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Ein altes Vorurteil - 500 Beiträge pro Seite



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... "Türken sind Messerstecher" ????


<Mord in Augsburg
Blutrausch! Erstach er fünf Menschen?

Von H. KOHLMAIER


Der mutmaßliche Killer: Ali Göbelek (37)



Augsburg – In weißen Spurenschutzanzügen betreten die Kripobeamten das gepflegte Doppelhaus. Es liegt in einer ruhigen Straße am Stadtrand von Augsburg. Sanitäter führen entsetzte Nachbarn zur Seite. Ein junger Mann hat hier fünf Tote gefunden!
SIE ALLE WURDEN ERMORDET!

Der Freund hatte die Familie am Vorabend besucht, kam gestern Mittag noch einmal vorbei. Kein Laut drang aus dem Haus. Mit einem Nachschlüssel öffnete er die Tür.

Dann der Schock!



Beamte der Spurensicherung vor dem Eingang des Mordhauses



Er fand eine Leiche, blutüberströmt, im nächsten Raum die zweite, immer mehr. Ein kleines Mädchen (7), die Mutter (29), deren Bruder (37), die Oma (53) und ein Mitbewohner (25) – alle tot! Sie lagen in verschiedenen Räumen vom Keller bis unters Dach.


Die Opfer wurden mit demselben Messer erstochen.

Unter Verdacht: der Ehemann der jungen Mutter.

Ali Göbelek (37) lebte getrennt von seiner Frau, soll rasend vor Eifersucht auf ihren neuen Freund gewesen sein.


Die Familie lebte seit anderthalb Jahren in dieser Doppelhaushälfte.

Keiner der Nachbarn hat das Verbrechen in der Nacht bemerkt.


Die Polizei jagt den Killer europaweit.>

Heute in BILD-t-online


Man bemerke:
"Unter Verdacht: der Ehemann der jungen Mutter."
"Die Polizei jagt den Killer europaweit."
und in der Sueddeutschen:

<22.03.2004 15:22 Uhr


Augsburg

Türkische Familie erstochen

Bei den Toten handelt es sich um ein siebenjähriges Mädchen, dessen Mutter (29), die Großmutter (53) sowie um zwei Männer im Alter von 37 und 25 Jahren. Die Polizei fahndet nach dem 37-jährigen Mann der getöteten Mutter.
Von Guido Kleinhubbert und Hans Kratzer



Ein 24-jähriger Freund der Familie, der im Besitz eines Hausschlüssels ist und regelmäßig bei der Familie zum Essen vorbei kam, entdeckte die blutüberströmten Leichen am Montagnachmittag in einer Doppelhaushälfte im Augsburger Stadtteil Bärenkeller.

Die Toten, die im ganzen Haus verteilt waren, wiesen schwere Schnittverletzungen auf. Nach Aussagen der Rettungsmannschaften ist die Familie erstochen worden. Die Polizei geht davon aus, dass die fünf Menschen bereits in der Nacht zum Montag ermordet wurden.

Das kleine Mädchen wurde im Kinderzimmer gefunden, eine Leiche lag im Keller. Die genaueren Hintergründe des schrecklichen Verbrechens waren zunächst noch unklar. Am Nachmittag verdichteten sich allerdings die Hinweise darauf, dass es sich bei dem fünffachen Mord um eine Eifersuchtstat handeln könnte.

Nach Gesprächen im Umfeld der Familie leitete die Polizei die Fahndung nach dem 37-jährigen Ali G. ein, der im selben Haus gewohnt habe und in Trennung lebender Ehemann der 29-jährigen Mutter des Mädchens war.

Man wisse noch nicht, ob der Mann der Täter sei, aber er könne auf jeden Fall wichtige Angaben zum Geschehen machen, hieß es von Seiten der Polizei. Die Frau hatte sich gerade von dem Mann scheiden lassen wollen. Vom Rottweiler, den die Familie besaß, fehlt jede Spur. Der mutmaßliche Mörder hat den Hund vermutlich mitgenommen.

Den Einsatzkräften bot sich nach Angaben des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) ein Bild des Grauens. Die Opfer sind mit äußerster Brutalität zu Tode gekommen. Das BRK schickte zur Betreuung der Sanitäter ein achtköpfiges Kriseninterventionsteam zum Ort des Geschehens.

Einsatzkräfte, Passanten, Freunde der Familie und der junge Mann, der den Alarm ausgelöst hatte, mussten psychologisch betreut werden. Eine Nachbarin berichtete, es habe sich um eine sehr ruhige Großfamilie gehandelt. „Man hat kaum etwas gehört von ihnen.“ Eine andere Nachbarin bestätigte, dass es sich um „sehr freundliche Menschen“ gehandelt habe. Die Oma sei jeden Tag mit dem Hund spazieren gegangen, ansonsten habe man sie aber kaum gesehen.

Die Familie habe außerdem noch kein Jahr in dem Stadtteil Bärenkeller im Nordwesten Augsburgs gewohnt, der nach dem Krieg entstanden ist, lange Zeit als Arbeiterviertel galt und heute ein Mittelklasse-Wohngebiet ist. Das Doppelhaus in der Hirschstraße, in dem die Getöteten gefunden wurden, liegt in einer Birkenallee und macht einen etwas heruntergekommenen Eindruck.

Unmittelbar nach Bekanntwerden der Mordtat war das Haus umringt von Nachbarn, Reportern und Fernsehteams. Die Jalousien waren heruntergezogen, an einem Fenster war noch ein Spielzeug zu sehen. Am späten Nachmittag lagen die Leichen immer noch im Haus, die Spurensicherung war noch nicht abgeschlossen.

Ehekrisen sind häufig Motiv für Familientragödien. In der vergangenen Jahren waren mehrere außergewöhnliche Fälle zu verzeichnen. Im Juni 2003 hatte ein Bauunternehmer im saarländischen Quierschied seine Frau, die beiden Kinder und dann sich selbst getötet.

Kurz zuvor hatte ein Polizist im hessischen Vöhl ebenfalls Ehefrau, zwei Söhne und sich selbst umgebracht. Im Dezember 2000 hatte ein junger Türke in Salzgitter mit gezielten Kopfschüssen sechs Familienmitglieder getötet. Auslöser war damals ein durch Familienstreitigkeiten ausgelöster Racheakt.

(SZ vom 23.3.2004)>


Man wisse noch nicht, ob der Mann der Täter sei, aber er könne auf jeden Fall wichtige Angaben zum Geschehen machen
und in der FAZ:

<Verbrechen
Türkische Familie Opfer eines Blutbades

22. März 2004 Fünf Menschen - darunter ein siebenjähriges Mädchen - sind in Augsburg einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen. Es handelt sich um vier Mitglieder einer türkischen Familie und einen Bekannten der Familie. Blutüberströmt wurden die Leichen am Montag in einer Doppelhaushälfte im Stadtteil Bärenkeller gefunden, berichtete die
Polizei.

Die Opfer wurden erstochen. Die Polizei hielt eine Eifersuchtstat für möglich und fahndet nach dem 37 Jahre alten, getrennt lebenden Ehemann der Mutter der Siebenjährigen. Die Polizei richtete für die weiteren Ermittlungen eine 32köpfige Sonderkommission „ELA“ ein.

Fahndung nach 37jährigem

Bei den Toten handelt es sich um die 29 Jahre alte Mutter des Mädchens, deren 25 Jahre alten Bruder sowie die 53jährige Oma. Fünftes Opfer war der Polizei zufolge ein 35jähriger Bekannter der Familie. Zunächst war unklar gewesen, in welchem Familienverhältnis die Opfer genau zueinander standen.

Zur Fahndung nach dem 37jährigen sagte die Polizei, man wisse nicht, ob der Mann der Täter sei, doch könne er auf jeden Fall wichtige Angaben zum Geschehen machen, hieß es. „Wir können aber nicht ausschließen, daß der Mann in Zusammenhang mit der Tat steht“, sagte ein Polizeisprecher.

Bestürzung bei den Nachbarn

Den Einsatzkräften bot sich ein Bild des Grauens. Die Leichen wurden in verschiedenen Räumen - vom Keller bis zum Dach - des Hauses gefunden. Die Polizei geht davon aus, daß sie in der Nacht zum Montag umgebracht wurden. Sie wurden am Montagmittag von einem 24jährigen Freund der Familie gefunden, der am Sonntagabend noch zu Besuch gewesen war und einen Schlüssel zum Haus hatte.

Die Anwohner reagierten bestürzt und betroffen. Sanitäter und Nachbarn mußten psychologisch betreut werden. Das Bayerische Rote Kreuz schickte ein achtköpfiges Kriseninterventionsteam und einen Notfallseelsorger zum Tatort. Auch Gerichtsmediziner waren vor Ort. Um bei der Suche nach den Hintergründen der Tat voranzukommen richtete die Kriminalpolizei Augsburg auch eine Sonderrufnummer ein. Bisher haben sich keine Zeugen gemeldet, die etwas von der Tat mitbekommen hatten.

Text: dpa
Bildmaterial: dpa/dpaweb>
In Springers "Welt":

<Dienstag, 23. März 2004 Berlin, 09:06 Uhr

Familie mit dem Messer umgebracht
In einer Wohnung in Augsburg liegen fünf blutüberströmte Leichen. Die Polizei hält eine Eifersuchtstat für möglich. Gefahndet wird nach dem Witwer einer Getöteten

Fünffacher Mord in der Doppelhaushälfte: In Augsburg wurden fünf Menschen erstochen aufgefunden


Augsburg - Fünf Menschen sind in einer Wohnung in Augsburg erstochen aufgefunden worden. Nach Angaben der Polizei handelt es sich um eine 29-jährige türkische Frau und deren siebenjährige Tochter. Außerdem seien die Großmutter (53) des Kindes und ein 25-jähriger Bruder der Kindesmutter getötet worden. Das fünfte Opfer war nach Erkenntnissen der Polizei vom Montagabend ein 35-jähriger Bekannter der Familie.


Die Polizei hält eine Eifersuchtstat für möglich. Die Ermittler leiteten eine Fahndung nach dem 37-jährigen, getrennt lebenden Ehemann der ermordeten Kindesmutter ein. Man wisse nicht, ob der Mann der Täter sei, doch könne er auf jeden Fall wichtige Angaben zum Geschehen machen. "Wir können aber nicht ausschließen, dass der Mann in Zusammenhang mit der Tat steht", sagte ein Polizeisprecher.


Die Leichen waren blutüberströmt, den Einsatzkräften bot sich ein Bild des Grauens. Sanitäter, Passanten und Nachbarn mussten psychologisch betreut werden. Das Bayerische Rote Kreuz schickte zur Betreuung der Sanitäter ein achtköpfiges Kriseninterventionsteam und einen Notfallseelsorger. Ein Freund der Familie hatte die Toten in der Doppelhaushälfte der Familie im Augsburger Stadtteil Bärenkeller am frühen Nachmittag gefunden. WELT.de/AP/dpa




Artikel erschienen am 22. März 2004>


"Wir können aber nicht ausschließen, dass der Mann in Zusammenhang mit der Tat steht",
Die Augsburger Allgemeine:

<Bluttat im Bärenkeller: Keine Spur von Tatverdächtigem

Augsburg (dpa/lby) - Nach der Bluttat im Augsburger Stadtteil Bärenkeller fehlt von dem 37-jährigen Tatverdächtigen noch jede Spur. Dabei handelt es sich nach Polizeiangaben um den Ehemann einer 29-Jährigen, die zu den Opfern gehörte. Das Paar lebte getrennt. Die Leichen der fünf Opfer sollen am Dienstag im Münchner Institut für Rechtsmedizin obduziert werden. Die Polizei erhofft sich davon neue Hinweise. Zudem wollten die Ermittler im Laufe des Tages Freunde, Bekannte und Angehörige vernehmen.

Am Montag waren vier Mitglieder einer türkischen Familie und ein Bekannter erstochen in einer Doppelhaushälfte im Stadtteil Bärenkeller gefunden worden. Neben der 29 Jahre alten Frau wurden vermutlich in der Nacht zum Montag ihre sieben Jahre alte Tochter, ihr 25 Jahre alter Bruder und ihre 53 Jahre alte Mutter getötet. Fünftes Opfer war ein 35 Jahre alter Bekannter der Familie.

Sonderrufnummer und Fahndungsbild
Die Polizei hat eine 32-köpfige Sonderkommission eingerichtet. Bis zum Montagabend hatten sich noch keine Zeugen gemeldet, die Informationen zum Tathergang machen konnten. Bei der Kriminalpolizeiinspektion Augsburg wurde für Hinweise die Sonderrufnummer (0821)323-2000 eingerichtet. Auf der Internetseite des Polizeipräsidiums Schwaben ist ein Foto eines gesuchten Mannes zu sehen.

Eifersuchtstat möglich
Die Polizei hält eine Eifersuchtstat für möglich. Sie fahndet nach dem 37-jährigen Ali Göbelek, dem zweiten Mann einer der getöteten Frauen. Man wisse nicht, ob er der Täter sei, doch könne er auf jeden Fall Angaben zum Geschehen machen. Der 37-Jährige und die Frau haben nach Polizeiangaben in Trennung gelebt.

Einsatzkräfte, Passanten und der Nachbar, der den Alarm ausgelöst hatte, mussten psychologisch betreut werden. Dazu schickte das Bayerische Rote Kreuz (BRK) ein Kriseninterventionsteam und einen Notfallseelsorger zum Ort des Geschehens.

Bekannter alarmiert Rettungskräfte
Ein 24-jähriger Bekannter der Familie, der zuletzt am Sonntagabend zu Besuch war, hatte die Opfer nach Polizeiangaben im Wohnhaus der Familie im Augsburger Stadtteil Bärenkeller entdeckt. Er alarmierte die Rettungskräfte, dass drei Verletzte in dem Haus seien. Erst vor Ort wurde den Helfern das tatsächliche Ausmaß der Tragödie klar. Sie konnten für die Familie nichts mehr tun. Die Polizei geht davon aus, dass die fünf Menschen in der Nacht zum Montag ermordet wurden.

Ausführliche Informationen zu den Hintergründen der Bluttat lesen Sie in der Dienstagausgabe unserer Zeitung.



23.03.2004 08:41>
focus von heute, 9.02 h:

<Nach Augsburger Bluttat bisher keine Spur von ...

Augsburg (dpa) - Nach der Bluttat von Augsburg mit fünf Toten fehlt vom Tatverdächtigen noch jede Spur. Dabei handelt es sich nach Polizeiangaben um den Ehemann eines der Opfer. Das Paar lebte getrennt. Die Leichen der fünf Opfer sollen heute im Münchner Institut für Rechtsmedizin obduziert werden. Die Polizei erhofft sich davon neue Hinweise. Zudem wollen die Ermittler im Laufe des Tages Freunde, Bekannte und Angehörige vernehmen. Die Polizei hat eine 32- köpfige Sonderkommission eingesetzt. >


fehlt vom Tatverdächtigen noch jede Spur. Dabei handelt es sich nach Polizeiangaben um den Ehemann eines der Opfer
Der Spiegel vom 22. März:

<EIFERSUCHTSMORD VON AUGSBURG

Polizei fahndet nach Ehemann

Sind die fünf Türken, die in einer Wohnung in Augsburg brutal erstochen wurden, Opfer einer Eifersuchts-Tat geworden? Die Polizei glaubt an dieses Motiv - und fahndet nach dem 37-jährigen Ehemann eines der Opfer, der ein wichtiger Zeuge sein könnte. Oder der Täter.


DPA
Kriminalbeamte in Schutzanzügen stehen vor dem Haus in Augsburg-Bärenkeller, in dem fünf Menschen brutal ermordet wurden
Augsburg - Als die Sanitäter gegen Mittag das Haus im Augsburger Stadtteil Bärenkeller erreichten, bot sich ihnen ein schrecklicher Anblick: Innen lagen fünf blutüberströmte Leichen - zwei Männer im Alter von 25 und 37 Jahren, zwei Frauen und die Leiche eines siebenjährigen Mädchens.

Bei den beiden Frauen handelt es sich um die Mutter, 29, und die Großmutter, 53, des Mädchens - der 25-Jährige soll der Bruder der Mutter sein, der andere Mann ein Bekannter.

Als mögliches Motiv nannten die Ermittler jetzt erstmals Eifersucht. "Es gibt Hinweise auf eine Beziehungstat", sagte Polizeisprecher Manfred Gottschalk. Derzeit wird nach dem 37-jährigen Ehemann der Mutter, Ali G. gefahndet, der zwar getrennt lebte, aber einen Hausschlüssel hatte. Ob es sich dabei um den Täter handele, könne man noch nicht sagen - auf jeden Fall sei der Mann ein wichtiger Zeuge.

Ein 24-jähriger Bekannter der Familie hatte die Leichen in der Wohnung entdeckt und das Rote Kreuz gerufen. Er musste ebenso wie die Einsatzkräfte psychologisch betreut werden.

Von der Tatwaffe oder den Tatwaffen fehlt jede Spur. "Es scheint, dass alle Opfer mit dem selben Messer erstochen wurden", erklärte Gottschalk.>



Die Polizei ... fahndet nach dem 37-jährigen Ehemann eines der Opfer, der ein wichtiger Zeuge sein könnte. Oder der Täter.
Hallo Sleeping Beauty,

ich bin seit ca. vier Jahren sehr gut mit einer Türkin befreundet. wir hingen quasi jeden Tag zusammen an der Uni und verbrachten auch einige Freizeit miteinander. Leider ist sie weggezogen und war haben nur noch selten Kontakt (was meiner Freundin gelinde gesagt sehr recht ist...Weiber eben und sie sieht so gut aus usw...)


Sie hat mir gesagt, dass der Begriff „Messerstecher“ kommt von den Türken selbst kommt, sie nennen sich so und lehnen es auch (teilweise) nicht ab, so genannt zu werden, zumindest die der Unterschicht nicht.

Mit „Vorurteil“ hast Du also nicht ganz recht, vielmehr ist es auch ein selbsterzeugter Ruf, auf den einige auch noch stolz sind, da der Eindruck von Gefahr / Respekt mitschwingt.

Dies gilt nicht für die sozial integrierten Türken, die gesellschaftlich besser dastehen. Diese distanzieren sich ausdrücklich von derartigem und wollen auch mit gewaltbereiten Türken nichts zu tun haben.

Ich habe auch schon einige Russenmorde mitverfolgt (wohne direkt neben Russenviertel), und diese laufen anders ab: Eher vereinzelt, „aus versehen“: Da wird einer im Wald liegengelassen & tot aufgefunden, da kommt einer tot den Bach langgeschwommen usw.

Eine ganze Familie, und dann noch per Messer, dass sieht mir sehr „türkisch“ aus. Es würde mich überraschen, wenn etwas anderes herauskommt.

Herzliche Grüße aus Augsburg!
bei yahoo.de:



<Dienstag 23. März 2004, 08:30 Uhr
Sonderkommission jagt Augsburger Fünffachmörder

Bild vergrößern
Augsburg (dpa) - Nach der Bluttat von Augsburg mit fünf Toten fehlt von dem 37-jährigen Tatverdächtigen noch jede Spur. Dabei handelt es sich nach Polizeiangaben um den Ehemann einer 29-Jährigen, die zu den Opfern gehörte.
Das Paar lebte getrennt. Die Leichen der fünf Opfer sollen am Dienstag im Münchner Institut für Rechtsmedizin obduziert werden. Die Polizei erhofft sich davon neue Hinweise. Zudem wollten die Ermittler im Laufe des Tages Freunde, Bekannte und Angehörige vernehmen.
Am Montag waren vier Mitglieder einer türkischen Familie und ein Bekannter erstochen in einer Doppelhaushälfte gefunden worden. Neben der 29 Jahre alten Frau wurden vermutlich in der Nacht zum Montag ihre 7 Jahre alte Tochter, ihr 25 Jahre alter Bruder und ihre 53 Jahre alte Mutter getötet. Fünftes Opfer war ein 35 Jahre alter Bekannter der Familie. Die Polizei hat eine 32-köpfige Sonderkommission eingesetzt.

Montag 22. März 2004, 18:04 Uhr
«So ein Massaker» - Fünf Leichen in Augsburger Wohnhaus gefunden - Nachbarn unter Schock - Beziehungstat vermutet
Augsburg (ddp-bay). Der Augsburger Stadtteil Bärenkeller ist eine beschauliche Wohngegend. In der freundlichen Reihenhaussiedlung säumen hübsche Einfamilienhäuser und Birkenalleen die ruhigen Straßen. Die Menschen hier haben sich stets sicher gefühlt. Doch dieser Montag änderte alles: Ein unbegreifliches Gewaltverbrechen zerstörte die schwäbische Idylle. In einer Doppelhaushälfte sind am Montagnachmittag fünf Tote gefunden worden.
Es handelt sich dabei um ein 7-jähriges Mädchen, seine 29 Jahre alte Mutter und die 53 Jahre alte Großmutter sowie um zwei Männer im Alter von 25 und 37 Jahren. Der 25-Jährige ist ein Bruder der jungen Mutter, der 37-Jährige ein Bekannter der Familie. Laut Polizeiangaben gehören die Opfer offenbar einer türkischen Familie an, die nicht mal ein Jahr hier lebte. Ein 24-jähriger ebenfalls türkischer Freund der Familie, der längere Zeit nichts von den Opfern gehört hatte, öffnete die Tür mit einem Nachschlüssel und fand die blutüberströmten Leichen.
Die Nachbarschaft der Opfer steht unter Schock. Der Nachbar des übernächsten Hauses, Werner Hasenstab, sagt: «Das ist ja so furchtbar.» Die Familie habe er nicht gekannt, sie habe sehr zurückgezogen gelebt und kaum Kontakt zur Nachbarschaft gehabt. Hasenstab ist sichtlich mitgenommen. Wie ihm geht es vielen Menschen, die hier leben. «Es ist ein Schock für uns», betont eine Nachbarin. Das sei keine anonyme Gegend hier. Man kenne sich normalerweise, zumindest vom Sehen. Ein weiterer Nachbar fügt hinzu: «Es ist unvorstellbar - so ein Massaker.» Vielen fehlen die Worte für das, was sich in dem weißgetünchten Haus mit dem Ziegeldach und der dunklen Holzvertäfelung abgespielt haben mag. «Fassungslos», «unmenschlich», «schrecklich» sind Vokabeln, die fallen. Ein Mann, der seit drei Jahren hier wohnt, gesteht, Angst um seine zwei Kinder zu haben.
Die Polizei sucht derzeit noch nach den Hintergründen und geht von einer Beziehungstat aus. Nach dem getrennt lebendenden zweiten Ehemann der getöteten 29-Jährigen werde gesucht. Er wird aufgefordert, sich zu melden. Falls er der Aufforderung nicht zeitnah folgen werde, soll ein Haftbefehl beantragt werden. Es sei nicht auszuschließen, dass der 37-jährige Mann als Tatverdächtiger zu gelten hat, sagte Polizeisprecher Manfred Gottschalk.
Mit einem Polizeiabsperrband ist der Tatort gesichert. Davor versammeln sich Schaulustige, schockierte Nachbarn, Kamerateams und Journalisten. Ein VW-Bus der Spurenfahndung steht in der Einfahrt. In weißen Schutzanzügen sichern die Polizisten den Tatort, über ihre Schuhe haben sie Folie gestreift, die Gesichter sind vom Mundschutz verhüllt, ihre Hände stecken in blauen Gummihandschuhen. Die Polizei geht davon aus, dass die Bluttat mit Messern verübt worden ist. Der genaue Tatablauf sei jedoch noch unklar. Auch der Todeszeitpunkt sei noch völlig offen. Die Leichen sind im Haus verteilt - vom Keller bis zum Kinderzimmer - gefunden worden.


Montag 22. März 2004, 17:47 Uhr
Freund fand türkische Familie erstochen

Bild vergrößern
Augsburg (AP) Eine blutige Familientragödie erschüttert Augsburg: In einem Doppelhaus wurden am Montag fünf Leichen einer türkischen Familie gefunden, wie die Polizei mitteilte. Die Opfer - ein siebenjähriges Mädchen, ihre 29-jährige Mutter und deren 25-jähriger Bruder, die 53-jährige Großmutter sowie ein 37-jähriger Besucher der Familie - seien erstochen worden. «Es gibt Hinweise auf eine Beziehungstat», sagte Polizeisprecher Manfred Gottschalk. Nach dem Ehemann der Mutter wird gefahndet.
Der 37-jährige Ali Göbelek habe getrennt von seiner Frau gelebt, aber einen Hausschlüssel gehabt. Er sei oft im Haus gewesen. Jetzt sei er offenbar mit dem Rottweiler-Hund der Familie verschwunden. Er werde bislang allerdings nur als «Auskunftsperson», nicht als Tatverdächtiger gesucht. Es gebe keinen Haftbefehl, betonte Gottschalk.
Die Leichen seien im ganzen Haus vom Keller bis zum Dachboden gefunden worden. Das Mädchen sei im Kinderzimmer erstochen worden. Alle Opfer seien offenbar mit dem selben Messer umgebracht worden. Alles sei voller Blut, berichtete der Sprecher.
Die Familie war der Polizei bisher nicht bekannt. Sie war vor einem Jahr in das Doppelhaus in dem kleinbürgerlichen Augsburger Stadtteil Bärenkeller gezogen. Der 24-jährige Freund der Familie, der die Leichen kurz vor 14.00 Uhr fand, brach zusammen und musste von einem Kriseninterventionsteam betreut werden.
Rechtsmediziner sollen nun den Zeitpunkt der Morde klären. Der Freund der Familie habe sich Sorgen gemacht, weil er nichts mehr von ihr gehört habe, sagte Polizeisprecher Gottschalk. Fast alle Rollläden des Hauses waren heruntergelassen worden. >




fehlt von dem 37-jährigen Tatverdächtigen noch jede Spur.
#11 Danke für die Aufklärung über den Begriff "Messerstecher". Das haben bestimmt viele (ich inbegriffen) noch nicht gewußt.
Für jene, die sich weitergehend für die Tat interessieren, gibt es bei zdf.de ein Video.
#15 Ich glaube eher über die Örtlichkeit im allgemeinen (habe es nicht gesehen).
Schon historisch?

o7.o9.2oo1

Silvio Berlusconi, italienischer Ministerpräsident und Medienmogul, sagt weltmännische Dinge über den Islam: "Wir müssen uns der Überlegenheit unserer Zivilisation bewusst sein", "Der Westen wird weiterhin Völker erobern", "Man kann die beiden Zivilisationen nicht auf eine Stufe stellen". Die Europäische Union distanziert sich von seinen Äußerungen.

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23.o9.2oo1

Ruck nach Rechts...: Bei der Hamburger Bürgerschaftswahl erhält Ronald Schill auf Anhieb 19,4% der Stimmen, Begriffe wie "Drogen dealende Schwarzafrikaner und Messer stechende Türken" beweisen seine differenzierte Sicht der Dinge. Drei Wochen vor seiner Wahl stand Schill noch vor Gericht - er hatte ein paar Leute in der Ordnungshaft "vergessen".
ard.de:

<Massaker in Augsburg Opfer der Bluttat werden obduziert
Die fünf Opfer der schrecklichen Bluttat im Augsburger Stadtteil Bärenkeller werden nach Polizeiangaben heute von der Gerichtsmedizin untersucht. Die Ermittler erhoffen sich davon neue Hinweise. Von dem 37 Jahre alten Mann, der als Tatverdächtiger gilt,
fehlte am Morgen noch jede Spur. Rettungssanitäter hatten gestern eine fünfköpfige türkische Familie tot aufgefunden.


Die Polizei fahndet nach Ali Göbelek
Bei den Opfern handelt es sich um ein siebenjähriges Mädchen, ihre 29-jährige Mutter und deren 25-jährigen Bruder, die 53-jährige Großmutter sowie einen Besucher der Familie. Die Polizei verdächtigt den Schwiegersohn der Familie, Ali Göbelek, etwas mit der Tat zu tun zu haben. Er wird inzwischen mit internationalem Haftbefehl gefahndet. Der Gesuchte lebte nach Polizeiangaben von seiner Frau getrennt, verfügte aber über einen Hausschlüssel. Die Opfer sind vermutlich alle mit demselben Messer umgebracht worden. Im Laufe des Tages sollen Freunde, Bekannte und Angehörige der Familie vernommen werden.

Einsatzteam erleidet Nervenschock

Vor dem Ort des Geschehens
Ein Nachbar hatte gestern gegen 13.40 Uhr das Rote Kreuz alarmiert und mitgeteilt, dass sich in der Nebenwohnung schwer verletzte Personen befänden. Als die Rettungssanitäter die Wohnung im Stadtteil Bärenkeller betraten, bot sich ihnen ein Bild des Grauens: Sie fanden die Leichen blutüberströmt vor. Mehrere Helfer erlitten Nervenzusammenbrüche und mussten von einem Kriseninterventionsteam betreut werden. Die Polizei hat eine 32-köpfige Sonderkommission mit dem Namen "ELA" eingesetzt. Unter der Sonderrufnummer 0821 / 323 - 2000 nehmen die Ermittler Hinweise aus der Bevölkerung auf Deutsch und auf Türkisch entgegen.>


Die Polizei verdächtigt den Schwiegersohn der Familie, Ali Göbelek, etwas mit der Tat zu tun zu haben.
ja @beauty ... der einzige den man nicht mehr schuldig sprechen kann, da hat er ja nochmal Glück gehabt... :rolleyes:
Hoffentlich bekommt die Polizei keine Probleme, wenn sie sich in türkische Angelegenheiten einmischt. :(


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