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Deutsche Balaton betreibt Wertschöpfung ! (Seite 99)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 49.895.005 von steamy am 02.06.15 12:26:16
Zitat von steamy: Hat sich mal jemand den GB 2014 angeschaut?

Es wurden insgesamt rd. 35,6 Mio. EUR in Chinabeteiligungen
investiert.


Der Vorstand der Deutsche Balaton AG schließt zwar nicht aus, dass gegebenenfalls noch Vermögen bei den Chinaunternehmen vorhanden ist und somit, zumindest teilweise, die erlittenen Verluste wieder kompensiert werden können. Allerdings kann derzeit aufgrund der Informationslage nicht beurteilt werden, ob und in welchem Umfang, dies der Fall sein könnte.

Der Geschäftsbericht ist auf Deutsch gesagt eine Verar... der Balaton-Aktionäre. Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen:
Die ballern 35 Mio Euro (!) Cash in diese China-Werte, schreiben dann gerade mal ein Jahr später in der HGB-Bilanz alles komplett und in IFRS den übergroßen Teil ab und dann fallen ihnen zu dieser gewaltigen Wertvernichtung nur zwei dürren Sätze ein. Nach dem Motto: Wir wissen ja auch nichts. Wir sind unschuldig. Das Geld ist halt futsch. War doch nur ein Versehen und weiter gehts.


Meine Verschwörungstheorie dazu:

Die Balatonis sind in Wirklichkeit die Hintermänner dieses ganzen Chinageflechts oder kennen diese zumindest. Irgendjemand aus Deutschland muss ja seine Finger da mit drinhaben. Ansonsten wären die Chinesen ja wohl kaum auf Ihr grandioses Geschäftsmodell gekommen. Die Bafin oder das FBI werden das bestimmt aufklären.
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.917.231 von Herbert H am 05.06.15 10:42:00
Zitat von Herbert H:
Zitat von Wertefinder1: Meist von den chinesischen Gründern selbst gekauft.
Gibt es dafür Belege?


Ja - die entsprechenden Mitteilungen der Firmen. Z. B. von Ming Le Sports vom Juli 2013 oder Ultrasonic vom Oktober 2013.
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.917.060 von hugohebel am 05.06.15 10:22:48Ich ziehe über niemanden her - dafür gibt es keinen Anlass. Laut dem kürzlich im Rahmen des Joyou-Skandals erschienenden Geldanlagereport von Herrn Brack habe ich ca. 50.000 Euro mit diesen Papieren verloren. Bitter - aber abgehakt für mich.

Trotzdem es ist beruhigend, das es anderen Investoren, die viel länger im Geschäft sind und angesichts von zweistelligen Millioneninvestitionen einen viel besseren Wissens- und Informationszugang haben sollten, nicht besser ergangen ist.

Risiko und danebenliegen gehört nun mal zum Geschäfts dazu. Und selbst 35 Mio. Euro werfen eine Deutsche Balaton AG mit ihren Erfolgen in der Vergangenheit nicht um.

Wenn sich China allerdings nicht rechtlich bewegt - und davon ist nicht auszugehen - dürften alle weiteren Bemühungen im Sande verlaufen. Die Manager der Deutschen Balaton AG und ihrer Über- oder Unterfirmen werden schlicht mit der Zeit drüber hinwegsterben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.915.716 von JoffreyBaratheon am 05.06.15 08:00:48Ja das zeigt vor allem die prozentuelle Entwicklung des Buchwertes je Aktie seit der Dot-Com-Blase, wie Balaton mit seinen Aktionären umgeht (nämlich eine ordentliche annualisierte Steigerung trotz den China-Geschichten)... ^^

Es gibt zu den China-Investments nicht mehr zu sagen, als dass sie billig ausgesehen haben, und dass aus Gründen, die höchstens die Staatsanwaltschaft beleuchten kann, das Ganze daneben gegangen ist. Noch einmal: Was sollen sie schreiben? Irgendwelche Spekulationen über Sachverhalte, die nicht geklärt sind? Ich würde es ehrlich gesagt unseriöser finden, wenn Geschichten aufgetischt werden, die über das hinaus gehen, was an hinreichend konkretisierten Fakten vorliegt.

Im Nachhinein sind natürlich immer alle schlauer. Es hat auch der eine oder andere seriöse Value Investor hier Federn gelassen und jetzt zu behaupten man sei einem offenkundigen Betrug aufgesessen und habe überhaupt ganz dumm agiert, ist zu kurz gedacht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.915.938 von straßenköter am 05.06.15 08:24:58Der Aktienkurs bei Beta macht doch genau das, was im Sinne von Balaton ist, oder?
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.921.359 von dk86 am 05.06.15 19:51:50
Zitat von dk86: Es gibt zu den China-Investments nicht mehr zu sagen, als dass sie billig ausgesehen haben


Mehr gibt es dazu nicht zu sagen? Na dann hoffe ich mal für alle Aktinäre, dass die Balatonis nicht in den nächsten offensichtlichen Betrugsfall investieren, der "billig" aussieht. Balaton kann sicher noch einmal 35 Mio dafür aufbringen. Und wenn es dann mal wieder schiefgeht,... tja ... dann gibt's dazu halt nicht mehr zu sagen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.921.359 von dk86 am 05.06.15 19:51:50
Zitat von dk86: Ja das zeigt vor allem die prozentuelle Entwicklung des Buchwertes je Aktie seit der Dot-Com-Blase, wie Balaton mit seinen Aktionären umgeht (nämlich eine ordentliche annualisierte Steigerung trotz den China-Geschichten)... ^^

Es gibt zu den China-Investments nicht mehr zu sagen, als dass sie billig ausgesehen haben, und dass aus Gründen, die höchstens die Staatsanwaltschaft beleuchten kann, das Ganze daneben gegangen ist. Noch einmal: Was sollen sie schreiben? Irgendwelche Spekulationen über Sachverhalte, die nicht geklärt sind? Ich würde es ehrlich gesagt unseriöser finden, wenn Geschichten aufgetischt werden, die über das hinaus gehen, was an hinreichend konkretisierten Fakten vorliegt.

Im Nachhinein sind natürlich immer alle schlauer. Es hat auch der eine oder andere seriöse Value Investor hier Federn gelassen und jetzt zu behaupten man sei einem offenkundigen Betrug aufgesessen und habe überhaupt ganz dumm agiert, ist zu kurz gedacht.


Die Entwicklung des Buchwerts ändert nichts an der Tatsache, dass Balaton erhebliches Aktionärsvermögen vernichtet hat. Wenn ich heute 1000 Euro verdiene und 800 davon aus dem Fenster werfe, soll ich mich dann über 200 Euro Tagesgewinn freuen? Wenn du das so machst, solltest du mal zum Arzt gehen.

Sie haben gekauft, "weil es halt billig war". Ich glaub' du willst mich verarschen.
:laugh:

Wie der Investment-Case und der Entscheidungsprozess zur Investition abgelaufen ist, wollen uns die Balatons ja nicht verraten. Aber man kann es sich ja auch so
ausmalen.
Es wird wahrscheinlich so gelaufen sein:

Der Vorstand denkt wir: "Wir haben doch noch so viel Cash rumliegen und jeder von uns hat doch schon zwei Firmen-Limousinen. Was sollen wir damit bloß machen?"
Und dann schmeißt der Vorsitzende mal schnell irgendeinen Demo-Stock-Screener aus dem Internet an und sagt: "Eh, isch will jetzt so rischtisch billisch!" Und Zack, da tauchen Ultrasonic, MingLe und Goldrooster als billigste deutsch Aktien ganz oben auf. GEKAUFT! So schnell geht das bei Balatons zu hause.

So wird es wohl gewesen sein!
Aber, ein bisschen Hoffnung habe ich noch, das etwas Geld zurückkommt.;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.921.368 von dk86 am 05.06.15 19:52:58
Zitat von dk86: Der Aktienkurs bei Beta macht doch genau das, was im Sinne von Balaton ist, oder?


Vom Prinzip schon, allerdings bekommen sie halt auch so kaum Stücke und alles zieht sich endlos hin. Nicht umsonst versucht man die nicht notwendigen Kapitalerhöhungen immer wieder zu initiieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.922.157 von straßenköter am 05.06.15 23:32:40Man muss diese Beta-Endlos-Geschichte auch mal richtig in Relation setzten.

Abhängig davon, wie sich beta systems zukünftig entwickelt, bräuchte Balaton drei oder vier Beta-Investments, um den Verlust bei den China-Werten nur allein wieder wettmachen zu können. Also, worüber wird hier diskutiert.
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