Sie vor der Konferenz 15 Minuten für die Downloads und die Installation der erforderlichen Audiosoftware benötigen. Nach Ende der Videokonferenz kann die gespeicherte Version unter den genannten
Internetadressen abgefragt werden.

Diese Daten sollten vielleicht die Diskussion zum Ausbau der Netze und die Marktchancen der PrimaCom-Produkte anregen.

MfG DanShare
Aus der heutigen SZ:

31.05.2001 09:43

Breitbandkabel


Mit Hochgeschwindigkeit ins Internet

Ein neuer Breitband-Kabelring in Frankfurt soll alles in den Schatten stellen, was das derzeitige Kabelnetz in Hessen bislang bietet.




Frankfurt/Main (AP) - Eine neue Ära der Internet-Nutzung wird in Frankfurt am Main eingeläutet. Das Unternehmen eKabel, das im vergangenen Jahr der Deutschen Telekom das Kabelnetz in Hessen abkaufte, hat mit der Umrüstung auf ein hochmodernes Glasfasernetz begonnen. Die Firma, die sich am Mittwochabend bei einer Präsentation in "iesy" umbenannte, verspricht für die Zukunft unter anderem blitzartigen Zugang zum Internet, Empfangsmöglichkeiten für jede Menge zusätzlicher Fernseh- und Rundfunkprogramme und preiswertes Telefonieren über das Web.

Das neue Netz soll alles in den Schatten stellen, was das derzeitige Kabelnetz den in Hessen angeschlossenen 1,3 Millionen Haushalten bietet. Die in Weiterstadt beheimatete Firma mit 250 Mitarbeitern kündigte einen zielstrebigen Ausbau "zum rückkanalfähigen 862-Megahertz-Breitbandkabel" an. Der Frankfurter Stadtteil Westend könne bereits mit den neuen Dienstleistungen versorgt werden, bis Ende des Jahres sollten 2.000 Wohneinheiten angeschlossen sein, hieß es.

"Mit einem Hessen-weiten Ausbau ist bis Ende 2004 zu rechnen." Über das herkömmliche 450-Megahertz-Kabel können derzeit 33 analoge Fernsehkanäle und 40 Radioprogramme empfangen werden.

Künftig sollen zusätzlich zahlreiche Themen- und Spartenprogramme sowie der Abruf von Video- und Musiksendungen und digitales Bezahlfernsehen sowie Multimedia-Anwendungen mit "echtem" interaktivem Fernsehen angeboten werden.

Hinzu kommt ein Hochgeschwindigkeitszugang zum Internet, der ständig betriebsbereit sein soll, so dass Verzögerungen und Probleme beim Einwählen künftig entfallen. Die Datenübertragungsraten sollen mit 1.024 Kilobit pro Sekunde die der derzeit modernen Systeme ISDN und ADSL bei weitem übertreffen. Der Zugang soll nicht nur über den PC, sondern auch über das Fernsehgerät möglich sein.

Der Telefonanschluss über das neue Netz werde Privatleuten und kleinen wie mittelständischen Firmen ein breites Angebot an Telefondienstleistungen aus einer Hand zu wettbewerbsfähigen Preisen bieten, versprach iesy. Möglich seien Orts-, Fern- und internationale Gespräche, angeboten würden auch alle modernen Zusatzdienste wie etwa Anrufweiterschaltung und Telefonkonferenzen.
Hi Walrus,

sehr gute Info.

Es ist garnicht mal so lange her, als man seitens eKabel ganz andere Dimensionen ankündigte.

Die Zeit wird zeigen, inwiefern sich diese Technologie auch in Deutschland etablieren wird. Erst dann wird auch Primacom die eigene Stärke zeigen können, da sie durchaus einen erheblichen Zeitvorsprung gegenüber den Branchenverwandten Unternehmen vorzuzeigen hat.

Multimedia via TV-Kabel ist leider bis auf den heutigen Tag noch nicht sehr populär und es kursieren sehr viele falsche Vorstellungen, was alles über dieses eine Medium alles möglich ist.

Habe erst vor einigen Wochen eine Systemübersicht auf www.tomorrow.de gesehen, in der noch von einem notwendigen Rückkanal via Telefonleitung gesprochen wurde, um über TV-Kabelnetze Daten individuell anfordern zu können.

Jedem Fachkundigen und Interessierten dürfte es wohl schon seit Anfang der 90er Jahre bekannt sein, dass mittels aufgerüsteter TV-Kabelnetze sogar noch deutlich schneller Rückkanäle machbar sind, als via ISDN und bislang selbst noch beim sog. T-DSL.

CB

P.S. Aber, bevor wir nächste Kurssprünge zu erwarten haben, muss sich noch einiges auch bei Primacom tun.

P.S.2 Wer kommt alles auf die HV im August?


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